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"Strompreis-Sicherung" heißt das Konzept, mit dem Bundesumweltminister Altmaier die Kosten der Energiewende für die Verbraucher begrenzen will. Um welche Maßnahmen es sich dabei genau handelt, verraten wir hier.
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Sven Rex's profile photoAndreas Straeter (Chappi)'s profile photoPhilipp Kählitz's profile photoU. Harm's profile photo
22 comments
 
eine begrenzung hätte es schon vor 10 jahren geben müssen.(auch beim benzin/diesel)Das ist das a und o.Die  staatsführung ist einfach unfähig 
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Hmmm ... dieses ganze Hin und Her geht mir langsam auf die Nerven ... wer muss für die Energiewende zahlen, wer wird davon "befreit" ...

Ich weiss nicht, ob wir uns dessen bewusst sind, das wir auf erneuerbare Energien umsteigen müssen bevor unser Planet ein strahlender Backofen ist.

Ich sehe ja ein, das wir auch den wirtschaftlichen Belangen Rechnung tragen müssen, aber wir können es uns einfach nicht mehr leisten, diesen hier die oberste Priorität zu geben.

Deshalb "Keine Ausnahmeregelungen mehr", "Förderung der dezentralen Energieerzeugung" und "Sanktionierung, wenn jemand nicht bereit ist, in die Energieeinsparung zu investieren"
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+Hauke Betz du hast sicherlich recht, doch sanktionierungen oder die einschränkung der befreiungen sind dank unserer bundesregierung und entsprechendem lobbyismus nicht durchsetzbar.
doch auch eine andere regierung, gerade wenn es die grünen waeren, waere ein irrglaube !
wenn altmaier die begrenzung des preises fordert, warum macht er es nicht einfach ? wer wenn nicht er als minister könnte das eher durchsetzen ?? auf wen wartet er denn ?
oder muss er erst jemanden von eon oder rwe fragen ob das in ordnung ist ?
mich kotzt dieses thema so an !
aber hauptsache den buergern das hart erarbeitete geld aus der tasche ziehn.
energiewende hin oder her, 
erstens geht das hier in deutschland viel viel zu schnell, und zweitens ohne einen richigen "marshall-plan" zu glauben dies umsetzen zu können, ist noch fataler !
gute nacht deutschland !
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+Joerg Hofer Auf wen oder was Altmaier wartet? Na auf die Wahl im September.
Seine ach so tolle Notbremse wird noch solange warten müssen, nur um dann einen Tag nach Wiederwahl sagen zu können, dass man es doch nicht umsetzen könne.
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hmm muss ich dir recht geben ! diese " wahl" hab ich ganz vergessen ! bzw. schon verdrängt !
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+Joerg Hofer Die Wahl, auf die er nach +Timo Jäckel wartet, ist sicherlich der Grund für die Veröffentlichung dieser "Kostenbremse", die so nie kommen wird. das ist auch der Grund, warum er keine Nägel mit Köpfen macht.

Mir geht dieses "Rumgeeiere" ebenso wie Dir auf die Nerven, dieser planlose Aktionismus ohne handfestes Ziel.

Leider muss ich Dir auch in dem Punkt recht geben, das es mit den Grünen, den Roten oder welcher Farbe auch immer nicht anders werden würde.
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+Joerg Hofer
Es ist ja nicht so, dass ein Minister einfach mit dem Finger schnippen kann und dann ist ein Gesetz geändert. Dazu muss er in Partei und Koalition Stimmen gewinnen und natürlich auch jetzt bei der Opposition im Bundesrat. Diese Stimmen hängen wieder massiv an der Stimmung in der Bevölkerung.
Wahrscheinlich hat er grundsätzlich die Mehrheit auf seiner Seite, aber diese Mehrheit ist sowieso schon die Wählerschaft der CDU. Währenddessen die Gegnerschaft zu einem solchen Gesetz überhaupt erst Wähler mobilisieren kann.
Zusammenfassend gibt es also 3 Punkte die ihndaran hindern :

A) Er ist kein Monarch und darf auch als Minister nicht nach belieben Gesetze verkünden oder ändern.
B) Es gibt sowas wie eine förderalistsiche Demokratie in der er sowohl Bundestag als auch Budnesrat auf seiner Seite haben muss.
C) Er muss auf den Wählerwillen und die Wählermotivierung selbst von Minderheiten achten.

