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Ausgerechnet an der Nummer werden sie sich erkennen. 77370. Wie hat sie diese Tätowierung doch ihr Leben lang gehasst. Jetzt spürt sie ihre Herzschläge bis hinauf in die Schläfen. Eine ältere Dame steuert hastig auf sie zu. Das muss sie sein: ihre Mutter. Die alte Frau greift nach ihrem linken Unterarm. 77370. Ihre Lippen beben, als sie die Zahlen liest…

Zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung erzählt die Überlebende Zinaida Grynewitsch ihre Geschichte:
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Aurelia Mazzurana's profile photoNatalie H's profile photoSo Tag's profile photoLucas Weiss's profile photo
9 comments
 
Deppen ist zu schwach formuliert. Mörder ist treffender-
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Dafür sollten wir alle einstehen - Nie wieder ein solcher Irrsinn, nie wieder Krieg !!!!
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Das schlimme ist, das die wahre Dimension dieses im großindustriellen Maßstab geplanten Völkermords auch durch die lebendigen Erzählungen von Überlebenden kaum vorstellbar ist. Egal, welche Bilder oder Vorstellungen in unseren Köpfen bei diesen Schilderungen entstehen...die Realität war wohl noch sehr viel schlimmer!
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Egal wie schlimm die Realität war und wie real sie von - noch - Überlebenden erzählt werden kann. Und wie wir als Nachgeborene sie verstehen. Wichtig ist, dass wir nur eins verstehen. Dass wir in der Verantwortung stehen. Nicht für das was passiert ist sondern dafür dass es nie wieder passiert. Diese Verantwortung dürfen wir nie vergessen. 
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+Eduard Gotwig Und genau das sehe ich anders. Zu der Verantwortung gehört auch, diese Meinungen auszuhalten. Und diese Meinungen in der Legalität kontrollieren zu können. Mit (Denk-)Verboten werden wir dieser Verantwortung nicht nachkommen können. Weil ein Verbot dieses Problem nicht löst sondern nur verdrängt.
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+Eduard Gotwig Diese Partei ist nicht das Problem. Das kranke, mörderische Gedankengut in den Köpfen der Parteimitglieder und Sympathisanten ist das Problem.
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Ich verstehe nicht warum hier immer alles bezüglich Nazis zensiert wird. Der Staat soll mal richtig freigeben, was die Nazis für Experimente mit den Menschen gemacht haben. Das wurde alles fotografiert und dokumentiert.

Ich habe mal so ein Buch mit echten Fotografien aus einem KZ in Polen gesehen (wahrscheinlich aus Auschwitz, ich war noch ein Kind als ich das Buch in Polen gesehen habe). Da waren Fotos drin nach Minuten wie jemand aussieht, der in einer Gaskammer oder lebendig in einem Ofen war. Hier sieht man solche Sachen nicht und viele Leute müssen mit Gesetzen gezwungen werden das zu Glauben, obwohl es offensichtlich ist, dass es passiert ist (weil es eben Dokumente darüber gibt, also echte Beweise).
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Die Deutschen in ihrer Mehrheit begnügen sich mit "Das darf nie wieder passieren" und wollen nichts Genaueres wissen, denn sonst müßten sie sich damit beschäftigen, warum die BRD all diese Mörder unbehelligt weiter arbeiten ließ und weder Justiz noch Wohlfahrtspflege noch Medizin entnazifizierte. Also beläßt man es bei heruntergespulten Floskeln und weiß, daß nichts in der BRD so erfolgreich ist wie das Mitläufertum, d.h. bis heute sind kritisch denkende Menschen Nestbeschmutzer.
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