Wer das Sitzenbleiben abschafft, muss auch die Noten beseitigen. Oder gleich die ganze Schule. Ein Kommentar.
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Chris Cross's profile photoMiguel Schoengarth's profile photoMichael Reh's profile photoJulian Englberger's profile photo
14 comments
 
Sehr wichtig in diesem Kommentar ist der Hinweis auf den Berufsalltag. Die Schule soll ja auf das Leben, also auch auf die Berufswelt vorbereiten. Und dort wird man schließlich vom ersten Tag an benotet. Die Noten/das Sitzenbleiben abzuschaffen wäre also die denkbar schlechteste Vorbereitung auf die immer härter werdende Arbeitswelt.
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+Olaf Bitter War auch mein erster Gedanke. Das verfälscht den gesamten Start in die Arbeitswelt.
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Man lernt in der Schule zu "lernen". Eines der wichtigsten Elemente jeglicher schulischen Ausbildung. Ohne den Druck etwas lernen zu müssen, wird man das wohl kaum vermitteln können.

Bin gespannt welcher Jugendliche nach der 6/7 freiwillig lernt, wenn alles andere viel wichtiger wird. Und wie man erkennen kann, ob jemand für ein Studium geeignet sein könnte, wenn die meisten schon wieder ab der 6/7 verlernt haben zu lernen. ;)
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Denk mal über das nach, was du gerade geschrieben hast. Dann lernst du vielleicht etwas draus ;)

Sorry, aber wo soll man besser lernen zu lernen, als in der Schule, wenn die Charaktere noch am besten formbar und frei von anderen Themen sind? Die meiste Zeit für Denksport in alle Richtungen hat man in der Schule. Da gibt es noch keine parallelen Themen, wie Job, Geld, Urlaub, Rente, Zinsen..
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Mal angenommen man nimmt den Schülern jeglichen Leistungsdruck bzw. Bewertungsstress. Also so ein Ponyhof, wo alles schön ist. Wo sollen die Leute nachher arbeiten? Die können mit dem Stress und Druck in der heutigen Arbeitswelt garnicht umgehen. 
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+Christian Igel
Na dann drehen wir den Spieß um und zeigen den Schülern das Lernen mit Spaß, dann hat man in der Arbeitswelt kein Stress und Druck, sondern geschulte Freude an der Arbeit.
"Make Money and have Fun" ist das Motto der besten Arbeitgeber bei "great place to work" institute. 
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Leider gibt es nicht nur Traumjobs die immer nur Spaß vermitteln, es gibt auch ne Menge Brotjobs. ;)
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Netter Spruch, die Realität sieht dann aber doch ein wenig anders aus. Gerade in der heutigen Zeit, in der alles noch viel schneller abläuft und einige Gruppen mit nur wenig auskommen müssen.
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+Chris Cross
Wohl war. Nicht viele Firmen verstehen Mitarbeiter ohne Druck zu motivieren, darum erscheinen diese auch nicht in Listen der besten Arbeitgeber....
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Das ist nicht das beste Beispiel. Nachdem was mir bekannt ist, bekommen speziell die Arbeiter am Band in der Autoindustrie ein gutes Gehalt. Wenn man was anführen will, dann eher Putzdienste, Müllabfuhr, alles ohne dem wir nicht existieren können, wobei man aber nicht zwingend so viele Jahre Schule benötigt.

Der Unterschied für unseres späteres Werden, wird aber in der Schule gelegt. Wenn man den Schülern nicht mehr die Chance gibt, wird man die Unterschiede im Anschluss immer mehr verschwimmen sehen. Die Folge wäre vielleicht eine schlechtere Bildung. 
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Bildung hört nicht nach der Schule oder nach dem Studium auf. .... bzw sollte nicht. Wenn ein Betrieb eine Weiterbildung nicht ermöglicht, hat es keine Interesse an Wachstum des menschlichen Kapitals. Aus nichts kommen keine Innovationen.
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Ich kann mich dem nicht anschließen. In meinem Job brauche ich ein hohes Maß an logischem und mathematischem Denken. Sowas muss man üben, ständig und zu jeder Zeit. Hätte man mir diese Themen nicht per Pflicht in der Schule aufgetragen, wäre ich nicht so gut in diesen Bereichen.

Allein die Tatsache, das mir diese Themen etwas besser liegen als manch anderen hätte nicht gereicht. Viel zu viele damals wichtigere Ablenkungen hätten meine Prio bekommen. Nur wenn man gefordert wird und immer wieder ein Stück seine eigenen Grenzen überschreitet, kann man immer wieder neues entdecken. Selbst wenn es nur die nächste komplexe Lösung und die danach kommende Steigerung in den geplanten Gedanken ist. Nicht umsonst wird Schach als Sportart angesehen.
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Man muss Ihnen aber die Chance geben, sich selbst zu entdecken.
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Es gibt die Möglichkeit einer Begabungsanalyse....
Wird von meinen Arbeitgeber angeboten, ich habe es aber bisher nicht genutzt..... Sollte ich mal, vielleicht kann ich ja gut putzen :-)
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