Profile cover photo
Profile photo
blösch.partner | Standort Köln
3 followers
3 followers
About
Posts

Post has attachment
Digital oder rechtssicher? Das ist hier die Frage.

Eine Firma beauftragt für eine Reportage zur Eröffnung der französischen Niederlassung ein Fotoshooting. Hier wird echtes französisches Flair inszeniert und unter anderem der wunderschön illuminierte Eiffelturm bei Nacht fotografiert – ebenso all die schicken Gäste beim Small Talk mit einem Gläschen Crémant. Da noch ein paar ausdrucksstarke Stimmungsfotos fehlen, kauft die Agentur kurzerhand Fotos von einer Bildagentur dazu. Royalty free – versteht sich – „Lizenzfrei“!

Diese Fotos kann der Kunde dann auch für die neue Broschüre, die Präsentation des Vertriebs und für den Messestand in Shanghai verwenden. Kostensynergien! Die Reportage ist über Nacht online auf der Firmenwebseite.

Wem gehört der Eiffelturm?
Allein in diesem profanen Beispiel lauern einige Rechtsverletzungen, die Unternehmen unter Umständen teuer zu stehen kommen. So ist zum Beispiel die Nutzung des nächtlich illuminierten Eiffelturms für Fotografien untersagt. Die Firma, die das Lichtkonzept entwickelt und umgesetzt hat, hält alle Rechte. Das heißt, ohne Zustimmung verstößt der Nutzer eines Fotos gegen das Urheberrecht. Das Persönlichkeitsrecht der Veranstaltungsgäste wurde möglicherweise ebenso verletzt, wenn nicht im Vorfeld deren Einwilligung zur Abbildung eingeholt wurde. Die sogenannten „lizenzfreien“ Fotos unterliegen stark variierenden, detaillierten Nutzungsbedingungen. In aller Regel ist die Nutzung zweckgebunden. Das bedeutet: Ein für ein bestimmtes Projekt gekauftes Foto darf nicht ohne Weiteres für andere Kommunikationsprojekte verwendet werden. Besonders dann nicht, wenn eine Agentur dieses Bildmaterial für den Kunden eingekauft hat. Doch genau dieses Einkaufsmodell ist heute immer noch weit verbreitet. Der Herausgeber, also das veröffentlichende Unternehmen, sollte heute immer der Lizenznehmer sein und dazu das Art-Buying in eigenem Namen und auf eigene Rechnung übernehmen. Dazu gehören neben Bildmaterial selbstverständlich auch die Bereiche Film, Text, Musik oder Schriften.

Auch bei Adressdaten lauern Stolperfallen
Ein weiteres Beispiel für rechtliche Stolperfallen ist der Bereich der Adressdaten. Vorhandene Daten werden oft „zweckentfremdet“ verwendet oder es werden neue Daten unrechtmäßig erhoben. Heute gilt mehr denn je, die rechtlichen Verwendungsbedingungen zu beachten. Adressen werden auf Messen, Internetseiten oder Fachsymposien gesammelt und oft ohne weitere Klassifizierung in eine Adressdatenbank gespielt. Aus dieser bedienen sich die einzelnen Abteilungen dann für die Versendung von Mailings, Newslettern oder Service-Angeboten. Oft verstoßen sie dabei allerdings gegen die heute geltenden Datenschutzbestimmungen. Generell gilt auch hier die klar zweckgebundene Verwendung. Für welche Art der Kontaktaufnahme hat der Kunde – der Lead – seine Erlaubnis erteilt? Für jede einzelne Form des Kontakts muss eine Erlaubnis des Kunden vorliegen, klar definiert, sicher archiviert und rechtskonform administriert – auch im B2B- Bereich. So ist auch die Weitergabe der Adressdaten an Dritte immer eindeutig erlaubnispflichtig. Das gilt auch für „interne“ Tochterunternehmen.

Die rechtskonforme Administrierung macht einen entsprechenden Technologieeinsatz unumgänglich. Marketing-Asset-Datenbanken, die in den meisten CRM Plattformen bereits integriert sind, schaffen die technische Basis für diesen immer bedeutsameren Datenschutz. Dieser Schutz der Privatsphäre wird in der Öffentlichkeit immer intensiver diskutiert und gefordert. Und auch im B2B-Bereich wird dieses Thema immer mehr zur Aufgabe des Marketings oder Vertriebs, nicht zuletzt da die Digitalisierung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten exponentiell wächst.

