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Guten Morgen! Heute vor 324 Jahren wurde der französische Philosoph und Staatstheoretiker Charles de Montesquieu getauft. Bis heute bekannt sind vor allem seine Gedanken zur Gewaltenteilung, mit welchen wir in den heutigen Tag starten.

"Eine Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu neigt, sie zu missbrauchen. Deshalb ist es nötig, dass die Macht der Macht Grenzen setzt."
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Bernd Paysan's profile photoDaniel Pfob's profile photoAmelia Pfenning's profile photoLieder eines fahrenden Gesellen / Songs of a Wayfarer's profile photo
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...die "Macht der Macht" ist das, was in der Erde schlummert und uns im Universum umgibt.
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+Willi Wheeler Weil zu dem Zeitpunkt ggfs. die Dokumentation der Geburt nicht üblich war bzw. im Laufe der Geschichte verloren gegangen ist. Die Kirschenschreiberlinge aber sehr genau dokumentiert haben, was in Ihrer Gemeinde passiert war - und da ist nun mal die Taufe der erste Meilenstein, wenn ein Mensch zum ersten mal "richtig" mit der Kirche zu tun bekommt.
Edith sagt: Wikipedia sagt: "Das genaue Datum seiner Geburt ist nicht bekannt, sondern nur das seiner Taufe, der 18. Januar 1689. Vermutlich kam er nur wenige Tage vorher zur Welt."
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+Willi Wheeler Weil in staatstheoretischer Hinsicht die Kirche keine Gewalt ist. Das war vor 300 Jahren noch was anderes, aber in der Gegenwart haben wir ja Gerichte mit Richtern, gewählte Politiker in Parlamenten und gewählte Staatsoberhäupter.
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Richtig, Kirche hat auch bei uns eine große Lobby.
Es kann allerdings jedermann austreten, Steuerausfälle werden dann natürlich wieder auf die Allgemeinheit abgewälzt - wir kennen das...
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+Holger Fischer Wenn man aus der Kirche austritt (Unterschrift beim Standesamt/Amtsgericht, je nach Gemeinde), bezahlt man keine direkte Kirchensteuer mehr, richtig? Also nützt es dem Individuum sehr wohl.
Ich habe ja geschrieben, dass der Staat an anderer Stelle das fehlende Geld wieder eintreibt. Natürlich reicht die Kirchensteuer alleine nicht für die Finanzierung tausender , verbeamteter, ordinierter Geistlicher aus.
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+Rainer Reitz Das macht mich jetzt neugierig: Wo treibt denn der Staat für die Kirche das Geld ein, wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin und keine direkte Kirchensteuer mehr zahle?
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+Rainer Reitz +Holger Fischer Eh, nein. Das sind Allgemeinplätze. Wo erhalten die Kirchen "direkte und indirekte Subventionen"? Ich würde da gerne Konkretes hören statt nebulöser Aussagen.
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+Holger Fischer Mafia hin oder her, die Kirche ist mir schnurz. +Martin Hillebrand hat uns "nebulöse Aussagen" unterstellt, nun kann er selbst nachlesen und detailliert recherchieren. Fakt ist: Die Kirche finanziert sich NICHT alleine aus den Kirchensteuern, die vom Lohn/Gehalt abgezogen werden, sondern durch weitreichende Zusatzbudgets aus unserem Staatshaushalt.
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gewaltenteilung ist gut :)
die amerikanische verfassung vom jahre 1787 ist eine der besten der je geschrieben wurde. rechnet mal 200jahre dazu und zig zusatzartikel und es sieht sofort nicht mehr so rosig aus...
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+Holger Fischer wenn die leute es hinnehmen braucht sich später auch keiner mehr aufregen.
man sollte vf-richter vielleicht nicht vom regierenden ernennen :), könnte eventuell helfen
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Nun, wir werden sehen ob die Menschen ihre Rechte wahrnehmen. Wenn die gleichen Parteien wie immer gewählt werden, dann haben es die Bürger nicht anders gewollt. Wenn dort oben mist gebaut wurde, liegt es an uns sie aus dem Bundestag zu werfen.
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paar jahre vorher aber dein kreuz gemacht. versteh mich nicht falsch, vielleicht hast sogar nichtmal für die gestimmt, aber alles in einem sind letztendlich die wähler schuld. und für dieses jahr gibt es laut umfragen auch keine besserung :)
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"Die Wähler sind also daran schuld, dass sich die Gewählten nicht an das Grundgesetz halten?"

