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Tierleid verhindern, bevor es entsteht!
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+++ Tierschützer freigesprochen +++

Das Urteil des Landgerichts Magdeburg letzter Woche hat es in sich. Tierschützer waren des Hausfriedensbruchs angeklagt, weil sie sich unerlaubter Weise Zutritt zu einer Schweinemastanlage verschafft und die desaströsen Zustände innerhalb der Stallungen gefilmt und veröffentlich hatten. Jetzt wurden sie überraschend freigesprochen. Ein mutiger Richterspruch!

Der zuständige Richter hat klargemacht, dass ohne diesen Regelbruch der Tierschützer der von den Behörden tolerierte Missstand nicht behoben worden wäre. Die Tierschützer hatten im Vorfeld mehrmals Kontakt zu den verantwortlichen Amtsveterinären gesucht. Sie hatten die tierquälerische Haltung angezeigt und um Kontrollen gebeten. Doch leider haben die Veterinärämter nicht für Abhilfe gesorgt.

Der Richter war der Meinung, dass sich der Staat die Einmischung der Bürger gefallen lassen muss, wenn er selbst derart versagt. Im Juristendeutsch nennt sich das 'Rechtfertigung durch ein überwiegendes anderes Schutzgut'.

Aus diesem Urteil darf jetzt natürlich nicht abgeleitet werden, dass nun jeder nach Gutdünken Recht brechen darf. Ganz im Gegenteil: Der Rechtsweg muss in jedem Fall beschritten werden. Erfreulich ist aber, dass die Ämter ab jetzt gezwungen sind, Hinweisen eifrig nachzugehen. Ansonsten müssen sie befürchten von Bürgern, die diese Tatenlosigkeit nicht akzeptieren, bloßgestellt zu werden.

Leider hat die Staatsanwaltschaft am Montag Berufung gegen den Richterspruch eingelegt. Vor dem Oberlandesgericht Naumburg wird der Fall also erneut verhandelt werden. Bleibt zu hoffen, dass auch diesmal das Urteil so ausfällt, dass es Veterinärämter zwingt, bei Handlungsbedarf auch wirklich tätig zu werden.

Foto (Symbolbild): © Ursula Bauer
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Am vergangenen Wochenende haben wir einen Jungigel umgesiedelt, der an einer stark befahrenen Straße in einem dicht bebauten Berliner Bezirk gefunden worden war. Das gesunde und über 600 Gramm schwere Tier wurde in einem weitläufigen, vielfältig strukturierten Landschaftspark freigelassen. Dort bieten Naturelemente wie Hecken, Gebüsche, Steinmauern, Teiche, Nutz- und Ziergartenbereiche ideale Lebensbedingungen.

------ WICHTIG --

Nur in absoluten Ausnahmefällen wie diesem ist eine Umsiedelung gerechtfertigt und sinnvoll. Wer einen Igel wahllos einsammelt, nur weil er das Gefühl hat, das Tier sei in der Stadt fehl am Platz, handelt tierschutzwidrig und tut dem kleinen Outdoor-Profi auch keinen Gefallen. Igel sind sogenannte Kulturfolger, die heute vorrangig in der Nähe des Menschen zum Beispiel in den begrünten Randbereichen von Siedlungen sowie in Gärten und Parks leben. Jeder Igel hat ein festes Revier, in dem er lebt und auf Nahrungssuche geht und aus dem man ihn niemals ohne triftigen Grund herausreichen sollte. Es ist völlig normal, dass uns die Tiere auch ab und an in der Stadt begegnen. Sie müssen nicht automatisch „gerettet“ werden.

Unserem Igel drohte an der Straße unmittelbare Gefahr und es befanden sich in der näheren Umgebung weder Gärten noch eine Grünanlage, wohin wir das Tier hätten bringen können, daher gab es keine andere Lösung als die Umsiedelung.

