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Raoul Yannik
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Raoul Yannik
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Wie Bestseller entstehen

Warum ein Mann tun muss, was ein Mann tun muss

„60 Prozent der Männer, die haben so ´nen #Leichenfrust. Halt mit Familie, man hat sich irgendwie arrangiert, aber man braucht abends einen, der´s mal sagt.“
Harald Schmidt, Entertainer
__________________

Unter der Dusche kommen mir die besten Ideen. Das warme Wasser läuft an meinem Körper runter. Es wirkt entspannend und sogar der graue Alltag wird zu einem phantasievollen Ereignis. Ich habe die Augen geschlossen und es kribbelt in meinen Fingerspitzen. Das wird er, das ist er - groß, mächtig und doch sensibel. Wir sind ein unschlagbares Team - mein Geist und seine Stärke. Ich spüre die Kraft und die Herrlichkeit für jetzt und alle Ewigkeit. Er wird den Frauen Vergnügen bereiten und den Männern eine heilsame Lehre sein. Noch nie war ich so sicher. Heute, sofort und jetzt muss es geschehen. Die Welt wartet darauf. Ich liebe sie. Es wird eine Vollmondnacht um Helden zu zeugen und wir werden es tun. 
Ich trockne mich mit Bedacht ab. Dann verwende ich etwas revitalisierende #Body-Lotion, die Gute für besondere Anlässe, für meinen Körper. Ich habe noch eine andere Lotion, aber nur diesen, meinen Body. Etwas Eau de Toilette entspannt und versetzt mich in die sinnliche Stimmung für große Taten. Ich muss es tun - jetzt und sofort. Ich kleide mich sorgfältig an und verwende sogar frische Unterhosen, obwohl es nicht an der Zeit ist. Ich will los, aber zuerst noch kurz, also ohne längeren Aufenthalt an den #Kühlschrank. Ein großes Glas, gefüllt mit kaltem #Orangensaft, gepresst aus frischen, spanischen Orangen, verstärkt meine sprühenden Gedanken. 
Frisch geduscht und erfrischt setze ich mich an den penibel aufgeräumten Tisch. Links liegt der Duden, schon etwas angestaubt, und dazu eine Ausgabe der neuen Rechtschreibung. Rechts eine kleine Auswahl silberglänzender Scheiben mit smoother Rockmusik aus den Endsechzigern und frühen Siebzigern. 
Sorgfältig putze ich meine Brille und lehne mich zurück. John singt: „Woman is the Nigger of the World ...“ 
Kritisch und etwas herablassend lächelnd sehe ich sie an. Sie steht vor mir. Schweigsam, dunkel glänzend und bereit auch ausgefallene Spiele zu spielen und meine Wünsche ohne Widerspruch zu erfüllen. Für einen Moment schließe ich die Augen und falte die Hände. Es sieht nur so aus, aber ich bete nicht. Es ist wie eine geheimnisvolle Zwiesprache mit ihr. Noch ist sie still wie es sich gehört, aber ich spüre ihre sinnliche Kraft. 
Ich möchte sie berühren. 
Ich zögere.
Soll ich sie …
Jetzt? 
Ich tu es. 
Vorsichtig drücke ich sie auseinander, und sie wehrt sich nicht. Warum auch, ich bin es. Sie kennt ihren rechtmäßigen Besitzer und Meister. Jetzt sehe ich es, ihr Perlchen, den kleinen, etwas versteckten Power-Button. Das Knöpfchen ist schön und irgendwie ästhetisch. Ich lächle weil ich weiß, dass ich viele Dinge kenne, aber noch Unzähliges lernen muss. Ich berühre es vorsichtig mit der Fingerspitze des Zeigefingers meiner rechten Hand. Ein leichter Druck genügt, und sie vibriert. Ich höre leise, fast zärtliche Töne. 
Es gefällt ihr.
Es gefällt mir.
Wir gehören zusammen.
Ich liebe diese Momente der Erwartung. Für mich ist es wie mit einem genialen #Verbrechen. Der Coup kann nur gelingen, wenn man sich auf seinen Partner hundertprozentig verlassen kann. Ich kann es, denn ich habe die beste Komplizin der Welt. Sie hat Esprit. Sie ist schnell und ich habe sie günstig ersteigert.
Ja, es stimmt, ich habe sie gekauft. Ich schäme mich nicht, weil es Liebe auf den ersten Blick war. Ich wollte mit meinen Fingern an ihre Kiste. Vom ersten Moment wusste ich, dass ich ihr vertrauen kann. Es ist wie bei der Mafia. Wenn drei Leute ein Geheimnis kennen, müssen zwei sterben. Bei uns ist es anders. Sie lebt und sie gehorcht nur mir. Ich behalte sie noch einige Monate, aber dann suche ich mir eine neue, eine Jüngere. Davon weiß sie noch nichts, und sich sag es ihr auch nicht. 
Sie ist besser als die, die ich vorher hatte. Sie funktioniert perfekt und sie kann schweigen. Jetzt schnurrt sie leise, wie eine läufige Katze die am Bauch gekrault wird. 
Ich bin ihr #Gebieter, aber in Wirklichkeit beherrscht sie mich. Heute möchte ich, dass sie den aktiven Part übernimmt und mich intellektuell submissioniert? 
Wird es dann immer so sein? Wird sie, ganz in schwarzem Plastik über mich herrschen? Noch bin ich unentschlossen, aber ich lasse es sie nicht spüren. Disziplin und Präzision gehören zu unserem Spiel, und nur dann kann ich sie benutzen wie ich es will. 
Gehorsam gehorcht sie den Befehlen, um das zu tun was zu tun ist. Lächelnd denke ich: „Sie braucht nicht lange. Sie geht los wie eine #Rakete.“ 
Fasziniert beobachte ich wie sie schnell hochfährt. Sie ist gut konditioniert. Ich habe nicht lange dazu gebraucht, ihr alles beizubringen was ich mag. So wie ich es liebe, funktioniert alles perfekt.
Vor mir erscheint in unschuldigem Weiß der Hintergrund meines Textprogramms. Eigentlich sollte ich mal ihre Festplatte aufräumen, aber dazu ist später auch noch Zeit. Ein Bestseller, ein Megahit und mein #Bankkonto können nicht warten. Ich darf meine Leser nicht enttäuschen.
