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Ronnie Grob
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Die 2013 vom Bundesrat einberufene Eidgenössische Medienkommission EMEK hat bisher zwei Berichte veröffentlicht, einen zur Medienförderung und einen zum Service public. Im Auftrag der Stiftung für MeinungsFreiheit und MedienVielfalt habe ich mir erlaubt, auf diese mit einem kritischen Bericht zu antworten.

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Bundeshausjournalistin Eva Novak stärkt in ihrer Freizeit das Aussendepartement - mit Kamera- und Interviewtrainings.

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Mais im Bundeshaus: Für die Akkreditierung der Journalisten im Parlamentsgebäude ist die Regierung zuständig. Ohne dass dies die betroffenen Journalisten gemerkt hätten, hat sich die Exekutive gegenüber der Legislative via Verordnung mehr Macht verschafft. Korrekt wäre es, den Journalisten zwei voneinander unabhängige Akkreditierungen abzufordern. So könnte der unangebrachte Einfluss der Exekutive auf die Akkreditierungen gestoppt werden.

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Ringier schafft den «Blick»-Chef ab, bei Tamedia teilt ab 2016 eine Person die Leitung von Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung: Bei den Grosskonzernen hat der Chefredaktor ausgedient. Dafür gibt es neu Kanalverantwortliche, die den Content marktförmig konfektionieren. Die publizistische Verantwortung wird so verwischt.

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Das Projekt Nachbern.ch begleitete 42 Tage lang den Wahlkampf 2015 in der Schweiz, vom 7. September bis zu den Wahlen am 18. Oktober. Was ist in dieser Zeit geschehen? Welche Erkenntnisse konnten gewonnen werden? Ein kleiner Rückblick – inklusive allem, was auch noch war.

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Wundert mich jetzt etwas, dass dieser Text kein Widerspruch hervorgerufen hat. Alle einverstanden? Oder vielmehr: Mir ist das Thema wurst?

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Warum ist mit publizistischen Inhalten im Internet kaum Geld zu verdienen? Es liegt an der unendlichen Konkurrenz im Netz, der unangenehm daherkommenden Werbung und den daraus resultierenden Werbeblockern sowie an einer ungleichen und unfairen Behandlung gegenüber Print.

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Das niederländische Startup +Blendle wird als «iTunes für Zeitungsartikel» gefeiert. Tatsächlich bringt das Portal dem Online-Leser endlich eine gute Usability, ein simples Bezahlsystem und eine Auswahl von potenten Medien. Den Printmedien bietet sich eine Chance, die sie nicht verpassen sollten. Während Blendle die Schweizer Verleger unbedingt mit im Boot haben möchte, ist deren Interesse an einer zusätzlichen Vertriebsplattform bisher bescheiden bis inexistent.

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Viele journalistische Projekte im Internet bleiben Herzensangelegenheiten, denn Werbegelder gibt es dafür kaum. Wer Geld verdienen will, muss sich ganz auf eine hohe Zahl von Seitenaufrufen und Interaktionen in Sozialen Medien konzentrieren. Der Journalismus verändert sich dadurch. Oder schafft sich ab.

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Für den Journalismus ist das Internet ein Eldorado der Möglichkeiten. Und doch eine einzige Enttäuschung: Weil damit kaum Erlöse erzielt werden, findet der grosse Teil des wertvollen Journalismus immer noch ausserhalb statt. Geld verdienen lässt sich vor allem mit schreierischen, journalismusfernen Inhalten.
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