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Scuba-Reisen GmbH - Israel aus erster Hand
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Seit 2008 lädt das Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden ein, Israel zu Fuß kennen zu lernen. In diesem Jahr reiste die Gruppe in den Negev, ins Wadi Qelt sowie nach Jerusalem. Einige Impressionen finden sich im Link anbei.

Wer Lust auf eine Wanderreise bekommen hat, dem seien folgende Reisen empfohlen:

Die Wanderreise auf den Spuren Jesu von Chavaja vom 21. - 29. 09.2016: http://www.chavaja.de/wanderreise

oder

die Erlebnisrundreise mit leichten Wanderungen mit 7 Terminen in diesem Jahr: http://www.scuba-israel-reisen.de/…/info/34-israel-erlebnis…

oder sollte sich den Termin vom 04. - 11.04.2017 merken, denn auch die Städtepartnerschaft Yokneam-Wiehl plant erneut eine Wanderreise durch Israel.

Die Wanderreisen werden in kleinen Gruppen durchgeführt.
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Israel ist einzigartig, faszinierend, aufregend! Du warst noch nie dort? Dies könnte DEINE Gelegenheit sein! Jedes Jahr bietet Israel Connect mehrere Reisen für junge Christen an. Wir reisen durchs Land, berühren die Spuren Jesu, treffen junge Israelis und Zeitzeugen des Holocaust.

Die Termine für das Jahr 2016 stehen fest:
16.05. - 26.05.2016
30.08. - 09.09.2016

Bis 4 Monate vor Abreise bietet das Israel Connect - Team Frühbucherpreise für beide Reisen an.

Details unter http://www.israelconnect.de
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Wilfried Schroth's profile photo
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Einige Impressionen der Israelreise Kirchengemeinde Dettingen an der Erms mit Pfrarrer Tobias Gentsch und Reiseleiter Uriel Kashi. Vielen Dank an die Teilnehmer für die Erstellung des Videos.
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Evangelische Kirchengemeinde Dettingen an der Erms | Alles Wesentliche im Leben beginnt mit Begegnung
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Praktischer Tipp zum Rail&Fly-Ticket - vorbei ist die Zeit, dass das R&F nur am DB-Automaten ausgedruckt werden konnte.

Ganz bequem online - print@home
Auf www.accesrail.com/checkin können Sie Ihre Fahrkarte zum Flugticket ganz einfach unter Eingabe Ihres Namens und Ihres Flugbuchungscodes oder Ihrer Flugticketnummer abrufen und selbst ausdrucken. Sollten Sie Ihre Fahrkarte verloren haben, so ist
ein erneuter Ausdruck online problemlos möglich. Bitte beachten Sie, dass die Fahrkarte frühestens 72 Stunden vor Abfahrt ausgedruckt werden kann.
1.Vergewissern Sie sich, dass ein betriebsbereiter Drucker zur Verfügung steht (Fahrkarte kann nicht im DB Reisezentrum ausgedruckt werden!).
2.Rufen Sie die Webseite www.accesrail.com/checkin auf.
3. Geben Sie Ihren Namen und wahlweise Flugticketnummer oder PNR locator (Flugbuchungscode) an.
4. Prüfen Sie Ihre Reisedaten.
5. Lassen Sie sich einen Link, unter dem Sie sich das Rail&Fly Online eTicket abrufen können, an Ihre Email-Adresse zusenden oder lassen Sie sich die Fahrkarte auf einem separaten Browserfenster anzeigen.
6. Drucken Sie die Fahrkarte aus.
Tipp: Im rechten, oberen Bildschirmbereich können Sie die Sprache der Seite ändern.

Diese Information findet sich ab kommender Woche auch auf allen unseren Rail&Fly Abholscheinen.
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*The check-in process can only be done within 3 days of the travel date. Step 1: Retrieve Order. Please enter the Name as it appears on the passport or contact your travel agency for verifications. First name: Last name: Provide one of the following for identification. PNR Locator: ...
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Freundeskreis Wiehl/Jokneam: Wanderreise Israel

(21. Mai 2014) Unter dem Motto „Die etwas andere Art, Israel zu erleben!“ hatte der Freundeskreis Wiehl/Jokneam zu einer Wanderreise eingeladen.
 
Und genau dies war auch der Anlass für viele, sich für diese Reise zu interessieren. Dabei hat aber niemand der 22 Teilnehmer im Vorfeld erahnt, was ihn in Israel erwarten wird. Aber soviel kann vorab gesagt werden, das Resümee am Ende war sehr positiv und es war eine rundum gelungene Reise.
 
