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Wie Wolfgang #Thierse es wohl fände, wenn die #Schwaben im Stadtteil Prenzlauer Berg plötzlich alle berlinern würden? Der Bundestagsvizepräsident hat sich nämlich über den Einfluss fremder Dialekte auf das Berlinerische beklagt. Im Interview wundert er sich über schwäbische Humorlosigkeit und sagt: "Trotz allem ist es schön hier."
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Bernhard Rembold's profile photoJens Ebert's profile photoJosef Ramsperger's profile photoNima Barraci's profile photo
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Berlin ist doch multikulturell und auch mehrsprachig. Wen interessieren die paar Schwaben die angeblich den Berliner Dialekt verfremden. Als ob es nichts wichtigeres auf der Welt gibt. Die Probleme möchte ich mal haben, dann ginge es mir besser...
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Als Badener fühle ich mich glücklicherweise gar nicht angesprochen.
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Zwischen Berlin und dem Schwabenländle liegen schon ein paar Meter. Allerdings gibt es gerade in Berlin so viele sprachlich unterschiedliche Einschläge, dass die Schwaben da wohl kaum auffallen.
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Wir Süddeutschen sind sowieso der Meinung, dass der Limes ("Mauer zu den Saupreißn") wieder aufgebaut werden muss ;-).
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Die Schwaben verfälschen das Berlinerische? Was sollen wir Ruhrpottler denn sagen, wo uns die "Pollacken" vor 150 Jahren doch so viele schöne neue Begriffe gebracht haben, die hier bis heute Umgangssprache sind? ;-)
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Ach, ja... Der Thierse... ist doch auch bloß ein Beute-Berliner.
Und es ging doch um den Wecken, der die Schrippe ersetzt - so rein sprachlich.
Für Mitte wäre es wesentlich besser, wenn der Polenpappteigling wieder durch gutes deutsches (egal ob schwäbisches oder berlinisches) Handwerk ersetzt würde
Im übrigens sollte man einfach ein paar Jahrhunderte zurückgehen..
Der Berliner macht seine Bulette mit ´nem Schislawäng, weil es ihm der Franzose so beigebracht hat.
Damals als der Alte Fritz regierte hieß es noch Chacun â son gout
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Woher kommt mir das bekannt vor: Politisches Schimpfen auf eine besser situierten "Minderheit" um das Präkariat mit einem zufriedenen "Sag ich doch" hinter sich zu bekommen? 
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Thierse muß sich als Politiker schämen.Dürfen jetzt Sachsen oder Bayern nicht mehr ihren Dialekt sprechen? Müssen jetzt alle Migranten berlinersich sprechen?Wir wollen ganz Europa vereinen mit allen Sprachen und ein dementer kleinkarierter  Altpolitiker vergallopiert sich in der Kritik? Wenn der in Urlaub geht ,spricht er dann perfekt die Sprache des Urlaubsortes?Welchen kranken  Hass muß der Mann gegen Schwaben haben?
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Na wie gut, das so eine Aussage noch eine Meldung wert ist ... es kann wohl doch nicht so schlecht um uns bestellt sein ...
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+Elly Christ OMG - Nun häng mal nicht gleich alles sooo hoch...
"Kranker Hass" ist jetzt too much.
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das ist jetzt aber kein spezielles Berliner Problem. Schwaben nerven auch in Stuttgart ;-)
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Pflaumen, lieber Herr Thierse, heißen in Süddeutschland Zwetschgen. Und Datschi ist Bayrisch, in Schwaben isch des eu Kuacha. Wahrscheinlich sind unter den 90% Zuagroasten in Prenzlau halt auch Bayern, was glaubt ihr Preißn eigentlich, wie viele von euch es bei uns gibt, die dann in der Bäckerei so lange stur Schrippen bestellen, bis sie endlich verstanden werden? Und die wild aus Versatzstücken allerlei deutscher Dialekte zusammengebauten Neuwörter ergeben sich daraus. In Kreuzberg muss man ein Bisi bestellen, wenn man ein locker gebackenes Weißbrot haben will. Das ist halt so.

