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Der Wohlstand in Deutschland wächst - aber nur eine kleine Elite profitiert davon. Für die Mittelschicht hingegen gilt das Gegenteil: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ist sie dramatisch geschrumpft. Gleichzeitig konstatiert die Untersuchung eine sinkende Chancengerechtigkeit.
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Gerd Klein's profile photoBenji Prell's profile photoJohannes Eppa's profile photoKarin Meyer's profile photo
70 comments
 
Wussten wir das nicht bereits alle? Aber schön, dass es jetzt auch "offiziell" ist.
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deha x
 
ja, die kleine Elite aus Berlin
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Wenn die Mittelschicht schrumpft, was wächst dann? Doch nicht etwa die bisher verleugnete Unterschicht?
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Ich denke mal, dass sie nicht "gleichzeitig" sinkende Chancengerechtigkeit konstatiert, sondern diese auch tatsächlich als eine der Ursachen benennt.

Aber ich denke, es werden hier auch bald die Kommentare sich auf die "bösen Eliten" stürzen,
statt die in der Studie genannten tatsächlichen Ursachen auch nur wahr zu nehmen.

Zumal die deutsche Mittelschicht mit über 50% der Bevölkerung immer noch nicht als klein zu bezeichnen ist.
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Werden wir wohl bald die Umschicht einführen müssen
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Zahlen die niemand kennt und gut verschwiegen werden. Die Zahl der Millionäre und Milliardäre ist unter Merkel von etwa 630.000 auf fast 1 Million gestiegen. +Frank Paukstat 

DAS ging NUR mit einer asozialen sozialbeendenden und einer außerordentlich reichenfreundlichen Politik.

Also diejenigen, die viel Geld hatten, durchbrachen die Million, und die die nichts haben, fallen weiter ab und fallen aus der Mittelschicht.

Tja, Mutti und FDP machen alles richtig!

Für die oberen 2 %

Leider sind die anderen 98 % so bescheuert und finden das offensichtlich ganz schnuckelig.
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+Benji Prell Das ist doch eine positive Entwicklung, 

Aus den oberen 1% sind obere 2% geworden.
Nochmal so lange und es sind  4%.

Wenn sich alle 5 Jahre die Anzahl der Millionäre verdoppelt werden in wenigen Jahrzehnten 50% aller Deutschen Millionäre sein.
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+deha x Wenn die Anzahl der Millionäre steigt, dann ist es eben genau das Gegenteil einer Konzentration des Kapitals, nämlich eine Verteilung des Kapitals auf eine höhere Anzahl an Millionären.
Das ist der ganze Sinn hinter der 99%-Bewegung, der Hinweis, dass das Kapital auf immer weniger und nicht auf immer mehr Menschen verteilt ist.

Wenn man aber sowohl eine Nachricht, dass die Anzahl der Millionäre auf 1% schrumpft, als eine schlechte Nachricht ansieht, weil es zu einer Kapitalkonzentration kommt, dann aber die entgegen gesetzte Nachricht, dass die Anzahl der Millionäre steigt, auch als eine absolute furchtbare Nachricht bewertet, dann möchte ich schon mal wissen, wie denn eine positive Nachricht auszusehen hat. Oder ist es einfach so, dass jede Nachricht über irgendeine Entwicklung egal in welche Richtung über Millionäre schon mal empörenswert ist ?
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+Philipp Kählitz ... werden in wenigen Jahrzehnten 50% aller Deutschen Millionäre sein ... und bitte wer soll das Vermögen dann erarbeiten? Das ist aber schon ein ganz schöner Humbug
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Die USA sind keine erstrebenswerte Gesellschaft.
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Irgendwann ist der Umverteilungsprozess beendet, weil das Vermögen der Zahl der Schulden gegenübersteht.

Ich würde grob von etwa 5 möglichen Prozent, also etwa 3-4 Millionen Millionäre und Milliardäre ausgehen, wenn den noch in der Unterschicht verbleibenden Geldern in der dann auch restlos ausgequetschten Unterschicht, auch noch nach oben fließen.

