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Ohrenbetäubend laute stille Post

Zitate, die Zitatfunktion, das sind zentrale Mechanismen des Internet, vor allem der sozialen Medien. Im Zusammenspiel mit professionellen Medien ergibt sich eine neue Problematik, weil schon die Geschwindikeit und die Entkontextualisierung des Zitatkreislaufs Fakten schaffen kann.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,816601,00.html
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Anja McGrath's profile photoKlemens Feyer's profile photoStefan Maier's profile photoThomas Scholz's profile photo
108 comments
 
Ist schon komisch, wie es vom einen BP-Bashing zum nächsten übergeht. Bleibt ein merkwürdiges Gefühl von erst schießen, dann fragen. Da ist es schon wichtig, hinzugucken und auch die Kritik zu hinterfragen, bevor mitgelickt wird im Sinne von mitklatschen.
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Keiner kennt Ihn persönlich, daher müssen wir alle das "meine Links sind besser als deine Links"-Spielchen machen.
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Guter Artikel. Sollten alle lesen, die jetzt schon wieder mit der Lupe in Interviews und Reden von Gauck nach Textstellen suchen, die aus dem Zusammenhang gerissen das verfälschen, was er eigentlich ausdrücken wollte.
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Klare Handlung- erst lesen, dann verstehen und dann zitieren oder teilen oder ...
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Ich kenne die meisten Zitate gar nicht. Für mich gibts einen wesentlichen Punkt. Dass er fast einstimmig genommen wird und dabei alle so tun, als würden sie ihn nicht wollen. Sehr seltsames Verhalten. Mal sehen was das wird.
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Ich finde es richtig gut, dass ein Mann mit Rückgrat, Verstand und Herz B'präsident werden soll! An die Adresse aller Populisten: http://bit.ly/y8qyar
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Nicht wollen ist gut. Derzeit berichten die Medien nur vom 'Machtpoker' innerhalb der Koalition, und wer denn nun Gewinner und wer Verlierer ist. Ich glaube es wird wirklich Zeit das Präsidentenamt abzuschaffen.
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Ich schließe mich Detlef Paudler an. Gauck sollte erst Mal eine faire Chance erhalten, sich im Amt zu bewähren. Dieses vermeintliche kritische Aufspießen finde ich kontraproduktiv. Es sagt in der Regel mehr über die Schreibenden als über den Beschriebenen aus. Zu Abwechslung daher mal ein positives Zitat über und nicht von Gauck: "Wir kriegen einen Präsidenten, der Deutschland durchlitten hat. Nicht beim Oktoberfest, nicht bei Filmbällen, nicht auf Sylt, nicht auf Mallorca", schreibt Franz Josef Wagner in der "Bild". Diese Lebenserfahrung hat Gauck den Leuten, die schon jetzt wieder mit dem Mäkeln anfangen, in jedem Fall voraus.
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das ganze ist für mich ein sehr merkwürdiges phänomen. ich erlaube es mir, zu gauck eigentlich keine meinung zu haben, da ich mich nie mit ihm beschäftigt habe. ich werde mich nicht von dem bashing hier auf g+ anstecken lassen. ich kann mich einfach nicht daran erinnern, dass er bei seiner ersten nominierung genauso auf ihn eingeprügelt wurde. da war er in meiner subjektiven wahrnehmung eher der "liebling der massen".
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Ja, genau, erst mal ne Chance geben. Den Scherbenhaufen können wir hinterher ja leicht beiseite räumen... gah.
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Rob Zen
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Ehrlich gesagt nerven mich in letzter Zeit immer mehr Blogger mit ihrer besserwisserischen Art und der Vorverurteilung von anderen Menschen. Ich habe jahrelang Blogs den Massenmedien bevorzugt gelesen, da sie mir authentischer und glaubwürdiger erschienen. Aber seit der ganzen Westerwelle-, Guttenberg-, Wulff- und jetzt auch noch Gauck-Debatte erkennt man, dass viele Artikel nur noch zum reinen "Bashing" verkommen und mit reisserischen Aussagen und angeblich aufgedecktem Fehlverhalten auf Effekthascherei, hohe Klickzahlen und die reine Selbstdarstellung zielen.
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Erschreckend, wie schnell schlechte Absichten unterstellt, Unfähigkeit attestiert und halbwahre Informationen verbreitet werden. Dieses Meinungsgewitter führt sich selbst ad absurdum - aber es ist trotzdem populär. Dabei wird die Würde des Gegenübers stillos niedergetrampelt.
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Gauck Tag 2: Inzwischen gibt es auf einmal auch viele kritische Stimmen. Wurde die Meinung der Mitglieder der verschiedenen Parteien, die Gauck durchdrücken wollten, ausreichend gefragt? Man hat jetzt schon bisschen den Eindruck eines Schnellschusses. Wenn das so herausstellt, wäre es gerade für die SPD äusserst peinlich, weil die Kritik an Gauck sich gerade auf soziale Fragen konzentriert. Wer aber schon mal den vatikanvioletten Hintergrund, vor dem sich die SPD-ler immer für TV-Statements filmen lassen schon mal gesehen hat, muss sowieso Zweifel hinsichtlich eines guten Taktgefühls dieser Partei haben. Vielleicht wäre Günther Jauch doch die bessere Wahl.
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Zugebenermaßen habe ich diesen Eindruck, den Rob Zen beschreibt, auch immer häufiger. Es gibt kaum noch Grenzen, Fairplay, sondern nur noch Visits, Page Impressions etc. Kein gute Entwicklung.
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Ist denn das tl;dr nicht eigentlich auch schon wieder eine Propagierung der - nicht ungefährlichen - Verkürzung der Inhalte?
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Sie enttäuschen mich Herr Lobo.
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Wenn jemand so oft missverstanden wird, dann muss wohl das Internetz schuld sein ...
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Ich kann die Aufregung um die Gauck Diskussion im Netz nicht nachvollziehen und finde, dass es hierbei absolut kein Bashing ist. Und vergleichbar mit Wulff oder gar Guttenberg ist diese Diskussion erst recht nicht.
Viele stören sich wohl dran, dass es eben keine Diskussion um die Nachfolge von Wulff gibt und uns Gauck nun als der Konsenskandidat präsentiert wird. Vielleicht ist er ja am Ende ganz ok, aber man wird ja wohl mal kritische Anmerkungen machen dürfen ohne gleich diffamiert zu werden.
Die Chance, nach Wulffs Rücktritt über eine/n Kandidatin zu diskutieren ist jedenfalls vertan worden.
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ich möchte anmerken, dass die falschen zitate, die durch twitter et al schwirren, auch ganz oft aus quellen kommen, die selber verkürzt zitiert hatten. orf, tagesspiegel und spiegel online zum beispiel. nur so mal zwischendurch, während das kollektive gejammer über das fiese internet ausbricht
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Günther Jauch ist die Alternative: keine falsche Zitate, kein Misstrauen.
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Stammtisch ist Stammtisch, egal ob analog in der Raucherkneipe des Vertrauens oder digital im Blog das zur eigenen Meinung passt.
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Ich stimme +Rob Zen zu. Die Blogger sollten sich wieder mehr den Details und dem Kontext widmen, den die klassischen Medien immer mehr außer Acht lassen.
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ich glaube, es wär völlig egal, wen die nominieren, es wird über jeden irgendwas negatives gefunden und lauthals verkündet. sei es auch noch so banal.
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+Ali Utlu: Inwiefern der Aufruf, sich eine eigene Meinung zu bilden und Inhalte im Kontext widerzugeben enttäuschend sein soll kann ich nicht ganz nachvollziehen. Lange nicht mehr so "unenttäuscht" über einen Lobo-Beitrag gewesen. Dafür danke, +Sascha Lobo.
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So von außen gesehen: Niemand kann es allen recht machen. Aber ist ein Bundespräsident, der das Volk dermaßen spaltet tatsächlich richtig?
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Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass Gauck "das Volk" wirklich so sehr spaltet. Ich sehe hier eher die subjektive Wahrnehmung der Netzgemeinde bzw. genaugenommen nur von Teilen dieser. "Wir" sollten uns nicht zu wichtig nehmen, nur weil für "uns" das Netz von so großer Bedeutung ist. Das ist nicht die Lebenswelt der breiten Masse. Des Volkes.
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Sehr erstaunt war ich, wie von den Linken/Piraten, welche ausgerechnet verzerrte Verschwörungsartikel (Atlantikbrücke usw) aus dem rechtsradikalen Esoterik-Milieu zitierten. Man nimmt halt das was man braucht um einen "Feind" fertig zu machen. So muss es vor 80 Jahren auch angefangen haben... #godwin
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die frage ist ja, wieviele in zahlen jetzt wirklich so sehr dagegen sind. sind das jetzt 1000? 10.000? oder gar eine millionen? wär in meinen augen immernoch kein komplett gespaltenes volk. allen kann man es nie recht machen.
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+dieter both Schönes Zitat:
"...man wird ja wohl mal kritische Anmerkungen machen dürfen ohne gleich diffamiert zu werden."

