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Scuba Reisen GmbH - Israel aus erster Hand
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Praktischer Tipp zum Rail&Fly-Ticket - vorbei ist die Zeit, dass das R&F nur am DB-Automaten ausgedruckt werden konnte.

Ganz bequem online - print@home
Auf www.accesrail.com/checkin können Sie Ihre Fahrkarte zum Flugticket ganz einfach unter Eingabe Ihres Namens und Ihres Flugbuchungscodes oder Ihrer Flugticketnummer abrufen und selbst ausdrucken. Sollten Sie Ihre Fahrkarte verloren haben, so ist
ein erneuter Ausdruck online problemlos möglich. Bitte beachten Sie, dass die Fahrkarte frühestens 72 Stunden vor Abfahrt ausgedruckt werden kann.
1.Vergewissern Sie sich, dass ein betriebsbereiter Drucker zur Verfügung steht (Fahrkarte kann nicht im DB Reisezentrum ausgedruckt werden!).
2.Rufen Sie die Webseite www.accesrail.com/checkin auf.
3. Geben Sie Ihren Namen und wahlweise Flugticketnummer oder PNR locator (Flugbuchungscode) an.
4. Prüfen Sie Ihre Reisedaten.
5. Lassen Sie sich einen Link, unter dem Sie sich das Rail&Fly Online eTicket abrufen können, an Ihre Email-Adresse zusenden oder lassen Sie sich die Fahrkarte auf einem separaten Browserfenster anzeigen.
6. Drucken Sie die Fahrkarte aus.
Tipp: Im rechten, oberen Bildschirmbereich können Sie die Sprache der Seite ändern.

