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Thomas Kasper SiamTeas
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Green, Oolong, black and scented teas from North Thailand
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Liebe Teefreunde, liebe Freunde vom SiamTee,

dass es nun bald auch Assam-Tees im Siam Tee Shop geben wird, hatte ich in einem früheren Newsletter ja schon einmal erwähnt. Vorgestellt hatte ich bei jener Gelegenheit den Spring Tippy First Flush eines kleinen, familienbetriebenen Teegartens namens Lalumoni. Vor ein paar Tagen gingen mir nun einige weitere Proben schwarzer Assam-Tees zu, darunter Vertreter einiger großer und bekannter Estates wie beispielsweise Mangalam, darunter aber auch ein Second Flush eines kleinen und eher unbekannten Teegartens mit Namen Lumbini. Gespannt machte ich mich gestern an die Verkostung von vier ausgewählten Assam Second Flushes des aktuellen Jahres, unter diesen natürlich auch der „Royal Tippy SF 2018“ des „Small Growers“…

Bereits das optische Bild der noch trockenen Teeblätter zeigt deutliche Qualitätsunterschiede in Pflückstandard und Verarbeitungsqualität, wobei die Tees der drei „Großen“ sich hier eher wenig geben, während der handgepflückte und weitgehend manuell verarbeitete „Artisan-Tee“ des Lumbini-Teegartens schon auf rein visueller Ebene eine höhere Klasse signalisiert. Noch sehr viel deutlicher wird dieser Klassenunterschied in den nassen Blättern nach dem Aufguss sichtbar.

Beim Vergleich der Aufgüsse (0,1l sprudelnd heißes Wasser auf 3g Teeblätter) nach etwas mehr als 4 Minuten Ziehdauer fällt zunächst der farbliche Unterschied ins Auge. Während sich die SF’s der großen Estates hier wieder eher wenig geben, hebt sich der Artisan-Tee des „Small Growers“ durch eine deutlich hellere, ins Bernsteinfarbene und Goldene gehende Aufgussfarbe sowie einen höheren Grad an Klarheit von den vergleichsweise industriell gefertigten Tees ab.

Die eigentliche Verkostung der vier Teeproben bestätigt die Ergebnisse der Sichtprüfung dann auch auf geschmacklicher Ebene. Während die Second Flushes der großen Estates sich in der Intensivität des dominant malzigen Röstcharakters ihres Geschmackskörpers gegenseitig überbieten, haben sie der Komposition aus malzigen und – teils bis hin zur Aufdringlichkeit überzogenen – Röstnoten wenig hinzuzufügen. Und ungefähr dort, wo sie uns dann nichts weiter zu sagen haben, liegt der Punkt, an dem der Royal Tippy SF des Lumbini-Teegartens überhaupt erst richtig loslegt. Vollmundig, komplex und würzig, mit überwältigender schokoladiger Süße, dabei gleichzeitig von einer Milde, die selbst nach über 4 Minuten Ziehzeit nicht einmal den Hauch von Aufdringlichkeit erlaubt oder gar das Kippen des Röstcharakters ins Unangenehme zulässt.

Kurz, definitiv ein Tee für den Siam Tee Shop, wo gut noch lange nicht gut genug ist, sondern nur die besten der Tees, die mir auf meinem Weg begegnen, Einzug halten dürfen. Auf den Tee des Lalumoni-Teegartens werden wir wohl noch mindestens 2 Monate warten müssen. Dann wird es der Autumnal des Teegartens sein, mit dem dieser einen Einzug in den Siam Tee Shop feiern wird. Den in diesem Newsletter vorgestellten Royal Tippy Artisan Second Flush des Lumbini Assam Teegartens könnte es dagegen bereits in etwa 2 Wochen geben… Die Bestellung ist raus, das Warten auf die Rückbestätigung aktuell zermürbend…

Die vorliegende Verkostung bestätigt einmal mehr, was schon meine bisherigen Begegnungen mit Assam-Tees nahelegten: dass die noch weitgehend von Hand verarbeiteten Artisan-Tees der Kleinerzeuger den mehr oder weniger industriell gefertigten Massentees der großen Estates – zumindest in Assam – sowohl qualitativ als auch geschmacklich haushoch überlegen sind.

