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Red Ochsenbein
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Working on Explorations, Vol. 2... Here are some impressions of what I did this week. 

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Oh, look... a new website!

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"Was hält der Bundesrat von der Idee?
Gar nichts. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde laut Bundesrat horrend viel kosten (die Regierung rechnet mit 208 Milliarden Franken pro Jahr) und hätte massive Steuererhöhungen zur Folge: 55 Milliarden der Kosten könnten aus bestehenden Leistungen der sozialen Sicherheit umgelagert werden, 153 Milliarden müssten als zusätzliche Steuern erhoben werden – dies entspricht mehr als einem Viertel des Bruttoinlandprodukts, wie der Bundesrat in seiner Botschaft festgehalten hat. Eine Annahme der Initiative würde demnach das Wirtschaftswachstum verlangsamen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden."
Das zeigt nur, wie kurz die Denkweise der meisten Leute greift:
Also das Bruttoinlandprodukt in der Schweiz lag im 2013 bei rund 685 Milliarden. Das macht bei 8 Millionen Personen fast 7000 Franken pro Kopf und Monat. Das nun daraus 2500 Franken pro Person zu zahlen nicht möglich sein soll verstehe ich nicht. Aus meiner Sicht MUSS das in der Schweiz möglich sein. Wenn es aber nicht möglich sein sollte entlarvt doch das lediglich die Leute mit hohen Einkommen und es wäre eine Schande für die reiche Schweiz, dass für die Schwächsten nicht mal ein Minimum an Lebensqualität möglich sein soll.
Ausserdem würde das Grundeinkommen für die meisten Leute eine massive Steuersenkung bedeuten. 2500 Franken auf 12 Monate sind 30000 Franken. Wenn man heute also nicht schon 30000 Franken Steuern (pro Person) zahlt, dann würde die Steuer abzüglich des Grundeinkommens sogar einer negativen Steuer gleich kommen. Die Steuern könnten sogar verdoppelt werden und viele Leute würden noch immer nicht auf 30000 Franken Steuern pro Jahr kommen.
Ausserdem geht man davon aus, dass die Annahme der Initiative das Wirtschaftswachstum verlangsamt. Wie kommt man darauf? Weil einem das im BWL-Studium so diktiert wurde?
Nun, was passiert wenn man einen Franken einem Reichen gibt? Er hortet diesen Franken vor allem mal. Es gibt keinen unmittelbaren Grund, diesen Franken wieder auszugeben. Das Geld wird also nicht wieder in Umlauf gebracht und die Wirtschaftskraft des Landes wird dadurch nicht gestärkt. Was passiert aber, wenn man einen Franken einer armen Person gibt? Diese Person muss für essen sorgen, Kleider besorgen und Miete zahlen - und zwar mehr oder weniger mit allem, was man hat. Ein Franken wir unmittelbar in den Kreislauf zurück gegeben und die Wirtschaftskraft durch zusätzlichen Konsum gestärkt.
Meiner Meinung nach ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen weit mehr als eine Utopie. Es ist ein Neubeginn, der den zukünftigen Gefahren und Herausforderungen Rechnung trägt, die Demokratie zur echten Demokratie werden lässt und die Macht wieder dahin zurück gibt, wo sie in einer Demokratie hingehört: zu jedem Einzelnen.

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Oh, hi everyone. I just realized I did not post here for quite a while. So, have a listen!

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