Shared publicly  - 
 
Bisher schien für Amazon in PR-Krisen das Motto des britischen Königshauses zu gelten: Don't explain, don't complain. Die jüngsten Medienberichte über schlechte Arbeitsbedigungen beim Online-Versandhaus haben das geändert. (leo)
Translate
18
2
dieter zickert's profile photoFlorian Oellerich's profile photoHenning Brune's profile photoPetra Pas's profile photo
33 comments
 
Ein Statement macht keinen Sommer. Als der Super-GAU mit den gelöschten Kindle-Büchern viel Wind machte, durchbrach Amazon auch die übliche Stille. Um dann den Dialog wieder weitgehend einzustellen. Eine Wende sehe ich (noch) nicht. 
Translate
 
"Wie viel Druck braucht ein Konzern, bis er sich bewegt?"

innerhalb unserer kapitalistischen wirtschaftsweise ist ein konzern bei strafe des untergangs dazu verurteilt, profit zu erwirtschaften und diesen zu maximieren. das kann auf verschiedene weisen geschehen: hohe gewinnspanne, niedrige löhne, niedrige fixkosten, steuervermeidung uvm. es wird wohl immer ein mix aus verschiedenen möglichkeiten sein, der zur profitmaximierung genutzt wird. im in rede stehenden fall von amazon war es wohl am einfachsten am menschen zu sparen. das ist einem konzern (genauer: den entscheidern im konzern) nicht vorzuwerfen; sie nutzen lediglich den vorhandenen gesetzlichen spielraum. 
Aufgabe der legislative wäre es nun, juristische zustände zu schaffen, die unmenschliches, amoralisches verhalten von "konzernen" (was auch noch zu definieren wäre) verbieten und eine exekutive zu etablieren, die das auch durchsetzen kann.

so einfach ist das. (?)

wer der legislative angehört, bestimmen (noch) wir wähler: auf gehts, bald ist september.
Translate
 
Lustig, dass sich noch kein Politiker dazu geäußert hat (oder nicht laut genug, dass man es hört). Die halten alle schön brav den Mund, sonst könnte noch einer auf die Idee kommen, die wollen was an den Zuständen ändern.
Amazon nutzt völlig legale Mittel, wie auch viele viele andere Großkonzerne in Deutschland und Europa.
Translate
 
So lange sich Amazon nicht bewegt kann man davon ausgehen, dass die Empörungs'welle' so klein ist, dass man einfach auf ihr auslaufen warten kann. Und da Amazon offenbar nichts tut, was nicht im Einklang mit unseren hiesigen Gesetzen ist kann man annahmen, dass alle anderen Versandhändler ähnlich arbeiten. 
Translate
Petra O
 
+Florian Oellerich wie immer, alles muss man alleine machen, lassen sich aber gut bezahlen die statisten.
Translate
Translate
 
+Philipp Kählitz  Unser Artikel bezieht sich auch auf vorherige Enthüllungen, nicht nur auf den aktuellen Fall. (leo) +Torsten Kleinz Ob das die neue Offenheit ist, bleibt abzuwarten, klar. (leo)
Translate
 
+Florian Oellerich Siehe Artikel. Zum Beispiel Arbeitsministerin von der Leyen hat sich geäußert und diverse andere Politiker auch. 
Translate
 
Schön deutsch bleiben. Viele verbale und schriftliche Kritiken und Kommentare.  Bloß keinen positiven Ansatz wahrnehmen. 
Ich registriere den im Moment noch präsenten Medienaufwand bezüglich Amazon. Es ist bewegt worden, dass Amazon reagieren muss. Das werden sie. Spätestens dann, wenn der Kunde abspringt. Wenn Bestellungen drastisch abnehmen. Ich hatte mein Konto sofort gelöscht. Ich habe den Anschein, dass viele hier ihre kritischen Anmerkungen lediglich dazu nutzen, um die letzte Bestellung bei Amazon gestern zu rechtfertigen vor sich selbst, weil..... es wird sich ja eh nichts ändern. Hallo Deutschland!
Translate
 
