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Die Beiträge der privaten Krankenversicherungen steigen, immer mehr Kunden können sie gar nicht mehr bezahlen. Wir haben mit Reinhold Schulte gesprochen. Der oberste Lobbyist der Branche verteidigt das System: "Wir sind gesünder als die Gesetzlichen."
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50 comments
 
Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist bis zum Alter von 55 möglich, falls man arbeitslos wird.
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Es gibt Fälle, in denen ältere Menschen (über 55) daran gehindert werden, innerhalb der PKV in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Die Leute stehen vor dem Ruin und leben von Zwieback, um die Beiträge zahlen zu können. 
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Die PKVs sind gesetzlich verpflichtet, einen der GKV angeglichenen Tarif anzubieten.
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Ja, richtig, schön wär's, wenn das so funktionieren würde. Ich kenne einen Fall, bei dem die Opfer dies bisher nicht durchsetzen konnten und aufgrund ihrer Verschuldung es nicht wagen, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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Ich kenne den Fall nicht, soll der Anwalt klären.
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Das Problem stellt sich vor allem bei Selbstständigen die in Zahlungsschwierigkeiten kommen und sich die PKV nicht mehr leisten können. Die fliegen dann aus der PKV wegen Zahlungsrückstand und die GKV versichert dann nur, wenn quasi die fehlenden Monate nachgezahlt werden plus Bußgeld welches dann  nach einer Pleite auch vom HartzIV direkt abgezogen wird,
Auf diese Weise wurden inzwischen schon einige Leute komplett aus dem Sozialsystem gekickt, weil jeglicher Antrag auf Sozialleistungen erstmal zu ein paar tausend Euro zusätzlichen Schulden führen würde.
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+Rainer Reitz ein genreller Wechsel bis 55 Jahren ist nicht möglich.
Einige sehr wenige Kassen bieten den Wechsel an, Allermeist nur bis 50 oder 45 Jahre
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+Rainer Reitz glaub mir, habe derzeit nicht die Unterlagen zur Hand, aber wurde erst vor 3 Monaten damit konfrontiert. 
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Ich bin seit 21 Jahren privat versichert und habe mich vor 18 Jahren komplett von der gesetzlichen KV befreien lassen (ging damals noch). War all die Jahre in der selben Gesellschaft und habe anstelle zu wechseln mich mit meinem Berater hingesetzt, wenn seriös erscheinende Angebote 10% preiswerter als mein Tarif waren. Erstaunlicher Weise haben wir immer eine Lösung gefunden um das auszugleichen. Derzeit zahle ich inkl. Sondertarifleistungen 355 € mtl. mein Arbeitgeber steuert dazu 50% bei. Damit bin ich besser versichert und vor allem wesentlich günstiger als in der Gesetzlichen.

Wenn ich jährlich neue Angebote bekomme von blabladirekt etc., "Wir können Sie bei Ihrem Alter (42) für 199 € versichern", lache ich kurz und lege das Angebot zur Seite.

Ich habe mich mal in meinem Bekanntenkreis umgehört. Ausser ein paar Leuten die es förmlich darauf angelegt haben (ganz im Sinne der Geiz-ist-geil-Mentalität jahrelang PKV hopping betrieben) sind alle sehr zufrieden mit Ihren PKVen. Es gibt 2, die beklagen sich über "explodierende" Beiträge haben dort aber auch Leistungen vereinbart, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Das ist aber nur mein "kleiner" Horizont.
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Das Problem beginnt mit der Rente. Dann kostet die PKV das doppelte, wenn der Arbeitgeberanteil fehlt. Die gesetzliche wird dagegen sehr viel preiswerter.
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+Lutz Falkenburg ...oder wenn man Familie hat und die Kinder beim Hauptverdiener privat versichert sein müssen.
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+Rainer Reitz ich verdiene unter der PKV-Grenze, von daher kann ich mir aussuchen wo meine Kinder verichert werden. Ich weiß, dass ich den Arbeitgeberanteil mit Beginn der Rente von (67?) selbst zahlen muss aber das kann man ja berücksichtigen und vorsorgen.

+Historische Säbel und Degen Doppelt so teuer? Ich denke, Sie kostet dann immer noch 355€ (inkl. der üblichen Erhöhungen) nur das der AG-Anteil wegfällt. Ich rechne daher auch jetzt schon mit 355 und nicht mit 177,50 ;-)
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...ein Land wie D könnte sich locker ein zentralisiertes, für alle gleichartig vorteilhaftes Gesundheitssystem leisten. Dies ist aber nicht im Sinne der vielen privaten und gesetzlichen Kassen und mithin auch nicht der Politik. 
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Solange die Differenzen in den Klassen im wesentlichen aus Annehmlichkeiten bestehen, kann man eigentlich nichts gegen ein Mehrklassensystem einwenden.

Die verschiedenen Autoklassen von Kompakt- bis Luxusklasse haben ja auch die Gemeinsamkeit, dass sie alle zweckdienlich von A nach B transportieren, aber den Klassen-Unterschied dass die Reise unterschiedlich bequem ist.

