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Welchen Stellenwert Bildung in Deutschland hat, lässt sich auch am Zustand der Universitäten ablesen: Viele Gebäude sind marode, für Reparaturen fehlen 30 Milliarden Euro. Undichte Dächer sind da noch das kleinste Problem - im Vergleich zu herabfallenden Dächern.
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45 comments
 
Ich habe nebenberuflich an einer privaten Fernhochschule studiert. Das kann ich nur jedem empfehlen, weil man dann nicht unbedingt zu Hause ausziehen muss. Man kann gut "nebenbei" arbeiten oder eine Berufsausbildung absolvieren.
So kann an wunderbar die Bildungsruinen umgehen.
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+Michael Bartels ...aber du musstest für die Fern-Uni zahlen, oder? Hier liegt der Hase begraben. Einerseits darf es nichts kosten und andererseits muss es erstklassig in jeder Hinsicht sein, sei es nun die Lehre, die Ausstattung der Gebäude, usw.
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Klar muss man für eine Fernuni zahlen. Aber man muss auch nicht unbedingt zu Hause ausziehen. Mieten sind in den Universitätsstädten auch nicht gerade niedrig.
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Die Landesherren schmücken sich halt heute lieber mit Bahnhöfen oder Flughäfen, vielleicht noch eine Philharmonie.
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Lars K.
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+Karl Krittel Für die "normalen" Universitäten wird auch gezahlt und zwar über Steuern. Bisher war es auch immer so, dass z.B. Studiengebühren aus den Unihaushalten verschwanden sprich nimmt die Uni im Jahr 2 Mio Euro Studiengebühren ein, wurden 2 Mio Euro aus dem Haushalt seitens des Landes gestrichen, dafür aber die Steuern nicht gesenkt. Die Idee die Universität sei kostenlos für die Studenten entstammt einer Milchmädchenrechnung die z.B. nicht in betracht zieht, dass die heutigen Studenten, morgen zu einem großen Teil Steuern zahlen. 

Das Problem ist, dass öffentliche Gebäude viel repräsentativer sind als Universitäten und sich die Länder nicht über ihre Qualität vergleichen, was eigentlich Wünschenswert wäre (nicht nur für die Universitäten sondern auch für die Schulen). Dort wo ein hoher Wert auf die Studenten und deren Zufriedenheit gelegt wird, fließt später auch viel mehr Geld in die Forschung z.B. durch ehemalige Studenten.

Edit Das kann sich aber ändern: Taucht ein Politiker mit Presse Gefolgschaft auf, wird momentan für den entsprechenden Rahmen gesorgt. Wenn sich selbiger Politiker in einem der Ranzräume präsentieren müsste, würde es schneller aufwärts gehen an vielen Unis. 
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+Markus Beta Vielleicht gibt es ja genug Geld, dass am Hörsaaleingang "Rettungsschirme" verteilt werden. Die kann dann jeder aufspannen um sich vor Wasser und Putz zu schützen. ;-)
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Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Und wenn wer soll die Uni finanzieren? Ich? Eigentlich sollten das die Studenten oder nicht?
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+Matthias Winterfeld Dann können wir das ja auch sonst so machen wie in der Zeit aus der der Spruch stand. Da haben die Lehrlinge (neudeutsch: Azubis) Lehrgeld bezahlt, statt Geld zu bekommen.

Immerhin bekommt die Wirtschaft ihre qualifizierten Kräfte ohne direkt was zu bezahlen von den Uni's.

Außerdem:
Wenn ein Großteil der Grundlagenforschung nicht an den Uni's gemacht würde macht die keiner mehr. Vor allem nicht die Wirtschaft. Ist also schon OK, wenn die Steuern an die Uni gehen. Eine andere Möglichkeit sehe ich da nicht.
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"Immerhin bekommt die Wirtschaft ihre qualifizierten Kräfte ohne direkt was zu bezahlen von den Uni's."

