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Raoul Yannik
Works at Das ist doch nichts, das ist doch gar nichts ...
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Raoul Yannik
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"Story-Slam" (Unveröffentlichtes und mindestens 50 Zeilen)  - 
 
FLEISCH AUS FRANCISELLA TULARENSIS
(Wie immer hier kostenlos zum downloaden) https://www.yumpu.com/de/document/view/20300622/fleisch

Ungläubig betrachtete Noui die Zeichen. War es eine Botschaft aus einer längst untergegangenen Welt, als die Menschen noch die Macht über die Schrift besaßen? Die Ruger musste vor hundert Jahren eine ungeheure Durchschlagkraft gehabt haben. Aber Noui sah auch sofort, dass der Lauf so ausgeleiert war, dass er damit nur auf kurze Distanz treffen konnte. 
In den Taschen der blutverschmierten Kleidung des Fleisch- und Knochenhaufens fand Noui Munition für die Ruger. Noui betrachtete zufrieden zwölf Geschoße die schwer und metallisch kühl in seinen Händen lagen. Sorgfältig verstaute er seinen Schatz in einem Beutel, den er an verknoteten Stofffetzen um seinen Bauch band. Die Kalaschnikow und die Ruger würden einen Höllenlärm machen und eine Menge ungebetener Verfolger abschütteln. Mit seinen Fingern streichelte er liebevoll über die Waffen die vor ihm lagen. 
Vorsichtig stand Noui auf. Dann nahm er den schweren Revolver in die Hand. Minutenlang richtete er die Waffe auf imaginären Angreifer zwischen den Ruinen. Noui stellte sich vor, wie er damit alle Feinde besiegen konnte. Plötzlich begann sein ausgestreckter Arm zu zittern. Für einen Moment war er wie gelähmt, und in seinem Kopf war nur noch das laute Rauschen seines Blutes. 
„Das kann nicht sein …“
Sein Herz schlug so laut, dass er das Pochen bis an seinen Schläfen spürte. Die Waffe fiel ihm aus der Hand. Seine Beine begannen zu zittern. Noui musste sich auf den Boden legen und schluchzend vergrub er sein schmutziges Gesicht in den Händen. Zusammengerollt wie ein verletztes Tier blieb er so liegen, bis das Würgen in seinen Gedärmen etwas nachgelassen hatte. 
Nouis Herz schlug bis zum Hals, als er zu den Knochen und Fleischresten kroch. Zuerst knotete er das Bündel mit der Kleidung seines Opfers auf. Dann untersuchte der die zerrissenen Taschen der Hose, dann die ausgebesserten Nähte und die Flicken der graugrünen Jacke und auch die dreckverschmierten und löchrigen Stiefel. Jede Kleinigkeit erschien ihm wichtig. Noui betrachtete noch einmal die Waffen von allen Seiten. Dann hob er die altertümliche Pappschachtel, in der er die Munition für die Ruger gefunden hatte, und die achtlos aufgerissen im Blut lagen auf. Aber er fand keinen Hinweis.  
„Woher kam denn der? Den darf es doch gar nicht mehr geben?“
Der Schweiß auf Nouis Stirn zeichnete kleine Furchen in sein blut- und dreckverschmiertes Gesicht. Wenn der Kerl, sein Weihnachtsgeschenk, höchstens fünfzehn Jahre alt gewesen, dann war er in einer Zeit geboren, in der es fruchtbare Menschenfrauen nicht mehr gab. 
„Der muss eine menschliche Mutter gehabt haben. Eine andere Erklärung gibt es nicht …“
Um Noui herum begann sich alles zu drehen. Je länger er darüber nachdachte, umso sicherer war er sich: „Irgendwo gibt es noch Menschenfrauen. Es muss sie noch geben. Ich muss sie finden.“
Obwohl Nouis Gedanken nur noch um sein Opfer drehten, musste etwas geschehen. Mit der einbrechenden Dunkelheit fühlte sich Noui wieder so stark, dass er weiterziehen konnte. Es war gefährlich, zu lange an einem Ort zu bleiben. Noui hatte keine Lust das Schicksal seines Weihnachtsbratens zu teilen. Der Geruch von verbranntem Fleisch verbreitete sich zwischen den Ruinen und sein Instinkt sagte ihm, dass das verglimmende Feuer früher oder später unliebsame Besucher angelockten würde.

Sie mieden die Ruinen der großen Städte. Innerhalb weniger Jahre waren sie aufgetaucht und genauso schnell wieder aus den verfallenden Städten verschwunden.  
„Die haben in uns ein biologisches Problem gesehen. Die haben das gut geplant. Ohne Ordnung erledigt sich das Problem von allein. Die Pest und gegenseitiges Totschlagen haben ausgereicht …“
Nicht nur Noui dachte so. Zwischen den wenigen Überlebenden kursierten immer noch viele Gerüchte, aber niemand wusste, wohin sie sich zurückgezogen hatten. Auch die ehemals gut gesicherten Zentren der Städte, mit ihren mächtigen Bauwerken und den alles beherrschenden Ministerien, waren inzwischen verwaist. Manchmal, an besonders kalten Tagen, konnte man ein lautes Knirschen, Krachen und Splittern hören. Dann brach wieder eines der leer stehenden Gebäude in sich zusammen und riss andere mit. Nur die sechs gigantischen, schwarzen Quader am Horizont schienen unzerstörbar und wie bedrohlich glitzernde Riesen aus einer anderen Welt darüber zu wachen, dass die Menschen ihre Hölle nicht entkommen konnten.

