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Tierleid verhindern, bevor es entsteht!
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Letzte Woche bat eines unserer Mitglieder um Hilfe. Die Frau wohnt in einer ruhigen Gegend bei Berlin direkt am Wald. Vor 2 Tagen war plötzlich eine Fledermaus in ihrer Wohnung aufgetaucht und im Wohnzimmer herumgeflattert, was die Frau derart in Panik versetzt hat, dass sie außer Stande war, sich früher um das Tier zu kümmern.

Eine aktion tier-Mitarbeiterin fuhr sofort los und fand die Zwergfledermaus, die reglos an einer Bodenleiste klebte. Sie ließ sich problemlos aufnehmen, denn sie war für größere Abwehrreaktionen schon zu schwach. Kein Wunder – zwei Tage ohne Futter und Wasser würde jedem Tier zusetzen und Fledermäuse trocknen besonders schnell aus.

Also ab in die Tierklinik nach Düppel, wo die untersuchende Tierärztin zum Glück recht zufrieden war. Der kleine Fledermausmann wies weder Brüche noch Wunden auf und war augenscheinlich gesund. Dass der Winzling nur 4 Gramm auf die Waage brachte ist für Zwergfledermäuse, die zwischen 3 bis 7 Gramm wiegen, noch kein Drama. Das Tier war nur ein wenig ausgetrocknet und entsprechend schlapp, bekam eine Elektrolytlösung injiziert und war kurz darauf schon wieder recht lebendig. Jetzt wird unser Schützling noch ein paar Tage in der Fledermausstation in der Spandauer Zitadelle betreut und dann geht es wieder nach draußen in die Freiheit.

Es kommt öfter vor, dass sich vor allem kleine Fledermausarten wie die Zwergfledermaus oder die Mückenfledermaus in Wohnungen verirren, da sie offene Fenster anscheinend mit Höhleneingängen verwechseln. Tagsüber sollte man sie auf keinen Fall nach draußen scheuchen, da die Nachttiere im grellen Tageslicht ziemlich hilflos sind. Besser wartet man bis zum Abend, öffnet alle Fenster und schaltet das Licht aus. In der Regel finden die Tiere dann von allein wieder hinaus.

Foto: Unsere gerettete Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) © aktion tier, Ursula Bauer
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+++ Animal Hoarding: Unterschriftenlisten übergeben +++

Animal Hoarding – das krankhafte Tiersammeln - ist ein brisantes Thema, dem wir bereits vor einiger Zeit eine Kampagne gewidmet haben. Zeitgleich starteten wir damals eine Unterschriftenaktion für ein bundesweites Register, in dem Tiermessies und Tierquäler gemeldet werden.

Insgesamt konnten wir mit Eurer Hilfe rund 10.550 Unterschriften sammeln, welche die aktion tier-Mitarbeiterinnen Ursula Bauer und Ann Kari Sieme am Freitag im Paul-Löbe-Haus in Berlin an den Bundestagsabgeordneten Kai Wegner (CDU) und seinen Referenten Thorsten Schatz (CDU) überreichen durften.

Kai Wegner, der sich bereits seit vielen Jahren kontinuierlich für Tierschutzthemen engagiert, hat sich viel Zeit genommen. Und auch sein persönlicher Referent und Pressesprecher Thorsten Schatz war sehr interessiert. Es entstand ein lebhafter Austausch. Wir sprachen unter anderem über die Arbeit von aktion tier und natürlich speziell über das Phänomen „Animal Hoarding“ sowie die Notwendigkeit eines Zentralregisters.

Fälle von ausufernder Tierhaltung, bei denen zahllose Hunde, Katzen, Kleintiere oder Reptilien unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden, nehmen in Deutschland immer mehr zu. Da unsere Veterinärbehörden nicht miteinander vernetzt sind, können sich Tiermessies und auch andere Tierquäler sehr einfach durch einen Umzug einer Kontrolle und Weiterverfolgung entziehen und oft sogar trotz Tierhalteverbot völlig unbehelligt an einem neuen Wohnort weitermachen. Ein bundesweites Animal Hoarder und Tierquäler-Zentralregister hätte den Vorteil, dass sich Veterinärämter darüber informieren könnten, ob neu in ihrem Zuständigkeitsbereich auftretende Tierhalter in der Vergangenheit auffällig geworden und eventuell sogar mit einem Tierhalteverbot belegt sind und dann entsprechend handeln.