Also wenn wir 5% Millionäre und Milliardäre hätten, dann hätten wir eine Millionenarmee von unter der Brücke "lebenden" und rattenfressenden Menschen, die ihre frischgeborenen Babys direkt nach dem Gebären in den Fluss entsorgen.

Ja ich weiß, dein Kommentar war ironisch gemeint. Sei froh, bis vor etwa 10 Jahren konnte ich mit Ironie ÜBERHAUPT nicht umgehen, vor allem der weiblichen. +Philipp Kählitz 
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deha x
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Und wen interessiert das ob jetzt 1% oder 4% Millionäre? Wir entwickeln uns in eine 2Klassengesellschaft. Dann gibts nur noch arm oder reich. Der Mittelstand ist unser Wirtschaftsmotor und der wird kaputt gemacht von unserer Politik. Da interessiert mich keine Kapitalkonzentration sondern nur eine GERCHTE VERTEILUNG +Philipp Kählitz
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+Edgar Sobisch Nicht Einkommen und Vermögen verwechseln. 
Vermögen wird einmalig erarbeitet. Es kann jetzt aufgebaut und dann für immer fortbestehen.

Einkommen hingegen muss jedes mal auf's neue erarbeitet werden.
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Die FDP nannte sich ja mal Mittelstandspartei!!!! heute muss sie aufpassen,fas sie nicht auf der Schleimspur ausrutscht.
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+Philipp Kählitz Während 1% der Mittelschicht es nach oben geschafft hat, sind 5% in die Unterschicht gerutscht... ist das eine gute Nachricht?
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+Benji Prell Das ist eben volkswirtschaftlich nicht korrekt.
Zum einen ist die volkwirtschaftliche Definition von Reichtum "die Fähigkeit zum Verschulden".
Daher liegen die meisten Schulden eben bei der Oberschicht.

Zum anderen ist Wirtschaft kein Kuchen den man umverteilt.
D.h. die Frage der Größe der Unterschicht ist völlig unabhängig von der Frage der Größe der Oberschicht.
Die Anzahl der Millionäre kann sich ohne weiteres verdoppeln ohne dass ein einziger HartzIV Empfänger hinzu kommt.
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+Sebastian Halemba Bei solchen Statistiken kommt es auch sehr darauf an, wie diese Bewegungen zustande gekommen sind.
Es wurde in dem Artikel ja auch darauf hingewiesen, dass eine größere Oberschicht, die Einkommensgrenzen der Definition was Mittelschicht ist einfach nur nach oben geschoben hat.
Also obwohl die Einkommen konstant geblieben sind, zählen heute plötzlich Menschen zur Unterschicht, die vor ein paar Jahren zur Mittelschicht gehörten. Rein rechnerisch ohne jeden "Absturz".
Man muss daher extrem vorsichtig sein, wie man solche Statistiken auswertet und bewertet.

Andererseits sei die Frage in den Raum gestellt, ob denn eine riesige Mittelschicht tatsächlich ein Optimalfall wäre.
Bei einer Größe von über 50% kann man gewiss nicht von einer unberuhigend kleinen Schicht ausgehen.

Für den sogenannten sozialen Frieden ist ein anderer Parameter sehr viel wichtiger, nämlich die soziale Mobilität.
Die Frage also wie lange verweilt man denn in der Unterschicht, wie sind die Chancen in die Mittelschicht zu kommen oder gar in die Oberschicht.
Und gerade da ist das große Defizit Deutschlands, denn hier sind die Schichten zu einer Art Kastensystem geworden.
Man wird in die Schicht hinein geboren ohne jegliche Chance einer positiven Entwicklung.
Vor diesem Hintergrund ist das Schrumpfen der Mittelschicht tatsächlich negativ zu sehen, denn das bedeutet, dass es in Deutschland nur abwärts gehen kann, aber niemals aufwärts.
Das eigentliche Problem und die eigentliche Frage ist also, wie kann man die Aufstiegs-Chancen verbessern, so dass niemand vor einem zeitweisen "Absturz" in die Unterschicht Angst haben muss.
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+Philipp Kählitz Und wer erarbeitet das Vermögen? Die Millionäre oder die arbeitende Bevölkerung die dann nach deiner Theorie ja immer geringer wird?
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+Edgar Sobisch Jeder erarbeitet sich sein Vermögen selbst und ist anschließend vermögend. Wo ist denn da das Problem ? ;-)
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Fakt ist doch - Reiche werden immer Reicher - d.h. das eine Prozent was schon da ist, hat noch mehr Geld als die Jahre zuvor. Andererseits sinken die Reallöhne (selbst mit Inflationsbereinigung) - das ist dann die Erklärung, dass das Geld was immer schon da war, auf einmal eben nicht mehr reicht.