Als er noch jünger war, hatte Noui oft überlegt, ob er es wagen sollte, aufzubrechen um die sterbende Stadt zu verlassen, und sich zu den schwarzen Quadern durchzuschlagen. Er kannte die damals noch geltenden Gesetze und seine Angst war immer stärker gewesen. Viele vor ihm hatten es versucht, aber sie waren einfach verschwunden und nie zurückgekehrt. Wer alleine aufbrach, um sich mühsam zu Fuß durch die Ruinen, hinaus aus der Agonie der verfallenden Städte zu bewegen, begab sich in Lebensgefahr. Schon damals besaß ein Menschenleben keinen Wert mehr. Man konnte von Glück sprechen, wenn man nur zusammengeschlagen und seiner Waffen beraubt wurde. 
Vor vielen Jahren hatte es auch Hungerrevolten gegeben. Verzweifelte Männer hatten mit Gewalt versuchten, die Sperren weit draußen vor der Stadt zu durchbrechen, aber es stellte sich schnell heraus, dass es ein vergebliches Vorhaben war. Was konnte man mit ein paar Messern und verrosteten Gewehren gegen eine übermächtige Streitmacht, ausgerüstet mit modernsten Waffen und Suchgeräten auch ausrichten. Und es gab zu viele #Spitzel, die für kleine Vorteile jeden aufkeimenden #Widerstand verrieten. Noui hatte sich mit seinem Schicksal abgefunden. Manchmal machte ihm das Leben in den Ruinen der zerstörten Stadt auch Spaß. Besonders dann, wenn er mit vollem Magen noch einige Wochen überleben konnte. 

(Wie immer hier den vollständigen Text kostenlos zum downloaden) https://www.yumpu.com/de/document/view/20300622/fleisch


#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul #Yannik
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Das ist nicht mein Lesestoff
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Schrecklich
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Ich bin unter 18 Jahre - ich darf nicht
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Raoul Yannik
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"Story-Slam" (Unveröffentlichtes und mindestens 50 Zeilen)  - 
 
 
FERDINAND Kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

„Alles vorbei und jetzt nur noch die scheiß-verfickte Kälte. Was würde ich dafür geben, das noch einmal zu erleben und anders zu machen.“
Tagelang hatte es wie aus Kübeln geregnet, und den Erdboden in eine unpassierbare Schlammgrube verwandelt. Am Samstag hatte eine Tante Ju  mehrere Kisten abgeworfen. Aber in dem Schlamm und unter ständigem Beschuss war es den Männern nur gelungen, eine Kiste zu bergen. In der Kiste war nicht mal die übliche Stalintorte , sondern Bilder des Führers und verschnürte Bündel der Pommerschen Zeitung mit der fettgedruckten Überschrift auf der Titelseite: „… das deutsche Volk hat die Aufgabe der Stunde erkannt. Die Front steht und wird ständig stärker.“ Das klang wie Hohn, und das nasse Papier wollte nicht brennen. 
Für Montag war ein Reparaturtrupp und der längst überfällige Nachschub versprochen worden. Dann sollte mit Unterstützung von Sturmgeschützen ein Gegenstoß stattfinden, um die Flanken zu schützen und den Einbruch in die Hauptkampflinie auszubügeln. 
„Ohne Ari-Unterstützung wird das nichts ...“ 

https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

#Krieg #Tod #Kampf #Pest #Untergang #Fiktion #Roman #Raoul #Yannik
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Raoul Yannik

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Fabienne, Tarot, goldene Kugeln und eine nackte, rothaarige Frau, die auf einem Drachen reitet, der mit seinem Schwanz die Sterne vom Himmel holt

Und hier ist der komplette Text, kostenlos zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/20309320/fabienne-tarot-goldene-kugeln-und-von-einem-drachen-der-mit-seinem-schwanz-die-sterne-vom-himmel-holt-