Diese Information findet sich ab kommender Woche auch auf allen unseren Rail&Fly Abholscheinen.
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Alexander von Humboldt sagte einmal:
„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben!“
Wir wollten die Welt anschauen und in alten Bibelländern auf Spurensuche gehen.
Und endlich war es so weit, nach einer langen Vorbereitungszeit und vielen Anmeldungen konnte die erste Gruppe der Israel/Jordanienreise 2013 im April starten. Aufgrund des außerordentlich hohen Interesses an dieser Reise wurden die Anmeldungen halbiert, die 2. Gruppe flog 3 Wochen später, im Mai.
Gruppenbild im Wadi Rum vor den sieben Säulen der Weisheit (Jordanien)
Am ersten Morgen begrüßte uns in Amman der sachkundige, jordanische Guide Achmad, der uns als erstes zur alten Stadt Jerash oder auch Gerasa genannt, führte. Hier in dieser prachtvollen Ruinenstadt konnten wir erstaunt feststellen, was die alten Römer schon für ausgeklügelte Abwassersysteme und sogar Zebrastreifen in ihren alten Straßen angelegt hatten. Ein großes ovales Forum, außergewöhnlich,Tempelanlagen, das Nymphäum und alte Mosaiken auf den Füßböden der späteren, byzantinischen Kirchenruinen konnten wir bewundern.
Es folgte eine Stadtrundfahrt in Amman, der Hauptstadt des ca. 6.5 Mill. Einwohner zählenden Landes. Hier war es besonders das alte Theater, das unsere Aufmerksamkeit erregte, da es das Größte im Nahen Osten sein soll und für 6000 Menschen Platz bietet. Im Museum der Zitadelle aber war etwas Kleines, fast Unscheinbares, dass uns anrührte.
Es waren Tränenfläschchen, die dort ausgestellt waren. Sie erinnerten uns an das Psalmwort aus Ps. 56: “..sammle meine Tränen in deinen Krug...“
Nun konnten wir uns auch vorstellen, wie diese kleinen Krüge ausgesehen haben, die mit Tränen gefüllt, als Grabbeigabe dem Toten mitgegeben wurden.
Der nächste Tag war biblischen Stätten am Jordan gewidmet. An der Taufstelle Jesu,jenseits des Jordan, sangen wir: „Danke für diesen guten Morgen.“ und „Lobe den Herrn meine Seele..“ In der Gegend, die man der Himmelfahrt Elia zuschreibt: „Swing low, sweet chariot...“
Die Teilnehmer waren erstaunt zu hören, wie viele biblische und christliche Stätten es auf jordanischer Seite gibt.
Wir stiegen auf den Berg Nebo, von wo aus Mose das „Gelobte Land“ nur sehen durfte und hörten auf eine Andacht, passend zum Geschehen, so wie wir es auch an allen anderen Orten, die mit der bibl. Geschichte verbunden sind, taten.
Danach fuhren wir nach Machaerus, dort hatte Herodes der Große einen Palast und Herodes Antipas ließ hier Johannes den Täufer enthaupten.
Der kegelförmige Berg liegt in der Nähe der alten Weihrauchstraße.
Zum Schluß sahen wir uns in der St. Georgskirche von Madaba die weltberühmte, älteste Landkarte von Palästina an, die Mitte des 6. Jhdt. als Mosaik mit ca. 2.3 Millionen Steinchen angefertigt wurde. Ein aussagekräftiges geografisches und handwerkliches Meisterwerk.
Auf der Fahrt zurück zum Hotel bot Achmad uns noch einen Abstecher in die Botanik an, er wollte uns unbedingt die Nationalblume Jordaniens zeigen, die schwarze Iris! Wir fanden sie auch, nach eifriger Suche! Leider hatte sie beschlossen, in den nächsten Tagen zu verblühen, sodass die Maigruppe nicht mehr ihre schwarze Schönheit bewundern konnte. Es gibt Photos!
Bevor es am nächsten Morgen Richtung Süden weitergehen sollte, fuhren wir am Abend zuvor zu einem jordanischen „Insiderrestaurant“ wo wir uns mit arabischen und jordanischen Spezialitäten reichlich verwöhnen ließen.
Einen zusätzlichen Spaß hatten wir, als einige Gäste der Aprilgruppe mit langem Arabermantel am Tisch saßen, was dem Ganzen nochmals ein orientalisches Flair vermittelte.
 Am 3. Tag ging es weiter Richtung Wadi Rum, eine lange Fahrt lag vor uns, die u. a. verkürzt wurde durch das Singen einiger Lieder und den 1. Teil der Geschichte über Noomi und Ruth, die im Moabiterland eine Zeitlang gelebt hatten.
Die Fahrt führte durch viele biblisch bekannte Gegenden, wie z. B. Ammoniter Land, Moabiter Land, Edomiter Land bis hin ins Land Midian. Alles vertraute Namen aus dem A.T.
Die anfänglich öde Tristess der Landschaft –manchmal fuhren wir auch parallel zur Hedschasbahn - wich immer mehr den beeindruckenden Felsformationen, die uns zum Ende der Fahrt mehr und mehr begegneten und unsere Bewunderung abverlangten. Dass Wadi Rum ließ schon mal grüßen.
Jeepfahrt durch das Wadi Rum (Jordanien)
Dort angekommen, stiegen wir um auf alte Jeeps, die ganz bestimmt nicht den deutschen TÜV überstanden hätten. Aber der TÜV war weit weg, und wir wollten eine Jeeptour machen! Zuerst einmal wurden wir Frauen für die Wüstenfahrt richtig gestylt, indem wir unsere Tücher und Schals von einem freundlichen Jordanier fachkundig und elegant um den Kopf gelegt bekamen, und nun sahen wir aus wie waschechte Beduinen, na ja, fast!
 
Das Wadi ist ein Juwel. Der rote Sand, die Granitfelsen mit ihren bizarren Formationen und beeindruckenden Formen, jahrtausende alte Felszeichnungen und die hohen Sanddünen trugen dazu bei, dass dieses Gebiet zum Weltnaturerbe von der Unesco erkoren wurde. Der Apollo 15 Astronaut James Irwin, er war als 8. Mensch auf dem Mond,  nannte das Wadi bei seinem Besuch das „Tal des Mondes“, und wer könnte das glaubhafter aussagen als einer, der beides gesehen hat.
Aber es war noch nicht vorbei mit den Naturwundern, es sollte noch schöner kommen, noch prächtiger, denn am nächsten Tag stand Petra, die alte Felsenstadt der Nabatäer auf dem Programm. Wir gingen über die Prozessionsstrasse, die uns durch den engen
Das "Schatzhaus des Pharao" in Petra (Jordanien)
Siq führte und standen plötzlich vor dem sonnenbeschienenen Schatzhaus, das eigentlich gar kein Schatzhaus ist, sondern ein Grabmal mit Versammlungsraum. Es war atemberaubend, unglaublich, was uns dort erwartete.
Die hochentwickelte Baukunst der Nabatäer verblüfft alle, die jemals in Petra waren.
Wir gingen dort umher und kamen aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus, denn es folgte ein Highlight auf das andere. Ob es nun die grandiosen, in den Felsen gehauenen Fassaden der Grabmäler waren oder die unglaublichen Farbenspiele des Sandsteins, das bleibt jedem Betrachter selbst überlassen. Man kann verstehen, wenn Lawrence von Arabien vor ca. 100 Jahren den Ausspruch tat: „Petra ist der schönste Ort der Welt“!
Aber auch ein solch beeindruckender Tag geht einmal zuende, und so nahmen wir Abschied von Petra und gleichzeitig von Jordanien und wendeten uns neuen Ufern zu, denn nun sollte unsere länderübergreifende Reise in Israel fortgeführt werden. Achmad begleitete uns zum Grenzübertritt nach Akaba/Eilat und achtete jedesmal darauf, das wir gut „rüber kamen“, was auch problemlos klappte! Mit einem freundlichen „Salam“ wurden wir von ihm verab-schiedet, nicht ohne den Hinweis, doch bald wiederzukommen, und ein paar Minuten später begrüßte uns Gabi, die nette israelische Reisebegleiterin, mit einem herzlichen „Schalom“!
 