Was Thierse offensichtlich will, ist die Mauer zurück. Denn vor 1990 wäre bestimmt kein Schwabe nach Ost-Berlin gezogen. Und warum Berlin so unfassbar dreckig und versifft sein muss, versteht auch nur ein Berliner. Ab einer gewissen Menge Dreck ist das nicht mehr spießig, wenn man den wegräumt. Es müssen nicht überall fette Ratten herumlaufen.
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Was wäre wohl wenn sich ein CDU-Politiker ähnlich über die Türken in Berlin geäußert hätte? Dann würde die SPD jetzt geschlossen laut "Rücktritt!" schreien. Thierse spricht eine einfache Wahrheit aus: Berlin verändert sich rasant. Aber seine Schlussfolgerung, dass man sich der berlinerischen Leitkultur anpassen müsse, ist falsch. Diese Stadt lebt einzig von den Zugezogenen, finanziell, intellektuell und kulturell. Ob sie nun aus Schwaben kommen oder aus Anatolien oder dem Sudan oder Vietnam ist dabei völlig egal.
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+Bernd Paysan Zwetschgen gibts aber auch in Norddeutschland, die unterscheiden sich aber von normalen Pflaumen
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+Schiwi M So isset. Und deshalb jede Region ihre sprachlichen Eigenheiten. Die sich dann und wann vermischen und verändern bei hinreichend großen Wanderungsbewegungen. Nix besonderes also.
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Statt über die Schwaben in Prenzlauer Berg zu maulen, sollte er lieber dafür Sorge tragen, das Deutsch im Grundgesetz verankert wird.
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+Juergen Brandt Wobei sich dann die Frage stellt, welches... besonders die erst seit kurzem deutsch sprechenden Hanseaten sind ja der Meinung, ihr frisch gelerntes Luther-Schriftdeutsch sei das beste.
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+Bernd Paysan : Es gibt nur ein Deutsch. Das was Du meinst, sind Dialekte. Und das Platt ist doch schön, besser als bayrisch - zumindest nach meinem Geschmack. Ich bin ja auch 2sprachig: Deutsch und Sächsisch ;-)
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+Sebastian Schulte Genau, vorher nur Platt. Ich finde durchaus, dass Platt eine schöne Sprache ist (kein Dialekt, eine richtig eigene Sprache), sie wird halt im Süden nicht verstanden. Aber was "es gibt nur ein Deutsch" betrifft: Genau das ist falsch. Dialekte sind Varianten einer Sprache, Sprache ist nie wirklich einheitlich. Und die Schriftsprache ist in der Regel ein ziemlich veraltetes Kunstprodukt, die niemand tatsächlich benutzt - außer jenen, die die Sprache als Fremdsprache "nach der Schrift" gelernt haben.
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+Juergen Brandt Wir hatten das vor ein paar Wochen schon einmal...
Platt ist eine eigene Sprache, je nach Landstrich mit unterschiedlichen Sprachfärbungen, der Dialekt der Hamburger ist das missingsch.
"Eigene" Sprache wie das Platt, das Saterfriesisch und auch das Sorbisch erkennt man an der eigenen Grammatik
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Thierse hat doch recht! Schwaben ab nach Schwabingen!
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+Jörg Erdmann "Diese Stadt lebt einzig von den Zugezogenen, finanziell, intellektuell und kulturell." Gehts noch? 

Ich glaube nicht, dass es vordergründig um den Zuzug an sich geht. Vielmehr kritisiert Thierse den nahezu 100%igen Bevölkerungsaustausch in seinem Kiez rund um den Kollwitzplatz seit der Wende. Das "Schwabylon" muss halt als Synonym dafür herhalten. Warum ausgerechnet die Schwaben als einer der Hauptsponsoren Berlins den Unmut auf sich gezogen haben, wird irgendwo eine Ursache haben...
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"Lieber Herr" Thierse.
Bitte verschonen Sie uns mit Ihrer geplanten Anwesenheit in Schwaben. Genießen Sie den Berliner Dreck! Und es heißt Wecken/Weckle/Wecka! Und Berliner sind zum Essen da ;-)
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+Sebastian Schulte Ich bezweifele sehr stark, dass es sich am Bahnhof Zoo um einen "Bäcker" handelt.
Wird sich wohl eher ein Backketten-Vertriebsbüro handeln.
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Als Bundestagsvizepräsident habe ich noch nie etwas vernünftiges  von Herrn Thierse gehört, scheint ja eigentlich überflüssig zu sein, so ein "Amt". Was macht er da eigentlich den ganzen Tag so, ausser die Schwaben zu beleidigen. Ist es eventuell so das man sich noch einmal in Erinnerung bringen muss (egal wie) das ein jeder auch sehen/hören kann, Hallo mich gibt es noch, bevor er abtritt, bzw. aufhört? Einfach nur peinlich.
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In der Bäckerei in meinem Dorf (urschwäbisch und sehr pietistisch)  gibts neben X-verschiedenen Wecklen auch seit Jahren Schrippen. Wer ist weltoffener?
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Berlin will großstädtisch sein? Wer soll das noch glauben?