+ZEIT ONLINE Nur dass ohne die "Enthüllungen" der ARD jetzt praktisch kein Hahn mehr danach krähen würde.
Selbst in dem Artikel wird zugegeben, dass der Vorwurf der modernen Sklaverei den die ARD da konstruiert hat eine fundamental neue und andere Qualität hat, als der ältere Vorwurf, das deutsche Arbeitsrecht maximal auszureizen.
Translate
 
Hier ist eindeutig die Politik gefragt! Wir haben eine freie Marktwirtschaft und keine Vollbeschäftigung in Europa, da wundert es doch nicht, dass Unternehmen überall Kosten einsparen, wo es ihnen möglich gemacht wird.
Translate
 
+Petra Pas versuchen sie das, was sie geschrieben haben, konsequent zu ende zu denken - und zu handeln. vermutlich müßten sie dann nackt und hungrig  durch deutschland laufen. amazon steht doch nur exemplarisch für eine unzahl von unternehmen, die genau das tun, was die kapitalistische wirtschaftsweise verlangt.
vorschläge, wo sie auch nicht mehr kaufen dürften: aldi, lidl, adler, kaufhof, mediamarkt, karstadt, ...
ich glaube, sie verstehen, worauf ich hinaus will.
Translate
Translate
 
Das Problem ist, wie man Unqualifizierten noch in Deutschland Arbeit geben kann, wenn diese Arbeit gemäss Nachfrage nicht mehr hoch genug bezahlt wird. Gute Lösungen sind dazu selten.
Gäbe man den Amazon-Beschäftigten 15 Euro, so müsste (!!) Amazon seine Werke in D schliessen, da sich dass nicht mehr lohnt. Sie würden aus Nachbarländern beliefern. Nur die längeren Anlieferzeiten würde der Kunde nicht tolerieren.
Translate
 
Tipp: Grade fängt die Bundestagsdebatte zum Thema Werkverträge und Billiglöhne an. Live auf Phoenix. 
Translate
 
+Thomas Kuhnert 
" Was wäre beispielsweise, wenn man den 5000 Helfern einen Euro mehr bezahlt hätte? 5000 x 4 Wochen x 40 Stunden x 1 Euro = 800.000,- Euro - richitg? Das entspricht einem Anteil vom Umsatz (8,7 Milliarden Euro, richtig?) von weniger als 0,1 Promille. Um das auszugleichen, müsste also bei einem Buch von 10,- Euro auf einen Deckungskostenbeitrag von 1/10 Cent verzichtet werden."
Translate
 
+josh harren Gute Rechnung. Endlich mal ein Wirtschaftskenner. Ich schätze jedoch, dass die Umsatzrendite von Büchern und CDs ajch mal gerade bei O,5% liegt. Sprich Amazon müsste für diesen einen Euro mehr, dann 1,6 Mrd. mehr Umsatz machen. Utopisch bei dem gesättigten Markt und Streamingangeboten.
Amazon hat bislang einen äusserst drftigen Gewinn hingelegt. m.E. Sind die erst vor 3 Jahren einigermassen profitabel geworden. Das Tablet Geschäft war z.B. hochriskant und hätte denen das Genick brechen können. Sieht man natrlich alles nicht, ist ja ein böser Konzern.
Translate
 
+dieter zickert ich verstehe natürlich, worauf sie hinaus wollen. Und es ist auch genau der Punkt in der allgemeinen Denkweise, den ich angesprochen habe. Ich habe für mich das richtige Gefühl. Nämlich, dass ich irgendwo anfange.
Translate
 
Ich habe nach dem Beitrag von der ARD auch mein Kundenkonto gekündigt. Jetzt zweifle ich aber daran ob es richtig war. Es trifft doch zuerst die kleinen Arbeiter wenn der Umsatz zurück geht.
Wenn aber der Rettungsdienst wegen einem Kreislaufkollaps angefordert wird kann man davon ausgehen das der hohe Arbeitsdruck dazu geführt hat.
Die Amazon-Chefs müssen mal darüber nachdenken wie man mit den Menschen als Arbeitskraft umgeht und gerecht entlohnen.
Translate
 
