Profile

Cover photo
Uwe Trenkner
Works at trenkner consulting
Attended Free University of Berlin
Lives in 1030 Brussels, Belgium
32 followers|32,649 views
AboutPostsPhotosVideos

Stream

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Direct steam production, 35000 litres of diesel saved per year and the advantage of the Italian incentive scheme for renewable heat: All these favourable conditions allowed a small dairy in Sardinia to choose a concentrated solar thermal plant with Fresnel collectors for generating 200 °C steam.
1
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
"Das Kollektorlabel führt in die Irre!"

Mein mit Beispielen und Diagrammen unterfütterter Beitrag ist gerade in der Sonne Wind & Wärme 07-08/2015, S. 44f erschienen.

Ich freue mich auf die weitere Diskussion.
 ·  Translate
2
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Lucke war einer der besten Dozenten, die ich an der Uni je hatte. In seinen VWL-Vorlesungen an der FU Berlin verknüpfte er genial die mathematisch-theoretische Herleitung mit Beispielen und aktuellen Bezügen. Selbst VWL-abgeneigte BWL'er zollten ihm für die spannenden Vorlesungen Respekt. Auch menschlich kann ich den damaligen Lucke  nur loben.

Aber als Politiker hat er geglaubt, man dürfe mit der national-radikalen Rechten kooperieren, um seine Wirtschaftsideen durchzubringen. Das war widerlich und schändlich. Es ist befriedigend zu sehen, dass diese Rechnung nicht aufgegangen ist.

Vielleicht hätte Lucke einfach rechtzeitig auf den guten alten Theobald Tiger hören sollen, der schon 1931 forderte  "Küsst die Faschisten, wo Ihr sie trefft!" (anbei gesungen von Ernst Busch):

Ihr müßt sie lieb und nett behandeln,
erschreckt sie nicht – sie sind so zart!
Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln,
getreulich ihrer Eigenart!
Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft –:
Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Wenn sie in ihren Sälen hetzen,
sagt: »Ja und Amen – aber gern!
Hier habt ihr mich – schlagt mich in Fetzen!«
Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft!
Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft.

Und schießen sie –: du lieber Himmel,
schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel!
Wer möchte nicht gern Opfer sein?
Nennt sie: die süßen Schnuckerchen,
gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen ...
Und verspürt ihr auch
in euerm Bauch
den Hitler-Dolch, tief, bis zum Heft –:
Küßt die Faschisten, küßt die Faschisten,
küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft –!
 ·  Translate
1
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Irmgard Bauer, eine der Macherinnen des innovativen Solares-Kühlen-&-Dampf-Projekts von Ritter, das mit dem InterSolar Award 2015 ausgezeichnet wurde, im Interview.
1
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Data on the number of solar water heating and cooling jobs differs greatly from publication to publication. According to the annual study Renewable Energy and Jobs – Annual Review 2015 by the International Renewable Energy Agency (IRENA), there were approximately 764000 people employed in solar ...
1
Add a comment...
Have him in circles
32 people
NettoPower's profile photo
greenjobs.de's profile photo
Klaus H. Walter's profile photo
SolarMasterTech's profile photo
Jan Strohschein's profile photo
HA World Online's profile photo
Guido Meyer's profile photo
Andreas Iliou's profile photo
Visilarm Security's profile photo

Communities

8 communities

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Harald Drück ist Leiter des Forschungs- und Testzentrums für Solaranlagen (TZS) am Institut für Ther...
1
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Schönes Beispiel, wie eine Speziallösung eines Herstellers auch auf die VdZ-Lösung HEIZUNGSlabel zugreift.
 ·  Translate
Ab dem 26.9.2015 gilt auch für Raumheiz- und Kombiheizgeräte sowie für Warmwasserbereiter die EU Richtlinie für energie­ver­brauchs­rele­vante Produkte. Auffälligstes Merkmal für Endverbraucher ist das EU-Ener­gie-Label, für dessen Erstellung im Fall der Heizungssysteme auch der Handwerker verantwortlich sein kann.
1
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Rund 20 Mio. Tonnen CO₂ könnten durch technisch einfach zu realisie­rende Heizungsmodernisierung in Deutschland jährlich eingespart wer­den - u.a. zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Bun­des­verbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum hiesigen Heizungsmarkt.
1
energynet's profile photo
 ·  Translate
Add a comment...