Was anderes findet man in einer Mehrklassenmedizin auch nicht vor.
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Auch die Privatversicherten zahlen seit vielen Jahren für Annehmlichkeiten extra, müssen stark steigende Prämien und hohe Eigenbeteiligungen in Kauf nehmen. In der Summe zahlen sie - speziell Familien - weitaus mehr als GKV-Versicherte, das muss auch mal gesagt werden.
Ich bleibe dabei, wir brauchen in D keine 100 Krankenkassen.
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Ich verstehe die Leute nicht, erst billig Privat versichern, Premium service genießen und wenn es zu teuer wird rumjammern und fordern dass die Solidargemeinschaft der GKV sie wieder billig aufnimmt.
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Viele PKV-Unternehmen bieten auch Beitragsentlastungstarife fürs Alter an. D.h. ab einem bestimmten Alter wird der Beitrag um einen vereinbarten Betrag gekürzt. Das lohnt sich besonders für diejenigen, die Zuschüsse erhalten und sich den Sparbeitrag damit "subventionieren".
Neben Tarifwechseln gibt es also noch andere Möglichkeiten, dass die Beiträge im Alter bezahlbar bleiben.
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Ich würde nicht in die PKV wechseln. Es ist besser die GKV zu behalten und eine Zusatzversicherung dazu nehmen, falls man auf Luxus Bock hat.
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+Martin Sugioarto Richtig. Es gibt sehr gute Zusatzversicherungen "Zahn" und "Krankenhaus", je ca. 30-50 EUR / Monat on top, je nach Alter.
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+Holger Reischke
Eigentlich ist es ja der Sinn einer Solidargemeinschaft jene aufzunehmen die sich die PKV nich (mehr) leisten können. ;-)
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Beschweren sich die PKV-Versicherten darüber, dass sie ihre Kinder jeweils einzeln versichern dürfen?
In der GKV ist es ein All-Inclusive-Family-Paket. 
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+Philipp Kählitz
Eben nicht! ;-) Genau aus diesem Grund wurde damals den PKV-Versicherten der Wechsel zurück in die GKV erschwert bzw. ganz untersagt. Weil die günstigeren Tarife im jungen Alter gerne genommen wurden kehrte man der Solidargemeinschaft den Rücken um dann später wenn es zu teuer wird, wieder zu wechseln. Man sollte vorher über alle möglichen Vor- und Nachteile im Klaren sein und abwägen was besser ist. 
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Es soll Lebenssituationen geben, die nicht vorhersehbar sind: Kinder, Arbeitslosigkeit, Krankheiten etc.
Diese können so ganz ohne Plan zu einer Schieflage in der KV führen.
Private Kassen sind nicht "billiger".
Würde die Welt nur aus jungen Singles bestehen, die nie Kinder haben (wollen), wer putzt diesen Egoisten im Alter den A... ab?
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+Antonio Lopes
Der Fehler liegt wohl eher im system der GKV.
Dass man dann unbedingt seine Rachsucht ausleben möchte, finde ich extrem unsolidarisch.

Dass man gezwungen ist, seine Krankenversicherung über seine komplette Lebensspanne im vorraus zu planen, ist gelinde gesagt absurd. Der Versuch das auch noch moralisch zu begründen, ist eine Mischung aus Neiddebatte, Klassenkampf und der Peinlichkeit den  grundsätzlichen Fehler im System auch zu zu geben.
Auf andere Leute mit dem Finger zeigen ist immer sehr einfach.
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Ich kann aus eigener Erfahrung jedem von einer Privaten Krankenkasse abraten, der nicht sicher ist im Alter die jetztige Kaufkaft von ca 2500 Euro pro Monat zu haben. Das bedeute nach meiner Hochrechnung im Jahre 2063 etwa 9000 Euro!
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Bis 2063 ist das Sozialsystem ohnehin längst kollabiert, Politik und Bürger sind nicht bereit für grundlegende Reformen.
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Ich würde in meiner jetzigen Situation bei einem Wechsel aber viel Geld sparen können und im Gegenzug mehr Leistung erhalten. Da ich aber nicht alles vorhersehen kann und das Risiko einkalkuliert habe, bleibe ich auch freiwillig in der GKV. 
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+Philipp Kählitz
Hab nur meine Meinung dazu geäußert und hab keine Neiddebatte nötig! Ich bleibe freiwillig in der GKV obwohl ich nicht mit allem im System zufrieden bin. Ich hab aber die Wahl... 
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Verstehe das Problem immer noch nicht - wenn ich mit >55 Jahren meine Luxusversicherung nicht mehr leisten kann/will wechsel ich in einen Basistarif und zahle dann genau das Selbe wir alle anderen in der GKV. Das der Wechsel möglich ist, ist vom Gesetzgeber so beschlossen.... habe ich was vergessen?
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+Lutz Falkenburg
Sie haben vergessen, dass selbst der Basistarif immer noch sehr hoch ist und sich nicht nach dem Einkommen richtet.
Wenn sie also mit 65 mit ihrer Firma pleite gehen, dabei ihre Rentenersparnisse verlieren, bekommen sie dann vielleicht noch eine Minimumrente von 800€ pro Monat von der sie den Basistarif von 500€ pro Monat bezahlen müssen.
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+Rainer Reitz
Ich denke es ist vom Gesetzgeber auch so gewollt, den PKV Eintritt dermaßen mit hohen Risiken zu versehen damit diese insgesamt so unattrativ wie möglich zu machen.
Es besteht dabei wohl die Hoffnung die strukturellen Probleme der GKV dadurch zu lösen, dass man die Leute von der PKV nach und nach in die GKV zwingt bzw. den Zulauf in die PKV zu unterbinden.
Das wird vielleicht noch eine Dekade tragen, ab dann dürfte selbst die komplette Abschaffung der PKV das System nicht mehr retten können.
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Eigentlich ist die GKV ein Luxustarif, weil das pauschal alle Wehwehchen abdeckt und bei billigeren PKVs verzichtet man oft auf Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen um den günstigen Preis überhaupt zu erreichen.