Links oben blinkt sie, sie zwinkert mir zu. Sie kennt mich und wartet auf meine Befehle, immer willig und bereit. Es juckt mir in den Fingern, ich muss meine genialen Gedanken niederschreiben. Die Menschheit musste zu lange warten. Es muss jetzt entstehen – mein Buch, der Bestseller. 
Links oben blinkt der #Cursor und wartet auf die ersten Buchstaben. Sie lebt, sie ist nervös, ich bin nervös, mir ist heiß. Sie gibt mir Zeichen, sie ist heiß. 
Wenn man liebt ist man verliebt oder man entliebt sich. Ich spüre meine genialen Gedankengänge und bekomme Durst. Die Steigerung von Durst ist durstig. Man ist satt, wenn man nicht mehr hungrig ist. Was mache ich danach, wie soll es weitergehen? Ich finde kein Wort für den Zustand, wenn man nicht mehr durstig ist. 
Ich gehe noch einmal zum Kühlschrank, aber frischer Orangensaft aus frisch gepressten Orangen ist aus. Kirschsaft ist auch nicht da, aber Wasser aus der Leitung gibt’s im Überfluss. Ein Glas kaltes, erfrischendes #Wasser, frisch geklärt und aus der Ruhr ist gut für die Kondition. Nach dem ersten Schluck fühle ich mich noch topfitter. Ich zögere. #Leitungswasser enthält Pestizide und Östrogene. Ob sie die Pille nimmt, oder womöglich verseucht ist? Erst gestern, weit nach Mitternacht waren wir doch zusammen in einem Chat, wo anständige Menschen nicht hingehen, und nackte Frauen und Paare ihr Unwesen miteinander treiben. 
Was soll die Scham, das checken wir später. Der zukünftige Bestseller entsteht. Vor mir ist eine weiße Fläche und links oben blinkt der Cursor. Mir wird vor Glück schwindelig – ich bin genial und mir ist nach einem klaren Grappa. 
Warum heißt das Wohnzimmer eigentlich Wohnzimmer? Es müsste Denkzimmer heißen. Ist ein Frauenzimmer so etwas wie ein Harem und wie wird es mir mit den siebzig glutäugigen #Jungfrauen im #Paradies ergehen? Sind die Mädels verschleiert und ansonsten nackt, oder zicken die nett vollfleischig und mit orientalischem Doppelkinn unterm haarigen Schmollmund rum? Ich bin voller spritziger Ideen für einen Bestseller. 
Im Hintergrund läuft der #Fernseher. Er stört mich bei meinen Überlegungen. Ich drehe mich um und sehe es vor mir. Ich erschrecke, ich bekomme Angst und stehe auf. Hinter mir ist die Wand, rechts ist eine Wand und links auch. Nur vor mir gibt es noch einen Ausweg. Bedächtig nach Worten ringend gehe ich auf und dann wieder ab. Ich schweige, denn was ich vor mir sehe ist die Hölle und nicht das Paradies. 
Vielleicht vermehrt es sich ja und ich habe es nicht bemerkt. Ich setze mich wieder zu meiner Geliebten, an die Tastatur meines Computers und durchsuche das Internet. Aber ich finde nichts über seine Lebensgewohnheiten. Wie liebt es und wen? Es gibt nicht den kleinsten Hinweis über die Wachstumsphasen und die Fortpflanzungsmethoden. Sex im Internet ist auch nicht mehr das was es einmal war, aber mir juckt es in der Hand und ich kratze mich am Skrotum. 
Links oben blinkt der Cursor. Es ist die Aufforderung, meine Gedanken niederzuschreiben. 
„Miststück, du versuchst mich unter Druck zu setzen.“ Ich spreche es nicht aus, aber meine Gedanken sind frei. Ich muss mich gelegentlich mal entscheiden. 
Ich kann es nicht, ich habe keine Gedanken, ich fühle mich leer und ausgebrannt. Das Wasser schmeckt nach Leitungswasser. Ein Grappa würde mir und meinem Magen jetzt gut tun, aber Grappa ist auch aus. Bols blau ist noch da, aber ich hasse das Zeug, außerdem hat die Flasche schon Staub angesetzt. 
Das Geräusch des Fernsehers wird immer lauter und es ist immer noch da. Warum geht es nicht? Lebt es hier? Hat es keine natürlichen Feinde? Warum gebraucht es nicht seine Beine? Hat es Beine?
Ich schaue vorsichtig über die linke Schulter. Es ist immer noch da und mein Bestseller wartet. 
Warum ist es sprachlos? Es gibt keinen Ausweg, der Cursor blinkt und sie schnurrt. Gibt die Maschine mir Signale? Will sie mir eine Botschaft senden? Ich verstehe sie gut, zu gut. 
Vor mir ist der #Bildschirm meines Computers. Hinter mir ist das Geräusch des Fernsehers, und ich habe keinen Grappa. 
Ich wage es nicht, mich dem Gerät zu nähern, es könnte Entsetzliches passieren. Ich habe Angst und ich liebe meinen #Flachbildfernseher auch, aber anders. Nicht so wie meine Geliebte, meine schöne, schwarze Maschine, meinen saugeilen #Computer
Er ist weiblich und sie gehört auch zu mir und zu meinem Leben, wie mein Name auf dem potthässlichen, selbstgetöpferten Namensschild am gedrehten Bändchen an der Tür. 
Ich muss jetzt einen Bestseller schreiben. Ich bin dazu berufen, ich weiß es. Ich kann es schaffen, wenn ich es will. 
Ich gehe noch einmal zum Kühlschrank, zuerst an der Wand entlang durchs Wohnzimmer, mich klein machend und etwas geduckt am Fernseher vorbei, schweigend und den Blick auf mein Ziel gerichtet zur Küche. 
Was ist Zeit? Zeit ist nur ein leerer Raum und in der Ewigkeit und in meiner Küche gibt es keinen Anfang und kein Ende. 
Ich bin ganz entspannt im Hier und Jetzt. Meine Komplizin steht unter Strom. Strom ist gelb, aber welche Farbe hat Zeit? Die Küche hat zartblaue Fließen an den Wänden, und die Decke ist grau und müsste mal wieder gestrichen werden. Die Spülmaschine muss ausgeräumt werden, damit sie wieder befüllt werden kann. Ein immerwährender Kreislauf von Pflichten bis ans Ende meiner irdischen Tage - und ich kann dem Elend nicht entkommen.
„Geiles Ding. Nur du bist mein einziger  Trost. Du wartest auf meine Befehle.“ 
