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Haben wir ein Helfer-Syndrom, tief verankert in unserem Hirn? Neue Studien legen nahe, dass Menschen von Natur aus hilfsbereit sind und uns der Egoismus erst anerzogen wird.
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Bernd Minge's profile photoJoerg Albrecht's profile photoPetra Pas's profile photoKlaus Bernau's profile photo
29 comments
 
Unsinn ! Das was wir Egoismus nennen, ist ein Urtrieb, der das Überleben sichert. Solidarisch sind wir nur, wenn es uns mittel-oder langfristig nützt.
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+Bernd Minge Unsinn! Hilfsbereitschaft hat sich im Laufe der Zeit als evolutionärer Vorteil entwickelt. Wir sind nicht die einzige Spezies, bei der das zu beobachten ist.
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Hm. +Bernd Minge warum ist Mensch dann ein Herdentier und generierte seine größten Leistungen inklusive sich gegenseitig meucheln in der Masse?
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Bernd Minge:  

Sehe  ich etwas anders:

Eine <Gruppe> (Herde) kann in der <Not> (Natur) nur durch Solidarität überleben.
....und gerade der Mensch ist nun mal von Natur aus auf dieses Verhaltensmuster "Solidarherde" gepolt.*)

Erst ein Überangebot an <Wohlstand >  (Nahrung) erzeugt Missgunst und Neid.


*)Aus diesem Verhaltensmuster entsteht auch der Fremdenhass:
Fremde Gruppe - ungewohnter Geruch - ungewohntes Aussehen etc.:    =   Konkurrent 
Hier kann nur Bildung und Weitsicht (Erfahrung) die Konflikte entschärfen!
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Wenn Egoismus evolutionär keine Bedeutung hat, wie ist er dann entstanden? Wie hätte er Teil der Kultur werden können? Die Annahme das Egoismus nur Kulturelle Ursachen hat lässt sich wie man sieht leicht wiederlegen. Beides, Egoismus und Hilfsbereitschaft hat sich evolutionär durchgesetzt...
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Egoismus in der Natur: Selbsterhaltungstrieb:
zum Beispiel::  
Die Herde opfert ein Mitglied  -oft das Schwächste -
um zu überleben
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… und die Kirche opfert ihre schwächsten Schafe ;-)
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Ich glaube da ist was wahres dran.

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egoismus und hilsbereitschaft gehn hand in hand, dem einen obdachlosen der geld brauch geben wir nix, aber wenn der beste freund geld für n spiel brauch heißt es: "klar ich helfe doch gerne!" da frage ich mich glatt was den leuten wichtiger ist, armut oder reichtum, hilfsbereitschaft oder egoismus?
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Letztendlich geht es immer nur ums Überleben. Dieser Instinkt in uns sagt, dass Hilfe, selbst wenn nicht zum eigenen Vorteil, gegeben werden muss, um auch das Überleben des Anderen zu gewährleisten, weil alleine am Ende nichts geht. Instinkt zur Spezieserhaltung.
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Hilfe gibt es nicht umsonst, der Helfer hat immer etwas davon und wenn es auch nur die Anerkennung ist.

Besonders leicht ist es zu helfen, wenn man die Anerkennung bekommt, aber die Hilfe nicht aus eigenen Mitteln besteht. Das nutzen gerne unsere Politiker. Hilfe, kein Problem, kostet ja nur Steuern.

Und irgendwie stört das ja auch keinen, dass die Politiker so viel Steuern rauswerfen, verschleudern und oft sogar verbrennen, denn der Bezug zwischen den eigenen Zahlungen und diesen Regierungsgeldern fehlt irgendwie.

Hm, wir haben etwa 20 Mio Steuerzahler und etwa 20 Mio. Kinder, so zahlt jeder Steuerzahler für ein Kind 186 Euro Kindergeld. Ist das so bewußt?

Wie wäre es, wenn sich die Eltern das Geld bei dem Zahler direkt abholen würden?

Wieviel Millionen H4 Leute haben wir doch gleich?
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+Volker Steinmetz : der Mensch ist Herdentier, weil die Herde ihm Schutz bietet. Deswegen ist er auch innerhalb der Herde hilfsbereit.
Vermeintliche Bedrohungen gegen Mitglieder der Herde führen dann zur Gewalt.
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das könnte erklären weswegen ich mich in einer gruppe wohler fühle
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+Wo Wi vom Deich : Solidarität bringt Nutzen, keine Frage. Aber nur innerhalb der eigenen Herde.
Ich glaube, der Mensch versucht, sich immer verzweifelt einzureden, dass er so ganz anders als ein Tier ist. Aber der Lack der Zivilisation ist sehr dünn.
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Habe ich gestern gesehen:
Da fahre ich morgens zur Arbeit und sehe eine Frau mit ihrem Punto halb im Graben hängen. SUVs am laufenden Band am Vorbeifahren und ich ziehe sie dann mit meinem alten VW-Bus (1984) ohne Allrad raus.
So viel Egoismus auf einem Haufen...
Die gute wollte noch warten, bis ihr Gatte bei dem Wetter in einer guten Stunde bei ihr gewesen wäre.