Interessant ist, dass ich das gleiche für Kleinerzeuger in Darjeeling im Vergleich zu den Tees der großen Darjeeling Tee Estates ausdrücklich nicht bestätigen konnte. Dort schien sich vielmehr ein Mangel an Knowhow wie ein roter Faden durch die Verkostung von Small Growers-Produkten zu ziehen. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen wäre der drastische Unterschied zwischen den beiden nordostindischen Regionen, wenn es um die jeweilige lokale Tradition des Teeanbaus geht. Während die Teepflanze und ihr Anbau in Darjeeling erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Briten eingeführt – und lange Zeit ausschließlich für den europäischen Markt betrieben – wurde, gibt es Teebäume in Assam bereits seit uralter Zeit. Und ebenso alt und entsprechend hoch entwickelt ist dort unter den einheimischen Völkern das über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergereichte Wissen um die kunstvolle Verarbeitung der Blätter des heimischen Teebaums, der Camellia Sinensis Assamica.
Aktion der Woche im Siam Tee Shop

Während gut verarbeitete First Flushes aus Darjeeling sich mittlerweile auch unter anspruchsvollen Teeliebhabern als eine ganz besondere Leckerei aus der gigantisch großen Welt des Tees etabliert haben, führt der Second Flush – völlig zu Unrecht – gerade in diesen Kreisen immer noch ein Mauerblümchen-Dasein. Zu tief sitzt die Wahrnehmung des klassischen Darjeeling Second Flushes als ein Synonym für DEN „Massentee“ schlechthin, zu lange hat man in Darjeeling genau diese Wahrnehmung gefüttert. Nun, die Zeiten haben sich geändert… In guten Jahren – und das hatten wir 2018 – steht ein ordentlich gepflückter und verarbeiteter Second Flush dem First Flush des Estates qualitativ letztlich viel weniger nach als häufig angenommen. Vielmehr ist es so, dass ein besser/schlechter-Vergleich zwischen einem First Flush und einem Second Flush vor dem Hintergrund der modernen Differenzierung beider Pflückungen bezüglich ihrer Verarbeitung von vornherein hinkt.

Drum sei heute einmal mehr gesagt, gut verarbeitete Second Flushes rocken! Und für jeden, der wissen will, was eine „Muscatel“-Note beim Tee ist oder was Harmonie zwischen den floralen Noten des Frühlings und den erdigen Noten des Sommers bedeutet, gibt es ab heute und für eine Woche

15% Nachlass auf alle Darjeeling Second Flushes im Siam Tee Shop unter

https://siam-tee.de/siam-tee-shop-angebote/

Eine ganz besondere Empfehlung mchte ich für den Goomtee Muscatel Delight SF 2018 abgeben… DAS ist ein Muscatel!

Für ein paar weitere Tage im Angebot bleiben zudem

Alle Elemente der SiamTee Signature Teekeramik-Linie

Liebe Grüße sendet euch

Euer

Thomas Kasper

SiamTee
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Liebe Teefreunde, liebe Freunde vom SiamTee,

dass es nun bald auch Assam-Tees im Siam Tee Shop geben wird, hatte ich in einem früheren Newsletter ja schon einmal erwähnt. Vorgestellt hatte ich bei jener Gelegenheit den Spring Tippy First Flush eines kleinen, familienbetriebenen Teegartens namens Lalumoni. Vor ein paar Tagen gingen mir nun einige weitere Proben schwarzer Assam-Tees zu, darunter Vertreter einiger großer und bekannter Estates wie beispielsweise Mangalam, darunter aber auch ein Second Flush eines kleinen und eher unbekannten Teegartens mit Namen Lumbini. Gespannt machte ich mich gestern an die Verkostung von vier ausgewählten Assam Second Flushes des aktuellen Jahres, unter diesen natürlich auch der „Royal Tippy SF 2018“ des „Small Growers“…

Bereits das optische Bild der noch trockenen Teeblätter zeigt deutliche Qualitätsunterschiede in Pflückstandard und Verarbeitungsqualität, wobei die Tees der drei „Großen“ sich hier eher wenig geben, während der handgepflückte und weitgehend manuell verarbeitete „Artisan-Tee“ des Lumbini-Teegartens schon auf rein visueller Ebene eine höhere Klasse signalisiert. Noch sehr viel deutlicher wird dieser Klassenunterschied in den nassen Blättern nach dem Aufguss sichtbar.

