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Nicht aufregen, war doch alles nur Satire! Hinter der "Initiative Sauberes #Hamburg" steckt eine Spielefirma, die auf die Situation von #Obdachlosen aufmerksam machen will. Was haltet Ihr von der Aktion?
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Holger Uhlenbrock's profile photoSebastian S's profile photoMartin Schäpker's profile photoFlorian Koller's profile photo
20 comments
 
Werbung ist und bleibt unseriös, nervig und lästig ganz egal wie man sie gestaltet.
Wenn man damit dann auch noch so massiv gegen eine Minderheit (noch) wettert, dann gehört das bestraft.
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+Sebastian S wer lesen kann ist (wie so oft) klar im Vorteil:

http://www.sauberes-hamburg.org/post/22/

Die “Initiative sauberes Hamburg” ist wie von vielen erhofft und von einigen vermutet keine Initiative mit dem Ziel, die Obdachlosen aus Hamburg zu vertreiben.
Hinter der ISHH steckt die Farbflut Entertainment GmbH aus Hamburg. Wir (die Farbflut) sind eine junge, kreative Firma, die sicherlich vielen als Macher des Browsergames “Pennergame” bekannt sein dürfte. Wir setzen uns seit Jahren mit provokanten und unorthodoxen Mitteln dafür ein, die Probleme der Menschen am Rande unserer Gesellschaft in den Fokus zu rücken.
Wir wollten mit der ISHH - wie wir auch als ISHH auf die diversen Presseanfragen geantwortet haben - Aufmerksamkeit erregen. “Aufmerksamkeit für ein wirklich dramatisches Problem dieser Gesellschaft. Aufmerksamkeit für die Zustände auf den Straßen unserer Stadt!” Wir haben dazu einen zugegeben unkonventionellen Weg eingeschlagen und uns für eine Satire entschieden. Auslöser und Motivation zu diesem Schritt waren bei uns Berichte über die Vertreibung der Obdachlosen am Hauptbahnhof, Ausgrenzung und Schikane, den Mangel an zumutbaren Schlafplätzen in Hamburg und einiger weiterer Missstände und Ereignisse.
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Die Vermutung, dass es "Satire" sein könnte, gab es ja schon. Was mich interessieren würde: was ist mit und wer sind die Leute, die etwa bei Facebook auf "gefällt mir" bei der Fake-Seite geklickt haben?
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Also ich konnte lesen, nur scheinbar wurde ich nicht verstanden
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"Wenn man damit dann auch noch so massiv gegen eine Minderheit (noch) wettert, dann gehört das bestraft"

