Allen Vorurteilen zum Trotz wird die Unterschicht in Deutschland kaum größer. Allerdings gelingt es weniger Armen, in eine höhere Schicht aufzusteigen.
http://www.faz.net/-hoa-76cka 
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Thomy K's profile photoElly Christ's profile photoCornelia Wille's profile photoKarin Charlotte Meyer's profile photo
22 comments
 
Dieses Schichtendenken ist sowas von veraltet ...
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Würdet ihr ernsthafte Soziologen in Betracht ziehen zu zitieren, würdet ihr feststellen, dass es in jeder dieser "Schichten" Potenziale bei jedem Einzelnen Menschen gibt, die diese Einteilung vollkommen ad absurdum führen.
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+Christa M. so ist es,wir haben ein Kastensystem  wie in Indien.Reiche wollen nicht mit Armut konfrontiert werden.Mich kotzt eure Armut an?Wer arm ist, ist selber schuldig.In Wahrheit tragen die diese Schuld,die selber viel zu hohe Gehälter kassieren und Arbeitsplätze abbauen oder Niedriglöhne zahlen ,damit es für selber ausreicht.
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Thomy K
 
+Elly Christ So ein Mist. Schon mal in Indien gewesen oder mal mit dem Kastensystem beschäftigt, was schon im Hinduismus auftaucht. Oder auch schon an die sozialen Effekte der Kasten in Indien gedacht.
Sicher musst du das alles, +Elly Christ , mit nein beantworten.
Aber es muss ja immer reagiert werden, egal wie....
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Thomy K
 
Und das solche dummen Vergleiche extrem hinken, muss ich hier nicht extra noch betonen. Oder doch????
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+Thomy K ich kenne es aus Erzählungen.Wer in Indien mal war ,sagt dort gibt es extremen Reichtum und noch Armut.Religion vonWiedergeburt läßt sie ihr Leben aushalten,mit dem Wunsch das nächste Leben wird besser..
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Oh doch das musst du als Experte...
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Thomy K
 
+Wonne Wonne So war das nicht gemeint, möchte kein "Experte" sein. Aber bei solchem Geschwobel....
+Elly Christ Wiedergeburt und der Karma-Kreislauf sind auch wieder falsch. Es ist im Hinduismus so, dass das Samsara (Lauf der Wiedergeburt) eher negativ ist. Ein Hindu strebt eher nach Auflösung/Transzendenz und damit nicht mehr nach Samsara.

Ich bediene mich mal #Wikipedia...
"Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmäßigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um „Göttliche Gnade“ oder „Strafe“. Nicht nur „schlechtes“ Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermaßen das „gute“. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen."
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Karma
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Nichts für Ungut, aber ich glaube, der FAZ Artikel beschäftigt sich weder mit dem indischen Kastensystem noch mit der Wiedergeburt im Hinduismus - auch wenn dieser sehr weit hergeholte Vergleich bemüht wurde.
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Thomy K
 
Arg ;-) Habe ja mit dem Vergleich nicht angefangen. Muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich den Artikel (noch) nicht gelesen habe.
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+Wonne Wonne und +Thomy K, selbstverständlich gibt es in unserem System die theoretische Möglichkeit auf- und (nicht zu vergessen) auch abzusteigen. Genau in diesem Versprechen liegt ja die Besonderheit des (neo)liberalen Kapitalismus. Durch Leistung, Kreativität, Engagement scheint eine Verbesserung der eigenen Lebenssituation ständig möglich und nötig. Dafür ist ein permanentes Selbstmanagement nötig. Durch unternehmerisches Denken, privat wie an unserem Arbeitsplatz, können wir dieses Ziel zu erreichen.
Personen, die den Aufstieg nicht schaffen und tragen in dieser Logik die volle Verantwortung für ihr Scheitern. Denn sie haben ihre Freiheit nicht auf die richtige Weise genutzt.
Dieser Artikel zeigt aber, wie wichtig Herkunft und "Schlicht" weiterhin für den gesellschaftlichen und materiellen Aufstieg sind! Durch die oben genannte Rhetorik werden allerdings strukturelle Probleme, Diskriminierungen und bestehende Klassenstrukturen verschleiert, da nur das Individuum die Verantwortung zu tragen scheint.  
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+Christa M. Ich halte den Artikel als auch dessen Aussage bzw. die Aussage des Armutberichtes für äußerst oberflächlich. Grund hierfür sind zwei Dinge - es wird schlichtweg nur das relative Einkommen einer Person Größe herangezogen, wobei offengelassen wird ob es das verfügbare Einkommen oder das absolute Einkommen ist. Des Weiteren bezieht man sich auf die relative Armut (sprich Ausschluß vom soziokulturellen Leben) und unterlässt es vom verfügbaren Einkommen die in der Definition der relativen Armut Lebenssicherung von diesem abzuziehen und den verbleibenden Wert ins Verhältnis zu setzen. Wäre dies die herangehensweise würden sich die Werte der jetzigen Mittelschicht drastisch in Richtung Unterschicht verschieben und die tatsächliche Situation wiederspiegeln. +Critical Political Science Nach dieser Definition muss der Mensch stets leisten und zwar von der Wiege bis zur Bahre. Gott sei dank leben wir nicht im neoliberalen Kapitalismus, obwohl eine Entwicklung dahin leider erkennbar ist.
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Thomy K
 