Das gilt dann aber auch für Herrn Gauck, wie wenig das der Fall ist zeigt sich ja gerade: Jedes seiner Worte & Taten - auf die Goldwage, jedes seiner Zitate - drei Mal umgedreht und gegen ihn verwendet, jede seiner Meinungen die von der jeweils Eigenen abweicht - völlig inakzeptabel.

Das mit der nicht stattgefundenen Kandidaten-Diskussion mag so sein, aber wenn klar ist dass es eine überwältigende Mehrheit quer durch die Fraktionen für einen Kandidaten in der Bundesversammlung geben wird kann man auch fragen: wozu noch ein Alternativen-Theater mit chancenlosen Kandidaten-Darstellern?
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Ich dachte die Umfragen belegen, dass Gauck bei den meisten Bürgern beliebt wäre. Oder ist das auch eine verzerrte Darstellung. Von "Volk spalten" habe ich außer im Internet nirgends was gelesen.
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Heutzutage wird doch schon ein Zitat abgedruckt, bevor es ausgesprochen wurde ! !
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Ich habe manchmal so ein wenig das Gefühl, dass es hier um ein "'cause we can" geht. Viele Entwicklungen der letzten Zeit haben gezeigt, dass im Netz etwas bewegt werden kann ... der richtige (eben kritische und kritikfähige) Umgang damit aber noch nicht so wirklich sicher eingeübt ist.
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Ein gutes Beispiel dafür, wie notwendig ein Nachdenken über Informationskultur ist.
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+Angelika W. spaltet? Er ist ja noch nicht mal gewählt und schon haut man drauf. Erst mal machen lassen, oder hat schon jemand einen Rechtsverstoss bei Herrn Gauck gefunden, wie Vorteilsnahme und Korruption? Wo waren den die ganzen "Schreihälse" vor 20 Monaten? Bei Wulff? Na dann, herzlichen Glückwunsch.
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+Ulrich Witte Wie gesagt, ist von außen - also nur ne Frage. Sehe ja nicht was offline passiert. Bloß wenn man drauf hauen will, macht es keinen Sinn bis nach der Wahl zu warten ;)
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Wissen = Nachricht + Kontext .... ich habe Angst vor einer Kultur des Halbwissens, Denunzierens, Misstrauens, Pharisäertums, aber ich fürchte wir stehen gerade erst am Anfang dieser Entwicklung. Früher waren Journalisten die Drehscheibe für Nachrichten, heute ist es potentiell jedermann. Aber es gehören auch immer 2 dazu, der "Konsument", der sich auf zweifelhafte Messages stürzt, ist gut beraten Glaubwürdigkeit an zusätzlichen Quellen zu messen....
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Ich bin der gleichen Meinung, der Mann ist noch nicht einmal im Amt, da geht es schon wieder los, wo leben wir eigentlich?
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Es stimmt schon nachdenklich, wenn auch diejenigen, welche mit Hilfe des Netzes eigentlich Transparenz und Wissen u.a. in die Politik bringen wollen, auf die Verfremdung durch Verkürzung hereinfallen und nicht den Zitaten auf den Grund gehen.