Beim Vergleich der Aufgüsse (0,1l sprudelnd heißes Wasser auf 3g Teeblätter) nach etwas mehr als 4 Minuten Ziehdauer fällt zunächst der farbliche Unterschied ins Auge. Während sich die SF’s der großen Estates hier wieder eher wenig geben, hebt sich der Artisan-Tee des „Small Growers“ durch eine deutlich hellere, ins Bernsteinfarbene und Goldene gehende Aufgussfarbe sowie einen höheren Grad an Klarheit von den vergleichsweise industriell gefertigten Tees ab.

Die eigentliche Verkostung der vier Teeproben bestätigt die Ergebnisse der Sichtprüfung dann auch auf geschmacklicher Ebene. Während die Second Flushes der großen Estates sich in der Intensivität des dominant malzigen Röstcharakters ihres Geschmackskörpers gegenseitig überbieten, haben sie der Komposition aus malzigen und – teils bis hin zur Aufdringlichkeit überzogenen – Röstnoten wenig hinzuzufügen. Und ungefähr dort, wo sie uns dann nichts weiter zu sagen haben, liegt der Punkt, an dem der Royal Tippy SF des Lumbini-Teegartens überhaupt erst richtig loslegt. Vollmundig, komplex und würzig, mit überwältigender schokoladiger Süße, dabei gleichzeitig von einer Milde, die selbst nach über 4 Minuten Ziehzeit nicht einmal den Hauch von Aufdringlichkeit erlaubt oder gar das Kippen des Röstcharakters ins Unangenehme zulässt.

Kurz, definitiv ein Tee für den Siam Tee Shop, wo gut noch lange nicht gut genug ist, sondern nur die besten der Tees, die mir auf meinem Weg begegnen, Einzug halten dürfen. Auf den Tee des Lalumoni-Teegartens werden wir wohl noch mindestens 2 Monate warten müssen. Dann wird es der Autumnal des Teegartens sein, mit dem dieser einen Einzug in den Siam Tee Shop feiern wird. Den in diesem Newsletter vorgestellten Royal Tippy Artisan Second Flush des Lumbini Assam Teegartens könnte es dagegen bereits in etwa 2 Wochen geben… Die Bestellung ist raus, das Warten auf die Rückbestätigung aktuell zermürbend…

Die vorliegende Verkostung bestätigt einmal mehr, was schon meine bisherigen Begegnungen mit Assam-Tees nahelegten: dass die noch weitgehend von Hand verarbeiteten Artisan-Tees der Kleinerzeuger den mehr oder weniger industriell gefertigten Massentees der großen Estates – zumindest in Assam – sowohl qualitativ als auch geschmacklich haushoch überlegen sind.

Interessant ist, dass ich das gleiche für Kleinerzeuger in Darjeeling im Vergleich zu den Tees der großen Darjeeling Tee Estates ausdrücklich nicht bestätigen konnte. Dort schien sich vielmehr ein Mangel an Knowhow wie ein roter Faden durch die Verkostung von Small Growers-Produkten zu ziehen. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen wäre der drastische Unterschied zwischen den beiden nordostindischen Regionen, wenn es um die jeweilige lokale Tradition des Teeanbaus geht. Während die Teepflanze und ihr Anbau in Darjeeling erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Briten eingeführt – und lange Zeit ausschließlich für den europäischen Markt betrieben – wurde, gibt es Teebäume in Assam bereits seit uralter Zeit. Und ebenso alt und entsprechend hoch entwickelt ist dort unter den einheimischen Völkern das über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergereichte Wissen um die kunstvolle Verarbeitung der Blätter des heimischen Teebaums, der Camellia Sinensis Assamica.
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Während gut verarbeitete First Flushes aus Darjeeling sich mittlerweile auch unter anspruchsvollen Teeliebhabern als eine ganz besondere Leckerei aus der gigantisch großen Welt des Tees etabliert haben, führt der Second Flush – völlig zu Unrecht – gerade in diesen Kreisen immer noch ein Mauerblümchen-Dasein. Zu tief sitzt die Wahrnehmung des klassischen Darjeeling Second Flushes als ein Synonym für DEN „Massentee“ schlechthin, zu lange hat man in Darjeeling genau diese Wahrnehmung gefüttert. Nun, die Zeiten haben sich geändert… In guten Jahren – und das hatten wir 2018 – steht ein ordentlich gepflückter und verarbeiteter Second Flush dem First Flush des Estates qualitativ letztlich viel weniger nach als häufig angenommen. Vielmehr ist es so, dass ein besser/schlechter-Vergleich zwischen einem First Flush und einem Second Flush vor dem Hintergrund der modernen Differenzierung beider Pflückungen bezüglich ihrer Verarbeitung von vornherein hinkt.