Zudem sind Minijobs nachgewiesen keine Lösung. Mal abgesehen von der Bildungspolitik und dem teils raubeinigem Verhalten von Unternehmen (je nach Branche unterschiedlich  - z.B. Einzelhandel ist sehr stark davon betroffen), macht doch das Jobcenter große Fehler - viel Bürokratie für nichts, Klagen gegen Hartz4 und Jobs die letztlich nicht ausreichend sind. Zudem Kinderarmut.

Natürlich geht es uns noch gut und manche können sich freuen, dass es Hartz4 gibt, weil US-Bürger nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit mit nichts dastehen. Aber dass es Missstände und Fehlentwicklungen gibt ist einfach offensichtlich
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deha x
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+Philipp Kählitz ..und ist anschließend vermögend?????
So ein Schmarm hab ich schon lang nicht mehr gehört. Hier hat wohl einer seine eigene Realität?
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+deha x Ich halte mich an die wissenschaftliche Realität.
Welche Realität sie bevorzugen, darüber möchte ich hier nicht spekulieren. ;-)
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+Philipp Kählitz Du willst nicht verstehen. Wenn es immer mehr Millionäre gibt und immer weniger Arbeiter, nach deiner Theorie, wer soll das Vermögen erarbeiten?
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+Philipp Kählitz Das Problem ist - Firmen kommen enorme Subventionen und führen nicht alle relevanten Steuern ab, weil sie bspw. in anderen Staaten (siehe Google und Amazon) vermeintlich ansäßig sind. Reiche haben auch teilweise einen Zweitsitz und so spart man Geld. Der "kleine Mann" oder die "kleine Firma" allerdings kann nicht auf solche Tricks zurückgreifen. Es gibt Firmen, welche teilweise keinen Cent Strom bezahlen - der kleine Handwerksbetrieb hingegen darf schön 100% zahlen.

