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Raoul Yannik
Works at Das ist doch nichts, das ist doch gar nichts ...
Attended ja, auch, irgendwie
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Raoul Yannik
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"Story-Slam" (Unveröffentlichtes und mindestens 50 Zeilen)  - 
 
 
Helmut Den vollständigen Text hier kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/39667605/helmut-aus-dem-autobiografischen-roman-quotmau-mauquot

„In dem Augenblick, wo gesetzliche Strafen an die Stelle des Gewissens treten, ist es mit der Moral zu Ende.“

_________________

Das Ding drehte sich wie ein Karussell in meinem Kopf, und ich bekam den Satz nicht aus meinem Hirn: „Jetzt haben die mich volle Kanne am Arsch.“ Was sollte ich auch tun? Leugnen, alles bagatellisieren, oder den uneigennützig handelnden Helden in grünen Strumpfhosen spielen half nicht mehr. Das Unschuldslamm mit schlechter Kindheit und verlorener Jugend spielen, auch nicht. Die Ärsche (da waren auch zwei Fotzen dabei) in den schwarzen Roben hatten entschieden, und ich war dazu bestimmt, im Namen der Gerechtigkeit geschlachtet zu werden. 
Wenn du dich in so einer Situation befindest, kommt dir das, was aus bequemer Sesselfurzer-Distanz wie ein kleiner Steinhaufen aussieht, bei näherer Betrachtung wie der Mount Everest vor. Du stehst vor einem großen riesengroßen Problem. Du weißt, dass das hart wird, und du fühlst dich klein und hilflos. Es gibt kein Zurück, und Gnade kannst du nicht erwarten. Du musst ohne Ausrüstung und ohne Sherpas, die dir das Händchen halten, dich stützen und den Berg rauf tragen, in die Hölle, und niemand gibt dir einen Plan mit auf den Weg, wie du das jemals bewältigen sollst. 
Manche behaupten, dass bei den Alten jede Minute zählt, aber die wissen nicht von was die reden. Wenn du jung bist, und für längere Zeit in der Kiste landest, werden die stärksten Typen schwach und pissen vor Angst in die Hosen. Du hast wenig Auswahl. Entweder ballerst du dir vorher mit allem Stoff den du kriegen kannst, das Hirn zu, oder deine Gedanken drehen sich nur noch um vier Worte: „Dein Leben ist vorbei.“ 
Die U-Haft hatte ich noch einigermaßen ertragen, weil ich da immer noch dachte: „Mit etwas Glück kommst du bald wieder raus.“ Aber das war eine Luftnummer. Ich bekam ein volles  Fünferpäckchen verpasst, und musste meine Zeit so gut es irgendwie ging abreißen.
Zuerst verfrachteten die mich für vier Wochen in die Auswahl-Anstalt nach Hagen. Dort wurden die zukünftigen Knackis geprüft und vorsortiert, ob die unverbesserlich, oder nur leicht kriminell sind, ob noch Hoffnung besteht, dass die zu ordentlichen Bürgern werden, oder nicht. Hagen war noch einigermaßen erträglich. Ich war mit zwei Dealern, die etwas mehr als nur kleine Mengen Haschisch vertickt hatten, und einem Autoklauer in einer Zelle. Das waren lustige und eigentlich harmlose Typen. Der Autoklauer war ein fettes Monstrum und wurde „Fiat“ genannt. Den hatten die Bullen nur geschnappt, weil der mit einem quietschgelben Fiat 500 in eine Kontrolle gekommen war. Mit dem hatte er immer hinter Luxusautos geparkt, die Autos geknackt, und ein Kumpel fuhr dann mit den Kisten gemütlich zum Ausschlachter. In seinem Fiat fanden die Bullen geklaute Autoradios, und bei einer Hausdurchsuchung brauchten die einen LKW um die noch originalverpackten Elektrogeräte abzutransportieren, die der in seiner Bude gehortet hatte. Dann konnte ihn ein Zeuge auch so präzise beschreiben, dass da nichts mehr zu machen war.  Ich erinnere mich auch noch, dass es am ersten Abend in der Zelle Spagetti gab. Die hatten die mit einem Trick gekocht. In einen Blecheimer kam Wasser rein, und in den Eimer ein mit Wasser gefülltes Glas in dem die Spagetti steckten. Dann wurde in den Eimer ein Stromkabel mit blanken Enden gehalten. Zwischen den Kabelenden war ein Holzstück, damit die sich nicht berührten. Dann kam das andere Ende des Kabels in eine Steckdose. In normalen Haushalten wäre jetzt alle Sicherung rausgeflogen, aber im Knast durfte so etwas nicht passieren. Das war ein einfaches und wirkungsvolles System und gab sofort kochendes Wasser. Jahre später hat man mir erzählt, dass Spitzel ihr Finger ins Wasser halten mussten und an dem Stromschlag krepiert sind. Einen alten Kumpel von mir hat es so erwischt. Aber das ist eine andere Geschichte, und warum konnte der Idiot seine Klappe nicht halten, und warum musste der ausgerechnet mich verpfeifen? 
Eigentlich war das ein gemütlicher Knast, aber mir sofort klar, dass das nur eine Zwischenstation war. Für mich gab es keine Aussicht auf irgendwelche Vergünstigungen. Mit meinen Vorstrafen mit Gewalt und Raub und Hastenichtgesehen wurde ich nach der sogenannten Aktenlage und ohne lange Diskussion nach Werl verschoben. 

Werl war bis weit in die 80er ein mieser Ratten-Knast mit einer üblen Vergangenheit, die weit in die braune Zeit zurückreichte. Die Nazis hatten ja nicht viel Aufheben mit ihren Durchgeknallten gemacht. Entweder kamen die in ein KZ, oder in ein Strafbataillon, oder wurden an die Wand gestellt. Was dann noch übrig geblieben war, landete in Werl. Dort wurden die Schwerstkriminellen und Psychopathen weggeschlossen, und nach Werl gab es nur noch ein „auf der Flucht erschossen.“
Nach tausend Heil-Jahren hatte sich nicht viel geändert, und ich war mittendrin. Mir war schon am ersten Tag klar: „Wenn du das nicht schaffst, endest du hier als Nutzvieh mit ausgeleiertem Arsch.“ Eine bequeme Alternative, oder ein Schon-Gehege gab es nicht. Um zu überleben musste ich versuchen, mit den Haien um die Wette zu schwimmen.
Die erste Zeit in Werl war hart. Die Regeln sagt dir ja keiner, die kannst du nur erleben. Anfangs bekam ich oft was in die Schnauze. Ein schräger Blick, oder ein Wort zu viel hatte da schon gereicht. Ich sah ja damals gut aus, und es gab auch einige, die wollten mit mir Hochzeitsnacht feiern. Aber ich wusste, wie ich mir die Typen vom Hals schaffen konnte. Im Knast hilft dir nur das „Zauberwort“ Respekt, und ich schlug und trat ohne Vorwarnung hart und brutal zu, und zwar ohne Diskussion und bevor einer auch nur das Maul aufmachen konnte. Danach hatten die keine Zähne mehr, oder gebrochene #Rippen und Nasenbeine, aber mir war das egal. Damals hätte es mir auch nichts ausgemacht, wenn einer draufgegangen wäre.

Im Knast ging so ein Gerücht herum, dass man in Werl besser nicht sterben sollte. Zuerst wollte ich das nicht glauben, aber die Geschichte scheint wahr zu sein, weil ich das auch später immer wieder gehört hatte. Angeblich hatte in der Nazizeit ein Wärter einen speziellen Klappsarg erfunden. Wenn ein Häftling starb, kam die Leiche in eine Holzkiste, die wie ein einfach zusammengenagelter Sarg aussah. Die Kiste wurde von sechs Knackis zum  Gefängnisfriedhof getragen, und über die Grube gehoben. Dann löste einer der Sargträger einen Mechanismus aus. Am Sargboden öffnete sich eine Klappe und die Leiche fiel in die Grube. Für die Gefängnisverwaltung war das ein billiges Verfahren, denn der Sarg konnte immer wieder verwendet werden. Aber oft hoben die Träger den #Sarg absichtlich so hoch, dass jeder sehen konnte, wie die Leiche ins Loch plumpste. Man hat mir auch erzählt, dass die Knackis die sich nicht anpassen konnten, zuerst zusammengeschlagen, und dann zusammen mit einer Leiche eine Nacht in die Kiste kamen. Und wenn das noch nicht gereicht hatte, dann wurden die beiden Körper in die Grube gekippt und Erde darauf. Dann war Ruhe und das Problem weg. Ob die Erzählungen stimmen, oder nur kolportiert wurden, um die Ordnung im #Knast einigermaßen aufrecht zu erhalten, weiß ich nicht. Aber damals kam es immer wieder vor, dass welche aus Werl verschwanden und nie wieder aufgetaucht sind. Ich kannte auch einen, der angeblich die Flatter gemacht hat, aber der hatte die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, und der hätte so etwas nie gebracht. Man kann mir viel erzählen, auch dass im Himmel jeden Tag Jahrmarkt ist und siebzig Jungfotzen die vor die tanzen, aber ich weiß, dass der in der Kiste gelandet ist, und eines Tages buddeln die Knochen aus, und niemand redet da drüber.   