+Critical Political Science Und genau das es so ist, also dass Schicht und Herkunft wichtig sind in "unserem System", habe ich nicht bezweifelt und weiß es selbst sehr gut.
Ergo ist es nur ein Pseudo-Liberalismus, weil es eben keinen grenzenlosen Aufstieg allein durch Leistung gibt. Auch wenn's so gerne von der Politik versprochen wird.
Glücklicherweise haben wir aber kein pursuit of Happiness-System wie in den Staaten, welches dort ordnungspolitisch falsch verstanden wird, mit Absicht.
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+Thomy K das weiß ich,darum glauben sie dass Armut schneller weiter hilft als Reichtum der die Seele vergiftet, wie bei unserer  chistlichen Religion  auch.
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+Critical Political Science das verspricht man den Amerikanern auch.Wer arm ist selber schuld.Nur mächtig anstrengen und schon bist du draußen aus der Armut.Amerika wurde darum bewundert,dass sie nie neidisch wären.Jetzt fällt es ihnen auf die Füsse.Menschen die sich anstrengen, benützen ganz egoistisch die Ellenbogen-Mentalität.Menschen die eher Rücksicht nehmen ,fallen durch das Raster.Armut wird anerzogen und gefördert.
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Ich glaube das Problem ist das Leistung und Einkommen in Zusammenhang gesetzt werden - ergo Minderleister = Unterschicht. Wo die Leistung bei Zinseinkommen, Dividenden, Mieteinnahmen und sonstigen Einnahmeformen (siehe Anlagen zur Einkommenssteuererklärung) sein soll erschließt sich mir jedoch nicht ganz. +Elly Christ Was den Pursuit of Happyness angeht, ist ne religiöse Nummer aus dem Calvinismus soweit ich weiß, daher schwer nachzuvollziehen und für den christlichen Amerikaner durchaus sinnvoll und verständlich.
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Was ist die Unterschicht? Eine neue deutsche Armut? Was ist mit der neuen deutschen Oberschicht? Geht es hier um die soziale Gerechtigkeit? Durch den Umbau des Sozialsystems (Agenda 2010), wurde der Sozialabbau zur Haushaltskonsolidierung benutzt. Das machen uns alle anderen EU-Staaten gerade nach. Ein deutsches Sparprogramm. Das hilft nicht gegen Arbeitslosigkeit. Gegen Arbeitslosigkeit hilft nur ein Konjuntur-Programm zur Wirtschaftsbelebung. Das Problem ist bloß, dass es dabei immer Menschen gibt, die zukurz kommen. Arbeit muss sich auch lohnen. Bei der Unterschicht kommt das Geld nicht an. Was machen die Reichen? Was ist Ihr Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit?
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Thomy K
 
+Elly Christ Ich glaube, es gibt ein Zitat von Solschenizyn, dass besagt, dass Macht nur solange über einen Menschen auszuüben möglich ist, solange dieser in Abhängigkeit zu jenem steht. Aber es stimmt schon, es wird offensichtlich zu einer Abhängigkeit erzogen, obgleich das ein Widerspruch zu sein scheint, bei einer Gesellschaft von Individualisten.
Es liegt aber in der Natur des Menschen, seine Mitmenschen zu brauchen, in jeglicher Hinsicht und ganz positiv gemeint.
Mir ist klar, Abhängigkeit meintest du anders.

Ich denke, als Ökonom, darf man auch das historische Bild nicht aus den Augen verlieren und es lässt sich nicht leugnen, dass es breiteren Schichten heute wesentlich besser geht als zB noch vor 200 Jahren.
Man muss halt auch über den Tellerrand schauen können, aktuell in andere Länder und historisch in vergangene Epochen!

+Peter Wilhelm Es ist Fakt, dass Deutschland heute (in der Krisis) relativ fest steht, auch der Agenda 2010 geschuldet ist. Ohne die Reformen, wären spanische Verhältnisse denkbar. - Habe hier bewusst übertrieben -
Und es liegt auch in der Natur und Logik, dass es Menschen geben muss, die "zu kurz kommen", wie auch innert dieses subjektive Zu-kurz-kommen aussieht. Allerdings verhungert daran keiner!
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Thomy K
 
+Peter Wilhelm Der Beitrag der Reichen zur Umverteilung ist in DE ein recht großer.
"Das reichste Viertel der Steuerpflichtigen kommt für 80 Prozent der Einkommensteuer auf.", Zitat taz.
Der Tarif ist progressiv.
Natürlich ist bei einem hohen Einkommen der absolute Betrag (an dem belastbaren Vermögen) zB. bei der Umsatzsteuerbelastung geringer, aber für jeder beträgt er 19 oder 7% des Nettobetrages der Ware.
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Beim Ehrenamt für die Kirche würde die Einkommensteuer entfallen. Somit wäre das Ehrenamt oder der Neo-Ein-Euro-Ehrenjob für Arbeitgeber die beste Lösung für die Umverteilung. Denn würde der Arbeitgeber Ehrenamtliche Arbeit verrichten, so würde eine Steuer nicht anfallen.
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Thomy K
 
+Peter Wilhelm Heißt Ehrenamt nicht gerade, dass man kein Salär dafür erhält. Ohne Einkommen ergo auch keine Einkommensteuer! Ich verstehe Ihren Beitrag vor Ihrem gewählten Hintergrund so nicht!
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