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LEGO -
Renaissance durch Pop und Netz

SOHN. Videofilmemacher. MØ. Diedrich Diederichsen. Pharrell Williams. Design und Gender. E-Books. donaufestival. EMA. The Americans. 50 Jahre Österreichisches Filmmuseum. METRONOMY. Lightning Returns:Final Fantasy XIII. Her. Im Wortwechsel: Was hat Graz von drei Jahren City Of Design.

(März April 2014)
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The Gap

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Nominierte Österreichischer Filmpreis
21 Spielfilme, 18 Dokumentarfilme und 17 Kurzfilme
14 Kategorien


SPIELFILME

BLUTGLETSCHER
R: Marvin Kren, P: Allegro Film (AT)

BLUTSBRÜDER TEILEN ALLES
R: Wolfram Paulus, P: SK-Film, Libra Film, Pinguin Film (AT/RO/DE)

BODY COMPLETE
R: Lukas Sturm, P: Artdeluxe (AT)

DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT
R: Hüseyin Tabak, P: Dor Film, Marangoz Film (AT)

DER GLANZ DES TAGES
R: Tizza Covi, Rainer Frimmel, P: Ventofilm (AT)

IM WEISSEN RÖSSL – WEHE, DU SINGST!
R: Christian Theede, P: Ziegler Cinema, Graf Film, Wieduwilt Film (DE/AT)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Bestes Kostümbild“, „Beste Musik“, Bestes Szenenbild“, „Beste weibliche Darstellerin“ und „Bester männlicher Darsteller“ (vgl. Richtlinien Pkt. 4.5).

INVASION
R: Dito Tsintsadze, P: Pallas Film, Twenty Twenty Vision, Wildart Film (DE/AT)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Bester Schnitt“, „Beste Tongestaltung“, „Beste weibliche Darstellerin“ und „Bester männlicher Darsteller“, (vgl. Richtlinien Pkt. 4.5).

LOCAL HEROES
R: Henning Backhaus, P: Wega Film (AT)

LUDWIG II.
R: Marie Noelle, Peter Sehr, P: Bavaria Pictures, Dor Film (DE/AT)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“ und „Bester männlicher Darsteller“ (vgl. Richtlinien Pkt. 4.5).

MUSEUM HOURS
R: Jem Cohen, P: Little Magnet Films, KGP Kranzelbinder Gabriele Production, Gravity Hill Films (AT/USA)

OKTOBER NOVEMBER
R: Götz Spielmann, P: Coop 99 Filmproduktion (AT)

PARADIES: GLAUBE
R: Ulrich Seidl, P: Ulrich Seidl Filmproduktion, Tat Film, Société Parisienne (AT/DE/FR)

PARADIES: HOFFNUNG
R: Ulrich Seidl, P: Ulrich Seidl Filmproduktion, Tat Film, Société Parisienne (AT/DE/FR)

QVID TVM
R: Mara Mattuschka mit Reinhard Jud, P: Mara Mattuschka Prod & nked (AT)

SHIRLEY ‐ VISIONS OF REALITY
R: Gustav Deutsch, P: KGP Kranzelbinder Gabriele Production (AT)

SOLDATE JEANETTE
R: Daniel Hoesl, P: European Film Conspiracy (AT)

THE STRANGE CASE OF WILHELM REICH
R: Antonin Svoboda, P: Novotny & Novotny Filmproduktion, Coop 99 Filmproduktion (AT)

TALEA
R: Katharina Mückstein, P: La Banda Film (AT)

DIE WERKSTÜRMER
R: Andreas Schmied, P: Novotny & Novotny Filmproduktion (AT)

WHERE I BELONG
R: Fritz Urschitz, P: Satel Film, Cine Parallel (AT)

ZWEISITZRAKETE
R: Hans Hofer, P: Dor Film (AT)


DOKUMENTARFILME

DIE 727 TAGE OHNE KARAMO
R: Anja Salomonowitz, P: Amour Fou Vienna (AT)

ALPHABET
R: Erwin Wagenhofer, P: Prisma Film, Rommelfilm (AT/DE)

BLICK IN DEN ABGRUND
R: Barbara Eder, P: Prisma Film, Belle Epoque Films  (AT/DE)

FAHRTWIND ‐ AUFZEICHNUNGEN EINER REISENDEN
R: Bernadette Weigel, P: Florian Brüning, Filmakademie Wien (AT)

FRAGMENTS OF KUBELKA
R: Martina Kudláček, P: Martina Kudláček (AT)

DIE GROSSE REISE
R: Helmut Manninger, P: Metafilm (AT)

INDIAN DREAMS
R: Walter Größbauer, Claudia Pöchlauer, P: Fortuna Media (AT)

JÄGER DES AUGENBLICKS
R: Philipp Manderla, P: Red Bull Media House (AT)

KERN
R: Veronika Franz, Severin Fiala, P: Ulrich Seidl Filmproduktion (AT)

MEINE KEINE FAMILIE
R: Paul-Julien Robert, P: Freibeuter Film (AT)

NÄGEL MIT KÖPFEN
R: Marko Doringer, P: Filmfabrik Marko Doringer (AT)

NERVEN BRUCH ZUSAMMEN
R: Arash T. Riahi, P: Golden Girls Filmproduktion (AT)

DER PAPST IST KEIN JEANSBOY
R: Sobo Swobodnik, P: Athlon Produktion Wien, Guerilla Film Koop. Berlin (AT/DE)

POPULATION BOOM
R: Werner Boote, P: NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion (AT)

ROBERT TARANTINO
R: Hochang Allahyari, P: Allahyari Filmproduktion (AT)

SCHLAGERSTAR
R: Marco Antoniazzi, Gregor Stadlober P: Mobilefilm (AT)

SCHULDEN G.M.B.H.
R: Eva Eckert, P: NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion (AT)

WHAT HAPPINESS IS
R: Harald Friedl, P: Kurt Mayer Film (AT)


KURZFILME

DIE ARBEITERINNEN VERLASSEN DIE FABRIK
Katharina Gruzei (AT 2012, 11min)

AUSGLEICH
Matthias Zuder (AT 2011, 10min)

BLACKSTORY
Christoph Brunner, Stefan Brunner (AT 2012, 30min)

ERBGUT
Matthias Zuder (AT 2012, 17min)

ERDBEERLAND
Florian Pochlatko (AT 2012, 33min)

FAMILIENURLAUB
Kurdwin Ayub (AT 2012, 22min)

FORÊT D’EXPÉRIMENTATION
Michaela Grill (AT/CA 2012, 22min)

GHL
Lotte Schreiber (AT 2012, 17min)

HÄNDE ZUM HIMMEL
Ulrike Putzer, Matthias van Baaren (AT 2013, 18min)

I HAD NO OTHER CHOICE THAN TO JUMP...
Gitte Villesen (AT/DK 2012, 10min)

PAROLE ROSETTE
Katrina Daschner (AT 2012, 9min)

DAS PHANTOM DER ERINNERUNG
Friedemann Derschmidt (AT 2012, 45min)

SPITZENDECKCHEN
Dominik Hartl (AT 2012, 26min)

TEKNO CABARET
Peter Hutter (AT 2011, 3min)

TRESPASS
Paul Wenninger (AT 2012, 11min)

TUPPERN
Vanessa Gräfingholt (AT/DE 2013, 36min)

WIR FLIEGEN
Ulrike Kofler (AT 2013, 21min)
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AUSSENDUNG DES MUMOK WIEN

Ab 30. April und bis auf Weiteres wird das Mumok schließen. Der Grund hierfür ist eine neue Umfrage, die einen inakzeptabel hohen Anteil von Besuchern aus sozioökonomisch wohlhabenden Gruppen zeigte, sowie das schwindende Interesse der Besucher für die Kunst zugunsten der Museumsshops, Restaurants, etc. Das Museum richtet seine Entschuldigung an alle, die von dieser drastischen Entscheidung betroffen sind, und hofft, dass man für unsere Beweggründe Verständnis hat.