Uwe Trenkner

Shared publicly  - 
 
Noch ein neues Energie-Label - diesmal nur für die Solarthermie?! Ich habe dieses hier auf der Intersolar gefunden und es hat mich zu folgendem Märchen inspiriert:

Die Geschichte vom Sonnen-Magier Chevalier und dem Flächeneffizienz-Label

Es war einmal im Königreich Europa. Da lebten einige Magier, die mithilfe von magischen Apparaten Wärme aus den Strahlen der Sonnen extrahieren konnten. Die Apparate waren nicht gerade billig, aber es gab eine wachsende Kundschaft, die bereit war, die Mehrkosten zu bezahlen, um ihre Hütten mit der Wärme der Sonne zu versorgen. Doch nach einigen Jahren ließ der Neuigkeitswert nach und immer weniger Menschen kauften den Magieren ihre Sonnenapparate ab. Da dämmerte es den Magiern, dass ihre Apparate vielleicht wirklich zu teuer waren und die meisten Menschen ihre Wärme billiger kaufen wollten. Unter den Magiern diskutierte man über Vereinfachungen der Apparate und sogar über "Wärmegestehungskosten", die man senken wollte.

Unter den Sonnen-Magiern war Chevalier einer der angesehendsten. Seine Apparate waren sehr ausgeklügelt und wurden mehrfach ausgezeichnet, z.B. beim jährlichen Treffen auf dem Kloster zum Heiligen Otto. Doch Chevaliers Apparate waren eher noch teurer als die der anderen. Die Kunden von Chevalier forderten aber immer geringere Preise – so wie sie die anderen Magier anboten. Selbst der große Robert, der größte Wärmeapparate-Anbieter im ganzen Königreich, wurde unruhig. Jahrelang hatte er einen Apparat aus dem Hause Chevalier im Angebot gehabt. Nun aber präsentierte er im folgenden Frühjahr auf der großen Magier-Messe nahe des Römers seinen eigenen Sonnenapparat in der Art von Chevalier.

Chevalier war sehr betrübt und rief seine Mitarbeiter zusammen:" Was können wir tun? Die Leute kaufen unsere Apparate immer seltener. Sie sagen, sie seien zu teuer. Wir müssen ihnen neue Kaufargumente geben – nur welche?". "Vielleicht können wir sagen, dass wir die schönsten Sonnenapparate verkaufen", schlug einer vor. "Nein, das ist zu subjektiv". Ein anderer sagte:" Unsere Aparate können höhere Temperaturen erzeugen". "Ja, aber das brauchen doch die Menschen in ihren Hütten gar nicht!" Da rief einer in die Runde "Ich habe eine Idee: Wenn wir schon nicht preisgünstig Wärme erzeugen können, dann könnten wir doch mit der Effizienz werben. Effizienz klingt immer toll". "Das ist es!". Und so holten sie den Alten Albrecht, der Chevalier schon seit vielen Jahren beriet. Und er nahm sich das königliche Energielabel als Vorlage, das in jenem Jahr auf den Markt kommen sollte und rechnete und modellierte, um etwas ähnliches für die Sonnenapparate zu entwickeln. Und tatsächlich, am Ende kam etwas heraus, das Chevalier begeisterte: Es zeigte, dass seine Apparate ganz weit oben standen und Noten wie "A++" oder sogar "A+++" erhielten. Wenn man das nun noch so präsentierte, dass es so ähnlich wie das königliche Energielabel aussähe, dann würde in Zukunft hoffentlich keiner mehr so leicht zu einem Apparat mit B- oder C-Bewertung greifen wollen. Und sie machten sich an die Arbeit und kreierten ein neues Label (Beispiel anbei).

Chevalier war entzückt; endlich hatte er ein Merkmal gefunden, das seine Apparate in der Spitzenklasse zeigte und das die Menschen unbedingt haben wollten. Andere Magier interessierten sich auch dafür, weil sich langsam durchgesetzt hatte, dass mehr Transparenz am Markt notwendig wäre. Für Mitte des Jahres berief Chevalier daher ein Treffen der Sonnen-Magier ein, bei dem er die anderen für seine Idee gewinnen wollte.