Den vollständigen Text hier kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/39667605/helmut-aus-dem-autobiografischen-roman-quotmau-mauquot

#krimi   #autobiografie   #kostenlos  #ebook #raoul #yannik  #roman #krimi 
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Manche behaupten, dass bei den Alten jede Minute zählt, aber die wissen nicht von was die reden. Wenn du jung bist, und für längere Zeit Lies mehr über Verbrechen, Knast, Raoul-yannik, Yannik, Raoul und Autobiografie.
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Raoul Yannik
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"Story-Slam" (Unveröffentlichtes und mindestens 50 Zeilen)  - 
 
 
„Que sera, sera …“ Marius sah seiner Frau verliebt zu. Er mochte es, wenn Myra das kleine Lied summte und geschäftig im Haus herumlief. Er mochte ihre blonden Locken und ihren unbekümmerten Gang, der ihn an ein 18jähriges Mädchen erinnerte. Obwohl sie erst wenige Monate verheiratet waren, hatten sie zu wenig Zeit miteinander verbracht. Marius ließ sich nichts anmerken und gab sich gleichgültig, aber insgeheim freute er sich auch auf die gemeinsamen Tage in #Genf. Zuerst hatte Marius freundlich abgelehnt. Endlose Vorträge zu belanglosen Themen, vorgetragen von langweilig referierenden #Fachidioten, waren ihm zutiefst zuwider. Aber als sie die Liste der prominenten Teilnehmer genauer betrachteten, und außerdem eine Bestätigung der Organisatoren eintraf, mit der die Übernahme sämtlicher Kosten inklusive eines zweiwöchigen Aufenthaltes in einem Luxushotel zugesagt wurden, schwand der Widerwille. 
Endgültig zur Teilnahme entschlossen sie sich, als Ulf Thomson, ein alter Freund aus Studentenzeiten und jetzt Professor an der St. Andrews University in Schottland, seine Europa-Rundreise unterbrach um Marius und Myra persönlich einzuladen, und außerdem eine überaus großzügige Spende zur freien Verwendung für Myras Forschungsarbeiten in Aussicht stellte. Obwohl nicht ausdrücklich erwähnt, war Myras hervorragende Forschungsarbeit über parasitäre Biologie und Toxikologie und der besondere Ruf, den Marius als Professor für molekulare Entomologie genoss, die Gründe, dass sie Einladungen zu dem Kongress erhalten hatten.  

Im März 2023 trafen sich unter starken Sicherheitsmaßnahmen Wissenschaftler aus einunddreißig Nationen, darunter Experten aus #Wirtschaft, Politik und militärischen Kreisen in Genf zu einem Kongress der ICSG (International Crisis and Strategy Group). Anwesend war auch eine hochrangige Delegation der #Glaubenskongregation des Vatikans (Congregatio pro doctrina fidei) unter Leitung des Kardinalpräfekten William Langenbuchner. Nicht eingeladen waren Interessenvertreter anderer Glaubensrichtungen. 
Über die Initiatoren der ICSG kursierten viele Gerüchte. Angeblich hatten sich finanzstarke, internationale Investorengruppen zusammengeschlossen, die vor Jahren das SETI Projekt  (Search for extraterrestrial intelligence) und auch das BOINC Projekt  (Berkeley Infrastructure for Network Computing) mit erheblichen, finanziellen Mitteln unterstützt hatten, ohne jedoch jemals öffentlich in Erscheinung zu treten. Aber das waren nur Gerüchte. Niemand konnte etwas Bestimmtes dazu sagen, und offensichtlich interessierte es auch niemand.
In der offiziellen Verlautbarung war als Ziel des Kongresses die Zukunft von Gesellschaft und internationaler Wirtschaftsförderung angegeben. Pressevertreter war nicht eingeladen, aber das Thema schien für Außenstehende so unverfänglich und uninteressant, dass die Medien keine Notiz von der Veranstaltung nahmen. Nur in den vertraulichen Zusatzeinladungen an ausgewählte Teilnehmer konnte man den wahren Zweck des Kongresses erahnen. Es ging um die Aufstellung hochdotierter Expertengruppen, mit dem Ziel, die Koordinierung und Erarbeitung theoretischer Grundlagen zur Erschließung und Besiedlung wirtschaftlich nutzbarer Gebiete vorzubereiten. 
Die eineinhalbstündige Eröffnungsrede hielt Professor Whitman von der University of California at Berkeley. 

„Verehrte Damen und sehr geehrte Herren. Ich freue mich, dass die Einladung der ISCG ihr großes Interesse geweckt hat und begrüße Sie sehr herzlich im schönen Genf. 
Wie Sie aus den umfangreichen Zusatzinformationen zu Ihren Einladungen entnehmen konnten, ist das Ziel dieses Kongresses die Entwicklung und Koordinierung von theoretischen Grundlagen zur Nutzung und Besiedlung uns noch uns noch fremder Lebensräume. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, dass damit nicht territoriale Veränderungen innerhalb der anerkannten Ländergrenzen gemeint sind. Um es kurz und deutlich zu sagen - dieser Kongress hat das Ziel, Strategien zur Nutzbarmachung und Besiedlung erdähnlicher Planeten zu entwickeln, oder anders ausgedrückt: Ein für die Menschheit lebenswertes Paradies neu zu erschaffen, da sich das alte selbst zerstört.“
Myra beugte sich zu Marius und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich habe es geahnt. Das sind alles Verrückte und wir sind darauf reingefallen. In der nächsten Pause verabschieden wir uns so schnell und so unauffällig wie möglich.“
Marius lächelte und Myra pustete eine Strähne ihres Haares aus dem Gesicht. Sie und flüsterte zurück: „Das gleiche habe ich soeben auch gedacht. Wir vertrödeln hier nur unsere Zeit.“
Die Stimme des Redners übertönte Zwischenrufe und das einsetzende Stimmengewirr. 
„Ich höre an den Reaktionen, dass Ihnen meine einleitenden Worte vielleicht wie Science Fiction, oder was noch schlimmer ist, als schlechter Scherz erscheinen mag. Dennoch behaupte ich, dass meine Ausführungen ein kleines Stück dazu beitragen werden, die Aktualität des Themas etwas aufzuhellen.“ 
Der Redner griff nach einem Glas und trank einen Schluck daraus. Niemand sah ihm die innere Anspannung an, als er weitersprach: „Die Menschheit und unsere hochentwickelte Zivilisation stehen schon heute vor gewaltigen Risiken. Die wirtschaftlichen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen, möchte ich in den nächsten fünfundvierzig Minuten kurz umreißen.“
Marius neigte sich etwas zu Myra und flüsterte ihr kaum hörbar zu: „Jetzt versucht wieder eine superschlauer Klugscheißer, die Welt zu retten. Das kann ja noch lustig werden.“
 Myra lächelte nur. Marius kannte seine Frau gut. Sie musste nichts sagen. Sie wollte das Pflichtprogramm des Vormittags so schnell wie möglich hinter sich bringen, und dann unauffällig verschwinden.
„Im Vorfeld dieses Kongresses haben verschiedene Arbeitsgruppen sieben Katastrophenszenarien identifiziert, die alleingestellt zwar durchaus gefährliche, aber keine zivilisationsbedrohenden Auswirkungen haben. Im größeren Zusammenhang sieht es jedoch vollkommen anders aus. Alle uns vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass wir in absehbarer Zeit mit einer hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit des Eintreffens und daraus resultierenden, unabsehbaren Folgen, bis hin zur vollständigen Vernichtung des menschlichen Lebens, rechnen müssen. Es ist mir und meinen verehrten Kolleginnen und Kollegen bewusst, dass solche Horrorszenarien weder gern gehört, geschweige denn geglaubt werden. Ich behaupte, dass sogar Regierungen und verantwortungsbewusste Politiker innoffiziell meinen Aussagen in groben Zügen zustimmen, diese aber offiziell als Panikmache verurteilen und darum totschweigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht opportun, die Bevölkerung zu sensibilisieren, und was noch schwieriger sein wird, die Finanzierung wirksamer Abwehrmechanismen sicherzustellen.“
Vereinzelt war Gelächter zu hören und die Unruhe im Saal nicht zu übersehen. Doch Professor Whitman ließ sich nicht beirren, und sprach weiter: „Niemand kann und darf vor dieser Entwicklung die Augen verschließen, da die Szenarien nicht erst in einigen hunderttausend Jahren, sondern schon in einigen Jahren und Jahrzehnten zur bitteren Realität werden können.“
Marius griff nach Myras linkem Arm, um ihr ein unauffälliges Zeichen zum Aufstehen und Gehen zu geben, aber Myra zog ihren Arm zurück und schüttelte den Kopf: „Das höre ich mir noch an“, war ihre geflüsterte Antwort.
„Wie Sie wissen und wie wir alle spüren können, benötigen die reichen Industrienationen in zunehmendem Ausmaß mehr Energie als unser Planet dauerhaft liefern kann. Das Versiegen der natürlichen Energiequellen, für die es mittel- noch langfristig einen qualitativen und quantitativen Ersatz gibt, ist absehbar. Bekannte Technologien für alternative Energiequellen werden zwar ständig weiterentwickelt, können jedoch den tatsächlichen Bedarf der Industrienationen nicht annähernd ersetzen. Die Entwicklung neuer Technologien und die Erschließung ergiebiger Energiequellen, die den permanent ansteigenden Bedarf dauerhaft decken können und gleichzeitig unsere Umwelt nicht belasten, dauert, realistisch betrachtet, mindestens hundert bis zweihundert Jahre, falls es überhaupt jemals gelingen sollte, Öl, Gas und die immer noch heftig umstrittene Kernenergie vollständig abzulösen. Da die Globalisierung der Wirtschaft keine abgeschotteten Märkte kennt, wird der Mangel an verfügbarer Energie nicht zu einer länderspezifischen und auch nicht zu einer kontinentalen, sondern zu einer weltweiten Herausforderung. Es gehört nicht sehr viel Phantasie dazu, vorherzusehen, dass der zunehmende Mangel oder das Versiegen von Energie zu weltweiten Unruhen bis hin zum Kollaps der Finanzmärkte, und zum Zusammenbruch von Regierungen und Staatsgebilden ganzer Kontinente führen wird.“
An dieser Stelle griff Professor Whitman wieder nach seinem Wasserglas. Die Unruhe in dem großen Saal hatte sich gelegt und die aufmerksame Anspannung der Zuhörer war zu spüren. Marius sah, dass Myra ihre Brille aufgesetzt hatte. Er flüsterte ihr ins Ohr: „Wenn du deine Brille aufsetzt, bedeutet das nichts Gutes …“
Myra schwieg und Marius sah, dass sie mehrere Blätter beschrieben hatte. 
„Eines der zentralen, aber auch von der Politik oft verdrängten Probleme der Menschheit ist das schnelle Wachstum  der Weltbevölkerung. Schon heute sind Regionen in der Dritten Welt und Asien dramatisch überbevölkert. Die weithin sichtbaren Folgen sind lang anhaltende Hungersnöte mit daraus resultierenden Bevölkerungsverschiebungen – ähnlich den aus dem frühen Mittelalter bekannt, Völkerwanderungen. Durch das ungebremste Bevölkerungswachstum und angesichts ständig neu entstehender Krisenherde ist es für die reichen Industrienationen zunehmend schwieriger, und ich möchte sogar behaupten, auch unmöglich geworden, die Ursachen wirksam zu bekämpfen. Allenfalls kann noch punktuell geholfen werden, vergleichbar mit dem berühmten Tropfen auf dem heißen Stein. 