Ach ja? Du redest von den praxisfernen Theoretikern mit überzogenen Gehaltsforderungen?
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+Matthias Winterfeld Wenn das so ist, warum bezahl ich (als Studi und danach) dann Steuern für alles andere was ich nicht nutze (bspw. Verkehrsinfrastruktur für KFZ oder Altenheime). So eine Milchmädchenrechnung hat noch nie funktioniert und wird sie auch nie, es sei denn der eigene Egoismus definiert demnächst den Steuersatz und dessen Verwendung.
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+Markus Beta vielleicht wenn ich z.B. als IT-Systemhaus jemanden für einen Thinktank suche, jedoch nicht, wenn ich jemanden suche, der wenigstens ansatzweise etwas von der Praxis verstehen soll...
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+Lutz Falkenburg Vielleicht braucht man da auch nicht bloß Akademiker?
Wenn ich einen brauche der Rechnen kann, nehme ich ja auch keinen Mathematiker.
oder als Beispiel die Ingenieure. Die werden auch überall eingesetzt wo ein erfahrener Facharbeiter die Arbeit genauso gut machen könnte.
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In gewisser Weise ist der skizzierte Verfall der Universitäten für mich nur ein weiteres Indiz für den Wandel des (Bildungs-)Systems.
Wir werden derartige, teilweise antiquierte Räume des Zusammentreffens von Bildungsanbietern und -nachfragern künftig immer weniger brauchen.

Plattformen wie virtualprofessors, Coursera und Udacity heißen schon heute den netz-affinen, studierwilligen Bürger in Digitalien herzlich willkommen!
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Bitter, wenn den Politikern der Bau von unnötigen Bahnhöfen und Flughäfen wichtiger ist, als die Bildung der Bevölkerung.
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Ingo S
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+Daniel Ruetz +Matthias Winterfeld Also wenn ich sowas lese kriege ich schon wieder nen dicken Hals!!!
Ich hör das so oft: Ach die ollen Studenten, die bezahle ich mit meinem sauer verdienten Geld. Die habens gut und müssen nur studieren.
Jetzt sag ich mal was: Wenn es keine Studenten gäbe, dann gäbe es heute NICHTS von dem was ihr heute in eurem Haushalt findet. Kein Auto, keine Waschmaschine, keinen Mixer keinen Ofen, keinen PC, keinen Fernseher, ja nichtmal ein vernünftiges, sicheres warmes Haus gäbe es dann!
Diese Einstellung ist an Egoismus kaum zu überbieten, es ist eine Bodenlose frechheit! Wir studenten die wir später in der Wirtschaft dafür sorgen das neue Innovationen gemacht werden, von denen auch sehr viele andere Arbeitsplätze abhängen, man denke nur an Autos PCs etc. sind ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Da diese Jobs gut bezahlt sind, finanzieren Studienabgänger in ihrem späteren Leben mindestens genau so viele Soziale Dinge u.a. Bildung, Sozialversicherung evm. wie jeder andere auch!
Man braucht aus jedem Bereich Leute die etwas von ihrer Sache verstehen. Maurer, Zimmerer, Fliesenleger genauso wie Frisöre oder Schneider und Ingenieure oder Doktoren der Elektrotechnik oder Chemie.
Es ist die Soziale Verantwortung ALLER Menschen in Deutschland die Bildung ihrer mit zu unterstützen und zu fördern!!!
Wenn in D jeder Student auf sich selbst gestellt wäre und alles allein bezahlen müsste, wäre Deutschland in den letzten Jahrzehnten nicht einer der wichtigsten Innovationstandorte in Europa geblieben.

Deshalb tituliere ich Menschen, die dem normalen Studenten nicht den Cent Bafög in ihrer Tasche gönnen einfach frech und gerechterweise als asozial und dumm!
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Mike L.
 