Hintergrund: In den späten siebziger Jahren führte das österreichische Kultusministerium eine Umfrage durch, die eine erstaunliche Homogenität unter den Besuchern der öffentlichen Kunstmuseen zeigte. Über 60% seiner Besucher kamen aus einer kleinen sozioökonomischen Gruppe der oberen Mittelschicht. Besucher aus der Arbeiterklasse sowie Menschen mit anderen Ethnien als der österreichisch- kaukasischen fehlten fast völlig. Die Umfrage ergab auch ein abnehmendes Interesse für die Kunst des Museums zugunsten seiner Restaurants und Museumsshops. Die Umfrage führte damals zu einem Skandal, und das Ministerium versprach, sich darum zu bemühen, die Situation zu verbessern.

Darum war es ein großer Schock, als im vergangenen Monat eine weitere Umfrage, und mehr als drei Jahrzehnte später, zeigte, dass die Anzahl der Besucher aus der Arbeiterklasse tatsächlich sogar noch weiter abgenommen hatte. Darüber hinaus verbring- en die Besucher des Museums weniger Zeit mit dem Besuch der Ausstellungen und mehr Zeit fürs Essen und Einkaufen. Genau genommen verbringt der durchschnittliche Besucher heute mehr Zeit im Museumsshop und den Restaurants als im eigent- lichen Museum.

Da dies nicht der Zweck weder für das Museum noch für die Sammlungen war, hat die Direktion heute die außergewöhnliche Entscheidung getroffen, vorübergehend sowohl die Hauptsammlung sowie die Ausstellung Franz West und die Workshops bis auf Weiteres zu schließen. Das Museum Board hat Verständnis dafür, dass diese Aktion für unsere Besucher Unannehmlichkeiten mit sich führen könn- te und wir wollen uns darum aufrichtig dafür entschuldigen. Allerdings muss die Entscheidung aus Sicht der Ernsthaftigkeit der Situation betrachtet werden: der Zweck der Kunst ist es, die Herzen und Köpfe der Menschen für neue Welten zu öffnen, und nicht ein Reservat zur Verfügung zu stellen, wo die obere Mittelschicht ungestört Umgang haben kann.

Das Museum hat eine kleine Karte der näheren Umgebung zusammengestellt, die auf Orte hinweist, wo man spannende Objekte und Erfahrungen in der realen Welt finden kann. Die Umgebung ist nicht so homogen wie das Museum. Es gibt also immerhin eine Chance, dass einer der Orte das tun könnte, was wir schon vor langer Zeit getan haben sollten: Neue Perspektiven zu eröffnen und die Fundamente ihrer Weltsicht zu erschüttern.

Noch einmal, Entschuldigung für etwaige Unannehmlichkeiten.

Für die Direktion des Mumok
Karola Kraus, Direktorin

Die Kontaktperson in diesem Fall wird Pressesprecher des mumok Per Trier sein.
Mail: per.trier@mumokart.com
0680 2467867

Die Schließung des Museums bedeutet auch das Schließen der WIENER Aktionismus Sammlung sowie aller gesponserten Veranstaltungen. Auch die Nebengebäude, die Restaurants, die Cafés und, vor allem, die Museumsshops werden geschlossen. Der WIENER Aktionismus sagte: "Das Leben sollte Kunst sein." Wenn das der Fall ist, dann muss das Mumok heute ein Mausoleum sein.
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Christof Sorge's profile photoJimi Lend's profile photo
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Geniale Aktion!
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PRESSEMITTEILUNG
 
Alles Kunst – der Song „Kohlhauser“ von KOENIG LEOPOLD
 
Vergangene Woche waren sie der sogenannte Aufreger der Nation und in so gut wie allen heimischen Medien zu finden – die 2 jungen Künstler Lukas Koenig und Leo Riegler, besser bekannt als KOENIG LEOPOLD mit ihrem Song „Kohlhauser“.
 
Bereits im September 2012 wurde der Song veröffentlicht und erfreute sich dank seiner eckigen Beats, der einprägsamen Melodie und – vor allem – des im breiten oststeirischen Dialekt vorgetragenen Textes großer Beliebtheit und wurde auch eifrig im Radio gespielt, vor allem auf Radio FM4. Sogar der preisgekrönte heimische Schriftsteller Franzobel verwendete sich auf Facebook für den Song: "Schön, was die Sprache alles kann, selbst dann, wenn sie fast schon keine mehr ist."

Doch erst Ende Jänner 2013, also gut 4 Monate nach Veröffentlichung, erfuhr der Song einen gehörigen Popularitätsschub – ein oststeirischer Fleischer fühle sich in der Kunstfigur des titelgebenden Kohlhausers erkannt und drohte mit Klage.
 
Massives Medieninteresse war die Folge - über 130.000mal wurde der dadaistische Song nebst ebensolchem Video auf Youtube angehört und angesehen.
 
Die beiden Multiinstrumentalisten und Performance-Künstler waren äußerst verwundert – der Name Kohlhauser war ebenso wie der übrige Text des Songs als reine Fantasiefigur beim Improvisieren im Studio entstanden - unter Verwendung gängiger Redensarten, Schnipseln aus Dorfplatzgesprächen und den Erzählungen von Verwandten aus der Region entstand gemäß den künstlerischen Techniken von „Found Sound“ und „Cut Up“ ein Text, der rein aus Metaebenen besteht und lediglich Emotionen und keine Inhalte ausdrücken soll. Im speziellen Fall mit Fokus auf das Lokalkolorit dieser speziellen Region und dieses ganz besonderen Dialekts.
 
Der Beruf des Fleischhauers ist in der Region ebenso häufig anzutreffen wie der Name Kohlhauser (allein eine schnelle Suche auf www.herold.at zeigt weit über 100 Einträge des Namens an). Auch die als besonders anstößig empfundene Passage, in der es um eine Person geht, die dem Alkohol verfällt, daraufhin 80 Hektar Grund verkauft, sich damit saniert, anschließend 6 Eier ißt und von Übelkeit geplagt wird ist – ist, wie es eigentlich schon der Text selbst erkennen läßt, freie Improvisation und bar jeder inhaltlicher Aussage – statt dessen eine Collage aus Wortfetzen, aufgeschnappt hie und da in der Region.
 
Es liegt der Band völlig fern, konkrete Personen mit dem Text zu verknüpfen und noch ferner liegt es ihnen, irgend jemanden mit ihrer Kunst zu kränken oder zu beleidigen. Ihr einziges Anliegen ist der künstlerische Ausdruck – sei es mit Musik, Texten, Videos oder Aktionen wie Interventionen im öffentlichen Raum. Die beiden jungen Künstler haben noch viel vor – Ende dieses Jahres soll ihr Debütalbum erscheinen, ferner ist Musik für Theater und Film geplant. Wir werden also noch viel von KOENIG LEOPOLD hören, ihr aktueller Output ist erst der Anfang.
 
Neben dem großen Medieninteresse gibt es bereits auch zahlreiche Unterstützer, unter anderem einige mit dem Namen Kohlhauser, die  von sich aus angeboten hatten, sich anstatt des Fleischers betroffen zu fühlen und nicht klagen zu wollen ….
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The Gap's profile photoFranz Lusser's profile photo
The Gap
 
Um den Song geht's: KOENIG LEOPOLD - Kohlhauser!
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Es ist zu befürchten, dass KunstHatRecht jede Zeile dieser Aussendung ernst meint.