Lead Management gerne – aber rechtssicher bitte
Die Generierung von individuellen Kontaktprofilen über Lead-Management-Prozesse ist eines der Hauptthemen im Alltag von Marketing- und Kommunikationsabteilungen. Es geht darum, zu erfahren, wer dieser Mensch ist, welche Aufgaben er zu erfüllen hat und was er dafür benötigt. Um diese Informationen zu erfassen, setzen viele Unternehmen bereits Tracking-Technologien ein. Die Auswertung von pseudonymen Nutzerprofilen im Web mittels Google Analytics oder Etracker ist hinlänglich bekannt. Die fortschreitende Weiterentwicklung von Möglichkeiten zur automatisierten Erfassung von individuellem Nutzungsverhalten verlangt jedoch ein neues Bewusstsein für zeitgemäßen Datenschutz und die dafür notwendige Transparenz. Die stärkere Konsultation und Integration von Datenschutzbeauftragten in Marketing- und Vertriebsprozesse ist daher eine folgerichtige Maßnahme für die zukünftige Rechtsicherheit in der Kommunikation. Die generelle „Rechts-Sensibilisierung“ aller Beteiligten in Marketing, Kommunikation und Vertrieb ist ohne Zweifel eine unverzichtbare Basistätigkeit für den heutigen Berufsalltag.

https://www.bloesch-partner.de/fileadmin/Downloads/bp_Kolumne_Recht.pdf

Autor: Thomas Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter blösch.partner Werbeagentur GmbH, Büro München
Kontakt: Telefon: 0 89/15 900 832-0 Mail: schmidt(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
IoT, Internet der Dinge, Industrie 4.0 - Eigentlich die selbe Story.

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als die Kommunikationsbranche mit dem Buzzword „integrierte 360° Kommunikation“ hausieren ging? Jeder der auf zwei Flyer das gleiche Motiv druckte behauptete von sich „integriert“ zu kommunizieren. Die Wahrheit sah und sieht bis heute anders aus, denn eine wirklich abgestimmte Kommunikation, die von Marke bis Produkt und von Web bis Notizblock alle Möglichkeiten mit einbezieht gibt es nach wie vor höchst selten – der Begriff „intergriert“ aber ist verbrannt.

Die aktuelle Diskussion ist aus meiner Sicht auf dem besten Wege, das Thema Industrie 4.0 dem gleichen Schicksal zuzuführen, das Leitthema der diesjährigen Hannover Messe „Integrated Industry“ mag dabei nur Zufall sein. Schauen Sie sich auf den aktuellen Industriemessen doch einmal um. Auf jedem Stand, egal ob es sich um einen weltweit agierenden Konzern oder einen mittelständischen Komponentenhersteller handelt, prangt der Begriff Industrie 4.0. Alle behaupten das Thema zumindest im Kopf zu haben und ich behaupte, die wenigsten haben eine genaue Idee davon was dahintersteckt – genau so wie damals bei der „integrierten“ Kommunikation.

Achtung hier wird eine Idee verbrannt
Warum aber glaubt ein Kommunikationsfuzzi, sich hierüber eine Meinung erlauben zu können? Nun, durch unsere Arbeit für unterschiedlichste Player u.a. im Bereich der Sensorik und der Smart Home Anwendungen konnten wir uns einen sehr tiefen Einblick in das Thema IIoT, IoT bzw. Internet of Things (Internet der Dinge) verschaffen, was technologisch gesehen und mit etwas Abstand betrachtet nichts anderes ist wie die postulierte Industrie 4.0 Revolution. In beiden Themenblöcken geht es darum, Daten und Messwerte zu sammeln und über eine, wie auch immer organisierte, Cloudlösung anderen Anwendungen oder Anbietern zur Verfügung zu stellen. Basierend auf dieser Masse an Informationen, man spricht nicht von ungefähr hier über „Big Data“, können dann neben weiteren technischen Abläufen z.B. auch ergänzende Services angeboten werden. Man sollte also meinen das Thema sei nicht sonderlich komplex. Dennoch übersetzen vor allem viele Komponentenhersteller Industrie 4.0 mit reiner Prozessautomatisierung und verwässern das Metathema damit erheblich.

