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Proteste gegen den Skandal am Hauptstadtflughafen oder Stuttgart 21 - in Deutschland begehren Bürger zunehmend auf. Was treibt sie an? Eine Studie zeigt: Die neuen engagierten Demonstranten sind vor allem Bildungsbürger, eher Männer und älter.
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David Röll's profile photoPhilipp Kählitz's profile photoRalph H.'s profile photoEdgar Sobisch's profile photo
20 comments
Ralph H.
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warum eigentlich der begriff wutbürger?

warum diffamiert man leute, die der meinung sind, dass man sich nicht alles gefallen lassen sollte? oder ist das heutzutage wirklich so böse wenn man nicht vor der regierung kuscht?
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Warum Wutbürger? Weil es im Regelfall dann doch nicht um Inhalte geht.
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Lars K.
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+David Röll Das ist aber auch nur sehr Oberflächlich: Die von den Wutbürgern am Bau von Stuttgart 21 bemäkelten Planungsunschärfen treten genau gerade nach und nach ein. Ich finde den Begriff Wutbürger allerdings auch unpassend gewählt. 
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Wenn ich sowas lese.. "Wutbürger", "widerstandsbegeisterte Wohlstandsmenschen" -- unterstes BILD-Niveau. Wir haben Demokratie, wir haben Meinungsfreiheit und verdammt nochmal, wir sind das Volk und der Steuerzahler und der Souverän. Wir zahlen die Party, wir zahlen Politiker und Wasserwerfer und Flughäfen und Bahnhöfe.
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Die Rebellen sind vor allem grauhaarig, gut gebildet und bestens versorgt ....tja wenn das junge Gemüse nichts auf die Reihe kriegt müssen halt die den Mund aufmachen ;o)
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Es ist dann doch recht interessant, dass es sich bei den Wutbürgern eben nicht um das Volk im allgemeinen sondern um eine eher kleine Gruppe von Menschen handelt, die genug Zeit und Geld haben dort wieder anzufangen wo sie in ihrer Jugend mangels Zeit und Geld aufhören mussten.
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+Lars Kosmann Das ganze unqualifizierte Gesülze bei der Schlichtung ist aber nachwievor realitätsfern.

Daß ein Großbauprojekt immer mit Schwierigkeiten einhergeht kann doch wohl kein Grund sein, keine Großbauprojekte mehr zu erlauben. Sehen viele "Wutbürger" anders.
Wenn ich schon daran denke, was beim Bau eines Einfamilienhauses alles schiefgeht...


+Alexander Schmidt Richtig, und wir hatten einen Volksentscheid zu S21.
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Erkenne ich da einen Zusammenhang zwischen "Die neuen engagierten Demonstranten sind vor allem Bildungsbürger …" und "Die meisten Engagierten sind konfessionslos."? ;)
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Lars K.
 
+Philipp Kählitz Oder halt eben andersrum: Nur diejenigen die Meinung offen vertreten, die es sich leisten können. Man müsste zusätzlich untersuchen wie groß der Teil der (lokalen) Bevölkerung dahinter steht. So ist die Aussage erst mal dürftig, weil eben diese Komponente unbekannt bleibt. 
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+Ralph H. Weil das halt einfacher und bequemer ist als selbst auf die Strasse zu gehen
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+David Röll So sieht's aus! Es geht in den allermeisten Fällen um schnöden Mammon, weil das eigene Grundstück an Wert verlieren könnte wegen dem (Aus)bau von Infrastruktur. Klassisches St. Florian-Prinzip!

Hautnah vor einiger Zeit in meinem Stadtteil zu erleben, als es um den Weiterbau der A52 ging. Schnellen Autobahnanschluss wollen sie alle, aber bloß nicht die Autobahn - oder bei S21 die Gleise - vor der eigenen Haustür. Ich wurde ziemlich blöd angemacht, als ich den Wisch einer Bürgerinitiative nicht mit unterzeichnet habe.
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+Lars Kosmann Bei S21 hat sich bei der Volksabstimmung ein ganz anderes Bild gezeichnet als die Proteste vermuten ließen.

Da eine ganz andere Gruppe die über die Zeit und das Geld verfügt auch komplett fehlt, nämlich die Arbeitslosen kann man eine erhebliche Fragmentierung der Bevölkerung erwarten.
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+David Röll nunja, eine preissteigerung bei s21 von 4,8 Milliarden D-Mark auf "was der preis heute auch immer ist", ist schon keine schwierigkeit mehr.
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Die Abstimmung zu S21 hat vor allem eines gezeigt: Es ist eine Minderheit, die so laut schreit, bis sie genug Aufmerksamkeit hat. Die aber, trotz angeblich hoher Bildung, immer nur gegen irgend etwas ist, nie für etwas und meist selbst keine Lösung im Angebot hat...
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+Juergen Brandt die alternative die vorgebracht wurde war k21.
(und das habe ich sogar in münchen mitbekommen)
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+Ralph H. K21 war nie eine Alternative. Eher eine Hydra an unkonkreten Ideen, die sich ständig änderten und zu großen Teilen gar nicht vernünftig realisierbar waren.

Ich persönlich hätte auch nichts dagegen gehabt, den Hauptbahnhof in Stuttgart für den Fernverkehr abzuschaffen und einen großen ICE-Bahnhof neben den Flughafen zu bauen. Anbindung in den Kessel erfolgt mit kurzgetakteten S-Bahnen. Dazu noch ein Bau von Stadtbahnen vom Großraum Tübingen und Reutlingen bis zum Flughafen.

Mit Wutbürgern wäre sowas nicht machbar.
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In DE ist es immer eine Minderheit die auf die Strasse geht. Oder hat jemand ein Gegenbeispiel?
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+Edgar Sobisch
Das ist ja in dem Sinne gar kein Vorwurf, denn es gehen immer Partikularinteressen auf die Straße. Das Problem ist nur, dass die Demonstranten sich meist selbst für repräsentativ halten. Es ist ein Schritt zu mehr Ehrlichkeit und Transparenz, wenn man aufzeigt wer hier genau welche Interessen vertritt.
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+Philipp Kählitz Das ist mir so was von egal das glaubst du kaum. Für was die Demonstranten sich halten oder gehalten werden  ist mir Jacke wie Hose.

Wichtig ist das überhaupt etwas getan wird und nicht nur alles zerredet wird.

Dadurch erreicht man nämlich gar nichts. Und hier geht es nicht nur um S21 sondern um Bürger die sich wehren, überall und bei verschiedensten Miständen.
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