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Weil es keine Beweise für einen Zusammenhang mit dem Hunger in der Welt gebe, will die Deutsche Bank auch in Zukunft an #Nahrungsmittelspekulationen verdienen.
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68 comments
 
Money Money Money :).

Wieso wehrt sich denn keiner dagegen ?  7Milliarden gegen vllt 100tausend ...
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Und woher kommt nun die Differenz der An- und Verkaufspreise der Nahrungsmittel, die die Deutsche Bank als Gewinn einstreicht?
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Vietnam hat 2008 das Zocken auf Nahrungsmittel verboten, weil dort die Preise explodiert sind - obwohl die Produktion ganz normal war, und die Nachfrage auch. U.a. war da die Deutsche Bank beteiligt an der Zockerei.

Merke: Wenn man Bankster in einen Sack steckt, und draufhaut, dann trifft man immer den richtigen.
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Populistischer Artikel der an der Oberfläche bleibt.
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Geld und moralische Grundsätze vertragen sich nun mal nicht! Für mich ist das handeln mit Menschenleben und nicht weniger! 
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Wirtschaftsethik - Ein Begriff, der nicht allen im System etwas sagen mag... Jenen empfehle ich folgenden Artikel für einen ersten Überblick:
Karl Homann: Wirtschaftsethik. In: Lexikon der Wirtschaftsethik, hrsg. v. Georges Enderle, Karl Homan, Martin Honecker, Walter Kerber, Horst Steinmann; Freiburg, Basel, Wien 1993
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Typisch Deutsche Bank sehr sehr weit von der Realität entfernt, ich frage mich ob bei der Analyse diese Manager unter Drogen standen. Die Realität wird zu kosten der Hungernden einfach ausgeblendet. Ich frage mich auch in welcher Uni wird das Studiert wird.
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Zum Thema Wirtschaftsethik sollte man mal Herrn Cromme befragen, den Vater des Corporate Governance Kodex. 
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Neben diesem Geschäftsgebahren der Deutschen Bank lässt auch das Verhalten von Jürgen Fitschen als wichtig(st)em Repräsentanten des Instituts anlässlich der Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft in der Bankenzentrale zu FfM sowie der Verdacht(!) der schweren Steuerhinterziehung in dem die Staatsanwaltschaft wohl auch gegen ihn persönlich ermittelt, zumindest unerfreuliche Vermutungen über die wenn auch nicht unbedingt kriminelle ("in dubio pro reo"), so doch rechtlich zumindest fragwürdige (daher Ermittlungen), sicher aber ethisch kaum mehr haltbare Grundeinstellung des Unternehmens und seiner Führungskräfte gegenüber der Gesellschaft zu, welcher sie doch letztlich ihre Umsätze und damit auch ihre Existenz verdankt. Heutzutage ist auch für Grosskonzerne zunehmend mehr Vorsicht geboten; gestützt durch das Internet und die dadurch im Vergleich zu früher vielfach potenzierte Bedeutungswirksamkeit des "kleinen Mannes" hat in jüngster Vergangenheit schon grössere "Machthaber" gestürzt -. wie der Nahe Osten zeigt...
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zumindest sollte man bei denen kein Konto haben und zB zur GLS Bank wechseln 
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+Maik Nessel
Bisschen sehr extrem in der Formulierung und damit unnötig - bitte selbst löschen - bei aller Empörung... Gewalt und ein Aufruf dazu ist sicher nicht zielführend...
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Wir Deutsche sind das Arschloch der Welt. Hier Stinkt alles.
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+Ingo Bildesheim ok gelöscht. War etwas krass. 
Finde es allerdings genauso krass was die Zocker so abziehen.
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+Maik Nessel
Stimmt, aber man sollte Vorsicht walten lassen - auch rechtlich im eigenen Interesse.
Hast mein vollstes Verständnis - muss aber nich'  - Böses mit Bösem zu vergelten bringt's nicht auf Dauer ;-) Nehmen wir denen lieber das, was ihnen am Wichtigsten ist - Ihren Profit !!!
Spätestens, wenn jeder den Konsum bei Anbietern ablehnen würde, welche in Geschäftsbeziehungen zur Deutschen Bank stehen, wäre das Ende derselben nahe...
...Naja - und ein anderer würde wahrscheinlich an deren Stelle treten... Ist leider so... Aber man kann es ja wenigstens probieren!
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Warum regt man sich nur über sowas auf? Keiner hier scheint zu wissen wie die Spekulation aussieht. Dass man kein Gramm Mais kaufen muss, um darauf zu spekulieren und folglich auch keinen Einfluß auf den Marktpreis hat, wird völlig ignoriert...

