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Tierleid verhindern, bevor es entsteht!
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+++ Das neue "mensch & tier" Magazin ist unterwegs! +++

Für unsere Mitglieder ist es nun wieder soweit: die zweite Ausgabe unseres Vereinsjournals "mensch & tier" ist unterwegs, per E-Mail und per Post.

Diesmal geht es unter anderem um folgende Themen:

Zirkus macht Spaß: nur ohne Tiere!
Schwer vermittelbar - oder doch nicht? - Aktion Tier Zossen über Langzeitinsassen in Tierheimen
Leder, ein Abfallprodukt? - Kaum ein Verbraucher weiß, dass die Produktion von Leder meist mit Tierquälerei verbunden ist
Reptilienschutzzentrum Aktion Tier Brandenburg: Krokodildame „Nili“ aus Keller befreit

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!
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+++ Hitze-Tipps für Haustiere +++

Es wird heiß heute in Deutschland. Hier ein paar kurze Tipps für eure Tiere, damit sie mit der Hitze bestmöglich zurecht kommen:

- Impfungen oder Routineuntersuchungen beim Tierarzt verschiebt man besser um einige Tage, bis sich die Temperaturen normalisiert haben. Verantwortungsvolle Tierärzte haben mit Sicherheit Verständnis auch für kurzfristige Terminabsagen.
- Hunde und Katzen liegen im Sommer gerne an kühleren Orten wie etwa im Keller, auf den Fliesen im Bad oder unter dem Baum im Garten.
- Frisches Trinkwasser in ausreichender Menge ist für alle Haustiere im Sommer besonders wichtig.

- Gehege von Kleintieren oder Vogelkäfige dürfen nie auf der Fensterbank oder an anderen besonnten Stellen stehen.
- Außengehege von Meerschweinchen und Kaninchen müssen immer ausreichend Schatten bieten.
- Die kühle Zugluft von Ventilatoren oder Klimaanlagen tut unseren Haustieren nicht gut, sie kann zu Erkältungen und Augenentzündungen führen.

Und man kann es gar nicht oft genug sagen:

HUNDE DÜRFEN NICHT ALLEIN IM AUTO ZURÜCK GELASSEN WERDEN!
Tierfreunde, die zurückgelassene Hunde im Auto entdecken, können einen drohenden Hitzeschlag leicht erkennen. Hechelt das Tier hochfrequent und unruhig oder zeigt es Krämpfe, Erbrechen oder Durchfall, liegt es gar apathisch auf der Seite, ist die Situation bereits lebensbedrohlich. In einem solchen Fall sollte der Beobachter umgehend die Polizei informieren und das Auto öffnen lassen. Dem Tierbesitzer droht dann eine Strafe wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Als Erste Hilfe-Maßnahme wickelt man das Tier am besten in feuchte, kalte Tücher. Das Einflößen von Wasser darf erst später erfolgen. Auch mittels eines Gartenschlauchs kann gekühlt werden. Der nächste Weg sollte der zum Tierarzt sein, jedoch, wenn möglich, nur im klimatisierten Auto.

Wir wünschen euch und euren Tieren einen wunderbaren Sommertag! 🌞🍦🌻
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http://sites.arte.tv/re/de/video/re-steuern-fuer-die-katz

+++ Steuern für die Katz? - TV Reportage +++

ARTE, "arte:re"
Mi, 14.06, 12:15 Uhr
sowie online auf der ARTE Webseite.

Für die Reportagereihe "arte:re" wurde unter anderem beim aktion tier Straßenkatzenprojekt "Kitty" gedreht. Unsere Mitarbeiterin Susan Smith wurde beim Einfangen und Versorgen einer Straßenkatze begleitet und wir erklären, warum wir eine Steuer für Katzen nicht sinnvoll finden.

Mehr zum aktion tier Straßenkatzen-Hilfsprojekt: https://www.aktiontier.org/projekte-partner/projekt-kitty/

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+++ Verreisen mit dem Hund: Tipps für Unterwegs +++

Vor allem Hunde werden sehr häufig auf Urlaubreisen mitgenommen. Sie sind sehr auf ihr „Menschenrudel“ fixiert und leiden entsprechend unter einer Trennung. Hunde sind flexibel, was die Art der Reise angeht, fahren meistens gerne im Auto mit und auch eine nicht zu lange Flugreise ist in der Regel kein Problem. Bei sehr alten, kranken oder ängstlichen Hunden sollte man eine Mitnahme in den Urlaub jedoch gut überlegen, da eine Reise für diese Tiere zu belastend sein kann.

Grundsätzlich sollte bei der Mitnahme von Hunden immer vorher geklärt werden, ob das Tier in der gebuchten oder geplanten Unterkunft (Hotel, Ferienwohnung, Campingplatz) erwünscht ist. In vielen Hotels und Pensionen sind Hunde nicht erlaubt oder nur mit einem Aufpreis gestattet.