In Eilat nutzten wir die Gelegenheit zu einem Besuch des Unterwasser Observatoriums, das uns 6 Meter tief in die fantastische Welt der Korallen und Fische hinab führte. Danach hieß es erst einmal Beine-baumeln-lassen im Roten Meer, Schwimmen oder nur Ausspannen und neue Kräfte sammeln für die nächsten Tage.
Eine Fahrt durch die Aravaebene, eine Art Savanenlandschaft, führte uns nach Masada, der legendären Felsenfestung. Wir hatten es einfacher als damals die Römer bei der Belagerung und Erstürmung des Felsens im Jahre 73 n. Chr., wir konnten bequem mit der Seilbahn die Festung erstürmen.
Hier hatte Herodes der Große ebenfalls eine enorme Palastanlage, von der wir noch einiges sehen konnten. Auch hörten wir die dramatische Geschichte der Widerstandskämpfer, die dort oben gelebt hatten; das Ende ist leider noch offen!
Danach ging es weiter zum Toten Meer mit seinen 33% Salzgehalt, dort wurde die unumgängliche Badepause eingelegt. So hatten wir innerhalb von 24 Stunden ein zweifaches Badevergnügen, im Roten Meer und im Toten Meer.
Auf der Weiterfahrt gab es eine weitere Überraschung. Dieses „Bonbon“ hieß Jericho, mit 10.000 Jahren eine der ältesten Städte der Welt. Wir fuhren zu einem Hügel, von dem aus wir den „Berg der Versuchung“ sehen konnten, außerdem machte uns Gabi auf den alten Tell, die ürsprüngliche Stadt, aufmerksam. Jericho, die tiefstgelegene Stadt der Welt mit 250 M. unter Null, gehört zur A-Zone und ist eine autonome palästinensische Stadt. Sie hat den Beinamen,
die Palmenstadt! Datteln aus Jericho sind berühmt, darum ließen wir es uns auch nicht zweimal sagen, davon genügend einzukaufen.
Schon ein wenig müde von der langen Fahrt, aber dennoch in sehr gespannter Erwartungshaltung fuhren wir mit dem Jerusalemlied in Jerusalem ein. Ein immer wieder bewegender, anrührender Moment, wenn der Tempelberg mit dem Felsendom vor unseren Augen sichtbar wird.
Wir waren angekommen in der Stadt, die die Menschen seit eh und je berührt, die seit fast 2000 Jahren das Ziel und Sehnen der jüdischen Menschen in der Diaspora war und ist. „Nächstes Jahr in Jerusalem“, so klingt es seit der Zerstörung des Tempels 70 n. Chr.
Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit immer neuen Eindrücken und Bildern dieser Stadt, die so heiß umstritten ist wie keine andere, und die doch Gottes Stadt ist. Eine Stadt voller verschiedener Kulturen, religiöser Orte, fanatischer Ideologien und mehr oder weniger interessierter Touristen.
Die Bar Mitzwafeiern, die teils mit Trommeln und Schofarhörnern auf dem Weg zur Klagemauer begleitet wurden, faszinierten und zogen uns alle in ihren Bann, und ganz besonders die prachtvollen Gewänder der jemenitischen, jüdischen Familien.
Ein Besuch der Davidstadt war als nächster Punkt auf unserem Programm.
Während einige Teilnehmer den 30-minütigen Gang durch den dunklen, mit wadenhohem kalten Wasser angefüllten Hiskiatunnel wagten, bevorzugten die anderen die trockene, kürzere Variante des uralten, kanaanitischen Tunnels. Die nun folgende Wartezeit benutzten zwei Herren kurzerhand zu einem Besuch beim arabischen Friseur im Dorf Siluan!
 
