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Uwe Peilstöcker
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Uwe Peilstöcker

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Gaaaaaaaaa!
Ist das verrückt.
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Uwe Peilstöcker

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Die DDR – ein kinderfreundliches Land!

WIDER alle Lügen und Verleumdungen gegen unser einstiges sozialistisches Vaterland hier ein paar Fakten zur Lebenslage einer Familie in der DDR:Angemerkt sei noch:1) Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters bzw. einer Arbeiterin betrug etwa zwischen 450 und 1300 M im Monat (bei geregelten 43,75 bzw. 42 Std./Woche).2) Es gab gleichen Lohn für gleiche Arbeit – für Mann und Frau.3) Und es herrschte Vollbeschäftigung, d.h. jeder hatte eine Arbeit in der DDR(...aber es gab natürlich auch Frauen, die wegen der Kinder halbtags arbeiteten oder zu Hause blieben, ohne daß Familie finanziell darunter leiden mußte.)4) Eine Monatsmiete für eine Dreiraum-Neubauwohnung betrug so zwischen 60-80 M5) Arztbesuche (auch Zahnarzt) und Krankenhausaufenthalt waren kostenlos6) Ein halber Liter Milch kostete 56 Pfennig, ein Brötchen einen Fünfer, eine Briefmarke kostete (ebenso wie eine Straßenbahn- oder S-Bahnfahrt durch die ganze Stadt) nur 20 Pfennig. So war das! Und die Einzelhandelspreise in der DDR waren überall gleich.
Das Kind als Rechtsperson
Grundlage für die Stellung von Ehe und Familie in unserem sozialistischen Staat bildet Artikel 38 der sozialistischen Verfassung der DDR vom 6.4.1968 in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung der Verfassung der DDR vom 7.10.1974. Er garantiert die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Unterstützung kinderreicher Familien, und den besonderen Schutz von Mutter und Kind. Recht und vornehmste Pflicht der Eltern ist es, „ihre Kinder zu gesunden und lebensfrohen, tüchtigen und allseitig gebildeten Menschen, zu staatsbewußten Bürgern zu erziehen.“
Die rechtliche Stellung des Kindes und die Ausgestaltung seiner Rechte und Pflichten sind im Familiengesetzbuch der DDR ( FGB ) vom 20.12. 1965 (GBI. l 1966 S.1; in Kraft seit dem 1.4.1966) und im Zivilgesetzbuch der DDR ( ZGB ) vom 19.6.1975(GBI. I S.465; in Kraft seitdem 1.1.1976) geregelt. Bedeutsam sind ferner das Gesetz über die Teilnahme der Jugend an der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft und ihre allseitige Förderung in der DDR – Jugendgesetz – vom 28.1.1974 (GBI. l S.45; in Kraft seit dem 1.Februar 1974), das Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem vom 25.2.1965 (GBI. l S.83) sowie die Jugendhilfeverordnung vom 3.3.1966 (GBI. II S. 215) mit den dazu ergangenen Durchführungsbestimmungen, insbes. aber der gemeinsame Beschluß des ZK der SED, des Bundesvorstandes des FDGB und des Ministerrats der DDR vom 27.4.1972 über sozialpolitische Maßnahmen in Durchführung der auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Hauptaufgabe des Fünfjahrplans und der Beschluß über die weitere planmäßige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen im Zeitraum 1976-1980 vom 27.5.1976.
Staatliche Beihilfen für Mutter und KindStaatliche Geburtenbeihilfe. In Verwirklichung des Beschlusses vom 27.4.1972 über sozialpolitische Maßnahmen entsprechend der auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Hauptaufgabe erhalten ab 1.Juli 1972 alle Frauen bei der Geburt jedes Kindes eine Beihilfe in Höhe von 1000 M. Diese wird gegen Vorlage der von der zuständigen Schwangeren-beratungsstelle ausgestellten Mütterkarte in Teilbeträgen – gebunden an bestimmte Termine zur Vorstellung in der Schwangeren- bzw. Mütterberatungsstelle – ausgezahlt (VO über die Erhöhung der staatlichen Geburtenbeihilfe und die Verlängerung des Wochenurlaubs vom 10.5.1972, GBI. ll S.314). Stillende Mütter erhalten außerdem während der ersten 6 Lebensmonate des Säuglings monatlich 10 M Stillgeld.
Staatliches Kindergeld. Bürger der DDR, die ihren Wohnsitz in der Deutschen Demokratischen Republik haben, erhalten für ihre dem Haushalt angehörenden Kinder ein staatliches Kindergeld (§1 Abs.1 der VO über die Gewährung eines Staatlichen Kindergeldes sowie die besondere Unterstützung kinderreicher Familien und alleinstehender Bürger mit 3 Kindern vom 4.12.1975, GBI.I 1976 S.52). Das staatliche Kindergeld beträgt entsprechend der Anzahl der dem Haushalt angehörenden wirtschaftlich noch nicht selbständigen Kinder für das 1. und 2.Kind monatlich jeweils 20 M, für das 3.Kind monatlich 50 M, für das 4.Kind monatlich 60 M und für das 5. und jedes weitere Kind monatlich 70 M (§ 3 der VO vom 4.12.1975). Das staatliche Kindergeld (--> Tabelle 43) wird grundsätzlich gewährt bis zum Abschluß einer allgemeinbildenden Schule und muß vom Vater oder der Mutter bei der für sie zuständigen Auszahlungsstelle (Betrieb, Universität, Produktionsgenossenschaft, SV, Staatliche Versicherung usw.) beantragt werden.
Studentinnen im Direktstudium und im Forschungsstudium der Universitäten, Hoch- und Fachschulen erhalten während des Studiums für jedes zu versorgende Kind einen monatlichen Zuschuß von 50 M (AO vom 10.5.1972, GBI.II S.321).
Bei vorübergehender Abwesenheit der Kinder vom elterlichen Haushalt wird das Kindergeld unter bestimmten Voraussetzungen weitergezahlt, z.B. bei auswärtigem Schulbesuch, auswärtiger Berufsausbildung, Abwesenheit für die Zeit einer Krankheit der Mutter oder des Vaters, getrennter Unterbringung der Kinder wegen z.Z. nicht zu beseitigender unzulänglicher Wohnverhältnisse, Heimunterbringung der Kinder wegen Berufstätigkeit beider Elternteile, Unterbringung in Krankenanstalten, ärztliche Trennungsanordnung wegen Krankheit.
Mütterunterstützung nach Ablauf des Wochenurlaubs. Werktätige Mütter können nach Ablauf des Wochenurlaubs für das 2. und jedes weitere geborene Kind bis zum Ende des 1. Lebensjahres des zuletzt geborenen Kindes bezahlte Freistellung von der Arbeit in Anspruch nehmen, wenn sie dieses Kind in häuslicher Pflege selbst betreuen wollen. Für die Dauer dieser Freistellung zahlt die Sozialversicherung eine monatliche Mütterunterstützung, und zwar in Höhe des Krankengeldes, auf das die Mutter bei eigener Arbeitsunfähigkeit ab 7.Woche der Arbeitsunfähigkeit im Kalenderjahr Anspruch hätte, mindestens aber für vollbeschäftigte Mütter mit 2 Kindern 300 M, mit 3 und mehr Kindern 350 M. Diese Mindestbeträge gelten für Mütter, die bis zum Beginn des Schwangerschaftsurlaubs teilbeschäftigt waren, anteilig (§§ 46, 47 der Verordnung zur Sozialpflichtversicherung der Arbeiter und Angestellten – SVO – vom 17.11.1977, GBI.I, S.373). Die Mütterunterstützung wird auf Antrag gewährt; derselbe ist an die Stelle zu richten, die für die Zahlung des Schwangerschafts- und Wochengeldes zuständig ist.
Monatlicher Zuschuß zum Familienaufwand. Mütter mit einem Kind bis zu 3 Jahren, die wegen der Geburt desselben vorübergehend ihre Berufstätigkeit unterbrechen mußten, weil kein Krippenplatz zur Verfügung gestellt werden konnte, haben bei der Geburt eines weiteren Kindes während dieser Unterbrechung, längstens bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres des zuletzt geborenen Kindes, Anspruch auf einen monatlichen Zuschuß der Sozialversicherung zum Familienaufwand in Höhe von 200 M, sofern kein Anspruch auf Mütterunterstützung besteht. Mütter, die vor der Unterbrechung ihrer Berufstätigkeit teilbeschäftigt waren, erhalten den Zuschuß anteilig. Der Zuschuß ist bei der zuständigen Dienststelle der Sozialversicherung zu beantragen (§§ 54, 55 SVO).
Unterstützung bei Freistellung von der Arbeit zwecks Betreuung der Kinder bei Erkrankung des nichtberufstätigen Ehegatten. Werktätige sind für die erforderliche Zeit von der Arbeit freizustellen, wenn bei Erkrankung des Ehegatten die notwendige Betreuung der zum Haushalt gehörenden Kinder durch diesen entsprechend ärztlicher Bescheinigung nicht möglich ist und auch durch andere nicht erfolgen kann. Ist der erkrankte Ehegatte nicht berufstätig, erhält der freigestellte Werktätige für die Dauer der Freistellung, längstens jedoch für 4 Wochen im Kalenderjahr, von der Sozialversicherung eine Unterstützung in Höhe des Krankengeldes, auf das er bei eigener Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit ab 7.Woche der Arbeitsunfähigkeit im Kalenderjahr Anspruch hat. Ist die Freistellung nur für einen Teil der täglichen Arbeitszeit erforderlich, wird die Unterstützung je Arbeitstag für die Dauer der ausfallenden Arbeitszeit anteilig gewährt (§ 43 SVO).
FAZIT: Die DDR war ein kinderfreundliches Land!
 
