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transGEN
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PFLANZEN · FORSCHUNG · LANDWIRTSCHAFT · LEBENSMITTEL
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Hat schon mal jemand beim Einkaufen ein als "gentechnisch verändert" gekennzeichnetes Produkt gesehen? Oder wenigstens eine Zutat? Nein, da könnt ihr lange suchen, so was gibt es hier nicht. Dennoch sollen 60 - 80 Prozent aller Lebensmittel "irgendwie" mit Gentechnik in Berührung gekommen sein, schätzen Branchenkenner. Wie kann das sein?
Vor allem die eher verdeckten, nicht so spektakulären Anwendungen sind weit verbreitet. Und gerade die bleiben unterhalb der Kennzeichnungsschwelle. "Könnte irgendwie mit Gentechnik sein" müsste es bei den meisten Produkten heißen. Ein großes Problem ist das sicher nicht. Aber es trägt zu einer falschen Wahrnehmung bei: Was offen gekennzeichnet ist (oder werden müsste), ist des Teufels und wird rigoros abgelehnt. Bei allem, was nicht gekennzeichnet ist, denken dagegen alle, es sei tatsächlich "ohne Gentechnik" und deswegen irgendwie etwas besseres.
http://www.transgen.de/recht/373.gentechnik-produkte-kennzeichnung.html
#Gentechnik #Kennzeichnung #Lebensmittel

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Ein Gesetz, seit 30 Jahren unverändert. Die Technologie, die es regulieren soll, befindet sich im Umbruch. Was vor zehn Jahren noch unvorstellbar war, ist heute in der Forschung weit verbreitet. Ein veraltetes Gesetz, das in erster Linie nicht vor Gefahren schützt, sondern bremst und verhindert. Wo gibt's denn sowas?
Ihr kennt die Antwort - bei der #Gentechnik. Gestern gab es in Berlin eine große Tagung, wie und ob man die noch immer maßgebende Gentechnik-Definition ändern müsse. Ja, meinten die meisten, einige zögernd, andere mit großem Nachdruck. Aber wie? Aber ganz so einfach ist das nicht. - Hier unser Bericht aus Berlin.
http://www.transgen.de/aktuell/2623.gentechnik-crispr-genome-editing.html
#Gentechnik #CRISPR #Forschung

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Mehr Ertrag bei Weizen? Brauchen wir das wirklich? "Wir" im satten Europa wahrscheinlich nicht, aber global muss die Landwirtschaft in den nächsten Jahrzehnten deutlich mehr Ertrag bringen, ohne Umwelt und Ressourcen weiter zu belasten. Da macht es durchaus Sinn, auch bei Weizen neue Konzepte auszuprobieren, die diesen Zielen entsprechen.
Hier ein sehr interessantes Projekt: Ein zusätzlich eingeführtes Gen aus einer verwandten Art kann bei Weizen die Fotosynthese effizienter machen. Aus Sonnenlicht und CO2 entsteht dann mehr in Biomasse. Ob das tatsächlich funktionieren könnte, wird nun in einem Freilandversuch nördlich von London geprüft. Oder sollte man - nur, weil dabei die Gentechnik im Spiel ist - die Forschung sofort beenden, ganz gleich, ob sie etwas zur Problemlösung beitragen kann oder nicht?
http://www.transgen.de/aktuell/2621.weizen-ertrag-gentechnik.html
#Gentechnik #Weizen

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Warum bauen die Landwirte in Spanien eigentlich so viel "Gen-Mais" an? Weil die Regierung es ihnen dort nicht verbietet. Vor allem: Weil das Konzept funktioniert. Der Mais bildet einen Wirkstoff (Bt-Protein), mit dem er sich gegen Schädlinge - bei uns der Maiszünsler, in Spanien ein Eulenfalter - schützt. Die Landwirte müssen weniger spritzen und haben deutlich weniger durch Schädlinge verursachte Ernteverluste. Und, das hat selbst kritische Ökologen überrascht: Resistente Schädlinge sind bisher noch nicht aufgetreten. Was würden die spanischen Landwirte wohl dazu sagen, wenn ihnen die Mehrheit der EU-Länder den Anbau von Gentechnik-Mais verbieten würde?
http://www.transgen.de/aktuell/2577.bt-mais-spanien-resistenzen-schaedlinge.html
#Gentechnik #Mais #Spanien

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Wer grün und öko ist, ist gegen Gentechnik. Ist doch klar, oder? Nicht ganz. Im grünen Lager gibt es inzwischen einige, die da ihre Zweifel haben. Wissenschaftler, pragmatische Bio-Bauern und sogar Greenpeace sehen auch die Chancen, die sich mit den neuen Züchtungsverfahren - CRISPR & Co - eröffnen. Denn damit wird es möglich, Pflanzen zu entwickeln, die weniger Ressourcen (weniger spritzen!) benötigen und gleichzeitig höhere Erträge liefern. Es wäre wirklich dumm, diese Möglichkeiten einfach auszuschlagen.
http://www.transgen.de/aktuell/2619.crispr-pflanzen-gruene-debatte.html
#Gentechnik   #CRISPR  #Greenpeace

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Bangladesch ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Dort werden fast so viele Kartoffeln geerntet wie in Deutschland - allerdings auf der doppelten Fläche. Die Kraut- und Knollenfäule, eine Pilzkrankheit, ist genau so ein Problem wie in Europa oder Amerika. Zehnmal in der Saison müssen die Landwirte in Bangladesch dagegen spritzen - wenn sie sich die teuren Fungizide überhaupt leisten können. Jetzt ist dort die Zulassung einer gentechnisch veränderten Kartoffel mit einem Resistenz-Gen aus einer Wildkartoffel beantragt worden.
Schon vor drei Jahren begann in Bangladesch der Anbau gv-Auberginen (mit einer Resistenz gegen den wichtigsten Schädling). Nach vorsichtigem Beginn haben 2016 bereits 23.000 Landwirte die neuen Bt-Auberginen angepflanzt - und jede Menge Spritzmittel eingespart.
http://www.transgen.de/aktuell/2614.bangladesch-zweite-gentechnik-pflanze-zulassung.html
#Gentechnik  #Kartoffeln #bangladesh  #Landwirtschaft

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Gen-Schere, oder eher wissenschaftlich ausgedrückt: CRISPR/Cas. Schon mal gehört? Ein neues, erstaunliches Verfahren, um einzelne DNA-Bausteine gezielt verändern zu können. Die Erwartungen sind riesig, vor allem in der Medizin. Aber es funktioniert auch bei Pflanzen. Wie das geht, zeigt unser neues Video. Mal nicht nur theoretisch, sondern an einem praktischen Beispiel: Wie kann man Weizen resistent machen gegen Mehltau, eine gefürchtete Pilzkrankheit? Mit konventioneller Züchtung geht das kaum, aber mit CRISPR..... Schaut selbst.
https://youtu.be/GiwMTK8Qz9s
#CRISPR  

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