Ein Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem forderte manchem von uns viel ab, besonders denen, die zum ersten Mal dort waren. Wir suchten im Tal der zerstörten Gemeinden die Namen der Städte, die mit uns in Verbindung stehen; wir werden es niemals begreifen, was damals geschehen ist.
Eine Besichtigung der Geburtsgrotte in Bethlehem war nur der Aprilgruppe vergönnt, denn 3 Wochen später, im Mai, waren so viele Touristen in der Geburtskirche, dass wir es vorzogen, auf den Gang hinunter zur Grotte zu verzichten. Stattdessen fuhren wir zu den Hirtenfeldern und hatten einen guten Platz, um an die Geburt Jesu in Bethlehem zu erinnern. Wir sangen Lieder wie: „Vom Himmel hoch..“ und: „die Tore weit...“, und das nicht nur zur Weihnachtszeit! In dieser pastoralen Gartenanlage hörten wir auch die Fortsetzung der Noomi-Ruth-Geschichte, der beiden Frauen, die vor über 3000 Jahren in Bethlehem angekommen waren.
Es folgte eine weitere Überraschung: Picknick am Herodion!
Picknick zur Mittagszeit (Israel)
Unser palästinensischer Busfahrer Azzam hatte sich bereiterklärt, für uns „Maklube“ zu kochen –natürlich mit Hilfe seiner lieben Frau – und so kamen wir in den köstlichen Genuß, dieses besondere arabische Gericht unter freiem Himmel - einmal bei Kälte und einmal bei Hitze -, serviert zu bekommen. Es schmeckte uns allen vorzüglich, bei jeder Witterung!
Danach gingen wir gestärkt auf das Herodion, ebenfalls eine Palastanlage von Herodes dem Großen, dessen Grab man vor einigen Jahren auch dort gefunden hat.
 
Die erfüllten und ereignisreichen Rundreisen endeten jeweils am Sonntag in Jerusalem mit einem Gottesdienst in der Erlöserkirche.
Im April waren zwei Teilnehmerinnenn dabei, die den Gottesdienst mit ihrem Flötenspiel bereicherten. Zum Sonntag Jubilate hatten sie Flötenstücke ausgewählt, die mit leiser Orgelbegleitung vom KMD Herrn Göttsche unterstützt, alle Kirchenbesucher des Gottesdienstes erfreuten. Die Maigruppe lernte den Probst von Jerusalem beim Gottesdienst und anschließenden Kirchenkaffee kennen.
Unsere Zeit in Israel ging zuende und wir mußten uns nun auch von Gabi verabschieden, die mit ihrer unnachahmlichen Art jeden von uns begeistert hat.
Andacht der Gruppe (Israel)
 
Kurt Tucholski sagte einmal:"Trudele durch die Welt, sie ist schön, gib dich ihr hin und sie wird sich dir geben!"
Das haben wir auch getan und erlebt. Israel polarisiert, uns hat das Land angezogen! Unsere Sinne wurden mit vielen Eindrücken überreich beschenkt. Wir hörten neue Erkenntnisse und die biblischen Berichte wurden wieder lebendig vor unseren Augen.
Die Teilnehmer gingen voller schöner Erinnerungen und großer Dankbarkeit auseinander und werden noch lange mit diesen beeindruckenden Reisen beschäftigt sein.
Viele Teilnehmer fragten nach einer weiteren Reise dieser besonderen Art, diesem Wunsch will die Reiseleiterin mit ihren Guides sehr gerne wieder nachkommen.
Rosel Six
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Veranstaltungshinweis:
Am 14. Mai 2013 wird anlässlich des 65. Jahrestages der Staatsgründung Israels das Tanzmusical DELIVER US! im Hegel-Saal der Liederhalle Stuttgart aufgeführt.
In einer packenden und eindrucksvollen Aufführung wird die Geschichte des Auszugs Israels aus Ägypten durch ein grandioses Tanzmusical der Company Ballet Magnificat! erzählt.
Eine tänzerische Glanzleistung, mit der die Tänzer aus den USA eine der aufregendsten Geschichten der Bibel darstellen.