 
Nachtrag:...und noch eins, liebe Leute, wenn Ihr immer nur nach der Höhe des Kindergeldes in der DDR guckt, dann fragt lieber mal danach, WARUM das so war! Warum war die DDR so ein kinderfreundliches Land? Zukunftsängste gab es damals nicht. Da mußten sich die Muttis keine Sorgen machen um die Entwicklung ihrer Kinder. Da gab es keine Kinderarmut, keine Sozialkaufhäuser und auch keine „Tafeln“. Und erst recht keine „Straßenkinder“! Die Betreuung in den Kinderheimen auf Kosten des Staates war sehr fürsorglich. „Kindesmißbrauch“ war bei uns ein Fremdwort. Da mußte man keine Zuschüsse „für Teilhabe“ beantragen, und kein Kind wurde benachteiligt. Bildung, Freizeit- und Feriengestaltung war für alle Kinder kostenlos. Und warum war das wohl so? Ganz einfach: Die DDR war ein SOZIALISTISCHES LAND. Und im Sozialismus ist nämlich alles ein bißchen anders. Da gehörten die Produktionsmittel dem Volk, und nicht irgendwelchen Privatleuten. Die verwenden sie nur, um selber damit Kohle zu machen. Das ist der Unterschied! Da kann alles geplant werden, heute eher nicht. In der DDR kamen die Gewinne denen zugute, die sie erwirtschaftet hatten – den Arbeitern, den Werktätigen! Solche Schmarotzer, die die Profite aus der Arbeit anderer Leute auf ihr eigenes Konto leiten, gab es bei uns damals nicht. Auch die Parteifunktionäre konnten nicht reich werden, die hatten nämlich auch nur ihr Gehalt. Millionäre hatten wir damals nicht, nicht mal Honecker war einer! Soviel mal zum Nachdenken!
Eine Buchempfehlung:Wider die Verleumdungen des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Prof.Böhmer: „Für manche ostdeutsche Frau ist die Kindstötung anscheinend ein Mittel der Familienplanung.“(zitiert nach „junge Welt“ 21.01.2011, S.15)
Heike Walter: Abgebrochen – Frauen aus der DDR berichten. Verlag neues leben, Berlin 2010, 192 Seiten, 12,95 Euro *
 
