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#avcommunity – Ein Leben nach Facebook.
Oder: Warum Nieschencommunities immer schon funktioniert haben.

Ich finde den Artikel in TC Beyond Facebook: The Rise Of Interest-Based Social Networks sehr gut. http://techcrunch.com/2012/02/18/beyond-facebook-the-rise-of-interest-based-social-networks/

Genau das was ich immer schon predige. Ja, Ning (wo ich mich gut auskenne) ist nicht wirklich ein Hit (an sich). Aber manche Nischen-Communities die damit gebaut wurden erfüllen genau ihren Zweck. Sie bündeln die Interessen einer engen Niesche. Wenn ich auf etwas ganz spezielles stehe, wenn ich mich nicht mit anderen Themen ablenken lassen will oder wenn ich ein gebündeltes Grundverständnis durch "andere" Ansichten und Leute nicht verwässern lassen möchte, dann gibt es nichts besseres als eine Nieschen Community. Das ist ja im wirklichen Leben auch nicht anders. Man geht ja auch in einen speziellen Verein, Sportclub oder Swinger Country Club. Und man will dann oft dass gerade NICHT "alle" Freunde dort auch sind. Sondern nur spezielle.

Ob das Nieschen-Netz jetzt ein Blog ist, eine Yahoo Gruppe, ein Forum, oder ein soziales Netz mit Ning oder BuddyPress gebaut, ist egal. Dieses Gefühl der Geborgenheit, der exclusiven Vorauswahl und der Themenrelevanz kann mir ein allgemeines Netz wie Facebook oder Google+ nie bieten. Gut, dort gibt es Pages und Gruppen. Aber trotzdem. Alle Facebook User laufen die grosse Gefahr sich zu verzetteln und eben nicht beim Thema zu bleiben. Das passiert mir in einem sozialen Nieschennetz nicht so. Die Stickyness ist dort oft wesenltich grösser. Zwar läuft für die meisten Facebook und Google+ nebenher. Aber man versucht eben nicht alles dort abzubilden. Wenn Facebook alle Features wie Thumb, Pinterest kopieren würde wäre das keine Lösung. Facebook ist schon zu kompliziert genug, und hässlich (immer noch) sowieso. <av rant ende>
 
Die Zeit nach Facebook beginnt
Gerade jetzt, da der Facebook-IPO bevorsteht, kann mancher sich das kaum vorstellen, aber ... es gibt im Internet andere Wachstumsfelder als Facebook und einige davon werden Zuckerbergs Baby deutlich übertreffen. Vor Facebook gab es CompuServe, AOL und MySpace - alles Plattformen, die unangreifbare Marktführer waren.

Facebook bietet einige Aspekte unseres Lebens ganz ordentlich ab. In anderen versagt es kläglich.

Momentan lässt sich beobachten, wie sich sehr viele neue Entwicklungen im Bereich Meinungen, Ansichten, Empfehlungen, Bewertungen ergeben. Pinterest ist nur die Spitze dieses Eisbergs. Wie jedes Imperium vor dem Höhepunkt seiner Macht, versucht Facebook zwar, sich alle erreichbaren weiteren Gebiete einzuverleiben und wird sicherlich versuchen, Pinterest-ähnliche Aspekte zu integrieren (oder Amen oder Thumb oder ...). Und wie jedes Imperium vor diesem, trägt genau dieses Bestreben schon den Keim des Untergangs in sich.

Schon die heutige Facebook-Startseite ist ein beredtes Symptom dieser Überdehnung.

http://techcrunch.com/2012/02/18/beyond-facebook-the-rise-of-interest-based-social-networks/
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