Und nicht vergessen, am 13. Mai Israeltag am Schloßplatz!
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Wir hoffen ihr hattet alle schöne Oster- und Pessachtage.

Am 13.05., von 16:00 bis 20:00 Uhr wird am Schloßplatz in Stuttgart der Israel-Tag gefeiert. Gemeinsam feiern wir Israels 65. Geburtstag.

Außer vieler Interessanter Info-Ständen und Menschen gibt es auch ein schönes Programm, u. a. ein gemeinsames Live-Konzert mit @Söhne Mannheims, Die Zöllner Band und Omri Vitis Band aus Israel.

Bitte teilt euren Freunden und Bekannten die Daten zum Israeltag mit!

Wir würden uns freuen euch persönlich vor Ort zu treffen.
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Israel21c.org hat eine Liste der Top 10 "alternativen Tourist-Spots" online gestellt. Kennt ihr diese Sehenswürdigkeiten bereits? Was sind eure Tipps abseits der klassischen Touren?
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Sie begann ein wenig holprig, unsere Israel-Geburtstags-Reise im April 2013. Die El Al Israel Airlines hatte unseren Abflug aus Frankfurt am Main ersatzlos gestrichen, aber wir alle zusammen (Reiseteilnehmer, Scuba-Reisen als Veranstalter und ich selbst als Gruppenleiterin) hatten schnell eine flexible Lösung des Problems gefunden. Der erste Teil der Gruppe reiste einen Tag früher aus Frankfurt an, der zweite Teil kam planmäßig aus Berlin und zwei weitere Teilnehmer erreichten Israel aus München bzw. Köln/Bonn kommend. Am Ende jedenfalls waren wir alle glücklich zusammen und konnten mit den Feiern zum 65. Unabhängigkeitstag des Staates Israel beginnen.
 
Zuvor jedoch hatten die einen Tag früher Angereisten die Möglichkeit, einige Sehenswürdigkeiten in Tel Aviv zu besichtigen. Die ad hoc improvisierte Stadtführung sollte den Besuch des Marktes „Shuk HaCarmel“ sowie einen Rundgang zu den verschiedenen Bauhaus-Gebäuden beinhalten. Zumindest war das der Plan.
 
Doch schon auf dem Shuk ging mir einer der Reiseteilnehmer verloren, fand sich nicht zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort ein. Da es sich um einen über 80-jährigen Herrn handelte, machte ich mir natürlich große Sorgen und informierte die Polizei. Die erwies sich als unglaublich nett, sprach beruhigend auf mich ein, ließ Markt und Strand absuchen und die benachbarten Krankenhäuser anrufen. Was sich alles als unnötig erwies, denn besagter Herr tauchte zwei Stunden später gut gelaunt und sich keiner Schuld bewusst im Hotel wieder auf. Zwei weitere Ausreißversuche nahm ich noch hin, bevor es zu einem Tacheles-Gespräch kam. Ab dann lief alles super.

Und so feierten wir Israels Geburtstag am 15. April abends auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv inmitten hunderter fröhlicher Menschen, meist Familien mit ihren Kindern. Am nächsten Tag sollte gleich weiter gefeiert werden, mit einem Besuch der Flugshow, die leider nicht so spektakulär war wie wir erwartet hatten, und anschließendem BBQ im Yarkon-Park. Doch eines meiner „Schäfchen“ fehlte morgens im Bus. Schuld daran war die Party auf dem Dach des Hotels, der es (er) sich nicht hatte entziehen können. Und die ging bis drei Uhr morgens.
 
Na prima, dachte ich, noch ein Individualist in der Gruppe. Am Ende bestand die Reisegruppe nur aus Individualisten, und das ist auch gut so. Wir hatten viel Spaß miteinander, auch wenn das Wetter zunächst die Teller beim BBQ und später unser Programm ganz schön durcheinander wirbelte.
 