(Dr.Heike Walter, geb. 1960 in Naumburg/Saale, promovierte Zahnärztin, Studium in Moskau und Leningrad, Arbeit in einer Poliklinik in Magdeburg, heute eigene Praxis in Rheinland-Pfalz, verheiratet, zwei Kinder.)

https://www.facebook.com/notes/ddr-ferienlager/die-ddr-ein-kinderfreundliches-land/560479394014577
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Geopolitisches Erdbeben: US-Imperium im Todeskampf

Der gescheiterte Staatsstreich in der Türkei hat ein geopolitisches Erdbeben ausgelöst. Die wahren Hintergründe und die daraus resultierenden Konsequenzen werden von den westlichen Medien ganz gezielt verschwiegen oder verschleiert. Für das amerikanische Imperium steht ab jetzt viel auf dem Spiel.

Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.

Die Verschwörung der USA und ihre Marionetten wie Großbritannien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar und die Türkei war bei Libyen noch erfolgreich. Mithilfe von Terrormilizen am Boden und der NATO als Luftwaffe, gelang ihnen der Sturz von Gaddafi. Das nordafrikanische Land löste daraufhin Afghanistan als das größte Terrorcamp der Welt ab.

Die weitere Verschwörung richtete sich danach gegen Syrien und dessen Machthaber. Noch vor den bewaffneten Auseinandersetzungen, versuchten Saudi Arabien und Katar den syrischen Präsidenten mit großen Geldsummen zu bestechen. Assad sollte seine Partner in Teheran in Moskau verraten und stattdessen eine von den USA favorisierte Erdgas-Pipeline über das syrische Staatsgebiet erlauben. Assad ließ sich jedoch nicht bestechen und er wollte sich dem amerikanischen Druck auch nicht beugen. Wenig später begannen auch in Syrien sogenannte „Aufstände".

Anders als bei Muammar Gaddafi oder Saddam Hussein, die in der Vergangenheit oft einen undurchsichtigen Zickzackkurs gefahren sind und keine klare Linie zeigten, könnte die eindeutige Haltung von Bashar al-Assad am Ende für Syrien die Rettung gewesen sein und gleichzeitig das gesamte amerikanische Imperium zum Wanken bringen. Denn die loyale Haltung von Assad zu seinen Partnern in Teheran und Moskau hat sich bereits damit ausgezahlt, indem diese Mächte Syrien bis heute zur Seite stehen. Auf der anderen Seite entstehen bei der «Koalition der Verschwörer» immer mehr Meinungsverschiedenheiten und gegenseitiges Misstrauen.

Die Türkei spielt innerhalb der Verschwörer die wichtigste Rolle. Ohne die Türkei hätte der Terrorkrieg gegen Syrien niemals so lange standgehalten und es wären bis heute auch nicht ca. 300.000 Menschen dabei getötet worden. Die Türkei hat bei diesem Verbrechen gegen Syrien mitgemacht, weil man ihr viel versprochen hat. Am Ende hat die Türkei aber nur verloren und nichts gewonnen. Erdogans verzweifelte Versuche, die USA zu überreden, in Syrien aktiv gegen Assad einzugreifen, sind immer wieder gescheitert. Der Grund war die russische Intervention im September 2015.

Die russische Militärpräsenz in Syrien hat die Lage für die Verschwörer endgültig in die Sackgasse geführt. Wer es jetzt wagte, militärisch gegen Assad vorzugehen, riskierte einen Krieg gegen den großen Bären Russland. Was aber danach geschah, war eine Falle, in der die USA nun hineingetappt sind.

Für die USA war „Plan A" die Unterstützung von islamistischen Terroristen, um mit deren Hilfe Assad zu stürzen. Sollte das (wie in Libyen) nicht gelingen, würde „Plan B" die NATO mit Flugverbotszone/Luftschlägen gegen Assad auf den Plan rufen. Das wäre mit inszenierten Giftgasangriffen, die man Assad in die Schuhe schieben wollte, fast geschehen. Damals hatte aber Russland eine ganze Armada von Kriegsschiffen mit Luftabwehrraketen vor der syrischen Küste in Position gebracht. Die USA mussten „Plan B" deshalb vorerst fallen lassen. Spätestens mit der russischen Intervention im September vergangenen Jahres waren auch diese Pläne einer möglichen Flugverbotszone über Syrien und damit „Plan B" endgültig vom Tisch.

Im grenzenlosen und blinden Machthunger sind die USA schließlich in eine folgenschwere Falle getappt. Die USA lassen allein aus Prinzip niemals eine Beute einfach so fallen. Sie zogen plötzlich ein „Plan C" hervor, wovon eines ihrer wichtigsten Partner, die Türkei, nichts wusste. Die USA wollten auf eigene Faust in Syrien retten, was noch zu retten ist. Und zwar begannen die USA kurdische Milizen aktiv zu unterstützen. Proteste aus Ankara waren in Washington unerwünscht. Schließlich gehen die Interessen des US-Imperiums immer vor.

