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"Wenn wir Menschen nicht vertrauen, wieso leben wir dann in einer Demokratie?", fragt sich Marina Weisband. Im Gespräch mit zwei Tübinger Studenten erklärt die Politikerin außerdem, warum ihr die Piraten egal sind und wie lange sie noch für die Revolution der Demokratie brauchen.
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20 comments
 
Die Welt verändert sich von selbst, schneller als andere durchblicken
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Wie ist das eigentlich bei Piraten ? Verläßt der Kaptiän auch das sinkende Schiff als letzter ? 
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Wie schön. Die Vorstellungen der Frau Weisband überfordern uns (noch). Tja, bis die Menschheit reif ist für ihre Visionen, existieren die Piraten nicht mehr. Vielleicht ist sie es daher, die mit der Realität überfordert ist?
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Das Argument ist etwas komisch. "Wenn wir den Führern nicht vertrauen, wieso leben wir dann in einer Diktatur?" könnte man sagen, wenn man in einer Diktatur lebt. Vertrauen die Leute dort ihren Führern?

Die PP ist eine Partei, die Führern definitiv misstraut, man merkt das schon daran, welche Kriterien sie bei der Wahl ihres "Spitzenpersonals" an den Tag legen. Da wählt man lieber die, die von sich behaupten, keine eigene Meinung zu haben...

Ich traue dem größeren Teil meiner Mitmenschen eher nicht zu, sinnvolle politische Entscheidungen zu fällen, und auch nicht, sinnvolle Vertreter zu wählen. Das heißt jetzt nicht, dass ich irgendeine Diktatur will. Ich glaube nur, dass Douglas Adams mit seiner generell pessimistischen Sicht "die Menschen sind das Problem" recht hat: Egal in welchem System, es ist immer von Menschen gemacht, und es sind immer Menschen, die an der Macht sind, und die sind das Problem.
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Gesellschaften verändern sich nur sehr langsam.Wissenschaft spricht bereist davon,dass sich die Gesellschaft von unten verändern muß.
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zuerst müssen sich die Menschen verändern
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+Stefan Harden ;o) Tja, bis die Menschheit reif ist für ihre Visionen, existieren die Piraten nicht mehr. ... stimmt, wo kein Mensch mehr da auch kein Pirat ;o)
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Was die Wähler von dem Geblubber der Piraten und ihrer Vorstände halten hat man ja gesehen. So verändert man die Welt jedenfalls nicht.
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+Bernd Paysan diese Argumente passen nicht.Wir dürfen laut sagen was uns nicht gefällt ,was in Diktaturen unmöglich ist,Aber das war es auch schon.Der Rest geht über alle Köpfe der Wähler hinweg.
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+Sven Fanter Menschen ändern sich nur ,wenn sie wissen und begreifen, was sie ändern sollen.Dies lernt man nur durch Lebenserfahrung.
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seh ich ähnlich +Elly Christ  deshalb muss sich parlamentarische Demokratie auch öffnen (und nicht in Hinterzimmern mit dem Einfluß gewinngieriger Lobbys den Parlamentarismus zerstören) und mehr direkte Demokratie (wie zB in der Schweiz) zulassen, bessere Bürger-Beteiligungen und Informationen von Anfang an im Planungsrecht (und nicht wie S21 schwarzer DB-Filz) von mir aus eine "liquid democracy", wenns denn kein Schlagwort bleibt, sondern mit echten Bürgerrechten und echter "TRANSPARENZ" gefüllt wird...Demokratie braucht Spielfelder, Ermutigung und umfassende Informationen als Strukturverbesserungen (und dann gehts um den inneren Schweinehund dh ob menschen überhaupt aktiv und bewußt sein WOLLEN, sich demokratisch zu BETEILIGEN...dazu wird man wohl bei weitem nicht alle gewinnen,,,manche Menschen sind gern passive, autoritäre Arschlöcher, die nur rummeckern, aber selbst nix ändern bzw eingreigen bzw gestalten wollen und KÖNNEN???)
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+Elly Christ In allen Diktaturen der Welt wird gemeckert. In manchen lauter als bei uns. Klar, wir sind Deutsche. Wir meckern nur, wenn wir dürfen, und halten uns dabei immer an den Rahmen des Erlaubten.