Diesen Text vollständig und kostenlos lesen? Klick hier ...https://www.yumpu.com/de/document/view/39663137/paradies-aus-francisella-tularensis 

#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul_ Yannik #Raoul #Yannik #Katastrophe #Ueberbevoelkerung #Meteor #Umwelt #Zerstoerung
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Eines der zentralen, aber auch von der Politik oft verdrängten Probleme der Menschheit ist das schnelle Wachstum der Weltbevölkerung.
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Amélie von Tharach's profile photo
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Raoul Yannik
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Kein Sex mehr
Typen mit denen Sex keinen Spaß macht
Hier kann der Text kostenlos als PDF heruntergeladen und gelesen werden https://www.yumpu.com/de/document/view/25554891/kein-sex-mehr-typen-mit-denen-sex-keinen-spass-macht-

War alles wie erwartet?
„Aber klar doch.“ 
„Eigentlich sind wir glücklich und zufrieden“ ist ein Killer-Satz der pure Resignation ausdrückt. Mann hat sie nicht bemerkt und Frau nicht darauf geachtet. Plötzlich ist sie da, die Schwester der Gleichgültigkeit, die entsetzliche Langeweile. Und als ob das nicht genug wäre, ist die Bequemlichkeit gleich mitgekommen. Zusammen ist es eine furchtbare Sippschaft, und sie tummelt sich da, wo sie nicht hingehört - auf dem Spannbettlaken im Beziehungsbett. 
Das immer gleiche Rauf-Ruck-Zuck-Rein-Raus-Runter, die Handlungsreihenfolgen, die Orte und Zeiten und die mehr oder weniger enthusiastisch klingenden Geräusche - alles ist bekannt und zufriedenstellend. Keine Experimente, keine Überraschungen, verschiedene Interessen und keine Ideen. Nicht nur der Akt (der Liebe) an sich, auch der Ablauf und das Ende sind vorhersehbare Ereignisse. 
Mit zunehmender Beziehungsdauer erlangt man sogar die Fähigkeit in die Zukunft zu blicken. An den bereitliegenden Utensilien ist nicht nur die unausgesprochene Aufforderung zur Pflichtübung, auch der Ablauf absehbar. Sogar der Griff zur bekannten Zigarette danach, den man früher, in längst vergessenen Zeiten mit liebevoll-verklärten Augen beobachtet hatte, lässt keine erotische Spannung mehr aufkommen. Der Verlust von euphorisch bejubelter Qualität zieht nachlassende Quantität nach sich. Aus Begeisterung entsteht Zufriedenheit. Der nächste Schritt ist Routine, die unvermeidbar zur Langeweile führt.

Ist es dir auch schon aufgefallen? Sex ist überall - im Internet, in der Werbung, im Fernsehen, im Supermarkt, in der City und am Kiosk. Niemand kann sich der geballten Kraft der Erotik entziehen. Sex wird wie ein Burger-Menü konsumiert und ist der Burner aller Dinge. Die Menschen reden offen und ohne Hemmungen und es gibt kaum noch Tabus, solange es nicht das eigene Sexleben betrifft. Dann herrscht stillschweigende Übereinstimmung. Die längst überfälligen Handlungen werden wieder einmal unterlassen, weil man, bevor man sich aufrafft einsieht, dass die Tat als Pflichterfüllung enttarnt und missverstanden werden könnte.


Hier kann der Text kostenlos als pdf heruntergeladen und gelesen werden
https://www.yumpu.com/de/document/view/25554891/kein-sex-mehr-typen-mit-denen-sex-keinen-spass-macht-

#Satire #Kein_Sex #Unlust #keine_ Lust #Abneigung #Platonisch, #Seitensprung #Affäre #Untreue #Betrügen 
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Raoul Yannik
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"Story-Slam" (Unveröffentlichtes und mindestens 50 Zeilen)  - 
 
 
FERDINAND Kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

„Alles vorbei und jetzt nur noch die scheiß-verfickte Kälte. Was würde ich dafür geben, das noch einmal zu erleben und anders zu machen.“
Tagelang hatte es wie aus Kübeln geregnet, und den Erdboden in eine unpassierbare Schlammgrube verwandelt. Am Samstag hatte eine Tante Ju  mehrere Kisten abgeworfen. Aber in dem Schlamm und unter ständigem Beschuss war es den Männern nur gelungen, eine Kiste zu bergen. In der Kiste war nicht mal die übliche Stalintorte , sondern Bilder des Führers und verschnürte Bündel der Pommerschen Zeitung mit der fettgedruckten Überschrift auf der Titelseite: „… das deutsche Volk hat die Aufgabe der Stunde erkannt. Die Front steht und wird ständig stärker.“ Das klang wie Hohn, und das nasse Papier wollte nicht brennen. 
Für Montag war ein Reparaturtrupp und der längst überfällige Nachschub versprochen worden. Dann sollte mit Unterstützung von Sturmgeschützen ein Gegenstoß stattfinden, um die Flanken zu schützen und den Einbruch in die Hauptkampflinie auszubügeln. 
„Ohne Ari-Unterstützung wird das nichts ...“ 

https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul #Yannik
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Raoul Yannik