Um das nochmals richtig zu verstehen: Russland hat Ende September 2015 mit Luftschlägen gegen islamistische Terroristen begonnen. Putin hat ganz klar und eindeutig gesagt, dass er damit die syrische Armee und die kurdische YPG am Boden im Kampf gegen den Terror unterstützen möchte. Und seinen Worten folgten sofort auch Taten. Sowohl die syrische Armee, als auch die kurdische YPG konnten mit Hilfe der russischen Luftschläge viele Gebiete befreien. Das war der Moment, wo sich die USA aufgedrängt haben und ebenfalls die kurdische YPG unterstützen wollten. Die Kurden hatten da die Wahl, sich zwischen Russland und den USA zu entscheiden. Russland ist von vornherein mit der Absicht gekommen, um die friedlichen Völker im Kampf gegen die Terroristen zu unterstützen und ein libysches Szenario (Zerfall des Staates) zu verhindern. Die USA haben hingegen jahrelang die Terroristen selbst unterstützt und erst als Russland intervenierte und die USA ihre Söldner auf der Verliererseite sahen, wollten sie die Kurden als „Plan C" ausnutzen, um im Nachkriegs-Syrien noch eine Rolle spielen zu dürfen. Einige Zeit lang versuchten die Kurden beide Supermächte gegeneinander auszuspielen und von beiden zu profitieren. Aber als sie den USA erlaubten, mehrere Militärbasen in Nordsyrien errichten zu dürfen, ist die Entscheidung gefallen. Die Kurden haben sich für die USA entschieden.

Nach dem Putschversuch in der Türkei erscheint der plötzliche Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien in einem ganz anderen Licht. Denn in dem Moment, wo sich die Kurden für die USA als Schutzmacht entschieden hatten, zog sich Russland teilweise zurück und wollte sich das anbahnende Spektakel lieber aus der Ferne ansehen. Denn die Türkei würde den Verrat der USA niemals auf sich sitzen lassen. Ein Konflikt zwischen NATO-Partnern war unausweichlich.

Deshalb begann Erdogan in den vergangenen Wochen mit einem radikalen Kurswechsel seiner Außenpolitik. Die Türkei versuchte sich unter anderem wieder an Russland, Iran und Syrien anzunähern. Zwei Tage, nachdem sich Erdogan bei Putin für den abgeschossenen russischen Kampfjet über Syrien entschuldigt hatte, ereignete sich am Flughafen von Istanbul ein Terroranschlag. Der Anschlag wurde übrigens wenige Stunden vorher von „Fuat Avni" über Twitter angekündigt. Die Identität hinter diesem Twitter-User, der immer wieder über geheime Informationen der türkischen Regierung verfügte, war lange Zeit unbekannt. In Folge des gescheiterten Putsches soll dieser Ausfindig gemacht worden sein und zum „Parallelen-Staat" gehören. Dieser „Parallel-Staat" ist von der CIA unterwandert und Anschläge geschehen selten ohne Mitwissen der Geheimdienste.

Der Anschlag am Flughafen von Istanbul war eindeutig eine Warnung des US-Imperiums und der restlichen Verschwörer wie Saudi Arabien und Frankreich gegen Erdogan, da die Verschwörer bereits viel für den Terrorkrieg gegen Syrien investiert hatten und sie nicht wollten, dass die Türken plötzlich die Seiten wechseln. Erdogan-nahe Medien meldeten wenige Tage später noch, dass die Stationierung von russischen Kampfjets in der NATO-Basis von Incirlik für die türkische Regierung denkbar wäre. Die Meldung wurde danach zwar wieder dementiert, kann aber dieses Mal als Warnung von Erdogan gegen das US-Imperium verstanden werden. Also ein Krieg der Warnungen sozusagen.

Arabische Medien behaupten nun, dass ausgerechnet Russland die Türkei wenige Stunden vor dem Putsch vorgewarnt habe, weil die russischen Truppen in Syrien Funksprüche der Putschisten abgefangen hätten. Nur deshalb waren die türkischen Behörden in der Lage den Putsch erfolgreich abzuwehren.

Nun kommen immer mehr interessante Einzelheiten vom Putschversuch an die Öffentlichkeit: Die Putschisten sollen den Auftrag gehabt haben, den Bosporus für russische Kriegsschiffe zu schließen. Der Nachschub für die russischen Streitkräfte in Syrien sollte damit erschwert werden.

Es ist auch sehr interessant zu sehen, wie westlichen Medien oder Politiker auf diese ganzen Ereignisse reagiert haben:

• Westliche Politiker haben sich bei der Putschnacht erst zu Wort gemeldet, als ziemlich sicher war, dass der Putsch gescheitert war. Erst danach sprachen Merkel, Obama und Co. vor den Kameras und solidarisierten sich mit der türkischen Regierung. Wäre der Putsch erfolgreich gewesen, hätten die selben Politiker sich natürlich mit den neuen Machthabern arrangiert und die türkische Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen.

• US-Medien und wenig später auch alle anderen westlichen Medien (auch wir sind darauf kurz hereingefallen) verbreiteten während der Putschnacht die Fake-Meldung, wonach Erdogan auf der Flucht sei und in Deutschland nach Asyl suchen würde. Eindeutig psychologische Kriegsführung und sollte die türkischen Machthaber und Bevölkerung verwirren und andere Militärs dazu bringen, sich den Putschisten anzuschließen.

• Auch verbreiteten westliche Medien die Radardaten vom Flugzeug von Erdogan, in der Hoffnung, irgendein Putschisten-Kampfpilot würde die Präsidentenmaschine abschießen. Zu dem Zeitpunkt bekam die Maschine jedoch Geleitschutz von loyalen F16-Kampfjets.

• Westliche Medien ignorieren die Tatsache, dass Putin und Erdogan bereits telefoniert haben und Putin Erdogan Unterstützung zugesagt hatte. Hier im Westen will man Erdogan als isolierten Diktator darstellen. Aber Erdogan ist erst jetzt, als er Gespräche in den letzten Wochen mit Russland, Iran, Syrien und weitere Staaten in der Region wieder aufgenommen hatte, eben nicht mehr isoliert. Eine friedliche Lösung in Syrien ist halt nicht im Interesse des Westens.