Es mag aber auch daran liegen, dass man es kaum mehr gewohnt ist, dass jemand in der Politik seine Aussagen so differenziert vorträgt und nicht in TV-kompatiblen Schlagworten formuliert. Ich würde mich gerne daran gewöhnen, wieder etwas längere Aussagen mit mehr Inhalt zu hören. Schaun mer mal, ob Herr Gauck da zum Vorbild genommen wird.
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mir sind und waren seine worte zu den angespr. themen schon immer egal. viel interessanter wird es doch, wenn man sich den mann und seine laufbahn näher betrachtet. der mann sitzt in der atlantikbrücke - wie auch schon unser guttenberg... der ist ein vorbild-neoliberaler, springer und bertelsmann-nah. bertelsmann waren übrigens diejenigen, die u.a. hartz4 und größtenteils die agenda2010 erdacht haben.
dann war da noch "das Terpe Papier" (Welt, April 1991).
all das wird völlig vergessen und es wird eine zitate-sau durchs dorf getrieben. erst gegen gauck, und nun von den gleichen mistblättern pro-gauck. brot und spiele ;)
und +Doris Fläppi ja, ich weiß gern vor einer wahl worum es geht, als hinterher. hinterher jemanden wieder loszuwerden ist bedeutend schwieriger...
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Für diese Erkenntnis brauchte es aber kein Internet und kein Twitter oder sonstiger Medien.
Sowas wird seit menschengedenken so gehandhabt . Nur früher benutze man noch den Mund dafür.
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Naja, es ist vielleicht auch ein bisschen viel verlangt, wenn man jetzt jedem Satz, den man in der Zeitung oder bei Twitter liest auch noch selbst auf den Grund gehen muss. Aber ich frage mich, warum man nicht die Urheber solcher gezielt falsch interpretierten Zitate zur Rechenschaft ziehen kann? Angenommen es hat den von Sascha genannten Artikel in der taz gegeben (ich hab das noch nicht geprüft ^^) , was sagt dann eigentlich der Autor dieses Artikels in der taz dazu, dass er hier falsche Behauptungen in die Welt setzt? Das Netz ist dann nur noch der Brandbeschleuniger...
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Das Problem scheint mir vielmehr zu sein, dass viele Leute heute keine Artikel mehr vollständig lesen, sondern diese nur überfliegen. Was beispielsweise in meinem G+-Stream am Tag aufläuft...das können einige der postenden Damen und Herren im Leben nicht gelesen haben. Und wenn man eben Artikel nur überfliegt, entgehen einem oftmals die wichtigen Dinge, die manchmal nur nuanciert in Nebensätzen erwähnt werden.
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+Timo Hofmann: Eine Erkenntnis sollte aber vielleicht sein, dass man besonders bei einzelnen Sätze eben entsprechende Umsicht walten lassen sollte. Wenn ich einem Satz nicht traue (und das ist bei "alleinstehenden" Sätzen meistens der Fall, ziehe ich sie so lange nicht zu meiner Meinungsbildung heran, solange ich sie nicht zumindest für mich verifizieren oder falsifizieren konnte. Ich muss zwar nicht allem auf den Grund gehen, aber auch nicht auf den Leim ...
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Das funktioniert wohl nach dem Motto "Die Geister, die ich rief".
Als jeden Tag neue "Fakten" über Wulff erschienen mischte die Presse schön mit und schickte Eilmeldungen hinaus, welche sich auf falsche Zitate oder Quellen beriefen, ohne diese dann aber richtig zu stellen.
Nun wird es schwer die Meute wieder zurückzupfeifen.
Das interessante an der Sache ist, dass nun beide Seiten Zitate zerstückeln es für ihre eigene Argumentation nutzen. Gauck hat sich halt manchmal ungünstig geäußert, so dass man durchaus manche Aussagen je nach Sichtweise anders auslegen kann.
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Hier mal kein verzerrtes Zitat: J. Gauck ist verheiratet wird aber mit einer anderen Frau ins Schloß Bellevue einziehen. Warum nicht, immer noch besser als sich von einem Freund Geld leihen.
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Kurznachrichten und Überschriften sind immer das Ergebnis von Reduktion. Das heißt, vom Weglassen von Information. Die Zusammenfassung einer oder mehrerer Überschriften im Falle der Weiterleitung reduziert den Informationsgehalt noch weiter. Manchmal erfolgt das gekonnt, manchmal weniger. und manchmal sogar absichtlich verzerrend. Wir müssen uns einfach nur wieder bewußt machen, dass Überschriften und Kurznachrichten nicht Information sind, sondern einen Verweis auf die Information darstellen.
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Es sind auch nicht nur Quellen wichtig, sondern auch aus welchen Themenkreis die Autoren kommen wie deren Grundeinstellung zum Thema ist. Das "färbt" bestimmte Artikel in gewisse Richtungen.
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Die Problematik besteht im Grunde nur darin, dass die in den sozialen Medien zitierten/verlinkten Quellen nicht nur polemisch, sondern vor allem unsauber zitieren. In wissenschaftlichen Artikeln und sogar Wikipedia sind explizite Quellenangaben Pflicht, warum dies für professionelle journalistische Beiträge nicht gilt, ist mir ein Rätsel. Zumindest online ist auch Platzmangel kein Argument mehr.
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Ähhh - eigentlich alles scheißegal - wir dürfen ja eh nicht wählen!
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Naja, den letzten Bundespräsidenten haben die Medien alleine kaputtgemacht, bei diesem regelt das die Netzgemeinde selber..
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Beim medialen Bashing gegen BP a.D. Wulff war es Journalismus, Argumente gegen BP Kandidat Gauck sind verzerrte Zitate. Komische Welt in der sich der Lobbyismus nein nein ich meinte natürlich Journalismus bewegt.
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+Kiko Starkmann DAS seh ich anders.
Darum steh ich auch oft mit meiner Meinung alleine da, aber gerade das gefällt mir.
Alles was Herr Wulff getan hat ist, bleibt und wird immer für mich absolut in Ordnung sein.
Ganz egal was mir die Medienmafia erzählen will, wenn ich suche und finden will, hat JEDER Dreck am stecken - wenn ich weitersuche und bohre und hetze und jage, dann krieg ich jeden aus dem Amt gejagt ;)
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Ganz genau, Herr Schlüns. Und Etappen-Ziel sollte sein, eine Regierung aus Personen zu haben, bei denen das eben nicht so ist. Wenn man denn schon eine Regierung undbedingt haben will. Auch bei Herrn Gauck werden unschöne Details ans Licht kommen, wie immer sie dann bewertet werden mögen. Warum nun Frau Merkel beim "überparteilichen Konsenzkandidaten" regelrecht aus sich gefahren sein soll ... Anlass für wildeste Spekulationen.
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1.)An +Wolfgang Zimmer und alle die ihm noch ein + dafür geben... Ich bin jung und kann schon texte lesen und verstehen, danke.( was aufgeschnappt, meinung gebildet? :) )
2.) geschwätz mit halbwahrheiten (wie es +Peter Trumpfheller schön zeigt) gibt es überall, nur das es nicht wie im netz jeder mitbekommt.es ist, wahr und wird immer das selbe sein. wer schlau ist, weiss das man sich nicht nach einer quelle richten sollte. achja, soviel zu "Bild dir deine meinung." .....
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Wenn ich das hier so lese bin ich sehr erstaunt.
Keiner weiß was über den Gauck....oder wollen es nicht wissen????
Fakt ist - wir wählen nicht!
Fakt ist - wir bekommen einen Saulus der sich mal Paulus nannte.
Fakt ist - in 6 Monaten schreibt ihr das ganze Gegenteil....wenn der/die Neue kommt.
Fakt ist - wir bekommen was wir verdienen!
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Die Jagd auf Sündenböcke und das genüssliche Kolorieren von Feindbildern sind einmal (evolutionsbiologisch bedingt) bevorzugte Lustquellen auch beim Klatsch und Tratsch. Dieses soziale Hintergrundrauschen ist so unvermeidlich wie das Blöken der Schafherde oder das Gegacker auf dem Hühnerhof. Das Internet ist der Ort dafür - und so lange sich dort die Energien erschöpfen, soll's mir recht sein. Leider wird die fortgesetzte Übung in Schmähkritik und übler Nachrede in jedes andere Soziotop mitgeschleppt. Das macht den Aufenthalt in mancher Betriebskantine oder Kaffeküche zur Qual. Stammtische lassen sich ja heutzutage leicht vermeiden.
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...mit der Ergänzung, dass man am Stammtisch Dinge erfährt, die das sog. Volk umtreibt. Gruß
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Sorry, +Peter Althoff , aber +Sascha Lobo möchte auch mit seinem Artikel keine direkte Antwort auf die Zitate von Gauck liefern, sondern einen Meta-Artikel über die allgemeine Problematik des Zitierens. In diesem Sinne soll es eine (Selbst-)Reflexion der sozialen Medien sein, das eigene Tun mal näher zu betrachten.
Angesichts der mittlerweile stattfindenden Flashmob-Meinungsmache-Wellen im Internet ist das kein schlechter Zeitpunkt, dies anzusprechen.
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....und Mario....wie kommst du zu der Meinung oder bist du der Pressesprecher von S.Lobo? Glaube eher nicht.
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Saarbrücken (ots) – Der rot-grüne Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck hat seine Haltung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr konkretisiert und die Linkspartei in diesem Zusammenhang scharf angegriffen. "Um es klar zu sagen, ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt", sagte Gauck der "Saarbrücker Zeitung" (Montag-Ausgabe).
Er sei schon "sehr merkwürdig, dass eine politische Richtung, die Jahrzehnte lang den bewaffneten Befreiungskampf in Afrika und anderswo bejubelt hat, nun einen Radikalpazifismus pflegt", meinte Gauck mit Blick auf die Linken. "Das ist ein taktischer, aber kein ethischer Pazifismus".