Medieninformation
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Kunstschaffende entsetzt über Aussagen von 
SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger zur Urheberrechtsnovelle 
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Wien, 11. Jänner 2013 – Österreichische Kunstschaffenden sind entsetzt über die gestern von SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger in einer Aussendung formulierten Aussagen gegen die geplante Urheberrechtsnovelle des Justizministeriums. "Sonja Ablinger hat den Anspruch verloren, sich als 'Kultursprecherin' zu bezeichnen. Sie vertritt weder die Interessen der Kunstschaffenden, noch die Zukunft des Kulturlandes Österreich, sondern Positionen von radikalen Netzaktivisten. Die Umsetzung würde zu einem schwerwiegenden Einkommensverlust österreichischer Kunstschaffender führen", kommentiert Gerhard Ruiss, Autor und Musiker sowie Mitinitiator der Initiative "Kunst hat Recht.", Ablingers Aussagen.

"Die geplante Novelle und die in ihr enthaltene Festplattenabgabe sind für die Existenzsicherung tausender österreichischer Kunstschaffender unumgänglich und überfällig", betont Doron Rabiniovici, Schriftsteller und einer der Initiatoren von "Kunst hat Recht.". Eine Verschiebung oder Absage dieser Novelle unter dem Vorwand einer Diskussion über "nichtkommerzielle Werknutzungen und kreative Nutzungspraktiken im Netz", wie sie Ablinger anstrebt, sei eine ideologisch geprägte Scheinargumentation, so Ruiss. Sie richtet sich exakt gegen jene, auf die Österreich stolz ist, die zur Lebensqualität in Österreich einen wichtigen Beitrag leisten, von denen aber viele bereits heute am Rande des Prekariats arbeiten. "Viele von uns haben sich in der Vergangenheit gerade von der SPÖ vertreten gefühlt. Damit ist jetzt wohl Schluss", fügt Ruiss hinzu.

Österreichs Kunstschaffende fordern von der SPÖ eine Distanzierung von den Aussagen Ablingers. "Wir können uns nicht vorstellen, dass die Kulturpolitik der SPÖ in einem Wahljahr darauf basiert, sich mit der Piratenpartei um die Wählerstimmen von Netzaktivisten zu raufen. Wenn die SPÖ diese Urheberrechtsnovelle sabotiert, verweigert sie dabei tausenden Kunstschaffenden, einen wichtigen Teil ihres Einkommens", formuliert Christof Straub, Musiker und Mastermind des Popduos Papermoon. "Aber wenn das wirklich Parteilinie ist, hat sich in Österreich offenbar grundsätzlich etwas geändert", ergänzt Straub.

Recht auf Privatkopie und Urheberrechtsabgabe untrennbar verbunden

Laut österreichischem Urheberrechtsgesetz darf jede Privatperson urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Musik, Film, Literatur oder Bilder zum eigenen oder privaten Gebrauch ohne konkrete Erlaubnis der Rechteinhaber kopieren. Als Vergütung erhalten diese die Einnahmen aus der "Urheberrechtsabgabe" (URA), das sind die Leerkassettenvergütung und die Reprografievergütung. Die Privatkopie ist aber rechtlich an die URA gebunden und eine Nicht-Anpassung der technisch überholten Leerkassettenvergütung auf Festplatten führt seit Jahren nicht nur direkt zu einem dramatischen Einnahmenentgang der Kunstschaffenden, sondern letztlich auch zu einem Verlust dieses Rechtes.

Urhebervertragsrecht unabhängig von der Urheberrechtsnovelle diskutieren

Zu der ebenfalls von Ablinger geforderten Einführung eines Urhebervertragsrechts ist festzustellen, dass dieses in keinem Zusammenhang mit der kommenden Novelle steht und von dieser nicht behindert oder ersetzt wird. Keinesfalls kann diese Diskussion, die auch auf europäischer Ebene geführt und vermutlich noch mehrere Jahre andauern wird, dafür missbraucht werden, den Kunstschaffenden heute dringend benötigte Abgeltung für ihre Leistungen vorzuenthalten.

Das Urhebervertragsrecht regelt vertragliche Beziehungen zwischen Rechteinhabern und nutzern, wie Werknutzungs, Verlags- oder auch Arbeits- und Dienstleistungsverträge. Wenn Urheber bezüglich ihrer Rechte besser geschützt werden sollen, kann man schon heute zahlreiche vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Diese setzen aber grundsätzlich voraus, dass die Rechte der Urheber respektiert werden. Zudem können sie nicht durch die Beschneidung der Rechte der Kunstschaffenden eingelöst werden. Ein starkes Urhebervertragsrecht nützt niemandem, wenn den Urhebern keine Rechte zustehen, weil die Verwertung ihrer Arbeit nicht fair abgegolten wird.

Kunstschaffende erhalten jährlich Einnahmen aus der Nutzung ihrer Werke

Als "sachlich einfach falsch" qualifiziert Valie Export, Medienkünstlerin und Unterstützerin von "Kunst hat Recht.", letztlich die in diesem Zusammenhang von Till Kreutzer aufgestellte Behauptung, viele Kreative würden aber von der Verwertung ihrer Werke kaum profitieren, da sie gegen eine Einmalzahlung ihre Rechte an Verwerter abtreten. "Das ist in Österreich nicht der Fall. Rund 20.000 österreichische Kunstschaffende, deren Rechte von Verwertungsgesellschaften verwaltet werden, erhalten keine einmalige Abgeltung, sondern jährliche Einnahmen aus der Nutzung ihrer Werke", hält Vallie Export fest. 

In der Initiative "Kunst hat Recht." haben sich etwa 2.700 Musiker, Autoren, Filmschaffende, bildende Künstler und Fotografen zusammengeschlossen, um auf den massiven Einkommensverlust durch die Missachtung des Urheberrechts im Internet aufmerksam zu machen.
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Nominiertenliste Östereichischer Filmpreis 2012:

DOKUMENTARFILME
 
DER LETZTE JUDE VON DROHOBYTSCH
R: Paul Rosdy, P: Rosdy Film (AT)
 
DER PROZESS
R: Gerald Igor Hauzenberger, P: Framelab Filmproduktion (AT)
 
DU UND ICH
R: Ruth Rieser, P: Kurt Mayer Film (AT)
 
EMPIRE ME
R: Paul Poet, P: Navigator Film, Gebrueder Beetz Filmproduktion, Minotaurus Film (AT/DE/LU)
 
EVOLUTION DER GEWALT
R: Fritz Ofner, P: Freibeuter Film (AT)
 
GRIFFEN - AUF DEN SPUREN VON PETER HANDKE
R: Bernd Liepold-Mosser, P: KGP Kranzelbinder Gabriele Production (AT)
 
HEIL HITLER - DIE RUSSEN KOMMEN
R: Simon Wieland, P: Simon Wieland Film (AT)
 
LIFE SIZE MEMORIES
R: Klaus Reisinger, Frédérique Lengaigne, P: R2 Films (AT)
 
LOW DEFINITION CONTROL (MALFUNCTIONS #0)
R: Michael Palm, P: Hammelfilm (AT)
 
MAMA ILLEGAL
R: Eduard Moschitz, P: Golden Girls Filmproduktion (AT)
 
NACHTSCHICHTEN
R: Ivette Löcker, P: Mischief Films (AT)
 
NR. 7
R: Michael Schindegger, P: Mischief Films (AT)
 
OH YEAH, SHE PERFORMS!
R: Mirjam Unger, P: Mobilefilm Produktion (AT)
 
OUTING
R: Sebastian Meise, Thomas Reider, P: FreibeuterFilm (AT)
 
RICHTUNG NOWA HUTA
R: Dariusz Kowalski, P: Medienwerkstatt Wien (AT)
 
SAHARA IN MIR
R: Erika Pluhar, P: Erika Pluhar (AT)
 