Fabienne war nicht ihr richtiger Name, eigentlich hieß sie Marion, aber das wusste ich damals noch nicht. Fabienne war auch nicht im klassisch-optischen Sinn schön. Sie war auch nicht besonders interessant, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Eher auf den zweiten, den präziseren Blick, den nur der erfahrene Connaisseur besitzt. Sie war auch keine auffallende Erscheinung, wenn man von ihren langen, feuerroten Haaren (nicht echt, aber zu einem strengen Zopf nach hinten gebunden) einmal absah. Ich erinnere mich noch an meine ersten Gedanken: „Das ist kein echter Rotfuchs“, das konnte ich sofort an Ihrer Hautfarbe erkennen. Ansonsten war Fabienne eine Frau wie viele andere und doch etwas ganz Besonderes, etwas Einmaliges und nie Wiederkehrendes.
Sie trug eine Brille mit einem dunklen, fast bräunlichgold schimmernen Gestell, und sofot begann sich mein Beschützerinstinkt zu rühren. „Frauen mit Brille sind so hilflos und schüchtern“ soll schon Marilyn Monroe sinngemeäß gesagt haben. Ich verbinde das eher mit einem strengen Blick, den Gouvernanten und englische Internatslehrerinnen aufsetzen, und gleichzeitig nach dem geölten, echt englischen 11 Millimeter Rohrstock greifen, wenn die Zöglinge nicht mucksmäuschenstill sind. Fabienne hatte ein klassisches graues Pepitakostüm an. Du weißt nicht wer oder was was Pepita ist? Das sind die kleinen schwarzweißen, etwas verwirrenden Muster, die an ein Miniatur-Schachbrett erinnern. Der Rock war nicht ordinär kurz, so wie es heutzutage allgemein üblich ist, sondern reichte bis fast zu den Knien. Jetzt wusste ich, was Vivian Westwood (das ist die Designerin, die angeblich nie Unterwäsche trägt) meinte, als sie den klassischen Merksatz sagte: „Wer eine Frau im Kostüm nicht jeder anderen Frau vorzieht, muss entweder blind, oder ein Idiot sein.“ 
Ich gebe es zu, all das und noch mehr registrierte ich in Sekundenbruchteilen. An Fabiennes Beinen waren neutrale, hautfarbene Strümpfe. An die schlichte weiße Bluse erinnere ich mich auch noch. Mein liebevoller Blick war an den kleinen, etwas bläulich schimmernden, dreieckigen Perlmutt-Knöpfen hängen geblieben, die meinen verkümmerten Beschützer-Instinkt wach riefen. Dann begann etwas anderes die Eindrücke in meinen Synapsen zu überlagern, und ich war irritiert. Es war weder ihre etwas zu frauliche Figur, noch ein ausgefallenes Parfüm. Es war im ersten Moment auch nicht die Stimme oder ein besonderer Blick. Und dennoch besaß Fabienne dieses gewisse Etwas, das meine Sinne zum vibrieren brachte. Ich vergaß alles um mich herum, obwohl ich außer der minimalistischen Begrüßungsfloskel noch kein Wort mit ihr gewechselt hatte. In diesem Moment war ich ihr für immer verfallen, unsterblich verliebt, aus dem Stand und ohne Probezeit und zweifellos nicht in Viola.

Die meisten Menschen träumen von der Liebe auf den ersten Blick. Aber Liebe auf den ersten Blick ist eine ziemlich oberflächliche Angelegenheit und etwa so zuverlässig, wie eine Diagnose auf den ersten Händedruck. Liebe auf Gehör ist eine ungleich stärkere Impression, und sie traf meine Sinne wie ein Faustschlag zwischen die geschlossenen Augen. Über 100 Milliarden Nervenzellen in meinem Gehirn begannen sich nur auf Fabienne zu konzentrieren.

Und hier ist der komplette Text, kostenlos zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/20309320/fabienne-tarot-goldene-kugeln-und-von-einem-drachen-der-mit-seinem-schwanz-die-sterne-vom-himmel-holt-

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Raoul Yannik

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SCHWANZLUTSCHEN, FALTENFREI UND LITERATUR
[DAS GUTE RAOUL YANNIK BUCH]

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Hier ist der Text kostenlos als pdf zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/20392594/faltenfrei-und-literatur-aus-leben-mit-viola

