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Tobias Bellartz
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Tobias Bellartz

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Big Hands!
 
Warum wir uns so deutlich auf Mobile Geeks positionieren "Aber ihr seid doch ein Techblog" oder "was hat das denn mit Tech zu tun?" Ne ganze Menge sogar. Mobile Geeks ist aufgrund unserer Leidenschaft fuer neue Technologien ein weltoffenes Blog. Die Produkte ueber die wir berichten, die Services die wir vorstellen, die sind so global und international wie man es sich nur vorstellen kann. Genau deshalb positionieren wir uns wann immer wir koennen, gegen Fremdenhass und Rassismus.
Wer meint, dass ich es erlaube Mobile Geeks (angesichts der Entwicklungen in Deutschland) in einer monothematischen Blase der Glueckseeligkeit zu lassen, der hat sich da ganz schwer getaeuscht. 
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Ja, wir sind immer noch ein Tech-Blog und ja, wir reden dennoch schon wieder über Flüchtlinge und die Situation in unserem Lande. Und ...
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Tobias Bellartz

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Ssssssssssssssssssssaperlott! Die können schon ganz schön nerven, diese #Wespen - dieses Jahr ist es besonders schlimm. Unser Peng!Labor hat jetzt eine Erklärung dafür gefunden...
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In Nullkommanix ist man von Wespen umzingelt, gerade im August nerven die Insekten. Dieses Jahr ist es besonders schlimm. Wir haben eine Erklärung.
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Tobias Bellartz

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Nichts hinzuzufügen. 
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Tobias Bellartz

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fascinating!
 
"As easy as riding a bike"? Can you un-learn how to ride a bike? Seems you can. That moment he describes, that moment when your brain "clicks", must be an awesome experience.
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Tobias Bellartz

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Die Zeit, ausgerechnet die Zeit veröffentlicht einen Artikel, den ich ob seiner Worteskraft und Tiefe schon vor Langem an anderer Stelle erwartet hätte. Aber in diesem Fall ist spät besser als nie. Und vielleicht ist die Zeit nicht mal das schlechteste Medium, das man derzeit für einen solchen Artikel wählen kann.

Btw: TL;DR gilt nicht.
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Tobias Bellartz

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Gut gebrüllt, +Sascha Pallenberg 
Frau Otto: Im Kopf wahrscheinlich nie das eigene Land verlassen. Aber trotzdem nicht vor Augen, was wir hier eigentlich alles haben.
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Anmerkungen eines Wirtschaftsfluechtlings zur PEGIDA-Diskusssion
Pegida, Bogida, Duegida... ich habe Angst auf Facebook zu klicken, die Google News zu besuchen, ja selbst Twitter laesst es sich nicht nehmen mich andauernd mit einem montothematischen Contentstream zuzuschwallen, von dem ich moeglichst verschont werden moechte.
Ich habe mir dann am vergangenen Sonntag nach langer Zeit mal wieder den Jauch gegeben und konnte da auf geradezu offenbarende Weise sehen wie das Prinzip funktioniert und wie wenig wir alle mit dieser Problematik umgehen koennen. Der schmierige Lucke mit seinem Dauergrinsen hat doch jedes sachliche Argument genuegsam geschluckt, jede Attacke begruesst und jede Unterbrechung seines Redeschwalls mit der Gewissheit verbucht, dass er damit wieder 100 neue Demonstranten am kommenden Montag nach Dresden treibt.
So eine Opferrolle hat durchaus was und er fuellt sie vortrefflichst aus. Die Organisatoren von PEGIDA werden es ihnen danken.
 
Ich resigniere inzwischen ein wenig.... wie soll man dieser Nummer beikommen? Wie kann man auch nur ansatzweise verhindern, dass derartige Postings (siehe Screenshot) nicht repraesentativ fuer einen Teil der Bevoelkerung sind bzw. so wahrgenommen werden?