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Fabienne, Tarot, goldene Kugeln und eine nackte, rothaarige Frau, die auf einem Drachen reitet, der mit seinem Schwanz die Sterne vom Himmel holt

Und hier ist der komplette Text, kostenlos zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/20309320/fabienne-tarot-goldene-kugeln-und-von-einem-drachen-der-mit-seinem-schwanz-die-sterne-vom-himmel-holt-

Fabienne war nicht ihr richtiger Name, eigentlich hieß sie Marion, aber das wusste ich damals noch nicht. Fabienne war auch nicht im klassisch-optischen Sinn schön. Sie war auch nicht besonders interessant, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Eher auf den zweiten, den präziseren Blick, den nur der erfahrene Connaisseur besitzt. Sie war auch keine auffallende Erscheinung, wenn man von ihren langen, feuerroten Haaren (nicht echt, aber zu einem strengen Zopf nach hinten gebunden) einmal absah. Ich erinnere mich noch an meine ersten Gedanken: „Das ist kein echter Rotfuchs“, das konnte ich sofort an Ihrer Hautfarbe erkennen. Ansonsten war Fabienne eine Frau wie viele andere und doch etwas ganz Besonderes, etwas Einmaliges und nie Wiederkehrendes.
Sie trug eine Brille mit einem dunklen, fast bräunlichgold schimmernen Gestell, und sofot begann sich mein Beschützerinstinkt zu rühren. „Frauen mit Brille sind so hilflos und schüchtern“ soll schon Marilyn Monroe sinngemeäß gesagt haben. Ich verbinde das eher mit einem strengen Blick, den Gouvernanten und englische Internatslehrerinnen aufsetzen, und gleichzeitig nach dem geölten, echt englischen 11 Millimeter Rohrstock greifen, wenn die Zöglinge nicht mucksmäuschenstill sind. Fabienne hatte ein klassisches graues Pepitakostüm an. Du weißt nicht wer oder was was Pepita ist? Das sind die kleinen schwarzweißen, etwas verwirrenden Muster, die an ein Miniatur-Schachbrett erinnern. Der Rock war nicht ordinär kurz, so wie es heutzutage allgemein üblich ist, sondern reichte bis fast zu den Knien. Jetzt wusste ich, was Vivian Westwood (das ist die Designerin, die angeblich nie Unterwäsche trägt) meinte, als sie den klassischen Merksatz sagte: „Wer eine Frau im Kostüm nicht jeder anderen Frau vorzieht, muss entweder blind, oder ein Idiot sein.“ 
Ich gebe es zu, all das und noch mehr registrierte ich in Sekundenbruchteilen. An Fabiennes Beinen waren neutrale, hautfarbene Strümpfe. An die schlichte weiße Bluse erinnere ich mich auch noch. Mein liebevoller Blick war an den kleinen, etwas bläulich schimmernden, dreieckigen Perlmutt-Knöpfen hängen geblieben, die meinen verkümmerten Beschützer-Instinkt wach riefen. Dann begann etwas anderes die Eindrücke in meinen Synapsen zu überlagern, und ich war irritiert. Es war weder ihre etwas zu frauliche Figur, noch ein ausgefallenes Parfüm. Es war im ersten Moment auch nicht die Stimme oder ein besonderer Blick. Und dennoch besaß Fabienne dieses gewisse Etwas, das meine Sinne zum vibrieren brachte. Ich vergaß alles um mich herum, obwohl ich außer der minimalistischen Begrüßungsfloskel noch kein Wort mit ihr gewechselt hatte. In diesem Moment war ich ihr für immer verfallen, unsterblich verliebt, aus dem Stand und ohne Probezeit und zweifellos nicht in Viola.

Die meisten Menschen träumen von der Liebe auf den ersten Blick. Aber Liebe auf den ersten Blick ist eine ziemlich oberflächliche Angelegenheit und etwa so zuverlässig, wie eine Diagnose auf den ersten Händedruck. Liebe auf Gehör ist eine ungleich stärkere Impression, und sie traf meine Sinne wie ein Faustschlag zwischen die geschlossenen Augen. Über 100 Milliarden Nervenzellen in meinem Gehirn begannen sich nur auf Fabienne zu konzentrieren.

Und hier ist der komplette Text, kostenlos zum downloaden 
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Raoul Yannik

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SCHWANZLUTSCHEN, FALTENFREI UND LITERATUR
[DAS GUTE RAOUL YANNIK BUCH]

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Hier ist der Text kostenlos als pdf zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/20392594/faltenfrei-und-literatur-aus-leben-mit-viola

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„Ich bin immer scharf auf einen weichen Lutscher.“
Melanie Griffith zu Tom Hanks in dem Film „Fegefeuer der Eitelkeiten.“
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Mir war nach handlich Schwerem, etwas mit Genuss und Gefühl. Es sollte kräftig sein, aber auch anregend-dekorativ in meinem Wohnzimmer auf der Chaiselongue, denn man will ja auch etwas für´s Auge haben, und inspirierend im Bett – das hatte ich in der Nacht, es war wenige Minuten nach der sogenannten Geisterstunde, im spontanen Sinn. Doch am anderen Morgen, nach einer unruhigen Nacht, plagte mich der Zweifel. Wer bin ich eigentlich? Was soll das, dass ich mich von meinen niederen Trieben leiten lasse? 
Andrerseits und warum auch nicht? Soll ich jetzt, oder soll ich nicht, aber dafür später, oder was? 
Solche und auch andere Fragen gingen mir durch den Kopf. Man kann mir alles nachsagen, aber knausrig bin ich nicht, eher emotional agierend, bei entsprechender Sympathie, oder emphatisch wie der Fachmann (oder die Fachfrau) auch gern sagt, wenn weniger informierte Zeitgenossen beeindrucken werden sollen, denn unausgesprochen stand auch die Frage der korrekten Bezahlung im Raum.
Verehrte Leserin, aber auch dich mein Freund, bitte ich inständig um Verständnis für mein Zögern. Aber unter Berücksichtigung meines schmalen Budgets, war es auch eine Entscheidung die gewissenhaft durchdacht werden musste. Wenn es schon sein sollte, dann richtig und mit allem was dazu gehört. In dieser Woche wollte, und ich will auch heute noch hin und wieder, in einen Abgrund von regel- und gesetzlosen Trieben sehen. Ja, ich habe ein Faible für Leidenschaft und Chaos, danach war, ist mir, und wird immer wieder sein - ich gestehe es.  
Wohl zu bedenken war, dass ich einen guten Ruf zu verlieren habe, und ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Doch dann, nach einigen Tagen des Überlegens war meine Unschlüssigkeit niedergerungen. Ich bin mental in mich gegangen und vielleicht waren es „Erhörte Gebete“ die mich zur spontanen Tat getrieben haben? Den wahren Grund weiß ich nicht, aber unumstößliche Tatsache ist - ich habe es getan. Darum wende ich mich heute und frohen Herzens nicht nur an meine männlichen Leser, sondern auch an Sie, ja genau an Sie, sehr verehrte und mittelalte Leserin. Sie dürfen sich freuen, auch ich gehöre jetzt dazu. Seit wenigen Tagen bin ich nicht mehr der Unwissende, sondern Ihr erfahrener Raoul. Nach reiflicher Überlegung, zuerst zaudernd und zögernd, dann aber wild entschlossen bin ich einem inneren Zwang nachgegangen und ich habe ein Buch erworben. Hier geht´s weiter ... 