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„Ich bin immer scharf auf einen weichen Lutscher.“
Melanie Griffith zu Tom Hanks in dem Film „Fegefeuer der Eitelkeiten.“
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Mir war nach handlich Schwerem, etwas mit Genuss und Gefühl. Es sollte kräftig sein, aber auch anregend-dekorativ in meinem Wohnzimmer auf der Chaiselongue, denn man will ja auch etwas für´s Auge haben, und inspirierend im Bett – das hatte ich in der Nacht, es war wenige Minuten nach der sogenannten Geisterstunde, im spontanen Sinn. Doch am anderen Morgen, nach einer unruhigen Nacht, plagte mich der Zweifel. Wer bin ich eigentlich? Was soll das, dass ich mich von meinen niederen Trieben leiten lasse? 
Andrerseits und warum auch nicht? Soll ich jetzt, oder soll ich nicht, aber dafür später, oder was? 
Solche und auch andere Fragen gingen mir durch den Kopf. Man kann mir alles nachsagen, aber knausrig bin ich nicht, eher emotional agierend, bei entsprechender Sympathie, oder emphatisch wie der Fachmann (oder die Fachfrau) auch gern sagt, wenn weniger informierte Zeitgenossen beeindrucken werden sollen, denn unausgesprochen stand auch die Frage der korrekten Bezahlung im Raum.
Verehrte Leserin, aber auch dich mein Freund, bitte ich inständig um Verständnis für mein Zögern. Aber unter Berücksichtigung meines schmalen Budgets, war es auch eine Entscheidung die gewissenhaft durchdacht werden musste. Wenn es schon sein sollte, dann richtig und mit allem was dazu gehört. In dieser Woche wollte, und ich will auch heute noch hin und wieder, in einen Abgrund von regel- und gesetzlosen Trieben sehen. Ja, ich habe ein Faible für Leidenschaft und Chaos, danach war, ist mir, und wird immer wieder sein - ich gestehe es.  
Wohl zu bedenken war, dass ich einen guten Ruf zu verlieren habe, und ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Doch dann, nach einigen Tagen des Überlegens war meine Unschlüssigkeit niedergerungen. Ich bin mental in mich gegangen und vielleicht waren es „Erhörte Gebete“ die mich zur spontanen Tat getrieben haben? Den wahren Grund weiß ich nicht, aber unumstößliche Tatsache ist - ich habe es getan. Darum wende ich mich heute und frohen Herzens nicht nur an meine männlichen Leser, sondern auch an Sie, ja genau an Sie, sehr verehrte und mittelalte Leserin. Sie dürfen sich freuen, auch ich gehöre jetzt dazu. Seit wenigen Tagen bin ich nicht mehr der Unwissende, sondern Ihr erfahrener Raoul. Nach reiflicher Überlegung, zuerst zaudernd und zögernd, dann aber wild entschlossen bin ich einem inneren Zwang nachgegangen und ich habe ein Buch erworben. Hier geht´s weiter ... 

... der vollständige Text kostenlos als pdf zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/20392594/faltenfrei-und-literatur-aus-leben-mit-viola


#Frauenunterhaltung #Falten #Faltenfrei #Gesicht #Faeltchen #Fältchen #glatte_Haut #Schönheit #Schoenheit #ebook #ebooks #Raoul #Raoul_Yannik #Ipad #Wunderhure #Sindelfingen #Kurzgeschichte #Story
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sb vk
 
gehts nicht noch ein bisschen perverser
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Raoul Yannik

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Geschlagen aber nicht gebrochen. Immer auf der Flucht und verfolgt von fanatisierten Lesben, geschmäht von zwangsempörten Lyrikerinnen und deren Schranzen - mit lädiertem Ruf und geschundenem Leib bin ich wieder bei euch. Ich euer aufrechter Raoul – der unerschütterliche Mahner im alltäglichen Diskriminierungssumpf. 

Wahrlich ich sage euch: Hier stehe ich, der einsame Rufer in der zum literarischen Einheitsbrei verkommenen Wüste, und ich kann nicht anders. 

Mit blickdichten Strickstrumpfhosen gewürgt und meine blutenden Wunden leckend öffne ich mein wöchentlich erscheinendes Nachrichtenmagazin, und was muss ich lesen? Mann und Frau spielen nur eine andressierte Rolle,  und ich lese auch von Zwangsheterosexualität, die den modernen Mann zu dem Männchen gemacht hat, das er heute ist. 
Das gibt mir zu denken, und plötzlich existiert mein Problem - schreiben oder schweigen? - nicht mehr. Das was geschrieben werden muss, muss ohne die Angst vor Repressalien auch notiert und frei und offen gesagt werden können. 

Du siehst, nicht nur du und die gutverdienenden Mittelschicht sind betroffen, auch mich hatte die brutale Diktatur des Gender-Mainstreams volle Kanne an den grande cochones erwischt. 
Mein Freund, du musst nicht traurig sein. Ich habe es überwunden. Auch für mich gab es mal eine Zeit, es ist schon sehr lange her, da war ich zu nachgiebig und unfähig meine Autorität durchzusetzen. Mit Stolz trug ich mein Crema-Schnäuzerchen, und kurzentschlossen zerbrach auch ich die längste und härteste Praline der Welt, nur um bunte Papierfliegerchen zu basteln – so wie es mir von der Werbung als gut und politisch korrekt suggeriert wurde.

Und hier ist der komplette Text, kostenlos zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/20417498/frauenunterhaltung-das-magazin-konkubinen-mit-abgeschlagenen-kopfen-und-emotionale-konditionierung

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#Swinger, #Partnertausch , #Gruppensex , #Paar , #Paare , #Amateure
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Raoul Yannik

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Mau-Mau  Prolog

Hier kostenlos zum downloaden http://www.yumpu.com/de/document/view/38174660/mau-mau-prolog-aus-meinem-autobiografischen-roman