Außer in akuten Gefahrensituationen sollte man helfen, wenn:
- Der Igel verletzt und/oder offensichtlich krank ist
- Igelsäuglinge mit geschlossenen Augen, die sich tagsüber außerhalb des Nestes befinden
- Untergewichtige Tiere (Mindestgewicht Anfang November: Jungigel ca. 500g, Alttiere ca. 1.000g)
- Igel, die bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke für längere Zeit draußen herumlaufen

Laien können oft nicht beurteilen, ob sich ein Igel in einer akuten Notsituation befindet. Wir empfehlen daher, vor einer auch noch so gut gemeinten `Rettungsaktion` mit einem Igelexperten zum Beispiel von aktion tier zu sprechen.

Foto: Der Igel erkundet seine neue Umgebung. © Ursula Bauer
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+++ Geschäftige Eichhörnchen unterwegs +++

Jetzt legen Eichhörnchen ihre Wintervorräte an. Sie vergraben und verstecken jede Menge Nüsse, Bucheckern und andere Pflanzensamen. Das Futter wird im Boden verscharrt, in Astgabeln eingeklemmt oder unter loser Baumrinde deponiert.

Da Eichhörnchen keinen durchgängigen Winterschlaf sondern lediglich eine Winterruhe abhalten, benötigen sie für die Wachphasen ausreichend Nahrung. Die Tiere sind im Moment so eifrig damit beschäftigt, ihre Vorräte zu sammeln und in die zahlreichen Verstecke zu schaffen, dass sie gar nicht mehr auf den Autoverkehr achten.

Viele „Hörnchen“ sind in diesem Herbst schon überfahren worden. Daher bitten wir alle Autofahrer dringend um eine vorsichtige Fahrweise. Vor allem an Parks, Friedhöfen und Gehölzgruppen ist mit Hörnchen zu rechnen, die, eine Nuss im Maul, schnell die Strasse überqueren wollen.

Bitte, liebe Autofahrer, nehmt jetzt besonders viel Rücksicht – denn Eichhörnchen habe keine Bremse!

Foto: © Sabo
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+++ Mehr Sicherheit für Hunde durch Leuchthalsbänder +++

Selbstverständlich muss der beste Freund des Menschen auch im Herbst und Winter ausgeführt werden. Da es zu diesen Jahreszeiten früh dämmert und die Gassirunden vermehrt im Dunkeln stattfinden, sind unsere Hunde besonders gefährdet. Um sie vor allem für Autofahrer besser erkennbar zu machen sollten sie jetzt mit Leuchthalsbändern ausgestattet werden.

Für uns Menschen ist es selbstverständlich, bei Dämmerung und Dunkelheit das Licht am Fahrrad oder am Auto einzuschalten oder die Kleidung spätestens im Herbst mit Lichtreflektoren zu versehen. Eher selten sieht man dagegen Hunde, die den Lichtverhältnissen der dunklen Jahreszeit angepasst durch die Straßen geführt werden. Dabei kann man seinen Vierbeiner beim Gassigehen schon durch das einfache Anlegen eines Leuchthalsbands oder eines Leuchtgeschirrs für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar machen und so vor vielen Gefahren schützen.

Aber nicht nur im Straßenverkehr sind Leuchthalsbänder zu empfehlen. Auch bei Spaziergängen durch Parks, Wälder oder über freies Feld kann das nützliche Utensil vor allem bei Hunden mit dunkler Fellfarbe für mehr Entspannung und Sicherheit sorgen. Durch das Blinken und Leuchten sind die Vierbeiner auch über eine recht weite Entfernung noch gut zu erkennen, so dass Herrchen und Frauchen bei Bedarf schnell reagieren können.

