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Wofür haben die Hochschulen eigentlich die Studiengebühren ausgegeben? Immer wieder gaben sie das Geld für teils fragwürdige, teils skandalöse Projekte aus, wie dieser Rückblick zeigt.
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Marco Kressmann's profile photoRalph H.'s profile photoAndreas Witte's profile photoMatt B's profile photo
21 comments
 
Laut Ruhr-Uni hat man zwar immer mehr Geld zur Verfügung, allerdings als zweckgebundene Drittmittel und dergleichen, während die Grundversorgung schwindet. Das ist auch das Problem mit den Studiengebühren: Da sie angeblich eine zusätzliche Verbesserung sein sollen, dürfen sie (eigentlich) nicht dort verwendet werden, wo Geld dringend benötigt würde. Damit konnten die Studiengebühren in bisheriger Form gar keine Lösung sein und waren allenfalls ein geplanter Einstiegspfad in "echte" Studiengebühren.
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Bei uns wurden von den Studiengebüren Autos für die Hausmeister gekauft... hat die Lehre wirklich extrem verbessert!
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Freue mich schon darauf, wenn meine Kinder dann University2.0 machen werden können, ab da werden die Unis pleite gehen ohne Ende. :)
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Auch hier weiß die Hochschule nicht, was sie mit dem ganzen Geld machen soll, kauft irgendeinen Kram, den niemand braucht und der die Lehre nicht verbessert. Aber wehe, ein Studierender bezahlt nicht rechtzeitig die 820 Euro (Studiengebühren + Verwaltungsgebühren + Ticket etc.), dann droht die Zwangsexmatrikulation.
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kenne ich auch Carsten Gramms, meine Tochter hatte immer Angst ich überweise die Gebühr zu spät
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Bei uns wurde damals ein neuer Mail-Server für über 1 Mio. €  von den Gebühren gekauft. Anfangs hies es noch, dass jeder Student seine EMail Adresse auf Lebenszeit behält. Das wurde dann im Laufe des Studiums immer weiter runtergeschraubt und als ich dann fertig war wurde der Account mit der Exmatrikulation gelöscht...
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500 Euro im Semester? Peanuts! Davon kann ich meinen Sohn gerade mal einen Monat in die Krippe schicken. 
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+Kenneth Kraft In welche Krippe schickst du deine Kinder? Bzw. warum ist das bei dir so teuer? Wir zahlen hier (Umkreis Hamburg) knapp 250€ pro Kind o0
Mal abgesehen davon sind die 500€ Gebühren Geld für 0 Leistung. In der Krippe passen die wenigstens auf dein Kind auf (mehr oder weniger)
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Härtefallantrag beim Immatrikulationsamt stellen: anhand von Kontoauszügen (drei Monate) nachweisen, dass man weniger als ca. 700 Euro im Monat auf dem Konto hat und man wird für ein Semester befreit und bezahlt KEINE 500 Euro Studiengebühr! So habe ich in Niedersachsen keine 500 Euro bezahlt!
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wie wäre es mit nachträglichen Studiengebühren für die welche dann hohe Einkommen haben?
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Keine Sorge, wenn man nach dem Studium ein hohes Einkommen hat, wird man schon genug Steuern zahlen. 
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Na deine Oma hat ja auch Recht :)

Eine Weile waren Ingenieure aus Deutschland weltweit gefragt und bestbezahlt.
Da hat man aber auch im Schnitt gute 15 Semester studiert! (Aussage einiger Proffs)
Heute soll man maximal 10 Semester hinlegen, maximal 7 für den Bachelor.
Also halb so qualifiziert, zumal sicherlich das Engagement der Proffs heutzutage eher maginal ist, denn so gut wie früher geht es den Proffs wohl auch nicht mehr.

Für mich ist das Studium eher so etwas wie eine ein Mal Sache, Augen zu und durch, danach hat man einen Zettel, der sagt, dass man Augen zu und durch kann.

Danach fängt dann die Ausbildung im Betrieb an. Ganz von vorne.
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+Matzen Schiller Naja, es sind wohl nicht die 15 Semester, sondern die unterschiedliche Struktur des Studiums. Heutzutage gibt es nach jedem Semester eine Prüfung zum jeweiligen Modul die zur "Lernbuleiie" führt. Lernen - Auskotzen (Prüfung schreiben, sorry für den Ausdruck) - Vergessen.

Früher hat man zum Vordiplom und zum Diplom Prüfungen zu dem gesamten vorherigen Stoff gehabt. Das führt natürlich dazu dass man erstens einen besseren Überblick hat und zweitens ist der Streß totzdem kleiner gewesen weil nicht jede popelige Semesterprüfung irgendwo mit Note erscheint.
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Naja aber das mit dem Lernen und dann wieder vergessen war doch, laut den Diplomanden die ich so kenne, nur anders aufgebaut. Bis zum Vordiplom ging ja nix irgendwie in die Endnote ein. Also bis dahin einfach nur alles bestehen und dann zum Diplom anfangen mit dem eigentlichen Lernen.
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+Michael Przybilla Das nichts einging ist schon richtig, aber zum Vordiplom/Diplom mußte man trotzdem alles wissen und da man das im Zusammenhang lernt bringt das am Ende mehr. Das sieht man wenn man jetzt die Studenten bei einer Verteidigung der Masterarbeit mit den vorherigen Verteidigungen der Diplomarbeit vergleicht.

Mal als Beispiel Physik:
Zum Vordiplom waren die Prüfungen Mathematik (Analysis), Experimentalphysik, Theoretische Physik und Nebenfach z.B. Chemie. D.h. im Prinzip fast alles aus 4 Semestern.

Zum Diplom genauso: Exphysik, TheoPhysik, Nichtphysikalisches Nebenfach, Physikalisches Nebenfach (auf dem Gebiet schrieb man dann die Diplomarbeit)
D.h. wieder fast alles aus den 6 Semestern.

Zumindest zur Diplomprüfung hatte man also um vernünftig zu bestehen das Wissen aller Semester.
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+Heiko Huth Hm...ja ok, aber im Prinzip ist das ja nicht wirklich was anderes oder?
Man lernt für diese eine Prüfung und danach ist es doch wieder "Ballast".
Alles was man schon einmal gelernt hat, fällt beim 2. Mal deutlich einfacher. Man hat dann zum Vordiplom sicherlich eine ganze Ecke mehr Stoff, aber die Situation ist doch wie zu jeder anderen Prüfung auch.
Und das sehen die Diplomanden hier in meinem Dunstkreis ähnlich.

Trotzdem glaube ich, dass beim Diplom mehr im Studenten hängengeblieben ist als jetzt im Bachelor. Wenn ich so an einige Ex-Kommilitonen denke die tatsächlich bestanden haben....
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