Hab ich das gesagt oder gedacht? Sie möchte gestreichelt werden. Ich hab Bock auf sie und sie weiß es. Gedanken und tiefe Empfindungen warten darauf geschrieben zu werden und im Kühlschrank ist nichts. Er ist weiß und leer wie der Bildschirmhintergrund. 
Ich höre den Dialog zweier Frauen. Die Stimmen kommen aus dem Fernseher. Ich fühle mich wie Dr. Richard Kimble hinter Gittern und leidenschaftlicher Sex in der Stadt ist nur ein Gerücht, wenn man verheiratet ist. 
Ich gehe einige Schritte auf und ab. Vier Schritte nach links und vier Schritte nach rechts, dann wieder zurück. Dann durchs Wohnzimmer zu ihr. Ich sehe auf meinen Bildschirm und ich sehe den Cursor. Sie hat auf mich gewartet, meine Sklavin ist gewohnt zu gehorchen. 
Aber warum drehe ich mich jetzt um? Es liegt immer noch auf dem Sofa. Eigentlich ist es ein putziges Wesen, wenn es mich nur verstehen würde - irgendwie. 
Ich schwanke zwischen Willen und Widerwillen. Es ist lustig, wie es sich stundenlang mit dem kleinen grauen Spielzeug beschäftigen kann. Eigentlich ist es ein pflegeleichtes Lebewesen. Ich denke an meine Kakteen, die brauchen mehr Zuwendung. 
Mir fällt Paul der #Apostel ein, der vor langer Zeit zu den Korinthern sagte: „Ich bezwinge meinen Leib und bringe ihn zur Dienstbarkeit.“ Da hat er weise gesprochen, der alte Griesgram, und ich gehorche. Zwar treibt mich meine niedere menschliche Natur an, das zu tun was ich nicht für recht halte, aber allein durch die Kraft meines Geistes und meines Willens unterdrücke ich die von meinem schwachen Körper ausgehenden Versuchungen nach einem spontanen Mord. Ich zwinge meinen Körper, sich nach meinem Verstand zu richten. Ich muss mich um meinen zukünftigen Bestseller kümmern und setze mich wieder an den Tisch. Der Cursor blinkt mich zärtlich an. Ich höre das leise Schnurren ihrer Festplatte. Es sind Töne der Liebe und der Sinnlichkeit. Ich berühre ihre Maus. Es gefällt ihr und der Cursor zittert vor Erregung.
Ob es immer noch mit seinem Spielzeug rummacht? Ich drehe mich nicht um, aber ich höre es. Meine Nerven sind wie die Saiten einer Stradivari gespannt. 
Ist der Fernseher lauter geworden? Die Grappa-Flasche ist immer noch leer. Ich fühle mich ausgebrannt und wie auf einer weit abgelegenen Insel mitten im Ozean. Einsam und unendlich verlassen.
Die Zeit verrinnt. Ich schaue auf den Bildschirm und dann sehe ich aus den Augenwinkeln eine kleine Bewegung. Ich habe es entdeckt. Es ist eine wissenschaftliche Sensation. Nicht das Sofa in meinem Wohnzimmer ist seine Lebensgrundlage. Es sind die Fingerspitzen. Sie haben sich auf dem grauen Plastikkästchen bewegt. Ich habe es ganz deutlich gesehen. Die Energieströme verlassen den Körper und konzentrieren sich in den Fingerspitzen. Der Körper ist nur ein lästiges Anhängsel. Vor unendlich langer Zeit habe ich einen schönen Körper geliebt. Er hat sich ausgedehnt. Er ist ohne Energie und ich habe Hunger auf einen Chefsalat vom Italiener und eine Pizza Hawaii mit Käse der keiner ist. 
Habe ich es nur gedacht oder tatsächlich ausgesprochen? Ich höre ein Geräusch und es bereitet mir in meinen Ohren starke Schmerzen. Hier in meinem Raum, aus meinem Wohnzimmer, von meinem Sofa kommt eine menschenähnliche Stimme, die zu mir spricht: „Ich arbeite den ganzen Tag, du kannst dich auch mal ums Essen kümmern.“ 
Das Geräusch des Fernsehers wird wieder lauter. Es stört mich immer mehr. Vor mir ist der weiße Bildschirmhintergrund. Sie wird ungeduldig, ich muss ihr meine Liebe zeigen. Meine Maschine lebt, der Cursor blinkt ärgerlich und ich kann es ihr nicht übel nehmen. 
Ob das Geräusch des Fernsehers mit den Plastikkästchen zusammenhängt? Ich stehe auf und gehe vorsichtig ein paar Schritte auf das Plastikkästchen zu. Ich versuche danach zu greifen. Ich schaffe es nicht. Zeternd und keifend halten feuerrote Krallen das graue Plastikkästchen fest. Ich sehe den hasserfüllten Blick, der durch mich hindurch zu sehen scheint. Meine Hand zuckte zurück. Sind das noch die liebevollen und warmen Augen die ich mal kannte? Bin ich noch wesentlich, oder nur eine lästige Sichtblende. Lebt das unförmige Anhängsel noch oder wird es nur durch das graue Plastikkästchen am Leben gehalten? Vielleicht ist das Spiel mit dem Kästchen nur eine Art stille Revolution gegen die unerträglichen Lebensumstände in meinem Wohnzimmer? Soll ich das Kästchen einfach mit Gewalt an mich nehmen? Aber was geschieht dann mit den Fingern? Kann man sie von dem Kästchen lösen? Stirbt der unförmige Körper dann ab und was wird aus den Telenovelas, aus TV-Kaiser und den Fernsehgerichten? Könnte es sich nach mir überhaupt noch selbst versorgen? Wie wird es ernährt? Vielleicht mit aufgeschnittenen Brötchen, zwischen denen ein grauer Fleischklops liegt? Das Geräusch des Fernsehers wird wieder lauter.
Ich habe Hunger, ich brauche Energie. Entweder das Kästchen oder ein Bestseller. Ich gehe in die Küche und greife nach dem großen Messer im Messerblock. Langsam ziehe ich es heraus. Es ist ein japanisches Messer. Es liegt gut in der Hand und die extrascharfe Klinge des Messers blitzt. Ich höre eine disharmonische Stimme aus dem Wohnzimmer: „Kannst du endlich mal Abendessen machen, oder hast du schon wieder nichts eingekauft.“
Ich denke an das Leben mit meiner Geliebten. Der Cursor blinkt zärtlich: „Nur du bist mein Leben. Nur dir gehorche ich. Tu es! Tu es jetzt!“
Nur die Liebe zählt. Ein Mann muss sich entscheiden können. Ein Mann liebt seinen Computer. Ich muss tun was ich tun muss. Ich schreibe jetzt einen Bestseller.