Aber der Reihe nach: Zu Beginn geht es gleich in die Wüste Negev und auf dem Weg sehen wir Kamele, Esel, Beduinensiedlungen, Kinder, Kalksandstein und Gebirge – so haben sich die meisten die Wüste nicht vorgestellt. Erster Programmpunkt ist zunächst die Besichtigung der Grabstelle von David Ben Gurion, der nach seinem politischen Wirken im Kibbuz Sde Boker gelebt hat. Von hier eröffnete sich eine phantastische Aussicht auf das Wadi Nahal Zin. Dann muss die Gruppe dann erstmals zeigen, wie es um die Kondition bestellt ist. Der Nationalpark ist eine Sehenswürdigkeit und tiefe, breite Schluchten sind in das weiße, weiche Kalkgestein geschnitten und fast senkrecht erheben sich die Gesteinsschichten.
Ein schmaler Wasserlauf durchzieht den unteren Bereich des Canyons und keiner erwartet hier einen Wasserfall – mitten in der Wüste, ein Wunder. Die Wanderung ist gekennzeichnet durch schmale Wege, steile Aufstiege, senkrechte Wände mit Kletterhilfen und vielen Stufen. Hier wird uns gleich am ersten Tag deutlich, dass die Wanderungen in Israel keine Spaziergänge werden und schon zu Beginn zeigt sich, dass die Unterstützung in der Gruppe sehr gut funktioniert und die Wanderung gleich zu einem großen Zusammenhalt beiträgt. Die Besichtigung der Ruinen der Nabatäerstadt Avdat zeigt ihre strategische Bedeutung, seit dem 4. Jhdt. bestand hier eine Stadt der Nabatäer als wichtige Station der Gewürzstraße. Am Ende des Tages steht die Besichtigung von Wohnhaus und Museum von David Ben Gurion und seiner Frau Paula.
 
Der zweite Tag führt die Gruppe noch ein Stück tiefer in die Wüste hinein. Im Ramon Krater, der mit einer Länge von 40 km und einer Breite bis zu 10 km weltweit der größte Erosionskrater ist, entstanden vor 220 Millionen Jahren, findet die nächste Wanderung statt. Und wieder großes Erstaunen, allein der Blick in den Krater hinein ist einzigartig und während der Wanderung ergeben sich immer neue Motive für ein Foto: ob Gesteinsformationen, Flora und Fauna – der Weg geht durch mehrere Wadis und hat teilweise steile Anstiege. Am Abend erwartet uns der nächste Höhepunkt: das Beduinendorf Kfar Hanokdim. Bevor die Lodges (Sechserzelte) bezogen werden, gibt es erst einmal einen Kamelritt; nach dem Abendessen einen Empfang in einem großen Beduinenzelt mit offenem Feuer durch einen Beduinen, der uns über das Leben der Beduinen berichtet. Vielleicht ein wenig zu touristisch, aber dennoch eine interessante Erfahrung. Was dann passiert, ist ungewöhnlich für diese Jahreszeit: in der Nacht gibt es Gewitter mit starkem Regen, womit im Mai kaum zu rechnen ist. Die Straßen sind von Schlamm überflutet, so dass das Programm am nächsten Tag geändert werden muss. Besichtigungen in Beit Guvrin und eine Wanderung durch den KKL Ayalon Park finden statt.
 
Am Abend treffen wir in unserer Partnerstadt Jokneam ein, wo wir als Gruppe herzlich empfangen werden. Obwohl es nur eine Übernachtung in den Gastfamilien ist, fühlen sich alle schnell heimisch. Am Tag danach steht der See Genezareth mit einer besonderen Wanderung auf dem Programm: Westlich des Sees Genezareth liegt ein Felsmassiv, das nach Norden hin abgerutscht zu sein scheint. Das gesamte Gebiet nennt sich Arbel Nationalpark und Naturreservat, weil sowohl historische Stätten, einstmals bewohnte Höhlen und eine ehemalige Synagoge zu entdecken sind, zum anderen die Gegend eine geschützte Naturregion ist. Hier geht es auf einem Teil des „Jesus Trail“ vom Felsmassiv herunter zum See. Entspannung ist nachmittags angesagt im Naturschwimmbad Sachne.
Am Samstag ist ein besonderer Höhepunkt und eine Herausforderung der Reise die Wanderung im Wadi Kelt: Das Wadi, das ganzjährig Wasser führt, hat drei Quellen: Ain Farah, Ain Fawar und Ain Qelt, die östlich von Jerusalem liegen. Es endet bei Jericho in der Nähe des Toten Meeres und beherbergt eine einzigartige Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Hier sind allerdings Kletterkünste, Kondition und Schwindelfreiheit erforderlich, denn es gilt, Felsen zu überwinden und an Felsvorsprüngen entlang zu gehen, was nicht immer einfach ist. Das Wadi, das an einigen Stellen viel Wasser führt, muss durchquert werden. Aber immer wieder ergeben sich Ausblicke in eine kaum vorstellbare Landschaft, Felsschluchten, die rechts und links den Weg säumten. Jeder ist froh, als es nach gut 6 Stunden geschafft ist. Alle sind sich einig, dies war eine ganz besondere Wanderung, die nicht hätte fehlen dürfen. Eine gute Erfahrung, dadurch, dass alle sich gegenseitig halfen, wenn es nötig war.
 
Und nach vielen tollen Erlebnissen, abseits der Touristenströme, geht es über Jerusalem nach Beit Jala, vorbei an der „Mauer“ und durch den Checkpoint. Das Quartier ist im Gästehaus von Talitha Kumi (Berliner Mission). Am nächsten Tag ist Faten Mukarker, Palästinenserin, die im Oktober zu Gast in Wiehl war, Reiseleiterin für die Gruppe. Sie nimmt uns mit auf eine Rundfahrt und zeigt uns ihren Garten, jüdische Siedlungen und die „Mauer“. Beit Jala, Beit Sahour und Bethlehem stehen auf dem Programm mit der Besichtigung der Hirtenfelder und der Geburtskirche. Es ist eine sehr persönliche Begegnung mit Faten Mukarker, in deren Haus wir anschließend zum Essen eingeladen sind. Ihr Mann Nicola hat gekocht und wir hören aufmerksam zu, welche Botschaft sie für uns haben. Sie machen deutlich, dass es auf beide Seiten Menschen gibt, die den Frieden wollen und dass alles dafür getan werden muss.
 