Natürlich kann jeder selbst Vermögen schaffen, aber daraus mehr zu generieren oder zu sparen, fällt doch wohl gerade bei der Oberschicht einfacher.
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deha x
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DU hast dich mit dem Satz wiedersprochen. Erst redest du von einem Kastensystem: Man wird hineingeboren und hat keine Aufstiegschancen und dann kommst mit dem Satz: Jeder erarbeitet sich sein Vermögen selbst und ist anschließend vermögend. +Philipp Kählitz 
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+Edgar Sobisch Vermögen muss nicht ständig von jemand anderen erarbeitet werden. Ich lege einmalig einen Goldbarren beiseite und bin vermögend, egal wie viel Menschen danach arbeiten oder nicht arbeiten.
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+Philipp Kählitz Und woher kommt der Goldbarren? Fällt einfach so vom Himmel oder wie?
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+deha x Es geht zum einen um grundsätzliche Fragen der Wirtschaft und zum anderen um die aktuelle Situation in Deutschland.
Grundsätzlich kann sich jeder in einer Marktwirtschaft sein Vermögen selbst erarbeiten. Dem widerspricht die aktuelle Ausgestaltung unserer sozialen Marktwirtschaft, die in etwa in der Höhe dessen, was man vermögengsbildend beiseite legen könnte, in verschiedene staatliche (Sozial-) Systeme steckt.
Wem der Staat nur noch das lässt, was zum Erhalt seiner wirtschaftlichen Position unbedingt notwendig ist, der kann nun mal nichts tun um seine wirtschaftliche Situation zu verbessern.
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deha x
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Und die Reichen lassen ihr Geld arbeiten dank unserem Zinssystem. Die erschaffen ihr Vermögen nicht selbst wie ein Dachdecker oder ein Metzger oder ein Friseur. Und im Zinssystem gibt es nur zwei. Der Reiche, der Geld verleiht und noch Zinsen dafür bekommt und Einer, der sich Geld leihen muss und dafür Zinsen zahlt. Da ist ja schon unser Zweiklassensystem
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+Philipp Kählitz Ok ist gut, bleib in deiner Traumwelt
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+Phillip Kählitz:...wie blind läufst Du denn durch die Politlandschaft??? Beispiel...Zeitarbeit: 100.000sende verdienen durch sogen. "flexibilisierung", wie Zeitarbeit teilweise nur die Hälfte für total gleiche ARBEIT, wie festangestellte Industriearbeiter bei Porsche, Daimler, Audi u co das Heißt: Familie Piech/Porsche hat super Wettbewerbsvorteile (zB eine riesige Zeitarbeitsreserve-Armee von Arbeitern , die jederzeit wieder problemlos entlassen werden können)u wird mit ihrem Aktienpolster immer REICHER (während französ. Autofirmen wg weniger "flexibilität" Schwierigekeiten haben)  u die 100.000sende Zeitarbeitnehmer werden immer ärmer (können nix mehr sparen, kein Häusle bauen usw usw) der Mittelstand verschwindet immer mehr und sackt bei Arbeitslosigkeit/Krankheit binnen 12 Monate ab zum HartzIVer und das ALLES hat mit LEISTUNG, ANSTRENGEN usw usw GAR NIX zu TUN...es sind polit.-wirtschaftl.-gesetzliche MACHTVERHÄLTNISSE (durch "flexibilisierung u Deregulierung usw usw).
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Ohne mich in die Diskussion einmischen zu wollen - der Goldbarren kann immer unterschiedlich viel Wert sein. Zudem ist es ein schlechtes Beispiel, da Gold keine Währung ist.

Währungen können von der Inflation betroffen sein und sind auch untereinander verschieden wertig - man spricht ja auch von Ab- und Aufwertung. Insofern ist es richtig: Vermögen häuft man einmalig an, ist aber letztlich in unterschiedlichen Zeiten auch unterschiedlich viel wert.
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+deha x Reiche haben kein Geld sondern Vermögen.
Geld ist die "Reichtum" der Mittelschicht.
Vermögen ist Kapital und kein Geld und Kapital verleiht man, z.B. man vermietet Wohnraum, man vermietet Büroraum oder man überlässt Kapital gegen eine jährliche Gebühr einem Unternehmen. Das hat mit dem Geld und dem Zinssystem nichts zu tun.
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+Gerd Küchen Auch da gab es dem letzt eine Studie, dass mehr Stellen außerhalb von Zeitarbeit geschaffen wurden als in der Zeitarbeit.
Grundsätzlich ist gegen Zeitarbeit nichts einzuwenden. Über die tatsächlichen Löhne und Bedingungen sollte man sich nicht bei der Politik sondern bei den Gewerkschaften beschweren.
Denn diese sind in Deutschland für die Lohnentwicklung verantwortlich.