 
 Nachtrag

„Reg dich nicht über Dinge auf, die du nicht ändern kannst.“
Sina Sidonius
__________________

Ich habe diese Geschichte so geschrieben habe, wie sie in meiner Erinnerung ist. Darum bitte ich meine Leserinnen und Leser um Nachsicht, wenn ich an der einen oder anderen Stelle zu sehr von dem was sich tatsächlich zugetragen hat, abgewichen bin. Dennoch, und das kann ich beschwören, entspricht Vieles der nackten, ungeschminkten Wahrheit. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn es in meiner Geschichte kleine Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder inzwischen verstorbenen Personen gibt. Persönlichkeiten die der Zufall, die Zwänge des Lebens, oder das Kalkül, so wie im richtigen Leben, für eine kurze Zeit zusammengeführt hat. 
Vielleicht kommt dir die eine oder andere Episode bekannt vor. Du brauchst dich nicht zu sorgen, und du musst mich nicht daran erinnern. Mein Kapital ist meine Verschwiegenheit. Ich nenne keine Namen und ich schwöre bei allen Heiligen: Die genannten Akteure, ihre Namen, die Orte und Zeiten sind von mir frei erfunden. Du kannst beruhigt so weiterleben wie du es gewohnt bist. Aber du siehst, auch deine Erlebnisse sind so alltäglich, dass sie überall passieren könnten, jede Minute, jede Stunde, überall auf der Welt, schon immer und solange es Menschen gibt. 
Solltest du dich in diesem Buch wiedererkennen, dann fühle ich mich wegen meiner blühenden, aber realitätsnahen Phantasie geschmeichelt. Aber Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden. 
__________________

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt www.raoulyannik.de  

Hier kann der Text kostenlos als PDF heruntergeladen werden https://www.yumpu.com/de/document/view/20299730/wie-ein-bestseller-entsteht
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BUMMM (Gespräche im Dunkeln)

„Du …“

„Ja?“

„Mir ist langweilig. Ich denke, ich schreib jetzt ein Buch.“

„Fängst du jetzt auch an zu spinnen. Das geht doch gar nicht.“

„Warum denn nicht?“

„Weil´s hier ziemlich dunkel ist.“

„Jetzt fällt es mir auch auf. Außerdem hab ich keinen Computer, und eng ist es hier auch. Alles Scheiße.“

„Was? Dass du deinen Computer vergessen hast?“

„Das auch, aber eigentlich steht´s mir hier.“

„Das geht mir auch so, aber was willst du machen? Das ist halt so.“

„Ich weiß nicht? Vielleicht ruhig bleiben und abwarten?“

„Auf was?“

„Na das die endlich vernünftig werden, und wir hier raus können.“

„Da kannst lang drauf warten. Wir bleiben hier.“

„Ob die uns rausholen?“

„Wie? Rausholen? Warum?“

„Na hier, aus dem beschissenen Loch.“

„Vergiss es.“

„Du meinst, die machen das nicht?“

„Nein, die machen das nicht. Wir sind nicht wichtig. Wer interessiert sich schon für uns. Die haben uns vergessen.“

„Aber wir haben doch gar nichts getan.“ 

„Na und? Wir haben nie etwas getan. Wir sind nicht wichtig. Wir waren nie wichtig. Wir werden nie wichtig sein.“

„Ich will aber hier raus.“

„Vergiss es. Du bist tot. Draußen bist du noch töter als tot. Du bist Mausetot.“

„Aber ich bin doch noch so jung. Ich wollte doch immer nur Frieden.“

„Das wollten wir alle.“

„Ob er an uns denkt und uns da rausholt.“

„Vergiss es.“

„Warum?“

„Der ist sauer. Der will nicht mehr. Der hat die Kopfhörer runtergenommen. Der hört uns nicht. Der will uns nicht hören. Der hat abgeschaltet.“

„Warum das denn? Das macht der doch nicht. Das würde der nie machen. Der doch nicht.“

„Doch, das hat er. Für den ist Feierabend, tutto finito – aber sowas von. Ständig das Gemotze von seinen Kumpels anhören, da wär ich auch sauer. Der hat die Schnauze gestrichen voll.“

„Aber wir sind doch im Recht. Wir sind doch Freunde und wir sind seine Brüder. Und zwischen Freunden und Brüdern gibt´s doch hin und wieder Missverständnisse. Das wird der uns doch nicht krumm nehmen. Das ist doch unser bester Bruder. Wir bleiben immer die kleinen Brüder vom großen Bruder. Wir wollten doch nicht weg von ihm. Wir wollten doch nur - wie heißt es noch?“ 

„Was?“

„Jetzt fällt es mir wieder ein, die freiheitliche demokratische Grundordnung schützen.“

„Na und, wen interessiert das schon.“

„Aber der holt uns doch raus? Der hat uns doch nicht vergessen? Uns, seine kleinen Brüder.“

„Ich denke nicht. Der ist sauer und schmollt. Außerdem ist der zu schwach. Die anderen haben Raketen, und die werden von den anderen Verrückten mit Waffen versorgt. Das kann noch ewig so weitergehen. Der hilft uns nicht.“

„Das versteh ich nicht. Dürfen die den das? So mit den Raketen und so?“

„Nein, aber die tun es trotzdem.“

„Aber kann man denn da nichts machen, ich meine, da muss man doch etwas tun? Da muss er doch etwas für uns, seine Brüder und Freunde tun.“

„Der hat uns vergessen. Der ist sauer. Außerdem würde er dann die Souveränitätsrechte anderer, freiheitlich, demokratischer Staaten verletzten. Das hat der schon mal in Afghanistan und im Irak versucht, und auch in Kuwait, als er ungerechterweise da einfallen ist. Damals als es den Irren, den Saddam noch gab. Und dann hat der mächtig Dresche von den freiheitsliebenden Presse bekommen, und seitdem ist der vorsichtig.“

Eine empört klingende Stimme schreit aus dem Off: „Ich bin kein Irrer. Ich verbiete mir diese Respektlosigkeiten. Außerdem bin ich unschuldig und ich war immer gut zu meinem Volk. Und mit Kuwait hatte ich nichts zu tun. Da hat mich der Aggressor reingedrängt.“