Auch das Tote Meer steht auf dem Programm, so dass jeder sich davon überzeugen kann, ob das Wasser auch wirklich trägt. Der letzte Tag ist mit dem Besuch in Jerusalem noch einmal ein Höhepunkt: Blick vom Ölberg; Fußweg hinunter zur Kirche der Nationen und den Garten Gethsemane, durch das Löwentor in die Altstadt, über die Via Dolorosa zur Grabeskirche. Mit der Besichtigung der Klagemauer endet das Programm in Jerusalem und in Israel. Die Teilnehmer sind sich einig, dass dies eine besondere Reise mit vielen Erlebnissen und Ereignissen war, die kaum zu beschreiben sind, viele Teilnehmer würden eine solche Reise wieder mitmachen. Unterwegs war eine Gruppe mit vielen Individualisten, aber alle hatten die gleiche Motivation. Diese Reise wurde den Vorstellungen gerecht: wandern und Israel auf eine andere Art zu erleben. Dies ist vor allem durch eine gute Zusammenarbeit der Reiseleitung mit dem israelischen Guide sowie dem hervorragenden Busfahrer gelungen, der 20 Jahre in der Schweiz gelebt hat und perfekt deutsch spricht.
 
Es sind außerdem die persönlichen Begegnungen, die diese Reise geprägt haben: Kontakte in der Partnerstadt Jokneam, eine Einladung des Busfahrers in sein Haus und ein persönlicher Bericht über sein Leben als Beduine sowie die Einladung und die Berichte von Faten Mukarker über das palästinensische Volk. Innerhalb der Gruppe kam es zu angeregten Gesprächen über die politische Situation im Nahen Osten. Israel ist eine Reise wert und es gibt viel zu erleben und zu sehen – eben nicht nur Kirchen und heilige Stätten, sondern abseits der Touristenströme sehr schöne Wanderrouten. Wer sich für eine Reise nach Israel interessiert, im Oktober findet die nächste Begegnungsreise in die Partnerstadt Jokneam statt, kann sich informieren bei Gerhard Hermann, 02262/97520, E-Mail: wiehl@gerhardhermann.de.
 
Gerhard Hermann
 
Eine Bilderserie finden Sie unter https://plus.google.com/photos/100597929656141877876/albums/6013589446756622113?banner=pwa&authkey=CJif78bjnvLi0gE
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2014-05-05 - Wanderreise Israel (133 Fotos)
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Alexander von Humboldt sagte einmal:
„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben!“
Wir wollten die Welt anschauen und in alten Bibelländern auf Spurensuche gehen.
Und endlich war es so weit, nach einer langen Vorbereitungszeit und vielen Anmeldungen konnte die erste Gruppe der Israel/Jordanienreise 2013 im April starten. Aufgrund des außerordentlich hohen Interesses an dieser Reise wurden die Anmeldungen halbiert, die 2. Gruppe flog 3 Wochen später, im Mai.
Gruppenbild im Wadi Rum vor den sieben Säulen der Weisheit (Jordanien)
Am ersten Morgen begrüßte uns in Amman der sachkundige, jordanische Guide Achmad, der uns als erstes zur alten Stadt Jerash oder auch Gerasa genannt, führte. Hier in dieser prachtvollen Ruinenstadt konnten wir erstaunt feststellen, was die alten Römer schon für ausgeklügelte Abwassersysteme und sogar Zebrastreifen in ihren alten Straßen angelegt hatten. Ein großes ovales Forum, außergewöhnlich,Tempelanlagen, das Nymphäum und alte Mosaiken auf den Füßböden der späteren, byzantinischen Kirchenruinen konnten wir bewundern.
Es folgte eine Stadtrundfahrt in Amman, der Hauptstadt des ca. 6.5 Mill. Einwohner zählenden Landes. Hier war es besonders das alte Theater, das unsere Aufmerksamkeit erregte, da es das Größte im Nahen Osten sein soll und für 6000 Menschen Platz bietet. Im Museum der Zitadelle aber war etwas Kleines, fast Unscheinbares, dass uns anrührte.
Es waren Tränenfläschchen, die dort ausgestellt waren. Sie erinnerten uns an das Psalmwort aus Ps. 56: “..sammle meine Tränen in deinen Krug...“
Nun konnten wir uns auch vorstellen, wie diese kleinen Krüge ausgesehen haben, die mit Tränen gefüllt, als Grabbeigabe dem Toten mitgegeben wurden.
Der nächste Tag war biblischen Stätten am Jordan gewidmet. An der Taufstelle Jesu,jenseits des Jordan, sangen wir: „Danke für diesen guten Morgen.“ und „Lobe den Herrn meine Seele..“ In der Gegend, die man der Himmelfahrt Elia zuschreibt: „Swing low, sweet chariot...“
Die Teilnehmer waren erstaunt zu hören, wie viele biblische und christliche Stätten es auf jordanischer Seite gibt.
Wir stiegen auf den Berg Nebo, von wo aus Mose das „Gelobte Land“ nur sehen durfte und hörten auf eine Andacht, passend zum Geschehen, so wie wir es auch an allen anderen Orten, die mit der bibl. Geschichte verbunden sind, taten.
Danach fuhren wir nach Machaerus, dort hatte Herodes der Große einen Palast und Herodes Antipas ließ hier Johannes den Täufer enthaupten.
Der kegelförmige Berg liegt in der Nähe der alten Weihrauchstraße.
Zum Schluß sahen wir uns in der St. Georgskirche von Madaba die weltberühmte, älteste Landkarte von Palästina an, die Mitte des 6. Jhdt. als Mosaik mit ca. 2.3 Millionen Steinchen angefertigt wurde. Ein aussagekräftiges geografisches und handwerkliches Meisterwerk.
Auf der Fahrt zurück zum Hotel bot Achmad uns noch einen Abstecher in die Botanik an, er wollte uns unbedingt die Nationalblume Jordaniens zeigen, die schwarze Iris! Wir fanden sie auch, nach eifriger Suche! Leider hatte sie beschlossen, in den nächsten Tagen zu verblühen, sodass die Maigruppe nicht mehr ihre schwarze Schönheit bewundern konnte. Es gibt Photos!
Bevor es am nächsten Morgen Richtung Süden weitergehen sollte, fuhren wir am Abend zuvor zu einem jordanischen „Insiderrestaurant“ wo wir uns mit arabischen und jordanischen Spezialitäten reichlich verwöhnen ließen.
Einen zusätzlichen Spaß hatten wir, als einige Gäste der Aprilgruppe mit langem Arabermantel am Tisch saßen, was dem Ganzen nochmals ein orientalisches Flair vermittelte.
 Am 3. Tag ging es weiter Richtung Wadi Rum, eine lange Fahrt lag vor uns, die u. a. verkürzt wurde durch das Singen einiger Lieder und den 1. Teil der Geschichte über Noomi und Ruth, die im Moabiterland eine Zeitlang gelebt hatten.
Die Fahrt führte durch viele biblisch bekannte Gegenden, wie z. B. Ammoniter Land, Moabiter Land, Edomiter Land bis hin ins Land Midian. Alles vertraute Namen aus dem A.T.
Die anfänglich öde Tristess der Landschaft –manchmal fuhren wir auch parallel zur Hedschasbahn - wich immer mehr den beeindruckenden Felsformationen, die uns zum Ende der Fahrt mehr und mehr begegneten und unsere Bewunderung abverlangten. Dass Wadi Rum ließ schon mal grüßen.
Jeepfahrt durch das Wadi Rum (Jordanien)
Dort angekommen, stiegen wir um auf alte Jeeps, die ganz bestimmt nicht den deutschen TÜV überstanden hätten. Aber der TÜV war weit weg, und wir wollten eine Jeeptour machen! Zuerst einmal wurden wir Frauen für die Wüstenfahrt richtig gestylt, indem wir unsere Tücher und Schals von einem freundlichen Jordanier fachkundig und elegant um den Kopf gelegt bekamen, und nun sahen wir aus wie waschechte Beduinen, na ja, fast!
 