Irgendwie haben die Gewerkschaften es aber geschafft ihre Kerntätigkeit einfach abzustreifen und schaffen es als einzige wirklich leistungslose Einkommen zu beziehen.
(Vor allem erstaunt mich der Propaganda-Trick ihr eigenes Fehlverhalten komplett auf die Politik udn die böse Wirtschaft zu schieben)
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+Phillip Kählitz: auch dein letzter Post ist ideologischer Unsinn: das Alles hat extrem viel mit gesellschaftl. und gesetzlichen Rahmenbedinungen zu tun zB wieviele Mieteinnahme ich als Hausbesitzer kassieren kann ..hängt ua davon ab, ob der Staat/Gesellschaft Verknappungen zulässt u so die Mieter (= Nichbesitzende zB Studenten, Zeitarbeitnehmer usw) erpressbar macht (oder Wohnungsbau zb besser fördert usw usw) oder bequemer Ausbeutung durch Mieterhöhungen zuläßt (oder dies strenger regelt durch Kappungsgrenzen usw)
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+deha x Nein, das ist ein fundamentaler Unterschied. Wenn man wirklich in die volkswirtschaftlichen Theorien einsteigen möchte, dann muss man als absolutes Basiswissen verstehen, was Geld eigentlich ist. (Selbst zum Verständnis der Marxistischen volkswirtschaftlichen Theorien übrigens)
Man kann Vermögen in Form von Geld aufbewahren, aber das Geld ist was komplett anderes als Kapital.
Genauso gut könnte man behaupten, dass ein Foto von einer Person und die Person identisch wären und alles andere Erbsenzählerei wäre.
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+ Phillipp Kählitz: hast echt immer ein billige, neoliberale Ausdrede auf Lager...Gewerkschaften können nur sehr begrenzt die gesetzl.-polit. Rahmenbedingungen beeinflussen...das ist ne gaaaanz faule , dümmliche Politausrede
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+Gerd Küchen der Staat greift vielfältig ein, z.B. verknappt er selbst das Mietangebot, wenn er den Hausbau nicht zulässt.
Bei knappen Ressourcen lohnt sich nämlich automatisch der Hausbau für investoren, die Mieten sind daher auch ohne den Staat durch die Marktdynamik begrenzt.
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+Gerd Küchen Sie können die Löhne beeinflussen und das ist der wichtige Punkt.
Es gibt nirgendwo ein Gesetz, welches vorschreibt dass Zeitarbeiter nur den halben Lohn bekommen dürfen.
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deha x
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Und gegen die Zeitarbeit ist etwas einzuwenden +Philipp Kählitz  : Die Firmen können flexibel auf Auftragsspitzen reagieren aber sie geben die Verantwortung ihrer Arbeiter einfach an Andere ab. Es gab mal das schöne Wort "Stammbelegschaft" Es ist einfach nur ne Zwischenstelle geschaffen worden damit Andere noch an der Arbeit von Zeitarbeitern verdienen können. Zum anderen sind Lohnnebenkosten für Firmen so gewaltig gestiegen, dass ein Personalaufwand billiger ausgelagert werden kann.
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Und WENN die meisten Schulden bei der Oberschicht liegen, zeigen diese bei ihr meistens keine Auswirkungen, wobei die Auswirkungen bei den Armen verheerend sein kann und manchmal aus Restriktionsgründen geradezu sein muss.

Manchmal verfehlen hochwissenschaftliche Definitionen die Realitäten radikal. Es ist schon korrekt wenn du sagst, dass die Fähigkeit zum Verschulden der volksw. D. entspricht. Gut.

Aber es ist ein massiver Denkfehler zu glauben, die Armen stünden in keinem korrelativen Kausalzusammenhang mit den Reichen der gleichen Gesellschaft!

Das Kapital einer Gesellschaft ist eben DOCH ein Kuchen, aus dem, z.B. bei Lohnsenkungen dem Arbeiter weniger zufällt und dem Arbeitgeber durch eine höhere Gewinnspanne mehr.

Oder denk doch nur mal an die Nachteile jeder Art, die Armut nach sich ziehen: Beispielsweise leben Reiche länger, auf Kosten der Armen, weil Arme DIE Arbeit tun, zu der Reiche nicht gezwungen werden können, weil sie sich der "Eingliederungsvereinbarung" entziehen können, da sie möglicherweise mehr Geld vererbt bekommen haben, als andere Menschen jemals im Leben verdienen können. - Nebenbei bemerkt, hier wird der Begriff "verdienen" komplett pervertiert.

Zur Frage der Relation Arme - Reiche, halte ich deine Ansicht für falsch. Schau' dich um, was für ein Beispiel gibt denn unsere Gesellschaft, wonach sieht das aus? Reichen fließt Geld zu, Unterschicht fließt Geld ab, wofür spricht das?

Unter bestimmten Voraussetzungen könnte die Zahl der Reichen bei konstanter Zahl der Armen zunehmen, aber nicht lange! Denn Prozesse müssen hier greifen, weil die kausale Zusammenhangsmotorik nicht von der Hand zu weisen ist, da eine Gesellschaft auf gewisse Weise eine Blase oder Vakuum sein muss.
Hier wäre interessant, sich mal andere Länder anzuschauen, bez. deren Daten. Ob sich da ein Beispiel finden ließe, in dem die Zahl der Reichen bei konstanter Zahl der Armen dauerhaft zunahm ohne neoliberale Tendenz des schnellen Profits aufgrund eines gesellschaftsschädlichen Vorgangs?

