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Tierleid verhindern, bevor es entsteht!
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+++ Gamaschen schaden häufig mehr als sie nützen +++

Bandagen und Gamaschen sind in Pferdeställen weit verbreitet. Sie werden den Rössern zum Schutz der empfindlichen Gliedmaßen angelegt. So gibt es Ausführungen für das Training, für den Stall, Exemplare speziell für den Transport oder auch für den Koppelgang. Doch erfüllen sie auch wirklich ihren Zweck? Oder bereichern sie vor allem die Kassen der Hersteller für Pferdezubehör?

Antworten auf diese Fragen liefern aktuelle Studien. Ihrer Schutzfunktion werden Gamaschen und Bandagen schon gerecht. Allerdings stützen sie die Gliedmaße nicht, wie häufig vom Hersteller behauptet. Zudem bringt das Anlegen der Produkte gravierende Nachteile mit sich.

Wollstallbandagen mit wattierten Unterlagen behindern beispielsweise den Lymphfluss, so das Ergebnis einer Studie der tierärztlichen Universität Hannover. Die veterinärmedizinische Fakultät der Uni München stellte zudem fest, dass durch das Tragen von Gamaschen die Blutzirkulation eingeschränkt wird. Beides ist eindeutig schadhaft für die Gesunderhaltung der Gliedmaße.

In der Summe empfehlen die Experten nur dann Gamaschen anzulegen, wenn das Pferd transportiert oder im Springsport eingesetzt wird. Bester Verletzungsschutz ist immer noch ein trittsicheres Pferd. Um diese Trittsicherheit zu erreichen, sollte man seinen Vierbeiner regelmäßig über unebenen Boden bewegen. Vorzugsweise auch auf verschiedenen Untergründen wie Sand-, Wiesen- oder Waldboden. Auf diese Weise wird die Trittsicherheit gefördert und damit langfristig das Verletzungsrisiko vermindert. Und ganz nebenbei verschafft es Abwechselung vom Trainingsalltag.
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+++ 5700 Unterschriften an Renate Künast (MdB) übergeben +++

Rund 5700 Bürger hatten mit ihrer Unterschrift die von aktion tier formulierte Forderung nach einer Tierschutz-Katzenverordnung unterstützt. Nun haben sich unsere Mitarbeiterinnen Ursula Bauer und Ann Kari Sieme mit der Bundestagabgeordneten Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) vor dem Reichstagsgebäude in Berlin getroffen und die gesammelten Unterschriften übergeben.

Frau Künast zeigte sich sehr interessiert an dem Thema und sicherte uns zu, die Unterschriftenlisten an die amtierende Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner weiterzuleiten.

Hintergrund der Unterschriftenaktion:

Mit rund 12 Millionen Katzen in Privathaushalten sind Samtpfoten mit Abstand die beliebtesten Haustiere. Anders als bei Hunden existiert eine spezielle Verordnung zur Haltung von Hauskatzen in Deutschland jedoch nicht. Es ist höchste Zeit, dass dieser ungerechte Zustand beendet wird. Daher haben wir die Kampagne „Tierschutz-Katzenverordnung jetzt!“ durchgeführt und rund 5700 Unterschriften gesammelt.

Wer mehr über die von uns geforderte Tierschutz-Katzenverordnung erfahren möchte, findet viele weitere Informationen auf unserer Internetseite https://www.aktiontier.org/kampagnen/tierschutz-katzenverordnung-jetzt/.

Wir denken, die Unterschriften in die richtigen Hände gegeben zu haben und bedanken uns bei allen die mitgesammelt haben, sowie bei Renate Künast, die sofort bereits war, die Unterschriften-Listen entgegen zu nehmen.