Ist dies generell ein rein bildungstechnisches Problem, dass eine Deutsche Frau im mittleren Alter noch dieses Bild aus dem "10 kleine Negerlein"-Buch vor sich hat? Ist es ihre Filterblase, Unzufriedenheit mit der persoenlichen Situation oder ist sie einfach so dulle, dass sie wirklich an die eigenen Worte glaubt?
 
Im Sommer 2016 feier ich mein 10-jaehriges Jubilaeum als Wirtschaftsfluechtling. Richtig, ich habe Deutschland erst in Richtung USA und final dann Taiwan verlassen, weil ich in beiden Laendern bessere Bedingungen vorgefunden habe. Der ehemalige Bundeskanzler Schroeder, der sich wirklich mal erdreistet hatte sich einen Sozialdemokraten zu nennen, forderte Anfang des Jahrtausends dazu auf Firmen zu gruenden und Arbeitsplaetze zu schaffen. Das habe ich getan, saemtliche Ersparnisse geopfert, Erbschaftsvertraege abgeschlossen und mir anteilsweise auszahlen lassen und bin in die vollen gegangen. Mini-PCs haben wir gebaut mit einem embedded Linux. POS-Systeme und Tablets entwickelt und das nur zu zweit. 
In Deutschland reichte das nicht einmal fuer ein Gruenderdarlehen der KfW, da die diversen Hausbanken als erste Huerde genommen werden mussten. Der Banker der zuvor da noch ein Rapsfeld finanziert hat, sollte sich nun mit effizienten PCs auseinandersetzen, die dann 2 Jahre spaeter von Apple mit dem Mac Mini einen weltweiten Verkaufserfolg erfuhren. 
Prost Mahlzeit und ratet mal wie frustrierend es ist auf den Investitionsstrich zu gehen, so kurz nach dem die erste .com Blase geplatzt war.
 
Und dann fliegste nach Taiwan, haelst im holprigen Englisch deine erste Rede auf einer Entwicklerkonferenz, kommst von der Buehne runter und da stehen schon die Headhunter und CTOs von 3 Firmen mit Kaertchen in der Hand und der Frage, wie man denn in Zukunft da ganz schnell zusammenarbeiten koennte.
 
Wer schon einmal mein Gesicht gesehen hat wenn Schalke 4:0 in Dortmund gewinnt, weiss ansatzweise wie ich mich gefuehlt habe.
 
Mal davon abgesehen, dass ich dann von einem hollaendischen Geschaeftspartner um ne viertel Mio gebracht wurde (der hat sich schoen mit unserem Investitonskapital nach Ungarn abgesetzt) und es durchaus auf Gemuet schlaegt wenn du praktisch mehr als 2 Jahre fuer Umme gearbeitet hast... ich habe immer wieder an diesen Moment gedacht, damals in Taipei. Die Freundlichkeit der Menschen, wie herzlich und offen sie waren. Vorurteile? Verdammt die hatten und haben einen riesigen Sack voll Vorteilen: Deutsche sind puenktlich, perfekt, top ausgebildet, grossartig, huebsch, bauen die besten Autos, bauen die besten Fahrstuehle, bauen die besten Rolltreppen, haben die besten Fussballer und Deutschland ist nicht mehr und nicht weniger als das fortschrittlichste Land der Welt.
 
WTF??!!!
 
Nein, dieser kleine Text hier entwickelt sich nicht zu einer Satire. Ich fasse hier mal kurz zusammen was Taiwaner ueber Deutschland denken. Wohl auch mit ein Grund warum man hier Menschen in Deutschland-Trikots sieht, mit Deutschland-Taschen um die Schultern, Deutsche Nummernschildern unter den Taiwanischen, Rilke-Gedichte die an die Waende von kleinen Cafes gemalt sind, Paulaner-Restaurants.... ja verdammt noch einmal wir haben hier Deutsche Reformhaeuser die China-Oel verkaufen und Birkenstock Laeden mit dem Slogan "German Tradition since 1774!
 