Natürlich ist dieses demokratische System moralisch völlig verwerflich und noch schlimmer und einfach nur zu verurteilen ist, dass er sich dessen auch noch freiwillig unteriwrft statt endlich für eine antidemokratische effiziemtere Grundordung einzutreten und das Gesetz einfach mal im Alleingang umschreibt. ;-)
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Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose.^^ Und wenn er, wie mir jetzt angekündigt, zum 01.03. teurer wird um ca 2 ct/kWh, dann wird noch etwas an der Sparschraube gedreht und ggf. auch mal wieder der Anbieter gewechselt.
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+Andreas Straeter 
stimmt geb ich dri recht mach ich genauso !
doch irgendwann ist auch da das limit erreicht und alles raus geholt. 
natuerlich weiß ich auch +Philipp Kählitz dass ein minister nicht alleine entscheiden kann, und hier das parlament mitspielen muss, doch wann geschieht das ? vor der wahl sicherlich nicht mehr. das ist es ja, sich in talkshows setzen und reden, ob gut oder schlecht, kriegt jeder hin ! mensch doch er sollte doch was anpacken ! was bewegen ! nicht nur reden, endlich tun !! 
ich befuerchte leider auch dass dies alles schon stimmungsmacher fuer september sind !
versprechen, wo sich nacher keiner mehr dran erinnern kann dass es sie gegeben hat !
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Ich frag mich an welchen Schrauben man da groß drehen will?
Die Kosten sind da.
Entweder legt der Staat die Kosten mit "EEG Steuer" auf den Verbraucher, oder auf die Erzeuger, die dann mittels Preiserhöhung, Firmen müssen Gewinn erzielen, die Preise an die Verbraucher umlegen.

Subventionen sind in einigen Sektionen schon wichtig, da Stahl und Aluminium sonst nicht mehr mithalten könnten auf dem Weltmarkt und dicht machen müssten.
Mit Sicherheit bedienen sich inzwischen zu viele Firmen an diesem Topf, was daran liegt, dass Anwälte und Steuerberater zwischen den Zeilen lesen und Schlupfwinkel nutzen. Das Problem mit Schlupfwinkeln ist halt wie überall. Macht man einen zu trifft man 10 die es Ausnutzen, aber auch immer 1-2 die es brauchen. Deswegen ist unser Steuersystem ja auch das komplizierteste der Welt, weil für jedes Gesetz immer dutzende Nebenparagraphen braucht.
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es waere schon ein bischen geholfen wenn nicht zu viele ausnahmen gemacht werden. 
aber energieeinsparung geht uns alle an ! 
warum dann auch nicht große firmen ?
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+Joerg Hofer
Das liegt daran, dass Deutschland die einzige große Industrienation ist, die sich entschlossen hat nicht eine hohe Energieeffizienz zu fördern sondern die Energieverbrauch insgesamt herunter zu fahren.

Die wenigen Ausnahmen in der deutschen Industrie sollen Abwanderung bzw. Importverdrängung verhindern. Wobei ich schon gespannt bin wie weit das mittelfristig irgendeinen Effekt zeigt, denn die Nachfrageschwächung wird das größere Problem werden.

Ansonsten wird sowohl der Energieverbrauch als auch CO2 Ausstoß die nächsten Jahrzehnte weltweit gesehen weiter massiv zunehmen. Auf diese Entwicklung hat Deutschland recht wenig Einfluss ob mit oder ohne EEG-Umlage.
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Die Befreiung für energieintensive Unternehmen soll nur gewährt werden, wenn diese keine Gewinne erwirtschaften. Wenn sie Gewinne erwirtschaften, können sie auch ihre Stromrechnung bezahlen.
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Tja wenn man bedenkt, dass Gewinne zum Einen Investitionen für das nächste Jahr sind und zum anderen notwenoidg sind um Fremdkapital einzusammeln, wird es schon interessant werden wie lange gewinnlose Unternehmen so exitieren können.