+Guido Neumann und genau davor hab ich Angst. Gerade der persönliche Kontakt mit anderen Kommilitonen führt doch erst zur kreativen Entfaltung während des Studiums und genau sowas gibt es dann nicht mehr.
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irgendwie erinnert mich das hier an den film idiocracy.
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Man sollte aber auch bedenken, dass nicht unbedingt fraglich mit den Gebäuden umgegangen wird. Und das ist eigentlich die Sache der Studenten selbst.
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+Mike L. +Guido Neumann Nach meiner Meinung ist das eLearning eine gute Ergänzung, reicht aber noch lange nicht um die klassischen Vorlesungen und Übungen/Seminare abzulösen. Eine gute Vorlesung bei der die Idee mit Kreide an einer Tafel entwickelt wird bringt in den meisten Fällen immer noch mehr für das Verständnis als Folien oder Powerpoint.
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+Günter Nobis Da ich aus Frankfurt komme, lese ich einiges in der lokalen Presse. Beispielsweise wurden vor einem Jahr Teile der Frankfurter Uni besetzt. Hinterher wäre es wohl einfacher gewesen das Gebäude abzureißen. Und innerhalb der Studierendenwohnheime sieht es zum k... aus! Abgesehen natürlich von den neu errichteten.
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+Tristan Lohan
Kann ich bis zum letzten Absatz ("Sozialhilfe ? Wofür ? Man hat den Menschen alles an die Hand gegeben, wenn er es nicht nutzt, selber Schuld. In diesem Fall hätte die Gesellschaft ihre Pflicht getan.") nur zu 100% zustimmen.
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+Alexander Reuter
ich respektiere ihre Meinung, kann Ihnen aber nicht zustimmen. War selbst Student, vor nicht allzu langer Zeit.
Und wie in allen Bereichen gibt's altes und neues.
Es macht nicht wirklich Spaß in "altem" zu wohnen oder zu studieren.
Vielleicht sollte man ja als Student, vor dem Studium, ein Handwerk erlernen um selbst Hand anlegen zu können...

Und lesen in der Presse. Naja. Selbst erleben, oder damit leben zu müssen ist dann doch etwas anderes.
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Hmmm keiner muss dumm sterben... Wissen aneignen und auf einem Fachgebiet Spezialist werden kann heute jeder die Medien dazu sind mehr oder minder frei verfühgbar nur bringt das nix weil in Papier Deutschland nur Zeugnis Zertifikat usw. zählen...also solange wir eine - ich ( UNI ) bringe es dir bei und ich ( UNI ) gebe dir ein zeignis und dann darfst du es können politik haben sehe ich hindernisse...oder kann jemand der sich seit 10 jahren mit sagen wir Mathematik beschäfftigt zur UNI gehen dort beweisen das er es drauf hat und ein Zeugnis bekommen...vieleicht hat so jemand auch noch neue einsichten und erkenntnisse wieder der Lehrmeinung...na dann ist was los..so ist meine ja recht Radikale meinung also bitte nicht zu dolle haue geben ja XD
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+BJÖRN HAGEN ENKE
VOLL IN'S SCHWARZE!
Ich möchte ja nicht vom eigentlichen Thema ablenken, aber welchen Wert hat schon ein Studium und im speziellen ein Doktoratsstudium ;-).
Es sind nicht die Abschlüsse sondern die Leute!
Aber Uniformen sind schön und machen uns gleichwertig...
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+Günter Nobis Nun, wenn ich das weiterdenke brauchen wir auch keine Schulabschlüsse z.B. Abitur. Wobei bei den 50% die in den MINT Fächern nicht über die ersten Semester herauskommen, das Abitur häufig auch nichts geholfen hat.
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Die Abschlüsse sind nichts wert, wenn man keine Arbeit bekommt, weil das Studium so stark verschult worden ist und die Praxis nicht erlernt werden kann.
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Ihr sagt es alle. Nur halt jeder in seinen eigenen Worten. ;-)
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Lars K.
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+Daniel Ruetz Ich als Akademiker bezahle jetzt für ihre Krankenversicherung auch. Wenn ich ihre Meinung höre überlege ich mir das aber noch mal. Ich hoffe auch, Sie haben kein Lehrgehalt erhalten sondern bezahlt, benutzen keine öffentlichen Straßen sondern nur ihre Privatwege und waren auf einer Privatschule bzw. sind ihre Kinder auf einer Privatschule.
Sollten Sie kein Schulgeld für ihre Berufsschule bezahlt haben so sollte man hier vielleicht noch mal ne Nachzahlung anregen, meinen Steueranteil will ich nämlich wieder haben. Leute mit dieser egoistischen Meinung sollten allgemein aus allen solidarischen Finanzierungen ausgeschlossen werden.