Im Grunde ja. Denn das sie diese Dinge machen ist ja nun keine große Überraschung. Die CDU ist ja nun nicht überraschend zu dem geworden was sie ist. Trotzdem machen die Leute stur ihr Kreuz an der gleichen Stelle.
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+Holger Fischer 
Ja natürlich ist der Wähler "mitverantwortlich" - mit dem Begriff "schuld" würde ich vorsichtig umgehen. Aber Es ist dieser Balanceakt der "Erkenntnis", der stetigen Wachsamkeit. Diese ist nicht nur Aufgabe eines Ministers XY, es ist Aufgabe der Bürger!

Es ist Aufgabe der Bürger sich mit den Menschen zu befassen die man wählt - und zwar ganz aufmerksam.

Ein Franz Josef Strauss, ein Helmut Kohl, ein zu Guttenberg, all diese Menschen haben ganz klar schon zu Beginn ihrer Karrieren angedeutet wohin die Reise gehen soll, was Sie "wollen" und woher Sie kommen.

Ein Wähler kann vorher wissen, wer diese Politiker "aufgezogen" hat!
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+Holger Fischer so gesehen ja, sind sie. es reicht ja nicht nur ein kreuz machen und das hirn für weitere 4jahre ausschalten. obwohl das weltweit ziemlich in trend liegt :)

der bürger hat(derzeit noch alle rechte) um zu ändern was stinkt. kommt aber nicht dazu weil die darsteller in ihre rolle super aufgehen...
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In einem freien Land hat ein mündiger Bürger auch die Pflicht sich ab und an zu informieren, weil seine Wahl Auswirkungen auf alle anderen hat.
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Wenn auf einem "Politikeretikett" die Bertelsmann Stiftung auftaucht,man weiss das wir es mit "patriarchischen/neukonservativen Denkstrukturen" zu tun haben, die vornehmlich ihre Ziele verfolgen - und Ziele verfolgen bedeutet Hindernisse überwinden.

Und wenn ein Grundgesetz, eine Gewaltenteilung etc. ein Hinderniss ist, wie zB. für einen weiteren akut konservativen Geist wie Schäuble damals - dann werden die Mittel und Wege eingesetzt um ein Hindernis zu überwinden.

Kann man ein Hindernis nicht überwinden, dann wird es unterwandert bzw. untergraben.
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+Hans-Erik Gaßner stell dir vor was die leute vor 2-300 jahren für eine freiheit und bequemlichkeit wie heute gemacht hätten. und stell dir mal vor wie sie es verteidigt hätten. davon ist nix mehr übrig
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+Holger Fischer - es gibt Dinge die sind interessanter wie Geld. Glaube mal nicht, dass Geld das Problem dieser Welt ist, es ist das was "Macht mit dem menschlichen Ego macht"!

Das ist gekoppelt an zT. alten "Führungsdenken".
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+Holger Fischer die gibt es. 

Und abgesehen davon haben wir das Recht neue Parteien zu gründen und diese zu wählen. Und das haben Menschen in diesem Land getan. Ich halte die Piraten weder für gekauft, noch für verlogen. Seltsamerweise wird denen genau diese Offenheit von den Leuten angelastet.
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+Holger Fischer sorry ist aber ein denkfehler von dir. man muss nicht die jetztige situation betrachten sondern was wir draus machen könnten wenn wir nur wollten....
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Die Gewaltenteilung ist ein "Mechanismus" zum Schutz vor der "Militarisierung und Totalisierung der Bürgerlichkeit" zB.

Die westliche Gemeinschaft hat sich nach dem zweiten Weltkrieg nunmal dafür entschieden, keine "absolute Macht" mehr zu übertragen um eben zu verhindern das die Bürgerlichkeit sich zu sehr radikalisieren kann - Beuspiele: Deutschland, Spanien und Italien in den 30er Jahren.

+Holger Fischer - Ich empfehle Dir einmal wirklich das Grundsatzprogramm der Piraten. Das Ziel der Piraten ist nicht die Repräsentanz und das rumregieren, sondern die Funktion von basisdemokatischen Prinzipien, sowie zT. deren Erhalt.

