Shared publicly  - 
 
Das Gauck-Bashing im Netz beruht auf Missverständnissen, weil der künftige Bundespräsident in den sozialen Medien falsch zitiert wird, glaubt unser Kolumnist Sascha Lobo.
Translate
41
11
Rafael Wawer's profile photoDavid Stingl's profile photoThomas Specht's profile photoFlorenz Villegas's profile photo
25 comments
Translate
 
sehe ich ähnlich, vieles wird verzerrt wiedergegeben
Translate
 
Ist doch klar wenn einige "Journalisten" aus einem mehrseitigen Interview gerademal einen Satz "zitieren".

Aber so war's schon immer, und so wird's wohl leider auch bleiben. Die guten Journalisten haben am Ende unter diesen zu leiden ! !
Translate
 
Ich denke, Sie reden hier am eigentlichen Problem vorbei.

"Wenn es in der Zeitung steht, muss es wahr sein."
Sehr viele Menschen denken noch heute so und nicht wenige übertragen es auch auf das Fernsehen und sogar das Internet. Gerüchteküchen gab es schon immer, genau wie verkürzte Schlagzeilen und reißerische Aufmacher.

Ihre m.E. wichtigste Aussage treffen Sie im allerletzten Satz:

aber es erfordert klassische Medienkompetenz, um es nicht verfälschend zu verwenden.

Das ist doch das wirkliche Problem. Es mangelt massiv an Medienkompetenz, sei es klassisch oder sonstwie. Hier muss man ansetzen. Hier muss man sich fragen, wie man das beheben kann. Dann spielt es keine Rolle mehr, ob es um reißerische Schlagzeilen, Tweets oder Stammtischparolen geht.
Translate
 
"Das Genie des Wissenden ist ohne das Genie des Verstehenden wertlos" Picasso
Translate
 
Kann es nicht vielleicht auch sein, dass viele nach Wulff jetzt noch höhere Ansprüche an einen Präsidenten haben und von ihm sehr viel mehr verlangen als von seinen Vorgängern?

Er soll ehrlich sein, er soll würdevoll sein, er soll traditionell sein, progressiv sein, die Alten verstehen, die Jungen und evtl. auch das Internet mit der Piratenpartei. Ist das nicht zum Scheitern verurteilt?
Translate
 
Mich überrascht eher, dass 140-Zeichen Tweets von völlig unbekannten Leuten soviel mediale Aufregung verursachen. Zwar passt die Kritik nicht zur derzeitigen Lobhudelei auf Gauck, trotzdem muss Kritik erlaubt sein. Aber statt diese einfach zu ignorieren, wird ein Fass aufgemacht und die Kritiker, ähnlich wie Wulff zuvor, medial vorgeführt.

Mir scheint eher, das nicht sein darf, was nicht sein kann. Gauck ist über alle Zweifel erhaben, er ist unfehlbar und unantastbar. Kritik unerwünscht, und damit Basta!
Translate
 
+Kai Schmidt Vielleicht, damit ihm (dem Bürger) nicht von Herrn Lobo vorgeworfen wird, er ließe sich vorführen oder führe andere auf Twitter gar selbst vor.
Translate
 
Bis jetzt ist der gute Mann nur Privatmensch und kann sagen und denken was er will, als Bundespräsident muss er seine Worte sicher geschickter wählen!
Translate
 
+Raimund Mueller Klar, es sitzen auch irre viele Privatmenschen mit Ströbele und Schily in Podiumsdiskussionen und unterhalten sich über die VDS. ;)

Seit er die "Gauck-Behörde" geleitet hat, allerspätestens aber seit seiner Aufstellung 2010 ist er eine öffentliche Figur und weiß auch, dass seine Aussagen von vielen Menschen beachtet werden. Schließlich verdient er mit dieser Popularität auch sein Geld (an alle Mitlesenden: Nein, ich meine das nicht abfällig. Ja, es ist auch für mich völlig legitim). Der damit einhergehenden Verantwortung muss er sich bewusst sein, anderenfalls taugt er als BP m.E. erst recht nichts.
Translate
 
"glaubt Sascha Lobo" halte ich für eine richtige Aussage! :-)
Translate
Translate
 
Ich sehe meine Meinung damit bestätigt, denn schon seit einiger Zeit beobachte ich mit Entsetzen, welche anti-aufklärerische Wirkung das Internet haben kann. Gerüchte gab es früher auch schon, doch nie war es so leicht wie heute mit nur einem Klick Hunderte oder gar Tausende zu erreichen.

Noch erschreckender finde ich allerdings, wenn man solche Menschen darauf anspricht und diese dann die "freie Meinungsäußerung" strapazieren müssen.

Klar darf man auch falsche Meinungen äußern. Aber heute verschwimmen eben die Grenzen zwischen Normalbürger und Journalist, vor allem aber zwischen Normalbürger und Publizist!

Im Grunde ist doch jeder Blogger, der eine einseitige Meinung vertritt, nichts anderes als ein Publizist. Ein Journalist dagegen bemüht sich - nach meinem Verständnis - um eine ausgewogene Berichterstattung.

Aber eigentlich auch egal bei dem ganze Infotainment-Einheitsbrei ;)
Translate
Translate
 
Ich habe den Artikel zwar nicht gelesen und stimme auch nicht zu, aber Herr Lobo hat Mut bewiesen diese Problematik so offen zu thematisieren.
Translate
 
Seit wann haben Journalisten Zeit, die von Bloggern und Twitter-Usern extrem verkürzten und verdrehten Tatsachen nach zu recherchieren? Es ist doch so viel einfacher, jeden Mist gleich unreflektiert zu glauben ;-)
Translate
 
+Gorf Rollehcab Mutig wäre gewesen, mal die Zitate von Herrn Gauck bzgl. Hartz IV von wegen ein fürsorglicher Staat lässt die Menschen erschlaffen oder das Revival der „sozialen Hängematte“. Aber als SPD Mann darf man da natürlich nicht kritisch sein.
Translate
Translate
 
Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt.
Georg Christoph Lichtenberg
Translate
 
+Peter Althoff sorry aber seine gewählten Ausführungen sind leider komplett aus dem Kontext gerissen und wurden allesamt widerlegt. Schon komisch wenn vor 2 Jahren die Netzgemeinde hinter Gauck stand und heute sich das Maul über ihn zerrissen wird. Warum hat man früher keine Denunziation eingeleitet wie es heute der Fall ist? Richtig, will so ziemlich jeder Mist der dem Herrn Gauck hinterher gesagt wird zu 95% so gar nicht passiert ist.
Translate
Translate
Translate
Add a comment...