Das Wadi ist ein Juwel. Der rote Sand, die Granitfelsen mit ihren bizarren Formationen und beeindruckenden Formen, jahrtausende alte Felszeichnungen und die hohen Sanddünen trugen dazu bei, dass dieses Gebiet zum Weltnaturerbe von der Unesco erkoren wurde. Der Apollo 15 Astronaut James Irwin, er war als 8. Mensch auf dem Mond,  nannte das Wadi bei seinem Besuch das „Tal des Mondes“, und wer könnte das glaubhafter aussagen als einer, der beides gesehen hat.
Aber es war noch nicht vorbei mit den Naturwundern, es sollte noch schöner kommen, noch prächtiger, denn am nächsten Tag stand Petra, die alte Felsenstadt der Nabatäer auf dem Programm. Wir gingen über die Prozessionsstrasse, die uns durch den engen
Das "Schatzhaus des Pharao" in Petra (Jordanien)
Siq führte und standen plötzlich vor dem sonnenbeschienenen Schatzhaus, das eigentlich gar kein Schatzhaus ist, sondern ein Grabmal mit Versammlungsraum. Es war atemberaubend, unglaublich, was uns dort erwartete.
Die hochentwickelte Baukunst der Nabatäer verblüfft alle, die jemals in Petra waren.
Wir gingen dort umher und kamen aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus, denn es folgte ein Highlight auf das andere. Ob es nun die grandiosen, in den Felsen gehauenen Fassaden der Grabmäler waren oder die unglaublichen Farbenspiele des Sandsteins, das bleibt jedem Betrachter selbst überlassen. Man kann verstehen, wenn Lawrence von Arabien vor ca. 100 Jahren den Ausspruch tat: „Petra ist der schönste Ort der Welt“!
Aber auch ein solch beeindruckender Tag geht einmal zuende, und so nahmen wir Abschied von Petra und gleichzeitig von Jordanien und wendeten uns neuen Ufern zu, denn nun sollte unsere länderübergreifende Reise in Israel fortgeführt werden. Achmad begleitete uns zum Grenzübertritt nach Akaba/Eilat und achtete jedesmal darauf, das wir gut „rüber kamen“, was auch problemlos klappte! Mit einem freundlichen „Salam“ wurden wir von ihm verab-schiedet, nicht ohne den Hinweis, doch bald wiederzukommen, und ein paar Minuten später begrüßte uns Gabi, die nette israelische Reisebegleiterin, mit einem herzlichen „Schalom“!
 