Und diese werden nicht, wenn Du auf die Europapolitik zB. schaust, nicht von bunten Parteien untergraben und ausgehölt sondern von den bürgerlichen Parteien massiv.

Mit basisdemokratische Prinzipien meine ich dann zB. nicht nur "Mitspracherecht", sondern die "Grundlagen in der Bundesrepublik" mit Blick auf die verfassungsordentliche Struktur.

Die größten Hindernisse sind nunmal einer CDU & SPD ganz bestimmte Artikel im Grundgesetz, die als Konsequenz aus zwei Weltkriegen entstanden sind.

Für den Erhalt dieser, sind ganz massiv auch die Kräfte im Kollektiv verantwortlich, also der Wähler!
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Die Piraten werden funktionieren weil die Selbstorganisation immer dafür sorgt das es nach einiger Zeit funktioniert. Auch von den Grünen wurde das damals behauptet.

Die Piraten verfolgen neue Ansätze. Das ist mutig, gut und wichtig. Dabei sollte man sie unterstützen, nicht im Wege stehen.
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Was ganz viele gar nicht glauben wollen, die Piraten haben schon "positiven Einfluss" auf die hiesige Politik geübt, ohne überhaupt zu regieren.
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+Hans-Erik Gaßner sie müssten nur mehr gewählt werden :)

ich glaube aber dass die sehr oft zu unrecht durch den kakao gezogen werden, natürlich mit absicht. und manchmal schiessen sie sich selbst in die knie. nur wer macht es heute nicht?
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Absolut. Transparenz zum Beispiel wurde Thema. Etwas das die alten Parteien vorher nicht mal mit der Kneifzange angefasst haben.
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+Holger Fischer - wir sind so unfähig wie wir uns halten & so gierig, wie wir es zulassen. Wir sind zur Erkenntnis fähig, wir sind aber auch fähig es zu unterlassen.

Die Mentalität bestimmt, der Gedanke bestimmt und entscheidet. Genau das macht die Verbindung von Philosophie und "Führung" (Politik) so interessant. Da gibt es Typen, die es verstanden haben.

Sogar verstanden haben, von der Depression zu profitieren, all diese Mechanismen sich zu nutze zu machen.

Vorweg die Angst. Es gibt kaum bessere Mittel um zu regieren. Die Lösung ist das Problem selbst. Ein Lehrer sagte zu mir einmal - obgleich ich erst an dem "klassischen Planet der Affen" denken musste: "Die Atombombe ist da um von ihr zu lernen".

Der Satz kam aber später an.
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+Öcsi Szántai  Steinbrück hat ein Fettnäpfchen nach dem anderen erwischt. Vermutlich wählen die Leute trotzdem SPD. Bei den Piraten dagegen soll auf Anhieb alles perfekt laufen, sonst seien sie nicht wählbar. Ich kann so einen Unsinn schon gar nicht mehr hören.

Vermutlich ist es die Angst vor dem Unbekannten. Lieber ein bekanntes Übel, als eine unbekannte Chance. Menschen sind seltsam.
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+Hans-Erik Gaßner genauso ist das. bleibt nur die hoffnung dass die leute dies auch erkennen und sich nicht beeinflussen lassen
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Weil die "bürgerliche Mitte" inzwischen bald die Hälfte an "Wählern" verloren hat, werden sich letztendlich die "Beiden Großen" Seiten wieder auf eine entsprechende Koalition einlassen.

Sehen wir uns doch Berlin an - SPD & CDU mögen unterschiedlich gefärbt sein und dennoch die Welt recht "einheitlich" betrachten.

Und genau solche "politischen Konstellationen" und Einstellungen sind dann auch "Problem für die grundordentliche Verfassung".
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+Holger Fischer Die Wut und Enttäuschung über die Menschen ist bedauerlich und verursacht nur eines. Sie spielt den Leuten Macht in die Hand, die genau diese missbrauchen. Diese Form von Pessimismus führt zur Handlungsunfähigkeit und zum Akzeptieren des angeblich "unvermeidlichen". Und dann bleibt alles wie es ist, und man hat es selber verursacht.
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Ich kenne alleine schon 10 Leute in meinem Bekanntenkreis deren "Gier" nicht existiert, und die dieses auch mit Taten bewiesen haben. So viele können das also nicht sein.
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Beispiel:

Also ich eine Burnout hatte, haben 4 meiner Kunden (die nun wirklich nichts persönliches mit mir zu tun haben) mich spontan unterstützt (auch finanziell) damit ich mich wieder aufrappeln kann. Zwei aus Hamburg und zwei aus der Schweiz (die ich nur online kenne).