Eine zweite Stimme aus dem Off: „Da stimme ich dem verehrten Herrn Saddam bei. Ich kann das beschwören. Der Herr Saddam hat niemals irgendwen gefoltert, oder mit Giftgas umgebracht. Davon wusste er nichts. So etwas hat der nie gemacht. Außerdem waren die Frauen und auch die Kinder alle Verbrecher. An Unschuldigen hätte er sich nie vergriffen. Sonst hätten wir den gar nicht hier aufgenommen.“

Eine dritte Stimme aus dem Off: „Ich habe das immer gesagt, wenn das mein Freund, der Herr Saddam wüsste. Aber auf mich wollte ja keiner hören. Mir ist das auch so ergangen. Ich habe nicht gewusst was mein treuer Heinrich und Goebbi die Verbrecher alles anstellen. Ich wollte für mein Volk immer nur das Heil und den totalen Frieden.“

„Du …“

„Ja?“

„Wir sind nicht allein.“ 

„Hallo ist da jemand? Wer seid ihr denn?“


Eine gutturale Stimme mit einem väterlichen Unterton im Kehlkopfbereich antwortet von oben: „Guten Tag liebe Genossen.  Wir haben hier einmal in der Woche unsere große Lagebesprechung. Das da zu meiner Rechten ist mein Freund Adi. Ich bin der Iosseb. Ihr könnt aber Josi zu mir sagen. Und der andere da, de da hinten auf dem Stühlchen sitzt, ist  der Milo. Der ist noch nicht so lange bei uns.“

Eine empörte, fast kreischende Stimme antwortet: „Moment mal. Ich sitze in der Mitte, und du Iosseb sitzt links von mir. Schließlich habe ich Moskau erobert, und Stalingrad dem Erdboden gleichgemacht.“

Gelächter und hysterisches Kichern. 

„Bitte hört auf euch zu streiten. Dürfen wir euch mal was fragen?“

„Ja klar.“

„Habt ihr eine Ahnung, ob er uns rausholt?“

Josi aus dem Off: „Keine Ahnung. Wir denken, dass der kapiert hat, dass es besser ist, wenn er sich nicht mit uns anlegt.“ 

„Wie das denn?“

„Das ist doch ganz einfach zu verstehen. Wir sind mit gutem Beispiel vorangegangen. Der Adi hat erzählt, dass er alles nicht so meint, und ganz friedlich ist, und niemandem niemals etwas antun wird. Und dann haben ihn unterdrückte Volksgenossen gebeten, das schreiende Unrecht zu beseitigen, und dann hat er die Krim heim ins Reich geholt.“  

„Hä?“

„Entschuldigt Leute, ich meinte nicht die Krim, ich meinte Polen und Danzig und das restliche Kleinzeug …“ 
„… und demnächst kommen Mallorca und Baden-Baden dran, weil da Russen unterdrückt werden.“

Verständnisloses Schweigen von unten.

„… und dann, ja dann hat dem gewaltig eins auf die Amischnauze gegeben. Und ich hab einfach Raketen auf Kuba aufgebaut und die ganze Welt hat gejubelt und die Internationale gesungen. Und jetzt hat der Obama erst mal genug und schmollt.“

Eine zaghafte Stimme von unten: „Bringt ihr da nicht mächtig was durcheinander?“ 

Eine herrisch klingende Gegenfrage von oben: „Wieso?“

„Kuba? Da gab es den Obama doch noch nicht.“

„Ist doch egal. Ob Obama, oder Bush, oder Kennedy, oder wer auch immer. Die Amis sind alle gleich. Zuerst mischen die sich überall ein, wenn ein Volk zum Volke will. Dann verseuchen die die armen Menschen mit Cola, Kaugummi und Nylons, und sind gleich beleidigt, wenn man mal ein Späßchen macht. Was sagst du denn dazu Adi?“

„Stimmt. Denen haben wir 45 total den Arsch versohlt.“

„Ja Brüderchen. Darauf einen Vudka.“

Eine noch zaghaftere Stimme von unten: „Moment, da stimmt doch was nicht. Das war doch ganz anders …“

Ein aufgeregt klingender Zwischenruf von oben: „Wir denen auch …“

„Sei still Milo, du bist doch nur ein kleines Würmchen, ein Anfänger. Die paar Leutchen im Kosovo. Das war doch nichts. Das war gar nichts.“

„Aber die haben euch doch …? Oder haben wir da was verwechselt?“

„Alles gelogen. Ihr da unten seid das Volk, und ihr dürft nicht alles glauben, was euch die Cowboys erzählen. Lasst es euch ein für allemal gesagt sein. Alles was ihr gelernt habt ist üble Geschichtsverfälschung. Die Amis sind ungerechterweise in mein Großreich einmarschiert und haben versucht mir alles wegzunehmen, was rechtmäßig mir gehört. Frankreich, Italien, die Niederlande, und bald die ganze Welt …“ (Man hört, wie jemand leise „die Fahnen hoch, die Reihen fest geschlossen“ summt und mit dem Fuß aufstampft)

Eine zaghafte Stimme von unten: „Und ihr denkt jetzt, dass er uns hier unten vergessen hat?“

„Ja klar doch. Ihr seid nur die Masse, das Volk, die Volksmasse. Mein treuer Heinrich hat mal gesagt: Den Tod geben, den Tod nehmen. Für euch interessiert sich kein Schwein. Außerdem habt ihr euch verbrecherisch mit fremden, friedliebenden Ländern solidarisiert. So etwas tut man einfach nicht.“

„Stimmt Adi. Da bin ich auch dagegen. Ich finde, man sollte die Rechte anderer Völker respektieren. Das hab ich bei Karlchen gelesen. Und mein NKWD hat immer strikt darauf geachtet. Da hat der keinen Spaß verstanden. Die haben immer brav die Internationale gesungen. Sogar auf dem Kudamm in Berlin. Ja das waren noch Zeiten. So etwas gibt’s heute nicht mehr …“ (Zwei Stimmen summen leise „… dihiee Internationahale, erkämpft das Mehenschenrecht …)

„Aber wir sind doch nur einfach Leute. Davon verstehen wir doch nichts, und jetzt wollen wir nur noch nach Hause.“

„Adi sag mal, was hättest du denn gemacht, wenn du die Möglichkeiten gehabt hättest, wie die Jungen heutzutage. Wenn du als Erster Atomraketen gebaut hättest?“