SEE YOU SOON AGAIN
R: Lukas Stepanik, Bernadette Wegenstein, P: Extrafilm, Waystone Productions (AT/USA)
 
SLATIN PASCHA - IM AUFTRAG IHRER MAJESTÄT
R: Thomas Macho, P: Fischer Film (AT)
 
STOFF DER HEIMAT
R: Othmar Schmiderer,  P: O. Schmiderer Film-Produktion (AT)
 
THE BRUSSELS BUSINESS
R: Friedrich Moser, Matthieu Lietaert, P: Blue+Green Communication, Visualantics (AT/BE)
 
THE FUTURE'S PAST
R: Susanne Brandstätter, P: Amour Fou Vienna, Amour Fou Luxembourg (AT/LU)
 
WAR ON TERROR ™
R: Sebastian J.F., P: Cronos Film (AT)
 
WAY OF PASSION
R: Joerg Burger, P: Joerg Burger (AT)
 
WHAT IS LOVE
R: Ruth Mader, P: KGP Kranzelbinder Gabriele Production (AT)
 
1 + 1 = 100 ODER DIE SCHULE DES LEBENS
R: Doris Kittler, P: Doris Kittler (AT)
 
 
SPIELFILME
 
ANFANG 80
R: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl, P: NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion (AT)
 
BLUTSBRÜDER TEILEN ALLES
R: Wolfram Paulus, P: Sk-Film (AT)
 
BODY COMPLETE
R: Lukas Sturm, P: Artdeluxe (AT)
 
DAS PFERD AUF DEM BALKON
R: Hüseyin Tabak, P: Mini Film (AT)
 
DIE LEBENDEN
R: Barbara Albert, P: Coop99 Filmproduktion, Alex Stern Film, Komplizenfilm (AT/PL/DE)
 
DIE VERMESSUNG DER WELT
R: Detlev Buck, P: Boje Buck, Lotus Film (AT/DE)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Bestes Kostümbild“, „Beste Maske“ und „Bester männlicher Darsteller“ (vgl. Richtlinien Pkt. 4.4).

DIE WAND
R: Julian Roman Pölsler, P: Coop99 Filmproduktion, Starhaus Filmproduktion  (AT/DE)
 
GRENZGÄNGER
R: Florian Flicker, P: Prisma Film (AT)
 
HARODIM
R: Paul Finelli, P: Terra Mater Factual Studios (AT)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Bester Schnitt“, „Bestes Kostümbild“ und „Beste Tongestaltung“ (vgl. Richtlinien Pkt. 4.4).
 
HEADSHOTS
R: Lawrence Tooley, P: AskimAskimFilm (AT/DE)
 
KUMA
R: Umut Dag, P: Wega Filmproduktion (AT)
 
PARADIES: LIEBE
R: Ulrich Seidl, P: Ulrich Seidl Filmproduktion, Tat Film, Société Parisienne (AT/DE/FR)
 
RUHM
R: Isabel Kleefeld, P: Dor Film, Little Shark Entertainment, Terz Film, Hugo Film (AT/DE/CH)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Bestes Kostümbild“, „Beste Maske“ und „Beste weibliche Darstellerin“ (vgl. Richtlinien Pkt. 4.4).

SISI …UND ICH ERZÄHLE EUCH DIE WAHRHEIT
R: Mario Vinci, P: M-Cine, Vinci-Film (AT)
 
SPANIEN
R: Anja Salomonowitz, P: Dor Film (AT)
 
STILLLEBEN
R: Sebastian Meise, P: FreibeuterFilm, Lotus Film (AT)
 
TABU - ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN
R: Christoph Stark, P: Eclypse Film, Iris Productions, Film Line Film (AT/LU/DE)
 
360
R: Fernando Meirelles, P: Dor Film , Revolution, Fidélité fFlms, O2 Filmes, Muse Production (AT/UK/BR/FR)
Teilweise Zulassung zum Auswahlverfahren nur in den Kategorien „Bestes Kostümbild“, „Beste Maske“ und „Bester männlicher Darsteller“ (vgl. Richtlinien Pkt. 4.4).

 
 
KURZFILME
 
366 TAGE
Johannes Schiehsl (AT 2011, 12 min)
 
ABGESTEMPELT
Michael Rittmannsberger (AT 2012, 11 min)
 
ARCANA
Henry Hills (AT/US 2011, 30 min)
 
CONFERENCE (NOTES ON FILM 05)
Norbert Pfaffenbichler (AT 2011, 8 min)
 
ENDEAVOUR
Johann Lurf (AT 2010, 16 min)
 
FLASCHENPOST
Gabriele Mathes (AT 2012, 30 min)
 
HATCH
Christoph Kuschnig (AT 2012, 19 min)
 
HELDENKANZLER
Benjamin Swiczinsky (AT 2011, 13 min)
 
HYPERCRISIS
Josef Dabernig (AT 2011, 17 min)
 
IM FREIEN
Albert Sackl (AT 2011, 23 min)
 
KREIS WR. NEUSTADT
Johann Lurf (AT 2011, 5 min)
 
SCHNEIDEREI
Kurdwin Ayub (AT 2011, 5 min)
 
SOMMERURLAUB
Kurdwin Ayub (AT 2011, 3 min)
 
THE WAY TO M
Zsuzsanna Werner (AT 2011, 8 min)
 
UNSER LIED
Catalina Molina (AT 2012, 29 min)
 
ZOUNK!
Billy Roisz (AT 2012, 6 min)
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Alle Nominierten für den Amadeus 2014:

Album des Jahres
The Art of Sampling (Parov Stelar)
HOCH 2 (RAF 3.0)
Home Sweet Home (Andreas Gabalier)
Ich hör auf mein Herz (Christina Stürmer)
Zeitgeist (Camo & Krooked)
 
Song des Jahres
Able (Thomas David)
D.N.A (Anna F.)
Get it Right (Left Boy)
Maschin (Bilderbuch)
Suitcase (Como)
 
 
Best Live Act by oeticket.com
Andreas Gabalier
Rainhard Fendrich
Parov Stelar
Russkaja
Die Seer
 
Best Video
An Manchen Tagen (Nazar)
Cold Hands (Velojet)
Get it right (Left Boy)
Maschin (Bilderbuch)
Notice (Steaming Satellites)
 
 
Electronic/Dance by KRONEHIT
Camo & Krooked
Darius & Finlay
HVOB
Rene Rodrigezz
Tosca
 
 
FM4 Award
Bilderbuch
Manu Delago
Steaming Satellites
We Walk Walls
Yasmo/Miss Lead
Rock/Hard&Heavy
Bilderbuch
Chaos Beyond
Kaiser Franz Josef
Naked Lunch
Serenity
 
 
Jazz/World/Blues
5/8erl in Ehrn
Christian Muthspiel
Gansch & Breinschmid
Norbert Schneider
Hans Theessink
 
HipHop/RnB
Chakuza
Gerard MC
Monobrother
RAF 3.0
Texta
 
 
Pop
Christina Stürmer
Como
Effi
Left Boy
Thomas David
 
Schlager
Charly Brunner & Simone
DJ Ötzi
Nik P.
Nockalm Quintett
Semino Rossi
Volkstümliche Musik
Andreas Gabalier
Hannah
Hansi Hinterseer
Die Jungen Zillertaler
Marc Pircher
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PRESSEINFOS
VIENNAFAIR The New Contemporary 2013