In Eilat nutzten wir die Gelegenheit zu einem Besuch des Unterwasser Observatoriums, das uns 6 Meter tief in die fantastische Welt der Korallen und Fische hinab führte. Danach hieß es erst einmal Beine-baumeln-lassen im Roten Meer, Schwimmen oder nur Ausspannen und neue Kräfte sammeln für die nächsten Tage.
Eine Fahrt durch die Aravaebene, eine Art Savanenlandschaft, führte uns nach Masada, der legendären Felsenfestung. Wir hatten es einfacher als damals die Römer bei der Belagerung und Erstürmung des Felsens im Jahre 73 n. Chr., wir konnten bequem mit der Seilbahn die Festung erstürmen.
Hier hatte Herodes der Große ebenfalls eine enorme Palastanlage, von der wir noch einiges sehen konnten. Auch hörten wir die dramatische Geschichte der Widerstandskämpfer, die dort oben gelebt hatten; das Ende ist leider noch offen!
Danach ging es weiter zum Toten Meer mit seinen 33% Salzgehalt, dort wurde die unumgängliche Badepause eingelegt. So hatten wir innerhalb von 24 Stunden ein zweifaches Badevergnügen, im Roten Meer und im Toten Meer.
Auf der Weiterfahrt gab es eine weitere Überraschung. Dieses „Bonbon“ hieß Jericho, mit 10.000 Jahren eine der ältesten Städte der Welt. Wir fuhren zu einem Hügel, von dem aus wir den „Berg der Versuchung“ sehen konnten, außerdem machte uns Gabi auf den alten Tell, die ürsprüngliche Stadt, aufmerksam. Jericho, die tiefstgelegene Stadt der Welt mit 250 M. unter Null, gehört zur A-Zone und ist eine autonome palästinensische Stadt. Sie hat den Beinamen,
die Palmenstadt! Datteln aus Jericho sind berühmt, darum ließen wir es uns auch nicht zweimal sagen, davon genügend einzukaufen.
Schon ein wenig müde von der langen Fahrt, aber dennoch in sehr gespannter Erwartungshaltung fuhren wir mit dem Jerusalemlied in Jerusalem ein. Ein immer wieder bewegender, anrührender Moment, wenn der Tempelberg mit dem Felsendom vor unseren Augen sichtbar wird.
Wir waren angekommen in der Stadt, die die Menschen seit eh und je berührt, die seit fast 2000 Jahren das Ziel und Sehnen der jüdischen Menschen in der Diaspora war und ist. „Nächstes Jahr in Jerusalem“, so klingt es seit der Zerstörung des Tempels 70 n. Chr.
Die nächsten Tage waren ausgefüllt mit immer neuen Eindrücken und Bildern dieser Stadt, die so heiß umstritten ist wie keine andere, und die doch Gottes Stadt ist. Eine Stadt voller verschiedener Kulturen, religiöser Orte, fanatischer Ideologien und mehr oder weniger interessierter Touristen.
Die Bar Mitzwafeiern, die teils mit Trommeln und Schofarhörnern auf dem Weg zur Klagemauer begleitet wurden, faszinierten und zogen uns alle in ihren Bann, und ganz besonders die prachtvollen Gewänder der jemenitischen, jüdischen Familien.
Ein Besuch der Davidstadt war als nächster Punkt auf unserem Programm.
Während einige Teilnehmer den 30-minütigen Gang durch den dunklen, mit wadenhohem kalten Wasser angefüllten Hiskiatunnel wagten, bevorzugten die anderen die trockene, kürzere Variante des uralten, kanaanitischen Tunnels. Die nun folgende Wartezeit benutzten zwei Herren kurzerhand zu einem Besuch beim arabischen Friseur im Dorf Siluan!
 
Ein Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem forderte manchem von uns viel ab, besonders denen, die zum ersten Mal dort waren. Wir suchten im Tal der zerstörten Gemeinden die Namen der Städte, die mit uns in Verbindung stehen; wir werden es niemals begreifen, was damals geschehen ist.
Eine Besichtigung der Geburtsgrotte in Bethlehem war nur der Aprilgruppe vergönnt, denn 3 Wochen später, im Mai, waren so viele Touristen in der Geburtskirche, dass wir es vorzogen, auf den Gang hinunter zur Grotte zu verzichten. Stattdessen fuhren wir zu den Hirtenfeldern und hatten einen guten Platz, um an die Geburt Jesu in Bethlehem zu erinnern. Wir sangen Lieder wie: „Vom Himmel hoch..“ und: „die Tore weit...“, und das nicht nur zur Weihnachtszeit! In dieser pastoralen Gartenanlage hörten wir auch die Fortsetzung der Noomi-Ruth-Geschichte, der beiden Frauen, die vor über 3000 Jahren in Bethlehem angekommen waren.
Es folgte eine weitere Überraschung: Picknick am Herodion!
Picknick zur Mittagszeit (Israel)
Unser palästinensischer Busfahrer Azzam hatte sich bereiterklärt, für uns „Maklube“ zu kochen –natürlich mit Hilfe seiner lieben Frau – und so kamen wir in den köstlichen Genuß, dieses besondere arabische Gericht unter freiem Himmel - einmal bei Kälte und einmal bei Hitze -, serviert zu bekommen. Es schmeckte uns allen vorzüglich, bei jeder Witterung!
Danach gingen wir gestärkt auf das Herodion, ebenfalls eine Palastanlage von Herodes dem Großen, dessen Grab man vor einigen Jahren auch dort gefunden hat.
 