Kai Wegner und Thorsten Schatz sind selbst Hundebesitzer und wissen daher, dass Tierhaltung Verantwortung bedeutet. Wir rannten mit unserem Anliegen quasi offene Türen ein. Kai Wegner möchte uns helfen das Thema weiter voran zu bringen und wird versuchen einen gemeinsamen Termin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zu organisieren, da hier die tierschutzrelevanten Gesetze entworfen werden.

Wir sind uns sicher, dass die Unterschriftenlisten in guten Händen sind und bedanken uns bei allen, die mitgesammelt haben!
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Foto: v.l. Kai Wegner (MdB), Ann-Kari Sieme (aktion tier), Thorsten Schatz (pers. Referent v. Hr. Wegner) © aktion tier e.V.
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+++ Morgen ist Weltwassertag +++

Wasser ist lebenswichtig! Wir sollten täglich mindestens 1,5 Liter H2O zu uns nehmen, damit unser Körper richtig arbeiten kann.

Wasser kann aber auch krank machen. Wusstet Ihr, dass im Leitungswasser zum Beispiel Medikamentenrückstände, Blei, Chlor und Pflanzenschutzmittel enthalten sein können? Daher kaufen viele Menschen ihr Wasser lieber in Flaschen. Und dann am liebsten in Plastikflaschen, weil die so schön leicht sind.

ABER: ein Teil der im Weichmacher von Plastikflaschen enthaltenen Stoffe sind für Menschen gesundheitsschädlich. Sie lösen sich im Wasser auf und wir trinken sie mit. Plastikmüll belastet und verschandelt außerdem schon jetzt massiv unsere Umwelt. Ein langfristiges Problem – denn Plastik verrottet im Durchschnitt erst nach 500 Jahren, ist also sehr schwer abbaubar.

Also besser Glasflaschen benutzen. Am besten ist allerdings eine fest eingebaute, komplexe Filteranlage, die Leitungswasser in sauberes, gesundes Trinkwasser veredelt. Reines Wasser kommt nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Tieren zu Gute.

Foto: © Ursula Bauer
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+++ Das neue "mensch & tier" Magazin steht in den Startlöchern! +++

Die erste Ausgabe in diesem Jahr wird ab Freitag an unsere Mitglieder versandt. Themen sind unter anderem:

✏️ Happy End für die Polarfüchse Bonnie und Clyde
✏️ Unnötige Oster-Tradition - Das Schreien der Lämmer
✏️ Wenn Pferde „Nägel kauen“ … Koppen und Weben
✏️ Qualzucht in der Massentierhaltung

Wir wünschen euch schon jetzt viel Spaß beim Lesen!
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+++ Für den Lammbraten werden Tierkinder geschlachtet +++

In vielen Haushalten gehören Gerichte mit Lamm- oder Kaninchenfleisch zum Osterfest dazu. Schafe können ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Für die Produktion von Lammfleisch dürfen die Tiere jedoch höchstens 1 Jahr alt werden.

Bei der intensiven Lämmermast werden die Lämmchen nur etwa 8 Wochen von den Mutterschafen gesäugt und bereits während der Säugezeit mit Mastfutter zugefüttert. Nach der Trennung vom Muttertier werden die Lämmer in Gruppen meist ausschließlich im Stall gehalten und mit Heu und Kraftfutter gemästet, bis sie im Alter von etwa 4 Monaten ein Schlachtgewicht von 38 bis 43 kg erreicht haben.

Nur bei der Weidelämmermast dürfen die Lämmer bei ihren Müttern bleiben und mit der Herde auf der Weide leben. Aber auch in dieser Haltungsform werden sie nach 8 bis 12 Monaten geschlachtet.

Mehr Infos zum "Osterlamm" findet ihr hier: https://www.aktiontier.org/themen/ostern/osterlamm/

Foto: © Ursula Bauer
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Stadttauben haben es in Deutschland schwer. Die Tiere werden gehasst und verfolgt, weil sie in Scharen auftreten, weil sie bettelnd zwischen unseren Füßen herumlaufen, weil ihre Exkremente Gebäude und Plätze verschmutzen und weil sie angeblich schreckliche Krankheiten verbreiten. Es wird viel unternommen, um die Stadttauben zu vertreiben, aber wenig, um ihnen zu helfen.

Mit unserer neuen Aufklärungskampagne möchten wir Verständnis und Mitgefühl für das schwere Los der gefiederten Obdachlosen in unseren Städten wecken und Wege aufzeigen, die ein friedliches Miteinander ermöglichen können.

Alles rund um unsere neue Kampagne findet ihr hier: https://www.aktiontier.org/kampagnen/stadttauben-gefiederte-obdachlose/
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Wir suchen dich!