... der vollständige Text kostenlos als pdf zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/20392594/faltenfrei-und-literatur-aus-leben-mit-viola


#Frauenunterhaltung #Falten #Faltenfrei #Gesicht #Faeltchen #Fältchen #glatte_Haut #Schönheit #Schoenheit #ebook #ebooks #Raoul #Raoul_Yannik #Ipad #Wunderhure #Sindelfingen #Kurzgeschichte #Story
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sb vk
 
gehts nicht noch ein bisschen perverser
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Raoul Yannik

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„In dem Augenblick, wo gesetzliche Strafen an die Stelle des Gewissens treten, ist es mit der Moral zu Ende.“

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Das Ding drehte sich wie ein Karussell in meinem Kopf, und ich bekam den Satz nicht aus meinem Hirn: „Jetzt haben die mich volle Kanne am Arsch.“ Was sollte ich auch tun? Leugnen, alles bagatellisieren, oder den uneigennützig handelnden Helden in grünen Strumpfhosen spielen half nicht mehr. Das Unschuldslamm mit schlechter Kindheit und verlorener Jugend spielen, auch nicht. Die Ärsche (da waren auch zwei Fotzen dabei) in den schwarzen Roben hatten entschieden, und ich war dazu bestimmt, im Namen der Gerechtigkeit geschlachtet zu werden. 
Wenn du dich in so einer Situation befindest, kommt dir das, was aus bequemer Sesselfurzer-Distanz wie ein kleiner Steinhaufen aussieht, bei näherer Betrachtung wie der Mount Everest vor. Du stehst vor einem großen riesengroßen Problem. Du weißt, dass das hart wird, und du fühlst dich klein und hilflos. Es gibt kein Zurück, und Gnade kannst du nicht erwarten. Du musst ohne Ausrüstung und ohne Sherpas, die dir das Händchen halten, dich stützen und den Berg rauf tragen, in die Hölle, und niemand gibt dir einen Plan mit auf den Weg, wie du das jemals bewältigen sollst. 
Manche behaupten, dass bei den Alten jede Minute zählt, aber die wissen nicht von was die reden. Wenn du jung bist, und für längere Zeit in der Kiste landest, werden die stärksten Typen schwach und pissen vor Angst in die Hosen. Du hast wenig Auswahl. Entweder ballerst du dir vorher mit allem Stoff den du kriegen kannst, das Hirn zu, oder deine Gedanken drehen sich nur noch um vier Worte: „Dein Leben ist vorbei.“ 
Die U-Haft hatte ich noch einigermaßen ertragen, weil ich da immer noch dachte: „Mit etwas Glück kommst du bald wieder raus.“ Aber das war eine Luftnummer. Ich bekam ein volles  Fünferpäckchen verpasst, und musste meine Zeit so gut es irgendwie ging abreißen.
Zuerst verfrachteten die mich für vier Wochen in die Auswahl-Anstalt nach Hagen. Dort wurden die zukünftigen Knackis geprüft und vorsortiert, ob die unverbesserlich, oder nur leicht kriminell sind, ob noch Hoffnung besteht, dass die zu ordentlichen Bürgern werden, oder nicht. Hagen war noch einigermaßen erträglich. Ich war mit zwei Dealern, die etwas mehr als nur kleine Mengen Haschisch vertickt hatten, und einem Autoklauer in einer Zelle. Das waren lustige und eigentlich harmlose Typen. Der Autoklauer war ein fettes Monstrum und wurde „Fiat“ genannt. Den hatten die Bullen nur geschnappt, weil der mit einem quietschgelben Fiat 500 in eine Kontrolle gekommen war. Mit dem hatte er immer hinter Luxusautos geparkt, die Autos geknackt, und ein Kumpel fuhr dann mit den Kisten gemütlich zum Ausschlachter. In seinem Fiat fanden die Bullen geklaute Autoradios, und bei einer Hausdurchsuchung brauchten die einen LKW um die noch originalverpackten Elektrogeräte abzutransportieren, die der in seiner Bude gehortet hatte. Dann konnte ihn ein Zeuge auch so präzise beschreiben, dass da nichts mehr zu machen war.  Ich erinnere mich auch noch, dass es am ersten Abend in der Zelle Spagetti gab. Die hatten die mit einem Trick gekocht. In einen Blecheimer kam Wasser rein, und in den Eimer ein mit Wasser gefülltes Glas in dem die Spagetti steckten. Dann wurde in den Eimer ein Stromkabel mit blanken Enden gehalten. Zwischen den Kabelenden war ein Holzstück, damit die sich nicht berührten. Dann kam das andere Ende des Kabels in eine Steckdose. In normalen Haushalten wäre jetzt alle Sicherung rausgeflogen, aber im Knast durfte so etwas nicht passieren. Das war ein einfaches und wirkungsvolles System und gab sofort kochendes Wasser. Jahre später hat man mir erzählt, dass Spitzel ihr Finger ins Wasser halten mussten und an dem Stromschlag krepiert sind. Einen alten Kumpel von mir hat es so erwischt. Aber das ist eine andere Geschichte, und warum konnte der Idiot seine Klappe nicht halten, und warum musste der ausgerechnet mich verpfeifen? 
Eigentlich war das ein gemütlicher Knast, aber mir sofort klar, dass das nur eine Zwischenstation war. Für mich gab es keine Aussicht auf irgendwelche Vergünstigungen. Mit meinen Vorstrafen mit Gewalt und Raub und Hastenichtgesehen wurde ich nach der sogenannten Aktenlage und ohne lange Diskussion nach Werl verschoben. 

Werl war bis weit in die 80er ein mieser Ratten-Knast mit einer üblen Vergangenheit, die weit in die braune Zeit zurückreichte. Die Nazis hatten ja nicht viel Aufheben mit ihren Durchgeknallten gemacht. Entweder kamen die in ein KZ, oder in ein Strafbataillon, oder wurden an die Wand gestellt. Was dann noch übrig geblieben war, landete in Werl. Dort wurden die Schwerstkriminellen und Psychopathen weggeschlossen, und nach Werl gab es nur noch ein „auf der Flucht erschossen.“
Nach tausend Heil-Jahren hatte sich nicht viel geändert, und ich war mittendrin. Mir war schon am ersten Tag klar: „Wenn du das nicht schaffst, endest du hier als Nutzvieh mit ausgeleiertem Arsch.“ Eine bequeme Alternative, oder ein Schon-Gehege gab es nicht. Um zu überleben musste ich versuchen, mit den Haien um die Wette zu schwimmen.
Die erste Zeit in Werl war hart. Die Regeln sagt dir ja keiner, die kannst du nur erleben. Anfangs bekam ich oft was in die Schnauze. Ein schräger Blick, oder ein Wort zu viel hatte da schon gereicht. Ich sah ja damals gut aus, und es gab auch einige, die wollten mit mir Hochzeitsnacht feiern. Aber ich wusste, wie ich mir die Typen vom Hals schaffen konnte. Im Knast hilft dir nur das „Zauberwort“ Respekt, und ich schlug und trat ohne Vorwarnung hart und brutal zu, und zwar ohne Diskussion und bevor einer auch nur das Maul aufmachen konnte. Danach hatten die keine Zähne mehr, oder gebrochene #Rippen und Nasenbeine, aber mir war das egal. Damals hätte es mir auch nichts ausgemacht, wenn einer draufgegangen wäre.

Im Knast ging so ein Gerücht herum, dass man in Werl besser nicht sterben sollte. Zuerst wollte ich das nicht glauben, aber die Geschichte scheint wahr zu sein, weil ich das auch später immer wieder gehört hatte. Angeblich hatte in der Nazizeit ein Wärter einen speziellen Klappsarg erfunden. Wenn ein Häftling starb, kam die Leiche in eine Holzkiste, die wie ein einfach zusammengenagelter Sarg aussah. Die Kiste wurde von sechs Knackis zum  Gefängnisfriedhof getragen, und über die Grube gehoben. Dann löste einer der Sargträger einen Mechanismus aus. Am Sargboden öffnete sich eine Klappe und die Leiche fiel in die Grube. Für die Gefängnisverwaltung war das ein billiges Verfahren, denn der Sarg konnte immer wieder verwendet werden. Aber oft hoben die Träger den #Sarg absichtlich so hoch, dass jeder sehen konnte, wie die Leiche ins Loch plumpste. Man hat mir auch erzählt, dass die Knackis die sich nicht anpassen konnten, zuerst zusammengeschlagen, und dann zusammen mit einer Leiche eine Nacht in die Kiste kamen. Und wenn das noch nicht gereicht hatte, dann wurden die beiden Körper in die Grube gekippt und Erde darauf. Dann war Ruhe und das Problem weg. Ob die Erzählungen stimmen, oder nur kolportiert wurden, um die Ordnung im #Knast einigermaßen aufrecht zu erhalten, weiß ich nicht. Aber damals kam es immer wieder vor, dass welche aus Werl verschwanden und nie wieder aufgetaucht sind. Ich kannte auch einen, der angeblich die Flatter gemacht hat, aber der hatte die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, und der hätte so etwas nie gebracht. Man kann mir viel erzählen, auch dass im Himmel jeden Tag Jahrmarkt ist und siebzig Jungfotzen die vor die tanzen, aber ich weiß, dass der in der Kiste gelandet ist, und eines Tages buddeln die Knochen aus, und niemand redet da drüber.   