Die erfüllten und ereignisreichen Rundreisen endeten jeweils am Sonntag in Jerusalem mit einem Gottesdienst in der Erlöserkirche.
Im April waren zwei Teilnehmerinnenn dabei, die den Gottesdienst mit ihrem Flötenspiel bereicherten. Zum Sonntag Jubilate hatten sie Flötenstücke ausgewählt, die mit leiser Orgelbegleitung vom KMD Herrn Göttsche unterstützt, alle Kirchenbesucher des Gottesdienstes erfreuten. Die Maigruppe lernte den Probst von Jerusalem beim Gottesdienst und anschließenden Kirchenkaffee kennen.
Unsere Zeit in Israel ging zuende und wir mußten uns nun auch von Gabi verabschieden, die mit ihrer unnachahmlichen Art jeden von uns begeistert hat.
Andacht der Gruppe (Israel)
 
Kurt Tucholski sagte einmal:"Trudele durch die Welt, sie ist schön, gib dich ihr hin und sie wird sich dir geben!"
Das haben wir auch getan und erlebt. Israel polarisiert, uns hat das Land angezogen! Unsere Sinne wurden mit vielen Eindrücken überreich beschenkt. Wir hörten neue Erkenntnisse und die biblischen Berichte wurden wieder lebendig vor unseren Augen.
Die Teilnehmer gingen voller schöner Erinnerungen und großer Dankbarkeit auseinander und werden noch lange mit diesen beeindruckenden Reisen beschäftigt sein.
Viele Teilnehmer fragten nach einer weiteren Reise dieser besonderen Art, diesem Wunsch will die Reiseleiterin mit ihren Guides sehr gerne wieder nachkommen.
Rosel Six
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Zurück aus den Feiertagen wünschen wir euch ein erfahrungsreiches Neues Jahr 2016.
Für uns beginnt das Jahr mit einem kleinen Highlight:
Unsere neue Webseite wurde heute online gestellt.
Nach 6 Jahren war es an der Zeit für neue Technik. Die neue Webseite bietet nicht nur ein komplett überarbeites Design, sondern auch zahlreiche neue Möglichkeiten. Um nur einige zu nennen:
- Online-Buchungsmöglichkeit für Transfers und Rundreisen (weitere Leistungen folgen)
- "Responsive Webdesign" für Darstellung auf PC, Smartphones und Tablets
- neue Inhalte (Sehenswürdigkeiten und Feiertage - werden aktuell eingepflegt)
- Volltextsuche
... und vieles mehr.
Über einen Besuch auf unserer neuen Seite freuen wir uns:
www.scuba-israel-reisen.de
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Israel-Veranstalter. Seit 1980 bieten wir Ihnen alles für Ihren Israel Urlaub an, ganz gleich ob Rundreise, Studienreisen, Pilgerreise, Hotels (Jerusalem, Tel Aviv, Totes Meer usw.), Mietwagen oder Transfer.
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Unsere Jugendgruppe aus Kempten singt für Soldaten an der Grenze zum Libanon das Shmah Israel ("Höre Israel"). Es ist der älteste Ausdruck jüdischen Selbstverständnisses und beinhaltet die Einheit und Einzigkeit Gottes sowie mehrere zentrale Gebote des Judentums.
Möchtet auch Ihr auf eurere Reise eine Begegnung mit Soldaten planen, gerne helfen wir weiter.
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Unsere Jugendgruppe aus Kempten singt für Soldaten an der Grenze zum Libanon das Shmah Israel ("Höre Israel"). Es ist der älteste Ausdruck jüdischen...
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Gerne möchten wir Euch auf zwei Veranstaltungen aufmerksam machen:

1. Die Tanzcompany Ballet Magnificat! ist am 30.04.2015 erneut in Stuttgart (Liederhalle) zu Gast. Aufgeführt wird die Story von Corrie ten Boom „Die Zuflucht“. Corrie ten Boom, eine junge holländische Frau, versteckte und versorgte jüdische Familien während des 2. Weltkrieges. 1944 wurde sie verraten und kam mit ihrer Schwester Betsie in das Konzentrationslager Ravensbrück. Eine qualvolle Zeit begann… Ein großartiges Tanzdrama einer heldenhaften Lebensgeschichte mit einem grandiosen Ende.
Tickets können noch kurzfristig bei easyticket bestellt werden: https://www.easyticket.de/veranstaltung/ballet-magnificat/…/

2. Das Jerusalemer Opernfestival 2015, 24. – 28. Juni 2015
L’elisir d’amore in JERUSALEM - ein einmaliges Opernerlebnis im Sultan’s Pool am Fuße der Altstadtmauern. Es sind noch einige Opern-Karten für die Hauptattraktion des diesjährigen Festivals verfügbar. Angebote ab 519,- EUR inklusive Flug, 4 Üb x Hotel im DZ/Frühstück und Opernticket unter http://www.scuba-israel-reisen.de/files/OperaJerusalem.pdf
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Bild unserer kleinen, internen Weihnukka-Feier vergangene Woche.
Wir wünschen allen unseren Freunden ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Chag Sameach!
Nächstes Jahr in Jerusalem.