Hätten sie nicht tun müssen. IT Leute gibt es genug. Haben die das nun aus lauter "Gier" getan?
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+Holger Fischer ich tendiere auch dazu dass es schwierig ist. aber noch lange nicht unmöglich genau weil es noch viele gibt denen an andere etwas liegt
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Eine verantungsvolle Gemeinschaft ist nicht Utopie, auch eine friedliche. Der Mensch muss aber weitergehen in seiner Entwicklung und nicht nach 60 Jahren so tun, als wäre alles "in soo ferner Vergangenheit".

Ein Miteinander beginnt vorallem in der Verantwortungsbereitschaft und das ist ein Problem, gerade im deutschen/europäischen konservativen Denken. Ständig zu meinen, die Gemeinschaft ist blöd, da muss der Führer her. Oder - der Mensch ist dumm - am besten wir explodieren an Ort und Stelle.

Es beginnt im Inneren eines Jeden selbst. Alles Andere ist Futter für solche Menschen wie weiter oben bereits von mir genannt. Man muss erkennen, welch Kräfte zB. von einem 11. September profitieren. Wie eine Gemeinschaft sich durch Flucht in die Ecken ganz banal "formen" lässt.

Man muss ebenfalls auch die "dualistischen Mechanismen" erkennen können. Mit den Ansätzen der Gewaltenteilung zB., erst recht in der Zeit Ende der 40er Jahre hat Europa ganz großes Glück erfahren, in Zeiten nach dem Unglück.

Das sind auch Chancen - aber Demokratie gibt es nunmal nicht geschenkt. Es entscheidet nicht nur "Gier" und "Bösartigkeit" über das Schicksal der Menschen. Bei "Selbstwahrnehmung" beginnt es. Sonst wären wir längst weg, mehrfach sogar.

Obgleich man gestehen muss, es war wirklich bereits mehrfach knapp für diese Spezies.
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Dann solltest du reisen und Menschen kennen lernen.

Es sind eigentlich nur sehr wenige schlechte Menschen auf dieser Welt. Unsere Gesellschaftsysteme ermöglichen diesen schneller an Macht zu gelangen als die Rücksichtsvollen. Und das ist das Problem dabei. Die Mehrheit möchte eigentlich nur ihr Leben in frieden und Wohlstand leben. Sie haben oft nicht mal Interesse Macht über andere zu erlangen.

Und selbst in Kreisen mit mehr Geld sind nicht alles miese Typen unterwegs.

Mark Shuttleworth http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Shuttleworth
Ist bestimmt kein übler Mensch. Unterstelle ich ihm mal so anhand seiner Taten. ;)
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Ich glaube, dass das Konzept der Gewaltenteilung nicht aufgehen kann. Der Grund: Mächtig wird man, wenn man sich zusammentut und zusammenarbeitet. Firmen korrumpieren Politiker, diese beeinflussen Richter, die Regierung stellt über Fraktionszwang sicher, dass sie auch die Gesetze geben kann, und so hebelt sich die ganze Gewaltenteilung selbst aus.

Das einzige, was die Mächtigen ggf. noch bremsen kann, sind polarisierte Zustände wie in den USA. Nur: Dort verhindert die Polarisierung, dass bereits getroffene Machtverschiebung Richtung Großindustrie wieder zurückgenommen wird. Die Polarisierung entmachtet die Vertreter des Wählers, die nicht gewählten Mächtigen lachen sich ins Fäustchen.

Die zankende Basisdemokratie der Piraten ist da auch ein Beispiel. Liebe Piraten: Es sind nicht nur die Gewählten, die Macht haben. Wenn man also die Gewählten entmachtet, dann bleibt die Macht bei denen, die nicht gewählt wurden: Die Ackermänner, die Springer-Presse, etc. Die zanken sich nämlich eher nicht.
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12klass geschichts-stoff in bayern ^
 
Also endet es nie... die eine Macht wird immer eine höhere finden und die Grenzen werden immer weiter gesteckt oder?
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