„Brüderchen Josif, also das ist wieder einmal eine selten blöde Frage. Du wirst langsam senil. Willst du das wirklich wissen?“

„Ja sag schon.“

„Ich hätte klar und deutlich gesagt, was ich vorhabe. Ich hätte es in mein Buch rein geschrieben und gesagt, dass ich die Dinger baue, um sie abzuschießen und um alle platt zu machen. Und zwar alle, die keine haben. Außerdem ist das legitim, weil es das Recht und der Wille des Volkes zur Selbstverteidigung ist …“

Zwei laute Stimmen von unten: „Wir sind das Volk, und wir wollen das nicht.“

„ … und außerdem verstößt das nicht gegen den Atomwaffensperrvertrag.“ 

„Und das funktioniert?“

„Ich hätte auch noch gesagt, dass mein Volk sich nicht und niemals einem UN-Ultimatum beugt. Ich hätte den Weltsicherheitsrat davor gewarnt, sich vom Westen instrumentalisieren zu lassen. Ich hätte gesagt, dass die friedliche Nutzung der Nukleartechnologie das Recht des Volkes ist. Und dann hätte ich noch gesagt, falls es zu Sanktionen seitens der UN kommen sollte, wird das Volk entsprechend handeln, denn das Volk sind die da unten.“

Ein Zwischenruf aus dem Dunkeln: „… aber wir wollen das nicht.“

„Schnauze da unten.“

„Adi hör nicht auf die Massen im Bunker. Erzähl mehr. Das glaub ich dir nicht, dass das funktioniert.“

„Doch, das kannst ruhig glauben.“

„Aber warum hättest denn so was Blödes getan. Das was du vorhast schon in ein Buch reinzuschreiben.“

„Weil es mir doch keiner geglaubt hätte, und ich in Ruhe weiterbasteln hätte können. So lange, bis die Dinger fliegen und einen richtig schönen Krach machen.“

Eine vierte Stimme aus dem Off: „Genau was ich immer sage. Und ich schreibe jetzt auch ein Buch. Und das kommt bald raus, und das wird ein Weltbestseller.“

„Wer bist denn du?“ (alle Stimmen gleichzeitig)

„Ich wollte nur mal sehn was hier so los ist. Ich bin der liebe Kim Jong Un. Ihr könnt aber auch geliebter Führer zu mir sagen. Darf ich bei euch mitspielen.“

„Eigentlich nicht. Du bist ja noch nicht tot.“

„Und mit so einem Haarschnitt schon gar nicht. Deinen Friseur sollte man verklagen.“

„Mein Friseur ist schon im Lager, zur Umerziehung. Aber Adi, du bist zwar mein großes Vorbild, aber ich muss dir das mal sagen: Mit so einem blöden Bärtchen, sollte man nicht solche Sprüche machen. Weil ich der geliebte Führer bin und bleibe und das für alle Ewigkeit, weil ich das mache, was ihr euch nicht getraut habt.“

„Wenn das so weitergeht wird das noch zu einer Führerhauptversammlung. Wir müssen da gelegentlich mal für Ordnung sorgen. Es kann schließlich nur einen Führer geben. Ich schlage eine gesetzliche Quotenregelung vor. Aber gut und ausnahmsweise. Schlitzauge, du bist irgendwie lustig. Du kannst ausnahmsweise mitspielen. Aber das mit dem großen Führer schmink dir gleich mal ab. Noch bist du ein Führerchen.“

„Is´ ja schon gut Adi, lass ihn doch. Wir wissen doch, dass du der Einzige bist. Das wird bestimmt lustig. Das ist doch der Kumpel von dem senilen Glatzkopf mit dem Sprachfehler, und der sich nie gewaschen hat. Wie hieß der noch mal, ich komm nicht drauf?“

„Bao, Dao, Mao oder so?“

„Richtig jetzt erinnere ich mich. Der olle Mao war das. Der war auch gut drauf. Der hat immer schlaue Sprüche gemacht und auch ein Buch geschrieben und mit so kleinen roten Heftchen rumgespielt. Der ist auch viel marschiert, naja also er selber nicht, aber seine Leute und alle haben gedacht, das macht der nur für den Frieden. Aber clever war der schon. Der hat zwanzig Millionen Schlitzaugen verhungern lassen, einfach so.“

„Na gut Kimi, du kannst hier mitmachen. Sag mal Kimi, du bist doch schon ein bisschen weiter – technologisch gesehen. Hast du denn deine Kracher schon mal ausprobiert.“

„Lalalalalala … Sie fliegen, sie fliegen, sie fliegen …“

„Das wissen wir auch. Und machen die auch einen richtig schönen Krach?“

„Lalalalalala … Sie fliegen, sie fliegen, sie fliegen … Und dann BUMMM.“

„Wow … Irre.“

„Du Adi?

„Was meinst du, was der Obama zu dem BUMMM sagt?“

„Nichts, der ist doch sauer. Der mischt sich nicht mehr ein. Wir können jetzt ganz in Ruhe spielen. Und ich schlage hiermit offiziell vor, dass wir einen ganz großen Spielplatz mit vielen vielen bunten Krachern eröffnen, die ganz weit fliegen, und wir laden alle ein, die auch solche Dinger haben. Ich kenn da einen …“

„Ich glaub fast du hast recht. Der Obama mischt sich nicht mehr ein. Wir können die Dinger endlich fliegen lassen. Aber mir geht noch was durch den Kopf?“

„Was den Adi?“

„Wenn der sich nicht mehr einmischt. Also nur mal angenommen und ganz theoretisch. Was machen dann die anderen. Der Weltsicherheitsrat zum Beispiel?“

„Bissu blöd? Die spielen doch nur Siebzehn und Vier. Eine Resolution. Dann die zweite Resolution. Dann die dritte Resolution. Dann die vierte Resolution. Und wenn die die Siebzehn voll haben, kommen noch mal Vier. Und dann geht’s wieder von vorne los.“

„Scheiße.“

„Adi, du sollst nicht solche Worte sagen.“

„Ja großer Bruder ich weiß, aber es ist trotzdem Scheiße. Mir ist was eingefallen.“

„Was ist Scheiße?“

„Warum gab es 33 noch keinen Weltsicherheitsrat zum spielen? Das wär´ doch oberlustig gewesen.“

„Das ist doch egal. Hauptsache ist doch, die Jungen können jetzt bald mal die Böller ausprobieren und wir dürfen als Zuschauer dabei sein. Ist doch auch schön. Ich meine, so in unserem Alter. Lassen wir einfach mal die Jungen ran …“

Sechs Stimmen im  Off gleichzeitig: „Jaaaaaaaaaaa.“
 
Dann hört man wie jemand anfängt zu singen „Völker höret die Signale, auf zum letzten Gefecht …“ Immer mehr Stimmen singen mit, und der Gesang wird lauter.