Ab hier ist nicht ganz klar, was wirklich passierte. Die meist-akzeptierte Version des Treffens ging jedoch ungefähr so: Nachdem der Alte Albrecht auf dem Treffen seine wissenschaftlichen Arbeiten vorgetragen hatte, die die Grundlage für die Bewertung waren, erklärte Chevalier in glühenden Worten die Vorteile seines neuen Labels. Doch da entgegneten ihm die anderen Magier:" Die Arbeiten von Albrecht stimmen, aber die Idee ist dennoch Unfug. Effizienz ist doch nur dann ein Vorteil, wenn das entsprechende Gut knapp ist. Wenn ich nur beschränkt Geld habe, muss ich kosteneffizient handeln. Wenn Öl, Gas und Strom knapp sind, muss ich effizient mit diesen Energieträgern umgehen. Aber die Sonnenstrahlen sind doch nicht knapp. Warum soll es dann ein Vorteil sein, diese besonders ‘effizient’ zu nutzen?" Und ein anderer Magier fügte hinzu:" Wenn überhaupt, ist die Dachfläche knapp. Du solltest Dein Label ‘Flächeneffizienz-Label’ nennen. Dann können Menschen, die nur über eine kleine Dachfläche verfügen, flächeneffizientere Sonnenapparate kaufen". Und ein Dritter setzte nach:" Ich finde, wir sollten weiter auf die Kosteneffizienz achten. Wenn mein Apparat 20% weniger flächeneffizient ist, aber nur halb so viel kostet wie ein Hochleistungs-Apparat, ist meiner für die Kunden immer noch vorteilhafter. Er kauft dann einfach eine größere Apparate-Fläche, bekommt die gleiche Wärme raus, muss aber weniger dafür zahlen."

Am Ende einigten sich die Magier, dass sie ihre Apparate mit den jährlichen Ertragszahlen aus dem Sonnen Schlüsselmark-Datenblatt bewerben wollten. Dann konnten die Kunden leicht ausrechnen, was sie eine Kilowattstunde des einen oder des anderen Apparats kostete.

Vielleicht könnten sie so sogar aufschließen zu einer anderen Gruppe von Sonnen-Magiern, die aus der Sonne nicht Wärme extrahierten, sondern Kraft. Deren Apparate waren zwar viel weniger flächeneffizient, aber sie ließen sich viel besser verkaufen. Vielleicht lag es ja ein bisschen daran, dass sich dort schon ein Marktpreis in Dollar/Watt etabliert hatte, der für Transparenz sorgte. Auf der Basis der Sonnen Schlüsselmark-Daten wurden jedenfalls schon bald Listen in der viel gelesenenen Zeitschrift für Sonnen-, Wind- und Wärmemagier veröffentlicht, die zu jedem Sonnewärme-Apparat die Kosten in Euro/kWh zeigten. Und endlich konnten die Menschen die verschiedenen Apparate einfach vergleichen.

Und die Moral von der Geschicht?
Die muss sich jeder selbst denken!
 ·  Translate
1
Add a comment...
People
Have him in circles
32 people
NettoPower's profile photo
greenjobs.de's profile photo
Klaus H. Walter's profile photo
SolarMasterTech's profile photo
Jan Strohschein's profile photo
HA World Online's profile photo
Guido Meyer's profile photo
Andreas Iliou's profile photo
Visilarm Security's profile photo
Communities
8 communities
Education
  • Free University of Berlin
    Political Science, 1991 - 1997
  • University of Minnesota
    Public Affairs, 1995 - 1996
Basic Information
Gender
Male
Relationship
Married
Other names
Brechlin
Story
Tagline
Interested in making renewable and energy efficient heating ubiquitous
Work
Employment
  • trenkner consulting
    Managing Director, 2009 - present
  • European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF)
    Secretary General (last position), 2002 - 2009
  • LBD-Beratungsgesellschaft mbH
    Senior Consultant (last position), 1998 - 2002
Places
Map of the places this user has livedMap of the places this user has livedMap of the places this user has lived
Currently
1030 Brussels, Belgium
Links
Other profiles