Solange es nicht weitergehende Informationen gibt, wie Banken spekulieren, ist das purer Populismus und Banken Bashing...
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tja, wenn sich die wirtschaft doch auch so vorbildlich regulieren würde wie hier, +Ingo Bildesheim, +Maik Nessel dann hätten wir wahrscheinlich das beste was an utopia rankommt. (kein sarkasmus) ;)
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+marcin kolonko
 wohl :-D - Aber man muss realistisch bleiben - der Mensch strebt nach Profit, aber er sollte auch zivilisiert genug sein, sich selbst Grenzen zu stecken - Und das Problem ist ja nicht die Deutsche Bank an sich - Sie steht halt nur gerade eben im Fadenkreuz der Empörung... Woran sie aber selbst schuld ist, wenn man betrachtet, was da in den letzten paar Wochen alles auf einmal hochkocht - die anderen kochen ja auch nicht anders (GLS etc. - hoffentlich - mal ausgenommen) - es sprudelt nur momentan nicht so stark ;-)
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Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist, der letzte Fluss vergiftet ist, wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann! (Hat mal einer mit Federschmuck uffm Kopf gesagt). Wie weit sind wir noch davon entfernt?
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+Andreas Schiel Sie sind ja anscheinend ein ganz Schlauer. Deswegen klären Sie mich mal auf wie Spekulationen funktionieren. Ich verstehe es so: Preis wird aufgrund von Herdenverhalten in die Höhe getrieben. Dieser Preis spiegelt keineswegs die wirkliche Marktsituation wieder. Der kleine Mann bleibt auf seinem Gut sitzen und kriegt es nicht verkauft, weil der Preis künstlich in die Höhe getrieben wurde.
Wo ist mein Denkfehler?
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+Deutsche Bank Augen zu und: ich seh dich nicht, Du siehst mich nicht

Wie naiv. Keine Ehre. Kein Gewissen. Keine Menschlichkeit. Auch ihr kommt an Grenzen.

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Banken Bashing? Irgendwie kommt in mir immer mehr das bedürfniss mein essen vom Vortag auf dem gleichen Weg wieder hinauszubefördern wie es den Weg gestern hineingefunden hat. Dieses ganze Lyrische Bankengesäusel ist bemitleidenswert!
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Herr Schiel, wenn ich das richtig verstehen, meinen Sie Leerkäufe? Sind die inzwischen nicht verboten?
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Wetten auf den Nahrungspreis beeinflussen den tatsächlichen Preis genauso, wie Wetten beim Pferderennen, die Geschwindigkeit der Pferde beeinflussen.

Die Deutschen reagieren dermaßen hysterisch, wenn sie etwas über Geld und Nahrungsmittel lesen, dass ich auf den Tag warte, an dem jemand beim Bäcker einen epileptischen Anfall bekommt, weil dieser Geld für das Brot verlangt. :-D
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Damit ist der Preistreiberei wieder Tür und Tor geöffnet. 
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+Marek Kampa
Zum einen geht es ja genau darum, dass die Preise dem physischen Angebot folgen und es eben keinen Beweis dafür gibt, dass die Preise durch Spekulationswetten beeinflusst werden.

Ein anderer Punkt ist, dass man in Europa immer noch glaubt, dass niedrige Nahrungsmittelpreise den 3. Welt Staaten nützen.
Wahrscheinlich hat keine Maßnahme der westlichen Welt mehr Hungersnöte in der 3. Welt verursacht, wie die künstlich niedrig gehaltenen Nahrungsmittelpreise durch die westliche Agrar-Subventionspolitik.
Millionen Kleinbauern verlieren durch zu niedrige Weltmarktpreise ihr Einkommen und werden erst so  in die Armut gezwungen.

