„Herrenwitz mit Folgen – hat Deutschland ein Sexismus Problem?“ fragte Günther Jauch seine Gäste. Zum Glück waren auch ein paar Frauen geladen, die keinen Zweifel daran ließen, wie wichtig das Thema ist.
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Chris Cross's profile photoElly Christ's profile photoBenny Kwesi's profile photoThilo P's profile photo
15 comments
 
"Zum Glück waren auch ein paar Frauen geladen, die keinen Zweifel daran ließen, wie wichtig das Thema ist."

Richtig, ihnen ganz persönlich.
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Die Welt hat echt andere Probleme.

Wenn ich mit meinem Six-Pack, sexy gebräunt und leicht bekleidet als  Typ durch die City laufe, würden die Frauen genauso schauen und tätscheln.

Wir leben in einer sexy Zeit und das Thema explodiert gerade. Was will Frau eigentlich? Wenn es nicht passt als sexy angesehen zu werden, können Sie sich auch nen Kartoffelsack überziehen. Ach ne, das wäre ja dann uncool und unsexy.. Dann schaut ja keiner mehr hin.

Sorry, aber aktuell artet das Thema gerade gewaltig aus und lenkt von wirklichen Problemen massiv ab.
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traurige Erkenntnis,die meisten haben es nicht verstanden,was all die Frauen mit dem #aufschrei  sagen und ausdrücken wollten.Sie nehmen die alltäglichen verbalen Übergriffe als normal hin.Niemand kommt auf die Idee,die sind schlecht erzogen.Haben schlechte Manieren!Flirt passiert immer auf Gegenseitigkeit.Frau muß deutlich zeigen,nicht bei mir!Frau hat aber Angst vor Kritik,man sei prüde?Brüderle ,Stern und Journalismus zeigen, was sie mit ihrer Arbeit anrichten können.Wie man Journalismus benutzen kann. Parteien oder Politiker ausschalten kann.Politik in Richtungen schieben kann.Stern ist und war nie moralisch unterwegs.Jetzt hat er einen geist aus der Flasche gelassen(Sexismus) ,der nicht mehr zurück geht.Er traf unerwartet den Nerv der Zeit.Also soll er ihn auch bearbeiten. Diese Brüderles unserer Zeit zu erziehen?
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Was Frau damit sagen will?
Frau kann selbst entscheiden mit wem sie redet oder eben nicht. Etwas mehr Emanzipation bitte!

Tatsächlich tendieren aber viele zu solchen Charakteren und fördern damit auch deren Existenz.

An anderer Stelle würde man jetzt sagen, man erntet was man sät. In Bars und Clubs wird reihenweise gesät, die Ernte will Frau scheinbar nicht haben. Aber hey, natürlich sind die Typen alleine an allem Schuld.

Ich finde sexuelle Übergriffe sehr schlimm. Ob Brüderle aber tatsächlich der schlimme Finger ist oder einfach nur ein weiterer Berlusconi (der sogar für seine Kinderspiele bejubelt wird!), können wir bei solch privaten/intimen Themen nicht beurteilen. Bei Kachelmann war das Ergebnis zum Schluss ein komplett anderes, sein soziales Umfeld aber trotzdem eliminiert.

An anderer Stelle wird komplett nackt demonstriert, weil Frau nicht als Ware angesehen werden will, aber scheinbar als Stück Fleisch. Sinnfrei am Thema vorbei..

Von welchem politischen Thema wird hier eigentlich abgelenkt?
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+Chris Cross "[Jede] Frau kann selbst entscheiden mit wem sie redet oder eben nicht" - klar. Und wenn sie sich nicht schulterfrei mit Minirock anziehen will, kann sie "sich auch nen Kartoffelsack überziehen". Ich nehme an, Jeans wären auch in Ordnung, und das war polemisch.

