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Stefan Jelner
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"Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better." Samuel Beckett, 1983
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I am so incredibly happy, because today my new song "energy" is finished. i would really appreciate it, if you give it a try.

Without the help of my dear friends Dennis Koehne, Anikó Tóthpál and Rich Bryant this song would never have been possible.

https://soundcloud.com/jelner/jelner-ogygia-energy

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Stefan Jelner commented on a post on Blogger.
Sehr geehrter Herr Vetter,

schon interessant, wie erst provoziert wird, um sich dann über die Wutausbrüche Einzelner zu wundern. Aus diesen Wutausbrüchen dann wieder allgemeingültige Aussagen über Veganer abzuleiten war klar. Irgendwie finde ich die Larmoyanz, mit der Sie sich hier als Opfer gerieren, schon fast bemitleidenswert.

Zum Thema Missionierung schrieb ein Freund von mir kürzlich so trefflich: "Und zum Thema Missionierung: Wir sind nicht die mit Werbeanzeigen auf jeder zweiten Litfasssäule, mit bundesweit ausgestrahlten Werbespots auf allen Sendern, mit staatlicher Förderung unserer Lebensweise und mit einer gesellschaftlichen Traditionskeule, die jeden als Freak umhaut, der beim großen Töten nicht mitmacht. Das ist die alltägliche Propaganda- und Missionierungsmaschinerie der Fleischesser."

Zum Löwenvergleich: Löwen züchten keine Gnus. Löwen schneiden ihne nicht die Schwänze ab, kastrieren sie ohne Betäubung, füttern sie mit Fischmehl- welches selbstverständlich zur täglichen Nahrung eines Gnus gehört -, pumpen sie mit Hormonen und Antibiotika voll, laden sie dann zu Dutzenden auf einen heißen Laster, um sie dann im 3-Sekundentakt in Rheda-Wiedenbrück bei der Tönnies GmbH feige von Handlangern abschlachten zu lassen. Lieber Herr Vetter, tun Sie mir doch den Gefallen und arbeiten Sie mal ein paar Wochen in so einem Schlachtbetrieb; dann nehme ich Ihnen den Löwenvergleich auch ab.

Zur Wahl und ihrem wählerischen Gaumen: Es ist schon entlarvend, wenn sie hier offen zugeben, daß Sie ein mehrsekündiges Geschmackserlebnis willenlos macht.

Zur Vermenschlichung: Schlußendlich bedienen sich Menschen fataler Reduktionismen, wenn sie sich einfach über die Unmöglichkeit der Kenntnis der Andersartigkeit nichtmenschlicher Phänomenologien hinwegsetzen. Wenn Sie schon philosophieren, sollten Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Zur Biologie: Die Biologie ist sich einig? Haben Sie sich nicht vorher über Vermenschlichung beschwert? Und diese eigenartige Teleologie, die hier durchscheint. Hat die Biologie also einen Willen, ein Ziel und diskutiert mich sich selbst über so allerlei Belange? Wer Evolutionsbiologie mit Ethik vermischt, ist nur eine Handbreit von faschistoidem Gedankengut entfernt.

Zur Realität der Rettung von Kätzchen aus einem brennenden Haus: Ihr Speziesismus ist konstruiert und Sie versuchen hier auf eine eigenartige, emotionalisierende Art und Weise einen Gedanken nicht zu Ende zu denken. Nehmen wir ein kleines Gedankenspiel als Gegenbeispiel: In einem brennenden Haus sind eine alte Nachbarin und ihre Lebensgefährtin. Sie würden natürlich ihre Lebensgefährtin retten. Welche Rückschlüsse dürfen wir daher ziehen bezüglich ihrer alten Nachbarin? Ihr Beipiel hinkt insofern, als das Sie viele Faktoren, die weiterhin über das Schicksal der Insassen des brennenden Hauses entscheiden, auslassen. Und zwar zugunsten Ihrer Argumentationslinie. Aber Notlagenargumentationen sind beliebt. Klassiker ist "Würdest du auf einer einsamen Insel, wenn nur eine Ziege als Nahrung dort wäre auch die Ziege essen?". Gegenfrage: Die Überlebenden des Flugzeugabsturzes des Fluges Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571 mussten leider andere Insassen essen, um zu überleben. Derselben Logik folgend ist damit also Kannibalismus legitimiert?

Zum Artgerechtheitsbegriff: Woher wollen Menschen wissen, was Tiere wollen? Wie kommen wir auf die Idee, daß alle Tiere einer Gattung dasselbe wollen? Und was soll daran gerecht sein?

Zum unnötigen Leid: Wer definiert, welches Leid nötig und unnötig ist? Wollen Sie diese willkürlichen Setzungen machen? Auf welcher Basis?

Ihr Abschlussplädoyer: Jeder darf leben, wie er/sie es für richtig hält. Steht sogar im Grundgesetz. Mit dem Einwand, anderen dasselbe zuzugestehen. Ich möchte hier die jahrtausendealte "Goldene Regel" aus der praktischen Ethik einmal hervorheben. Was an den Belehrungen von Veganern religiös ist, werden Sie mir sicherlich noch erklären. Außer, daß Ethik auch, ähnlich wie der Gottesbegriff ein metaphysischer ist, würde mir nichts anderes einfallen. Und wer hier wen zuerst provoziert und dann belehrt hat, ist wohl klar. Also nicht erst trollen und dann das arme Opfer spielen.

Aber eins muss ich Ihnen lassen: Die Ausführungen des adipösen Lebensmittelchemikers Udo Pollmer in die Diskussion zu bringen, hat mir ein kleines Schmunzeln abgerungen.

Ich habe gesehen, daß Sie sich für Politik interessieren und sich gegen Homophobie einsetzen; warum Sie Tieren so eine Empathielosigkeit entgegenbringen und an einem veganen Feindbild basteln, ist mir schleierhaft.

Hochachtungsvoll,

Stefan Jelner

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Check out my new song "Undo" on SoundCloud. Please share, if you like it! https://soundcloud.com/jelner/undo

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https://soundcloud.com/jelner/ballad-page-139-chapter-2

This is my favourite song on the 2003 album "Rock Groove & The World" by Dot De Project. I still like to look back and remember the days, when Dirk Edelhoff and me were laughing like crazy, while we were recording this album in his small chamber at home.

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this is the image that Matthias Glass - a friend of mine and a very good designer - created for my t-shirt, that i will wear on the cover of my album "Ogygia". i love it!
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Today Matthias Glass (http://www.mag-grafik.de/), a good friend and fantastic designer finished his work on the cover for the album "Irritiert", which was recorded by my old band "Penetrate Grey" in 2006, but never released. In the next days i will upload all of the songs and the album cover on feyir.com and hopefully in a few weeks the album is available on amazon, iTunes aso.. By the way: "Irritiert" is a german word and means "irritated". The whole album is in german language.
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