Foto: Renate Künast, MdB und Ann Kari Sieme von aktion tier. © Büro Renate Künast
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+++ 500 Euro für Tierschutzzimmer +++

Benjamin Nudelmann möchte Gutes tun und hat Spaß am Geben. „So bin ich erzogen worden“, sagt der Unternehmer im Gespräch in unserer Geschäftsstelle im Berliner Kaiserdamm. Daher spendet seine Immobilienfirma regelmäßig Geld an verschiedene Institutionen. Am vergangenen Freitag waren wir an der Reihe und Herr Nudelmann überreichte dem Präsidenten der Stiftung Menschen für Tiere, Ulrich Laudick, persönlich einen Scheck über 500,- Euro.

Zusammen mit der vereinseigenen Stiftung betreibt aktion tier das Gemeinschaftprojekt „Tierschutzzimmer“ und genau dieses innovative Bildungskonzept hatte es Benjamin Nudelmann angetan.

Tierschutzzimmer sind spezielle, von uns ausgestattete Räume in Schulen, Horten und Kitas, in denen sich Kinder ohne Notendruck über Themen wie artgerechte Haustierhaltung, Wildtiere in freier Natur oder die Herkunft von tierischen Lebensmitteln informieren können.

Wir werden die großzügige Spende für die Einrichtung weiterer Tier- und Naturschutzzimmer verwenden und bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Nudelmann!
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Mehr zu unserem Projekt "Tierschutzzimmer": https://www.aktiontier.org/projekte-partner/aktion-tier-tierschutzzimmer/

Foto: Benjamin Nudelmann (li) überreicht Ulrich Laudick den 500-Euro-Scheck. © aktion tier, Ursula Bauer
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+++ Neue Riesenzecke in Deutschland entdeckt +++

Die tropische Riesenzecke der Gattung Hyalomma hat es aus Afrika oder Asien bis nach Deutschland geschafft. Bis zu zwei Zentimeter ist sie groß. Und das im nicht vollgesaugten Zustand. Sieben Exemplare sind bisher gesichtet worden. Vermutlich hatten Zugvögel sie als Reisemitbringsel im Gefieder sitzen.

"Tierbesitzer, die eine ungewöhnlich große Zecke sichten, sollten diese bei ihrem Tierarzt abgeben. Es ist wichtig herauszufinden, inwieweit sich die neue Parasitenspezies bei uns bereits etabliert hat.", rät unsere Tierärztin Dr. Tina Hölscher.

Die Riesenzecke hält sich bevorzugt in warmen Gebieten auf. Deshalb fühlt sie sich bei uns momentan aufgrund des außergewöhnlich heißen Sommers auch besonders wohl. Sie kann ihr Opfer über 100 Meter Entfernung lokalisieren. Damit übertrifft sie unsere heimischen Zecken bei weitem.

Wir können nur hoffen, dass Exemplare der Gattung "Hyalomma" die kalte Jahreszeit bei uns nicht überstehen. Ansonsten haben wir noch einen Parasiten im Land, der Krankheiten überträgt, von denen wir hierzulande bisher verschont geblieben sind. Hyalomma-Arten übertragen beispielsweise das Krim-Kongo-Virus. Und noch mehr Zecken, als wir ohnehin haben, brauchen wir eigentlich nicht...

Foto: © Pfitzmann
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Heute ist Weltkatzentag. Die Katze ist nach wie vor der Deutschen liebstes Haustier. Im vergangenen Jahr lebten hierzulande etwa 13,7 Mio. Samtpfoten in Privathaushalten.

Gemäß Schätzungen des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe verteilen sich diese Tiere auf rund 8 Millionen Menschen, wobei etwa zwei Drittel (also 5,33 Mio) eine und der Rest (2,67) zwei oder mehr Katzen besitzt. Hinzu kommen die Katzen in Tierpensionen, Zuchten, Versuchslaboren und Tierheimen. Wir kritisieren, dass es trotz der dominanten Stellung der Hauskatzen in Deutschland immer noch keine spezielle Halteverordnung gibt.