Neun Gramm müssten eigentlich reichen. Das ist nicht zu viel und nicht zu wenig. Das hat Stil und pustet mir das Gehirn weg - und was kann ich mir schöneres Wünschen, wenn mir #Irene dabei den Schwanz leckt - und ich kann dir sagen, das kann sie gut. Aber alles muss seine Ordnung haben, und die Sauerei danach stört mich gewaltig.  
Ich bin endlich da angekommen, wo ich immer hin wollte, und jetzt das. Eine Villa in #Bredeney war schon immer einer meiner großen Ziele, und ich konnte mir meinen Wunschtraum erfüllen. Das ist doch nicht schlecht? Das hat doch was? Das hat doch Stil und Eleganz?
Alles was ich besitze, ist vom Feinsten, bezahlt und mein Eigentum mit dem ich machen kann, was ich will. Dazu gehört auch Irene, meine Frau. Ich muss zugeben, dass sie nicht meine große Liebe ist, aber ich habe sie geheiratet, weil sie zu mir passt und etwas hermacht - optisch gesehen - und ohne lange Diskussion für jede Schweinerei zu haben ist. Wenn ich es ihr sage, treibt sie es auch mit Bobby, meinem #Staffordshire #Bullterrier, und der ist aus einer ganz feinen Zucht und absolut reinrassig - was Irene nicht ist, aber das stört mich nicht weiter, weil ich es auch nicht bin. Ich denke zu viel und nicht an das Naheliegende. Wie sieht das denn aus, wenn mein Gehirn an der Wand klebt, und ihr hübsches Gesicht mit meinem Blut bespritzt ist? Aber kann mich das jetzt noch interessieren? Eigentlich nicht. Nur der Gedanke, dass sie womöglich erschrickt, und ich mit abgebissenem Schwanzreststück in der Hölle ankommen werde, stört mich doch sehr.
Ich fang wieder an zu träumen und sehe in den strahlend, fast unnatürlich blauen Himmel. Das Wetter ist zu schön, und vielleicht sollte ich noch ein paar Stunden warten. Noch ist nicht aller Tage Abend, und ich sehe, dass mich Irene erwartungsvoll ansieht - mir sogar auffordernd zuzwinkert - das freche Stück. Die Augen von Irene sind wunderschön und ihr Lippenstift ist etwas verschmiert - blutrote Spuren an meinem Schwanz - wie symbolische Zeichen von kommenden Problemen. Die werden mir nicht den Schwanz abschneiden, so weit gehen die nicht, oder etwa doch? Irene sieht mich an, als ob sie ein Lob erwarten würde. Sie liebt mich, und ich streichle zweimal anerkennend über ihr Haar. Ich rieche ihr Parfüm. Ich mag den Duft der Frauen, und ich mag den Anblick, wenn Irene Schwänze leckt. Das ist ganz große Kunst, und ich könnte ihr dabei stundenlang zusehen. Was bedeuten Stunden und Tage, wenn alles vorbestimmt und unabänderlich ist? Auf was noch warten - auf den Weihnachtsmann im Mai? Wenn ich es jetzt nicht mache, dann machen die das, und dann läuft das anders ab. Die begraben mich und ich muss den Dreck schlucken - jedenfalls so lange, bis ich ersticke, oder mit eingedrückten Rippen elendig krepiere. Wie es sich anhört, wenn Rippen brechen, weiß ich. Das hört sich etwa so an, wie wenn man mi der flachen Hand auf einen matschigen Lehmboden schlägt. Danach kommt ein eigenartiges, fast schönes Pfeifen – leise, und für den der das schon mal gehört hat, eine intensive und unvergessliche Erfahrung. Das kommt von den Knochen, die sich in die Lungen bohren. Wie sich meine splitternden Knochen anhören werden, will ich nicht hören. Wenn ich Glück habe, schlagen die mir vorher mit einer Schaufel den Schädel ein - der Freundschaft und der alten Zeiten willen. Und dann, wenn die mich lebendig begraben haben, pissen die auch noch auf mein Grab - das ist so sicher, wie das Amen in den Kirchen. Und das wollen Freunde fürs Leben sein? Schöne Freunde sind das. Aber wie ich es auch betrachte, ich habe beschissene Aussichten und die Wahl fällt mir leicht. Irene bewegt langsam, fast träge den Kopf, und sie sieht mich dabei wieder mit ihren großen, blauen Augen an. Sie ist dankbar, weil sie weiß, dass ich nur ihr Bestes will. Sie ist ja nicht doof, und sie kennt die Gerüchte, und irgendeiner hat ihr bestimmt gesteckt, dass schon bald Veränderungen anstehen. So etwas kann man nicht unter der Decke halten. Aber meine Angelegenheiten und mein Nachlass sind geordnet, und ich liebe Irene. Sie weiß noch nichts davon, aber für sie ist gesorgt. Ich habe sie einem Kumpel versprochen, und sie wird es bei ihm gut haben. Sie wird die nächsten drei Jahre im Flatrate-Puff vom Russen arbeiten, und er wird dafür sorgen, dass ich ein Begräbnis mit allem Schickimicki bekomme. Sogar eine Dixi-Band ist schon engagiert, die wird Midnight Special , eines meiner Lieblingsstücke spielen. 
Du findest, dass das nicht sehr optimistisch klingt? Das stimmt, aber das geht mir ja auch nicht am Arsch vorbei, immerhin geht es um meinen Arsch, und der ist mir heilig. 
Was ist der Grund? Der Grund für die Scheiße, die mir bis zur Oberkante der Unterlippe steht, ist  dieses blöde Buch, und meine innere Stimme, die mir immer wieder gesagt hat: „Bring dein Leben in Ordnung.“ Aber was war es in Wirklichkeit? Es war meine Eitelkeit, und die Angst, dass nach mir kein Hahn krähen wird, wenn ich nicht irgendetwas von bleibendem Wert hinterlasse. Das klingt banal, aber wenn ich die letzten Jahre ändern könnte, dann hätte dieses Buch nie geschrieben werden dürfen. Schon das Gerücht, dass ich an einer Autobiografie schreibe, war mein Todesurteil. Am Anfang vielleicht nicht so konkret, und gesagt hat es auch niemand, aber alle haben es gedacht und gehofft, dass einer den Mut aufbringt und es macht. Zuerst kam ein beiläufiges „vielleicht wäre es besser, wenn der für einige Zeit verreisen würde.“ Das sind so die üblichen Vorzeichen. „Eine Reise machen“, oder „mal ausspannen“ gibt es in meiner Branche nicht. Es gibt keine ehrlichen Freunde, es gibt ehrliche Feinde, und manchmal frage ich mich, wer gefährlicher ist. Ich kenne die geheimen Codes zu Genüge, und ich kann sie deuten. Solche Andeutungen sind der Anfang vom Ende. Und dann, wenn zustimmendes Kopfnicken kommt (und alle, sogar meine angeblich „besten Kumpels“ haben genickt), garniert mit einem klaren „der muss verschwinden, der kann uns alle in Schwierigkeiten bringen“, ist die Sache beschlossen, und niemand kann das aufhalten. So fängt das immer an, wenn einer aus der Szene zur Gefahr für die Anderen wird. Wenn du dazu gehörst, weißt du Bescheid, und wer sich nicht an die Regeln hält, muss weg. Ich sehe es klar und nüchtern: Das sind die Tatsache. Ich kann nicht mehr zurück, weil ich es nicht mehr ungeschehen machen kann.