Denn Industrie 4.0 ist viel mehr als die Bereitstellung von Daten durch intelligente Sensoren. Es ist auch viel mehr als beispielsweise die bloße Verknüpfung von Sensorik und Aktorik in einer geschlossenen, herstellerüberwachten Prozesskette. Industrie 4.0 ist erst dann vollständig und nutzenstiftend, wenn die erzeugten Daten zugänglich sind und durch entsprechende Komponenten und Services Dritter genutzt werden können. Denn nur so entfesseln diese Daten ihre ungeahnten Potentiale und führen zu echtem Nutzen. Und nur so werden immer mehr Unternehmen auf diese Systeme setzen und nicht weiter in kleinen, aber vor allem abgeschlossenen Lösungen denken.

Nur gemeinsam werden Potentiale entwickelt
Damit Industrie 4.0 wirklich zu der vierten industriellen Revolution wird, von der heute alle sprechen bedarf es aber mehr. Um von den Chronisten der Zukunft nicht als Strohfeuer abgestempelt zu werden bedarf es eines ganzheitlichen Umdenkens in der Industrie. Geschlossene Systeme, falsch verstanden Besitzansprüche und unsägliche Schnittstellendiskussionen werden nämlich dafür sorgen, dass die Möglichkeiten und Potentiale der Technologien nicht ausgeschöpft werden und neue, innovative Ideen vor allem für Services im organisatorischen Sumpf der Gremien und Abstimmungen untergehen. Nur wenn jede Idee schnell und unbürokratisch die Chance erhält sich im Markt zu etablieren, wird der Markt die Möglichkeit bekommen wirklich Nützliches von technischem PlingPling zu unterscheiden. Und nur so wird dieser Markt prosperieren. Größte Herausforderung wird dabei sein, dass potentielle Wettbewerber miteinander anstatt gegeneinander arbeiten und sich in diesem Zuge wahrscheinlich auch Marktanteile verschieben werden. Mit dem großen Ganzen im Blick und dem Glauben daran, dass nur so der Markt deutlich wachsen wird kann das alles allerdings passieren, ohne dass die Beteiligten finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, ganz im Gegenteil. Dieser Ansatz ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern lediglich meine Adaption einer Idee, die im Smart Home Markt gerade reüssiert.

Wie das technisch funktioniert und welche Systeme das ermöglichen? Da müssen Sie Andere fragen. Ich ahne nur, dass der Begriff Industrie 4.0 kläglich eingeht oder verbrennt, wenn sich nicht möglichst schnell ein gleiches Verständnis und ein ganzheitliches Denken etabliert.

https://www.bloesch-partner.de/fileadmin/Downloads/bp_Kolumne_Industrie_4.0.pdf

Autor: Michael Arnold, Geschäftsführender Gesellschafter blösch.partner Werbeagentur GmbH, Büro Eppingen
Kontakt: Telefon: 0 7262/9177 18 Mail: arnold(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
"Machen Sie sich bitte einmal frei!"
Agenturen müssen lernen neue Fragen zu stellen.

Dabei wird zielgerichtete Kreation sicher weiterhin eine wichtige Rolle in der Aufgabenwelt von Kommunikationsagenturen spielen. Vorgeschaltet, übernimmt jedoch die strategische Beratung immer mehr den Lead – die klare Führungsrolle in der Kommunikation.


Dies beginnt beim Verstehen der vielschichtigen Einflussfaktoren und deren Bedeutung und Auswirkung auf das Geschäftsmodell bzw. die tägliche Geschäftspraxis. Obwohl schon immer grundlegend unverzichtbar, ist die nüchterne, faktische Analyse und strategische Lösungsberatung mehr denn je der Schlüssel für die Entwicklung von relevanten Kommunikationslösungen in den individuellen Geschäftsmodellen der Kunden.