Den vollständigen Text hier kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/39667605/helmut-aus-dem-autobiografischen-roman-quotmau-mauquot

#krimi   #autobiografie   #kostenlos  #ebook #raoul #yannik  #roman #krimi 
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Raoul Yannik

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„Que sera, sera …“ Marius sah seiner Frau verliebt zu. Er mochte es, wenn Myra das kleine Lied summte und geschäftig im Haus herumlief. Er mochte ihre blonden Locken und ihren unbekümmerten Gang, der ihn an ein 18jähriges Mädchen erinnerte. Obwohl sie erst wenige Monate verheiratet waren, hatten sie zu wenig Zeit miteinander verbracht. Marius ließ sich nichts anmerken und gab sich gleichgültig, aber insgeheim freute er sich auch auf die gemeinsamen Tage in #Genf. Zuerst hatte Marius freundlich abgelehnt. Endlose Vorträge zu belanglosen Themen, vorgetragen von langweilig referierenden #Fachidioten, waren ihm zutiefst zuwider. Aber als sie die Liste der prominenten Teilnehmer genauer betrachteten, und außerdem eine Bestätigung der Organisatoren eintraf, mit der die Übernahme sämtlicher Kosten inklusive eines zweiwöchigen Aufenthaltes in einem Luxushotel zugesagt wurden, schwand der Widerwille. 
Endgültig zur Teilnahme entschlossen sie sich, als Ulf Thomson, ein alter Freund aus Studentenzeiten und jetzt Professor an der St. Andrews University in Schottland, seine Europa-Rundreise unterbrach um Marius und Myra persönlich einzuladen, und außerdem eine überaus großzügige Spende zur freien Verwendung für Myras Forschungsarbeiten in Aussicht stellte. Obwohl nicht ausdrücklich erwähnt, war Myras hervorragende Forschungsarbeit über parasitäre Biologie und Toxikologie und der besondere Ruf, den Marius als Professor für molekulare Entomologie genoss, die Gründe, dass sie Einladungen zu dem Kongress erhalten hatten.  

Im März 2023 trafen sich unter starken Sicherheitsmaßnahmen Wissenschaftler aus einunddreißig Nationen, darunter Experten aus #Wirtschaft, Politik und militärischen Kreisen in Genf zu einem Kongress der ICSG (International Crisis and Strategy Group). Anwesend war auch eine hochrangige Delegation der #Glaubenskongregation des Vatikans (Congregatio pro doctrina fidei) unter Leitung des Kardinalpräfekten William Langenbuchner. Nicht eingeladen waren Interessenvertreter anderer Glaubensrichtungen. 
Über die Initiatoren der ICSG kursierten viele Gerüchte. Angeblich hatten sich finanzstarke, internationale Investorengruppen zusammengeschlossen, die vor Jahren das SETI Projekt  (Search for extraterrestrial intelligence) und auch das BOINC Projekt  (Berkeley Infrastructure for Network Computing) mit erheblichen, finanziellen Mitteln unterstützt hatten, ohne jedoch jemals öffentlich in Erscheinung zu treten. Aber das waren nur Gerüchte. Niemand konnte etwas Bestimmtes dazu sagen, und offensichtlich interessierte es auch niemand.
In der offiziellen Verlautbarung war als Ziel des Kongresses die Zukunft von Gesellschaft und internationaler Wirtschaftsförderung angegeben. Pressevertreter war nicht eingeladen, aber das Thema schien für Außenstehende so unverfänglich und uninteressant, dass die Medien keine Notiz von der Veranstaltung nahmen. Nur in den vertraulichen Zusatzeinladungen an ausgewählte Teilnehmer konnte man den wahren Zweck des Kongresses erahnen. Es ging um die Aufstellung hochdotierter Expertengruppen, mit dem Ziel, die Koordinierung und Erarbeitung theoretischer Grundlagen zur Erschließung und Besiedlung wirtschaftlich nutzbarer Gebiete vorzubereiten. 
Die eineinhalbstündige Eröffnungsrede hielt Professor Whitman von der University of California at Berkeley. 

„Verehrte Damen und sehr geehrte Herren. Ich freue mich, dass die Einladung der ISCG ihr großes Interesse geweckt hat und begrüße Sie sehr herzlich im schönen Genf. 
Wie Sie aus den umfangreichen Zusatzinformationen zu Ihren Einladungen entnehmen konnten, ist das Ziel dieses Kongresses die Entwicklung und Koordinierung von theoretischen Grundlagen zur Nutzung und Besiedlung uns noch uns noch fremder Lebensräume. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, dass damit nicht territoriale Veränderungen innerhalb der anerkannten Ländergrenzen gemeint sind. Um es kurz und deutlich zu sagen - dieser Kongress hat das Ziel, Strategien zur Nutzbarmachung und Besiedlung erdähnlicher Planeten zu entwickeln, oder anders ausgedrückt: Ein für die Menschheit lebenswertes Paradies neu zu erschaffen, da sich das alte selbst zerstört.“
Myra beugte sich zu Marius und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich habe es geahnt. Das sind alles Verrückte und wir sind darauf reingefallen. In der nächsten Pause verabschieden wir uns so schnell und so unauffällig wie möglich.“
Marius lächelte und Myra pustete eine Strähne ihres Haares aus dem Gesicht. Sie und flüsterte zurück: „Das gleiche habe ich soeben auch gedacht. Wir vertrödeln hier nur unsere Zeit.“
Die Stimme des Redners übertönte Zwischenrufe und das einsetzende Stimmengewirr. 
„Ich höre an den Reaktionen, dass Ihnen meine einleitenden Worte vielleicht wie Science Fiction, oder was noch schlimmer ist, als schlechter Scherz erscheinen mag. Dennoch behaupte ich, dass meine Ausführungen ein kleines Stück dazu beitragen werden, die Aktualität des Themas etwas aufzuhellen.“ 
Der Redner griff nach einem Glas und trank einen Schluck daraus. Niemand sah ihm die innere Anspannung an, als er weitersprach: „Die Menschheit und unsere hochentwickelte Zivilisation stehen schon heute vor gewaltigen Risiken. Die wirtschaftlichen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen, möchte ich in den nächsten fünfundvierzig Minuten kurz umreißen.“
Marius neigte sich etwas zu Myra und flüsterte ihr kaum hörbar zu: „Jetzt versucht wieder eine superschlauer Klugscheißer, die Welt zu retten. Das kann ja noch lustig werden.“
 Myra lächelte nur. Marius kannte seine Frau gut. Sie musste nichts sagen. Sie wollte das Pflichtprogramm des Vormittags so schnell wie möglich hinter sich bringen, und dann unauffällig verschwinden.
„Im Vorfeld dieses Kongresses haben verschiedene Arbeitsgruppen sieben Katastrophenszenarien identifiziert, die alleingestellt zwar durchaus gefährliche, aber keine zivilisationsbedrohenden Auswirkungen haben. Im größeren Zusammenhang sieht es jedoch vollkommen anders aus. Alle uns vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass wir in absehbarer Zeit mit einer hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit des Eintreffens und daraus resultierenden, unabsehbaren Folgen, bis hin zur vollständigen Vernichtung des menschlichen Lebens, rechnen müssen. Es ist mir und meinen verehrten Kolleginnen und Kollegen bewusst, dass solche Horrorszenarien weder gern gehört, geschweige denn geglaubt werden. Ich behaupte, dass sogar Regierungen und verantwortungsbewusste Politiker innoffiziell meinen Aussagen in groben Zügen zustimmen, diese aber offiziell als Panikmache verurteilen und darum totschweigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es nicht opportun, die Bevölkerung zu sensibilisieren, und was noch schwieriger sein wird, die Finanzierung wirksamer Abwehrmechanismen sicherzustellen.“
Vereinzelt war Gelächter zu hören und die Unruhe im Saal nicht zu übersehen. Doch Professor Whitman ließ sich nicht beirren, und sprach weiter: „Niemand kann und darf vor dieser Entwicklung die Augen verschließen, da die Szenarien nicht erst in einigen hunderttausend Jahren, sondern schon in einigen Jahren und Jahrzehnten zur bitteren Realität werden können.“
Marius griff nach Myras linkem Arm, um ihr ein unauffälliges Zeichen zum Aufstehen und Gehen zu geben, aber Myra zog ihren Arm zurück und schüttelte den Kopf: „Das höre ich mir noch an“, war ihre geflüsterte Antwort.
„Wie Sie wissen und wie wir alle spüren können, benötigen die reichen Industrienationen in zunehmendem Ausmaß mehr Energie als unser Planet dauerhaft liefern kann. Das Versiegen der natürlichen Energiequellen, für die es mittel- noch langfristig einen qualitativen und quantitativen Ersatz gibt, ist absehbar. Bekannte Technologien für alternative Energiequellen werden zwar ständig weiterentwickelt, können jedoch den tatsächlichen Bedarf der Industrienationen nicht annähernd ersetzen. Die Entwicklung neuer Technologien und die Erschließung ergiebiger Energiequellen, die den permanent ansteigenden Bedarf dauerhaft decken können und gleichzeitig unsere Umwelt nicht belasten, dauert, realistisch betrachtet, mindestens hundert bis zweihundert Jahre, falls es überhaupt jemals gelingen sollte, Öl, Gas und die immer noch heftig umstrittene Kernenergie vollständig abzulösen. Da die Globalisierung der Wirtschaft keine abgeschotteten Märkte kennt, wird der Mangel an verfügbarer Energie nicht zu einer länderspezifischen und auch nicht zu einer kontinentalen, sondern zu einer weltweiten Herausforderung. Es gehört nicht sehr viel Phantasie dazu, vorherzusehen, dass der zunehmende Mangel oder das Versiegen von Energie zu weltweiten Unruhen bis hin zum Kollaps der Finanzmärkte, und zum Zusammenbruch von Regierungen und Staatsgebilden ganzer Kontinente führen wird.“
An dieser Stelle griff Professor Whitman wieder nach seinem Wasserglas. Die Unruhe in dem großen Saal hatte sich gelegt und die aufmerksame Anspannung der Zuhörer war zu spüren. Marius sah, dass Myra ihre Brille aufgesetzt hatte. Er flüsterte ihr ins Ohr: „Wenn du deine Brille aufsetzt, bedeutet das nichts Gutes …“
Myra schwieg und Marius sah, dass sie mehrere Blätter beschrieben hatte. 
„Eines der zentralen, aber auch von der Politik oft verdrängten Probleme der Menschheit ist das schnelle Wachstum  der Weltbevölkerung. Schon heute sind Regionen in der Dritten Welt und Asien dramatisch überbevölkert. Die weithin sichtbaren Folgen sind lang anhaltende Hungersnöte mit daraus resultierenden Bevölkerungsverschiebungen – ähnlich den aus dem frühen Mittelalter bekannt, Völkerwanderungen. Durch das ungebremste Bevölkerungswachstum und angesichts ständig neu entstehender Krisenherde ist es für die reichen Industrienationen zunehmend schwieriger, und ich möchte sogar behaupten, auch unmöglich geworden, die Ursachen wirksam zu bekämpfen. Allenfalls kann noch punktuell geholfen werden, vergleichbar mit dem berühmten Tropfen auf dem heißen Stein. 