Noch schlimmer sind nach Hungersnöten die Nahrungsmittelhilfslieferungen der internationalen Gemeinschaft.
Nichts vernichtet die komplette Landwirtschaft eines Landes schneller und nachhaltiger als das Fluten eines Landes mit Hilfslieferungen. Das ist quasi die Atombombe unter den "gut gemeinten" Hilfen und sichert den Hilfsorganisationen ihre ethisch korrekten Arbeitsplätze meist für mehr als ein ganzes Jahrzehnt.
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Ich habe täglich mit Preisen in der Nahrungsmittelindustrie, Auswertung und Erhebung zutun. Das Spekulationen auf Grundnahrungsmittel wie z.B. Weizen nichts mit der Teuerungsrate zutun haben, wenn Sie das meinen. Es ist im Grundsatz unmoralisch! 
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Das Dramatische ist ja, dass so bewusst Tod und Leid von Menschen in Kauf genommen wird.
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+Sandro Frenzel
Danke!

Im Ernst: theoretisch könnte man den Preis eines Gutes durch Kauf und damit Verknappung in die Höhe treiben. Da das Angebot jedoch bei Grundnahrungsmittel deutlich über den Möglichkeiten der Deutschen Bank liegt, kommt diese Methode (abgesehen von dem verbundenen Risiko) kaum in Betracht.

Sie sprechen diesbezüglich von Herdentrieb. Ich nehme mal an, dass Sie hierbei die Nachfrager meinen, die zusammen mit den Anbietern den Markt darstellen. Darin sind die Banken jeweils ein Akteur und mehr nicht...

+Bernd Behnke
Spekulation in diesem Bereich bedeutet, wie im Übrigen im Artikel angesprochen, der Handel mit Derivaten. Auch Optionen wären eine Möglichkeit...

LeerVERkäufe sind bzgl. Aktien und bestimmten Schuldtiteln verboten. Ein allgemeines Verbot wird schwer möglich sein, da im Sinne des Vertragsrecht viele Anschaffungen Leerverkäufe sind. Bspw. wenn Sie einen Neuwagen kaufen, wird dieser auch erst nach der Bestellung produziert...
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+Dennis Basaldella
Das Dramatische ist eher, dass dieser Zusammenhang wissenchaftlich nicht nachweisbar ist und dennoch die meisten Menschen fest daran Glauben wie an ein religiöses Dogma, nur weil Mutti früher einen kessen Spruch auf den Lippen hatte, damit das Kind sein Schüsselchen leer isst.
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+Andreas Schiel ???? Ihr Beitrag liest sich wie zusammenkopierte Floskeln!
Könnten Sie mir bitte sagen inwiefern die Deutsche Bank es nicht begünstigt, dass Nahrungsmittelpreise in die Höhe getrieben werden? "Nur" ein Akteur...quasi, die "anderen" machen es doch erst schlimm? Was ist das für eine Logik?
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"Mit dem Essen spielt man nicht" ist ein genauso tolles Argument gegen Nahrungsmittelwetten, wie "Von Masturbieren wird man blind" ein Argument gegen die Pornoindustrie ist.
Das ist einfach nur kindisch.
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+Philipp Kählitz
Es trifft den Kern der Sache. Wenn man darauf spekuliert, dass Rohstoffpreise (= Essen) steigen und dabei bewusst den Tod von Menschen in Kauf nimmt, dann ist das Spielen, Glückspiel mit dem Leben von Menschen. Daher auch dieser Satz
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Mar kus
 
immer nach dem Motto: "was geht mich das Elend anderer an"
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Herr Kählitz, von Induktion werden Männer impotent! Noch ein Spruch! 
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+Dennis Basaldella
Der kern der Sache ist aber, dass die Wette auf steigende Preise die Preise eben nicht steigen oder sinken lässt. Wie denn auch, die Nahrungsmittelpreise werden ja nicht auf dem Derivatemarkt festgelegt, sondern sind ein komplett davon getrennter Markt.
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Herr Schiel, ich kaufe nur was ich gesehen habe, auch einen Neuwagen. Und ich meinte LeeVERkäufe, ab und zu ist halt der Handybuchstabenverschlucker eine Last!
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+jan miraß