Ein aus Tierschutzsicht unhaltbarer und ungerechter Zustand – denn für Hunde gibt es seit 2001 eine bundesweit geltende Tierschutz-Hundeverordnung. Und das, obwohl mit 9,2 Mio Vierbeinern deutlich weniger Hunde als Katzen in deutschen Haushalten leben.

Die in der Tierschutz-Hundeverordnung enthaltenen Bestimmungen gehen über das eher allgemein gehaltene Tierschutzgesetz hinaus und gewähren Hunden daher einen zusätzlichen Schutz. Haben Katzen den nicht auch verdient? Wir erleben regelmäßig, dass Hauskatzen durch ihre Besitzer Schmerzen, Leiden und Schäden zugefügt werden und halten daher spezielle gesetzliche Regeln für unerlässlich.

So werden zum Beispiel häufig zu viele Tiere auf engem Raum gehalten, der teilweise auch noch vermüllt und verdreckt ist. Sehr oft findet eine unkontrollierte Vermehrung statt, da die Katzen nicht kastriert sind. Außerdem gehen viele Halter nicht zum Tierarzt, wenn ihre Katzen krank sind. „Um derartige Missstände abzuschaffen, fordern wir eine speziell auf die Bedürfnisse von Katzen zugeschnittene Verordnung, damit Privatpersonen und Institutionen, die Hauskatzen halten, endlich wissen, was erlaubt ist und was nicht“, sagt Ursula Bauer. Darüber hinaus hätten auch Amtstierärzte in Zukunft eine bessere Grundlage zur Beurteilung von Katzenhaltungen.

Wichtiger Hinweis: Die von uns geforderte Tierschutz-Katzenverordnung darf nicht verwechselt werden mit der in vielen Städten und Gemeinden geltende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Privatkatzen mit Freigang, die häufig als Katzenschutzverordnung bezeichnet wird! Diese Kastrationsverordnung soll die Straßenkatzen-Populationen eindämmen und hat nichts mit einer Tierschutz-Katzenverordnung zu tun, welche sich vorrangig auf die Haltung von Hauskatzen bezieht.

Mehr dazu: https://www.aktiontier.org/kampagnen/tierschutz-katzenverordnung

Foto: © Ursula Bauer
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+++ Was Haustieren beim Hitze hilft +++

Die anhaltend hohen Temperaturen setzen auch unseren Haustieren zu. Mit diesen einfachen Maßnahmen können Tierhalter ihren Lieblingen bei Hitze helfen:

- Hunde und Katzen liegen im Sommer gerne an kühleren Orten wie etwa im Keller, auf den Fliesen im Bad oder unter dem Baum im Garten. Lassen Sie die Tiere gewähren und geben Sie ihnen die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wo sie sich am liebsten aufhalten möchten.

- Frisches Trinkwasser in ausreichender Menge ist für alle Haustiere im Sommer besonders wichtig. Für Hunde und Katzen kann man Wassernäpfe an mehreren Stellen in der Wohnung aufstellen, damit sie sich je nach Bedarf erfrischen können.

- Mehrere kleine Futterrationen über den Tag verteilt sind jetzt besser als ein bis zwei große Portionen.

- Sportliche Gassirunden mit dem Hund oder die Spielstunde mit dem Stubentiger sollten besser auf die frühen Morgenstunden oder den Spätnachmittag/Abend gelegt werden, wenn die Temperaturen wieder erträglich sind.

- Gehege von Kleintieren oder Vogelkäfige dürfen nie auf der Fensterbank oder an anderen besonnten Stellen stehen. Die Gefahr der Überhitzung ist gerade bei diesen Tieren sehr groß. Wird es über den Mittag in der Wohnung zu heiß, kann man den Vogel- oder Kleintierkäfig stundenweise in den kühleren Keller stellen. Auch die Außengehege von Meerschweinchen und Kaninchen müssen immer ausreichend Schatten bieten.