Damit die Reise auch für Ihren Vierbeiner zum Vergnügen wird, haben wir auf unserer Webseite die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
https://www.aktiontier.org/themen/reise-und-urlaub/was-man-auf-reisen-mit-dem-hund-beachten-sollte/ 

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+++ Verladetraining mindert das Verletzungsrisiko +++

Für manche Pferde bedeutet das Verladen in den Hänger puren Stress. Geht es Richtung Rampe, legt das Ross den Rückwärtsgang ein.

Nicht selten werden dann Seile um die Hinterhand gezogen, die Peitsche eingesetzt oder Tücher über den Kopf gehangen, um das verängstigte Tiere zum Vorwärtslaufen auf die Laderampe zu bewegen. Rutscht es dabei seitlich ab, kann es sich selbst schwer verletzen. Und auch die Helfer können bei diesen Harakiri-Aktionen ernste Blessuren davontragen.

Neue Untersuchungen zeigen, dass Pferdebesitzer das Verladen und daran anschließende Fahrten regelrecht üben sollten. Eine ruhige Umgebung, viel Zeit und ausgiebiges Loben des Tieres unterstützt durch die Gabe von Leckerli und Karotten führen dazu, dass das Tier den Verladeprozess nicht als Trauma empfindet. Es bringt das Betreten der Rampe in einen Zusammenhang mit positiven Erlebnissen und zeigt sich deshalb entspannt und willig.

Also, liebe Pferdebesitzer, nehmt euch bitte die Zeit - es lohnt sich. :-)

Foto: © aktion tier e.V.
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+++ Der Friedhof - stilles Grab für Eichhörnchen +++

Wer schon mal einen Friedhof besucht hat, dem mag es aufgefallen sein: Um den Besuchern die Grabpflege zu erleichtern und Gießwasser bereitzustellen, stehen je nach Größe des Friedhofs bis zu 100 Wasserbecken auf dem Gelände. Diese sind unterschiedlich hoch gefüllt. Es bedienen sich jedoch nicht nur Menschen an dem Wasser. Es zieht auch die dort lebenden Tiere an, und die Wasserbecken werden für sie schnell zur Todesfalle.

Durstige Eichhörnchen, Vögel und andere Kleintiere rutschen am Rand schnell ab. Friedhofsbesucher berichteten, dass sie sogar schon eine ertrunkene Katze in einem Becken fanden. Die Tiere im Becken können sich an der glatten Wand nicht hochziehen und kämpfen in dem Wasser um ihr Leben – ein entsetzlicher Todeskampf, wenn nicht gerade ein Besucher helfend eingreifen kann. Wenn Muttertiere, deren Junge im Nest auf sie warten, ertrinken, stirbt der ganze Wurf mit ihnen.

Solltet ihr Wasserbecken auf Friedhöfen vorfinden, gefüllt oder auch nicht, packt als Ersthilfemaßnahme einen dicken Stock hinein. Er sollte möglichst oben aus dem Becken herausragen.

Falls eine Ausstieghilfe bereits vorhanden ist, belasst sie dort, sie kann Leben retten - auch, wenn kaum Wasser im Becken ist.

Außerdem könnt ihr Tonschalen aufstellen und mit Wasser füllen. Das hilft allen Tieren, z.B. auch Igeln, und vermeidet, dass durstige Tiere auf der Suche nach Wasser in die Becken klettern.

Die aktion tier Eichhörnchenhilfe engagiert sich seit Längerem dafür, etwas auf den Friedhöfen zu ändern. Den ganzen Bericht dazu, weitere Tipps und Hinweise lest ihr hier: https://www.aktiontier.org/themen/wildtiere/saeugetiere/eichhoernchen/der-friedhof-stilles-grab-fuer-eichhoernchen/

Foto: © aktion tier Eichhörnchenhilfe 
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Hunde und Katzen rechtzeitig vor dem Urlaub an Transportboxen gewöhnen
Foto: © aktion tier, Ursula Bauer Der Sommer naht und damit die Urlaubszeit. Nicht
selten möchten Hunde- und Katzenbesitzer ihr geliebtes Haustier mit auf
die Reise nehmen. Das geht meistens nur in einer Transportbox, an welche
man das Tier am besten ber...

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Muss man Katzen die Ohren reinigen?
Foto: MarPockStudios. Lizenz: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0) Nein. Von Hause
aus muss man Katzen die Ohren nicht reinigen. Das liegt daran, dass sie
gut belüftete Stehohren haben und keinen so langen Gehörgang. Diese
anatomischen Voraussetzungen bieten Kei...

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+++ Haben es Bio-Rinder eigentlich besser? +++

Viel Menschen kaufen Bioprodukte vom Rind, z.B. Biomilch oder Biofleisch. Ein Grund dafür kann sein, dass man sich bei Bioprodukten eine tierfreundlichere Haltung verspricht. Doch haben Bio-Rinder wirklich ein angenehmeres Leben?

Die Antwort lautet: JEIN.