Das schöne ist, dass kein einziger Mensch in der 3. Welt seine Nahrungsmittel zum Preis des Nahrungsmittel-Zertifikates an einem Hexensabbat kauft. ;-)
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Die Bank zu wechseln soll gar nicht so schwer sein. Ohne Kunden kein Kapital.
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+Sandro Frenzel
Bitte entschuldigen Sie, wenn meine Beiträge nicht Ihren literarischen Ansprüchen genügen. Das ist aber auch wirklich nicht mein Fach...

Nun, dass die Deutsche Bank nicht den Lebensmittelpreis beeinflusst steht ja im Artikel. Die Erklärung weshalb dies so ist, habe ich versucht in kurzen Worten im Beitrag zu erklären. Dies ist mir nicht gelungen. Vielleicht ist Ihnen die Erklärung nicht Tiergehege genug, daher empfehle ich ein paar Vorlesungen in den Wirtschaftswissenschaften zu belegen...
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Wenn ich darauf wette, ob die Oma mit ihrem Rollator beim Überqueren der Hauptverkehrsstrasse überfahren wird oder nicht, habe ich auch nichts mit dem tatsächlichen Verkehrsgeschehen zu tun; aber mein Verhalten "gehört" sich trotzdem nicht. Das ist schlicht und ergreifend unethisch.
Und weil ich weiss, dass die Existenz, und das meint hier tatsächlich das nackte Überleben vieler Menschen von der Preisentwicklung am Nahrungsmittelmarkt abhängt, sollte ich eben auch nicht auf diese Entwicklung wetten.

So einfach sehe ich das als ganz einfacher, vielleicht zu simpel denkender Mensch.
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+jan miraß
Soros hat tatsächlich "physisch" Devisen gehandelt, also er hat Pfund in Franc und DMark umgetauscht.

Ein Termingeschäft an der Börse hingegen wird kein einziges Gramm des Nahrungsmittels tatsächlich gehandelt. Wenn ich also eine Kaufoption auf hundert Tonnen Weizen habe, dann laufe ich niemals die Gefahr tatsächlich hundert Tonnen Weizen jemals in meinem Vorgarten geliefert zu bekommen. Der finanzielle Ausgleich der Kaufoption wird durch die Verkaufsoption geleistet. Wenn der Call am Markt gewinnt, dann wird er mit dem Geld dessen bezahlt der den Put gekauft hat und umgekehrt. Der eigentliche Nahrungsmittelmarkt ist dabei nur der Referenzwert an dem entschieden wird, welche der beiden Seiten "gewonnen" hat.
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Der Einfluss solcher Wetten auf den Preis scheint mir nicht wirklich nur sehr indirekt zu sein. Jedoch frage ich mich, welche tatsächlichen Werte und Leistungen in diesen Wetten stecken! Welche Leistung hat eine Bank erbracht, für die sie mit dem Gewinn aus der Wette belohnt wird. Ich bin kein Banker aber ich sehe beim besten Willen keine Leistung. Daraus resultiert aber, dass so eine Wette ein Glücksspiel ist. Wieso müssen Banken soetwas tun? Genauso gut könnten sie die Gewinne auch mit Skatspielen verdienen. Kein Wunder, dass sie so die grössten Krisen ausgelöst haben.
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+Philipp Kählitz - die Aussage, dass ein Zusammenhang, der nicht nachweisbar ist, auch nicht existiert, ist ungefähr so sinnvoll, wie die, dass ein Mord nicht begangen wurde, nur weil es einer Staatsanwaltschaft nicht gelang, ihn zu beweisen.
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die vorstände d.bank haben keine Ahnung von hunger
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Banken leiden unter einem Verdrängungssyndrom! Crash ? Wie? Wann? Wo? Sind wir doch nicht schuld, die anderen haben doch mit uns um die Wette spekuliert!
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+jan miraß - Das Problem mit der Spontaneität ist, dass mit ihr immer nur das Naheliegende erfasst wird.
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+Anke Borrmann da geb ich dir ansatzweise Recht. Grade gestern hatte ich eine Folge von Jamie Oliver gesehen, wo er Familien in den USA besuchte, die unter der Wirtschaft leiden. Da war eine Familie dabei, in den Südstaaten, ich glaube Georgia, die jagen seit Generationen ihr essen selbst. Und würden bei jeder Nahrungskrise ohne Probleme überleben können. Wobei sowas in Dtl. sehr unwahrscheinlich ist.
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Und wenn Spekulationen schief gehen ist immer noch der Steuerzahler da, der die Karre wieder aus dem Dreck ziehen kann.
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Was mich einfach an diesem System ärgert, ist, das in zig Ländern die Menschen hunger leiden und hier in den Reichen Industriestaaten verhönt man sie noch und macht Kasse auf deren Rücken!
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die können den Hals einfach nich vollkriegen!
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Einen Beweis hat Herr Fitschen dennoch eindeutig erbracht, Gier und Dummheit sind direkt proportional.