„Hei, Ruhe da oben und was ist mit uns. Wir sind doch nur ganz einfache Menschen. Wir wollen endlich aus dem Bunker raus. Wer hilft denn jetzt uns?“

„Schnauze da unten. Ihr seid selber schuld. Was lernt ihr denn heutzutage in der Schule? Denkt Ihr denn gar nicht an die vielen unschuldigen Frauen und Kinder, die wir beschützen wollen.“
__________________

Aktuelle Meldung im März 2014: Der Uno-Sicherheitsrat hat das Regime in Pjöngjang für seine Raketenstarts kritisiert. Nordkorea antwortet mit einer neuen Drohung: Das Land schließt einen weiteren Atomtest nicht aus. Sollte die Lage eskalieren, seien allein die USA verantwortlich, heißt es vom Außenministerium.


2006: Seoul (dpa)- Nordkorea hat als Reaktion auf ein alljährliches südkoreanisch-amerikanisches Manöver im Süden der koreanischen Halbinsel mit einem militärischen Erstschlag gedroht."

Der Text kann kostenlos hier als pdf heruntergeladen werden
http://de.scribd.com/doc/215742261/BUMMM-GESPRAECHE-IM-DUNKELN
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Raoul Yannik's profile photoErica Sta's profile photoAmélie von Tharach's profile photo
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Super ... Demnächst in einem Post und ich gebe Bescheid :)
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Raoul Yannik
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Abendmahl - ein Bühnenstück

Erster Akt
__________________

Die Bühne ist smooth und sparsam illuminiert. Die Beleuchtung soll einen anbrechenden Abend symbolisieren, was jedoch nur unzureichend gelingt. 
Auf der Bühne, parallel zu den Sitzreihen im Zuschauerraum und streng nach der Euklidischen Geometrie ausgerichtet, steht ein einfacher, langer Holztisch. Der Tisch ist mit einem nicht ganz sauberen, beigebraunen und erkennbar nachlässig geflicktem Tuch bedeckt. Mittig auf dem Tisch steht eine fleckige Glaskaraffe, die zur Hälfte mit einer hellroten Flüssigkeit gefüllt ist. Am Tisch, mit den Gesichtern zum Publikum, sitzen zwölf Männer, die sich flüsternd und heftig gestikulierend unterhalten. Der mittlere, der dreizehnte Platz am Tisch ist noch frei. Mit etwas Phantasie und viel gutem Willen kann man die Szene als Speiseraum einer einfachen ländlichen Kantine interpretieren. 
An der Rückseite der Bühne befindet sich eine überdimensionierte Leinwand. 
Auf die Leinwand wird ein Bild projiziert – offensichtlich von einem etwas schräg stehenden Dia-Projektor. Das Bild zeigt drei geöffnete Fenster, und in den Fenstern eine beleuchtete Hügellandschaft mit einem kitschig anmutenden Sonnenuntergang.  
Das Licht wird heller und die Stimmen der zwölf Schauspieler am Tisch etwas lauter. Aus dem Gemurmel kann man deutlich die Worte verstehen: „Ich hab die Schnauze gestrichen voll. Die bezeichnen uns als lichtscheues Gesindel. Das ist eine Unverschämtheit. Wir sind erleuchtet …“

Auf das Stichwort wird mit einem klackenden Geräusch ein Bühnenscheinwerfer eingeschaltet, der mit einem zitternden Strahl von links kommende, in der Mitte der Bühne stehen bleibt, und den dreizehnten Platz ausleuchtet. 

Auf der äußeren, linken Seite der Bühne stehen drei Herren in dunklen Anzügen. Leise stimmen sie das  Kýrie eléison an.

Johannes (der Sechste von rechts, oder aus der Perspektive des Publikums von links) beugt sich vor, und streicht liebevoll mit seinen Händen das Tischtuch glatt. Dann pustet er mit gespitzten Lippen (die erkennbar rot geschminkt sind) imaginäre Krümel vom Tisch. Er spuckt auf den weiten Ärmel seines Gewandes und versucht mit dem Stoff die fleckige Karaffe zu säubern. 
Das Getuschel auf der Bühne wird lauter und übertönt den Gesang, der verstummt. Die drei Herren gehen hinter die Bühne. 
     
Jesus betritt von der rechten Seite die Bühne. Er geht mit forschem und selbstbewusstem Schritt zur Mitte der Tafel. Seine Stimme klingt fröhlich und er ruft laut: „Mahlzeit.“

Keiner der zwölf Anwesenden sieht auf. Vereinzelt kann man ein leises, fast uninteressiert gesprochenes „Mahlzeit“, und dazwischen auch ein helles „hallo Chefchen“ verstehen.

Jesus bleibt abrupt vor seinem Platz stehen. Er setzt sich nicht. Jesus beugt sich etwas vor und sieht mit einem leutseligen Lächeln die kleine Gesellschaft an. Dann spricht er: „Wohlan meine bescheidenen Brüder, wer an mich glaubt wird niemals hungern oder dürsten …“

Ein Lachen ist zu hören.

Jesus räuspert sich und dreht sich zu Johannes. Er lächelt und sagt: „… und natürlich wirst auch du etwas Warmes in den Bauch bekommen, liebe Janet.“

Das Publikum kann den Satz „sehr warm hier. Kann mal jemand ein Fenster öffnen“ vernehmen, aber auch:

„… ich hab es euch immer gesagt. Von wegen Triumphzug. Das war der falsche Weg …“

„… ein richtig megageiler Gig muss her. Eine Aktion, die das politische Bewusstsein …“

Jesus runzelt die Stirn. Er schaut nach links und nach rechts. Dann fragt er missbilligend: „Spüre ich da ein schlechtes Karma in der Belegschaft?“
Er bekommt keine Antwort, geht aber nicht weiter darauf ein. Man kann an seinem Verhalten erkennen, dass ihn eine Antwort auch nicht interessiert hätte. 