Diesen Text vollständig und kostenlos lesen? Klick hier ...https://www.yumpu.com/de/document/view/39663137/paradies-aus-francisella-tularensis 

#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul_ Yannik #Raoul #Yannik #Katastrophe #Ueberbevoelkerung #Meteor #Umwelt #Zerstoerung
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Eines der zentralen, aber auch von der Politik oft verdrängten Probleme der Menschheit ist das schnelle Wachstum der Weltbevölkerung.
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Raoul Yannik
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"Story-Slam" (Unveröffentlichtes und mindestens 50 Zeilen)  - 
 
FLEISCH AUS FRANCISELLA TULARENSIS
(Wie immer hier kostenlos zum downloaden) https://www.yumpu.com/de/document/view/20300622/fleisch

Ungläubig betrachtete Noui die Zeichen. War es eine Botschaft aus einer längst untergegangenen Welt, als die Menschen noch die Macht über die Schrift besaßen? Die Ruger musste vor hundert Jahren eine ungeheure Durchschlagkraft gehabt haben. Aber Noui sah auch sofort, dass der Lauf so ausgeleiert war, dass er damit nur auf kurze Distanz treffen konnte. 
In den Taschen der blutverschmierten Kleidung des Fleisch- und Knochenhaufens fand Noui Munition für die Ruger. Noui betrachtete zufrieden zwölf Geschoße die schwer und metallisch kühl in seinen Händen lagen. Sorgfältig verstaute er seinen Schatz in einem Beutel, den er an verknoteten Stofffetzen um seinen Bauch band. Die Kalaschnikow und die Ruger würden einen Höllenlärm machen und eine Menge ungebetener Verfolger abschütteln. Mit seinen Fingern streichelte er liebevoll über die Waffen die vor ihm lagen. 
Vorsichtig stand Noui auf. Dann nahm er den schweren Revolver in die Hand. Minutenlang richtete er die Waffe auf imaginären Angreifer zwischen den Ruinen. Noui stellte sich vor, wie er damit alle Feinde besiegen konnte. Plötzlich begann sein ausgestreckter Arm zu zittern. Für einen Moment war er wie gelähmt, und in seinem Kopf war nur noch das laute Rauschen seines Blutes. 
„Das kann nicht sein …“
Sein Herz schlug so laut, dass er das Pochen bis an seinen Schläfen spürte. Die Waffe fiel ihm aus der Hand. Seine Beine begannen zu zittern. Noui musste sich auf den Boden legen und schluchzend vergrub er sein schmutziges Gesicht in den Händen. Zusammengerollt wie ein verletztes Tier blieb er so liegen, bis das Würgen in seinen Gedärmen etwas nachgelassen hatte. 
Nouis Herz schlug bis zum Hals, als er zu den Knochen und Fleischresten kroch. Zuerst knotete er das Bündel mit der Kleidung seines Opfers auf. Dann untersuchte der die zerrissenen Taschen der Hose, dann die ausgebesserten Nähte und die Flicken der graugrünen Jacke und auch die dreckverschmierten und löchrigen Stiefel. Jede Kleinigkeit erschien ihm wichtig. Noui betrachtete noch einmal die Waffen von allen Seiten. Dann hob er die altertümliche Pappschachtel, in der er die Munition für die Ruger gefunden hatte, und die achtlos aufgerissen im Blut lagen auf. Aber er fand keinen Hinweis.  
„Woher kam denn der? Den darf es doch gar nicht mehr geben?“
Der Schweiß auf Nouis Stirn zeichnete kleine Furchen in sein blut- und dreckverschmiertes Gesicht. Wenn der Kerl, sein Weihnachtsgeschenk, höchstens fünfzehn Jahre alt gewesen, dann war er in einer Zeit geboren, in der es fruchtbare Menschenfrauen nicht mehr gab. 
„Der muss eine menschliche Mutter gehabt haben. Eine andere Erklärung gibt es nicht …“
Um Noui herum begann sich alles zu drehen. Je länger er darüber nachdachte, umso sicherer war er sich: „Irgendwo gibt es noch Menschenfrauen. Es muss sie noch geben. Ich muss sie finden.“
Obwohl Nouis Gedanken nur noch um sein Opfer drehten, musste etwas geschehen. Mit der einbrechenden Dunkelheit fühlte sich Noui wieder so stark, dass er weiterziehen konnte. Es war gefährlich, zu lange an einem Ort zu bleiben. Noui hatte keine Lust das Schicksal seines Weihnachtsbratens zu teilen. Der Geruch von verbranntem Fleisch verbreitete sich zwischen den Ruinen und sein Instinkt sagte ihm, dass das verglimmende Feuer früher oder später unliebsame Besucher angelockten würde.

Sie mieden die Ruinen der großen Städte. Innerhalb weniger Jahre waren sie aufgetaucht und genauso schnell wieder aus den verfallenden Städten verschwunden.  
„Die haben in uns ein biologisches Problem gesehen. Die haben das gut geplant. Ohne Ordnung erledigt sich das Problem von allein. Die Pest und gegenseitiges Totschlagen haben ausgereicht …“
Nicht nur Noui dachte so. Zwischen den wenigen Überlebenden kursierten immer noch viele Gerüchte, aber niemand wusste, wohin sie sich zurückgezogen hatten. Auch die ehemals gut gesicherten Zentren der Städte, mit ihren mächtigen Bauwerken und den alles beherrschenden Ministerien, waren inzwischen verwaist. Manchmal, an besonders kalten Tagen, konnte man ein lautes Knirschen, Krachen und Splittern hören. Dann brach wieder eines der leer stehenden Gebäude in sich zusammen und riss andere mit. Nur die sechs gigantischen, schwarzen Quader am Horizont schienen unzerstörbar und wie bedrohlich glitzernde Riesen aus einer anderen Welt darüber zu wachen, dass die Menschen ihre Hölle nicht entkommen konnten.