Das Problem ist, daß das nicht die Realität ist, und daß es die Verantwortung nicht teilt, sondern allein bei der Frau lässt. Wenn eine Frau sich chic und vielleicht auch knapp und figurbetont anzieht, und dann in eine Bar oder einen Club geht und die bewundernden und/oder neidischen Blicke genießt, und die lüsternen vielleicht sogar auch, dann ist das halt auch alles, was sie will. Sie will dann nicht mit jedem Mann dort schlafen, aber die Chancen sind gut, daß sie mehrfach angesprochen wird - bis dahin noch nachvollziehbar - aber, wenn sie dann ablehnt, nicht in Ruhe gelassen wird: bedrängt, oder beleidigt, oder einfach immer und immer wieder gedrängelt wird. 

Es ist auch ein himmelweiter Unterschied, ob ein männliches Badehosenmodel sozusagen in Arbeitskleidung durch die Stadt läuft oder ob ein weibliches Bikinimodel in Jeans und T-Shirt: Er wird Blicke ernten, ihr wird nachgerufen. Abends wird er eventuell von einem Junggesellinenabschied gefragt, ob sie mal fühlen dürfen, wenn sie ungefragt begrapscht wird, muß sie sich schon vorwerfen lassen, sie hätte halt besser aufpassen müssen.

Von welchem "politischen Thema" abgelenkt wird, wenn dieses soziale und damit auch sozialpolitische Thema hochkocht, finde ich eine zynische Frage. Es gibt alltäglichen Sexismus in Deutschland, und das ist ein Problem. Es gibt auch korrupte Politiker, und es gibt auch Wetterkatastrophen, und es gibt auch häusliche Gewalt gegen Männer, und es gibt auch Hunger in Afrika, und das sind alles auch Probleme. Keines davon ist ein Grund, eines der anderen zu ignorieren, oder abzuwinken.
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Man bekämpft keine Gewalt mit noch mehr Gewalt. Genauso sollte man Sexismus nicht mit noch mehr Sexismus bekämpfen (siehe Nakt-Demos).

Seit Kachelmann&Co sollte man etwas reflektierter mit diesem Thema umgehen. Anstatt gerade heraus so eine Story zu publizieren, sollte zuerst die Schuldfrage beantwortet werden und das ist nicht die Aufgabe der Allgemeinheit. Für mich hat das nichts mit Journalismus zu tun. Wenn etwas vorgefallen ist, ist Schritt eins die polizeiliche Anzeige, der zweite die Gerichtsverhandlung.

Der Text war wirklich teils übertrieben aber nicht zwingend zynisch, denn scheinbar kann jeder Mann sofort mit Sexismus zum Täter abgestempelt werden und das widerspricht ebenfalls einer akzeptablen Rechtsauffassung. Und das verärgert mich persönlich an der aktuellen Diskussion.
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+Chris Cross Kachelmann als unschuldig verteidigen?Ist mir unmöglich.Der Mann hat seine eigene Moral der ich nicht folgen kann.
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wie wäre die Sendung verlaufen,hätte Jauch lauter junge Mädchen eingeladen, die erzählten was ihnen so passiert?Ich glaube da wären einigen Ohren rot angelaufen,vor Scham.
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+Elly Christ  Es ist ein bekanntes Beispiel, mehr nicht.
Laut Gericht ist er unschuldig und das angebliche Opfer stellte sich als Täterin heraus. Moral hin oder her, dieser eine Punkt war eine Hetzkampagne ohne (bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden) Beweise. Solche Diskussionen sind schädlich für alle Beteiligten.
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+Chris Cross eben, für alle Beteiligten. Im Fall Kachelmann lief bei Gericht und Staatsanwaltschaft so einiges falsch, als mangels vernünftiger Zurückhaltung die Unschuldsvermutung durch öffentliche Vorverurteilung ersetzt wurde; das tut nichts zur Sache. Die Anzahl falscher Verdächtigungen ist verschwindend im Verhältnis zu unverfolgter sexueller Belästigung - wie sich an den Beispielen hinter  #aufschrei  zeigt.