VIENNAFAIR The New Contemporary 2013    Berlin/Wien, 24.06.13
+ Teilnehmende Galerien an der VIENNAFAIR The New Contemporary 2013
+ Länderschwerpunkte der VIENNAFAIR The New Contemporary 2013
+ Sonderpräsentationen auf der VIENNAFAIR The New Contemporary 2013
+ Begleitprogramm zur VIENNAFAIR The New Contemporary 2013
+ VIENNAFAIR The New Contemporary 2013 initiiert die „Happiness Awards“
+ Galerienpreis für beste Standpräsentation
+ 20 four 7 – Collecting The New Contemporary – Gespräche mit KunstsammlerInnen auf der VIENNAFAIR The New Contemporary 2013
+ Polis 21: Urban Interventions
+ VIENNAFAIR The New Contemporary 2013, 10. bis 13. Oktober 2013, Messe Wien, Halle A, Eingang A, Messeplatz 1, 1020 Wien

Pressedownload www.viennafair.at/de/presse

(Berlin/Wien 24. Juni 2013) Vom 10. bis 13. Oktober 2013 stellt die VIENNAFAIR The New Contemporary erneut die innovative Kraft der ost- und südosteuropäischen Kunst- und Galerienszene ins Zentrum ihrer Schwerpunktpräsentationen. Gemeinsam mit den teilnehmenden Galerien der westlichen Hemisphäre, bietet die VIENNAFAIR The New Contemporary 2013 ein breites Spektrum an zeitgenössischer Kunstproduktion und ein umfangreiches Begleitprogramm für KunstsammlerInnen und Kunstinteressierte.

„Kunstmessen haben in den letzten Jahren einen richtigen Boom erlebt. In beinahe jedem Winkel der Welt findet heute mindestens eine Kunstmesse pro Jahr statt. Es ist uns gelungen mit der VIENNAFAIR The New Contemporary ein innovatives Messeformat mit einem unverwechselbaren Angebot zu entwickeln“, zeigen sich Christina Steinbrecher-Pfandt und Vita Zaman, die beiden künstlerischen Leiterinnen der VIENNAFAIR The New Contemporary, überzeugt von der Auswahl an Galerien und dem Begleitprogramm, das sie gemeinsam für die diesjährige Kunstmesse entwickelt haben. „Die VIENNAFAIR The New Contemporary 2013 spannt ein Netzwerk auf, in dem sowohl etablierte als auch junge, aufstrebende Galerien aus dem in diesem Jahr stark vertretenen Polen und weiteren osteuropäischen Ländern, aber auch aus der Türkei, Russland und der Schweiz repräsentiert sind. Sehr stark vertreten sind dieses Jahr auch wieder österreichische Galerien, besonders aus Wien. Wir definieren damit die Idee eines ‚Osten trifft Westen’ völlig neu und bieten damit sowohl KunstsammlerInnen, KuratorInnen und MuseumsdirektorInnen als auch Kunstinteressierten aus allen Altersgruppen, die sich mit künstlerischen Positionen auseinandersetzen wollen, einen interessanten Mix, bei dem man sich über Kunst informieren, über Kunst kommunizieren, aber auch an kreativen Prozessen teilnehmen kann.“
   

Den Blick auf neue Geografien und Märkte lenken
Gemeinsam mit den Schwerpunktländern bilden die Galerien aus der westlichen Hemisphäre ein ideales Feld für den anregenden Austausch künstlerischer Ansätze und die Entwicklung neuer Märkte. „Die Karrieren vieler Galerien belegen, wie wichtig dieses Netzwerk für ihre Entwicklung sein kann. Die VIENNAFAIR The New Contemporary bietet gerade den Galerien aus Regionen, in denen der Kunstmarkt noch kaum entwickelt ist, ein Sprungbrett in den internationalen Kunstmarkt und den KünstlerInnen ein Forum zum Austausch mit Museen, SammlerInnen und KuratorInnen. Wir freuen uns daher sehr, dass sich neben bereits etablierten Positionen eine ganze Reihe junger und aufstrebender Galerien besonders aus den Schwerpunktregionen Ost- und Südosteuropas für eine Teilnahme an der VIENNAFAIR The New Contemporary entschieden haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei der Arbeit des Beirats und Zulassungsausschusses, der uns sehr unterstützt hat“, würdigen Christina Steinbrecher-Pfandt und Vita Zaman die hervorragende Kooperation mit den Beiratsmitgliedern.

Wien war nach der Wende ein wichtiger Anlaufpunkt für KünstlerInnen aus Ost- und Südosteuropa. Die VIENNAFAIR The New Contemporary nimmt diese Tradition erfolgreich wieder auf und bietet nicht nur Galerien, sondern auch Kunstinstitutionen aus Georgien, Kasachstan und der Ukraine ein Forum für internationale Kontakte und die Präsentation ihrer Programme. Mit Galerien aus dem gesamten ost- und südosteuropäischen Raum – von Litauen, Lettland und Estland über Polen, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, Ungarn und Slowenien, bis Russland, Rumänien, Bulgarien und Albanien – bringt die VIENNAFAIR The New Contemporary ein Angebot an Kunst und Information, das keine andere Kunstmesse weltweit bietet. „Für den Beirat und den Zulassungsausschuss war es genauso wie für uns wichtig, nicht nur auf der kommerziellen Ebene der Galerien ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunstproduktion zeigen zu können, sondern auch das große künstlerische Potential in den neuen Ökonomien aufzuzeigen, die sich in Ost- und Südosteuropa gerade erst entwickeln“, so die beiden künstlerischen Leiterinnen abschließend. Die Mitglieder des Beirats und Zulassungsausschusses sind: Miryam Charim, Charim Galerie, Wien; Andreas Huber, Galerie Andreas Huber, Wien; Marc Jancou, Marc Jancou Contemporary, Genf/New York; Ursula Krinzinger, Galerie Krinzinger, Wien; Mihaj Pop, Galeria Plan B, Berlin/Cluj; Asia Zak, ŻAK | BRANICKA, Berlin/Krakau.

Der Schwerpunkt CEE wird auch im Jahr 2013 von der Erste Bank maßgeblich unterstützt. Im Rahmen des MehrWERT Sponsoringprogramms ist die Erste Bank bereits seit neun Jahren Hauptsponsor der VIENNAFAIR The New Contemporary. Die Förderung kommt direkt Galerien aus dem zentral- und südosteuropäischen Raum zugute, indem die Erste Bank die Teilnahme der Galerien an der Messe ermöglicht. Die Erste Bank, Teil der Unternehmensgruppe Erste Group, die im CEE Raum tätig ist, unterstützt durch dieses Engagement die Entwicklung der Kunstszene in den zentral- und südosteuropäischen Ländern und trägt damit auch entscheidend zur Schwerpunktgestaltung der VIENNAFAIR The New Contemporary bei.
 

Special Project “DIYALOG“: New Energies zeigt die aktuelle Entwicklung junger  Kunstinstitutionen in Rumänien, der Türkei und der Kaspischen Region
Bereits zum dritten Mal unterstützt die OMV auf der VIENNAFAIR The New Contemporary ein Special Project. Erstmals liegt der Fokus heuer auf Non-Profit-Spaces und jungen Galerien aus Rumänien sowie der Türkei. Ergänzt wird das Projekt mit Positionen der aufstrebenden zeitgenössischen Kunstszene der Kaspischen Region und einer Infozone. “DIYALOG“: New Energies wird von der Fotografin und Kunstexpertin Gaisha Madanova aus Almaty, Kasachstan, sowie von den künstlerischen Leiterinnen der VIENNAFAIR The New Contemporary, Christina Steinbrecher-Pfandt und Vita Zaman, in Kooperation mit der OMV kuratiert. Folgende Galerien und Kunstinstitutionen präsentieren sich im Rahmen von “DIYALOG“: New Energies: u.a. Rumänien: Apparatus 22 (Hermannstadt/Sibiu), Club Electroputere (Bukarest), Salonul de Proiecte (Bukarest) und Experimental Project (Bukarest); Türkei: CDA PROJECTS (Istanbul); Kasachstan: IADA (International Art Development Association).