räusper - sicher, daß Sie es verstanden haben?
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Man darf dabei nicht übersehen, dass fast alle bisherigen Versuche, Obdachlose in ein geordnetes Leben zurückzuführen, gescheitert sind
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Auch wenn es nur eine Werbeaktion war, hat es trotzdem die falschen dazu verleitet sich mit dem gespielten zu identifizieren.
Was wenn diese "Werbung" von brauner Seite her zu übergriffen geführt hätte?
Stand ja nicht an den Pennern dran "Werbung" oder?
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Da die Massen die Witze von Mario Barth gewohnt sind, kann man Ihnen nicht verübeln keine Satire zu verstehen. Aber hätte es gleich jeder verstanden, wäre die Aktion sehr sinnfrei.
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+Dirk Weimer ja - das ist nochmal ein ganz anderes Thema, da hast Du Recht - aber selbst wenn diese Ihr Leben so weiterführen wollen, oder aufgrund von Sucht etc. nicht anders können berechtigt das nicht zu einer Verdrängung.
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Da ich mich beruflich öfter in Hamburg aufhalte ist mir schon öfter aufgefallen das Hamburg  gefühlt ein größers Problem mit Obdachlosigkeit hat, grade im Bereich Bahnhof, Mönckebergstrasse sind die Problem auffällig und mir in diesem Ausmass in keiner anderen deutschen Stadt bekannt. Verstecken andere Städte das Problem besser, oder ist die soziale Situation in Hamburg dermassen prekär?
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In Köln und FfM sind die Hauptbahnhöfe bzw. deren direkte Umgebung auch heftige soziale Brennpunkte. Ich denke, wir haben eher als Gesamtgesellschaft ein Problem - und es ist äußerst schlecht argumentierbar, wenn wir Milliarden rausblasen für allen möglichen Kram, aber nicht ein Mindestmaß an Finanzen übrig haben für unsere Mitmenschen.
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duisburg oder allgemein ruhrgebiet ist es noch größer, zumindest empfand ich es. hamburg war ich zuletzt im herbst 2012, duisburg im januar 2013
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+Martin Schäpker
gut das sie das hier schreiben, wie gesagt war ich nur auf besuch und kann das sicher nicht so gut beruteilen wie sie.
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Freundlich auf irgend einen Missstand hinweisen ist wirklich vergebliche Liebesmühe. Die Menschen brauchen den Spiegel, in den sie hineinschauen können/müssen, und zusätzlich muss dieser Spiegel noch von jeglicher Illusion befreit werden. Das gilt für beide Seiten, auch die Obdachlosen leben in ihrer Welt der Illusion. Die einen fühlen sich zu gut, die anderen nicht gut genug für diese Welt. Vielleicht könnte man miteinander die (Spiegel-)Platte putzen?
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Bedenklich ist, das viele Menschen diese Geschichte für bare Münze genommen haben.
Was könnte so eine Initiative anrichten , wenn sie ernst gemeint wäre.
Wieder mal ein Musterbeispiel für die Verfuhrbarkeit des Menschen.
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Die meisten User von Pennergame empfinden die  Aktion als reine Werbemaßnahme und zeigen sich gewohnt kritisch gegenüber dem Unternehmen. Bestätigt wird dieser Verdacht unter den Spielern dadurch, dass kurz nach dieser Erregung des öffentlichen Interesses ein neues Produkt der Firma Farbflut offeriert wird. Wer hier noch annimmt, dass kein kommerzielles Interesse der Firma an vorderster Stelle steht ist naiv. Es gibt konventionellere Methoden gesellschaftliche Probleme an die Leute zu bringen, ohne dabei einen solchen Tumult auszulösen, insbesondere, da durch die vermeintliche Satire kaum ein "Wachrütteln", wie es das Unternehmen so schön beschreibt, stattfindet. Viel mehr wird nur eines in den Vordergrund gerückt: Die Farbflut Entertainment GmbH. Es stellt sich die Frage, wer hier wirklich einen Nutzen aus diesem Unterfangen zieht. Die Obdachlosen in Hamburg sind es sicherlich nicht, so dürfte sich deren Situation wohl nach dieser unüberlegten, jedoch als Geniestreich verkauften, Marketingaktion verschärfen. Eher bezieht die Farbflut Entertainment GmbH durch die mediale Aufmerksamkeit, welche mit fragwürdigen Mitteln und entstandenen bzw. womöglich noch entstehenden Personenschäden erreicht wurde, einen kommerziellen Nutzen daraus. Das farbflut'sche Verständnis von Satire gilt ohnehin als umstritten, so kam es in kurzweiligen Abkömmlingen von Pennergame zu Verlustigungen von diktatorischen Regimes, welche aktueller denn je sind. Satire und primitives "sich lustig machen" sind stark zu differenzieren. Farbflut ist in Userkreisen ohnehin schon als dilettantische Firma bekannt, welche mit einem mangelhaften Produkt einen maximalen Profit erwirtschaften möchte. Dabei wird mit der Sucht und dem Geltungsdrang vieler Menschen im Netz gespielt und sich oftmals in der rechtlichen Grauzone aufgehalten. Die eigenen AGB werden zu gern gebrochen und das Wissen, über das Verhalten der User, sich nicht wegen eines belanglosen Browsergames mit rechtlichen Schritten gegen das Unternehmen auseinanderzusetzen einberechnet und ausgenutzt. Die meisten Spieler treffen deshalb nur die Entscheidung, sich von dem Unternehmen zu distanzieren. Das Supportsystem und deren Mitarbeiter, welche anteilig selbst im Spiel erfolgreich vertreten sind, wird von Einigen gern mit einem faschistoiden System gleichgesetzt, wenn dies auch absichtlich etwas überspitzt dargestellt wird. Kritiker werden zensiert, mundtot gemacht und gnadenlos aus dem Spiel vertrieben oder von der Pro-Farbflut-Fraktion, welche großteils aus Unwissenden und Nutznießern von zweifelhaften Machenschaften im Spiel besteht, denunziert.  Zum Teil liegt eine Vernetzung des zweitgenannten Spielerstammes mit den Supportmitarbeitern von Farbflut vor, so dass diese nahezu Narrenfreiheit genießen. Das predigen von Wasser und trinken von Wein ist im hauseigenen Forum an der Tagesordnung und die momentane Wattebauschbehandlung dort, während dieser medienaufmerksamen Phase wird von vielen dieser Kritiker als Hohn aufgefasst. Ein soziales Engagement der Firma wird deshalb von den meisten Spielern mehr als angezweifelt.
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