Taiwan hat mich mit offenen Armen empfangen und mir all das moeglich gemacht, auf dem ich heute aufbauen kann. Pro Jahr nehmen ueber 130 000 Deutsche dieses Angebot wahr und verlassen ihr Geburtsland. 
 
Ich bin einer davon. Ich bin ein Wirtschaftsfluechtling und wuerde ich irgendwo in der Sahel-Zone wohnen ohne auch nur ansatzweise die Moeglichkeit zu haben meine Familie oder mich zu ernaehren, ich wuerde wieder fluechten.
 
Ich wuerde auch vor Krieg und diktatorischen Regimen fluechten wollen und mir dann ganz genau ueberlegen welches Land mir die besten Moeglichkeiten bietet. Fuer mich war es Taiwan, fuer andere ist es Deutschland aber final gesehen ist es nicht mehr und nicht weniger als irgendein Ort auf der einen Welt die wir haben.

"Patriotismus ist de Tugend der Boshaften" schrieb uns mal Oscar Wilde in die Zitatesammlungen.
 
Ich fuerchte eher, dass es die Tugend der Aengstlichen ist und genau deshalb sollte und darf man diese Teile der Bevoelkerung nicht alleine lassen, nicht ausgrenzen und nicht das Totschlagargument: "Mit diesen GIDA-Leuten diskutiere ich nicht" rausholen.
 
Wer Hetzern das Feld ueberlaesst und nicht bereit ist sich mit Aengsten auseinanderzusetzen, muss sich nicht wundern wenn dann auch irgendwann mal in Taiwan die Bevoelkerung nicht mehr so begeistert ob der deutschen Errungenschaften ist.Das ist dir egal? Mir ist es das nicht, denn letztendlich habe ich Deutschland eine ganze Menge zu verdanken... wie auch Taiwan! 

#pegida   #pegida -bewegung   #pegida -demonstrationen   #pegidawatch  
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Tobias Bellartz

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Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen:
- Intelligenz,
- Anständigkeit und
- Nationalsozialismus.
Man kann intelligent und Nazi sein.
Dann ist man nicht anständig.
Man kann anständig und Nazi sein.
Dann ist man nicht intelligent.
Und man kann anständig und intelligent sein.
Dann ist man kein Nazi.
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“Drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus.”
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Tobias Bellartz

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has someone a link to get the waterproof protective shell? i can't find it anywhere.
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Tobias Bellartz

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Streikerfahrungen eines Lokführers

Gestern habe ich das erste Mal in meinem Leben gestreikt. Bis Ende des letzten Jahres war ich Mitglied bei der nicht streikenden Arbeitgebergewerkschaft EVG, und beim ersten Streik dieses Jahres hatte ich kurz vor Streikbeginn Feierabend und kurz nach Streikende erst wieder Dienstbeginn.

Worum geht es überhaupt bei diesem Streik?
Ich habe hier auf G+ ja schon öfter was zu dieser Thematik geschrieben. Es ist ein relativ kompliziertes Thema, aber man kann es so zusammenfassen: Es geht nicht ums Geld (entgegen den Behauptungen von DB und Presse) sondern darum, ein Leben zu haben, in welchem man dieses auch ausgeben kann. Ich als Tf in der Bereitstellung hatte bspw. letzten Monat über 90% Nachtschichtanteil. Dass das nicht gerade hilfreich ist beim Führen einer Beziehung, dürfte wohl einleuchten.
Außerdem geht es auch darum, Ungeichbehandlungen abzubauen. Zugbegleiter mit ein und den selben Aufgaben werden auf mehrere verschiedene Arten eingruppiert und unterschiedlich bezahlt. Sogenannte "Lokrangierführer", ein künstlicher Beruf, die genau das selbe tun wie andere Lokführer auch, nämlich Züge fahren, rangieren, dazu aber auch noch deutlich mehr Zugbildungsaufgaben wie Kuppeln etc. machen, also bei gleicher Verantwortung sogar noch mehr körperlich belastet werden bei Wind und Wetter, werden ohne sachlichen Grund deutlich schlechter entlohnt als wir "normalen" Lokführer. Beispielsweise sind meine Bereitstellerkollegen in Köln, die 1:1 das gleiche tun wie ich in Frankfurt, ohne nachvollziehbaren sachlichen Grund als Lrf eingruppiert und damit finanziell mir gegenüber deutlich schlechter gestellt.