In der DDR hat es fast 40 Jahre gedauert bis dank fehlender Investitionen und ohne Fähigkeit Fremdkapital zu nutzen die Wirtschaft langsam verrottet ist.

Hinsichtlich Energieverbrauch hatte übrigens die DDR Topwerte. Schon damals lag der pro Kopf CO2 Ausstoß unter dem der BRD trotz Braunkohlekraftwerken.

Eigentlich ein grünes Traumland, keine Gewinne, keine energieintensive Industrie, keine Reisetätigkeit und die guten Holzöfen die nur nachwachsende Rohstoffe verfeuern.
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glaubt ihr wirklich nur gewinnlose firmen sind von der eeg-umlage befreit ???
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Nur mal ein Beispiel:
20% des Stromverbrauches der Industrie geht auf Kosten der Stahlwerke:
http://www.siemens.com/innovation/apps/pof_microsite/_pof-fall-2009/_html_de/energie-aus-emissionen.html
Eine Tonne Stahl kostet auf dem Weltmarkt rund 320 Euro.
Eine Tonne Stahl herstellen braucht ca. 5.600 Kilowattstunden:
http://www.siemens.com/sustainability/de/themenfelder/innovation/referenzen/energiesparen-bei-der-stahlproduktion.htm
Würde man nun 25 Cent bei denen verlangen wie bei uns würden allein die Stromkosten pro Tonne etwa 1.400 Euro betragen. Sprich man könnte die Stahlindustrie in Deutschland einstampfen.
Das wären etwa 90.000 direkt betroffene Arbeitsplätze. 
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+Sven Rex Es geht nicht darum, dass die 25 ct Privattarif zahlen. Großkunden kriegen andere Preise. Es geht darum, dass die Großverbraucher sich an den ca. 2 ct EEG für Privatverbraucher beteiligen, sodass dann alle - grob geschätzt ohne konkrete Zahlen nachgeschlagen zu haben - 0,5 ct mehr bezahlen müssten.

Bleibe ich bei dem Beispiel mit den 5.600 kWh für eine Tonne Stahl, würde sich dieser um 28 €/t verteuern bzw. den Gewinn schmälern, wenn eine Preiserhöhung am Markt nicht durchsetzbar ist.

BTW, warum #Thyssen-Krupp Milliardenverluste fährt, hat eher nix mit der Stromrechnung zu tun.^^
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+Andreas Straeter
Bei 320€/T Marktpreis wären 28€ /T mehr eine Steigerung von fast 9%.
Man bedenke dass die Gewinnmargen in der Industrie bei etwa 2-4% des Verkaufspreises liegen.
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+Andreas Straeter
Im übrigen hat sich die EEG Umlage um 2 Cent dieses Jahr erhöht, insgesamt sind es 5,3 Cent + 0,25 Cent Offshore-Windparks
die Befreiung der erngieintensiven Unternehmen schlägt mit 0,33 Cent zu buche.
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U. Harm
 