Im Handel erhältlich sind beispielsweise einfache „Leuchtringe“, die dem Hund zusätzlich zum eigentlichen Halsband umgelegt werden können. Andere, stabilere Varianten mit Ösen für Leine und Hundemarke sind dagegen schon ein brauchbarer Ersatz für das normale Halsband. Man sollte jedoch darauf achten, dass das Leuchthalsband durch batterie- oder akkubetriebene LED´s aktiv leuchtet und nicht nur mit Reflektoren ausgestattet ist. Reflektoren haben den Nachteil, dass sie erst dann aufleuchten, wenn sie direkt von einem Scheinwerfer oder einer anderen Lichtquelle angestrahlt werden. Dann kann es unter Umständen jedoch schon zu spät sein.

Wie jedes Halsband sollte auch das Leuchthalsband der Größe des Hundes angepasst und weder zu eng noch zu weit sein. Für 8,00 bis 10,00 € sind einfachere Ausführungen zu haben, wasserfeste Leuchthalsbänder sind etwas teurer. Am besten kauft man das Leuchthalsband im Fachgeschäft, wo man die richtige Größe gleich am mitgebrachten Hund auszuprobieren kann.

Foto: © aktion tier e.V.
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"Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder."

Franz von Assisi (1182 - 1226), Gründer des Ordens der Franziskaner

Der Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi und der Welttierschutztag fallen bewusst auf den heutigen 4. Oktober. Denn Franziskus setzte sich zeitlebens für Tiere und die Natur ein und gilt für viele als erster Tier- und Naturschützer der Geschichte.

Tierschutz fängt für aktion tier e.V. im Kopf an - und nicht im Tierheim. Nur wenn jeder von euch sein Handeln möglichst tierschutzbewusst ausrichtet, kann langfristig etwas verändert werden. Das gilt für den Einkauf im Supermarkt ebenso wie für die Anschaffung eines Haustieres.

Weil Wissen die Basis dafür ist, sich überhaupt tierschutzbewusst verhalten zu können, setzen wir seit vielen Jahren auf Aufklärungsarbeit. Unsere Mitarbeiter informieren in persönlichen Gesprächen über Tierschutzthemen und wir stellen zahlreiche kostenlose Artikel und Broschüren auf unserer Internetseite bereit. Außerdem stehen wir euch per Mail und telefonisch in unserer Berliner Geschäftsstelle für alle Fragen zum Tierschutz gern zur Verfügung.

Foto: Denny vom aktion tier-Aufklärungsteam mit "Felantix" in der aktion tier Geschäftsstelle Berlin. © aktion tier e.V.
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+++ Wie ihr euren Garten zum Igelparadies macht +++

Gerade in unseren Gärten begegnen wir immer wieder Igeln, die sich auf ein Leben in der Nähe des Menschen eingerichtet haben. Vor allem mit Einbruch der Dämmerung sind die nachtaktiven Stacheltiere entlang von Zaun-, Haus- oder Bordsteinwänden auf der Suche nach Nahrung unterwegs. Um die Gefahren zu minimieren, die auch in unseren Hausgärten auf Igel lauern, könnt ihr folgende Hinweise zu beachten:

- Mülltüten immer gut verschließen, sonst klettern neugierige Igel hinein und sitzen dann in der Falle.

- Garagentore und die Türen von Gartenhäusern immer geschlossen halten. Versehentlich eingesperrte Igel können verhungern, wenn die Tore länger geschlossen bleiben.

- Denkt an ausreichend große Durchgänge in der Gartenumzäunung, damit der Igel auch in Nachbars Garten laufen kann.

- Vorsicht beim Umsetzen von Kompost! Bitte stecht nicht unbedacht mit einem Spaten oder einer Mistgabel hinein – es könnten Igel darin wohnen.

- Wenn das Abbrennen von Gartenabfällen nicht zu vermeiden ist, bitte vor dem Anzünden den Haufen vorsichtig umschichten.

- Verwendet weder Gift noch chemische Düngemittel.

- Deckt Kellerschächte und Swimming-Pools ab.

- Laubsauger sind für Igelkinder lebensgefährlich, da sie leicht eingesaugt werden können.