Ich bin da skeptisch. +Philipp Kählitz
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Quatsch +Phillipp Kählitz: hör auf mit deinen neoliberalen Ideologien: das erste faktisch-ökonom.  Gesetz lautet: 1. Zeitarbeitsfirmen wollen/müssen Gewinn machen, nehmen den flexibilisierten Arbeitern also viel  Lohn weg dh den Mechanismus der Flexibilisierung bezahlen allein die Arbeiter 2. Zeitarbeitsfrirmen nutzen die Konkurrenz/Arbeitslosigkeit und drücken Löhne und 3. Die neoliberale schwarzgelbe Politik sorgt dafür, das diese Lohndrückerei auch klappt, weil sie gesetzliche Mindestlöhne (im gegensatz zum fast allen anderen Ländern in Europa) VERWEIGERT!  INsofern ist diese schwarze Politik von merkel u ihren brüderleins u rösleins direkt verantwortlich für Umverteiling von arm nach reich und für das Schwinden des Mittelstandes!
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+Benji Prell Der Unterschicht fließt kein Geld ab, Netto fließt ihr Geld zu , nämlich aus der Mittelschicht, das Konzept nennt sich Sozialstaat ;)
Ansonsten wieder Kapital und Wirtschaftsleistung verwechselt.
Die Wirtschaftsleistung kommt zustande wenn Kapital und Arbeitskraft eben zusammen die Wirtschaftsleistung erzeugen.
Die so erzeugte Wirtschaftsleistung kann dann zwischen den Beteiligten (also den Kapitalgebern und den Arbeitskraftgebern) aufgeteilt werden.
Im allgemeinen sind für die "Fairnis" dieser Aufteilung die Gewerkschaften primär auf der Seite der Arbeitskraft zuständig.
Letztendlich hängt der Wohlstand der Beteiligten vor allem von der Höhe der Wirtschaftsleistung ab.
Ist diese hoch genug, muss niemand "arm" aus dem Spiel heraus gehen.
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+Gerd Küchen Das sind alles keine "notwendigen" Entwicklungen.
Die Flexibilisierung könnte genauso gut auch die Auftraggeber bezahlen. 
Letztendlich kommt die Notwendigkeit der Flexibilisierung nur durch die Unflexiblen Arbeitsverträge der "Stammbelegschaften".
Wenn die Gewerkschaften also nicht seit den 80er Jahren die Arbeitsverträge immer unflexibler gemacht hätten, denn wäre Zeitarbeit heute in weiten Teilen gar nicht notwendig.
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+Holger Fischer Alles Geld wird wieder zu 100% zurück geführt, weil in unserem alles Geld ein Kredit ist der zurück gezahlt werden muss.
Es gibt keine "positiven" Geldwerte.
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+deha x Ich sehe mich eher als Libertär. Aber diese politische Richtung gibt es in Deutschland leider nicht.
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deha x
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Zum Glück
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+Holger Fischer Nein in der Summe ist nicht alles Null sondern in der Summe ist alles negativ.
Alles Geld gehört der Zentralbank.
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+Holger Fischer Das ist das schöne, die 100€ die die Zentralbank ausgibt kommen aus dem nichts,
und dem steht kein Geld gegenüber.
Wenn man alle Forderungen gegen alle Verbindlichkeiten aufzählt, dann verschwinden die 900€ aus der Geschäftsbankschöpfung (und auch alle dadurch erwirtschafteten Zinsen und ZinsesZinsen), die Zinsforderungen der 100€  an die Banken bleiben aber am Ende als Schulden übrig.
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+ P.Kählitz: diesen brutalen ZWANG, in die ZEITRARBEIT gehen zu MÜSSEN und Lohndumping hinnehmen zu müssen, erzeugt das gerade auch von CDU/FDP beim Politpoker um HartzIV -Gesetze herbeigezwungen (rotgrün hatte ja keine Mehrheit damals im Bundesrat) Sanktionssystem dh Arbeitslose MÜSSEN jegliche lohndumpende ZEOTARBEIT annehmen, sonst kriegen sie die STÜTZE brutalst gekürzt und da es auch keinen gesetzl Mindestlohn gibt nach dem polit. WILLEN von schwarzgelb = Merkelei, sind 100.100de so durch ZEITARBEIT lohndumpend besser u flexibler ausbeutbar und ide Reichen (zB Piech/Porsche-Familien) werden immer reicher und die armen Zeitarbeitnehmer werden immer ARMER...das ist von der schwarzgelben merkelei so polit. GEMACHT und GEWOLLT...es ist eine gestzl geregelte und gewollte UMVERTEILUNG von arm nach reichen Firmen-und Aktienbesitzern! Und diese verarmenden Zeitarbeitnehmer müssen mit Mehrwertsteuer (bei jedem Kauf) und Lohnsteuern dafür mitzbezahlen, dass auch noch die sich verzockenden BANKSTER  (zB hatte dt Bank hohe Forderungen bei der Hyporeal u dies Pleitebank wurde gerettet bzw als staatl. Badbank vom Staat übernommen mit über 100 Milliarden Steuerzahlergeld u damit auch die Forderungen der dt Bank gerettet) freigekauft werden (mit Griechenlandschulden läuft s ähnlich!
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+Holger Fischer Die Zentralbank bleibt bei einem Ausgleich aller Konten auf der Zinsforderung sitzen, weil es dann kein Geld mehr gibt mit dem diese Schuld bezahlt werden kann.
Die Gesamtschuldlast ist daher immer Größer als die tatsächlich vorhandene Geldmenge.
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+Gerd Küchen Ich hab schon lange darauf gewartet, wie wohl Spin zustande kommen mag, dass die CDU Schuld an der Einführung von HartzIV und der Agenda2010 ist.
Da ist er endlich, der Mythos!
Sie sollten sich selbst schnell das Copyright sichern, bei der SPD sucht man noch händeringend. ;-)
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Wieso kommt sowas ans Licht? Wie konnte die Studie eigentlich Rösler und seinen Kumpanen durch die Lappen gehen. Ärgerlich, dass ab und an dann doch nochmal die Wahrheit auf den Tisch kommt  
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Du kannst mir nicht erzählen, dass die Unterschicht mehr Geld hat als beispielsweise noch vor einigen Jahren. Bitte! Das ist absurd.

