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Reiner Schischke
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Immer wieder liest man, dass ausgerechnet in ultrareligiösen Kreisen der Missbrauch von Frauen und Kindern nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist. So hat die katholische Kirche vom Vatikan über Deutschland bis ins erzkonservative Irland schlimmste Verbrechen begangen und vertuscht. In erzkonservativen Kreisen der moslemischen Extremisten sind vergleichbare Gräuel begangen worden. Nun auch bei den ultraorthodoxen frömmelnden Juden. Frauen und Kinder wurden reihenweise missbraucht, die Taten vertuscht und von den religiösen Führern Hinweise zum Vertuschen gegeben. Bei der trotzdem anstehenden Verhaftung der Vergewaltiger versuchten die Religiösen die Polizei mit Gewalt und Steinen daran zu hindern, die Vergewaltiger festzunehmen.

Eins sollten sich die Angehörigen aller Religionen merken. Wenn sie sich nicht aktiv und lautstark von den extremistischen, erzreligiösen und ultraorthodoxen Extremisten ihrer Religion distanzieren und nicht mithelfen, diese zu isolieren, dann sollten sie sich nicht wundern, wenn sie mit für deren Verbrechen in Haft genommen werden. Keine Religion der Welt gerechtfertigt Gewalt gegen Kinder, Frauen und Schutzbedürftige!

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Missbrauchsverdacht in Israel Ultraorthodoxe wegen Sexskandals verhaftet

In Israel sorgen Missbrauchsfälle in mehreren ultraorthodoxen Gemeinden für Entsetzen: Die Polizei nimmt 22 strenggläubige Juden fest. Dutzende Kinder und Frauen sollen die Opfer sein. Die Gemeinden haben versucht, die Taten zu vertuschen.

Mehr als 20 ultraorthodoxe Juden sollen Kinder und Frauen sexuell missbraucht haben.(Foto: imago/blickwinkel)
Montag, 27. März 2017

22 streng religiöse jüdische Männer sind in Israel wegen des Verdachts sexueller Straftaten an Minderjährigen und Frauen festgenommen worden. Die Polizei habe sie nach verdeckten Ermittlungen gefasst, teilte ein Sprecher mit. Es sei keine organisierte Gruppe.

Die Männer im Alter von 20 bis 60 Jahren stammen den Angaben zufolge aus Jerusalem, Beit Schemesch, Bnei Brak und der Siedlung Beitar Illit im besetzten Westjordanland. Ihre Häuser seien durchsucht worden. Die mutmaßlichen Sexualstraftaten seien unter der Aufsicht von Rabbinern zunächst nur von Gemeindemitgliedern untersucht worden, erklärte die Polizei. Die Fälle wurden demnach auf kleinen Notizblöcken dokumentiert.

Sittenhüter wollten Taten vertuschen

Gleichzeitig sei so versucht worden, die Taten zu vertuschen. So hätten Sittenhüter in der Gemeinschaft in internen Verfahren entschieden, was die Verdächtigen tun müssen, um ihre Taten vor den Behörden geheim zu halten, erklärte die Polizei. In den meisten Fällen hätten sie sich "einer Art Behandlung" unterziehen müssen. Dutzende Opfer hätten dagegen nicht die "notwendige Behandlung" erhalten.

In Jerusalem versuchten Gemeindemitglieder, die Festnahmen zu verhindern. Die Polizisten wurden angeschrien und mit Steinen beworfen, wie die Polizei mitteilte. Die Fensterscheiben von zwei Polizeiautos gingen zu Bruch.

Die Verdächtigen sollen nach Angaben der Polizei zunächst verhört und dann gegebenenfalls vor Gericht gestellt werden. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden zunächst nur die mutmaßlichen Sexualstraftäter festgenommen. Die Gemeindemitglieder, die die Straftaten dokumentiert und vertuscht haben sollen, wurden demnach bislang nicht in Gewahrsam genommen.


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Türkische Spitzel sind in Deutschland aktiv: Von den deutschen Spitzeln in İncirlik Hava Üssü in der Türkei, wohin sich gescheiterte Putschoffiziere abgesetzt hatten, und deren Verwicklung im misslungenen Putsch hört und liest man hier hingegen nichts. Und da wundern sich hier noch Politiker und Presse, dass die Türkei kurz vor dem Absprung von EU und NATO ist. Mehr Heuchelei geht nicht.
Ich wünsche der Türkei ein weiche Landung mit faireren neuen Partnern.


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Wofür große Ereignisse, wie zum Beispiel Wahlen im Saarland auch gut sein können: Am Wochenende schauten alle deutschen Medien in den Südwesten des Landes: In das Saarland, wo eine Landtagswahl stattfand, bei der sich an den Machtverhältnissen wenig änderte. Dafür änderte sich nebenan, in Rheinland-Pfalz, fast ohne Medienaufmerksamkeit etwas: Dort genehmigten sich die Abgeordneten einer Erhöhung ihrer Diäten von 5.800 Euro auf über 6.800 Euro.