Ein vielfältiger, naturnaher Garten beherbergt zahlreiche Futtertiere des Igels und bietet ihm gute Versteckmöglichkeiten. Im Herbst solltet ihr außerdem Laub und Schnittgut in einer ruhigen Gartenecke aufschichten, damit sich die stacheligen Gesellen darunter ein Nest für ihren Winterschlaf bauen können.

Na dann... auf in den Herbst! 🍁🍂🍃
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Foto: Ein naturnaher Garten. © Ursula Bauer
Mehr zum Igel: https://www.aktiontier.org/kampagnen/unsere-igel/
Zum aktion tier Igelzentrum Niedersachsen: https://www.aktiontier-igelzentrum.org/
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+++ Etwa ein Drittel aller Hunde, Katzen und kleinen Heimtiere in Deutschland bringen zu viel Gewicht auf die Waage +++

Leider nehmen Tierhalter das Sprichwort "Liebe geht durch den Magen" häufig allzu wörtlich. Vor allem mit kalorienreichen Häppchen, Tiersnacks und Essensresten werden viele Hunde regelrecht gemästet.

Etwa ein Drittel aller Hunde, Katzen und kleinen Heimtiere in Deutschland bringen zu viel Gewicht auf die Waage. Fettleibigkeit ist vor allem bei Hunden die verbreitetste, ernährungsbedingte Krankheit – verursacht durch zu wenig Bewegung in Verbindung mit übermäßigem Kalorienkonsum.

Über die Gründe für das an Körperverletzung grenzende Fütterungsverhalten der Besitzer kann dagegen nur spekuliert werden. Das Bedürfnis, den Hund über die Nahrung zu verwöhnen, ist sicherlich ein Aspekt.

Auf jeden Fall hat maßlose Fütterung mit Liebe herzlich wenig zu tun. Denn Fettleibigkeit macht nicht glücklich, sondern krank. Wie stark übergewichtige Menschen leiden auch dicke Tiere zum Beispiel an Gelenk- und Bandscheibenproblemen, Atembeschwerden, Blähungen, Herz- und Lebererkrankungen sowie an Diabetes. Übergewicht macht außerdem faul und träge, wodurch die Fettleibigkeit weiter verschlimmert wird.

Echte Tierliebe bedeutet, dass wir unseren Hunden vor allem eins schenken: Aufmerksamkeit und Zeit! Ausgedehnte Spaziergänge, Spielen und Kuscheln macht die Vierbeiner glücklich und hält sie gesund.
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Tipps zur Ernährung von Hunden und Katzen sowie unsere kostenlose Broschüre dazu findet ihr hier: https://www.aktiontier.org/kampagnen/tierliebe-geht-durch-den-magen/
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Lisa macht eine Ausbildung zur Tierpflegerin im Tierheim Aktion Tier Zossen. Um auch andere Tierheime kennenzulernen, ermöglichten wir ihr vor einigen Monaten eine Reise in unser Tierheim aktion tier Accion del Sol nach Teneriffa.

Was sie dort erlebt hat, lest ihr in Lisas Bericht. https://www.aktiontier-zossen.org/das-tierschutzzentrum/geschichten-aus-dem-tierheim/auszubildender-wird-auslandsaufenthalt-ermoeglicht/
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+++ Nach Reiseende entwurmen +++

Dass in vielen Reiseländern gefährliche Krankheiten lauern, gegen die der Tierbesitzer vorbeugen sollte, wenn er mit seinem Tier verreist, ist den meisten bereits bekannt. Sie verabreichen ihrem Vierbeiner im Vorfeld des Urlaubs Präparate, die potentielle Krankheitsüberträger fernhalten. Doch was viele nicht wissen: Damit ist es leider nicht getan.