Hier kostenlos zum downloaden 
http://www.yumpu.com/de/document/view/38174660/mau-mau-prolog-aus-meinem-autobiografischen-roman
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Raoul Yannik

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„Konzentriere dich. Gebrauch deinen Verstand.“ Langsam, zitternd und als ob sie der Lebensmut verlassen hätte, öffnete sich seine Lies mehr über Roman, Buch, Science, Science-fiktion, Ebook und Ebooks.
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Raoul Yannik

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FERDINAND Kostenlos zum downloaden https://www.yumpu.com/de/document/view/38868313/ferdinand-aus-francisella-tularensis

„Alles vorbei und jetzt nur noch die scheiß-verfickte Kälte. Was würde ich dafür geben, das noch einmal zu erleben und anders zu machen.“
Tagelang hatte es wie aus Kübeln geregnet, und den Erdboden in eine unpassierbare Schlammgrube verwandelt. Am Samstag hatte eine Tante Ju  mehrere Kisten abgeworfen. Aber in dem Schlamm und unter ständigem Beschuss war es den Männern nur gelungen, eine Kiste zu bergen. In der Kiste war nicht mal die übliche Stalintorte , sondern Bilder des Führers und verschnürte Bündel der Pommerschen Zeitung mit der fettgedruckten Überschrift auf der Titelseite: „… das deutsche Volk hat die Aufgabe der Stunde erkannt. Die Front steht und wird ständig stärker.“ Das klang wie Hohn, und das nasse Papier wollte nicht brennen. 
Für Montag war ein Reparaturtrupp und der längst überfällige Nachschub versprochen worden. Dann sollte mit Unterstützung von Sturmgeschützen ein Gegenstoß stattfinden, um die Flanken zu schützen und den Einbruch in die Hauptkampflinie auszubügeln. 
„Ohne Ari-Unterstützung wird das nichts ...“ 

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+Raoul Yannik mucha suerte. Enhorabuena por el libro. Danke.
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Raoul Yannik

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Ich bin kein sehr gläubiger Mensch, aber ich weiß, dass meine gedankliche Erektion falsch, aber ein vom reinen Herzen kommendes „Gott sei Dank“ in diesem spirituellen Moment angebracht gewesen wäre.

Und hier ist der komplette Text, kostenlos und gefühlsecht zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/26760051/wunderhure-das-magazin-interessengeficke-und-rote-pumps