PS: Ab dem 24.12. 12:00 Uhr sind wir bis zum 29.12. telefonisch nicht erreichbar. Bitte in dringenden Fällen per Mail an kontakt@scuba-israel-reisen.de
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5. Lassen Sie sich einen Link, unter dem Sie sich das Rail&Fly Online eTicket abrufen können, an Ihre Email-Adresse zusenden oder lassen Sie sich die Fahrkarte auf einem separaten Browserfenster anzeigen.
6. Drucken Sie die Fahrkarte aus.
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Sie begann ein wenig holprig, unsere Israel-Geburtstags-Reise im April 2013. Die El Al Israel Airlines hatte unseren Abflug aus Frankfurt am Main ersatzlos gestrichen, aber wir alle zusammen (Reiseteilnehmer, Scuba-Reisen als Veranstalter und ich selbst als Gruppenleiterin) hatten schnell eine flexible Lösung des Problems gefunden. Der erste Teil der Gruppe reiste einen Tag früher aus Frankfurt an, der zweite Teil kam planmäßig aus Berlin und zwei weitere Teilnehmer erreichten Israel aus München bzw. Köln/Bonn kommend. Am Ende jedenfalls waren wir alle glücklich zusammen und konnten mit den Feiern zum 65. Unabhängigkeitstag des Staates Israel beginnen.
 
Zuvor jedoch hatten die einen Tag früher Angereisten die Möglichkeit, einige Sehenswürdigkeiten in Tel Aviv zu besichtigen. Die ad hoc improvisierte Stadtführung sollte den Besuch des Marktes „Shuk HaCarmel“ sowie einen Rundgang zu den verschiedenen Bauhaus-Gebäuden beinhalten. Zumindest war das der Plan.
 
Doch schon auf dem Shuk ging mir einer der Reiseteilnehmer verloren, fand sich nicht zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort ein. Da es sich um einen über 80-jährigen Herrn handelte, machte ich mir natürlich große Sorgen und informierte die Polizei. Die erwies sich als unglaublich nett, sprach beruhigend auf mich ein, ließ Markt und Strand absuchen und die benachbarten Krankenhäuser anrufen. Was sich alles als unnötig erwies, denn besagter Herr tauchte zwei Stunden später gut gelaunt und sich keiner Schuld bewusst im Hotel wieder auf. Zwei weitere Ausreißversuche nahm ich noch hin, bevor es zu einem Tacheles-Gespräch kam. Ab dann lief alles super.

Und so feierten wir Israels Geburtstag am 15. April abends auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv inmitten hunderter fröhlicher Menschen, meist Familien mit ihren Kindern. Am nächsten Tag sollte gleich weiter gefeiert werden, mit einem Besuch der Flugshow, die leider nicht so spektakulär war wie wir erwartet hatten, und anschließendem BBQ im Yarkon-Park. Doch eines meiner „Schäfchen“ fehlte morgens im Bus. Schuld daran war die Party auf dem Dach des Hotels, der es (er) sich nicht hatte entziehen können. Und die ging bis drei Uhr morgens.
 
Na prima, dachte ich, noch ein Individualist in der Gruppe. Am Ende bestand die Reisegruppe nur aus Individualisten, und das ist auch gut so. Wir hatten viel Spaß miteinander, auch wenn das Wetter zunächst die Teller beim BBQ und später unser Programm ganz schön durcheinander wirbelte.
 
Am nächsten Tag lief aber (fast) alles planmäßig: In der Firma Evogene konnte über Für und Wider von genetisch veränderten Nahrungsmitteln diskutiert werden. Das Design-Museum von Ron Arad in Holon stellte sich als ein Kleinod heraus. Alle drei Monate wechselt die Ausstellung, so dass sich ein Besuch immer lohnt. Wir kamen in den Genuss, über das Leben von Leah Gottlieb, Gründerin der noch heute weltbekannten Bademodenfirma Gottex, zu hören und einige ihrer bedeutendsten Entwürfe zu sehen. 1918 in Ungarn geboren, hatte sie die Nazizeit mit ihren beiden kleinen Töchtern überlebt, in dem sie mit ihnen von Dorf zu Dorf zog, immer nur kurz an einem Ort verweilte.
 
Auch die Besichtigungen des darauf folgenden Tages blieben beim Thema. Am Holocaust Museum Lochamei HaGetaot, Haus der Ghettokämpfer, konnte der Garten eingeweiht werden Anschließend im Lager Atlit, in dem die Briten von 1945 bis1948 sogenannte illegale Flüchtlinge aus Europa internierte, stieß insbesondere die Baracke, in der die von den Schiffen kommenden Menschen geduscht und entlaust wurden, auf Kopfschütteln und Entrüstung, ähnelte sie doch erschreckend den Gaskammern der Nazis.
 
Einen guten Abschluss dieses Tages schenkte uns der Besuch des Theaters Nalaga’at, das Taub-Blinden eine Bühne bietet. „Nicht von Brot allein“ hieß das aufgeführte Stück, und tatsächlich hüllte uns nach wenigen Minuten der Duft von backendem Brot wohlig ein, begleitete uns durch das Leben von Menschen mit Behinderung. Ein Muss für jeden Besucher von Tel Aviv.
 
Auf Tel Aviv folgte ein teils regnerisches, teils sonniges Wochenende in Jerusalem mit Besuch der Großen Synagoge, der Kotel (Klagemauer), des Bazars und der Grabeskirche sowie eine Führung durch die neuen Ausgrabungen der Davidstadt. Am Sonntagmorgen hatte es sich dann in ganz Israel so richtig eingeregnet, und die Temperaturen ließen auch zu wünschen übrig. Wir mussten mit den Programmänderungen beginnen.
 
