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Simone Ines Lackerbauer
Vive le temps volé.
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Man mag den Begriff der postmodernen Gesellschaft mögen oder verteufeln, aber er beschreibt den Zustand der sozialen Ordnung und ihrer sozialen Systeme heuristisch gesehen hinreichend gut. Eine postmoderne Gesellschaft braucht folglich einen postmodernen Journalismus – oder eben den Postjournalismus. Das heißt auch: den Mut haben, nicht die Berichterstattung innerhalb der Journalismen zu hinterfragen, sondern den Journalismus an sich zu überdenken.

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Was haben Transzendenz und Transpiration gemeinsam? Nicht viel, außer dass man auf der Suche nach Erleuchtung bei diversen Formen der Meditation durchaus ins Schwitzen geraten kann. Wer sich jetzt auf die Schenkel klopft und an das Kamasutra denkt, dem sei gesagt, dass seine Überlegungen womöglich gar nicht so verkehrt sind.

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Wer bei diesem oder ähnlich gearteten, künstlichen Hypes selbst „im Netz“ nachsieht, erkennt schnell, dass diese medial erzeugte Riesenwelle nur ein kleiner Furz im großen Ozean der Internetkommunikation ist.

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Wichtiger als nur mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und ihr gelassen zu begegnen, ist auch gelassen mit ihr umzugehen – in der Rezeption wie in der Produktion von Nachrichten wie auch in der Interaktion mit unserer Umgebung. Eine weltgewandte Sicht auf die Welt ist nur die Vorstufe zu einem weltanverwandelten In-der-Welt-Sein – aktive Beteiligung am Weltgeschehen statt passiver Aufnahme des Weltgeschehens.

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Außeralltägliche Alltagsausnahmezustände

Es gibt wohl Ereignisse im Leben, die einem einfach einmal passieren müssen. Ob man ihr Eintreten nun statistisch belegen möchte, sie aufs Karma schiebt oder schlichtweg als Murphy’s Law abtut, ist wohl Geschmackssache. Oder alle drei, die einem mit vereinten Kräften den Tag schwer machen möchten. Überraschen würde es mich nicht, schockieren, schon gleich dreimal nicht. Vielmehr überrascht-schockiert mich, dass ich eigentlich über zwei außeralltägliche Ereignisse schreiben wollte, mir aber während des Schreibens schon wieder so viele mehr einfallen, dass sich mein Leben streckenweise wie eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände anfühlt. Oder miserabler Missgeschicke. Fulminante Fehlverhaltensleistungen. Skurrile Schicksalsschläge. Nein, so schlimm ist es nicht. Es ist sogar nichts davon wirklich schlimm, retrospektiv betrachtet eher amüsant. Anekdoten, die man beiläufig bei Gesprächen einstreut, um das Gegenüber wieder einzufangen, nachdem man einen minutenlangen Monolog über irgendein irrwitziges, wenig gesellschaftsfähiges Thema gesprochen hat. Schon ist die Liste wieder länger geworden. Vielleicht nenne ich den Post im Geiste auch einfach Teil 1, denn tief in meinen Gehirnwindungen gibt es bestimmt noch mehr Ereignisse von dieser Sorte.

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Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber die Saison zum Umtauschen ungeliebter Geschenke und zum EInlösen eingetrudelter Gutscheine hat gerade erst begonnen. Noch sind Geist und Fleisch zudem willig und willensstark genug, um die Vorsätze 2017 umzusetzen. Gute Gründe also, um sich für 17,99 ein sagenhafte 409 Seiten starkes Sachbuch mit 47 selbst gezeichneten Illustrationen zum Thema Fitness zu besorgen; Fitness für den Körper, die Seele und die Karriere. Eine kleine Eigenwerbung:

Löwen mögen Speck. Außer in Form von Wohlstandsbäuchlein und Hüftgold. Die beiden Löwen Kimba und Lono haben in den letzten Jahren an ihrer Karriere gebastelt und sind dabei etwas aus der Form geraten: Sie sind im besten Alter, doch allerlei Wehwehchen machen ihnen zu schaffen und im Job geht es auch nicht richtig voran. Deshalb holen sie sich nun tatkräftige Unterstützung und bringen ihre Gesundheit und ihre Fitness wieder auf Vordermann. Dabei stellen sie fest, dass ein sportlicher Lebensstil sich auch positiv auf ihre Karriere auswirkt – und legen schnurstracks den Turbo ein.

Augenzwinkernd und ohne den erhobenen Zeigefinger begleitet das Buch „Die Löwen-Liga: Fit für die Karriere“ auf sagenhaften 409 Seiten Kimba und Lono beim Wandel ihres Lebensstils. Anstatt die Lesenden in einer Flut von Vorschriften und Regeln zu ertränken, erleben sie vielmehr, wie die beiden Löwen ihrem Ziel schrittweise näherkommen – und können die einzelnen Etappen mit wertvollen praktischen Hinweisen selbst umsetzen. Dabei läuft nicht immer alles nach Plan: Kimba und Lono machen stellvertretend die Fehler, aus denen die Lesenden lernen können; um dann die redlich verdienten Erfolge beim Sport und im Beruf direkt zu feiern. Denn sämtliche Tipps für einen gesunden Lebensstil sind auch auf die „gesunde“ Karriere übertragbar. Das macht den Titel zu einem wertvollen Begleiter in allen Lebensphasen: Für alle, die am Beginn einer (sportlichen) Karriere stehen, die bei Stillstand nach neuen Herausforderungen suchen oder sich nach einem Rückschlag wieder auf einen ausgeglichenen Alltag besinnen wollen.

Apropos Speck: Der erfrischend humorvolle Ratgeber ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk – um den Pfunden nach dem Feiertagsschlemmen den Kampf anzusagen und mit gutem Vorsatz ins neue Jahr zu starten!

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Insgesamt meide ich Diskussionen dieser Natur auch deshalb, weil ich mich darüber zu schnell aufrege, zumal ich in Debatten durchaus hart und fies bin. Einen Absatz möchte ich dazu trotzdem noch schreiben – um auch den Bogen zurück zur Überschrift zu spannen.

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Why translation mistakes can be dangerous

I work as a freelance translator. In fact, everyone is a translator. But since everyone does it, why do most translations suck so much?

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