Ich glaube auch nicht, dass die Einbußen der Mittelschicht auf irgendeine Weise der Unterschicht zugute käme, davon also "profitieren" würde.

Ich nehme die Begriffe Kapital und Wirtschaft absichtlich zusammen, denn was willst du hier aufziehen, ein Ökonomie-Seminar? Bleib' realistisch, hier ist das Internet, in dem normale Menschen Kommentare lesen und interpretieren müssen. Außerdem kann man im Sinne eines gesellschaftlichen Gesamtprozesses bezüglich Arm und Reich kaum zwischen Ökonomie und Geldsystem trennen, das verwischt mehr als es zu erklären imstande ist.

Nächster Punkt: Hohe Wirtschaftleistung sorgt für hohe Gehälter oder? Auf welchem Planeten lebst du?

Muss ich dir erst die Nachrichten von Stern, Focus und Konsorten vor den Latz knallen, die alte Leier von Kurzarbeit, Zeitarbeit und etlichen anderen verwandten Themen, die unterstreichen, dass bei großen Erfolgen und Verkaufszahlen und weiß der Geier alles, die Arbeitnehmer eben doch nicht davon profitieren?

Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass Arbeit und trotzdem Hartz4 nicht nur punktuell in einem gewissen Zusammenhang zu dem stehen könnte, das ich hier als Standpunkt vertrete?

Der Neoliberalismus hat anderes im Sinn, als bei hohen Einnahmen eines Konzernes demjenigen der diesen finanziellen Erfolg "erarbeitet hat" gerecht zu entlohnen!

Hm! Mir ist das wirklich zu kurz gegriffen was du hier sagst, und vom logischen Gesichtspunkt aus irgendwo auch unausgereift und gedanklich inkonsequent.