Jesus reibt sich die Hände. Dann nimmt er sie auseinander und hebt den leicht nach links geneigten Kopf etwas zur Decke. Er schließt die Augen und seine Handflächen zeigen jetzt zum Publikum. Niemand am Tisch nimmt von seiner demütig erscheinenden Geste Notiz. Das Licht wird wieder heller und leuchtet die ganze Bühne aus.

Nach etwa 30 Sekunden senkt Jesus den Kopf und öffnet die Augen. Er beugt sich etwas vor und betrachtet die halbvolle, mit hellroter Flüssigkeit gefüllte Karaffe, die auf dem langen Tisch vor ihm steht. Dann runzelt er die Stirn und sieht sich verwundert erscheinend um. Mit lauter Stimme fragt er: „Was ’n das´n? Gibt ’s nichts anderes?“

Judas hebt kurz den Kopf und antwortet: „Nee.“
Dann flüstert er seinem Tischnachbarn Simon Petrus etwas zu. Simon Petrus nickt eifrig zustimmend mit dem Kopf und streicht mit der linken Hand bedächtig über seinen Bart.  

Jesus blickt wieder zuerst nach links, und dann nach rechts. Seine Stimme klingt lauter und verärgert: „Wie nee? Was soll das heißen? Ich bin der Chef, euer Meister und Brötchen-Geber. Da kann ich ja wohl eure ungeteilte Aufmerksamkeit und eine ordentliche Antwort erwarten. Sabberlot noch mal …“

Judas hört auf mit Simon Petrus zu flüstern. Simon Petrus senkt den Kopf und Judas antwortet mit unüberhörbar sarkastischem Unterton in der Stimme: „Jawohl Herr Chef. Selbstverständlich Herr Chef. Wie der Herr Chef es wünscht. Aber leider ist nur noch etwas Wein vom Aldi da.“

Jesus greift nach der gläsernen Weinkaraffe und hält sie gegen das Licht. Dann spricht er mit herrisch klingender Stimme in die Runde: „Wollt ihr mich verarschen? Was ist mit dem Wein los? Da ist ja mehr Wasser drin als Wein? Ihr wisst doch, ich mag kein Wasser. Seit mich der Scheiss-Täufer  (Jesus dreht den Kopf nach rechts und spuckt verächtlich auf den Boden) da reingedrückt hat, bekomme ich einen Ausschlag, wenn ich Wasser nur sehe ...“ 

Jesus sieht sich um, aber niemand beachtet ihn. Man kann erkennen, dass er kurz vor einem Wutausbruch steht. Dann schreit er: „… außerdem ficken im Wasser Fische.  Ich will Wein. Ich will Wein. Ich will Wein …“
Jesus greift nach der Karaffe und schlägt mehrmals damit auf die Tischplatte. Es schwappt etwas Wein auf das befleckte Tischtuch, aber das Gefäß zerbricht nicht.

Johannes fragt besorgt: „Herr, soll ich mit dem Krug zu Jakobs Brunnen gehen …“ 

Jesus beachtet ihn nicht und lässt sich schwer atmend auf den mittleren Stuhl fallen. Sein Gesicht ist rot angelaufen und man kann Zornesfalten auf seiner Stirn erkennen. 

Ein leises Flüstern ist zu hören: „Janet will wieder am Brunnen schwuchteln …“ 

Jesus schaut sich um, aber die Zwölf haben die Köpfe gesenkt. Auf der Bühne herrscht Schweigen, aber die Zuschauer hören ein leises Kichern. 

Judas lehnt sich in seinem Stuhl zurück. Mit seinen Daumen zieht er seine Hosenträger etwas von seiner Brust weg und lässt sie mit einem klatschenden Geräusch zurückschnappen. Dann antwortet er mit einem überheblich erscheinenden Grinsen im Gesicht: „Herr Chef, ich dachte du hast einen eigenen Weinberg?  Du kannst doch aus Wasser Wein machen, oder hab ich da was Falsches gehört?“ 

Thomas antwortet hämisch: „Was zu beweisen wäre.“

Andreas fragt: „Wie wär es dann mit ein paar Fläschchen vom Guten für deine alten Kumpels? Oder haben dir die Sünderinnen  beim vielen Ölen, Salben und Handauflegen alles weggetrunken?“ 

Und hier kann der vollständige Text gelesen und gedownloadet werden
(und weil Ostern ist, revolutionär kostenlos)

https://www.yumpu.com/de/document/view/20382941/abendmahl-ein-historisch-volkstumliches-buhnenstuck
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„Unser Vater, der du bist im Himmel.“ 
Ich schweige nachdenklich und füge dann ein „… als auch auf Erden“ hinzu. 

Mein Vater? 

Auch dein Vater? 

Unser Vater? 

Ist er mir noch nah, oder habe ich mich zu weit entfernt? Besitze ich den Mut, mein Antlitz aus dem Staub der Erbsünde zu erheben und zu fragen? Besorgt, grüblerisch und mit staunend offenem Mund sehe ich gottverlassen und noch ziemlich ratlos ins Blaue des endlos weiten und mir ziemlich hoch erscheinenden Himmels.
Ich hab mal in einem guten Benimm-Buch gelesen, dass Könige, Götter und auch Päpste nicht unaufgefordert angesprochen werden dürfen. Der Volksmund sagt nicht ohne Grund: „Gehe nicht zu deinem Fürscht, wenn du nicht gerufen würscht.“ Das niedere Volk hat sich zu beugen und auszuharren. Es wird gerufen, wenn es an der Zeit ist. 
Mein Rücken schmerzt. Ist jetzt die Zeit gekommen? 
Zögernd, zuerst stotternd und unklar, dann fester und auch für entfernt Verwandte deutlich vernehmbar, sprudeln die Worte aus meinem Mund: „Vater im Himmel, ich hab da mal ´ne Frage: Gibt es neben mir noch andere Sprösslinge von denen ich noch nichts weiß? Womöglich den heiligen Tick, den göttlichen Trick und den engeligen Track? Bitte sprich mit mir, denn ich bin verzweifelt. Amen und ein Halleluja.“ 

Die Botschaft ist raus und ich schweige.

Die Leitung ist lang und Vati schweigt auch.
und hier gehts ketzerisch kostenlos und unverbindlich weiter http://www.wattpad.com/45859353-sodom-gespr%C3%A4che-mit-einem-lieben-gott-aus
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Raoul Yannik
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Raoul Yannik
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