Immer wieder liest man von Pöbeleien, die Existenz zweier Gewerkschaften spalte die Belegschaft. Stimmt das?
Nun, Idioten gibt es überall. Natürlich wird garantiert irgendwo irgendjemand einen Einzelfall hervorkramen können. Mit der alltäglich erlebten Realität hat das aber nichts zu tun. Natürlich teilt nicht jeder Kollege die gleiche Meinung - sonst wären wir ja auch nicht in zwei Gewerkschaften. Aber inhaltliche Differenzen werden sachlich, ruhig und in einem ausgesprochen familiären Klima diskutiert, und die Gegenmeinung absolut respektiert. Viele EVG-organisierte Kollegen, auch aus anderen Berufsgruppen wie bspw. ein Kollege von DB Sicherheit, mit dem ich am Vortag des Streiks in der abendlichen S-Bahn sprach, oder der Handwerker aus dem ICE-Werk hier in Frankfurt den ich heute getroffen hab, haben allerdings entgegen ihrer Gewerkschaftsleitung sehr viel Verständnis für unsere Ziele und Forderungen, und auch für die Art wie wir für diese kämpfen.
Und auch diejenigen Kollegen, die finden, dass wir uns die falschen Ziele gesteckt haben, wünschen uns trotzdem meist viel Erfolg dabei, diese Ziele für uns zu erreichen.

Öfter liest man, die Vertretung der GDL-organisierten Zugbegleiter durch die GDL sei Claus Weselskys privater Machtwille und den meisten GDL-Mitgliedern egal. Doch das stimmt so nicht. Erstens - nicht die GDL hat sich entschieden, Zugbegleiter zu vertreten, sondern viele Zugbegleiter haben sich entschieden, von der GDL vertreten werden zu wollen. Sie traten von sich ein, und erst Jahre nach der ersten großen Eintrittswelle nahm man sich bei einer Mitgliederversammlung überhaupt der Frage an, ob man für die Zugbegleiter kämpfen kann und will. Da war Weselsky noch ein kleines Licht, irgendwo im Schatten des alles überragenden Manfred Schell. 2007/2008 versuchte man erstmals ernsthaft auch diesen Vertretungsanspruch in die Praxis umzusetzen. Das gelang leider damals nicht, aber allein dass man es versucht hatte, überzeugte viele weitere Zugbegleiter davon, dass sie bei der GDL mehr Chancen haben, jemals irgendwas für sich zu erreichen, als bei der EVG, die sie seit Jahren tarifierte.
Zweitens - in Gesprächen mit Lokführerkollegen ist eine deutliche Mehrheit, unter den GDL-organisierten Kollegen die ganz große Mehrheit (so viel zum Thema GDLer seien unsolidarisch) davon überzeugt, dass die Zugbegleiter dringend Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen nötig haben und dass wir diejenigen sind, die sich dafür einsetzen sollten. Die Mehrheit steht hinter diesem Arbeitskampf, hinter dem Ziel, unser verfassungsrechtlich garantiertes Recht wahrzunehmen.
Ja, natürlich, es gibt einzelne Lokführer, die sich für was besseres halten und nicht für die Zub kämpfen wollen, bzw. sie dafür verantwortlich machen, was die EVG falsch getan hat. Aber das ist eine kleine Minderheit und oft genug sind das die Kollegen, die auch sonst nicht durch hohe Sympathieausstrahlung und Kollegialität glänzen...