Gegen einen besonders fiesen Parasiten muss man erst im Anschluss an die Reise tätig werden. Gemeint ist der Herzwurm Dirofilaria immitis. Sein Verbreitungsgebiet sind die Anrainerstaaten des Mittelmeers sowie Osteuropa. Dort sind besonders viele Tiere mit dem Herzwurm infiziert. Unsere Haustiere können sich anstecken und im Anschluss lebensbedrohlich erkranken. Dabei sind Katzen seltener betroffen als Hunde. Dies liegt aber vermutlich daran, dass sie auf derartige Urlaubsreisen nicht mitgenommen werden, sondern meist zuhause bleiben.

Deshalb sollten Tierbesitzer nach einer Auslandsreise in die betreffenden Staaten immer im Anschluss eine Entwurmung durchführen, die auch einen möglichen Herzwurm mit abtötet. So schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen ist die sowieso regelmäßig durchzuführende Entwurmung abgehandelt, zum anderen können sie auf diese Weise sicherstellen, dass sich mögliche Larven des Herzwurms nicht in den Blutgefäßen ihres Lieblings einnisten können. Die Behandlung muss spätestens 30 Tage nach dem ersten möglichen Tag einer Infektion erfolgen, also in aller Regel sofort nach der Rückkehr aus dem Urlaub.

Mehr Infos dazu lest ihr hier: https://www.aktiontier.org/themen/reise-und-urlaub/entwurmen-sie-nach-reiseende/
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+++ Nach Flohbefall entwurmen +++

Früher oder später erwischt es jeden Hund oder auch jede Katze mit Freigang – ein Floh nistet sich im Fell ein und vermehrt sich. Innerhalb kurzer Zeit kratzt sich das Tier nahezu im Minutentakt und schon bald wird der Besitzer des ersten Parasiten ansichtig.

Ein etwa 2 mm kleines, längliches, braunes Wesen krabbelt zwischen den Haaren des Vierbeiners auf der Haut entlang. Es zu fassen zu kriegen, ist gar nicht so leicht. Dem Tierhalter wird schnell klar, er muss handeln. Von selbst wird das Haustier die Lästlinge nicht mehr los. Im Gegenteil, wartet man ab, breitet sich die Plage erst richtig aus. Doch kein Grund zur Panik. Beim Tierarzt gibt es Mittel, die den Flohbefall schnell und nachhaltig bekämpfen. Damit aber nicht genug. Was die wenigsten Tierbesitzer wissen: Im Anschluss an eine erfolgreiche Flohbekämpfung sollte immer auch eine Entwurmung des Patienten durchgeführt werden!

Flöhe übertragen den Gurkenkernbandwurm. Zwackt es den Vierbeiner, benagt er die juckenden Stellen mit dem Maul. Dabei verschluckt er häufig Flöhe, die wiederum Bandwurmfinnen in sich tragen. Auf diese Weise infizieren sich Hund und Katze mit dem Wurm. In ihrem Darm entwickeln sich die Wurmfinnen zu erwachsenen Bandwürmern. Ist dieses Stadium erreicht, scheiden die Haustiere ab jetzt Eipakete aus, die mit dem Hunde- oder Katzenkot in die Außenwelt gelangen. Diese werden wiederum von den Flöhen aufgenommen. Damit ist der Kreislauf geschlossen.

Hunde oder Katzen, die mit dem Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum) infiziert sind, leiden an Durchfällen, Appetitlosigkeit oder schleimigen Stühlen. Auch hier gilt, von alleine gehen die Würmer nur selten weg. Ein entsprechendes Präparat gegen Würmer hilft hingegen sofort.

Die Entwurmung nach dem Flohbefall ist wichtig. Denn auch der Mensch könnte sich mit dem Gurkenkernbandwurm infizieren. Allerdings muss er dazu einen Floh aufnehmen, der Bandwurmeier in sich trägt. Dass dies passiert, ist nur unter sehr unhygienischen Verhältnissen wahrscheinlich. Gefährdet sind jedoch in diesem Zusammenhang immer Kleinkinder, die alles, wessen sie habhaft werden können, in den Mund stecken.

Foto: © aktion tier e.V.
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