Das machen wir aber schon immer so
So müssen z.B. Faktoren, wie eine mehrheitlich sehr lange Betriebszugehörigkeit von Vertriebsmitarbeitern, als psychosoziale Einflussgröße in die Prozessplanung, wie auch in die Entwicklung von Kampagnen einbezogen werden. Was, um bei dem Beispiel der Vertriebsmitarbeiter zu bleiben, grundsätzlich ein Kompetenzpool und interner Komfortfaktor sein kann, könnte sich auch als Motivationsbarriere bei der Umsetzung neuer Strukturen, einer Portfolio-Diversifizierung oder der Einführung komplementärer Services herausstellen.

Hier und in vielen anderen Bereichen, wie z.B. M&A Szenarien, Markt-Volatitäten oder generellen, konjunkturellen Veränderungen müssen Agenturen neue und andere Fragen stellen – ein strategischer Sparringpartner und Berater sein. Lang vor der eigentlichen Kreativarbeit die Rahmenbedingungen für Vertrieb, Marketing und Kommunikation im Unternehmen kennen und ggf. sogar mitgestalten.

Wer hat den nun den „Lead“?
Dazu zählt auch unternehmensinterne Prozessabläufe in der Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb zu optimieren. Das gelingt z.B. durch einen gezielten und besseren Informationsaustausch und gemeinsame Kommunikation. Oder auch durch eine klare Prozess-Strukturierung. Dazu gehört die klar geregelte Definition der Qualität von Leads, die vom Marketing generiert, an den Vertrieb zur – wiederum klar geregelten – Weiterbearbeitung übergeben werden. Dies kann neben internen Leadership-Programmen durch den pragmatischen Einsatz neuer Marketing- und Vertriebstechnologien unterstützt werden. Die technischen Ansätze gehen von CRM-Systemen, über PIMs bis hin zu Marketing-Automations-Lösungen oder Marketing Asset Management Datenbanken.

Hierfür ist es unverzichtbar, branchenbezogene Erfahrung zu besitzen, denn Technik-getriebene B2B-Industrieunternehmen ticken nun einfach oft anders als Marketing-getriebene Hersteller von Konsumprodukten.
Strategieberatung meets Kreativagentur
Nur wenn Agenturen dieses Spektrum an Leistungen abdecken werden Sie in Zukunft zu kompetenten Ansprechpartnern für die kommunikative Fortentwicklung von Unternehmen. Alle anderen werden eher über kurz als über lang zu reinen Umsetzern degradiert und damit zu beliebig austauschbaren Dienstleistern.

Wir von blösch.partner legen daher genau auf diesen Beratungsbereich unseren Fokus. Ohne jedoch die Funktion der Kreativagentur zu vernachlässigen. Denn genau in dieser Mischung liegt die zentrale Erfolgskomponente der Gesamtaufgabe effiziente „B2B-Kommunikation“. Dem nahtlosen Übergang von der kommunikations-zentrierten Strategieberatung in die relevanz-basierte Kommunikationsplanung und deren kreativer wie effizienter Umsetzung.

https://www.bloesch-partner.de/fileadmin/Downloads/bp_Kolumne_Fragen.pdf

Autor: Thomas Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter blösch.partner Werbeagentur GmbH, Büro München
Kontakt: Telefon: 0 89/15 900 832-0 Mail: schmidt(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Wie eine blaue Schürze das Leadmanagement erklärt.

Beim Weg durch die Gänge der letztjährigen Dmexco, der Leitmesse für die Digitalwirtschaft, wurde mir ziemlich schnell klar, warum gerade B2B-Marketingverantwortliche Digital Disruption derzeit wohl eher mit „digitaler Verunsicherung“ übersetzen würden als mit „digitaler Chance“. Der Overkill an Buzzwords und Themenfeldern führt dazu, dass viele Entscheider wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen und nicht wissen, was zu tun ist – der Bereich Lead Management gehört dazu.

Tante Emma 2.0
Bei einer der Diskussionen saß auf dem Podium unter anderem der Director Digital Marketing von Payback. Und just in dieser Diskussion kam mir ob der Verkleidung des Besagten eine Idee, wie wir dieser Verunsicherung durch eine anschauliche Erklärung begegnen könnten. Er trug nämlich passend zum Messestandmotto Tante Emma 2.0 eine blaue Schürze.

