Martin Winterkorn und Daniel Vasella verzichten auf Millionen. Das heizt die Debatte um Spitzengagen in der Wirtschaft weiter an. In der Schweiz ist man derweil schon einen Schritt weiter.
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Elly Christ's profile photoMichael Raab's profile photoArwed Schmidt's profile photoJörg Ohlmeyer's profile photo
13 comments
 
"Nur" 14,5 Millionen im Jahr? Da lohnt sich eine Karriere ja gar nicht mehr! Ironie ende
Ich frage mich, ob diese Manager wirklich einen sooo großen Mehrwert darstellen?
Das hat mit Leistung bzw leistungegerechter Bezahlung nichts mehr zu tun!
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+Michael Raab 
natürlich hat das nichts mit leistungsgerechter Bezahlung zu tun. Hier geht es um Angebot und Nachfrage. Wer bereit ist bestimmte Manager zu verpflichten, der muss ihnen entsprechende Angebote unterbreiten, sonst gehen sie zu dem, der ihnen mehr bietet.
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warum machen sie bei VW nicht mal eine Rechnung auf,was die Supergehälter + Bonus der Manager+Führung + Anleger kosten? Was könnte man die Autos billiger verkaufen?Wie viel  neue Arbeitsstellen könnte man dafür haben.Ein solcher Betrieb denkt nur an Manger und Anleger?Nicht an den Staat?
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Wie schön, daß Deutsche und Schweizer trotz all der Streiterei über Steuern und Fluglärm noch etwas gemeinsam haben: die langweiligen Neiddebatten. :-) 
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+Arwed Schmidt Neiddebatte?? Das ist mir zu simpel, fast auf FDP-Niveau!
Das Problem ist, daß sich die Schere Arm-Reich immer weiter öffnet mit allen eingebauten gefahren für den sozialen Frieden.
Wenn diese Entwicklung so weiter geht, dann wird es in 10 Jahren auch in D zu Unruhen kommen, mit teilweise bürgerkriegsähnlichen Ausmaßen.
Das können nicht mal Rösler & Co. wollen.
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Warum etwas kompliziert machen, wenn es doch so einfach ist. :-)

Die Topverdiener zahlen ja schließlich auch den Löwenanteil der EkSt.

WP schreibt: Die Einkommensungleichheit in Deutschland hat sich nach Angabe der OECD seit 1995 verstärkt und seit dem Jahr 2000 haben Einkommensungleichheit und Armut in Deutschland stärker zugenommen als in jedem anderen OECD-Land. Die OECD sieht für diese Entwicklung in Deutschland als Ursache die Zunahme von Single-Haushalten und Alleinerziehenden.

Also nix Managergehälter. Das kann man sich auch schon deshalb leicht erklären, daß diese paar Dutzend (sind es überhaupt so viele?) ja bei 82 Mio. nicht die geringste Rolle spielen. Außer eben für eine Neiddebatte. :-)

Ein Kumpel von mir (eher SPD) hatte am Ende der Kohl-Ära genau schon mal so eine Prognose (Krawalle) abgegeben, die sich dann nicht bewahrheitete. Dank Schröders Agenda 2010 hat D heute eine rekordhohe Beschäftigtenzahl. :-) 
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+Arwed Schmidt wer das sagt,hat wenig Ahnung was dies bedeutet.Würden die Bosse bessere Löhne zahlen,wäre die Kaufkraft besser und Bosse müßten weniger Steuern zahlen,dafür bessere Löhne.Die Umverteilung wäre auf menschlichen besseren  Niveau.Ich wäre dafür Wirtschaftslehre an alle zu bringen.Bosse und Reiche kommen schnell mit der Neiddebatte an.Sie wollen nicht umstellen und umverteilen,also muss es Politik tun.
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Lol, bei VW oder Novartis beklagt sich niemand unterhalb des Vorstands, daß sein Gehalt zu niedrig wäre. Diese Debatten kommen immer von außerhalb. Von Leuten, die selber meinen, sie bekämen zu wenig ab. Oder noch schlimmer, von Leuten, die damit punkten möchten, daß sie den vermeintlich Zukurzgekommenen beispringen. :-P 
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+Arwed Schmidt zum Thema Neiddebatte: Im Moment bist du der einzige, der polemisiert!
Fakt ist, daß die Einkommen der Besserverdienenden in den letzten Jahren gestiegen sind, aber gleichzeitig  sind die Einkommen der "Unterschicht" gesunken, weshalb diese auch weniger Steuern zahlen.
Die Frage ist: großer Wohlstand für wenige mit großer "Armut" für viele oder
kleiner Wohlstand für viele und große Armut für wenige!

Letzteres wäre menschlich besser und das Gewaltpotential (individuell und kollektiv) wäre geringer.
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Daß die "Unterschicht" schlechter verdient, liegt ja an unzureichender Qualifikation (keine abgeschlossene Ausbildung, vielleicht noch nicht mal die Schule). Dagegen hilft keine Geldumverteilung und auch nicht, wenn man Millionengehälter beschränkt. Es befriedigt allenfalls - voilà - Neidgefühle. :-)

Im übrigen hat VW letztes Jahr einen Rekordgewinn erzielt und nebenbei noch 3 Mrd. € Steuern gezahlt (womöglich auch ein Rekord). Wenn die Aktionäre dann der Meinung sind, es ist ihnen soundsoviele Millionen für den VV wert: so what?
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+Arwed Schmidt Es muß doch schön sein, wenn man so wie du ein schlichtes Weltbild hat!
Aber im Ernst: Vorstände kassieren ja auch dann Millionen, wenn sie eine Firma ind en Sand setzen.
Aber ist ein VV wirklich 14 Mio wert? Oder hat er sich nur gut verkauft?
Verglichen damit wäre ja ein Gehirnchirurg je fast gar nichts wert, der Polizits, der für unserer aller Sicherheit den Kopf hinhält, wäre verglichen damit ja ein Mensch dritter Klasse!
Es gibt nicht wenige hochqualifizierte Selbstständige, die viel arbeiten, aber hart am Hartz 4 Niveau herumkrebsen.
Die Beiträge, die sie für die Geselschaft leisten, sind i.a.R. deutlich höher als das Gelaber eines Kanzletkanditaten für 20.000 € die Stunde.
Es ist einfach so, daß sich die Propertionen ungünstig entwickelt haben.

Ich wäre dir auch dankbar, wenn du mit diesem dämlichen Neid-Argument aufhören würdest.
Auf deinen Intellekt zumindest bin ich NICHT neidisch!
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In diesem Artikel ging es nicht um in den Sand gesetzte Unternehmen, sondern solche mit guten Gewinnen und kräftigen Steuerzahlungen.

Da ich im Gegensatz zu Dir nicht über die Weisheit verfüge, wieviele Millionen das nun wert ist, ich den Leuten diese Millionen nicht neide (es ist mir schlicht egal) und ich die Erregtheit darüber als Kleingeisterei ansehe, wünsche ich hier einfach nur ein schönes Restwochenende. :-)

Edit: nein, einen hab ich noch - +Michael Raab - zum Thema Weltbild: Simplify your life ist ein guter Spruch, finde ich. Neulich war ich in Laos und Kambodscha. Einer der Eindrücke, die ich von da mitgenommen habe, war, daß man es doch mit etwas mehr Gelassenheit im Leben angehen kann. "Lass den Hund bellen und die Karawane weiterziehen" war das Sprichwort in Laos dazu. In diesem Sinne. :-) 
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