Die nötigen Utensilien gehören für mich zur Winter-Standardausrüstung, aber wenn ich mir die Leute manchmal ansehe, die so fette Kisten fahren, wissen die nichtmal, wo man denn son Seil überhaupt einhaken kann...oder man will sich nicht schmutzig machen...
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Wenn ich mir selbst helfe, bin dann ein Egoist?
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Ich helfe gerne und oft habe aber auch egoistische Züge wenn es um meinen Vorteil geht. Es liegt ganz einfach in unserer Natur.
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Da ich nur das abstract gelesen habe muss ich mutmaßen, aber was anderes als Vermutungen stellt der Spiegel hier ja auch nicht an..
Da stand vermutlich in der Ergebnisbesprechung irgendwo der zitierte Satz. So wie ich die Presse kenne vermutlich weit hinten. Und dann wird mal eben eine Hauptaussage der Studie und ein unzulässiger Kausalzusammenhang konstruiert.. Und Jahre der Forschung zu prosozialem Verhalten werden natürlich ignoriert, da vermutlich garnicht bekannt..

So am Rande, war der Artikel eigentlich peerreviewed? Hab jetzt nicht drauf geachtet beim ansehen.
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Nunja... Ich hab da so meine eigenen Ideen zu dem Thema. Für mich ist die Hilfsbereitschaft eine spezielle Form des Egoismus. "ICH" bin echt "rücksichtslos Hilfsbereit" gegenüber den Leuten, die es meiner Meinung nach wert sind. Wenn ich das "ausleben" kann, fühle ich mich wohl. Wenn nicht, dann fühl ich mich nicht wohl. Also ist meine Hilfsbereitschaft nur ein Weg, mich wohl zu fühlen. Und es es egoistisch, Dinge zu tun, die dazu führen, dass "ICH" mich wohl fühle....
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Der Umfang der Hilfsbereitschaft gegenüber amderen ist abhängig von Eigenschutz oder daraus sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen. Uneigennützig sind die wenigsten (s. U-Bahn Schlägereien), die meisten haben sich abgewendet, entfernt, oder schlicht Angst gehabt zu helfen. Ich habe vor einigen Jahren einem jungen Mädchen geholfen als 3 Arschl..... sie geschlagen und an den Haaren gezogen haben, das Ergebniss: 2 gebrochene Rippen, Nase und ein Feilchen, würde es vermutlich wieder tun. 
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+Bernd Behnke Das nenne ich Zivilcourage ich würde immer eingreifen ohne Rücksicht auf Verluste.
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Aber Schiss hatte ich trotzdem. Weglaufen ist nicht ganz meine Art.
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Angst ist gut das treibt Adrenalin in die Blutbahn
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egoismus als urtrieb zu deuten halte ich für einen fehlschluss. was ist beispielsweise mit situationen, in denen keine gefahr droht, der mensch aber dennoch egoistisch agiert ? das wir nur auf unser eigenen vorteil bedacht handeln hat meiner meinung nach damit zu tun, dass wir in der modernen gesellschaft gezwungen sind, mit dem verstand zu reagieren. In einer Großsstadt beispielsweise ( diese kann als sinnbildlich für die moderne-postmoderne gesellschaft gesehen werden) herrscht eine extrem hohe interaktionsdichte. eindrücke aus der umwelt verändern sich extrem schnell...zu schnell. der mensch kann nicht mit emotionen, welche altruistisches verhalten bedingen, in dem tempo reagieren, in welchem eben diese eindrücke wechseln. das wird auch als steigerung des nervenlebens bezeichnet. der mensch ist gezwungen, mit dem verstand´, also ohne emotionen zu reagieren. es entsteht einer seelische nivelierung und blassiertheit. er handelt meist objektiv und weil er an kein wirkliche verbindung mit anderen individuen eingeht, handelt er auch egoistisch.
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@Ben Petersen so und jetzt den text nochmal ohne fremdwörter das es alle verstehen
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+Tobias Heine
steigerung des nervenslebens = übereizung der sinne
blasiertheit = gleichgültigkeit
nivelierung = Einebnung
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