Jetzt sind wir als b.p fast täglich mit Themen wie Lead Management konfrontiert und behaupten von uns, die Gesetzmäßigkeiten und dazu nötigen Prozesse durchaus verinnerlicht zu haben. Dennoch stellen wir fest, dass nach anfänglichem, bestätigendem Nicken im Laufe der Realisierung relativ schnell der Moment kommt, in dem die vermeintliche Komplexität oder die interne Definition der nötigen Kriterien für die Qualifizierung und das Scoring von Leads die gesamte Lead Management Überlegung jäh stoppt. Das liegt zu einem Teil sicher daran, dass hier das Marketing einen Prozess federführend anstößt, indem mit IT und Vertrieb zwei im B2B-Umfeld vermeintlich wichtigere Bereiche kooperieren müssten. Das liegt aus meiner Sicht aber vor allem daran, dass die Beteiligten nicht verstanden haben, dass Lead Management gerade im B2B absolut nichts Neues ist und es nur darum geht, die in vielen Bereichen bereits erfolgreichen analogen Strategien zur Kundengewinnung in die zunehmend digitale Welt zu transformieren.

Kaufen muss ein Erlebnis sein
Und hier kommt jetzt die blaue Schürze wieder ins Spiel. Lassen Sie mich versuchen zu erklären, was Lead Management für mich ist und wie ich dessen Einsatz im B2B-Bereich sehe. Nutzen wir dazu das angesprochene Bild des Tante-Emma-Ladens. Was hat Tante Emma erfolgreich gemacht? Zum einen der persönliche Kontakt zu Ihren Kunden und immer ein passendes Wort zu passender Gelegenheit. Zum anderen aber auch das Mitdenken, wenn es z.B. um das Zurücklegen der geliebten Frauenzeitschrift oder die Ankündigung einer neuen, dem Geschmack des Kunden entsprechenden, Tabaksorte ging. Heutzutage würde man wahrscheinlich von „relevanten Angeboten“ sprechen. Ob Tante Emma das Wort Relevanz überhaupt kannte, bezweifle ich – Erfolg hatte Sie trotzdem. Im Consumer Bereich ist dieser persönliche Kontakt und das Wissen um die Kunden und deren Bedürfnisse im Zuge der Discounter immer weiter zurückgegangen. Lead Management ist aus meiner Sicht nichts anderes wie der Versuch, dieses Wissen mühsam wiederzuerlangen. Und vielleicht kommt daher der Entwicklungsdruck aus den USA. Hier ist der Tante-Emma-Laden schon viel länger Geschichte als bei uns, und daher auch die Erfahrung, dass man ohne persönliche Kundenbeziehung sehr schnell austauschbar ist, der Einkauf also ein persönliches, an den Verkäufer gebundenes Erlebnis sein muss. Das Buzzword dazu? Gerne! Die Generation Y spricht hier von der buying experience.

Keine Technik sondern Haltung
Schaut man beim Lead Management in B2B-Unternehmen nämlich genau hin wird deutlich, dass Firmen, die diese persönlichen Kundenbeziehungen konsequent pflegen, zu den Erfolgreichen im Markt gehören. Dabei ist der Einsatz einer wie auch immer gearteten Technik viel weniger ausschlaggebend wie das differenzierte Wissen um die Bedürfnisse der Klientel. Ob das Außendienst-Mitarbeiter mit Kladde unter dem Arm sind, die diese Haltung verkörpern, oder digitale Kanäle, die über die Sammlung relevanter Daten optimierte Ansprachen generieren, ist dabei nicht entscheidend. Die digitale Welt gibt uns lediglich die Möglichkeiten, für eine Marke mehr Kontakt-Informationen zu generieren und so eine größere Anzahl von potentiellen Kunden schneller mit relevanten Informationen zu versorgen.