Dabei sind es nur viele kleine Käffer (berlinerisch Kieze), die zusammengewachsen sind, aber immer noch ihren piefigen Kleingeist aus früheren Jahrhunderten beibehalten haben, weil sie nicht über ihren Tellerrand (Kiez) hinaus schauen wollen. Ihr Kiez ist ihre ganze Welt, dahinter kommt für sie nur noch Restberlin und dahinter ist gar nichts mehr. Es existieren keine Menschen ausser Berliner des eigenen Kiezes ;-)

Ich warte immer noch auf den Aufschrei der "Gerechten" im Großdorf Berlin, die öffentlich zeigen, daß der "gute Herrr Thierse" einen rassistischen Jenseitssausoich verzapft hat und daß die Mehrheit der Berliner nicht dessen Meinung ist!

Da dies aber wohl nie der Fall sein wird, ist davon auszugehen, daß die Berliner in ihrer großen Mehrheit rassistisch gegen Wessis und rückständig geblieben sind.

Und: es heißt Wecken/Weckle/Wecka  ;-)
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+Josef Ramsperger die Mehrheit der Berliner sind Wessis. Wahrscheinlich rassistische Selbsthasser. Schon mal in unserem Drecknest gewesen oder einfach nur einer dieser süddeutschen Bescheidwisser die uns erklären wie wir hier leben?
Man muss schon ziemlich weit weg von den Realitäten sein um solche Kommentare abzugeben.

Was trieb nur die Zugezogenen, ihren Wohnsitz in in diesen Hort des Rassismus, diesen Dreck und Lärm inmitten renitenter, unfreundlicher Nachbarn zu verlegen...? Was treibt die Millionen von Touristen jedes Jahr in diese Ansammlung von alles Fremde ablehnenden Kiezen...? Freakshow Berlin...? Oder doch einfach mal eine weltoffene, lebendige Metropole? Die Clubkultur und Kunstszene wird/wurde nicht von den Berlinern kaputt gemacht sondern von den zugezogenen Landeiern die auch mal gerne Party machen, aber der Bürgersteig vor dem eigenen Haus möge doch bitte ab 22:00h hochgeklappt werden, so wie sie es aus der alten Heimat kennen...

Und: es ist vollkommen Banane wie man sein Brötchen nennt... :-P 
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+Jens Ebert Ja ich war schon öfters in Berlin. Ich kenne auch nette Berliner, aber viel mehr andere. Leben möchte ich dort nicht (große Stadt - gemessen an der Einwohnerzahl und geistige Engstirnigkeit). Ich lese immer "weltoffene" Stadt, die aber gleichzeitig gegen die Schwaben, die Bayern, die Hessen, die Spanier, gegen die Touristen hetzt - ja was denn nun - weltoffen oder kleingeistig mit einer landeierlicher Abwehrhaltung gegenüber anderen?

Wer hat denn die Häuser, die von den bösen Wessis gekauft wurden, verkauft?

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein - er braucht auch Wecken ;-)
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+Josef Ramsperger Die Häuser und Brachflächen befanden bis zur Wende fast ausnahmslos in 'Volkseigentum'. Der Anteil privater Hauseigentümer bei Mehrfamilienhäusern in Ost-Berlin war marginal.
Nach 1990 gingen die Immobilien, sofern berechtigte Rückübertragungsansprüche angemeldet wurden, zurück an die jeweiligen Alteigentümer bzw. deren Erben. Diese lebten in der Regel in den alten Bundesländern oder West-Berlin. Bei Häusern, deren ursprüngliche Eigentümer von den Nazis enteignete Juden waren, meldeten meist deren in aller Welt verstreuten Erben(gemeinschaften) ihre Ansprüche an.
Viele verkauften schon den Restitutionsanspruch, andere zogen das Gerichtsverfahren durch und verkauften dann. Die Häuser waren oft sanierungsbedürftig und der MArkt gab damals nicht viel her...

Nicht restitutionsbelastete Häuser verblieben im Eigentum und Verwaltung bei den jeweiligen staatlichen Wohnungsverwaltungen (KWV). Diese wurden im Zuge der Wiedervereinigung mit landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften aus West-Berlin fusioniert. Im  Falle Prenzlberg war das damals die WIR, der Ost-Ableger hieß WIP (Wohnen in Prenzlauer Berg). Aus deren Bestand mussten per Gesetz imho 15% zum Schuldenabbau verkauft oder in Eigentumswohnungen umgewandelt werden...