Nach den langen Jahren der Einsam- und orgiastischen Enthaltsamkeit, verspürte ich zum ersten Mal den gerechten Willen der Götter, die behutsam und doch wohldurchdacht die Geschicke des guten Menschen leiten. In ihrem unergründlichen Wollen hatten sie beschlossen, mich aus meinem Jammertal herauszuführen und meine durch seelische Vergewaltigung erzwungene Treue zu belohnen. Welcher Gott der Wohltäter war, weiß ich nicht, aber ich nehmen mit gutem Gewissen an, dass er männlich und eine gewisse Sympathie für mich empfunden hat, denn er hatte mir in seinem unergründlichen Wollen die Schönste der Nutzbaren und die Zweckdienlichste für meine kleinen Bedürfnisse geschickt. Ich spürte es sofort. Sie war da, die inspirierende Engelin, die mein trostloses Leben aufpoppen sollte. Die den Auftrag hatte, mich sanft an der Hand zu nehmen, um mich ins geile Paradies mit Honigbrot und lustvollen Spielen zu führen. In diesem Moment verstand ich, dass Verbrechen und Gesetze untrennbar zusammen gehören müssen, weil sie sich suchen und finden, und weil sie ohne den Anderen nicht existieren können. 
Obwohl ich bekennender Atheist und Ketzer war und auch heute noch bin, ist mein Glaube an eine überirdische und alles steuernde Macht seit diesen Minuten unverrückbar. Wir gehörten zusammen und nur wir waren das ideale Paar. Von mir war es gegenseitige Liebe auf den ersten Blick, denn ihre Gefühle kannte ich ja noch nicht, aber das was ich sah, war Versprechen und Verlangen genug. In diesem Moment des ersten Blicks konvertierte ich vom bekennend-gläubigen Heiden zum Glauben an den Allmächtigen. Ich schickte ein Stoßgebet nach dem anderen in Richtung Himmel. 
„Hilf, Teufel mir die Zeit der Angst verkürzen. Mag´s schnell geschehen, was muss geschehen?“ 
Ich wollte dieser Frau nahe sein. Koste es was es wolle. Ich beabsichtigte sie zu besitzen, und sie, ich ahnte es noch nicht, war im Auftrag der Götter unterwegs, um mit mir zu spielen. 
Vielleicht fragst du dich, was die Götter damit zu tun hatten? Warte noch etwas, ich werde es dir erzählen. Ich bekam die Antwort auch erst sehr viel später. 

Zwar konnte ich allem widerstehen, nur nicht der Versuchung, und schwach wie ich damals war, war ich mental schon lange Zeit davor aus meiner Ehe ausgebrochen. Aber meine Ängste und Skrupel wollten mich mit Macht ins ungeliebte Gefängnis zurücktreiben, nur damit meine Erinnerungen und meine schmerzenden Hoden mich später mal kräftig auslachen konnten. Was blieb mir anderes übrig? Ich brauchte qualifizierte Hilfe. Mein Ausbruch musste professionell abgesichert werden. Die etablierten Versicherungsgesellschaften konnten mir dabei nicht helfen, darum bot ich ihm, dem allmächtigen Schöpfers des Homo (Erectus) Sabiens, und darum um die Sorgen und Nöte seiner Geschöpfe wissenden Weltenlenker einen, nach meiner Einschätzung interessanten Deal an. Ich fing an zu beten: „Wenn du mir diese Frau beschaffst, dann kannst du alles von mir haben, und ich werde ihr Sexsklave sein, solange sie es will“, war mein demütiger Vorschlag. Du wirst es nicht glauben, aber mein Gebet wurde erhört, und meine Wünsche sollten in Erfüllung gehen.

Zugegeben, mit so einem Prachtstück vor der Nase war es nicht schwer mich zum religiös motivierten Bittsteller zu machen. Eigentlich war es ein ziemlich plumper Versuch mich zu korrumpieren. Das banale Schicksal wollte sich meinen privaten Interessen bemächtigen und es wollte auch noch kräftig geschmiert werden. Andrerseits muss man auch sagen, dass der Mensch im Glauben stark sein sollte. Wären meine Gebete nicht erhört worden, wäre vielleicht alles ganz anders gekommen. Aber es hat sich nun mal so ereignet, und ich musste die Konsequenzen tragen. Ich, der notorische Ketzer hatte dem Chefgott einen Deal angeboten, und für meine egoistische Einstellung hat er mich bestraft. Dafür bin ich ihm heute und wie es sich gehört dankbar. Denn die Erfahrung hat mich klug gemacht, und ich konnte mich mit der Gewissheit trösten, dass die Unerfahrenen und Mutlosen die Dummbeutel sind, denn ich hatte es gewagt, was andere niemals wagen werden. 


Und hier ist der komplette Text, kostenlos und gefühlsecht zum downloaden 
https://www.yumpu.com/de/document/view/26760051/wunderhure-das-magazin-interessengeficke-und-rote-pumps

#Roulette #Spiel #Spieler #Sindelfingen #Böblingen #ebook #ebooks #Ipad   #book #Zocker #Casino , #Mord #Roman #Leseprobe   #midlifecrisis   #mann #50 #Affäre #Seitensprung #Geliebte #Verhältnis , #Ehebruch #Hintergangen #Vertrauen #Frust #Zustand #Stuttgart #frauenunterhaltung #Wunderhure   
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Raoul Yannik

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Marx, Murks und Mustang
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„Raoul, deine Eier glühen
wie der Brennkern eines
Atomkraftwerkes und
bestimmen dein Sein …“
Oddo (der Alte vom Berg)
Ein Fan



