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Thomas Kuhnert
Ich kann, weil ich will, was ich muss.
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Gerade wiederentdeckt. Afrikanisch angehauchter Pop vom Feinsten. Hier tanzen auch die Nichttänzer.

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Aus dem Artikel:
Ein scheinbar kleines, aber besonders absurdes Beispiel ist etwa das eines Wiener Rechtsanwalts. Einmannbetrieb, eine Sekretärin. Selbst er wird alle zwei Jahre von Inspektoren heimgesucht, die dann langmächtig herumstänkern, ob die Sekretärin nicht etwa über den Teppich stolpern könnte. Der Grund, warum dort regelmäßig kontrolliert wird: Der Anwalt hatte vor Jahren eine soziale Tat gesetzt und einen Lehrling aufgenommen. Seither ist dem Inspektorenterror Tür und Tor geöffnet. Auch wenn er sicher nie wieder einen Lehrling aufnehmen wird.

In der kleinen Kanzlei gibt es nur ein Klo, obwohl dafür eine Geschlechtertrennung vorgeschrieben ist. Dieses eine Klo ist der weiblichen Sekretärin gewidmet. Wo der männliche Anwalt hingeht, ist der Behörde interessanterweise egal. Jedoch ist es ein Riesenproblem, wo ein männlicher Lehrling, den es ja wieder einmal geben könnte, seine Notdurft verrichten soll. Bisher hat der Anwalt nur mit der skurrilen Lüge einen teuren Umbau abwenden können, dass dieser Lehrling halt ins Kaffeehaus nebenan gehen würde …

Gegen solche Beamte waren selbst die Schildbürger hochintellektuell.

Auch ich habe einst Abenteuerliches erlebt: Die Kontrollore wollten einem Zehnmann-Ressort einer Redaktion vorschreiben, wie die Schreibtische zu stehen hätten. Was die Betroffenen jedoch empört ablehnten, weil sie sich das selbst ausgemacht und überlegt hatten.

Ein Skandal: Menschen, die selber ihren Arbeitsplatz gestalten wollen, ohne auf die Behörde zu hören! Von hunderten anderen Schikanen gar nicht zu reden, die ohne Hirn, aber penibel durchgesetzt werden.

Das einzige, was einen da noch wundert: Wieso gibt es überhaupt noch jemanden, der in Österreich Unternehmen gründet, der andere Menschen anstellt, wenn er ja neben den höchsten Lohnnebenkosten fast der ganzen Welt auch noch all diese Sekkaturen ertragen muss?

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Sehr interessant:

Drei Wörter – damit will What3words jeden Ort auf der Welt ausfindig machen. Statt Straßennamen, Nummern und Postleitzahlen zu nutzen, hat das britische Startup die Weltkarte mit einem Gitter aus 57 Billionen drei Mal drei Meter großen Quadraten überzogen. Jedes dieser Quadrate hat einen einzigartigen Namen aus drei zufällig ausgewählten Wörtern. So lassen sich auch Orte identifizieren, die keine Hausnummer haben, weil sie in abgelegenen Gegenden liegen, oder schlicht gar keinen Briefkasten besitzen. Der Berliner Alexanderplatz lässt sich beispielsweise unter „Praktisch, Hinterher, Eistee“ finden. Für Logistik-Unternehmen ein interessantes Konzept, findet nun die Deutsche Bahn und investiert eine nicht genannte Summe in das Startup.

Derzeit bietet das Startup den Adressservice auf seiner Webseite und als App an. Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen laut dem Gründer Chris Sheldrick eine Spracherkennung einführen, um die Bedienung zu vereinfachen.

Künftig soll der Service von What3words vor allem bei Drohnen und Kurieren zum Einsatz kommen. Interessant ist das alternative Adress-System dabei, weil das Drei-Wort-Prinzip einen Hauseingang oder einen Briefkasten sehr genau lokalisiert, während Straßen und Hausnummern nicht immer direkt zum Ziel führen müssen. Damit bietet sich die Idee des Startups auch für ungewöhnliche Logistik-Aufträge an: Die Vereinten Nationen haben What3words zum Beispiel in ihre Crowdsourcing-App für Katastrophenhilfe integriert. So können Güter punktgenau auch in Gebiete transportiert werden, deren Straßensystem wegen Umweltkatastrophen oder Kriegen zusammengebrochen ist

Die App gibts hier:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.what3words.android&hl=de

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Am 18. Mai ist Alien Tag!