Die Rolle des Kommunikationsdienstleisters wird sich in diesem Spiel zunehmend erweitern. Hin zu einem ganzheitlichen Berater, der nicht nur kreative Kommunikationskonzepte entwickeln und umsetzen kann, sondern zudem Kunden noch frühzeitiger als kompetenter, strategisch denkender Gesprächspartner zur Seite steht, um Marken zu entwickeln, Customer Journeys zu hinterleuchten, Buying Center zu analysieren, relevanten Content herauszuarbeiten und nicht zuletzt auch technische Hilfsmittel zu bewerten.

https://www.bloesch-partner.de/fileadmin/Downloads/bp_kolumne_tante_emma.pdf

Autor: Michael Arnold, Geschäftsführender Gesellschafter blösch.partner Werbeagentur GmbH, Büro Eppingen
Kontakt: Telefon: 0 7262/9177 18 Mail: arnold(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kunde: Bürkert Fluid Control Systems
Branche: Maschinen- und Anlagenbau

Wer sagt eigentlich, dass Technik nicht inspirierend ist?

Produkt-Einführungskommunikation für vier neue Produkthighlights. Das war die kurze Beschreibung dessen, was unser neuer Kunde Bürkert aus dem hohenlohischen Ingelfingen nach einem Agenturscreening als Aufgabenstellung definiert hatte.

Einige intensive Gespräche und Workshops mit allen Beteiligten aus Produktmarketing und –Management später war für die Strategen von b.p klar – hier geht es um weit mehr als „nur“ die Einführung neuer Produkte. Hier sind wir ganz nahe am Kern der Marke Bürkert und sprechen von dem, was das Unternehmen auszeichnet. Chance und Risiko in einem, waren wir doch nicht angetreten um Markenkommunikation zu entwickeln. Unser Konzept leitete sich daher konsequent aus der bestehenden Markenpositionierung „we make ideas flow“ ab und lieferte konkrete Ergebnisse dieser Denkweise. Unter dem Kampagnenmotto „inspiring answers“ und einer ebenso frechen, wie emotionalen Ansprache zeigen wir, was herauskommt, wenn ein Unternehmen Raum gibt um „Ideen fließen zu lassen“. Nämlich völlig neuartige, inspirierende Lösungen und Antworten.

Zur Hannover Messe wird das neue Konzept erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem begleiten die „inspiring answers“ auch die kommenden Produkteinführungen aus dem Hause Bürkert.

Ihr Ansprechpartner:
Michael Arnold
Geschäftsführender Gesellschafter
Standort: Eppingen
Telefon +49 7262 9177-18
arnold(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kunde: Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG
Branche: Spezialprodukte Industrie / Technischer Handel

Truma bucht eXTremen, festen Stellplatz bei blösch.partner

Wenn sich ein Wohnwagen in hochalpinen Regionen auf 2.200 Metern Höhe wie von Geisterhand über holprige, steile Pfade zu einem Campingplatz der besonderen Art aufschwingt, dann muss es dafür einen guten Grund geben …

Der neue Truma Mover® XT war uns Grund genug … markiert er doch einen Quantensprung in der Entwicklung von Wohnwagenrangiersystemen. In einem Markt in dem sich Truma, obwohl „Erfinder des Movers“, zusehends mehr behaupten muss.

Die „XT-Kampagne“ setzt deshalb – neben dem Komfort des Produktes – klar auf die technologische Kompetenz von Truma und unterscheidet sich schon visuell bewusst von der sonst, eher auf Urlaub und Erholung setzenden, Branchenkommunikation. Der Slogan „eXTrem überlegen“ verknüpft die Technologieführerschaft darüber hinaus perfekt mit dem Produktnamen, was nicht nur die Aufmerksamkeit und Wiedererkennung fördert, sondern auch einen stringenten Roll-out in über 10 Sprachen erlaubt.
Durch die konsequente Umsetzung des Konzeptes auf dem diesjährigen Caravan Salon wurde der Truma Mover® XT zu einem der Technik-Highlights dieser Weltleitmesse für mobile Freizeit. Die Präsentation des in „4K-Auflösung“ gedrehten Videos, eine erläuternde 3D-Animation und ein interaktives Spiel im überdimensionalen, begehbaren Mover XT-Modell stießen auf enormes Interesse und machten den Kick-off zu einem voller Erfolg bei Handelspartnern und Endkunden.