Das scheint mir ein etwas willkürlich zusammengestellter Mix von Maßnahmen zu sein, um einen weiteren deutlichen Anstieg der EEG-Umlagen in den kommenden Jahren zu verhindern.
Irgendwie sollen die verschiedensten Akteure dafür bezahlen, angefangen von Industrieunternehmen, die eigene Kraftwerke zur Selbstversorgung betreiben bis hin zu den verschiedensten Betreibern von alten und neuen EE-Anlagen (PV-Anlagen, Windenergieanlagen etc.). Das wird wohl weder den betreffenden Industrieunternehmen noch den Planern und Betreibern von EE-Erzeugungsanlagen gefallen können. Man hat auch nicht wirklich den Eindruck, dass hier ein wirklich logisches, durchdachtes und zukunftsweisendes Gesamtkonzept hinter diesem Maßnahmenpaket steht. Es sieht für mich bisher eher nach einem Schnellschuß aus der Hüfte aus, um sich im Wahlkampfjahr in einer Art Aktionismus als "Retter der Stromverbraucher" noch mal in Szene zu setzen.
Es ist sicher richtig, den Verbraucher (sowohl Privathaushalte wie auch Unternehmen) in D. so gut wie möglich vor weiteren Strompreiserhöhungen in den kommenden Jahren zu bewahren. Aber das muss mit gut durchdachten und transparenten Gesamtkonzepten geschehen. Dabei sollte das Ganze für alle Akteure auch logisch nachvollziehbar sein sowie auch vorrausschauend Klarheit und Planungssicherheit bieten.
Bei diesem ständigen verworrenem Hin und Her bezüglich dem EEG, besonders z.B. auch in Bezug zur PV - Förderung / Einspeise-vergütung (=> man denke nur an das diesbezügliche Chaos im vergangenen Jahr !) kann ich hier kaum eine logische und klare Linie erkennen, sodass hier etwa für Planer, Investoren etc. kaum noch eine längerfristige Planungssicherheit mehr besteht! Damit ist weder einem guten Vorranschreiten der Energiewende wirklich gedient noch der hierbei sicher nötigen Kosteneffizienz für eine erfolgreiche Umsetzung dieses komplexen Langzeit-Großprojektes.
So bleibt nur zu hoffen, dass das alles von der Politik nach der kommenden Bundestagswahl besser strukturiert geplant und umgesetzt wird als bislang, damit die Gesamtkosten (Energiewende) nicht unnötig noch weiter (als ohnehin kurz- und mittelfristig nötig) in die Höhe getrieben werden. Denn daran kann eigentlich kaum jemand diesem Lande wirkliches Interesse haben;  schliesslich müssen wir alle das Ganze am Ende irgendwie mitbezahlen.
Ich denke, die Energiewende bietet für D. und Europa längerfristig eindeutig mehr Chancen und Vorteile als Nachteile, aber das setzt natürlich vorraus, dass das Ganze auch mit vernünftigen Konzepten geplant und dann gut umgesetzt wird. Genau hieran scheint es mir jedoch massiv zu hapern. Dieser jüngste Vorstoß von Herrn Altmaier ist nur wieder ein weiterer Beleg dafür. Darüber sollte man sich eher Sorgen machen als über die Kostenexplosion, die durch den weiteren Ausbau von PV, Biomasse und der Onshore-Windkraft angeblich entstehen soll.
Zur Ironie der Geschichte wird dann obendrein noch, dass genau die vermutlich langfristig für alle Verbraucher mit Abstand teuerste und unwirtschaftlichste Form der Ökostromproduktion, nämlich die Offshore-Windenergie (=> inkl. dem dazu notwendigem massivem Netzausbau !) nach dem Willen dieser Bundesregierung (inkl. der Herren Rösler und Altmaier) am stärksten vorrangetrieben werden soll, während man die wirtschaftlich zunehmend wettbewerbsfähigen  Stromproduktionen aus  Onshore-Windkraft , Biogas/Biomasse-  und künftig auch noch PV (allesamt teilweise dezentral realisierbar mit erheblichen strukturellen und ökonomischen Vorteilen !) am liebsten abwürgen würde. Eine solche Energiepolitik, welche offensichtlich nur noch als einseitige Lobbypolitik zu Gunsten der großen Stromkonzerne verstanden werden kann, ist für mich inzwischen zu einer glatten Farce geworden. Jetzt fehlt nur noch, dass der dringend nötige Netzausbau weiterhin verschleppt wird sowie der Aufbau zusätzlicher benötigter konventioneller Back-Up- Kapazitäten (flexible Kohle- , Biomasse- und Gaskraftwerke / KWK-Anlagen etc.) infolge fehlender wirtschaftlicher Anreize zum Bau solcher Anlagen weiterhin unterbleibt. Dann ist das Chaos dieser Politik perfekt.
Dieses dann aber den Erneuerbaren Energien oder allgemein der Energiewende in die Schuhe zu schieben, ist eine Frechheit. Die eigentlichen Ursachen sind hier einfach massive politische Fehlsteuerungen auf der einen Seite und an anderen Stellen sicher auch ein offensichtlicher Mangel am politischen Willen zur Umsetzung bekannter notwendiger Maßnahmen (z.B. beim ewig verschleppten Netzausbau oder bei der fehlenden Schaffung von Anreizen zum Aufbau von Back-Up Kapazitäten etc. erkennbar).  


  U. H.
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