Ist es nicht immer so, dass unpopuläre Entscheidungen immer zufällig auf Termine fallen, wo der Radar der Öffentlichkeit auf andere Ereignisse gelenkt wird? Wenn Arbeiter sich erdreisten, eine Gehaltsaufbesserung von über 1,5% zu fordern, ist die Wirtschaft des Landes gefährdet und unisono blasen Presse, Politik und Wirtschaft in das Horn des „verantwortungsvollen“ Umgangs mit der Wirtschaft des Landes. Hingegen genehmigen sich ansonsten träge Bundestagsabgeordnete gerne mal 12% mehr und verabschieden diese Erhöhung innerhalb einer ¼ Stunde ohne Aussprache. Genau so jetzt die Landtagsabgeordneten der Rehinland-Pfälzischen Re(Gier)ung 17,5% innerhalb von drei Jahren, also 5,83% pro Jahr. Danach sollen die Diäten dann automatisch nach einem Index steigen. Davon träumen Arbeiter noch nicht einmal.

Neben ihren Diäten erhöhten die Abgeordneten in Rheinland-Pfalz auch die Erstattungshöchstbeträge für ihre Mitarbeiter und die Mittel für die Fraktionen, die bis 2018 von 56.800 auf 63.000 Euro um neun Prozent steigen (was unter anderem mit zusätzlicher Arbeit durch "das Internet" begründet wird).

Mich fragt ja keiner, aber wenn, dann bin ich erstaunt, wie ruhig und gelassen die Abgehängten dieses Landes immer noch bleiben.

Ganz nebenbei erfährt man im Artikel (was ich nicht wusste), dass der ehemalige FDP-Landeschef Rainer Brüderle zum Bund der Steuerzahler gewechselt ist und so trotz Mandatsverlust finanziell weich aufgefangen wurde.

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Ist ja nur eine Robolampe. Aber eine sehr nette.

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In einem Video nennt Elon Musk die Namenswahl des neuen Teslas albern – und „S3XY“.
Eigentlich sollte das Modell, das gerade an seinem Produktionsanfang steht, Model E heißen. Den Namen hatte sich aber Ford schon reserviert. Bisher hatten Teslas immer einen Buchstaben als Modellbezeichnung.
So wurde eben aus E eine 3.

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Helden des Alltag? Wenn dieser Mann, der sich schlicht normal verhält, ein Held sein soll, dann hat sich die Gesellschaft schon lange von Mitmenschlichkeit verabschiedet.

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"Was immer das Volk beschließen sollte, werden wir befolgen." Das ist nicht etwa das Credo westlicher Demokraten, sondern die Aussage Recep Tayyip Erdogans, der das türkische Volk über einen EU-Beitritt (oder nicht) abstimmen lassen will. Das hätte man gerne von europäischen, angeblich demokratischen, Politikern, zum Beispiel bei TTIP / CETA gehört.

Demokratie soll dem Sinn nach bekanntlich die „Herrschaft des Staatsvolkes“ sein und nicht die „Herrschaft der Volksvertreter“, wie sie in westlichen Demokratien immer offener ausgespielt wird. Dass diese sich auch immer häufiger den Machteliten zur Verfügung andienen, macht die Sache auch nicht demokratischer.

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Der Renault Kwid für 3500 Euro ist auch eine schallende Ohrfeige für die europäische Konkurrenz – allen voran für VW. Denn obwohl sich die Niedersachsen so viel auf ihre Ingenieurskunst einbilden, oder vielleicht gerade deshalb, bekommen sie so ein billiges Auto einfach nicht hin, obgleich sie seit Jahren daran arbeiten. Doch alle bisherigen Versuche sind gescheitert. Die Kleinwagen Fox und Up waren so aufwendig konstruiert, dass man sie partout nicht zu Billigautos zurück rüsten konnte. Und in der Kooperation mit Suzuki waren die Deutschen so verbohrt, dass die Partnerschaft in die Brüche ging, bevor ein vernünftiges Auto dabei herauskommen konnte.

Nicht vergessen, Renault baut auch den preiswerten Dacia in Rumänien und verkauft ihn in Europa in der 8000 Euro Klasse. Anfangs von unseren arroganten Autoherstellern belächelt, können sie ihn jetzt überall auf den Straßen sehen. Gefahren wird er vorwiegend von Menschen, die ihr Geld nicht für teure Egoprothesen ausgeben wollen und rechnen können. Deshalb sieht man Dacia auch immer häufiger als Firmenwagen. Nicht für eitle Vertreter, sondern als Lieferfahrzeuge.

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