Als Akademiker bezahlen wir also für die Berufsschule von Facharbeitern und dann ist bei diesen Leuten die politische Bildung so miserabel?
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Lars K.
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+Daniel Ruetz Der Sinn kostenloser Bildung ist die Vermeidung einer Elitenbildung, wenn nicht mehr Leistung sondern Kapital dazu führt, dass jemand Studiert. Man kann entweder dafür sein, dass Studieren und Schule kostenlos ist, oder man ist dafür wieder eine Klassengesellschaft zu haben, in der Berufs- und damit Kapitalsstand über die Zukunft der Kinder entscheidet. Sollten sie sich z.B. negativ über die Schere zwischen Arm und Reich äußern wollen, ist das ein guter Indikator dafür sich hier nicht mehr negativ zu äußern.

Auch ist die Ausgangslage für eine Meisterausbildung eine ganz andere als für ein Studium, weshalb beides nicht vergleichbar ist. 
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Wow, gegen die Bilder ist die HU in Berlin-Mitte ja echt super intakt :) 
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Lars K.
 
+Daniel Ruetz Der Meister schließt sich an eine abgeschlossene Berufsausbildung an. Das Studium nicht. Und Personen, die nach einer Ausbildung in ein Studium einsteigen wollen, haben nicht die gleichen Voraussetzungen wie Personen die direkt nach dem Abitur in das Studium einsteigen.
Die meisten angehenden Meister haben auch bereits Geld verdient. Viele Innungen, die ja für die Ausbildung zuständig sind, lassen sich auch durch staatliche Quellen da nicht reinreden.
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+Lars Kosmann Mit dem Hochschulabschluß hat man aber auch eine Berufsausbildung hinter sich. Ich bin Historiker und kann in evetuellen Berufen, wie Bibliothekar, etc. arbeiten. Mit einem Beruf hat man da nicht so viel Auswahl, nach dem Motto Schuster bleib bei deinem Leisten.
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+Darius Windyka +Daniel Ruetz Nun, wenn man den Meister hat, kann man ja auch wieder studieren und zwar kostenlos.
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+Heiko Huth Kostenlos ist falsch, Studienbafög bezahlt man zur Hälfte wieder zurück.
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Lars K.
 
+Darius Windyka da besteht eine zeitliche Diskrepanz: Vor dem Meister hat man eine abgeschlossene Berufsausbildung. Nach dem Studium auch, aber in der Regel nicht davor.
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Wer ließt denn so ein Blatt, die keine deutsche Zeitung ist. Nur der Namen.
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Ja und als Student muß man arbeiten, da das bafög zum Leben nicht ausreicht.
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Ein Student muss arbeiten, wie seit Hunderten von Jahren.--
und man sagte nicht umsonst: "Die atmen Studenten." 
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Ich kann meinem Kollegen +Lars Kosmann da nur zustimmen, die kostenlose Bildung verhindert die Bildung von Eliten. Leider scheint die Bildung in diesem Land nicht mehr einen so hohen Stellenwert zu besitzen. An Bildung darf man nicht sparen und damit meine ich nicht nur die Universitäten!
Nebenbei ist der Sinn einer Universität nicht nur den Studenten Wissen zu vermitteln, sondern auch zu Forschen und zwar wirtschafts-unabhängig. Diesen Punkt vermiss ich hier in der Diskussion. 
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+Darius Windyka Wenn ich die Hälfte von etwas zurückzahle, was ich bekomme ist das sogar mehr als kostenlos.
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Soll das indirekt eine Forderung nach der Studiengebühr sein?! 
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