Am nächsten Tag lief aber (fast) alles planmäßig: In der Firma Evogene konnte über Für und Wider von genetisch veränderten Nahrungsmitteln diskutiert werden. Das Design-Museum von Ron Arad in Holon stellte sich als ein Kleinod heraus. Alle drei Monate wechselt die Ausstellung, so dass sich ein Besuch immer lohnt. Wir kamen in den Genuss, über das Leben von Leah Gottlieb, Gründerin der noch heute weltbekannten Bademodenfirma Gottex, zu hören und einige ihrer bedeutendsten Entwürfe zu sehen. 1918 in Ungarn geboren, hatte sie die Nazizeit mit ihren beiden kleinen Töchtern überlebt, in dem sie mit ihnen von Dorf zu Dorf zog, immer nur kurz an einem Ort verweilte.
 
Auch die Besichtigungen des darauf folgenden Tages blieben beim Thema. Am Holocaust Museum Lochamei HaGetaot, Haus der Ghettokämpfer, konnte der Garten eingeweiht werden Anschließend im Lager Atlit, in dem die Briten von 1945 bis1948 sogenannte illegale Flüchtlinge aus Europa internierte, stieß insbesondere die Baracke, in der die von den Schiffen kommenden Menschen geduscht und entlaust wurden, auf Kopfschütteln und Entrüstung, ähnelte sie doch erschreckend den Gaskammern der Nazis.
 
Einen guten Abschluss dieses Tages schenkte uns der Besuch des Theaters Nalaga’at, das Taub-Blinden eine Bühne bietet. „Nicht von Brot allein“ hieß das aufgeführte Stück, und tatsächlich hüllte uns nach wenigen Minuten der Duft von backendem Brot wohlig ein, begleitete uns durch das Leben von Menschen mit Behinderung. Ein Muss für jeden Besucher von Tel Aviv.
 
Auf Tel Aviv folgte ein teils regnerisches, teils sonniges Wochenende in Jerusalem mit Besuch der Großen Synagoge, der Kotel (Klagemauer), des Bazars und der Grabeskirche sowie eine Führung durch die neuen Ausgrabungen der Davidstadt. Am Sonntagmorgen hatte es sich dann in ganz Israel so richtig eingeregnet, und die Temperaturen ließen auch zu wünschen übrig. Wir mussten mit den Programmänderungen beginnen.
 
Ganz spontan statteten wir dem KKL-Hauptbüro einen Besuch ab und wurden überhaus herzlich von Jana Marcus in Empfang genommen. Wir bekamen einen Einblick in die verschiedenen Ehrenbücher des KKL. Und auch wenn man sie schon mehrfach gesehen hat, das „Buch der Kinder“ bringt uns jedes Mal wieder die ganze Tragweite des Holocaust ins Bewusstsein zurück. Man sieht die Eintragungen der Kleinen, oft mit Foto, und weiß, das ist oft alles, was von ihnen geblieben ist. Wenigstens hier ist das Gedenken an sie unauslöschlich.
 
Wegen des Regens und tief liegendem Nebel mussten wir zum allseitigen großen Bedauern den geplanten Spaziergang durch das Meshulam-Tal und die Fahrt auf die Golanhöhen streichen. Stattdessen statteten wir der Ausgrabungsstätte von Beith Shean einen Besuch ab, konnten uns in Katzrin wenigstens einen Film über die Golanhöhen anschauen und fanden uns dann aber planmäßig im Weingut Golan Heights zur Weinprobe und zum Abendessen ein.
 
Das Essen was sehr lecker und der Mundschenk äußerst großzügig. Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, nur soviel: Uns wurde warm ums Herz und die Busfahrt zum Hotel Ma’agan hätte lustiger nicht sein können. Wir hatten uns alle mächtig lieb.
 
Am nächsten Morgen: Regen und Programmänderungen. Die Baumpflanzung musste – wieder zum allgemeinen Bedauern – ausfallen. Stattdessen fuhren wir in unserem Reisebus durch das Hulatal und freuten uns an jedem einzelnen gesichteten Vogel, und war er auch noch so klein. Nach der Besichtigung einer sephardischen (orientalisch) und einer askenasischen (europäisch) Synagoge in Zfat machte uns der liebe Ali, bester und nettester Busfahrer aller Zeiten, das größte Geschenk aller Programmänderungen: Er lud uns ganz spontan zu sich nach Hause ein.
 