+Petra Pas das ist ja sehr löblich und ich respektiere auch, wenn jemand ein gutes gefühl braucht - ein gefühl, etwas gutes getan zu haben. nur wird es auf dauer nicht genügen; es sei denn, es genügt, ein gutes gefühl zu haben und etwas "angefangen" zu haben, was nichts bewirkt außer einer verlagerung der probleme zu anderen/neuen unternehmen.
ich meine hingegen, es ist nötig einen politischen/wirtschaftlichen zustand zu schaffen, bei dem ein gutes gefühl  und ein anfangen gar nicht gebraucht wird.
Translate
 
Solange viele es so bequem finden heute etwas zu bestellen und es 20 Stunden später in den Händen zu halten, wird sich nichts ändern
Translate
Translate
 
+dieter zickert tja..wie ich schon anmerkte. Verantwortung verlagern. Worte schwingen und ansonsten weitermachen wie immer. Man weiss ja schliesslich um seine Intelligenz und die Dummheit und Naivität der anderen.
Translate
 
Es ist die Arbeit die für diesen Preis für Unqualifizierte vorhanden ist. Will man diesen Preis künstlich hoch festsetzen wird es bestimmte Arbeiten und Firmen nicht mehr geben. Das muss mit einem Mindestlohn allen klar sein.
Translate
 
+Petra Pas nein, da haben sie mich nicht richtig verstanden. ich wollte sie nicht angehen. ich habe doch geschrieben, daß ich das respektiere, aber ich muß doch meine meinung sagen dürfen.

verantwortung nicht zu verlagern, sondern zu übernehmen heißt für mich eben, keine hühneraugenoperation an einem krebskranken vorzunehmen, sondern zu versuchen, den krebs zu besiegen. 
Translate
 
+Florian Oellerich Scheinbar hast Du in den vergangenen Wochen wenig die politischen Kommentare in den Medien zu genau diesem Thema verfolgt. Insbesondere unsere Arbeitsministerin hat sich zu diesem Thema bewegt.
Translate
 
+Georg Orth "Ich moechte meinen Musil, Mann ohne Eigenschaften ..."

mein lieber herr orth. hut ab, den mann ohne eigenschaften habe ich schon vor vielen jahren aufgegeben. ansonsten kann ich ihre haltung verstehen. allerdings nur mit der einschränkung, daß es in deutschland nicht übermäßig viele menschen gibt, die sich das leisten können.
Translate
 
Die Definition von unmenschlich ist aber äusserst heikel +Georg Orth 18 Stunden operieren ist es auch. Ohne Renditestreben haben wir Sozialismus. Ich will meinen Musil nicht irgendwann im Postkasten haben.
Translate
 
+Georg Orth "Der Mensch ist Massstab, nicht die Rendite."

so sollte es sein - d'accordo. aber die realität ist anders. und deshalb meine ich, daß die realität geändert werden sollte.
Translate
 
+Georg Orth brecht ist schon richtig - aber (auch brecht):

"Anstatt nur gütig zu sein, bemüht euch einen Zustand zu schaffen, der die Güte ermöglicht, und besser: Sie überflüssig macht!"

"Anstatt nur vernünftig zu sein, bemüht euch einen Zustand zu schaffen, der die Unvernunft der einzelnen zu einem schlechten Geschäft macht!"
(auch an +Petra Pas )
Translate
 
+Georg Orth Der Chirurg arbeitet ebenso wenig selbstbestimmt wie die Putzfrau. Warum sollte das ein Unterschied sein? Beide sind abhängig beschäftigt.
Translate
Translate
 
Jetzt hätten die Verbraucher einmal die Macht, ein Zeichen zu setzen und diese bequemen Sesselhocker lehnen sich allesamt zurück und meinen, ihnen wird schon nichts passieren. Wer den Trend der letzten Jahrzehnte nicht erkennen kann oder erkennen will, dem ist aber anscheinend ohnehin nicht zu helfen. Macht so weiter und ihr selbst oder aber spätestens eure Kinder oder, wenn die noch Glück haben, eure Kindeskinder, werden bald ausschließlich in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten 'dürfen'. Das Thema Amazon dürfte sich gut für eine Arbeit über gesamtgesellschaftliche Ignoranz eignen. 
Translate
Add a comment...