• Westliche Medien versuchen jetzt den gescheiterten Putsch klein zu reden. Auch das westliche Regierungen oder Geheimdienste in dem Putsch verwickelt sein könnten, wird einfach als Verschwörungstheorie von durchgeknallten Erdogan-Anhänger abgetan. Der Fokus der Berichterstattung liegt nur noch darauf, dass Erdogan jetzt plötzlich ein Diktator sei, den man irgendwie aufhalten muss. Bevor er sich an Russland angenähert und Terroristen unterstützt hatte, war er für den Westen noch ein lupenreiner Demokrat, der die Menschenrechte achtete.

• Auch diese Meldung ist sehr interessant und bisher in westlichen Medien ignoriert worden: Die türkischen Piloten und die Generäle, die für den Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien verantwortlich waren, wurden als Putschisten ebenfalls festgenommen. Damals hatte Putin die Vermutung geäußert, dass die USA ein großes Interesse an den Abschuss hatten. Es kann aber auch sein, dass Erdogan jetzt einfach die Gelegenheit gesehen hat, die Verantwortung von sich Abzulenken. Die Russen werden auch in dem Fall einfach mitspielen, weil auch dann die Türkei das kleinere Übel im Gegensatz zu den USA wären.

Weitere Meldungen, die in den westlichen Medien in den letzten Tagen völlig ignoriert wurden, sind zum einen die Luftschläge der von den USA angeführte sogenannte Anti-IS-Koalition in Manbidsch in Nordsyrien, wo an einem Tag knapp 300 Zivilisten getötet wurden. Zum anderen haben die von den USA, Frankreich und Deutschland unterstützte sogenannte „moderate Rebellen" der FSA ein Video veröffentlicht, wo sie ein 10-Jähriges Kind den Kopf abgeschnitten haben. Kein Aufschrei in den westlichen Medien! Kein Protest von Politikern! Keine Menschenrechtsorganisationen! Stattdessen gehen die Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen" weiter, bis das Weiße Haus den Fall prüfen wird.

Frieden wird es in der Region erst geben, wenn die Waffenlieferungen an alle möglichen Terrorgruppen gestoppt werden. Es kann nur Frieden geben, wenn sich alle Regierungen dort an einem Tisch zusammensetzen und ihre Differenzen beiseite schieben. Ausgerechnet die Falle, in der die USA in Syrien getappt sind, eröffnet aktuell diese Möglichkeiten für einen echten Frieden. Wenn die Türkei die Seiten wechselt und die Unterstützung für die Terroristen stoppt, könnte in wenigen Wochen Frieden einkehren. Daran ist der Westen aber nicht interessiert, deshalb wurde auch dieser Putsch unterstützt, um Erdogan aus dem Weg zu räumen.

Für viele Türken, die einen Putsch begrüßt hätten, brechen schwere Zeiten heran. Aber diese Türken sollten sich einige Fragen stellen: Warum hat das Militär ausgerechnet jetzt, wo Erdogan die Nähe zu seinen Nachbarn sucht, geputscht? Warum hat das Militär die ganzen Jahre, als Erdogan offen Terroristen in Syrien unterstützt und unnötig einen Krieg gegen die PKK begonnen hatte, nicht geputscht? Warum erst jetzt? Weil die laizistischen und weltoffenen Türken und das türkische Militär vom US-Imperium wie ein Spielball benutzt wurden. Genauso wie die Kurden in Nordsyrien ausgenutzt werden. Ihr werdet alle gegeneinander ausgespielt!

Für alle die jetzt denken, dass Erdogan doch nicht so schlimm sei: Erdogan ist alles andere als harmlos. Der Westen wird sich jetzt die Zähne an ihm ausbeißen. Merkels Anbiederung wird sich auch noch rächen. Erdogan hat bis jetzt jeden fallen gelassen, den er nicht mehr braucht oder wenn er für sich Vorteile sieht. Auch seine ehemaligen Wegfährten Gülen und Davutoglu ließ Erdogan wie heiße Kartoffeln fallen.

Für Putin kann aktuell nichts besseres geschehen, wie, wenn die NATO-Partner sich streiten. Aber hier laufen gerade ganz andere Dinge im Hintergrund. Wir hatten darüber in der Vergangenheit berichtet, dass Putin versuchen wird, den Nahen Osten aus den Fängen des US-Imperiums zu führen. In dieser Region schlummern viele Bodenschätze und wenn die Völker nicht mehr gespalten wären, könnte dort Frieden und Wohlstand herrschen. Es gibt nur ein Problem: Die USA und das gesamte westliche Finanzsystem überleben zur Zeit nur dank des US-Dollars. Würden die Nahost-Staaten ihren Handel nicht mehr in US-Dollar abwickeln, hätte die US-Währung über Nacht keinen Wert mehr. Bräuchte die Welt den US-Dollar nicht mehr, um Öl und Gas zu erwerben, könnten die USA keine neuen Schulden machen. Und ohne stetig neue Schulden zu machen, wäre die USA Pleite. Schulden machen, heißt für die USA einfach neue Dollar-Noten zu drucken.