Mit dem Projekt möchte die OMV über ihr wirtschaftliches Engagement hinaus einen Beitrag zum kulturellen Dialog im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst leisten. Rumänien und die Türkei zählen neben Österreich zu den Kernmärkten des integrierten, internationalen Öl- und Gasunternehmens. Darüber hinaus ist die OMV in der Kaspischen Region aktiv.
 

Special Project ZONE1: Spannende Einzelpräsentationen junger KünstlerInnen
Eine besondere Möglichkeit, das Werk von ausgewählten KünstlerInnen besser kennen zu lernen, bietet auch dieses Jahr die ZONE1. Das BMUKK Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur unterstützt dabei auch dieses Jahr die teilnehmenden jungen KünstlerInnen aus Österreich.
Galerien bekommen in der ZONE1 die Möglichkeit, in Solopräsentationen aufstrebende Talente zu zeigen. Damit fördert die VIENNAFAIR The New Contemporary die Karrieren von KünstlerInnen und Galerien, die mithilfe dieser Plattform einen intensiven Einblick in die junge Kunstproduktion und (noch) günstige Kunstwerke anbieten können.
Im Rahmen von ZONE1 nehmen u.a. folgende KünstlerInnen teil: Albért Bernàrd (Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz), Peter Fritzenwallner (Galerie Altnöder, Salzburg), Kerstin von Gabain (Gabriele Senn Galerie, Wien), Sofia Goscinski (Galerie Zimmermann Kratochwill, Graz), Jochen Höller (Mario Mauroner Contemporary Art, Wien) und Gudrun Kampl (Galerie Silvia Steinek, Wien).
   

Neue Käuferschichten und neues Publikum erschließen
„Für die VIENNAFAIR The New Contemporary ist es ein zentrales Anliegen, neue Käuferschichten in den Schwerpunktregionen zu erschließen. Gleichzeitig werden wir Wien als eine der lebendigsten Kulturstädte Mitteleuropas stärker in das Programm der VIENNAFAIR The New Contemporary mit einbeziehen. Als wichtiger Kunstevent wird die VIENNAFAIR The New Contemporary über die Messehalle hinaus in die Stadt hinein wirken und ein echtes Festival für den Austausch der Kreativszene werden“, umreißen Christina Steinbrecher-Pfandt und Vita Zaman das umfangreiche BesucherInnenprogramm der Kunstmesse.
VIENNAFAIR The New Contemporary hat als wichtigen Bestandteil der Kunstmesse ein eigenständiges künstlerisches Rahmenprogramm entwickelt, in dem die unterschiedlichsten Interessenbereiche der BesucherInnen angesprochen werden. In Diskussionsrunden, Sonderausstellungen, künstlerischen Interventionen oder Kooperationsprojekten stehen aktuellste Kunsttendenzen im Mittelpunkt. Insgesamt sollen die Sonderveranstaltungen der VIENNAFAIR The New Contemporary ein umfassendes Bild der zeitgenössischen Kunst und ihrer ProtagonistInnen aus den Schwerpunktregionen vermitteln. „School of Happiness“ ist eines der Themen der VIENNAFAIR The New Contempory 2013. Im Programm werden die vielfältigen Aspekte von Glück – und gerade auch alternative Lesarten davon – in unterschiedlichen Kulturen beleuchtet und diskutiert.
   

Facettenreiches Begleitprogramm für alle Alters- und Interessensgruppen
Mit der Aufgabenstellung, neue Publikumsschichten anzusprechen und diese für zeitgenössische Kunst zu begeistern, hat die VIENNAFAIR The New Contemporary ihr breitgefächertes Programm auf alle Alters- und Interessensgruppen erweitert und lädt zur aktiven Teilnahme an kreativen Prozessen ein.

Neben Programmpunkten wie VIENNA Talks, Vienna Sonic, Vienna Studio, Vienna Live und VIENNA Click, die bereits im letzten Jahr von den BesucherInnen mit großem Interesse angenommen wurden, bietet die Kunstmesse heuer im Rahmen von VIENNA Family in einem offenen Malatelier Erwachsenen und Kindern ab zwei Jahren die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entdecken, Techniken selbst auszuprobieren und Farbe, Form und Bewegung auf Papier zu bringen.

Begleitend zu den Einzelpräsentationen in der ZONE1 treffen sich bei VIENNA Gold die Generationen – junge österreichische KünstlerInnen und SeniorInnen – zum Dialog und Austausch über ihre Sichtweisen der zeitgenössischen Kunst.
   

Panel-Diskussionen und Dialoggespräche mit VertreterInnen der internationalen Kunstszene
Auch 2013 bietet VIENNA Talks ein breitgefächertes Programm aus Gesprächsrunden, Diskussionen und anderen Begegnungsmöglichkeiten mit wichtigen ProtagonistInnen der zeitgenössischen Kunstszene. Dieses Jahr schafft VIENNA Talks einen ebenso spannenden wie außergewöhnlichen Treffpunkt für KunstexpertInnen aus den unterschiedlichsten östlichen Ländern – die ansonsten kaum Gelegenheit haben, sich auszutauschen –, um so die jeweiligen Schwerpunktregionen der VIENNAFAIR The New Contemporary in deren Vielfalt und Einzigartigkeit bestmöglich zu repräsentieren.

VIENNA Talks beleuchtet an jedem Messetag ein unterschiedliches Thema im Bereich der zeitgenössischen Kunst: The Future of Institutions – ExpertInnen sprechen über ihre Erfahrungen mit Institutionen in östlichen Regionen (10. Oktober); "DIYALOG": New Energies – Panel-Diskussionen über “Dynamics of New Art Distribution“ sowie “Strong Women in Art“ mit TeilnehmerInnen aus Rumänien, der Türkei und Kasachstan, unterstützt von OMV (11. Oktober); Luxury of Art – Was bedeutet Kunst für Marken und umgekehrt? Mit RepräsentantInnen großer Firmen, die Aufträge an KünstlerInnen vergeben, sowie mit KünstlerInnen, die solche ausführen (12. Oktober); Young Austrian Artists – eine Panel-Diskussion mit Unterstützung durch das BMUKK Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (12. Oktober);

Unter dem Motto “School of Happiness“ präsentiert VIENNA Talks zudem tägliche Dialoggespräche zwischen KünstlerInnen und ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachgebieten, wie etwa der Psychologie und Philosophie, über das Thema Glück. Ebenso am Programm steht das Sammlerforum “20 four 7 – Collecting The New Contemporary“ in Kooperation mit Next Edition Partners.
   

VIENNAFAIR The New Contemporary initiiert die “Happiness Awards“
Als Messe für zeitgenössische Kunst möchte die VIENNAFAIR The New Contemporary mit ihrem kreativen Publikum in Dialog treten. Interessante Themenstellungen sollen dessen Wissensspektrum erweitern und zum Diskurs anregen. Die VIENNAFAIR The New Contemporary hat daher einen internationalen Wettbewerb für Videokunst initiiert, bei dem Kunst- und Filminteressierte zur Teilnahme eingeladen sind – die “Happiness Awards“.
Der Wettbewerb findet zwischen 1. Juni und 15. August 2013 statt. Alle Videos werden auf dem VIENNAFAIR-Blog thenewcontemporary.com veröffentlicht. Der/die von einer Fachjury ermittelte GewinnerIn erhält ein Preisgeld in der Höhe von € 1.000,-. Das ausgewählte Video wird auf der VIENNAFAIR The New Contemporary präsentiert.
Teilnahmebedingungen: thenewcontemporary.com/school-of-happiness-awards/

Zudem ermöglicht die VIENNAFAIR The New Contemporary im Rahmen von VIENNA Studio allen Studierenden einen kostenlosen Besuch der Messe von 15.00 bis 18.00 Uhr mit speziellen Abendvorträgen und -führungen durch KunstexpertInnen u.a. aus der osteuropäischen Region.