Ich weiss nicht, was es da misszuverstehen oder in einen anderen Kontext zu sehen gibt. "Gerechtfertigt" stellt ja wohl einen Kausalzusammenhang her. Der Vergleich mit Befreiungsbewegungen gegen diktatorische Regimes in Afrika ist darüber hinaus ausgesprochen dämlich und demagogisch. Die Bundeswehr ist keine afghanische Befreiungsbewegung. Der Grund, weswegen sie in Afghanistan ist, ist auch nicht die Befreiung Afghanistans sondern die Vasallentreue zu den USA, die die Welt über die Gründe, warum sie in Afghanistan sind, nach Strich und Faden belogen haben. Und Herr Gauck deckt das alles kritiklos ab.

Die Kritik an der Gauck-Kritik ist doch auch total einseitig. Sie schmeichelt der Eitelkeit derer, die schon immer auf die Informationen aus dem Internet als etwas Minderwertigem hinabgesehen haben, als ob die alte bürgerliche Holzpresse der Garant für Wahrheit sei. Und selbst Sascha Lobo ist jetzt - leider - in diese Falle getappt.
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Danke für diesen Text - und ich wüsche mir viele mündige und kompetente Blogger, Nutzer, Politker, Menschen...
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+Peter Dargatz Ich komme zu der Meinung, weil ich den Artikel gelesen habe und feststelle, dass max. 1/5 des Textes zu Gauck Stellung nimmt. Und dies auch nur, weil ein längeres Zitat verwendet wird, um als Beispiel aus einer aktuellen Debatte für die allgemeine Problematik zu dienen. Vorher und nachher werden ganz andere Themenfelder angestimmt, die sich auf Social Media und Zitate bezieht. 
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Gesine Lötzsch würde wahrscheinlich Erich Mielke vorschlagen (der "liebte ja auch alle Menschen"), Christian Ströbele vielleicht eine Mixtur aus Anonymous, Mutter Theresa und Oswalt Kolle, und die Erz-Konservativen raten zu einem Verheirateten (man denke nur an Horst Seehofer´s Love Affair).

Schön ist, dass in unserer Bunten Republik Deutschland auch Minoritäten offen alles sagen können - und genau für diese Freiheit steht auch ein Joachim Gauck, der weiß, was sie bedeutet und wie schwer sie zu erringen war.
Bezogen auf die Meinungsmache im Internet kann ich nur sagen, dass ich gerade in diesem Medium auf die scheuesten, aber lautesten Vertreter der Gattung menschlicher Selbstdarsteller und verantwortungsloser Realversager im Sinne Heinrich Mann´s "Der Untertan" gestoßen bin, welche sich jetzt als Sturmfront im Wasserglas zu erheben versuchen.

Zwei Zitate dazu. Eines von Kurt Weideman, der da sagte, "Um Anstöße zu geben, muss man anstößig sein" und eines von mir: "Es ist leicht, gegen etwas zu sein. Sei für etwas: mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand, mit Liebe und Hingabe, mit Mut und Ausdauer!"