Den Rest hat die ruhmvolle Treuhandanstalt verscherbelt.

Da der gewöhnliche DDR Bewohner im Gegensatz zu den Brüdern und Schwestern im Westen keine Möglichkeiten zur Kapitalbildung hatte, liegt auf der Hand, wer die Flächen/Häuser und Wohnungen dann in der Regel kaufen konnte. Das hat gar nichts mit 'bösen' Wessis zu tun sondern mit anderen Lebensverhältnissen an deren Angleichung noch Heute eifrig gearbeitet wird....
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+Jens Ebert Haben die Schwäben einen Zaun um die Zone gezogen, weshalb die Ossis kein Geld verdienen konnten?
Die Ossis haben sich doch selbst jahrzehntelang einsperren und entmündigen lassen und zu einem großen Teil auch daran mitgearbeitet als Überwacher und Bespitzeler der eigenen Leute  ;-). Sind wir Nichtberliner, Schwaben, Bayern, sonstige Süddeutsche nun daran auch noch schuld?

Haben die Schwaben die Häuser vor und kurz nach der Wende verkommen lassen, oder waren es die Ossis selber? Wieviele baufällige Party-Häuser würden heute überhaupt noch stehen,  wenn die Ossis sie nicht an Süddeutsche (Bayern, Schwaben, und was bei euch sonst noch alles unter Süddeutschland läuft) verkauft hätten?

Selbst wenn man davon ausgeht, daß den Ossis kaputte Häuser besser gefallen als ganze - warum haben sie (die ostdeutschen Besitzer, die  Westberliner Besitzer, die Volksvertreter der Ossis) diese Häuser an Süddeutsche verkauft und warum sind die Ossis nicht mit der gleichen kleinkindlichen Quengeligkeit gegen die Ost-Verkäufer vorgegangen? Sind wir Schwaben, Bayern und alle anderen Nichtberliner auch daran schuld?

Sind wir auch daran schuld, daß es deutschlandweite Gesetze gibt, die es Menschen erlauben, etwas zu verkaufen und zu kaufen?

Möchten Sie diese Gesetze ausser Kraft setzen? Also wieder DDR-Verhältnisse und eine neue Mauer zwischen Berlin und dem restlichen Westeuropa? Darüber sollten die ewig unzufriedenen Berliner mal nachdenken, bevor sie die Schwaben und anderen Süddeutschen  beleidigen, aber das Geld von ihnen trotzdem nehmen - sowas nennt man konsequent sein ;-).

Und wenn Mieten stark steigen, dann ist das wirklich ein Problem - überall in Deutschland - aber keines, das wir Schwaben und andere Westeuropäer zu verantworten haben, sondern regionale oder bundesweite Gesetzgeber. Da haben die Ossis auch welche - oder nicht?
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+Josef Ramsperger "Die Ossis haben sich doch selbst jahrzehntelang einsperren und entmündigen lassen und zu einem großen Teil auch daran mitgearbeitet als Überwacher und Bespitzeler der eigenen Leute" OMG was sind das denn für Totschlag'argumente'. Im August 61 war ich 7 Monate alt. Hätte ja schnell noch rüber laufen können.... tja selbst Schuld kleiner Jensi.
Ihr ganzer Post disqualifiziert sich eigentlich selbst. Jeder der ein paar Grundkenntnisse in jüngerer deutscher Geschichte hat, kann die Entwicklungsbedingungen der einzelnen Landesteile Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg objektiv bewerten...
okay, ich denke wir haben unsere Standpunkte ausreichend ausgetauscht. bye!

+Sebastian Schulte ...ich glaube dass hätte vielen Berlinern und Bonnern auch besser gefallen. Der Präsi gern auch weiterhin in der Villa Hammerschmidt... In USA funktioniert dieses Modell doch prima.
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+Jens Ebert "okay, ich denke wir haben unsere Standpunkte ausreichend ausgetauscht. bye!"

Ja, tschüssle auch! Jedenfalls haben Sie eingesehen, daß es zwei verschiedene Entwicklungsbedingungen in den beiden Landesteilen gegeben hat - und daher auch die aktuellen Wohnsituationen nicht die Schuld der Schwaben ist, wie manche Berliner "Heckenschützen" behaupten. Bye!
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