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Sechs Monate, 40-Stunden-Woche, 250 Euro im Monat. Wer kann sich so ein Praktikum überhaupt leisten?
Aus Protest gegen Ausbeutung schreibt Mario Schenk eine Nicht-Bewerbung.
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21 comments
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Und was ist mit den ganzen Praktika, die unter gleichen Bedingungen gar nicht bezahlt werden?
250€ sind zwar fast nichts, aber dagegen immernoch viel.

Das Schlimme ist ja nur, dass das von einer Organisation kommt, die es sich anscheinend leisten könnte mehr zu zahlen.
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Politik ist weit weg von der Realität und dem Volk.
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Meiner Meinung nach gehört so eine "Organisation" klipp und klar beim Namen genannt! Wasser predigen und Wein trinken! So etwas ist heuchlerisch und grenzt an Ausbeutung. Warum also schwärzen? Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich einen rechten Eindruck von der "Organisation" zu machen!
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Tanja M
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Physiotherapeuten-Ausbildung: 40 Wochen Praktikum á 40 Stunde/Woche: NULL Bezahlung, meist noch Kosten für Essen (ab und zu bekommt man das sogar bezahlt), Arbeitskleidung, Parkplatz... ich wäre froh über 250 Eur!
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Egal was, unbezahlt ist ohnehin immer Ausbeutung! Den es wird ja trotzdem eine Leistung verlangt. Hier ist ein sehr, sehr krankes Regelwerk (Gesetze) die Ursache. Das viele darauf angewiesen sind und nur über ein Gratispraktikum an die nötige Praxis kommen, zeigt doch nur wie falsch diese Möglichkeit überhaupt ist ...
Ja, ja, ich hielt den Slogan von Anfang an für kontraproduktiven Unsinn: "Geiz ist geil"!
Solche Praktika sind das Resultat daraus ...
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+Tanja M
danke für deine Beschreibung.Es hat eine neue Qualität begonnen ,Studierte und gut Qualifizierte als Billiglöhner arbeiten zu lassen.Sie können es sich leisten.Wenn nicht,müssen sie ihre Arbeit alleine machen,damit sie erfahren was Arbeit + Lohn verbindet.
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+Erhard Kunz
dem ist nichts hinzuzufügen.Sie machen es nicht aus Armut.Es wird die Regel.
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Dann sollen die solchen Praktika doch fern bleiben.
Immerhin erledigen die Arbeiten, die gemacht werden müssen.
Soll deren Chef doch die Arbeiten alleine machen. Dann stellen die schon Leute zu besseren Löhnen ein.

Die Praktikanten drücken die Löhne. Ist denen das eigentlich bewusst?
Das gleiche gilt für "Probearbeiten".
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Für das Geld kann man besser zuhause bleiben und sich vollzeitig um einen Job kümmern.

Die Leute müssen endlich mal verstehen, dass nicht nur sie einen Job wollen, sondern die Unternehmer auch Mitarbeiter.

Wenn mir jemand nicht das zahlt, was ich haben möchte, dann bekommt er eine Absage und ich lebe lieber etwas sparsamer als dass ich am Markt die Preise kaputt mache
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Firmen, die unehrenhaft handeln, sollten in der Öffentlichkeit entsprechend bekannt gemacht werden. Das ist primär die Aufgabe der Presse. Das sind Themen, die eigentlich wichtiger sind als die Trennung eines Promipaares und ob der Goldhamster eines Rockstars Schnupfen hat.
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Wer leider noch weniger bekommt und wenig Verständnis aufbringen kann, der hat es leider immer noch nicht begriffen das er auch ein Teil des Problems ist. Getreu dem Motto, ich machs für noch weniger...
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Praktika sind dazu gedacht Dinge auszuprobieren und für sich zu testen ob einem die Aufgabe liegt, wie sich der Beruf anfühlt etc.. Sie sind nicht dazu gedacht vollausgebildete Menschen für Gotteslohn normale Aufgaben erledigen zu lassen. Für das Unternehmen eine tolle Möglichkeit junge Talente frühzeitig an sich zu binden Ob nun mit oder ohne Aufwandsentschädigung, wenn der Testcharakter nicht mehr gegeben ist, ist es eine normal Anstellung und muss als solche entlohnt werden. 
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Auch wenn ich wie ein Klugscheißer wirke, vielleicht hilft es ja:
Singular: Praktikum
Plural: Praktika
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+Dieter Scheiner Dieser Blödsinn mit der Ausbeutung ist sozialistischer Schwachsinn.
Zwar gibt es Ausbeutung aber dazu gehören immer zwei. Man muss sich ja nicht ausbeuten lassen
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Von Sozialismus hat er garantiert keine Ahnung, der Rest ist Unsinn. 
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Richtige Reaktion, falscher Adressat. Dass hier ausgerechnet eine Nichtregierungsorganisation angeprangert wird, die sich sehr wahrscheinlich hauptsächlich aus Spenden finanziert und über entsprechend geringe Mittel verfügt, finde ich schon etwas befremdlich. Im Gegensatz zu vielen gewinnorientierten Unternehmen, die eine ähnlich geringe oder auch gar keine Aufwandsentschädigung zahlen, sind NGOs in der Regel tatsächlich auf Zivis, Ehrenamtliche und eben Praktikanten angewiesen. Andererseits haben sie gerade letzteren aber oft auch inhaltlich viel zu bieten. Aus der monatlichen Aufwandspauschale einen Stundenlohn abzuleiten und von Ausbeutung zu sprechen, halte ich hier jedenfalls für unangebracht.
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Tanja M
 
+Thomas Zadro 
Klar ist ein Praktikum zum ausprobieren gedacht, bei unserer Ausbildung auch. Eigentlich ist diese Zeit dafür gedacht, bei ausgelernten Physios zuzuschauen, ich war aber immer nach dem 3. Tag voll eingespannt und habe als Urlaubsvertretung Pläne geschrubbt. Und unsere Lehrer sagen auch nicht viel dazu/dagegen.
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+Tanja M Das ist schlicht nicht in Ordnung. Wir hatten in meinem Zuständigkeitsbereich in 2012 mehr als 50 Praktikanten (für 3 bis 6 Monate). Die Leute durchliefen einen klar definierten Schulungsplan. Nach Ende des Praktikums haben wir ca. 50% fest eingestellt.

Einige Praktikanten passten nicht zu uns bzw. zum Beruf, bei anderen passten wir nicht und bei der Mehrzahl der nicht angestellten handelte es sich um solche Teilnehmer, die schlicht noch im Studium steckten, mit denen wir aber in Verbindung bleiben werden.

Die Leute aber im Praktikum richtig arbeiten zu lassen stand ausserhalb jeder Diskussion. Schon aus Haftungsgründen.
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