Ich wünsche Joachim Gauck genau das. :-)
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Wunderbar +Udo Keller Diese Zitate sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen:"Um Anstöße zu geben, muss man anstößig sein." und "Es ist leicht, gegen etwas zu sein. Sei für etwas: Mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand, mit Liebe und Hingabe, mit Mut und Ausdauer."
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eine eigene, klare Haltung anstatt ständiges Nachlabern..der Tonnenberge Worte ohne Kern, erschreckender Mangel an eigenem Ein-bringen... bedingen! Rückgrat
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Nun soll das hier ja keine ausufernde Politik- und Mediendebatte werden (und auch keine Zitatensammlung), aber was viele Menschen ärgert, so glaube ich, ist diese, mit Gewohnheitsrecht versehene und damit stumm anerkannte Mittelmäßigkeit, die viele zum (auch unfairen) Mitdiskutieren animiert - und sich (endlich!) auch mal wieder an einer realen Person, die alles das in Frage stellt, entzündet.

Ich selbst sehe dies als einen kleinen Fortschritt an, als einen Impuls.

Und ist es nicht eventuell so, dass selbst Medien und bestimmte Personen gerade jetzt auf Blogs & Co. aufmerksam werden und darauf zurückgreifen, ohne selbst realisiert zu haben, dass sie in den letzten Jahren nur noch als Zuschauer eines überaus langweiligen Spektakels am Rande der Arena rumgestanden und konformistisch applaudiert haben?

Da wird zitiert ohne Recherche, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Respekt und ohne Achtung.
Da wird das Parteiengeplänkel ad absurdum geführt - und die betroffenen Akteure merken dies nicht einmal.
Da schreibt einer vom anderen ab - und das Resultat ist ein Haufen...

Ich will hier nicht auf die angebliche gemeinsame Historie von Gauck und Merkel eingehen. Die gibt es so nicht.

Mich treibt das Thema um, und genau jetzt merken wir doch schon, dass Demokratie auch richtig gut sein kann. Dafür hat auch ein Pastor Joachim Gauck seine Kirchentüren geöffnet, hat Mut bewiesen und etwas riskiert.

Anders als mancher Wendehals, der heute, wo es so easy ist, den Mund aufmacht und glaubt, Teil einer friedlichen Revolution gewesen zu sein, und doch jahrelang durch Schweigen selbst zum Mittäter einer DDR-Stasi-Diktatur geworden ist - und heute einen auf Hobby-Revoluzzer bei ´ner Montagsdemo macht. Anders als der Belehrende, der immer nur dann auf den Plan trat, wenn alles schon entschieden war, aber er es eh schon immer besser gewusst hat, und "die da oben" sowieso machten, was sie wollten.

Dass dies einigen so überhaupt nicht in den Kram passt, kann ich sehr gut verstehen.
Tacheles ist angesagt. :-)
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+Mario Gaab - schau Mario, ich habe den Artikel auch gelesen aber ich habe die letzten 40 Jahre meine Augen und Ohren offen gehalten und nicht jeden Mist geschluckt was man einem verklickern wollte.
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weiter oben lese ich was von einem Einsatz in Afghanistan....
Das ist nix anderes als Krieg, Krieg und nochmals Krieg und zwar mit deutschen Lanzern die auf Befehl handeln.
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Gauck...... na nun wird der Bock zum Gärtner oder der Pfaffe zum Saulus und das bitteschön mit allen Ehren.
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Und dann war da noch was von Demokratie zu lesen....
Ich wäre für Demokratie wenn es diese gäbe aber der
Trend geht ja in Richtung Diktatur ....
Zitat Schröder: " BASTA"
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Sehr guter Artikel. ich ärgere mich auch über die wilden Äusserungen über Gauck. Z.B. Sarrazin: er hat ihn nie gelobt, sondern gesagt, dass Sarrazin einen Denkanstoss gegeben hat zu einem Thema das in Deutschland inoffiziel Verboten ist zu sprechen. Damit hat er u.a. kritisiert, dass es in Deutschland keine gesunde Diskussion über Ausländer, bezüglich Integration etc., gibt. Gauck steht für Meihnungsfreiheit und Integration. Man sollte sich vielleicht zu Gemüte ziehen, dass sein Vater im KZ war und er selber, vielleicht wegen dem Leid seines Vaters und der DDR Vergangenheit, ein Menschenrechtler ist. Gerade deswegen sind seine Äusserungen erfrischend und wahrlich tiefgreifend. Man sollte ein bissel mehr über seine Äusserungen nachdenken und verinnerlichen als krankhaft rumzulammentieren.
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+Peter Dargatz Mhhh, ich wäre auch für diese und jenes, aber würde nie warten, bis es das gäbe, sondern selbst mich dafür einsetzen. Das ist genau das, was ich in meinem obigen Beitrag meine!

Und wenn ich mir dann Deinen Terminus "nicht jeden Mist geschluckt", "mit deutschen Lanzern" und "Pfaffe" anschaue, dann fehlt mir an dieser Stelle bei Google+ das richtig fette Minus.

Ganz zu schweigen von "Trend geht ja in Richtung Diktatur". Gerade Du aus Fürstenwalde und mit Deiner Lebenserfahrung solltest es doch besser wissen, Peter. Das Schröder-Zitat macht´s auch nicht besser. Entschuldige bitte meine Klarheit, aber ich nehme so etwas nicht unkommentiert hin. Dafür ist die BP-Angelegenheit zu wichtig, als dass sie es wert ist, auf ein derartig niedriges Niveau runtergebrochen zu werden.