Wir freuen uns mit Truma einen neuen Kunden gewonnen zu haben, der es uns als Lead-Agentur erlaubt, sowohl B2B- als auch B2C-Kommunikation ganzheitlich und konsequent umzusetzen. Die „XT-Kampagne“ wurde europaweit online, offline und am PoS ausgerollt.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Schmidt
Geschäftsführender Gesellschafter
Standort: München
Telefon +49 89 15900832-0
schmidt(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kunde: Lehmann&Voss&Co. KG.
Branche: Chemische Industrie

Technik und Menschlichkeit

Anlässlich des umfangreichen Relaunchs des Internetauftritts wollte das traditionsreiche Hamburger Unternehmen Lehmann&Voss&Co. auch sein generelles Erscheinungsbild einer Modernisierung unterziehen.

Eine der Herausforderungen dabei war es, die sehr heterogenen Geschäfts-bereiche und das in dieser Form nahezu einzigartige Geschäftsmodell, beste-hend aus Distribution, Handel und Produktion chemischer und mineralischer Spezialitäten adäquat zu repräsentieren. In strategischen Workshops mit der gesamten Geschäftsleitung und im Nachgang mit den einzelnen Geschäftsbe-reichen entwickelten wir Unternehmens- und Markenwerte als Basis für das neue Corporate Design. Im Kernwert „familiär“ kondensieren auf unternehmens-weiter Ebene Attribute wie Menschlichkeit, Vertrauen, Zuverlässigkeit und hanseatische Kaufmannsehre, sowie auf Ebene der Geschäftsbereiche Vielfalt, hochspezifisches Wissen und kompetenter, persönlicher Kontakt.

Wie übersetzen wir diese Werte in ein Corporate Design? In der Bildsprache bringen wir den Betrachter nah, glaubwürdig und realistisch an die Menschen bei LEHVOSS und ihre Aufgaben. Dokumentarische Porträts der Mitarbeiter in ihrer realen Arbeitsumgebung, inszeniert in grobkörniger SW-Fotografie, vermit-teln „Menschlichkeit“, schaffen Authentizität und spiegeln das im Unternehmen gepflegte Understatement. Die mehr als 100-jährige erfolgreiche Firmenphilo-sophie, der Verbindung von echtem „People Business“ und der besonderen technischen Expertise wird in den Content-Bereichen der Internetseiten und Broschüren dezidiert dargestellt und begründet.

In den letzten Monaten wurden bereits Internetauftritte für die ersten Geschäfts-bereiche (z.B. www.luvocom.de), sowie Bereichs- und Produktbroschüren und diverse Werbemittel umgesetzt.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Schmidt
Geschäftsführender Gesellschafter
Standort: München
Telefon +49 89 15900832-0
schmidt(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kunde: Henkel KGaA, Düsseldorf
Branche: Chemische Industrie

Hightech-Klebstoffe in 31 Sprachen

Wussten Sie, dass das Leitwerk eines Airbus A380 zum größten Teil verklebt ist? Und das ist kein Einzelfall mehr. Strukturklebstoffe – d.h. Klebstoffe die grundlegende Bauteile zuverlässig verbinden – sind heutzutage aus der Industrielandschaft nicht mehr wegzudenken.

Konsequenter Leichtbau sowie der Einsatz neuartiger Verbundwerkstoffe verstärken diesen Trend zudem. Für unseren Kunden Henkel – dem einzigen Anbieter am Markt mit einem wirklich umfassenden Produktportfolio in diesem Bereich - Grund genug eine europaweite Kampagne zu lancieren.

Unter dem Motto 360°bondig entwickelte blösch.partner eine Kampagne, deren Herzstück neben einer Web-Landingpage ein Mailing mit aufwändiger Produktselektor-Drehscheibe ist. Um die geforderten 31!! Sprachvarianten effizient realisieren zu können bedienen wir uns hier eines Web2Print-Tools, über das sehr schnell und einfach länderspezifische Printmedien mit einem professionellen Workflow erstellt werden können. Weitere Highlights dieser Software sind neben einer TRADOS-kompatiblen übersetzungsschnittstelle ein integriertes Translation-Memory-System, das wiederkehrende Textbausteine bereits größtenteils vorübersetzt.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Schmidt
Geschäftsführender Gesellschafter
Standort: München
Telefon +49 89 15900832-0
schmidt(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kunde: KALORIMETA AG & Co. KG, Hamburg
Branche: Technische Dienstleistung

Markenführung aus dem Lehrbuch

Professionelle Markenführung im B2B Segment ist leider nach wie vor noch nicht überall selbstverständlich. Im Falle unseres Hamburger Kunden KALO war und ist das anders.