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Es gibt Organisationen die dies bereits begleiten und den Armen den Weg in die Selbstversorgung zeigen, die können aber nicht überall sein und finanzieren sich ausschließlich über Spendengeldern oder Stiftungen. 
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+Matthias Reis
Die Termingeschäfte wurden in Deutschland tatsächglich lange Zeit als Glücksspiel verboten gerade weil es keinen "realen" Bezug zu den Märkten zu geben schien. Dennoch sind die spekulativen Finanzmärkte sehr wichtig.
Als Beispiel nehmen wir mal den Immobilienmarkt. Man stelle sich vor, man müsste in einer kleinen Stadt in der Provinz ein Grundstück verkaufen. Geeignete Käufer lassen sich dort aber selbst nach Monaten manchmal sogar innerhalb von Jahren nicht finden. Es gibt keinen "echten Markt". Am schlimmsten wird es wenn man unter Verkaufsdruck steht, also Bargeld benötigt und nur dieses Grudnstück hat. Dann kann es zur Zwangsversteigerung kommen und um das Grundstück überhaupt noch loszuwerden, wird ein Preis erzielt der meist weniger als die Hälfte des eigentlichen Schätzwertes des Grundstücks beträgt.
Die Preisbildung wird also durch eine extrem niedrige Anzahl an Marktteilnehmern verzerrt.

Ähnlich läuft es, wenn man in ein Unternehmen z.B. über Aktien investieren möchte. Auch hier sind die "realen" Geschäfte eher selten. Nicht ganz so schlimm, wie bei den Immobilien die innerhalb von Monaten niemanden finden, aber immerhin besonders außerhalb des Dax30 kann es Tage oder Wochen dauern einen passenden Partner zu finden.

Wie umgeht man also das Problem, dass die Menge der Marktteilnehmer so niedrig ist, dass tatsächliche Investionen und Geschäfte verlangsamt oder sogar verhidnert werden.

Die Antwort ist der Spekulationsmarkt. Die Spekulanten sorgen mit ihrem Handel der eben nicht auf Investionen in eine Immoblilie oder in eine Aktie ausgerichtet ist für einen ständigen aktuellen Markt voller Käufer und Verkäufer. Der Immobilienbesitzer braucht jetzt nicht mehr Monate lang suchen um sich dann im schlimmsten Fall von einem einzelnen Käufer die Bedingungen und Preise diktieren zu lassen, sondern er trifft auf einem Markt jederzeit hunderte spekulativen Käufer die um sein Angebt konkurrieren.