Wenn die Türkei aus der NATO austreten und dem US-Militär den Zutritt ins Land verweigern würde, wäre die Beherrschung des Nahen Ostens nur noch sehr schwer zu bewerkstelligen. Die USA sind ohnehin sehr unbeliebt in der Region. Nun kommt noch der Fakt hinzu, dass alle mit Begeisterung gesehen haben, wie Russland einen Partner wie Syrien zur Seite stand. Etwas, was die USA nicht tun würden. Die USA lassen ihre "Partner" immer fallen, wenn es nicht ihren Interessen betrifft. Und diese Erkenntnis ist selbst in Israel angekommen!
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Uwe Peilstöcker

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Polnische Konzentrationslager Unter anderem folgend unten. Verbrechen des Juden Marceli Reich-Ranicki Der Eichmann von Kattowitz
Lese - Ausschnitt: Marceli Reich, der sich später Marcel Reich-Ranicki nannte, war von 1944 - 1950 als Hauptmann für den polnischen Geheimdienst UB (wie sowjetische GPU/ NKWD) tätig. Als Leiter der Operationsabteilung Kattowitz war er mit der Einrichtung von Lagern und Gefängnissen für willkürlich aufgegriffene Deutsche befaßt. An die 80.000 Deutsche – zu 99,2 % Frauen, Kinder und Greise – kamen in diesen Lagern um.
Polnische Konzentrationslager sind Konzentrationslager, die vom polnischen Staat vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden, meist in den von Polen eroberten oder besetzten Gebieten. Die ersten Konzentrationslager in Europa wurden nach Gründung des polnischen Staates im ehemaligen deutschen Posener Gebiet von Polen für Deutsche errichtet. Diese Tatsache wird heute gerne verschwiegen. Dazu gehören auch die nach 1945 auf deutschem Reichsgebiet östlich von Oder und Neiße durch Polen errichteten Lager. In den polnischen KZs für deutsche Gefangene in Polen und in den derzeit durch Polen verwalteten deutschen Gebieten kamen nach offizieller BRD-Geschichtsschreibung von etwa insgesamt inhaftierten 120.000 Menschen mindestens 20.000 ums Leben.[1]
Andernorts werden allerdings 900.000 bis zu einer Million von Polen in die KZs deportierte Deutsche genannt.[2][3] Zudem heißt es:
„Von den 60.000 bis 80.000 Menschen, die nach der Schätzung des Koblenzer Bundesarchivs zwischen 1945 und 1948 in den bis zu 1.255 Lagern des kommunistischen polnischen Sicherheitsdiensts umkamen oder ermordet wurden, waren die meisten unschuldige Zivilisten, darunter viele Greise und Kleinkinder.“[4]
Geschichte
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde von Polen in den vorher – bis 1918 – zum Deutschen Reich gehörenden Gebieten das ehemalige deutsche Kriegsgefangenenlager Szczypiorno vom polnischen Staat als Konzentrationslager für die in ihrer Heimat verbliebene deutsche Zivilbevölkerung weitergenutzt, ebenso das Lager im Kernwerk Posen. Es kam dort zu schwersten Menschenrechtsverletzungen, Morden und unmenschlichen Quälereien (Folter), wie sie für Vernichtungslager kennzeichnend sind. Allein in Szczypiorno waren etwa 1.500 Zivilisten im Alter von 13 bis 70 Jahren inhaftiert.
Nach 1926 wurden weitere Lager eingerichtet, nicht nur für Deutsche, sondern auch für Ukrainer und andere Minderheiten in Polen und von Polen besetzten Gebieten sowie für polnische Oppositionelle, die Lager Bereza - Kartuska und Brest-Litowsk. Über die Zahl der dort Inhaftierten und Ermordeten wurden offizielle Zahlen nicht bekanntgegeben.
Von Anfang bis September des Jahres 1939 kamen weitere Konzentrationslager für Deutsche hinzu, u.a. in Chodzen. Es kam in diesem Zeitraum zu einer gesteigerten Anzahl von Massenverhaftungen und Pogromen an der deutschen Bevölkerung, die zur Flucht von Zehntausenden führte. Aus 1.131 Ortschaften in Posen und Pommerellen kam es zu Verschleppungsmärschen in Lager.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es im Zuge der Vertreibung der deutschen Zivilbevölkerung aus den Gebieten des Deutschen Reiches, die damals vorübergehend unter polnische Verwaltung gestellt wurden, zur Errichtung von 1.255 Konzentrationslagern mit einer Sterblichkeitsrate von 20 bis 50 %, z. B. in Tost (Toszek), Lamsdorf, Potulice und Schwientochlowitz.
Tost stand allerdings nicht unter polnischem Oberkommando, sondern war ein Lager des sowjetischen NKWD. In den Lagern wurden Mißhandlungen, exzessive Grausamkeiten und planmäßige Morde verübt. Besonders bekannt wurden die Fälle der KZ-Kommandanten Lola Potok, Czesław Gęborski und Salomon Morel (KZ Zgoda). Bei den polnischen Konzentrationslagern der Nachkriegsjahre handelte es sich demzufolge nicht um Arbeitslager oder Internierungslager, sondern um Vernichtungslager, in denen so viele Deutsche wie möglich zu Tode kommen sollten.
Opfer
Vor allem Schlesier und Ukrainer, aber auch politisch missliebige Polen wurden interniert.
Zu nennen ist hier auch das Lager für Ukrainer, Polen und Deutsche in Jaworzno. Tausende Insassen mussten in schlesischen Gruben arbeiten, wo viele starben.
Bei den Inhaftierten handelte es sich um die deutschen Bewohner, die 1945 nicht schnell genug hatte fliehen können. Inhaftierungsgrund war nicht irgendeine persönliche Täterschaft, sondern die deutsche Nationalität oder Sprache. Somit handelt es sich um einen gezielten Völkermord. Die Bevölkerung ganzer Dörfer - vom Säugling bis zum Greis - wurde in Lager verschleppt, dort ermordet oder vorsätzlich dem Hungertod ausgesetzt. Dabei spielte auch die etwaige polnische Staatsangehörigkeit, die manche hatten, keine Rolle, da es um die Vernichtung der deutschen Bevölkerung ging, um die Häuser ohne Bewohner übernehmen zu können. Belegt ist die Zahl von mindestens 60.000 – 80.000 Deutschen, die in diesen polnischen Konzentrationslagern nach 1945 ermordet wurden. Die Überlebenden wurden auf Todesmärschen nach Westen getrieben.
Orte des Grauens
„Nach der Hölle beim Einmarsch der Roten Armee folgten die ebenfalls mordenden und plündernden Polen. Sie brachten 1945 über 900.000 deutsche Männer und Frauen in polnische Konzentrationslager und Zwangsarbeitslager.“[5]
Lager bestanden beispielsweise in Gronowo, Grottkau, Hohensalza, Jaworzno, Kaltwasser, Kruschwitz, Kulm, Lamsdorf, Landsberg/Warthe, Langenau, Leobschütz, Lissa, Petrikau, Potulice, Schwetz und Zgoda, viele davon mit gefürchteten Nebenlagern. Dazu kommen die anderen Einrichtungen, die keinem anderen Zweck dienten, als die Deutschen zu konzentrieren und nach Möglichkeit zu dezimieren, also auch die mit Deutschen überfüllten Zuchthäuser und Gefängnisse. Außerdem zählen dazu die anderen als Marterstätten zweckentfremdeten Gebäude, darunter sogar Gotteshäuser.[6]