Vorspann
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Der Zuschauerraum liegt in einem dämmrigen Licht. Aus den Lautsprechern krächzt Bob sein hoffnungsvolles „… knock, knock, knockin´ on Heaven’s door!“
Das Licht auf der kleinen Bühne wird bedächtig und dem Anlass entsprechend heller. Die Zuschauer sitzen im Dunkeln. 
Der Vorhang an der linken Seite der Bühne (aus der Perspektive des Publikums ist es die rechte Seite) bewegt sich. 
Ein vollbärtiger und grauhaariger Ansager betritt die  Bühne. Er ist mit schlechtsitzenden Blue-Jeans und einem für seine füllige Figur etwas zu klein geratenen, grobgestrickten Pullover, mit waagrechten schwarzen, roten und gelben Streifen gekleidet.
Die Zuschauer hören #Bob #Dylans brüchige Stimme: „… i can´t shoot them anymore!”
Die Musik wird leiser und endet abrupt mit einem kratzenden Geräusch von der #Schallplatte. Ein Scheinwerfer beleuchtet den Herrn auf der Bühne. 
Der Sprecher räuspert sich. 
Er fasst mit beiden Händen in die Vordertaschen seiner Hose. Nach einem kurzen Taschenzwischenspiel greift er mit der rechten Hand an seine rechte Gesäßtasche und zieht ein zerknittertes Papierstück heraus. Er faltet es umständlich auseinander, dreht es einmal um und schaut suchend darauf. Dann hält er seine linke Hand vor den Mund und hüstelt zweimal kurz in seine Faust.
„Verehrtes Publikum, die Direktion des Hauses und auch ich begrüßen sie sehr herzlich zur heutigen Abendvorstellung in unserem Haus.“
Er schweigt, hebt den Kopf und blickt etwas unsicher ins Publikum. Dann rückt er mit der linken Hand seine kleine, randlose Brille zurecht und schaut wieder auf das faltige Papier in seiner rechten Hand.
Der belehrende Unterton in seiner Stimme ist unüberhörbar. 
„Bevor wir nun mit der heutigen Aufführung beginnen, gestatten sie mir einige instruktive Worte.“
Zustimmungsheischend blickt er ins Publikum. Nach einer minimalistischen, aber nichtssagenden Reaktion auf seine rhetorische Frage senkt er wieder den Kopf und liest von seinem Papier ab: „Wie sie unschwer erkennen können, befinden wir uns in einer Lokalität, die ihre besten Jahre schon lange hinter sich hat.“
Ohne sich umzusehen deutet er mit dem Daumen seiner linken Hand nach hinten.  
„Früher, vor vielen Jahren, war das was sie auf der Bühne hinter mir sehen, eine sogenannte #Studentenkneipe. Aber aus den Studierenden sind inzwischen Väter und sogar Großväter geworden, und heute ist das hier …“
Diesmal folgt eine ausladende Armbewegung nach hinten „… eine Kneipe, die man mit viel Glück und noch mehr Ortskenntnis in manchen Stadtvierteln der Groß- und Universitätsstädte finden kann, vielleicht weil man in Erinnerungen schwelgen, oder das Bedürfnis nach Nostalgischem verspürt.“
Aus dem Zuschauerraum kommt die leise, aber unüberhörbare Bemerkung: „Oder weil man auf´s Klo muss.“ 
Der missbilligende Blick des Herrn im handgestrickten #Pullover schweift über stoisch blickende Zuschauerköpfe, aber der subversive Querulant ist nicht auszumachen. 
Er räuspert und redet weiter: „Im Laufe der Jahre haben die Wirte und auch das Personal gewechselt, aber einige Stammgäste sind geblieben, und sie sind zusammen mit dem Inventar älter geworden.“
Der Sprecher kratzt sich mit der linken Hand zuerst am Hals, dann streicht er bedächtig über seinen im Thiersestyle gezauselten Kinnbart. 
„Richten wir nun unser Augenmerk auf das Ambiente der Lokalität und die für die heutige Aufführung wichtigen Details.“ 
Der Sprecher räuspert sich und schaut wieder auf seine Notizen. 
„An der Wand sehen wir ein Bild von Che …“
Routiniert und ohne von seinen Notizen aufzusehen, deutet er auf die linke Seite der Rückwand der Bühne, an der ein gerahmtes, aber durch den Zahn der Zeit sehr vergilbtes Bild mit einem großen Sprung im Glas hängt. Unter dem Bild steht ein verschrammtes, schwarzes Klavier. Auf dem Klavier befindet sich eine Plastiklampe, die durch den Rauch ungezählter Zigaretten gelbe Patina angesetzt. Die Lampe stellt einen liegenden und grinsenden #Weihnachtsmann dar, der offensichtlich schon längere Zeit dort liegt. 
„… der war vor langer Zeit unser Idol ...“ 

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#Theater #wunderhure #frauenunterhaltung #Buehne #Parodie #Raoul_Yannik #Ry #Raoul #Yannik #Yannik_Raoul #triboox #literatur
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Selbstständiger Literaturaufreger
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  • Das ist doch nichts, das ist doch gar nichts ...
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Raoul Yannik, RY, RaoulYannik
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Das ist nichts, das ist doch gar nichts ... ______________________________ www.raoulyannik.de
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