Als er noch jünger war, hatte Noui oft überlegt, ob er es wagen sollte, aufzubrechen um die sterbende Stadt zu verlassen, und sich zu den schwarzen Quadern durchzuschlagen. Er kannte die damals noch geltenden Gesetze und seine Angst war immer stärker gewesen. Viele vor ihm hatten es versucht, aber sie waren einfach verschwunden und nie zurückgekehrt. Wer alleine aufbrach, um sich mühsam zu Fuß durch die Ruinen, hinaus aus der Agonie der verfallenden Städte zu bewegen, begab sich in Lebensgefahr. Schon damals besaß ein Menschenleben keinen Wert mehr. Man konnte von Glück sprechen, wenn man nur zusammengeschlagen und seiner Waffen beraubt wurde. 
Vor vielen Jahren hatte es auch Hungerrevolten gegeben. Verzweifelte Männer hatten mit Gewalt versuchten, die Sperren weit draußen vor der Stadt zu durchbrechen, aber es stellte sich schnell heraus, dass es ein vergebliches Vorhaben war. Was konnte man mit ein paar Messern und verrosteten Gewehren gegen eine übermächtige Streitmacht, ausgerüstet mit modernsten Waffen und Suchgeräten auch ausrichten. Und es gab zu viele #Spitzel, die für kleine Vorteile jeden aufkeimenden #Widerstand verrieten. Noui hatte sich mit seinem Schicksal abgefunden. Manchmal machte ihm das Leben in den Ruinen der zerstörten Stadt auch Spaß. Besonders dann, wenn er mit vollem Magen noch einige Wochen überleben konnte. 

(Wie immer hier den vollständigen Text kostenlos zum downloaden) https://www.yumpu.com/de/document/view/20300622/fleisch


#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul #Yannik
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Raoul Yannik

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„Konzentriere dich. Gebrauch deinen Verstand.“ Langsam, zitternd und als ob sie der Lebensmut verlassen hätte, öffnete sich seine Lies mehr über Roman, Buch, Science, Science-fiktion, Ebook und Ebooks.
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Raoul Yannik

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FERDINAND Kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

„Alles vorbei und jetzt nur noch die scheiß-verfickte Kälte. Was würde ich dafür geben, das noch einmal zu erleben und anders zu machen.“
Tagelang hatte es wie aus Kübeln geregnet, und den Erdboden in eine unpassierbare Schlammgrube verwandelt. Am Samstag hatte eine Tante Ju  mehrere Kisten abgeworfen. Aber in dem Schlamm und unter ständigem Beschuss war es den Männern nur gelungen, eine Kiste zu bergen. In der Kiste war nicht mal die übliche Stalintorte , sondern Bilder des Führers und verschnürte Bündel der Pommerschen Zeitung mit der fettgedruckten Überschrift auf der Titelseite: „… das deutsche Volk hat die Aufgabe der Stunde erkannt. Die Front steht und wird ständig stärker.“ Das klang wie Hohn, und das nasse Papier wollte nicht brennen. 
Für Montag war ein Reparaturtrupp und der längst überfällige Nachschub versprochen worden. Dann sollte mit Unterstützung von Sturmgeschützen ein Gegenstoß stattfinden, um die Flanken zu schützen und den Einbruch in die Hauptkampflinie auszubügeln. 
„Ohne Ari-Unterstützung wird das nichts ...“ 

https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul #Yannik
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santiago ruiz's profile photoRaoul Yannik's profile photo
 
+Raoul Yannik mucha suerte. Enhorabuena por el libro. Danke.
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Raoul Yannik

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Ich bin kein sehr gläubiger Mensch, aber ich weiß, dass meine gedankliche Erektion falsch, aber ein vom reinen Herzen kommendes „Gott sei Dank“ in diesem spirituellen Moment angebracht gewesen wäre.

Und hier ist der komplette Text, kostenlos und gefühlsecht zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/26760051/wunderhure-das-magazin-interessengeficke-und-rote-pumps


Nach den langen Jahren der Einsam- und orgiastischen Enthaltsamkeit, verspürte ich zum ersten Mal den gerechten Willen der Götter, die behutsam und doch wohldurchdacht die Geschicke des guten Menschen leiten. In ihrem unergründlichen Wollen hatten sie beschlossen, mich aus meinem Jammertal herauszuführen und meine durch seelische Vergewaltigung erzwungene Treue zu belohnen. Welcher Gott der Wohltäter war, weiß ich nicht, aber ich nehmen mit gutem Gewissen an, dass er männlich und eine gewisse Sympathie für mich empfunden hat, denn er hatte mir in seinem unergründlichen Wollen die Schönste der Nutzbaren und die Zweckdienlichste für meine kleinen Bedürfnisse geschickt. Ich spürte es sofort. Sie war da, die inspirierende Engelin, die mein trostloses Leben aufpoppen sollte. Die den Auftrag hatte, mich sanft an der Hand zu nehmen, um mich ins geile Paradies mit Honigbrot und lustvollen Spielen zu führen. In diesem Moment verstand ich, dass Verbrechen und Gesetze untrennbar zusammen gehören müssen, weil sie sich suchen und finden, und weil sie ohne den Anderen nicht existieren können. 
Obwohl ich bekennender Atheist und Ketzer war und auch heute noch bin, ist mein Glaube an eine überirdische und alles steuernde Macht seit diesen Minuten unverrückbar. Wir gehörten zusammen und nur wir waren das ideale Paar. Von mir war es gegenseitige Liebe auf den ersten Blick, denn ihre Gefühle kannte ich ja noch nicht, aber das was ich sah, war Versprechen und Verlangen genug. In diesem Moment des ersten Blicks konvertierte ich vom bekennend-gläubigen Heiden zum Glauben an den Allmächtigen. Ich schickte ein Stoßgebet nach dem anderen in Richtung Himmel. 
„Hilf, Teufel mir die Zeit der Angst verkürzen. Mag´s schnell geschehen, was muss geschehen?“ 
Ich wollte dieser Frau nahe sein. Koste es was es wolle. Ich beabsichtigte sie zu besitzen, und sie, ich ahnte es noch nicht, war im Auftrag der Götter unterwegs, um mit mir zu spielen. 
Vielleicht fragst du dich, was die Götter damit zu tun hatten? Warte noch etwas, ich werde es dir erzählen. Ich bekam die Antwort auch erst sehr viel später. 

Zwar konnte ich allem widerstehen, nur nicht der Versuchung, und schwach wie ich damals war, war ich mental schon lange Zeit davor aus meiner Ehe ausgebrochen. Aber meine Ängste und Skrupel wollten mich mit Macht ins ungeliebte Gefängnis zurücktreiben, nur damit meine Erinnerungen und meine schmerzenden Hoden mich später mal kräftig auslachen konnten. Was blieb mir anderes übrig? Ich brauchte qualifizierte Hilfe. Mein Ausbruch musste professionell abgesichert werden. Die etablierten Versicherungsgesellschaften konnten mir dabei nicht helfen, darum bot ich ihm, dem allmächtigen Schöpfers des Homo (Erectus) Sabiens, und darum um die Sorgen und Nöte seiner Geschöpfe wissenden Weltenlenker einen, nach meiner Einschätzung interessanten Deal an. Ich fing an zu beten: „Wenn du mir diese Frau beschaffst, dann kannst du alles von mir haben, und ich werde ihr Sexsklave sein, solange sie es will“, war mein demütiger Vorschlag. Du wirst es nicht glauben, aber mein Gebet wurde erhört, und meine Wünsche sollten in Erfüllung gehen.

Zugegeben, mit so einem Prachtstück vor der Nase war es nicht schwer mich zum religiös motivierten Bittsteller zu machen. Eigentlich war es ein ziemlich plumper Versuch mich zu korrumpieren. Das banale Schicksal wollte sich meinen privaten Interessen bemächtigen und es wollte auch noch kräftig geschmiert werden. Andrerseits muss man auch sagen, dass der Mensch im Glauben stark sein sollte. Wären meine Gebete nicht erhört worden, wäre vielleicht alles ganz anders gekommen. Aber es hat sich nun mal so ereignet, und ich musste die Konsequenzen tragen. Ich, der notorische Ketzer hatte dem Chefgott einen Deal angeboten, und für meine egoistische Einstellung hat er mich bestraft. Dafür bin ich ihm heute und wie es sich gehört dankbar. Denn die Erfahrung hat mich klug gemacht, und ich konnte mich mit der Gewissheit trösten, dass die Unerfahrenen und Mutlosen die Dummbeutel sind, denn ich hatte es gewagt, was andere niemals wagen werden. 


Und hier ist der komplette Text, kostenlos und gefühlsecht zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/26760051/wunderhure-das-magazin-interessengeficke-und-rote-pumps

#Roulette #Spiel #Spieler #Sindelfingen #Böblingen #ebook #ebooks #Ipad   #book #Zocker #Casino , #Mord #Roman #Leseprobe   #midlifecrisis   #mann #50 #Affäre #Seitensprung #Geliebte #Verhältnis , #Ehebruch #Hintergangen #Vertrauen #Frust #Zustand #Stuttgart #frauenunterhaltung #Wunderhure   
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