Augenzeugenbericht
Aus der Schilderung einer Augenzeugin aus Bromberg vom 31. März 1948 über das polnische KZ Langenau:
„Am 26. April 1945 übernahm Langenau das Lager Kaltwasser, gelegen bei Bromberg (...) und am 1. Juni 1945 das Lager Hohensalza, mit letzterem auch den Platzkommandanten Wladyslaw Dopierala, genannt der Schrecken des Lagers. Ganz besondere Erziehungsmaßnahmen brachte er mit sich. Nur zu häufig erzählte er uns persönlich, wie viele Deutsche er umgelegt hätte. Dann waren im Lager Hohensalza provisorisch angefertigte Särge in zwei Reihen aufgestellt worden, hier hinein mußten sich die Menschen legen, er ging die Reihen durch und gab ihnen den Genickschuß. Das war das Ende vieler.“[7]
Generell alle Deutschen wurden in polnische KZs mit dem Ziel der Vernichtung deportiert, demzufolge ist von einem polnischen Völkermord auszugehen.
„Die Polen wiederum hatten nach 1945 fertige Urteile. Die Deutschen mit „Volksliste 2" wurden meistens nachts in polnische Konzentrationslager gebracht, wo viele Leute umkamen.“[8]
Verbrechen des Marceli Reich-Ranicki
Marceli Reich, der sich später Marcel Reich-Ranicki nannte, war von 1944 - 1950 als Hauptmann für den polnischen Geheimdienst UB (wie sowjetische GPU/ NKWD) tätig. Als Leiter der Operationsabteilung Kattowitz war er mit der Einrichtung von Lagern und Gefängnissen für willkürlich aufgegriffene Deutsche befaßt. An die 80.000 Deutsche – zu 99,2 % Frauen, Kinder und Greise – kamen in diesen Lagern um.
„Formulierungen wie ‚polnische Konzentrationslager‘ sind Unwörter und suggerieren falsche Vorstellungen von der Verantwortung für NS-Verbrechen.“
Der Geschichtsschreiber Stephan Lehnstaedt vom Deutschen Historischen Institut in Warschau wiederum meint, von polnischen Konzentrationslagern zu sprechen, relativiere auf unzulässige Weise angebliche deutsche Massenmorde und unterstelle gleichzeitig den Polen eine Vernichtungsabsicht.[9]
Ebenso finden sich keine Artikel zu Szczypiorno oder anderen berüchtigten, von Polen eingerichteten KZs in der deutschsprachigen Wikipedia. Tippt man dort den Begriff „Konzentrationslager“ ein, so erfährt man in diesem Artikel lediglich die deutschen Konzentrationslager während des Nationalsozialismus. In einem anderen Artikel, der sich allgemein mit Konzentrationslagern beschäftigt, werden zwar alle möglichen Lager in Nord- und Südamerika, Asien oder Jugoslawien genannt, von polnischen KZs ist jedoch auch hier nicht die Rede. Der belegte Eintrag wurde einfach gelöscht.
Liste von polnischen Konzentrationslagern (Auswahl) Nach 1918
Konzentrationslager Szczypiorno, Posener Gebiet, errichtet 1918
KZ Stralkowo, Posener Gebiet, errichtet 1919
weitere Lager, die nach dem polnischen Angriffskrieg auf die Sowjetunion ab 1920 errichtet wurden:
Bereza Kartuska (Galizien), errichtet 1926
Brest-Litowsk, errichtet ebenfalls 1926.
Fortgeführt nach 1939 bis zur Befreiung durch die Wehrmacht
Chodzen
KZ Potulice
Das Lager Laband (Labedzka)
Myslowitz
Bereza Kartuska
KZ Zgoda, deutscher Name Eintrachthütte bei Schwientochlowitz
Nach 1945
Potulice bei Bromberg in Westpreußen (wurde erst 1949/50 aufgelöst)
KZ Lamsdorf in Lamsdorf bei Falkenberg (Oberschlesien) / (In diesem KZ wurden allein in den Jahren 1945/46 6.048 Volksdeutsche von den Polen ermordet.)
Tost bei Gleiwitz in Oberschlesien
Myslowitz in Oberschlesien
Granowo bei Lissa
KZ Sikawa bei Lodz
Jaworzno bei Tschenstochau
Quellengrund (Oberschlesien)
Kreuzburg (Oberschlesien)
KZ Zgoda, deutscher Name Eintrachthütte bei Schwientochlowitz
Zitate
„Die Tschechen haben tausendmal weniger und die Polen hundertmal weniger erlitten im Vergleich zu dem, was sie in den letzten beiden Generationen den Deutschen zugefügt haben.“ – Prof. David L. Hoggan, amerikanischer Geschichtswissenschaftler
Literatur
Heinz Esser: Die Hölle von Lamsdorf, Dokumentation über ein polnisches Vernichtungslager, Laumann Druck GmbH + Co. ISBN 978-3899600001
Sepp Jendryschik - Zgoda. Eine Station auf dem schlesischen Leidensweg, Verlag für ganzheitliche Forschung, ISBN 3-927933-67-8
Witold Stankowski: Lager für Deutsche in Polen, am Beispiel Pommerellen/ Westpreußen (1945 - 1950)
Zivilverschollenenliste des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes, Band III, 1962/1963 Deutsches Bundesarchiv, Koblenz: Dokumentation der Vertreibungsverbrechen;
Bundesministerium für Vertriebene: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, Bonn 1953-1962; Zentralstelle des Kirchlichen Suchdienstes: Gesamterhebung zur Klärung des Schicksals der deutschen Bevölkerung in den Vertreibungsgebieten, München 1965
Eugen Georg Schwarz: Vertreibungsverbrechen in: Franz W. Seidler/ Alfred M. de Zayas (Hrsg.), Kriegsverbrechen in Europa und im Nahen Osten im 20. Jahrhundert, Mittler Verlag, Hamburg Berlin Bonn, 2002, ISBN 3813207021
Brigitte Kasper: „Tage der Vergangenheit. Eine Mutter mit ihren sechs Kindern in polnischen Konzentrationslagern 1945-1949“, Scribeo-Verlag, Kassel 2010
Helga Hirsch: Die Rache der „Opfer“. Deutsche in polnischen KZs 1944 - 1950, Rowohlt rororo, 1998
Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. München 2007, ISBN 3-406-52965-8, S. 215
Thomas Urban: Der Verlust. Die Vertreibung der Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert, Verlag C. H. Beck, München, 2004 ISBN 3406541569
Horst Waldenburg: In der Hölle der Sieger: Tagebuch der „Befreiung“ mit Dokumentation, Die KZ-Verbrechen der Anderen, FZ-Verlag 1995
Fußnoten
1. „Potulice war das letzte Internierungslager für Deutsche, es wurde 1950 aufgelöst. Hier saßen 35.000, in allen Lagern zusammengenommen 120.000 Deutsche. Mindestens 20.000 von ihnen dürften umgekommen sein“ - Helga Hirsch in „Die Zeit“, Nr. 37, 3. September 1998
2. vgl.: Hans Edgar Jahn: „Pommersche Passion“, Rautenberg-Verlag 1980, S. 187
3. in: Europa in Flammen: 1939-1945, Band 2, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 1967, S. 280
4. DER SPIEGEL 11/1995: „Zu heiß zum Anfassen?“
5. in: Europa in Flammen: 1939-1945, Band 2, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 1967, S. 280
6. Verbrecher-Album der Sieger, S. 53
7. Theodor Schieder: „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“, Band 1, Ausgabe 2, 1956, S. 587, Hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene
8. in: Lothar Ferstl, Harald Hetzel: „Wir sind immer die Fremden. Aussiedler in Deutschland“, Dietz-Verlag 1990, S. 99
9. Gerda Henke..l Stiftung, 27. Januar 2014: Wer Begriffe besetzt, erlangt Deutungshoheit

