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Torsten Appelhagen
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Ich verliere lieber einen guten Freund als eine gute Pointe! ;-)
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Zustimmung.
Allerdings befürchte ich, der Drops ist bereits gelutscht. :(

Ich traue der +SPD wirklich nicht ansatzweise über den Weg. Sie waren nie wirklich Sozial und haben eine Menge am Sozialstaat sogar kaputt gemacht.

Aber es gibt auch ein anderes Problem. Wenn sich in einem Mehrparteiensystem die beiden größten Volksparteien nicht mehr unterscheiden, dann hat man ein Ein-Parteiensystem mit kleiner Opposition. Das ist extrem schädlich für eine Demokratie. Es verursacht Orientierungslosigkeit und Politikmüdigkeit. Es gehen immer weniger zur Wahl, weil es ja doch alles egal ist, wen man wählt.

Die Politiker versuchten uns immer weis zu machen, dass die Große Koalition vom Wahlvolk ja so gewollt war. Wer so knapp wählt, will CDU und SPD gemeinsam regieren sehen. Nein. Die Große Koalition entstand, weil die politischen Richtungen der Parteien nicht mehr erkennbar unterschiedlichen Interessenslagen zuzuordnen waren. So wie der Einheitsbrei der Ziele die deutsche Politik zunehmend verklebte, so verteilten sich die Stimmen ununterscheidbar auf das GroKo Monster.

Das muss vorbei sein.

Ich mag auch die +CDU nicht. Sie passt nicht zu meiner politischen Einstellung. Aber ich weiß, dass Menschen in Deutschland eine CDU benötigen, weil es ihre konservative Einstellung repräsentiert. Auch sie haben Probleme damit, dass sie ihre Partei nicht mehr erkennen können.

Das ist kein Plädoyer zu mehr Rechts, mehr Links. Das ist ein Plädoyer zu mehr politischer Schärfe und Streitkultur. Zu einer Abgrenzung, die aber nicht trennt, sondern immer ein Ziel vor Augen haben soll: Eine stabile Demokratie in Deutschland, die allen Menschen die Möglichkeit gibt für ihre Ziele einzustehen.

Das funktioniert nur, wenn wir wieder endlich weg von dem "Groß - Koalitionssystem" kommen. Das Einparteiensystem der angeblich gefestigten Demokratien. Angeblich deswegen, weil sich die frustrierten Bürger ganz schnell zu den extremen, demokratieschädigenden Parteien wenden. Denn sie sehen in dem existierenden Demokratiesystem keine Vorteile, keine Anerkennung und keine Vertretung ihrer Interessen.

Schulz überholt jetzt mit seiner Präsenz die CDU in der Wählergunst. Noch ist es eine personenzentrierte Sicht. Eine von Sympathie getriebene Wählergunst. Ich hoffe inständig, dass alle Parteien den Weg zu Inhalten finden und diesen Ruck jetzt nutzen. Man darf nämlich auf keinen Fall die Personen als Heilsbringer sehe. Das ist nämlich die Strategie der Populisten - jede Volkspartei würde gegen die extremen Parteien verlieren, wenn sie nur auf Personenkult aus sind. Allein Inhalte, der Streit darum und die Einbettung in demokratische Werte kann die Populisten in die Schranken weisen.

So chaotisch es gerade ist, die Demokratie hat mehr Chancen als in den letzten Jahrzehnten zuvor, sich wieder zu erneuern. Ich hoffe keiner der Politiker reißt diese Chance mit seinem Arsch wieder um.

Viel mehr Versuche haben wir nicht mehr. 
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"Kosten sind ja kein Thema, bezahlt ja alles der Steuerzahler und der wird nicht gefragt, bei dem wird das Geld einfach eingesammelt…"

so sieht es aus. :(

Das Sprichwort »Schuster, bleib bei deinen Leisten« hat viel für sich.
Die ITler pfuschen den Politikern auch nicht in ihren Themen herum ... obwohl dabei vielfach sicher Besseres herauskommen würde.


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Kann ich so unterschreiben.

via +Hary Schneider

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so kommt mir das auch vor.

via +Aljoscha Rittner
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2/10/17
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hm, das war mir noch gar nicht aufgefallen, stimmt aber 100%!

via +Frank Hartmann

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da hätte ich mir fast den Monitor mit Kaffee versaut. ;)

Andererseits: nach einigen Postings von +Ron Garan und +Alexander Gerst würde ich sagen, Spitzen-Politiker sollte allesamt mal ein paar Tage im All gewesen sein, um Demut zu lernen.

€dit: Ist leider doch ein Fake:
http://nypost.com/2017/02/04/astronauts-roast-trump-from-outer-space/
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