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naja, wieder einmal zuwenig Sachlichkeit. Schade.
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Hm, um 01:43 habe ich schon geträumt, ich wäre ein berühmter, geehrter Dichter, der kugelschreiberkauend auf seiner Terrasse gerade eine Tasse Kaffee serviert bekommt.
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Ganz schlimm. Spiegeln dieser Brief (und die Kommentare des Autors) denn die offizielle Haltung der Piraten wieder? Ich hoffe nicht.
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Hm. Ist mir zu ausladend geraten und inhaltlich kann ich nicht bei jedem Punkt mitgehen.
Das nun sämtliche Künstler/Autoren lieber einen 9-5 Job haben sollten (zum Geld verdienen), um dann nach Feierabend die kreativen Werke zu verfassen, ist schon sehr naiv.
Zum einen muss überhaupt erst mal jeder einen Job finden (das tummeln sich schon viele Nicht-Künstler auf dem Stellenmarkt). Zum anderen muss nach einem harten Arbeitstag überhaupt erst mal Zeit und Lust übrig sein, um noch etwas anderes zu tun - und war RICHTIG zu tun! Mit ein bisschen Hobby-Bass-Spielen wird man nicht berühmt - Und nur des Ruhmes wegen einen riesen Riss nach Feierabend? Die Zahl derer, die da große Motivation verspüren, dürfte wohl eher gering sein.
Ne ne, Musiker, Produzent, Schreiber, ... als Beruf, geht IMHO völlig in Ordnung und wenn die entstandenen Werke konsumiert werden, dann sollen sie auch bezahlt werden. Über das WIE sollte man noch mal ernsthaft nachdenken. Kaum einer kann das im Eigenmarketing stemmen, Verlage (oder ähnliches) haben also einen Sinn.

Das alles zu ändern ist wünschenswert - aber mit einfacher Gummibärchenlogik kommt man hier nicht zum Ziel - meiner Meinung nach.
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Diese Art von Gesabbel (sorry) ist genau das, was mich als Autor auf die Palme bringt. Weil jemand mal irgendwas in ein Blog getippert hat, ist er gleich ein Autor, weil jemand mal ein Bildchen auf Instagram geladen hat, ist er ein Fotograf.

Keine Ahnung von der Materie, keine Ahnung von der MASSE an Arbeit, die in einer ECHTEN künstlerischen Leistung steckt ... dazu gehört AUCH die Qualitätssicherung und die Vemarktung. Das Geschwafel von der großen, bösen Contenindustrie kann ich nicht mehr hören, und das Gelabere über die Demokratisierung der Kunst ist einfach Blödsinn.

Dass in unserer kapitalistischen Wertegesellschaft manches aus dem Ruder gelaufen ist und niemand deutschen Schwachsinn wie die GEMA braucht, ist unbenommen. Aber der Kontext, in den viele Piraten das stellen, ist hanebüchener Blödsinn. Die Missachtung der Arbeit von Künstlern, Musikern und Autoren ist zum Kotzen.

Und ganz am Rande: Die tatsächlichen Forderungen, auf die die Piratenpartei sich offiziell geeinigt hat, sind ganz in Ordnung. Wenn nur Zeug wie dieser "Offene Brief" mal endlich aufhören würden ...
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PS. Oh. Mein. Gott. Diese Laberbacke ist Professor. Also alimentiert den der Wissenschaftsbetrieb auch noch. Das ist dann der Höhepunkt.
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