Neben VIENNA Family, VIENNA Gold, VIENNA Studio und VIENNA Talks werden weitere Programmpunkte des umfassenden Begleitprogramms – VIENNA Duet, VIENNA Pop – School of Happiness, VIENNA Highlight, VIENNA Live, VIENNA Protest, und VIENNA Sonic – sukzessive erarbeitet und unter www.viennafair.at/visitors/special-projects allen Kunstinteressierten zugänglich gemacht.
   

Wirtschaftskammer Wien vergibt auch 2013 den Galerienpreis für die beste Standpräsentation
Bereits zum achten Mal vergibt Präsidentin KommR Brigitte Jank den Galerienpreis der Wirtschaftskammer Wien für innovative und außerordentlich kreative Standpräsentationen im Rahmen der VIENNAFAIR The New Contemporary. Der mit je EUR 5000 dotierte Preis ist in zwei Kategorien unterteilt: Der „Emerging Gallery Prize“ fokussiert auf junge internationale Galerien, deren Gründung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Der „Established Gallery Prize“ würdigt eine etablierte Galerie, die durch ihre langjährige Arbeit und Präsenz in Wien dazu beigetragen hat, Wien als internationalen Kunstmarktstandort zu positionieren und zu stärken.
   

Von Kunstsammlerinnen und Kunstsammlern lernen
„Mit der Globalisierung des Kunstmarktes und der fortschreitenden Verbreitung von Informationen über die sozialen Netzwerke des Internet haben sich neue Zugänge zur Kunstproduktion eröffnet, die neue Fragen rund um das Sammeln zeitgenössischer Kunst aufwerfen. Mit dem SammlerInnenforum 20 four 7 – Collecting The New Contemporary’ möchte Next Edition Partners ein ergänzendes Programm zur VIENNAFAIR The New Contemporary anbieten, das diese Fragen diskutiert, vor allem aber die Leidenschaft des Kunstsammelns ins Zentrum stellt“, so Rainald Schumacher, Programmleiter 20 four 7 – Collecting The New Contemporary.
 “20 four 7 – Collecting The New Contemporary“ ist eine Reihe von Gesprächen, die mit einigen der derzeit bedeutendsten Sammlerinnen und Sammlern von zeitgenössischer Kunst in einem intimen Setting geführt werden. Vor dem Hintergrund eines globalen Kunstmarkts, in dem ununterbrochen, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche, Ideen, Projekte und Objekte zirkulieren, geht es in den Konversationen um die ganz persönliche Begeisterung für das Kunstsammeln. Die Gesprächsrunden bieten Einblicke in die unterschiedlichen Modelle, eine Sammlung aufzubauen. Die jeweiligen Sprecherinnen und Sprecher erläutern beispielsweise ihre persönlichen Kriterien und Entscheidungen, die zum Erwerb eines Kunstwerks führen. Bei “20 four 7“ wird auch thematisiert, welche Verpflichtung Sammlerinnen und Sammler haben, ein Kunstwerk für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder inwiefern sie ihre Verantwortung als MitgestalterInnen einer zeitgenössischen Kultur wahrnehmen wollen.
Kunstsammlerinnen und Kunstsammler, die im Rahmen des Forums sprechen werden, sind u.a.: Tansa M. Eksioglu, SPOT Contemporary Art Projects, Istanbul, mit Haro Cumbusyan, Direktor, collectorspace Istanbul; Erlin Kagge, Kagge Forlag AS, Oslo; Wolfgang Olbricht, Sammlung Olbricht, Essen, und Me Collectors Room Stiftung Olbricht, Berlin; Patrizia Re Rebaudengo, Fondazione Re Rebaudengo, Turin.

In Kooperation mit Museen, Kunstinstitutionen und Sammlungen hat die VIENNAFAIR The New Contemporary ein spezielles VIP-SammlerInnenprogramm erarbeitet. Zu diesen gehören unter anderem: Albertina (Wien), Belvedere / 21er Haus (Wien), Burgtheater Wien, departure – Die Kreativagentur der Stadt Wien, Essl Museum (Klosterneuburg), Generali Foundation (Wien), Jüdisches Museum Wien, KUNSTHALLE wien, Kunsthistorisches Museum (Wien), Leopold Museum (Wien), MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst (Wien), mumok museum moderner kunst stiftung ludwig wien, Secession (Wien), quartier21/MuseumsQuartier (Wien), SAMMLUNG LENIKUS (Wien), SAMMLUNG VERBUND (Wien) und TBA21-Augarten (Wien).
   

Polis 21: Urban Interventions
Während der VIENNAFAIR 2013 werden eine Reihe von Gesprächen zu kultureller Stadtplanung und entwicklung abgehalten werden. Teilnehmer sind ArchitektInnen, StadtplanerInnen, RegierungsvertreterInnen und UnternehmerInnen aus West und Osteuropa. Die Initiative wurde ins Leben gerufen von Next Edition Partners, Wien, Triad, Berlin und RDI, Moskau.

Sponsoren der VIENNAFAIR The New Contemporary

Hauptsponsor
ERSTE BANK

Sponsor Special Project “DIYALOG“: New Energies
OMV

Partner
Next Edition Partners, hs art service austria

Förderer
BMUKK Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

VIENNAFAIR The New Contemporary 2013
10. bis 13. Oktober 2013
Messe Wien, Halle A, Eingang A, Messeplatz 1, 1020 Wien

Öffnungszeiten
Donnerstag, 10. Oktober 2013: 11.00  – 19.00 Uhr
Freitag, 11. Oktober 2013: 11.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 12. Oktober 2013: 11.00 – 19.00 Uhr
Sonntag, 13. Oktober 2013: 11.00 – 18.00 Uhr

Eintritt
€ 12,50 Tageskarte für Erwachsene
€ 09,00 Tagesticket / Vorverkauf und Onlinebuchung
€ 09,00 Tagesticket für KundInnen und MitarbeiterInnen von Sponsoren
€ 09,00 After-Work-Ticket (Donnerstag/Freitag ab 16 Uhr)
€ 29,00 4-Tagesticket
Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren
Freier Eintritt für Studierende von 15 bis 18 Uhr bei Vorweisen eines gültigen Studentenausweises.

BesucherInneninformation
www.viennafair.at
thenewcontemporary.com
de-de.facebook.com/viennafair
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Kampagnen, in denen Woodkid verwendet wurde (aus der Presseaussendung von Universal):

So You Think You Can Dance (FOX) – excerpt from TV:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287696/  
Peugeot – commercial:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287695/  
O2 Priority Sports powered by Nike+ Spot:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287694/  
Nokia N9 Commercial:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287693/  
NBC Revolution:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287692/  
Hitchcock – Official Trailer:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287690/  
Guiness Viral Ad:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287689/  
Dior Homme Fall/Winter 12/13:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287688/  
Assassin's Creed _ Revelations E3 Trailer [HQ] ( Version French ) – YouTube:
http://go.universal-music.de/woodkid/light/video/287687/
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PRESSEAUSSENDUNG

Piraten: Festplattenabgabe ist pauschale Kriminalisierung

Festplattenabgabe würde veraltetes und unpraktikables Modell für die
Zukunft festschreiben

Wien. 18. Jänner 2013. Nach Ansicht der Piraten ist die
Festplattenabgabe eine pauschale Kriminalisierung aller
Festplattenbesitzer. „Eine Entlohnung von Künstlern mit
Pauschalvergütungen zu rechtfertigen, war vielleicht zu Zeiten von
Kassettenspielern noch eine gute Idee. Heutzutage gibt es viel
sinnvollere Ansätze, Künstler zu ihrem gerechten Lohn kommen zu
lassen. Die Piraten sind der Meinung: Pauschalvergütung ist eine
pauschale Kriminalisierung aller Festplattenbesitzer. Wir fordern
stattdessen die Einführung einer Kulturwertmark“, so Tommi Enenkel,
Mitglied im Wiener Landesvorstand der Piraten.

