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Der Streit um Klarnamenszwang auf einem Social Network betrifft nach Google Plus nun auch Facebook. Deutsche Datenschützer verhängen ein Zwangsgeld gegen das Unternehmen. Sie sehen deutsches Recht gebrochen. (leo)
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Mirco Ropic's profile photoTheBlack Box's profile photoAnna Zakieva's profile photoHolger Janning's profile photo
18 comments
 
20,000€ Pffff....hätten auch gleich mit 0,20€ ankommen können!Als wenn 20,000€ einen Milliardenschweren Aktionunternehmen auch nur juckt...vorallem,wenn die Werbeeinnahmen durch Klarnamen warscheinlich bedeutsam höher sind und diese "Strafe" damit mal mit links finanziert wird.Das ist der größte lacher des Tages.
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Der größte Lacher des Tages für mich ist eher, dass jemand einer Website, die ihre Dienste gratis zur Verfügung stellt, sagt, was sie zu tun und zu lassen haben. Wem der Klarnamenzwang nicht passt, kann sich abmelden oder garnicht erst registrieren. Facebook ist - man mag es kaum glauben - nicht lebensnotwendig.
Für facebook sind Klarnamen wahrscheinlich interessant, um mehr Geldeinnahmen durch Werbung rein zu bekommen, aber die wollen natürlich auch was verdienen. Auf der anderen Seite gehören Klarnamen auch zum Prinzip der Seite, denn man will seine alten Freunde und Schulkollegen ja irgendwie finden und sich mit denen vernetzen und wie soll man die finden, wenn nicht über ihren Namen...?!
Ist ein trauriger Trend, der sich momentan abspielt: Die Leute wollen immer alles gratis haben, es muss 100% ausfallsfrei zur Verfügung stehen, keine "Daten sammeln", die AGBs müssen so sein, wie die User wollen,...
Ich will damit nicht sagen, dass jeder Anbieter Schindluder treiben darf, aber meiner Ansicht nacht sollte das Angebot sich dadurch anpassen, dass sie User die Plattform verlassen, wenn es ihnen nicht passt, statt dass sie so lange meckern, bis die Regierung sich einschaltet und ein Gesetz erlässt. Was kommt als nächstes? Vorschriften betreffs Website-Layout? Oder will man Google seine Suchergebnisse vorschreiben? Adé, Du freies Internet!
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+Christian Kay Das Problem ist: Wenn Facebook die 20.000 € zahlt, erkennen sie an, dass die Klarnamenpolitik falsch ist und würden indirekt den Fehler zugeben. Daher ist die Höhe der Strafe egal. Facebook würde auch nicht zahlen, wenn die Strafe bei 0,20 € läge...
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+Mirco Ropic Es geht doch schon damit los, dass man sich zwar abmelden kann, aber es gibt durchaus Grund zur Annahme, dass man eben keine vollständige Löschung aller seiner Daten bei fb bewirken kann. Allein deshalb ist deine Argumentation schon hinfällig.

Dann kommt noch das Problem hinzu, dass es mit der Nicht-Nutzung von Kommunikations-Netzen mit Monopol-hafter Marktbeherrschung nicht ganz einfach ist. Ich habe das schon selbst vor zig Jahren erlebt: Wenn man aus so einem Netz raus geht, dann entspricht das dem Verlassen eines Raumes, in dem alle Kontakte miteinander kommunizieren. Man bekommt weniger mit, man kommuniziert weniger. 
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"Wem der Klarnamenzwang nicht passt ..." der sollte sich dafür einsetzen dass er abgeschafft wird. Hier auf G+ haben wir damit zumindest teilweise Erfolg gehabt.
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Den Klarnamenzwang gibt es hier auch noch, oder habe ich was verpasst...? Man kann natürlich ´ne "Pseudonym-Seite" basteln und stets damit unterwegs sein... 
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+Torben Stephan Es geht darum, dass man seinen korrekten Namen angeben muss. Wenn du z.B. "Papier Tiger" als Namen gewählt hast, kann man dich anschwärzen und dein Account würde gesperrt...
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Ja +Holger Janning, du hast etwas verpasst.
Die policy wurde geändert.

1.) Pseudonyme die wie echte Namen aussehen sind sicher auf G+.

2.) Pseudonyme die nicht wie echte Namen aussehen (wie meines) sind sicher sobald nachgewiesen wurde das es sich um eine bereits etablierte online-Identität handelt.
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+Mitch Toß Anderes Thema und hier würde ich auch sagen: Ja, das ist nicht korrekt, hier sollte etwas unternommen werden (und nicht bei der Frage, ob man sich Mirco Ropic oder fee92 nennen darf).
Aber nicht vergessen: Niemand hat einen gezwungen, die ganzen Daten einzugeben, die sie nun nicht mehr löschen wollen.
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+Mirco Ropic Ich sehe da durchaus eine deutliche Verbindung, denn durch den richtigen Namen werden die schon eingegebenen Daten noch mal deutlich wertvoller.
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Wenn FB konsequent alle Fakes löschen wollte, müssten sie ihre Nutzerzahlen erheblich nach unten korrigieren.
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+Mark Pfennig Das müsste Google allerdings auch... Gefühlt sind immer noch zehnmal mehr Leute bei Facebook aktiv... Schade!
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Leider kümmert sich niemand um die Sicherheit der Daten. Identitätsprofildiebstahl könnte ungeahnte Schäden anrichten. Die Szenarien sind so zahlreich, wie unvorhersehbar. Dabei ist ein Pseudonym kein Schutz vor personenbezogenen Zuordnungen.
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Ich werde nicht umhinkommen, eine Nutzen-Risiko-Analyse zu machen als User, +Anna Zakieva
Leider ist den meisten wohl egal, wer was mit den persönlichen Daten macht - bis es zu spät ist. 
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+Andreas Fischer soziale netzwerke bieten wunderbare moeglichkeiten fuer die globale kommunikation. Ich moechte niemals mehr darauf verzichten. Die cyberkriminalitaet wird jedoch von den meisten unterschaetzt. Und es geht laengst nicht mehr um das blosse ausspaehen von online-banking daten.
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Wir haben längst die Kontrolle über unsere Daten verloren. Davon bin ich überzeugt. Und das Problem der Missbrauchs besteht nicht nur wegen der Cyberkriminalität. Es erinnert mich ein wenig an den Spruch aus amerikanischen Filmen: "Sie haben das Recht, Ihre Daten für sich zu behalten. Wenn Sie dies nicht tun, kann und wird alles, was Sie von sich preisgeben, (gegen Sie) verwendet werden."
Aber natürlich sind die Social Networks eine tolle Sache. Aber wie das meiste tolle eben auch janusköpfig. 
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+Sven Widu telefongespräche und sms konversationen werden ebenfalls gespeichert. was noch viel gefährlicher ist, wenn die daten gehackt werden. so kann ein komplettes virtuelles profil erstellt werden, incl. stimmklang, charakter und emotionsbandbreite. ergänzt durch die vorratsdatenspeicherung der regierung (ein offenes buch für normalbegabte computerfans) entsteht ein virtueller doppelgänger, beliebig manipulierbar.
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