Kalo ist ein deutschlandweit agierender Anbieter von Dienstleistungen zur Heiz- und Betriebskostenerfassung bzw. -Abrechnung sowie zur Legionellenprüfung von Trinkwasser und zur Montage und Wartung von Rauchmeldern.

Lehrbuchmäßig stand die Interne Kommunikation der neuen Positionierung an erster Stelle. Bei einem groß angelegten Kick-Off-Event im Hamburger Abaton Kino, schwor die Geschäftsführung, unterstützt von einem bekannten Fernsehjournalisten, alle Mitarbeiter auf die neue Positionierung ein. Botschaft: Der neue Claim „einfach persönlicher“ der als klare Abgrenzung zum – in Konzernstrukturen verhafteten – Wettbewerb, entwickelt wurde muss verstanden und auch intern gelebt werden, bevor die Kunden damit in Kontakt kommen.

Über fast vier Monate wurden unterschiedliche Kanäle und Medien gespielt um die Idee im Unternehmen zu verankern. Vom ausführlichen Brandbook mit den wichtigsten Informationen, über interne Fotoshootings zum Thema bis hin zu kleinen Gimmicks, wie entsprechend formulierten Aufklebern, zahlte alles auf die neue Marke ein. Mit dem Ergebnis, dass der Claim schon bald in aller Munde war und ist.

https://www.bloesch-partner.de/projekte/projekt-kalorimeta/

Ihr Ansprechpartner:
Wiebke Röhlk
Leiterin Büro Hamburg
Standort: Hamburg
Telefon +49 40 28 46 83 370
roehlk(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kunde: ZEUS inc., Orangeburg, USA
Branche: Spezialprodukte Industrie / Technischer Handel

Alles andere als normal

Was empfiehlt eine strategisch denkende Kommunikationsagentur einem amerikanischen Unternehmen, das mit seinen Produkten ohne nennenswerte Markenbekanntheit schnell in neue Märkte vordringen möchte?

Die Fima Zeus Inc. mit Hauptsitz in Orangeburg, USA und europäischer Zentrale im irischen Letterkenny hatte genau das vor. In der Medizintechnik zählt der Spezialist für High Performance Polymertechnologien zu den Technologie- und Marktführern. Nun galt es mit begrenzten Mitteln in anderen Industriezweigen von sich reden zu machen, um neue Kontakte zu generieren.
In der entwickelten Kampagne „Beyond Standard“ haben wir die Stärke und den eigenen Anspruch des Unternehmens immer deutlich mehr Leistung zu geben, wie gefordert, kreativ übersetzt. Und dieses wurde auch formal konsequent umgesetzt.

Die Start-Zielgruppe – führende Automobilzulieferer in Deutschland, Österreich und der Schweiz – erhielt das erste Printmail in Form eines außergewöhnlich großformatigen Booklets. Große, branchenuntypische Bildwelten, eine pointierte Aufbereitung der Botschaften und klare Nutzenversprechen sind die Inhalte. In Verbindung mit der begleitenden Mikrosite, telefonischen Nachfassaktionen und einem Gewinnspiel war die sofortige Wahrnehmung im Markt sicher. In einem nächsten Schritt wurden andere Zielgruppen angeschrieben. Zudem ist die Adaption der Kampagne in weitere Länder bereits in Vorbereitung.

https://www.bloesch-partner.de/projekte/projekt-zeus/

Ihr Ansprechpartner:
Christian Litschko
Geschäftsführender Gesellschafter
Standort: Eppingen
Telefon +49 7262 9177-0
litschko(at)bloesch-partner.de
Photo
Add a comment...
Wait while more posts are being loaded