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"Europa ohne #Griechenland wäre wie ein Kind ohne Geburtsurkunde gewesen."

Das findet zumindest der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing. Heute feiert der Politiker seinen 87. Geburtstag. Schönen Start ins Wochenende.
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Stefan Ortmann's profile photoArmin Schulz's profile photoAndreas Holznagel's profile photoE.G. Steup's profile photo
10 comments
 
Geburtsurkunden kann man sich beim Standesamt erstellen lassen. Die muss man nicht für viele Euros bei nem dubiosen Dealer an der Ecke kaufen! 
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Europa ohne Griechenland wäre wie Deutschland ohne Langzeitarbeitslosen
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Ist ja klar. Griechenland ist Teil Europas, da gibt es nichts zu diskutieren. Und es ist gut zu sehen, dass die EU es geschafft hat, das Land wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Vor der EU wäre es nicht möglich gewesen, in diesem Land soviel Druck auszuüben, dass es endlich die notwendigen Reformen anpackt. Es wäre sicher schlimm ausgegangen. Es gibt einige deutsche die immer noch nicht verstanden haben, dass sie mit der EU und dem Euro die Möglichkeit haben, den gesamten Kontinent nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Deutschland hat de facto nach dem Krieg alles erreicht, was es sich vor dem Krieg vorgenommen hatte. Das ist eine Ironie der Geschichte. Der Euro ist nichts anderes als die D-mark, die europaweit eingeführt wurde. Kein schlechter Schachzug für eine Exportnation. 
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+Gilles Bourdin
Es ist ja nichts verwerfliches daran Optimist zu sein. Nur darf man nicht von allen anderen das gleiche erwarten.
Und was D-Mark und Euro Vergleiche angeht: das ist ja nun völlig falsch betrachtet. Über die Stabilität und den Wert der D-Mark wachte die Bundesbank in deutscher Regie. Die Deutschen haben jetzt nur noch ein Mitspracherecht und kämpfen mit ihrer Geldpolitik oft auf verlorenem Posten. Andere wollen die Geldschleusen öffnen, das wäre einer D-Mark nie in den Sinn gekommen.
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+Earl Hickey
Es sind ja nicht nur die Agenturen. Auch mit Milliarden spekulierende Hedgefonds wollen von der Misere profitieren (und machen Gewinne).
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+Gilles Bourdin
Ob es wirklich die “richtige“ Bahn ist, Bilanzen zu fälschen, um Millionen von Menschen eine Währung aufzudrücken, durch welche sie drastisch in ihren Möglichkeiten eingeschränkt und mit Kürzungen in Milliardenhöhe bombardiert werden, während Andere für diese Fehler gerade stehen müssen und das von der Bevölkerung rechtmäßig ergaunerte Geld dafür genutzt wird, um ein Kampf gegen Windmühlen zu führen, ist ein heikles Thema.
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Deshalb war Griechenland wohl auch in der EWG?
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+Armin Schulz
Die EWG hatte das Ziel, eine einheitliche Wirtschaftspolitik zu fördern. Ich habe auch nicht gesagt, dass Griechenland unfähig ist, seine Wirtschaft am Laufen zu halten. Nur im Vergleich zu anderen Mitgliedern des Euro ist die Wirtschaft eher mau gehalten, wodurch die Währung schlicht zu stark für sie ist.

Eine Kette ist so stark, wie ihr schwächstes Glied... und Griechenland, so wie auch andere Kandidaten, kosten den stärkeren Mitgliedern unnötig viel Kraft, Zeit und vor Allem Geld, was wir sowieso nicht haben. Bei dieser ganzen Geschichte geht es eigentlich nur darum, neue Kredite zu verteilen, für welche Provisionen und Zinsen abgegriffen werden. Bezahlt wird das leider von uns.

Ich habe nichts gegen eine einheitliche europäische Wirtschaftspolitik, aber es möchte doch bitte jeder seine eigene Rechnung zahlen, oder? 
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Ich bezog mich aif den geposteten Satz:
"Europa ohne Griechenland wäre wie ein Kind ohne Geburtsurkunde gewesen."

Schließlich waren sie viele, viele Jahre nicht dabei.
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Den "großen Europäern", die man bei Karl-Preis-Verleihungen bejubelt, war von vornherein klar, dass es innerhalb des Euroraumes eine Niveauangleichung geben wird, geben muss. Dass dies für Deutsche bedeutet abgesenkt zu werden ist klar gewesen, wenn es auch niemandem hier auf die Nase gebunden wurde.
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