PS: Nein, ich bin nicht Gauck´s Pressesprecher. :-)
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Aber es ist schon interessant wie eine jahrelang so unwichtige und von der Öffentlichkeit unbeachtete Person wie der Bundespräsident auf einmal im Zentrum des Interesses steht, obwohl da eigentlich etwas anderes stehen müsste - genug Sorgen hat dieses Land ja schliesslich
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+Udo Keller - meine Worte sind schon ganz klar gewählt und dies auch weil ich eben aus Fürstenwalde bin und daher auch wirklich beide Seiten kenne.
Das Niveau hat der Wulff runtergebrochen - den Dank also bitte an diese Adresse.
Udo - ich kenne dein Alter nicht aber ich glaube das ich auch noch eine zweite Diktatur erleben werde.
Hier geht es wirklich nur um den BP - laß es erst ums Wasser gehen ;-)
Wir werden es leider erleben.
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+Peter Dargatz Okay, mit Wulff gebe ich Dir differenziert Recht, mit der Diktatur nicht, und die Wasser-Problematik kommt schon - und wird schlimmer. Altersmäßig nehmen wir uns wahrscheinlich nicht viel. Ich kenne auch beide Seiten, bin Unternehmer, lebe in Schleswig-Holstein und bin auch viel international tätig. Nix für ungut... :-)

+Sebastian Schlüns Der Mann ist eben nicht unwichtig, zumindest nicht lt. seiner ihm zugeschriebenen Rolle. Dieses Amt muss einfach gut geführt und ausgefüllt werden, dann findet es auch wieder mehr Beachtung durch die Öffentlichkeit - auch und gerade im Zusammenhang mit den wirklich relevanten Themen, welche im Zentrum stehen sollten. Das ist meine Hoffnung. :-)
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+Sascha Lobo Ein aufmerksam beobachtender und pointierter Artikel, finde ich. Ich habe zunächst zwei kleine Ergänzungen dazu, und eine sehr wichtige Frage zum Austausch im Kommentarthread speziell in Ihrem Fall.

1. sind Zitate keineswegs spezifisch ein wichtiger Baustein des Internets, sondern von Kommunikation überhaupt, von alltäglich bis professionell, sei es im wiss. Betrieb (etwa der Sozialforschung, der Literaturwiss.), sei es in allen beruflichen Zusammenhängen, unter Schülern und Gruppen, etwa auch den Kindern im Kindergarten, es geht um die angemessene Wiedergabe einer aufgenommenen "Botschaft" vs. den Missbrauch. Wobei sich natürlich die printmedialen oder die wissenschaftlichen Regeln zum Verbreiten von wörtlichen oder sinngemäßen Übernahmen auch für das Netz anbieten.

Ferner 2., wenn Sie schreiben: "Wenn die unreflektierte Reduktion auf Einzelzitate zur medialen Regel wird, dann wird jede ironische Bemerkung zur potentiellen Katastrophe und jedes Abwägen von Argumenten gefährlich. Es bliebe dem risikoaversen Politiker nur eine rundgelutschte, pressestellenhafte Hauptsatzrealität übrig - bloß kein falsch verstehbarer Nebensatz! - eine Entwicklung, die sich schon länger beobachten lässt und die nun durch die vereinten Mediakräfte von professional bis social beschleunigt werden kann."

Ich bin nicht sicher, ob es diese Entwicklung zum "abgesicherten Formulieren" nun gerade wegen der Zitierbarkeit gibt, auch wenn ich mir die von Ihnen konstatierte Zunahme gut vorstellen kann - als Bestandteil der Professionalisierung oder "Professionalisierung" von Kommunikation, PR u.a.
Doch was die Zitierbarkeit angeht, so ist einem Missbrauch durch kein "Rundlutschen" oder Allgemeinplätze zu entgehen, dazu ist Sprache zu komplex bzw. sind die Möglichkeiten des Heraus- und Zusammenschneidens, der Kontextualisierung (framing) zu groß.
Nein, man wird, wenn unprofessionelles Verhalten sich weiter ausbreitet, wenn die Netzmedien wie Blogs nicht in einer Art Konvergenz sich professionelleren Kriterien der Massenmedien annähern oder nicht hinreichend, eben mit einer Fülle von Richtigstellungen und der Gewichtszunahme des Gerüchts zu rechnen haben, was letztlich wieder zu der so sehr notwendigen Etablierung von Medienerziehung führt.

Gut übrigens, dass Sie in diesem Kommentar Aktuelles und Grundsätzliches verbunden haben.

Die mir sehr wichtige Frage, die ich habe, ist: Ich sehe hier fast 100 Kommentare vor mir und gebe mir Mühe, einen guten Kommentar meinerseits hinzuzufügen - aber lesen Sie den überhaupt?? Oder, wann lesen Sie einen Artikel? Welchen Einfluss hat die Direktansprache mit +S.L. darauf?
Das sind deshalb so wichtige Fragen, weil sie bestimmen, was evtl. an Wichtigem und Engagiertem (nicht nur von mir, natürlich) sang- und klanglos unter den Tisch fällt, ohne dass ich z.B. wüsste, welche Gründe hätte eine "Nullresonanz" beim Adressaten, in diesem Fall v.a. Sie selbst - einen Nullresonanz, die ich nicht einmal bemerken könnte, ich bemerke ja nur, wenn es von Ihnen irgendeine Reaktion gibt.

Sie haben hier auf G+ auch kein "Postfach". Es ist schon eine Grauzone und ein noch nicht "institutionalisierter" Bereich, und ich habe z.T. das Gefühl in diesen Massen, ich werfe einen langen aufwändigen Brief (ob an Sie oder an wen sonst) in einer Flaschenpost in die Nord- oder Südsee... ;-) Wie gehen Sie mit dieser Problematik, die Engagement und die Kommunikation abzuschrecken vermag, um?
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+Udo Keller abgesehen von seiner ihm zugeschriebenen Rolle meinte ich dann eher ;)
Ich kenne keinen einzigen Bundespräsidenten nach Richard von Weizsäcker dem Namen nach, erst wieder bei Herrn Wulff fängt es an und dazwischen?
Ich bin ehrlich...ich habe keine Ahnung - Bin ich jetzt ungebildet? ;)
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+Sandor Ragaly Sehe ich ähnlich. Besonders die "Flaschenpost-Frage", welche ich mir auch bereits gestellt habe, jedoch dann dachte, dass, selbst wenn +Sascha Lobo die Beiträge nicht lesen sollte, dieser Thread hier zu einer denk-würdigen Debatte und somit zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch führen kann, der schon weit über das Niveau abendlicher Pseudo-Politik-Talk-Runden hinausgeht - unabhängig von Konsens oder Dissens.
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+Solveigh Calderin Wer jemals persönlich erleben durfte, wie die Stasi vorgeht, wie sie in Berichten interpretiert und ideologisiert, der wird im Zweifelsfall - in diesem Fall - wenig auf den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen geben.