Statt Pauschalverdächtigungen und Pauschalvergütungen tritt die
Piratenpartei für ein modernes System ein, in dem Urheber entlohnt
werden können. „Die aktuelle Praxis, wie Verwertungsgesellschaften
Gelder an die Künstler verteilen, ist höchst intransparent und
unzeitgemäß. In Zeiten, in denen Kulturgüter digital verbreitet
werden, lassen sich kaum noch Kriterien für die Verteilung der
Einnahmen an die Künstlerinnen und Künstler finden, die der
tatsächlichen Nutzung dieser Güter entsprechen. Die Piratenpartei hat
schon mehrfach das Modell einer Kulturwertmark in die Diskussion
eingebracht, das eine brauchbare Alternative zur bisherigen Praxis
darstellt“, so Werner Reiter, Themensprecher für
Urheberrechtsangelegenheiten bei den Piraten.

Nach Ansicht der Piraten versucht die Initiative „Kunst hat Recht“ mit
logischen Fehlschlüssen die Rechtmäßigkeit der Pauschalvergütung zu
argumentieren. Nach dem Urheberrechtsgesetz ist jedes Werk
urheberrechtlich geschützt, also auch privat aufgenommene Fotos und
Videos. Es wäre also leicht „urheberrechtlich geschütztes Material“
mit „illegal erworbenem Material“ gleichzusetzen.

Näheres zur Piratenpartei:
Die Piratenpartei ist Teil einer globalen Bewegung zur Entwicklung
einer Demokratie, die der Welt des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Die
Piraten treten für einen Kurswechsel in Richtung mehr Demokratie, mehr
Transparenz, mehr Mitbestimmung und mehr Freiheit ein. Sie nutzen
Online-Tools, die es jedem Menschen ermöglichen, die Politik der
Piratenpartei mitzugestalten.
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Das Morisson kann wieder aufsperren! Nachdem alles ein wenig kompliziert ist, posten wir einfach die ganze Pressaussendung.

PRESSEAUSSENDUNG:                                                  

Die zuständigen Behörden haben, den von ihnen erlassenen, Bescheid, welcher die sofortige Entfernung der Musikanlage aus dem Club beinhaltet, zurückgezogen.

Morisson Club&Bar öffnet wieder seine Pforten .

Mitte Mai erhielten wir, die Betreiber des Morisson Club&Bar einen Bescheid der Magistratsabteilung -sämtliche Musikanlagen seien ab sofort aus der Betriebsanlage, sprich dem Lokal, auf Kosten der Betreiber zu entfernen.
Begründet wurde dies einerseits durch die Vermutung, die Anlage werde nicht im genehmigten Zustand betrieben beziehungsweise es würde gar eine andere Anlage benutzt werden, als in der Genehmigung zu finden ist.
 Diese Vermutung basierte einerseits auf „aktenkundigen Beschwerden eines Nachbarn“ sowie auf einem Schreiben eines Amtsarztes, welcher einem Hausbewohner während dem Clubbetrieb einen nächtlichen Besuch abstattete.
Zum Inhalt hatte dieses Schreiben unter Anderem, dass der Amtsarzt wahrnehmen konnte, dass eine Gefahr der Gesundheit sowie des Lebens für Nachbarn bestünde und weit über die genehmigten Db-Höhe hinaus gespielt werden würde.
Hierzu möchten wir dringend anmerken , dass eben KEINE Messung von besagtem Amtsarzt durchgeführt wurde und wir dies als unseriös empfinden. Zumal wir selbst 2 Emissonsmessungen von einem beeideten Sachveständigen haben durchführen lassen, sowohl vor , als auch nach dem Besuch des Amtsarztes, um genau solche Probleme zu vermeiden.
Diese fanden aber leider kein Interesse.
Wenige Tage später  standen unangemeldet Mitarbeiter der MA 6 vor der Tür um jenen Bescheid zu „vollstrecken“.Die Anlage, welche Clubeigentum ist, wurde verladen und am Bezirksamt nun 4 Monate gelagert.
Da wir uns bereits lange davor über das Problem, mit besagtem Nachbarn bewusst waren und weitere Konflikte vermeiden wollten, haben wir aus Eigeninitiative unsere Musikanlage durch einen beeideten Sachverständigen auf die genehmigte Lautstärke plombieren lassen.
Natürlich wurde die Polizei des öfteren ins Lokal gerufen, fand allerdings eine sachgemäß plombierte Anlage vor.
 Als wir nun mit allen Dokumenten und Messberichten (Plombierung, Genehmigung, etc.) bei der Magistratsabteilung vorsprechen wollten,um auf diesen unvorstellbaren Bescheid zu reagieren, wurde uns lediglich erklärt, dass man nichts ändern könnte und es nun mal so sei. Auch die Polizei wollte man nicht als Zeugen gelten lassen.
Nächster Schritt war dann natürlich der Weg zum Anwalt, da wir uns ohne Rechtsbeistand nicht mehr helfen konnten.
Wir haben also innerhalb der vorgeschrieben Frist umgehend Berufung gegen diesen , für uns nach wie vor dubiosen, Bescheid eingelegt.
Selbst unser Anwalt hatte zuvor noch nichts Vergleichbares gesehen.
Relativ schnell haben wir zwar erfahren, dass wir gute Chancen haben diesen Bescheid zu bekämpfen, allerdings war mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 6 Monaten zu rechnen. Genug Zeit um jemanden finanziell ausbluten zu lassen.
Da wir also auf keinen Fall aufgeben wollten und wir uns zudem über unser Recht im Klaren waren, mussten wir uns eine Alternative zur Überbrückung einfallen lassen und feierten in den Sommermonaten im Morisson Exil in der Kunsthalle. Einerseits um unsere Veranstalter und Gäste nicht zu verlieren so wie um unseren Club finanziell über Wasser zu halten.
Endlich, nach sehr langen 4 Monaten hat sich unser Anwalt erneut beim Magistrat nach dem aktuellen Stand erkundigt, diesmal mit Erfolg.
Kurz nach diesem Kontakt erreichte uns ein Schreiben – der Bescheid wird zurückgezogen!
Für den enormen finanziellen Aufwand, welcher durch diesen ungerechtfertigte und unzumutbaren Bescheid entstanden ist scheint man sich zwar nicht zu interessieren., aber sei's wie's sei :
Wir haben nach langem Warten unser Recht bekommen und sehen dies als Chance für uns und Wiens Clublandschaft.
Wir sehen dies ein klares Eingeständnis und Einsicht der Magistratsabteilung. Wir fühlen uns unserer Unschuld bestätigt, denn hier wurden zweifelsfrei Fehler begangen, allerdings nicht von uns.
Hartnäckigkeit kann sich lohnen,  zumindest ein kleiner Trost.
Zum aktuellen Stand :
Wir haben unsere plombierte Musikanlage zurück und dürfen wie in der Genehmigung bereits festgehalten im Clubraum weiterhin 80Db spielen sowie im Barraum Hintergrundmusik. Wir können unseren Betrieb also nun endlich wieder aufnehmen!
Das Warten und Kämpfen hat sich in jedem Fall gelohnz, denn wir lieben unseren Club und sehen noch so viel mehr Potential in dieser Location.
 Mit aller Kraft und Energie stürzen wir uns wieder ins Geschehen und sind in erster Linie natürlich euphorisch und freuen uns auf einen tollen Auftakt Heute!
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