Die GDL wird manchmal als One-Man-Show bezeichnet. Tatsächlich aber hat Weselsky nicht mal die Macht, irgendwas allein zu entscheiden, alle relevanten Entscheidungen fallen in den entsprechenden Gremien. Außerdem, das muss man ganz deutlich betonen: Nicht wir sind Weselskys Leute, sondern Weselsky ist unser Mann. Die GDL-Mitglieder haben ihn gewählt, weil er seinen Job gut tut, und nicht weil seine Nase gefällt.

In der Presse findet man allenthalben die Behauptung, das Verständnis der Bevölkerung sei null. In der Tat kriegt man ein nicht sehr anderes Bild, wenn man sich in den sozialen Medien oberflächlich anguckt. Schaut man jedoch genauer hin, findet man auch online viele positive Stimmen. Doch entscheidend ist nochmal was anderes - nämlich nicht, was Leute am heimischen Rechner schreiben und vielleicht in den letzten 10 Jahren nicht ein einziges Mal im Leben einen Zug von innen gesehen haben, sondern was die Fahrgäste sagen, die draußen in den Bahnhöfen stehen und vom Streik direkt betroffen sind. Wie beispielsweise die Geschäftsfrau, die drei Stunden verspätet aus Hamburg ankam und aus dem Bahnhofsgebäude eilend an uns draußen stehenden Streikenden kurz halten blieb, um uns von diesem Ärgernis zu sagen - und davon, dass sie es trotzdem gut findet, dass wir uns nicht kleinkriegen lassen sodern kämpfen. Oder auch der Mann, der mit wutverzerrtem Gesicht an uns vorbeistürmte mit den Worten "Ihr habt alle ein Rad ab! Alle! Allesamt!" (interessanterweise nicht auf dem Weg vom sondern zum Bahnhof). Und wie sieht da die öffentliche Meinung aus, wenn man den Leuten, wie wir es taten, zuhört? Ganz anders als die "veröffentlichte Meinung", also die von der Presse dargestellte angebliche öffentliche Meinung. Die Quote stand 3:1 - auf eine negative Rückmeldung kamen drei positive. Das ist für eine Arbeitskampfmaßnahme, die die Leute leider dermaßen direkt und schmerzhaft trifft, eine verdammt gute Quote. Und ein schwerer Schlag für die Arbeitgeberseite und die Politik.

Oft wird vorgeworfen, die GDLer würden sich faul verkrümeln. Das kann ich nach viereinhalb Stunden Stehen vorm Bahnhofsgebäude, mit Flaggen, offenen Ohren und vielen interessanten Gesprächen mit Fahrgästen, nicht bestätigen. Wir standen übrigens drei Stunden (ca. halb zehn bis halb eins) am Vormittag auf dem Bahnhofsvorplatz und beschlossen nachmittags, am Abend um fünf demonstrativerweise wieder Präsenz zu zeigen für rund anderthalb Stunden (bzw. manche Kollegen vmtl. noch länger, aber ich ging heim, nachdem ich schon seit 9 Uhr vor Ort gewesen war), weil im Laufe des Tages massive Gewaltandrohungen von so "intelligenten" Gruppierungen wie "Hooligans gegen GDL" über digitale Kanäle eingetrudelt waren.