Dass der "Freitag" dies so ungefiltert und ebenso ideologisierend darstellte wie sein Autor Peter-Michael Diestel es vorgab, ist mehr als bedenklich. Der Mann sollte Ihnen bekannt sein, Frau Calderin...
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+Peter Dargatz Es ging bei meinen Beiträgen nie um die Frage Gauck. Jeder mag diesen Mann beurteilen, wie er will. Ich habe mir selbst noch kein abschliessendes Urteil gebildet, mag aber bis jetzt seine Gedankengänge, die gerade nicht medienkonform sind, auch wenn ich nicht mit allem 100 Prozent einverstanden bin.
Aber der Punkt, warum ich hier diskutiere, ist nicht, dass ich Gauck in ein positives Licht rücken will, sondern dass ich im Moment nahezu fassungslos darüber bin, wie hier mit Zitaten Wurfgeschosse geformt werden, die keine Grundlage haben. Mir kommt es so vor, als ob man sich bei Wulff heiss geredet hat, und nun neues Zundholz braucht. Und wenns nicht brennt, dann giesst man halt Benzin drüber.
Daher finde ich auch den Artikel von +Sascha Lobo in dieser Debatte gut, weil er eben eine Metaebene anspricht. Man spricht nicht über den einzelnen Fall Gauck, das machen im Moment schon genug andere Artikel, sondern über eine generelle Tendenz im Bereich Social Media.
Du kannst ja Deine Meinung haben, wie gesagt möchte ich darüber hier gar nicht viel diskutieren. Was mir nur wichtig ist, dass es einen Unterschied gibt zwischen der Diskussion über eine Meinung und der Diskussion über die Art, wie Meinungsbildung betrieben wird. Und ich finde es gerade erschreckend, was in letzterem Bereich gerade passiert.
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+Mario Gaab Die Metapher mit dem Feuer ist gut, das Thema ansich auch auf der Metaebeme diskutabel, aber schwerlich abkoppelbar von der Person. Der Blick über die Postings und das daraus sich ergebende Bild ist auch sehr interessant! :-)
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Ganz gleich ob Zündholztheorie oder nicht, ich fühlte mich von Herrn Wulffs vermeintlichen Schandtaten nicht besonders in Brandstifterlaune versetzt, hätte aber nicht übel Lust jetzt nach meinen Streichhölzern zu suchen.
Manchmal ist eben nicht alles stille Post, wenn auch vieles danach aussieht.
Schlimmer finde ich eigentlich, dass vieles was im Internet seinen Anfang als Gerücht macht meist ein Ende wie in Stein gemeißelt findet.
Das Internet vergisst niemals..
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Naja, das Problem gab es - wie Lobo auch anmerkt - schon vor dem Internet. Da das Web 2.0 letztendlich immer stärker zu einem Abbild unserer sozialen Gesellschaftsstruktur wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich dieses Problem durch die Internetmedien verstärkt bemerkbar macht, oder wie am Beispiel Twitter geschildert, social media auch die klassischen Medien außerhalb des www beeinflusst. Medienkompetenz ist nun mal eine Kompetenz über die jeder Journalist nunmal unterschiedlich ausgeprägt verfügt. Das ist in anderen Berufen auch nicht anders - jeder Mensch hat Stärken und Schwächen und ist in unterschiedlichen Bereichen seines Berufes besser oder schlechter, als ein anderer, oder manchmal auch in allen Bereichen einfach schlecht (sowas soll es ja auch geben) - daher werden wir wohl oder übel weiterhin - oder sogar mehr denn je damit leben müssen, daß man den Medien nur bedingt Glauben schenken kann und es auch in unserer "Informationsgesellschaft" schwierig bleibt, sich eine ehrliche und von den Meinungen Anderer unbeeinflusste Meinung über ein Thema zu bilden. C'est la vie...
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+Sascha Lobo +Rob Zen +Mario Gaab u.v.a., welche ähnlich argumentieren. SASCHA DIESER BERICHT WAR NÖTIG.

Ich war (bin) ganz schön erschrocken, was hier im Netz so abging. War über die Negativreaktion so vieler User total überrascht und verwirrt.

Nun ein Hinweis an die, die es angeht: Wer vollkommen bewusst, Zitate aus dem Kontext nimmt, dann verfälscht, uminterpretiert, in falsche Zusammenhänge bringt usw., um andere (evtl. naive) Menschen damit zu beeinflussen/manipulieren in eine best. Richtung lenken zu wollen (auch wenn man nur darauf aus ist so viele Klicks wie möglich erhaschen zu wollen), hat m. Mg. nach nicht begriffen was Demokratie oder ganz einfach auch nur Anstand ist. So ein Mensch missbraucht das Netz einfach nur noch, zu welchem Zweck auch immer!!!

Alle Menschen in diesem Land haben best. Grundrechte!!!

Ob jemand, der auf "Platte" lebt, gemeiner Normalbürger oder gar ein hohes politisches Amt bekleidet (soll). Manche scheinen das immer wieder zu vergessen!!! Will hoffen, dass noch viele Deinen Artikel lesen und in Zukunft kritischer mit sog. "Kurzzitaten" umgehen!!!.

Ich jedenfalls habe daraus gelernt.
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+Uwe Thölken Ich stimme Dir absolut zu und bin wirklich geschockt, was ich seit gestern so im Netz gefunden und gesehen habe. Auf Twitter habe ich mal #Gauck eingegeben: Das geht hin bis zu Verleumdnungen, er hätte den Holocaust relativiert (http://t.co/giH5bc9b). Nur mal als Beispiel...

Aus dieser Erfahrung heraus kann ich jetzt nur sagen, dass ich a) froh bin, dass +Sascha Lobo diese Diskussion hier angeregt hat und b) der BP nicht direkt vom Volk gewählt werden kann.