Parteien durchlaufen hier den üblichen Weg: Chaotische Neugründung, Aufbau hierarchischer Strukturen, Korruption der Führungsebene, Wählbarkeit. Weshalb sich eben nichts ändern wird.
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+Bernd Paysan alles richtig.Ich kenne kaum eine Diktatur, wo Menschen laut ihre Kritik äußern.Wir kritisieren ohne dass sie je was ändert.Also kritisieren wir halt weiter.
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+Elly Christ Dann lies' mal, wie's auf Sina Weibo zugeht. Oh, das ist natürlich Chinesisch, aber die sind da sehr wohl laut ;-).
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Einspruch euer Ehren +Elly Christ "...ohne dass sie je was ändert..." ist ne falsche Einschätzung es ändert sich Einiges , wenn auch langsam und mit manchen Rückschritten...zB vor der Banken-u Fianzkrise war das neoliberale Konzept, auch an Dt Hochschulen Studiengebühren zu kassieren (mit dem gebilligten Effekt, das man ärmere Studieren abschreckte vom Studium) in aller Munde und in vielen Bundesländern rechtlich verankerte Parxis..die sehr laute Kritik und Widerstand hat schon vor jahren die rechte schwarzgelbe Koch-Regierung hier in Hessen GEZWUNGEN, dies wider abzuschaffen und nun - nach ein paar Jahren heftigster Kritik, Studentenproteste usw samt Volksbeehren in Bayern sieht es so aus, als ob der Neoliberalismus an diesem weit sichtbaren Punkt der finanziellen Hochschulzugangssperren für Ärmere eine VERNICHTENDE NIEDERLAGE in D erlitten hat...und auch der Aufstand nach Fukushima hat sich gelohnt zB die ökolog. Energiewende wird zwar noch von "mutti" und ihren Brüderleins ausgebremst und propagandmäßig mißbraucht , aber ist nicht mehr wirklich in D aufzuhalten u kommt auch in Europa langsam in Fahrt :-)
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Ich finde unsere parlamentarische Demokratie gut. Wir schimpfen über unser System aber ich halte nichts davon, dass der mob umgeht und die Entscheidungen trifft. Ich finde es richtig dass wir die Verantwortung für vier Jahre volksvertretern übertragen und ich habe dann auch kein Problem damit dass diese dann Entscheidungen treffen die ich so nicht teile. Ich will nicht ständig mobil sein, nicht ständig ansprechbar sein müssen, ich will diese weltweite Zwangsvernetzung nicht die diese Partei forciert. Korruption, lobbyismus das sind alles so Probleme mit denen wir zu kämpfen haben aber gegen die kämpfen wir in jedem System. Den der Grund liegt im Menschen und nicht im System.

Und von den Piraten halte ich gar nichts. Die könnten durch ihre innerparteiliche Demokratie zeigen wie es funktionieren könnte. anstattdessen zeigen sie Tag für Tag dass es nicht funktioniert.
Kaum einer engagiert sich bei denen. Sie jubeln über bpts mit 1000 Teilnehmern und keiner lässt sich die Kritik gefallen, dass das gerade einmal 1 % der Basis ist.

In ihren Foren treiben sich Konsorten rum die vor sich hinklüngeln und versuchen ihre selbst geschriebenen Positionen durch die Parteitage zu drücken. Egoismus pur. Streitereien wohin das Auge Blickt. Jeder ist der Meinung den Plan zu haben und bekommt in der Partei die Möglichkeit zu motzen was das Zeug hält. Aber sobald es ans arbeiten geht ist auch bei denen kaum einer da.

Die Frau weisbrand redet davon, dass die Piraten ihre medienarbeit verbessern müssen. Ich sage die müssen mal erstmal ne Partei werden die eine Struktur hat wo auch der Konsens erzwungen wird. Und nicht ne Plattform wo sich jeder mal anmelden und mal vor sich hinbrödeln kann unabhängig von seinen Mitmenschen. Und wenn ich schon höre das ist eine junge Partei quatsch mit Soße. 3 Jahre hatten die zeit sich mal aufzustellen als an die noch keiner gedacht hat. Nix ist passiert.

Und diese Revolution, die Frau weisbrand forciert, die kann sie auch schön stecken lassen.



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Die Menschen werden nicht klüger. Sie glauben das nur.
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