Weitere Quellen: https://www.google.de/#q=Reich-Ranicki+polnische+Lager+nach+1945
Gruß Erna
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Uwe Peilstöcker

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Sieh an, sieh an sowas kommt heraus wenn man seine Daten blind heraus gibt.... 
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Die Pokémon-Go-App macht die ganze Welt verrückt. Und nun wollen Verschwörungstheoretiker auch herausgefunden haben, wozu das Ganze: Die CIA soll bei ihre Finger im Spiel haben, wie das Online-Port…
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Uwe Peilstöcker

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Unser Bundespräsident meint, die Mehrheit der terroristischen Mörder komme „aus dem gesellschaftlichen Abseits, deshalb muss es auch um eine Verbesserung von Zukunftsperspektiven gehen!“ „Unsere We…
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Uwe Peilstöcker

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*leider wird diese Erkenntnis wieder nichts ändern... Da der deutsche Michel gerne weiter schläft... *
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Die Bundeskanzlerin sieht den islamistischen Terror in Deutschland angekommen und hat heute als Antwort auf die jüngsten Anschläge in Deutschland einen Neun-Punkte-Plan gegen den Terror vorgestellt. Merkel setzt dabei auf eine engere Kooperation mit US-Geheimdiensten und den Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Das Erste kann ich mir nach dem jahrelangen Ausspionieren Deutschlands durch die NSA nur schwer als vertrauensvolle Zusammenarbeit vorstellen. Hinzu kommt das Versagen des deutschen Inlandsgeheimdienstes, der ein Jahrzehnt lang nicht die Mordserie der NSU-Terroristen verhinderte. Den Einsatz der Bundeswehr sieht im Übrigen das Grundgesetz schon jetzt und ausschließlich “zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Unglücksfall“ vor. Diese Regelung reicht völlig. Worauf wollen die Strategen hinaus? Soll die Armee zur Polizei werden? Warum verliert die Kanzlerin kein Wort über die überfällige technische und personelle Stärkung der Polizei? Die Wurzeln für den internationalen Terrorismus sind Armut, Elend und Kriege. Solange die Bundesregierung sich mit diesen Wurzeln nicht beschäftigt, nichts dagegen tut, sondern durch deutsche Waffenexporte Kriege befeuert und durch EU-subventioniere Agrarexporte die afrikanische Landwirtschaft kaputt hält, trägt sie zur Gefährdung statt zu mehr Sicherheit in unserem Land bei. Aber dazu schweigt die Kanzlerin weiter.
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Uwe Peilstöcker

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