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Die vorliegende Verkostung bestätigt einmal mehr, was schon meine bisherigen Begegnungen mit Assam-Tees nahelegten: dass die noch weitgehend von Hand verarbeiteten Artisan-Tees der Kleinerzeuger den mehr oder weniger industriell gefertigten Massentees der großen Estates – zumindest in Assam – sowohl qualitativ als auch geschmacklich haushoch überlegen sind.

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Beim Vergleich der Aufgüsse (0,1l sprudelnd heißes Wasser auf 3g Teeblätter) nach etwas mehr als 4 Minuten Ziehdauer fällt zunächst der farbliche Unterschied ins Auge. Während sich die SF’s der großen Estates hier wieder eher wenig geben, hebt sich der Artisan-Tee des „Small Growers“ durch eine deutlich hellere, ins Bernsteinfarbene und Goldene gehende Aufgussfarbe sowie einen höheren Grad an Klarheit von den vergleichsweise industriell gefertigten Tees ab.

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Die vorliegende Verkostung bestätigt einmal mehr, was schon meine bisherigen Begegnungen mit Assam-Tees nahelegten: dass die noch weitgehend von Hand verarbeiteten Artisan-Tees der Kleinerzeuger den mehr oder weniger industriell gefertigten Massentees der großen Estates – zumindest in Assam – sowohl qualitativ als auch geschmacklich haushoch überlegen sind.

Interessant ist, dass ich das gleiche für Kleinerzeuger in Darjeeling im Vergleich zu den Tees der großen Darjeeling Tee Estates ausdrücklich nicht bestätigen konnte. Dort schien sich vielmehr ein Mangel an Knowhow wie ein roter Faden durch die Verkostung von Small Growers-Produkten zu ziehen. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen wäre der drastische Unterschied zwischen den beiden nordostindischen Regionen, wenn es um die jeweilige lokale Tradition des Teeanbaus geht. Während die Teepflanze und ihr Anbau in Darjeeling erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Briten eingeführt – und lange Zeit ausschließlich für den europäischen Markt betrieben – wurde, gibt es Teebäume in Assam bereits seit uralter Zeit. Und ebenso alt und entsprechend hoch entwickelt ist dort unter den einheimischen Völkern das über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergereichte Wissen um die kunstvolle Verarbeitung der Blätter des heimischen Teebaums, der Camellia Sinensis Assamica.
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Während gut verarbeitete First Flushes aus Darjeeling sich mittlerweile auch unter anspruchsvollen Teeliebhabern als eine ganz besondere Leckerei aus der gigantisch großen Welt des Tees etabliert haben, führt der Second Flush – völlig zu Unrecht – gerade in diesen Kreisen immer noch ein Mauerblümchen-Dasein. Zu tief sitzt die Wahrnehmung des klassischen Darjeeling Second Flushes als ein Synonym für DEN „Massentee“ schlechthin, zu lange hat man in Darjeeling genau diese Wahrnehmung gefüttert. Nun, die Zeiten haben sich geändert… In guten Jahren – und das hatten wir 2018 – steht ein ordentlich gepflückter und verarbeiteter Second Flush dem First Flush des Estates qualitativ letztlich viel weniger nach als häufig angenommen. Vielmehr ist es so, dass ein besser/schlechter-Vergleich zwischen einem First Flush und einem Second Flush vor dem Hintergrund der modernen Differenzierung beider Pflückungen bezüglich ihrer Verarbeitung von vornherein hinkt.

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Interessant ist, dass ich das gleiche für Kleinerzeuger in Darjeeling im Vergleich zu den Tees der großen Darjeeling Tee Estates ausdrücklich nicht bestätigen konnte. Dort schien sich vielmehr ein Mangel an Knowhow wie ein roter Faden durch die Verkostung von Small Growers-Produkten zu ziehen. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen wäre der drastische Unterschied zwischen den beiden nordostindischen Regionen, wenn es um die jeweilige lokale Tradition des Teeanbaus geht. Während die Teepflanze und ihr Anbau in Darjeeling erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Briten eingeführt – und lange Zeit ausschließlich für den europäischen Markt betrieben – wurde, gibt es Teebäume in Assam bereits seit uralter Zeit. Und ebenso alt und entsprechend hoch entwickelt ist dort unter den einheimischen Völkern das über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergereichte Wissen um die kunstvolle Verarbeitung der Blätter des heimischen Teebaums, der Camellia Sinensis Assamica.
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Drum sei heute einmal mehr gesagt, gut verarbeitete Second Flushes rocken! Und für jeden, der wissen will, was eine „Muscatel“-Note beim Tee ist oder was Harmonie zwischen den floralen Noten des Frühlings und den erdigen Noten des Sommers bedeutet, gibt es ab heute und für eine Woche