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Alternatives Fernsehen. Sehr interessant.

CSC.AG ist so besonders, weil es nichts Besonderes ist. Es ist normales Fernsehen. Man schaltet mitten im Beitrag ein und der ganze Schirm ist Bild, Bildschirm eben. Wie früher zuhause. Das Geniale liegt dahinter. Mittels eindrucksvoller, redaktioneller Arbeit wird das Internet durchforstet und in interessanten, thematischen kurzen Blöcken von meist nicht mehr als einer halben Stunde zusammengepackt. Zwei bis drei Beiträge pro Thema, nicht länger als jeweils zehn Minuten, oft kürzer als fünf Minuten, zu allen nur erdenklichen Themen, zu denen das Internet Filmmaterial zur Verfügung stellt. Abwechslungsreich und interessant, wie Fernsehen eigentlich sein sollte.

Wer die „unendliche Weite“ des Internets ohne Anstrengung konsumieren möchte, ist bei www.CSC.AG richtig. Aber Achtung, das Ganze birgt Suchtgefahr, wenn man erst einmal realisiert hat, wie seicht das normale Fernsehprogramm eigentlich ist und wie viele spannende, unterhaltsame, lustige, traurige, aber auch profane Themen – professionell, semiprofessionell oder ganz laienhaft gedreht – eigentlich zur Verfügung stünden. Manchmal aber auch verstörend, peinlich, politisch inkorrekt, manchmal vielleicht auch zu inkorrekt für den eigenen Geschmack. Wenn es ganz schlimm kommt, muss man aber auf die modernen Funktionen einer Timeschift-Taste und dem Vorspulen bis hin zum Überspringen eines Beitrages nicht verzichten. Ein Vorteil des Internets, man kann dem Programm auch vorauseilen. Versuchen Sie das einmal bei Anne Will.

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Top-gelesen: Im Westen gewinnt eine Ideologie der Beschränkung an Beliebtheit. Eine Weltsicht, die "sozial" verbrämt daherkommt, die jedoch niedrige Erwartungen befördert und damit dem Ärmsten schadet. Wie der amerikanische Autor P. J. O'Rourke fordert Novo: Wir müssen lernen, den Wohlstand zu lieben!
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Basis sind 15 Euro Stundenlohn bei 40 Stunden die Woche. Davon bleiben nach allen Besteuerungen ca. 30% als effektiv zum Ausgeben. Den Rest holt sich der Staat. Warum rufen alle nach diesem? Damit er noch mehr Aufgaben übernimmt und dafür noch mehr Steuern erhebt.?
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Das Wesen der Grünen und Anderen , die mit Vorschriften und Staatsorganisationen des 20. Jahrhunderts, das 21. Jahrhundert meistern wollen. 
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Weiss jemand, ob diese Kennzeichen-Siegel RFID Chips enthalten? Das Zeichen ist leicht erhaben.

Nachtrag: Es scheint so zu sein, dass RFIDs an Autos schon recht verbreitet sind. D hinkt da hinterher. Nun hat man wohl statt eines RFiDs hinter der Windschutzscheibe oder im Alu-Schild selbst, beschlossen, die mit dem Siegel auf das Schild zu kleben. Nützt nun nichts gegen Diebstahl, weil der Chip dann mitgeklaut wird, jedoch dient es dann wohl anderen Zwecken. Googelt man, so wird man nicht wirklich fündig, was dann der Sinn ist und was auf dem Chip gespeichert ist.
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Unsere Filmemacher können seichte Liebeskomödien oder Nachkriegsfilme und das recht gut, mehr aber auch leider nicht. Vom Autorenfilm reden wir mal lieber erst garnicht. Den will keiner sehen Für alles andere fehlt das Handwerkszeug, deshalb immer der Griff nach Hollywood Stereotypen, die dann höchstens peinlich wirken.
Wo sind die Filmemacher, die eine eigene, "deutsche", massenkompatible Actionsprache entwickeln? Die Franzosen haben das geschafft.
Gerade Netflix sucht aktuell nach regionalen Inhalten, denn man will nicht allein nur Hollywood-Ware anbieten. Der Versuch mit Schweighöfer ist löblich aber solch eine Serie ist wohl für ihn eine Nummer zu groß.
Unser Autor hat eine Folge der neuen Schweighöfer-Serie gesehen - die verschwendete Lebenszeit gibt ihm niemand wieder ...
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