Wir reden hier ja nicht über einen Kandidaten bei DSDS!
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+Udo Keller +Uwe Thölken Die viel erschreckendere Wahrheit wird wahrscheinlich sein, dass hier kein bewusstes Manipulieren stattfindet, sondern ein Mischmasch aus verschiedenen Faktoren:
Die Mitnahme des Sensationseffektes. Man ist selber erstaunt und sensationsgierig, und verbreitet dies als Hotnews weiter.
Vertiefen von persönlichen Ressentiments gegenüber der diskutierten Person. Ich mag diese Person sowieso nicht, hier habe ich die Bestätigung.
Und zu guter letzt wird der allgemeine Frust in einer Diskussion abgearbeitet. Es geht nicht um das Diskutieren oder Fakten austauschen, oft noch nicht mal um die diskutierte Person, sondern ich arbeite meinen allgemeinen Frust über Politik, Leben etc. ab.
Mir wäre fast das Manipulieren lieber, dies würde zumindest bewusst und zielgerichtet stattfinden. Dementsprechend gäbe es hier Ansatzpunkte, dies zu unterbinden.
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Vielleicht gelingt so dennoch eine indirekte Beteiligung des Volkes - die sich in Zukunft m.E. in eine echte Beteiligung wandeln sollte. Wird auch schnell geschossen und so manches Ziel verfehlt (oder gar ziellos geschossen), die Diskussionen in der Gesellschaft (s.a. in der Netzgemeinschaft) sind letztlich Zeichen einer lebendigen Demokratie und keineswegs von Politikverdrossenheit! In Diskussionen wie diesen (hier) schafft sie es sich selbst zu korrigieren, selbstkritisch und sprachfähiger zu werden.
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+Mario Gaab Da hast Du sicher Recht. Glaube auch, dass es davon einige Leute gibt. Aber eben nicht alle. Da gibt es wohl eine noch größere Palette von Gründen so etwas zu tun. Schlimm finde ich jedenfalls "ALLE", die BEWUSST Falschmeldungen oder aus dem Zusammenhang gerissene Zitate o.ä. verbreiten. "Gott sei Dank" gibt es aber auch genug "aufrechte Demokraten" bzw. Menschen mit "gesundem Menschenverstand" die dagegen angehen. Diese Diskussion hier und jetzt trägt m. Mg. nach sicherlich dazu bei. +Sonja Froese-Brockmann
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+Sonja Froese-Brockmann +Mario Gaab +Uwe Thölken Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nutzen einige Autoren diese Plattformen als Ventil persönlichen Frustes und fehlender Orientierung. Es ist auch viel leichter, ein Feindbild aufzubauen, als ein Ziel zu formulieren, einen Plan zu diesem Ziel zu entwickeln und dafür einzustehen. So etwas kann man lernen. Aber das ist in fast allen Lebensbereichen zu finden und vielleicht sogar als normal zu bezeichnen.

Wir, so habe ich das Gefühl, erleben in diesem Zusammenhang einen ganz jungen, sich eben erst neu suchenden, orientierenden und formenden Prozess einer Netzdemokratie. Ausschläge nach rechts, links - und auch manche Tiefschläge - sind in einer solchen Phase ggf. auch als normal zu bezeichnen. Menschen werden von anderen gespiegelt, zur Stellungnahme aufgefordert, zur klaren Positionierung gezwungen, wenn sie "mal einfach so etwas raushauen", was eben nicht als "mal einfach so" aus humanitärer, werteorientierter Sicht und gem. Fairplay von anderen hingenommen wird.

Das betrifft einzelne Personen und / aber auch gerade die Medien, die ja nicht als formlose Masse existieren, sondern von Menschen kreiert, gelenkt, geleitet und geführt - auch manipuliert - werden. Den Grundregeln der Didaktik folgend, ist es notwendig, vom Allgemeinen ins Spezielle, ins Detail zu gehen, ohne sich selbst den "Rückweg" zu einer Gesamtübersicht zu verbauen.

Kommunikation ist i. d. S. sozialer Klebstoff. Erst dann, wenn Menschen aufhören, miteinander zu sprechen, völlig unabhängig von Konsens oder Dissens, erst dann wird es wirklich brenzlig. Mit unmissverständlicher Klarheit und bei gleichzeitig praktizierter Toleranz Rede und Gegenrede zu üben, ist auch ein Zeichen von gelebter Demokratie - auch hier im Netz. :-)

Oder liege ich da falsch und sehe das zu optimistisch?
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Meiner Meinung nach bildet sich der Mensch öfters zu vorschnell eine Meinung. Und leider passiert das oft durch erste Wortspenden (oftmals aus dem Zusammenhang gerissene Zitate) seiner Freunde, seiner Informationsquellen. Es wäre mE nach oft besser, sich mehrere Seiten, Gedanken, Meinungen anzuhören. Hinterfragen und nochmals fragen, auch wenn´s zeitaufwendig ist. Und dann abzuwägen, was nehm ich als meine "Wahrheit" wahr, was kann ich vertreten. Das Beispiel "Gauck" hier war für mich nur ein Paradebeispiel von vielen (die sich öffentlich äußern), ganz egal, wie man nun zu diesem Kandidaten auch steht.
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Gauck sympathisiert klar mit Sarrazin: "Aber wir haben doch ganz andere Traditionen, und die Menschen in Europa sind allergisch, wenn sie sehen, dass das, was auf demBoden der europäischen Aufklärung gewachsen ist, wenn das überfremdet wird."
"Fremdheit zu leugnen ist genauso gefährlich wie wenn man Feindschaften leugnet."
Joachim Gaucks Ansichten zu Sarrazin und zum Islam (10. Oktober 2010)
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Glücklich sein heißt nicht,
´das Beste von allem zu haben,
sondern das Beste aus allem zu machen!
Ich wünsche einen schönen Sonntag,,,,,
,,,,Namaste Merci
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interessant, aber ihr redet mir zu geschwollen, da kommen meine kleine Gehirnzellen nicht mehr mit. tschüssikowski
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Wie gesagt, die AGB der großen Internet-Unternehmen kann man leider nicht durchschauen. Und das ist ja das Schlimme. Denn das, was ausgerechnet am stärksten ins Auge fällt ist doch das, was gegen den Nutzer ist.
Mal ein Beispiel, was nur am Rand was mit Facebook, Google, Amazon, MS, Twitter und Co. zu tun hat: Die neueste Regelung bei internationalen Überweisungen und Handypay: Karte geraubt, Verlust rechtzeitig unter 116116 gemeldet; dann konnte man auf Kulanz der Bank hoffen. Heute geht das gar nicht mehr.
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