Du liebst Tiere und möchtest den Tierschutz zu deinem Hauptberuf machen? Du möchtest gemeinsam mit uns etwas für Tiere bewegen? Du bist ein positiver Mensch und gehst gern auf andere zu?

Dann komm in unser aktion tier- Aufklärungsteam!

Wir stellen bundesweit Mitarbeiter (möglichst in Vollzeit, Festanstellung mit Festgehalt) für unsere Aufklärungsarbeit ein.

Alle Infos zum Job: https://www.aktiontier.org/ueber-uns/jobs/
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Hunde im Winter vor Unterkühlung schützen!
Foto: © aktion tier, Ursula Bauer Wir Menschen können uns mit warmer Kleidung vor der Kälte schützen. Unsere Vierbeiner haben dagegen zur Isolierung nur ihr Fell. Im Winter können Hunde daher sehr schnell unterkühlen, wenn sie sich draußen nicht bewegen. Be...
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+++ Hunde im Winter vor Unterkühlung schützen! +++

Wir Menschen können uns mit warmer Kleidung vor der Kälte schützen. Unsere Vierbeiner haben dagegen zur Isolierung nur ihr Fell. Im Winter können Hunde daher sehr schnell unterkühlen, wenn sie sich draußen nicht bewegen.

Besonders gefährlich ist hier längeres Stillsitzen im Freien - zum Beispiel beim Warten vor dem Supermarkt. Bei klirrender Kälte kommt es bereits nach 5 Minuten zu einer Unterkühlung, die eine Blasenentzündung, eine Bronchitis oder gar eine Lungenentzündung nach sich ziehen kann. Auch eine Nierenentzündung und Durchfall können die Folgen des unbeweglichen Wartens in der Kälte sein. Ein Mäntelchen nützt wenig, da Hunde auf ihrem meist wenig behaarten und daher ungeschützten Hinterteil sitzen.

Besonders kälteempfindlich sind Rassen ohne Unterfell wie Dalmatiner, Staffordshire Terrier oder Rehpinscher sowie frisch geschorene Tiere. Grundsätzlich sollte man seinem Vierbeiner im Winter keine längeren Wartezeiten im Freien, im kalten Auto oder auf dem zugigen Bahnsteig zumuten. Auch eine ausgedehnte Stehpause während der Gassi-Runde etwa zum Plausch mit einem zufällig draußen getroffenen Bekannten sollte bei frostigen Temperaturen vermieden werden.

Wer sich einmal in einen Hund hineinversetzt, der ohne mollige Winterkleidung draußen unterwegs ist, oder ein jämmerlich zitterndes, angebundenes Häufchen Elend beobachtet hat, lässt seinen Vierbeiner nicht mehr in der Kälte warten.

Foto: © aktion tier, Ursula Bauer
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+++ Weihnachtssterne sind giftig für Tiere +++

Derzeit findet man ihn am Eingang eines jeden Supermarktes – den Weihnachtsstern. Vor einigen Jahren noch schlicht knallrot mit grünen Blättern, gibt es ihn heutzutage in den verschiedensten Farbvarianten und Größen, von rosé bis gelb, von mini bis riesig. Er ist schön anzuschauen und tendenziell eher pflegeleicht.


Doch Vorsicht! Auch Tiere finden neue Zimmerpflanzen spannend und in diesem Fall kann dies fatal ausgehen. Der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und ist daher hochgiftig für Tiere. Das gilt nicht nur für Hund und Katze, auch Vögeln bekommt die attraktive Pflanze alles andere als gut. Neugierig benagen unsere tierischen Freunde den frisch erworbenen Einrichtungsgegenstand, nicht ahnend, welche Konsequenzen dies für ihre Gesundheit haben kann.


Zu den klassischen Vergiftungserscheinungen bei Tieren durch Weihnachtssterne gehören Erbrechen, Zittern, Speicheln und Muskelkrämpfe. Später können sich Durchfall und Nierenversagen hinzugesellen. Daher muss schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden, sobald die Giftaufnahme bemerkt wurde. Zwei Stunden hat man Zeit um ein Mittel zu spritzen, damit das Tier sich erbrechen muss. Danach bleibt nur die symptomatische Behandlung.


Besser es kommt erst gar nicht so weit. Vorweihnachtliche Stimmung lässt sich auch ohne Weihnachtsstern erzeugen. Und wenn es denn unbedingt einer sein soll, so sollte er außer Reichweite eurer Tiere platziert werden!

Foto: © Ursula Bauer
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