Es ist Irrsinn, 55 Jahre keine Beiträge zu zahlen und dann wenn man tatsächlich im Alter heftige Kosten verursacht, sauber billig einzusteigen wo alle aus der Sozialkasse, in die man nichts eingezahlt hat, für einen dann zu zahlen haben.
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+Philipp Kählitz stimmt so nicht, für 2013 beträgt der maximale Basistarif 610,31€ - wenn ich mit 65 Pleite gehe ist das vergleich mit einem 65 Jahre alten Dirigenten, der beide Hände bei einem Unfall verliert. Was bringt es extreme Einzelfälle zu diskutieren?
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+Martin Sugioarto ach ja? Die GKV ist ein Luxustarif? Nun ich war mit meiner Frau gemeinsam neulich zur Hautkrebsvorsorge. Sie ist gesetzlich, ich privat versichert. Bei mir wurde, wie immer, jede "verdächtige" Hautveränderung per Foto dokumentiert und bewertet. Bei meiner Frau schaute die Hautärztin "mal grob drüber" und das sollte es gewesen sein. Wir haben denn die 150 € extra für das anlegen einer "großen Patientenakte" gezahlt damit bei Ihr ebenfalls eine Fotodokumentation angelegt wird. Da könnte ich jetzt noch viele weitere Fälle von völlig unterschiedlicher Behandlung aufzählen wonach ich nur sagen kann, ich bin mit 65, wenn ich wirtschaftlich "verunfallen" sollte lieber arm und gesund als durchschnittlich wohlhabend und krank.
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+Lutz Falkenburg
Das sind schon jetzt nach wenigen Jahren tausende Menschen, die aus dem System rausgekickt wurden und das summiert sich mit der Zeit.
Zum Zweiten gibt es tatsächlich sehr viele verschiedene private Tarife. Bei einigen ist man tatsächlich schlechter gestellt als mit der GKV.

+Martin Sugioarto
Es geht hier auch nicht darum, dass jemand sich im Alter den Zweit-Ferrari von dem Ersparten bezahlt, sondern, dass man mit diesen Argument Leute aus dem sozialen Netz komplett raus wirft.
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Ich bin dann mal raus aus der Diskussion... schönen abend noch.
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+Philipp Kählitz ... Nein. Derjenige fährt den Ferrari vielmehr bis er 55 ist und dann tut er einen auf arm und lässt sich den Spaß den er früher hatte nachträglich sponsern.
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+Philipp Kählitz Die Solidargemeinschaft der GKV besteht aus Menschen die sich entschlossen haben, füreinander einzustehen.
Die PKV ist eine privatwirtschaftliche Angelegenheit mit reiner Gewinnorientierung.
Die Mitglieder der PKV sollen ihre Probleme daher bitte selbst mit ihrer PKV lösen, denn sie haben sich für dieses System entschieden.
Ständig nach dem Staat oder hier der Solidargemeinschaft zu rufen wenn es eng wird, damit er die Probleme löst, die man durch sein eigenes Handeln selbst verursacht hat, ist mir unverständlich.
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+Rainer Reitz Wenn beide gleich teuer sind, will ja wohl niemand raus aus der PKV, dann gibt es ja auch kein Problem, da man bei der GKV genauso viel zahlen muss.
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+Holger Reischke
Jede Versicherung ist eine Soldiargemeinschaft egal ob sie gewinnoritiert oder genossenschaftlich ist oder eben auch staatlich.
Des weiteren entscheidet derjenige der sich für die PKV entscheidet gewiss nicht dafür seine Staatsbürgerschaft abzugeben oder anderweitig die Gesellschaft zu verlassen,
sondern lediglich eine andere Krankenkasse in Anspruch zu nehmen.

Es geht hier nur um eine Krankenversicherung und diese muss in einem Sozialstaat so geregelt sein, wie es für jede andere Art von lebenswichtiger Grundversorgung auch ist.

Niemand kann sich in Deutschland mit welcher Verschuldung auch immer das Recht auf eine Grundversorgung verspielen.
Das ist das Grundmanifest des Sozialstaates und sollte in einer sozialen Gesellschaft eigentlich völlig selbstverständlich sein.
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