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Dear tea lovers, dear friends of SiamTeas,

between other news today comes the addition of two more beauties to my SiamTeas Signature Tea Ceramics line: both the Yixing teapot and the Yuzamashi cooling vessel of the line are now also available in a version of light yellow, fine-grained clay.

SiamTee Signature Yixing Teekännchen und Yuzamashi in feinem hellem Ton

As you know, there’s no sense in arguing about beauty. However, there’s no arguing about quality! That’s why the unique, 100% handcrafted SiamTeas Signature teapot ceramics are all highly functional and their shape and design are based on their respective classic models. Dripfree pouring, comfortable handling without contact to hot surfaces and optional thermoconductivity are just a few of those functional properties that you will only notice, if they are NOT provided…

At the event of their introduction in Siam Tea Shop, and in addition to the current week’s

Authentique Green Teas of the World @ Siam Tea Shop

it’s now and for a few days

All Elements of the SiamTeas Signature Tea Ceramics Line at Special Discount Price

Maybe also a nice inspiration for a Christmas present for yourself or somebody out of of your loved ones’ circel, who appreciates classically simple, aesthetically appealing and masterfully processed tea ceramics?

SiamTee Signature Yixing Teekännchen und Yuzamashi in feinem hellem Ton

I wish all tea lovers a great remainder week!

Yours, sincerely

Thomas Kasper

SiamTee

https://www.siam-teas.com/product-category/siamteas-signature-teapottery/
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10/12/18
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Dear tea lovers, dear friends of SiamTeas,

between other news today comes the addition of two more beauties to my SiamTeas Signature Tea Ceramics line: both the Yixing teapot and the Yuzamashi cooling vessel of the line are now also available in a version of light yellow, fine-grained clay.

SiamTee Signature Yixing Teekännchen und Yuzamashi in feinem hellem Ton

As you know, there’s no sense in arguing about beauty. However, there’s no arguing about quality! That’s why the unique, 100% handcrafted SiamTeas Signature teapot ceramics are all highly functional and their shape and design are based on their respective classic models. Dripfree pouring, comfortable handling without contact to hot surfaces and optional thermoconductivity are just a few of those functional properties that you will only notice, if they are NOT provided…

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between other news today comes the addition of two more beauties to my SiamTeas Signature Tea Ceramics line: both the Yixing teapot and the Yuzamashi cooling vessel of the line are now also available in a version of light yellow, fine-grained clay.

SiamTee Signature Yixing Teekännchen und Yuzamashi in feinem hellem Ton

As you know, there’s no sense in arguing about beauty. However, there’s no arguing about quality! That’s why the unique, 100% handcrafted SiamTeas Signature teapot ceramics are all highly functional and their shape and design are based on their respective classic models. Dripfree pouring, comfortable handling without contact to hot surfaces and optional thermoconductivity are just a few of those functional properties that you will only notice, if they are NOT provided…

At the event of their introduction in Siam Tea Shop, and in addition to the current week’s

Authentique Green Teas of the World @ Siam Tea Shop

it’s now and for a few days

All Elements of the SiamTeas Signature Tea Ceramics Line at Special Discount Price

Maybe also a nice inspiration for a Christmas present for yourself or somebody out of of your loved ones’ circel, who appreciates classically simple, aesthetically appealing and masterfully processed tea ceramics?

SiamTee Signature Yixing Teekännchen und Yuzamashi in feinem hellem Ton

I wish all tea lovers a great remainder week!

Yours, sincerely

Thomas Kasper

SiamTee

https://www.siam-teas.com/product-category/siamteas-signature-teapottery/
PhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
10/12/18
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Dear tea lovers, dear friends of SiamTeas,

between other news today comes the addition of two more beauties to my SiamTeas Signature Tea Ceramics line: both the Yixing teapot and the Yuzamashi cooling vessel of the line are now also available in a version of light yellow, fine-grained clay.

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