Einzelne öffentlichkeitswirksame Ausnahmen sind wichtig für eine Diskussion über die Strafprozessordnung und das Verhalten der Organe der Rechtspflege, nicht für eine Diskussion über Sexismus und sexuelle Belästigung außerhalb des Arbeitsplatzes. (Am Arbeitsplatz gibt es immerhin anwendbare Gesetze gegen akute Belästigung, aber auch da gibt's eine gewisse zermürbende Wirkung durch unterschwelliges Verhalten, das nicht Regelbar ist - das umfasst Erwartungen, wer im Büro den Kaffee macht, das umfasst Kunden am Telefon, die vermuten, daß eine Frau die Sekretärin ist und einen Mann sprechen wollen, und so weiter.)
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+Chris Cross er ist aus mangels an Beweise frei,mehr nicht.Wer gleichzeitig 5 Frauen hat, die er alle hinterging,spreche ich ihm Ehrlichkeit ab.
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Naja, +Elly Christ, "mehr nicht" ist das falsche Argument für eine Strafverfolgung. Ihm wurde Vergewaltigung vorgeworfen, die konnte ihm nicht nachgewiesen werden, also ist er unschuldig. Ob er nun mit verschiedenen Personen einvernehmlich Sex hatte, diese damit aber alle mit einander hinterging, ist Privatsache zwischen ihm und seinen Partnern. Das können wir widerlich finden oder auch bewundernswert, es ist egal und geht uns nichts weiter an - seine Ehrlichkeit kann man natürlich anzweifeln, und ich würde ihn auch nicht in ein Parlament oder einen Stadtrat wählen, aber nachdem er das auch gar nicht will, spielt's einfach keine Rolle.
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Das sehe ich etwas kritischer. Was wäre wenn dir eine Arbeitskollegin auf einem Belästigung unterstellt. Was willst du dann machen? Das wird sich wie ein Lauffeuer verbreiten und 1-2 Wochen später hat sich das ganze vielleicht so hochgeschaukelt, das du im besten Fall nur deinen Job los bist. 

Dieses Thema wird in nur in einer Richtung gehypt, das ausschließlich die Frauen die Opfer sind. Menschen (Mann oder Frau) die tatsächlich die Täter sind, sind in jedem Fall zu verurteilen, aber nicht von der Allgemeinheit/Öffentlichkeit.

Schon klar, dass sich kein Mann gestört fühlen wird wenn er mal "belästigt" wird. Aber sehr wohl, wenn er falsch beschuldigt wird, Gründe kann es auch für diesen Fall geben. Drum muss immer die Unschuldsvermutung gelten und nicht diese ständigen Vorverurteilungen.

Keiner Hinterfragt die Schuld von Brüderle, aber jeder will wissen was er angeblich getan haben soll.
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+Chris Cross ist schon richtig.Leider sind unsere Gerichte auch nicht mehr das was sie sein sollen.Habe gerade ein beispiel verschickt,wo ein Vater freigesprochen wurde ,der sein Kind getötet hat.Er hat in Bauch seiner Frau getreten.Auch der wird sagen:ich bin frei.Mein Urteil ist Freispruch.
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Ich würde jedem heterosexuellen Mann raten, komplett auf das Flirten und Anmachen zu verzichten. Wenn die Frauen etwas wollen, sollen sie doch den ersten Schritt machen.

Ich persönlich finde diese Diskussion recht amüsant, weil ich finde, dass im Vergleich zu anderen Ländern sich die Männer hierzulande (in Anwesenheit von Frauen) so schon sehr zurücknehmen und jetzt schon "unnatürlich", "kastriert" und "softiemäßig", ja in manchen Fällen sogar "feminin" wirken. Aber vielleicht täuscht mich meine Wahrnehmung auch nur.

Ich bin gespannt, wo das hinführt. Einerseits kann ich Frauen verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass es sie nervt. Vielleicht könnten sich heterosexuelle Männer besser in sie hineinversetzen, wenn man sie dazu verdonnern würde, sich in die Schwulenszene zu begeben, um zu erfahren wie es ist, angestarrt, angegrapscht und nach total oberflächlichen Kriterien bewertet zu werden. Ich glaube erst dann würden ihnen die Augen geöffnet.

Aber irgendwo kann ich Frauen wiederum nicht verstehen, weil irgendwo suchen die doch auch etwas Maskulines..., dass was den Mann aus macht. Damit sie ihn erziehen können. Es ist irgendwie schizophren.
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