Es gibt wichtige positive Aspekte im Vergleich zur konventionellen Rinderhaltung. So schreibt die geltende EU-Ökoverordnung beispielsweise vor, dass Kühen, Kälbern, Jung- und Mastvieh grundsätzlich Auslauf im Winter (im Laufstall oder im Freien) und Weidegang im Sommer gewährt werden muss. Außerdem ist für reichlich Tageslicht und eine natürliche Belüftung im Stall zu sorgen. Die einzelnen Abteilungen zur Tierhaltung (Buchten) dürfen nur zu maximal 50% mit Spaltenböden belegt sein. Den Bio-Rindern steht ungehinderter Zugang zu Fressplatz und Tränke sowie ein trockener, eingestreuter Liegebereich zu. Der Einsatz zugekaufter konventioneller Futtermittel ist untersagt. Des Weiteren müssen festgelegte Mindestgrößen für Stall- und Auslaufflächen eingehalten werden. Diese betragen beispielsweise für eine Milchkuh mindestens 6,0qm Stallfläche und mindestens 4,5qm Auslauffläche.

ABER: Es gibt auch in der Bio-Rinderhaltung zahlreiche Ausnahmen und Teilaspekte, die nachdenklich machen. So dürfen beispielsweise Mastrinder in Ökobetrieben während der Endmast bis zu maximal 3 Monaten ausschließlich im Stall gehalten werden. Des Weiteren dürfen gemäß Öko-Verordnung eigentlich seit Anfang 2014 keine Rinder mehr in Anbindung gehalten werden. Ausgenommen von diesem Verbot sind jedoch sehr kleine Bio-Betriebe, wenn die Tiere sowohl Sommerweidegang als auch zwei Mal pro Woche Winterauslauf haben. Auch ist in der ökologischen Rinderhaltung die künstliche Besamung gestattet. Zwar ist das routinemäßige Enthornen gemäß EU-Ökoverordnung verboten, kann jedoch zum Beispiel aus „Sicherheitsgründen“ von der zuständigen Behörde fallweise erlaubt werden und muss immer unter Betäubung durchgeführt werden. Derartige Ausnahmegenehmigungen zum Enthornen scheinen häufig erteilt zu werden, denn Experten behaupten, dass in fast der Hälfte der Bio-Milchkuh-Herden die Kühe enthornt werden. Lediglich in Betrieben, die dem Bioverband `Demeter` angeschlossen sind, sollen fast alle Kühe Hörner tragen.

Auch Bio- Milchkühe werden einer permanenten Schwangerschaft unterzogen, damit sie, wie alle anderen Milchkühe, an ca. 305 Tagen im Jahr gemolken werden können. Die Milchleistung von Biokühen ist mit durchschnittlich 6.000 Liter jährlich (also knapp 20 Liter täglich) nur wenig niedriger als die von „normalen“ Milchkühen. Was bedeutet, dass auch die körperlichen Belastungen und Gesundheitsrisiken mit denen konventionell gehaltener Milchkühe vergleichbar sind. Und natürlich werden auch in der Bio-Landwirtschaft Mutterkuh und Kalb kurze Zeit nach der Geburt getrennt.
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Mehr zum Thema Rinderhaltung und unserer Info-Kampagne "Rinder- Wahnsinn: Wie Kühe, Kälber und Mastrinder leiden" und was ihr selbst für Rinder tun könnt erfahrt ihr hier: https://www.aktiontier.org/kampagnen/rinder-wahnsinn/

Foto: © Ursula Bauer
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+++ Wichtige Info für Kaninchenhalter: Impfstoff für RHD 2 hat die deutsche Zulassung bekommen +++

Im gesamten Bundesgebiet sterben derzeit Kaninchen an der Chinaseuche. Die Seuche hat sich in den letzten Tagen bis nach Süddeutschland ausgebreitet und bedroht jetzt bundesweit alle Kaninchen. Die Viruserkrankung endet in aller Regel innerhalb von Stunden tödlich, ohne dass die Vierbeiner vorher auffällige Symptome zeigen. Therapien gibt es keine.

Das Virus ist indirekt übertragbar und zudem extrem widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen. Das heißt, Tiere können sich nicht nur über Kontakt mit kranken Tieren infizieren, sondern sich auch über Insekten, Kleidung, Gegenstände und Futtermittel anstecken. Damit sind auch Wohnungskaninchen gefährdet.

Der Erreger ist eine Mutante eines bereits bekannten Virusstammes. Es handelt sich um die so genannte Rabbit Haemorrhagic Disease, kurz RHD. Die ursprüngliche Variante bezeichnet man als RHD 1. Gegen die kann schon lange geimpft werden, deshalb stellt die kein Problem dar. Was jetzt aktuell unsere Kaninchenbestände bedroht, ist die neue RHD 2.
Da es bisher für RHD 2 keinen zugelassenen Impfstoff in Deutschland gegeben hat, waren die Kaninchen hierzulande nicht vor der gefährlichen Virusvariante gefeit.

Doch jetzt ist die Lösung da. Ein Impfstoff für RHD 2 hat die deutsche Zulassung bekommen. Kaninchenhalter sollten ihre Tiere umgehend mit dem neuen Impfstoff impfen lassen.
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