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Sonntagssoziologe
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Erwartungserwartungen
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Ein bisschen Statistik und warum Rauchen für die Unterschicht unschädlich ist. Über die Ungleichheit in der medizinischer Versorgung oder hat medizinische Versorgung mit Gesundheit gar nichts zu tun? Überschätzung von Penicillin bei den Sterblichkeitsstatistiken. Über den fraglichen Nutzen von Darmspiegelungen. Grundlegende Gedanken zur Gesundheitsökonomie. Von der großen Erzählung des medizinischen Fortschritts und die ökonomische Fortschrittstheologie allgemein. Gerd Gigerenzer: Statistische Tricks im Gesundheitswesen.

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Folge 36: Normativität der Gesundheitspädagogik

mp3: https://archive.org/download/sowi34_normativitaet/sowi34_normativitaet.mp3

Wie normativ kann, muss, darf, kann nicht, muss nicht, darf nicht Wissenschaft sein? Mit einem Schlenker in zur Medizin und den Gesundheitswissenschaften: Gesundheitslebensstil für die Oberschicht und Gesundheitpädagogik für die Arbeiterschicht.

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"Es gibt viele Intellektuelle, die die Welt in Frage stellen, es gibt wenige, die die intellektuelle Welt in Frage stellen."
Pierre Bourdieu

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SoWi-Stammtisch Nr.34: Glück und ein gelingendes Leben.

mp3: https://archive.org/download/sowi34_glueck/sowi34_glueck.mp3


Wie die gängigen Glücksversprechen ist auch der Ausdruck „Glück“ schillernd: So kann er einen günstigen Zufall (engl. luck, franz. chance, ital. fortuna), ein kurzlebiges Hochgefühl und die Lebenszufriedenheit (happiness, bonheure, felicità), den Zustand jenseitiger Erfüllung (bliss, béatitude, beatitudine) sowie, im weitesten Sinne, das Gelingen des Lebens (altgriech.: eudaimonia) bezeichnen. Spätestens seit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika dient „happiness“ als menschen- und staatsrechtlicher Leitbegriff, der in heutigen internationalen Debatten, etwa im Vorfeld der Agenda 2030, insbesondere gegen eine ökonomische Verengung politischer Zielvorstellungen aufgeboten wird. Auch auf nationaler Ebene rücken Begriffe wie „Bruttonationalglück“ (Bhutan), „Wohlstand“, „Lebensqualität“ und „nachhaltige Entwicklung“ immer weiter ins Zentrum der politischen Auseinandersetzung, angeregt und begleitet von theoretischen Bemühungen etwa eines Amartya Sen und einer Martha C. Nussbaum. Allerdings erweisen sich Glück und Gelingen als sperrig gegenüber empirischem Messen und statistischem Erfassen. Selbst von einer anerkannten begrifflichen Klärung sind wir weit entfernt. Kant etwa legt die widersprüchliche Struktur von Glück und Glücksstreben bloß und hinterfragt radikal die Orientierungsleistung solcher Konzepte für unser Handeln. Womöglich also beföhle der Glücksimperativ Mensch und staatlicher Gewalt Unmögliches und liefe auf ‚den größten denkbaren Despotismus’ hinaus. „Der Mensch strebt nicht nach Glück,“ stellt Friedrich Nietzsche gar fest; Glücksstreben lasse den Menschen verkümmern. Womöglich scheitert unser individuelles und gemeinschaftliches Leben zudem vor allem aufgrund des Drucks, glücklich sein zu müssen, so dass wir uns von diesem Ziel gerade lösen sollten. Als tragfähiger stellt sich vielleicht der Begriff eines inhaltlich und empirisch gerade nicht von vornherein fixierten „Gelingens“ heraus. Unter dem Titel „eudaimonia“ steht er im Zentrum antiken Philosophierens und antiker Politischer Theorie. Eine Rückbesinnung insbesondere auf Platon und Aristoteles scheint vielversprechend. Gelingen ist beständig gefährdet durch Kontingenz, also durch Gelingensrelevantes, das sich menschlicher und insbesondere politischer Gestaltung entzieht. Wie Machiavelli herausarbeitet, bietet solche „fortuna“ der*dem Machthaber*in zugleich die Gelegenheit, sich zu bewähren sowie ihre*seine Position zu legitimieren und auszubauen. Also auch Kontingenz erweist sich für Politik als ambivalent.

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SoWi-Stammtisch Folge 33: Intelligenzrassismus

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Für den Soziologen Pierre Bourdieu ist der Intelligenzbegriff ein Distinktionsversuch einer herrschenden Elite, ihren Herrschaftsanspruch zu legitimieren und den Aufstieg und damit die Konkurrenz aus unteren Schichten zu minimieren. Tatsächlich erscheint Intelligenz in unserer Gesellschaft als ein hohes Gut. Doch wie fundiert ist dieser Begriff und wie kann er gemessen werden? Bei näherer Betrachtung erscheinen eine Reihe von Fragezeichen.

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SoWi-Stammtisch Folge 32: Was ist nochmal Soziologie?

download: https://archive.org/download/sowi32_soziologie/sowi32_soziologie.mp3

Das Anliegen des SoWi-Stammtischs war es zunächst, ohne Zeitdruck einem Thema nachzugehen. Nun hat sich aber gezeigt, dass die Terminfindung zusehens schwieriger und die Zeiten zwischen den einzelnen Episoden zunehmend länger wurden. Deshalb überlegten wir uns neben den üblichen langen Sendungen, das Format „Bürogespräche“ einzuführen. Dazu treffen wir uns einmal wöchentlich in der Kaffeepause und diskutieren ein Thema nur 20 Minuten lang. Anschließend schneiden wir immer drei solcher Gespräche als eine einstündige Episode zusammen. Wie immer geht es um Systemtheorie, Bourdieu, empirischer Sozialforschung, qualitative und quantitative Soziologie und irgendwie auch nicht und alles Meta …

Wenn Soziologinnen und Soziologen Optimismus versprühen, haben sie ihr aktuelles Thema noch nicht zu Ende gedacht.

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Sherlocks Erben stellen den ersten deutschen Sherlock Holmes Podcast vor. Wir erzählen euch etwas über unser Fantum und unser Konzept.

mp3: http://sonntagssoziologe.podcaster.de/download/SE04_SherlocksErben.mp3

Webseite: http://sherlockserben.wordpress.com

Umwelt als Fragmente der Differenzierung ist die Unterscheidung der rekursiven Paradoxie ihrer selbst. Aber Umwelt als Selbstreflexion zu beobachten, heißt die Unterscheidung von Referenzialität als Differenz zu aktualisieren. ‪#‎IchWillWieLuhmannSein‬
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