Letzter Punkt. Wieso spricht man von der Natur als Kreislauf?
Weil sich niemand aus diesem Kreislauf ausnehmen kann.

Mir ist schon klar, dass du massiv neoliberale Ansätze vertrittst, ich bin ja nicht bescheuert. Und mir ist bewusst, dass deine Thesen klare neoliberale Gedankenstrukturen aufzeigen und *trotzdem" führe ich hier ein Gespräch mit dir.

Gerade deshalb frage ich nicht mehr nach deinen Gründen, auch wieso du glaubst, dass auf einer Welt, die aus Kreisläufen geradezu besteht, ausgerechnet Geld, Armut und Reichtum nicht einer Kreislaufmechanik unterliegen sollte?

Schau in die Geschichtsbücher: Schon das Köpfen Ludwig des XVI unterlag einem gesellschaftlichen Kreislauf: Niemand kann sich davon ausnehmen, gerade weil es Nutznießer und die anderen geben muss, die für ein System ihr Leben geben, wenngleich auch oft sehr sehr langsam, ein langsames Dahinsießen gewissermaßen.

Zumindest sind die Fronten geklärt, da ich behaupte, dass nur der weltweite Neoliberalismus, gepaart mit demokratiefeindlichen Tendenzen und Lobbyismus, nicht zuletzt der in Berlin und Brüssel, eine Katastrophe verursacht haben, die 10 Generationen nach uns noch auszubaden haben.

Ich hoffe deine FDP verschwindet für immer in der Versenkung und sorgt damit für einen gesellschaftsverträglicheren Neuanfang, wenn man überhaupt davon sprechen kann, aber zumindest wäre die gelbe Seuche, das Karzinom am gesellschaftlichen Volkskörper endlich getilgt.

Das wünsche ich mir wirklich!
+Philipp Kählitz 
Jetzt bin ich müde; das Thema geht mir so gegen den Strich.
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zick nicht falsch rum spin-doktor +Kählitz: wie das neue Ausländerrecht waren auch alle wesentlichen Hartz IV -Gesetze zustimmungspflichtig (dh BUNDESRAT muss zustimmen) und da damals bekanntlich rotgrün KEINE Mehrheiten im Bundesrat hatten, gab es - unstrittig - einen Riesenkuhhandel dh eine ART großer KOALITION zw rotgrün und schwarzgelb, damit am Ende dieser HartzIV -Mist durch diese von CDU/FDP/CSU damals beherrschten LÄNDERKAMMER Bundesrat überhaupt durch ging (die FDP wollte damals sogar die gesamte Arbeitslosenbehörden = heut Jobcenter abschaffen und PRIVATISIEREN = hat sich nicht gaaaaanz durchgesetzt = rausgekommen ist der jetzige neoliberal beeinflußte MIST = Jobcenter samt brutalen Sanktionsmechanismen und unbegrenzter = uferloser ZEITARBEIT)
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Was wird denn als mittelschicht bezeichnet? ab einem einkommen von 3000€? normalverdiener bekommen zeitverträge und einkommen bis ca 1700€. davon muss eine familie ernährt werden zusatz rente , diverse versicherungen und dann noch den strom........
50% mittelschicht und mehr ? nein das war mal heute nicht mehr
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uh... vielleicht weil die 'Mittelschicht' sich an der unterschicht angezapft hat als wohlstands-erreicherwirt' und mit der oberschicht in wahrheit absolut nichts gemein hat...? nur weil einer 'reich' ist, heisst das nicht das die wege dahin gleich geschaffen wurden.
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"Und diese Produkte und Dienstleistungen müssen schlussendlich immer von Menschen erarbeitet werden."

Es wird aber immer mehr von Maschinen produziert... zum Teil sogar schon in der Dienstleistungsbranche nimmt die Produktion über Programme und Roboter langsam aber sicher Einzug... 
Wir haben schlicht ein Verteilungsproblem- das ist aber den meisten Menschen offensichtlich nicht bewusst.
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Bald haben wir die Zweiklassengesellschaft nach Vorbild der USA!
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