Ganz spontan statteten wir dem KKL-Hauptbüro einen Besuch ab und wurden überhaus herzlich von Jana Marcus in Empfang genommen. Wir bekamen einen Einblick in die verschiedenen Ehrenbücher des KKL. Und auch wenn man sie schon mehrfach gesehen hat, das „Buch der Kinder“ bringt uns jedes Mal wieder die ganze Tragweite des Holocaust ins Bewusstsein zurück. Man sieht die Eintragungen der Kleinen, oft mit Foto, und weiß, das ist oft alles, was von ihnen geblieben ist. Wenigstens hier ist das Gedenken an sie unauslöschlich.
 
Wegen des Regens und tief liegendem Nebel mussten wir zum allseitigen großen Bedauern den geplanten Spaziergang durch das Meshulam-Tal und die Fahrt auf die Golanhöhen streichen. Stattdessen statteten wir der Ausgrabungsstätte von Beith Shean einen Besuch ab, konnten uns in Katzrin wenigstens einen Film über die Golanhöhen anschauen und fanden uns dann aber planmäßig im Weingut Golan Heights zur Weinprobe und zum Abendessen ein.
 
Das Essen was sehr lecker und der Mundschenk äußerst großzügig. Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, nur soviel: Uns wurde warm ums Herz und die Busfahrt zum Hotel Ma’agan hätte lustiger nicht sein können. Wir hatten uns alle mächtig lieb.
 
Am nächsten Morgen: Regen und Programmänderungen. Die Baumpflanzung musste – wieder zum allgemeinen Bedauern – ausfallen. Stattdessen fuhren wir in unserem Reisebus durch das Hulatal und freuten uns an jedem einzelnen gesichteten Vogel, und war er auch noch so klein. Nach der Besichtigung einer sephardischen (orientalisch) und einer askenasischen (europäisch) Synagoge in Zfat machte uns der liebe Ali, bester und nettester Busfahrer aller Zeiten, das größte Geschenk aller Programmänderungen: Er lud uns ganz spontan zu sich nach Hause ein.
 
Ali Gadir, der fast zwei Jahrzehnte in der Schweiz gelebt hatte, ist Beduine, spricht natürlich deutsch, na gut, schweizer-deutsch, und lebt in der Beduinenstadt Bir Al-Maksur in Galiläa. Bei Tee, Kaffee und äußerst leckerem Gebäck erzählte er uns aus seinem Leben, vom Zusammenhalt und den Traditionen der Galiläa-Beduinen. Wir wissen nun, dass, wenn man nur noch eine halbe Tasse Kaffee nachgeschenkt bekommt, man sich dankend verabschieden sollte. Das hat uns Ali erzählt, nicht demonstriert, möchte ich betonen.
 
Nach einem freien Tag in Tel Aviv fuhren wir am letzten Tag unserer Reise in meine geliebte Wüste Negev und bekamen zum Dank für unser Verständnis dem Regen gegenüber und zum Abschied die lang ersehnten Sonnenstrahlen. Wir haben selbstverständlich unserem „Wald der deutschen Länder“ und dem Beith Eschel Park von Beer Schewa einen Besuch abgestattet und hatten das Vergnügen, unser Mittagessen in einem Privathaus in Yerucham einnehmen zu dürfen. In Yerucham haben sich Frauen zu einer Kooperative von Köchinnen zusammen getan und laden Reisegruppen ein, bei ihnen zu speisen. Das war wieder eine gute Idee von Keshet, dem israelischen Partner von Scuba-Reisen, Hausmannskost nach israelisch-orientaler Art ist doch etwas ganz Feines für mitteleuropäische Gaumen.
 
Vielleicht gehört dies nicht zu einem Reisebericht, aber es ist mir doch ein Bedürfnis, allen Beteiligten meinen großen Dank auszusprechen. So bedanke ich mich – first and foremost – bei meiner tollen Reisegruppe. Immer gut gelaunt, verständnisvoll gegenüber den regenbedingten Änderungen im Programm, neugierig und aufgeschlossen. Ihr wart klasse.
 
Danke an die bezaubernde Corinne Goldberg. Mit ihr hatten wir eine reizende, freundliche und kluge Reiseleiterin zur Seite, die uns ihr Wissen durch leicht verständlich erzählte Geschichten bestens vermitteln konnte. Als Schweizerin sprach auch sie fast deutsch. Smily. Danke an den wunderbaren Ali Gadir, der uns charmant und sicher durch mehr als das halbe Land gefahren hat. Danke an Gilad Riedl von Scuba-Reisen, der meine Vorstellungen von der geplanten Reise geduldig, humorvoll und freundlich umgesetzt hat und last but not least bedanke ich mich bei Moshe Gabay und Ruth Amieli von Keshet, die uns bei den Programmänderungen wirklich fast rund um die Uhr zur Seite gestanden haben.
 
Nächstes Jahr in Jerusalem? Sehr gerne. Ich freue mich auf Sie/Euch.
Ihre/Eure Keren Muhs
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Benayah Blum
2 years ago
Ich habe schon seit 25 Jahre mit dieser Reisebüro gearbeitet, und sie können auch diese spezielle Reisen nach Israel anbieten,.