Bei Immobilien funtkioniert das natürlich nicht so optimal, da die Übertragung von Immobilien zu kosten- und zeitintensiv ist. Bei Aktien hingegen ist der Spekulationsmarkt so groß und so schnell, dass man den als ideales Beispiel anführen kann, wie die Spekulationen jedem Investor die Möglichkeit geben jederzeit zu investieren oder zu verkaufen.
Das gleiche gilt für die Warenterminbörsen. Auch hier macht es das ständige "spekulative Rauschen" überhaupt möglich, dass die "realen" Geschäfte jederzeit und transparent ablaufen können.
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+jan miraß
Nein natürlich fehlt es nicht. Die Gesamtgeldmege ist dementsprechend erhöht. Würde man den Markt schließen, würden die Zentralbanken das Geld wieder aus der Wirtschaft herausziehen müssen, um eine Inflation zu verhindern.

Zum anderen ist es, wie gesagt, überhaupt erst durch den Markt möglich Investitionen schnell zu tätigen und Geldflüsse in die verschiedenen Branchen zu ermöglichen.
Ohne die Dotcom-Spekulationsblase im Jahre 2000 wäre es niemals möglich gewesen über eine Billion Dollar innerhalb weniger Jahre in Internetunternehmen und Internetinfrastruktur hinein zu pumpen.
Im allgemeinen entstehen Blasen dadurch, dass diese riesigen Investitionsmaschinen, die die Finanzmärkte darstellen zu schnell zu viel Geld in eine Branche pumpen.
Die Spekulanten an den Finanzmärkten sind quasi die Kapitalautobahnen.
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+Philipp Kählitz Danke für die ausführliche Beschreibung. Ich bin auf dem Gebiet kein Fachmann, dennoch stoßen mir da einige Sachen auf. Wenn es keine Nachfrage nach einem Gegenstand gibt und die Zahl der Nachfrage verschwindend gering, dann ist das eine sehr reale unverzerrte Situation. Natürlich ist der Verkäufer gekniffen, weil er seine Ware nicht mehr selbst haben will, aber andererseits auch keinen Käufer findet. Wenn an diesem Punkt Spekulationen den Markt "beleben" sollen, dann ändert das nichts am tatsächlichen Wert der Ware sondern der Wertverlust, den sie für den Verkäufer hat, wird nach dem Glücksspielprinzip auf jemand anderes verschoben. Auch wenn Immobilien wie Du sagst, ein schlechtes Beispiel sind, hier ein zugespitztes Beispiel mit einer Immobilie. Ein Haus, das mitten in der Sahara steht und das seinem Besitzer keinen Mehrwert mehr bringt, lässt sich vermutlich nicht verkaufen, weil es auch niemand andrem einen Mehrwert bringt. Spekuliert nun irgendjemand mit diesem Haus, ändert sich an der Wertlosigkeit rein gar nichts, nur ein anderer wird am Ende der Gekniffene sein. at ein Spekulant besonders viel Pech auf einmal, gehört er vermutlich zu Lehmann Brothers und ist Auslöser der Bankenkrise!  ;-) Oder?
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Ich habe Threat irgendwie falsch verstanden. Wenn ich mich nicht verlesen habe, geht es um Spekulation auf / mit Lebensmittel, insbesondere um Aggrahrohstoffe - Grundnahrungsmittel, welches einem Grundbefürfniss eines jeden Menschen ist. Ich lese hier aber zunehmend etwas über Imobilienwerte, Neuwagen usw. Ich wüsste nicht was dies mit dem geposteten Threat ansatzweise zutun hat und kaum zu den Grundbedürfnissen eines Menschen gilt! Sie schreiben über Luxusgüter ( Bodenhaftung verloren / Realitätsbezug ) vollkommen abhanden gekommen! 2 Monate Hartz 4 würde sie glaube ich auf den Boden der Tatsachen wieder etwas zurück holen und sie würden ein frisches Brötchen zu schätzen lernen (was weiter oben sehr abfällig erwähnt wurde)!
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Herr Miraß, dies mag aus ihrer Perspektive durchaus plausible sein, ich bin mir aber sehr sicher das die meisten den Bezug nicht verstanden haben, offen & ehrlich, ich auch nicht :-))
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