Heute war die große GDL-Kundgebung in Frankfurt, zu der ich leider doch nicht gehen konnte - der heutige Tag war in meinem Dienstplan eh frei und schon langfristig verplant für die Umzugshilfe von Freunden. Aber morgen abend bin ich wieder am Streikposten beim Frankfurter Hauptbahnhof und werde sicherlich, falls wir gerade draußen stehen sollten, mich wieder den Fahrgästen stellen.
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Tobias Bellartz

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Ich bekomme das kalte Grauen, wenn ich mir die Kommentare für und gegen PEGIDA hier durchlese.
Hier werden Parolen geschwungen, Weissagungen geäußert und Mutmaßungen angestellt. Mehr leider nicht. Dies jedoch mit einem Elan und einer Zielstrebigkeit und vor allem mit einer Sprache, welche mich tatsächlich sehr an den Aufstieg des NS Regimes erinnert (Jeder hier sollte davon in der Schule genug eingetrichtert bekommen haben).
Es wird geredet von Sturz, Putsch, „wir sind das Volk“, und Demokratie. Von neuen Verfassungen, neuer Regierung und einer heilen Welt, eingepackt in Watte und Seifenblasen.
Was verspricht denn eine neue Verfassung zum Beispiel? Glaubt ernsthaft einer, dass in der heutigen Zeit eine BESSERE Verfassung heraus kommt als jene, die wir haben? Eine die mehr Freiheiten und Rechte einräumt? Eine die mehr beschützt? Wer soll die denn schreiben? Wir? Ihr? (ich distanziere mich von jeglichen #pegida Parolen)
Ihr (Pegida) wisst doch selbst nicht einmal was Euer Nebenmann fordert, denn ihr fordert sowohl Freiheit ( für euch selbst) als auch Unterdrückung (für all den Rest). Ihr schreit „Lügenpresse“ und belügt euch selber. „Wir sind das Volk“ titelt es meist nach kurzer Zeit aus dem Hintergrund. Warum aus dem Hintergrund? Warum glaubt Ihr, Ihr wäret das Volk und der Großteil der Deutschen – diese „verblendeten Ja-Sager“ (oder Gutmenschen) – sind es nicht?
ICH bin auch das Volk und stehe NICHT hinter EUCH. Ruft „wir sind ein Teil des Volkes“ und Ihr sprecht endlich mal was wahres, selbstreflektiertes aus. Um dies weiter zuzuspitzen könntet Ihr eventuell rufen: „Wir sind eine Minderheit des Volkes und wollen uns mit Propaganda, Hetze und Lügen gehör verschaffen“. Denn genau das ist, was IHR seid.
https://plus.google.com/109694886178297386204/posts/UKhGZesRELo
https://plus.google.com/112424296951779201005/posts/47rBB9N7Pun
https://plus.google.com/103323465156293581580/posts/2q3nY693b8V
(Ein paar Paradebeispiele)
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frisches Wild? Hausmannskost und dazu ein kühles Bier? Da bist du hier immer richtig. Ich wandere mehrmals im Jahr mit Freunden zur Burg um ein kühles Bier zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Strammer Max oder Wild, irgendwas finden wir immer. Dazu ein Glas Brombeerwein und der Tag ist perfekt! Nicht nur für Wanderer zu empfehlen.
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Laut, teuer, exklusiv.
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reviewed a year ago
Phantastisches Eis zu guten Preisen. Der Betrieb stellt sein Eis an Ort und Stelle frisch her. Bin regelmäßig von der Qualität begeistert. Nur Parken ist nicht immer einfach. Wer aus dem Ort kommt, sollte das Rad vorziehen.
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Service ist nicht der Beste. Hinweise auf zuzahlungsfreie Produkte muss man erst erfragen. Beratung beschränkt sich gerne darauf: "Eine morgens, eine mittags, eine abends"
Quality: Poor - FairAppeal: GoodService: Poor - Fair
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Billigste Plastikstühle, Kakao für 2,70€ aus Wasser und nichtmal ein Keks dabei. Für mehr als Warten auf die Fähre nicht zu empfehlen.
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Hier gibt es phantastische Maiherzen!
Quality: Very GoodAppeal: Very GoodService: Excellent
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reviewed 2 years ago
Food: Very GoodDecor: Very GoodService: Good
Public - 2 years ago
reviewed 2 years ago