Ali Gadir, der fast zwei Jahrzehnte in der Schweiz gelebt hatte, ist Beduine, spricht natürlich deutsch, na gut, schweizer-deutsch, und lebt in der Beduinenstadt Bir Al-Maksur in Galiläa. Bei Tee, Kaffee und äußerst leckerem Gebäck erzählte er uns aus seinem Leben, vom Zusammenhalt und den Traditionen der Galiläa-Beduinen. Wir wissen nun, dass, wenn man nur noch eine halbe Tasse Kaffee nachgeschenkt bekommt, man sich dankend verabschieden sollte. Das hat uns Ali erzählt, nicht demonstriert, möchte ich betonen.
 
Nach einem freien Tag in Tel Aviv fuhren wir am letzten Tag unserer Reise in meine geliebte Wüste Negev und bekamen zum Dank für unser Verständnis dem Regen gegenüber und zum Abschied die lang ersehnten Sonnenstrahlen. Wir haben selbstverständlich unserem „Wald der deutschen Länder“ und dem Beith Eschel Park von Beer Schewa einen Besuch abgestattet und hatten das Vergnügen, unser Mittagessen in einem Privathaus in Yerucham einnehmen zu dürfen. In Yerucham haben sich Frauen zu einer Kooperative von Köchinnen zusammen getan und laden Reisegruppen ein, bei ihnen zu speisen. Das war wieder eine gute Idee von Keshet, dem israelischen Partner von Scuba-Reisen, Hausmannskost nach israelisch-orientaler Art ist doch etwas ganz Feines für mitteleuropäische Gaumen.
 
Vielleicht gehört dies nicht zu einem Reisebericht, aber es ist mir doch ein Bedürfnis, allen Beteiligten meinen großen Dank auszusprechen. So bedanke ich mich – first and foremost – bei meiner tollen Reisegruppe. Immer gut gelaunt, verständnisvoll gegenüber den regenbedingten Änderungen im Programm, neugierig und aufgeschlossen. Ihr wart klasse.
 
Danke an die bezaubernde Corinne Goldberg. Mit ihr hatten wir eine reizende, freundliche und kluge Reiseleiterin zur Seite, die uns ihr Wissen durch leicht verständlich erzählte Geschichten bestens vermitteln konnte. Als Schweizerin sprach auch sie fast deutsch. Smily. Danke an den wunderbaren Ali Gadir, der uns charmant und sicher durch mehr als das halbe Land gefahren hat. Danke an Gilad Riedl von Scuba-Reisen, der meine Vorstellungen von der geplanten Reise geduldig, humorvoll und freundlich umgesetzt hat und last but not least bedanke ich mich bei Moshe Gabay und Ruth Amieli von Keshet, die uns bei den Programmänderungen wirklich fast rund um die Uhr zur Seite gestanden haben.
 
Nächstes Jahr in Jerusalem? Sehr gerne. Ich freue mich auf Sie/Euch.
Ihre/Eure Keren Muhs
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Heute ist internationaler Falafel-Tag - wo esst ihr am liebsten eure Falafel. Gibt es gute Falafel in Deutschland, wo?
#falafelday
Anbei noch ein kurzes Video. Zuschauen und Lernen :-)
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Streik-Info: Israelische Airlines streiken auf Grund des open-sky-Abkommens mit der EU zunächst auf unbestimmte Zeit.
Auch die Gewerkschaften der Lufthansa haben zu Warnstreiks aufgerufen - viele Flüge wurden daher zunächst heute gestrichen.
Wir bemühen uns alle betroffenen Passagiere zeitnah zu kontaktieren.
Betroffene Passagiere bitten wir uns aktuelle Kontaktdaten in Israel/Deutschland per E-Mail oder Telefon mitteilen:
0711 - 614076 - 0 / kontakt@scuba-israel-reisen.de
Wir bedauern die Unannehmlichkeiten sehr und bemühen uns die Auswirkungen für Sie so gering wie möglich zu halten.
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Botanischer Garten Kibbuz Ein Gedi
Quelle: Kibbuz-Hotel Ein Gedi
Bild online vom 21.03.2013 bis ??.??.2013.
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Wieder nichts sehenswertes im TV? Dann haben wir etwas für euch: Die Dokumentation "Leben in Bildern" erzählt die Geschichte von Miriam und Ben Weissenstein und ihren traditionsreichen Fotoladen in Tel Aviv. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet und ist derzeit in der ARTE-Mediathek verfügbar (nicht mehr lange!). Anschauen lohnt sich.

War jemand von euch schon in dem Fotoladen?
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