- Die kühle Zugluft von Ventilatoren und Klimaanlagen tut Haustieren nicht gut, denn sie kann zu Erkältungen und Augenentzündungen führen. Besser ist, die Jalousien tagsüber herunter zu lassen und feuchte Handtücher aufzuhängen, welche die Räume durch die Verdunstung abkühlen.

Foto: © Ursula Bauer
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NEUES TIERSCHUTZZIMMER IN BRILON ERÖFFNET

Gestern haben wir in der Roman-Herzog-Schule in Brilon (NRW) gemeinsam mit der Stiftung Menschen für Tiere weiteres ein Natur- und Tierschutzzimmer eröffnet. Das Tierschutzzimmer in Brilon ist das bundesweit 23. seiner Art, aber das erste in Nordrhein-Westfalen.

Das neue Tierschutzzimmer der Roman-Herzog-Schule wurde von uns mit Mikroskopen, Lupen, Experimentierkästen sowie mit vielen Büchern, DVDs und Eigenmaterial zum Thema Tier- und Umweltschutz ausgestattet.
Nach der Eröffnung können die rund 220 Schüler das Natur- und Tierschutzzimmer sowohl im Unterricht als auch in freien Stunden nutzen. Das neue Tierschutzzimmer wird zukünftig von engagierten Pädagogen der Schule, wie z.B. Petra Solzbach, betreut. Auch unsere aktion tier- Tierschutzpädagogin Simone Schweiger steht für Tierschutzunterricht zur Verfügung. So soll den Kindern zukünftig auf spannende wie auch spielerische Art und Weise der respektvolle Umgang mit Natur und Tieren vermittelt werden.

Bis gestern hatten die Kinder an der Roman-Herzog-Schule nichts von dem neuen Tierschutzzimmer gewusst. Die Überraschung war groß, als Petra Solzbach ihenen den neuen Raum zeigte. Begeistert erkundeten die Schüler das Zimmer. Sie nutzten auch gleich die Gelegenheit, unserer Tierschutzpädagogin zahlreiche Fragen zu stellen und freuen sich sehr auf den nun regelmäßig stattfindenden Tierschutzunterricht.

Die Schüler der Tierschutz-AG zeigten während der Begehung dann noch eine eigens erstellte Präsentation sowie ein Video über ihre bisherigen Aktivitäten wie beispielsweise Müllsammeln und Tierheimbesuche. Die schulinterne Schülerfirma bewirtete alle Besichtigenden wärenddessen mit veganen Speisen.

Das Tierschutzzimmer in Brilon ist das bundesweit 23. seiner Art, aber das erste in Nordrhein-Westfalen. In Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern sowie auf Teneriffa ermöglichen die aktion tier- Tierschutzzimmer bereits erfolgreich Hunderten von Schulkindern den Zugang zu tierschutzrelevanten Themen.

Mehr zu den Tierschutzzimmern und dem Tierschutzunterricht lest ihr hier: https://www.aktiontier.org/projekte-partner/aktion-tier-tierschutzzimmer/

Fotos: © aktion tier e.V.
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04.07.18
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Ende der Woche macht sich das neue 'mensch & tier' Magazin auf den Weg zu unseren Mitgliedern!

Unter anderem lest ihr in dieser Ausgabe:

📌 Gefährliche Umweltverschmutzung - Mikroplastik in den Meeren
📌 aktion tier Tierschutzunterricht - Tierschutz kennt keine Ferien
📌 aktion tier Kampagne - Mein tierfreundlicher Garten
📌 aktion tier Haustiertipps - Das 1 x 1 der Kaninchenpflege
📌 Die Ferkelfabrik

Das Magazin könnt ihr ab Freitag auch über unsere App lesen:

📲 iTunes: https://itunes.apple.com/us/developer/aktion-tier-menschen-f%C3%BCr-tiere-e-v/id1287478510
📲 Playstore: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.aktiontier.menschundier&hl=de

Für Adressänderungen oder Fragen kontaktiert gern unsere Mitgliederbetreuung! :-)
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