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Muss mein Ofen raus? – Grenzwerte für alte Kamin- und Kachelöfen

Seit Januar 2018 gelten neue Grenzwerte für Abgase von Kamin- und Kachelöfen, die über 33 Jahre alt sind. Kaminofenbesitzer sind zum Austausch verpflichtet, wenn die Anlage die neuen Grenzwerte nicht erfüllt. In den nächsten Jahren laufen die Fristen für weitere Modelle ab. Ziel des Gesetzgebers ist, die Emissionen von Feinstaub zu verringern.

Im Gegensatz zu modernen Kaminöfen, die hocheffiziente Anlagen sind, die nur geringe Emissionen ausstoßen, entsprechen ältere Modelle nicht mehr den heutigen technischen und ökologischen Standards. Im Vergleich mit neueren Geräten kann der Emissionsausstoß bei alten Anlagen bis zu 85 % höher sein. Dem sollen schärfere Grenzwerte Einhalt gebieten, die in der Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) von 2010 festgelegt wurden. Schrittweise treten diese abhängig von Baujahr in Kraft. Feuerungsanlagen, die den Grenzwert überschreiten, müssen nachgerüstet oder ausgetauscht werden.
Stichtag für Kamin- und Kachelöfen mit den Baujahren vom 01.01.1975 bis zum 31.12.1984 war der 31.12.2017. Seitdem ist der Grenzwert von 0,15 Gramm Staub und 4 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter Abgas gesetzlich vorgeschrieben. Kaminofenbesitzer müssen durch eine Bescheinigung des Herstellers nachweisen, dass ihre Anlage die strengeren Grenzwerte einhält. Falls das Baujahr nicht mehr ermittelbar ist, muss der Schadstoffausstoß durch den Schornsteinfeger gemessen werden. In den kommenden Jahren laufen die Fristen für weitere Modelle ab. Bis zum 31.12.2020 müssen Kamin- und Kachelöfen mit den Baujahren von 1985 bis 1994 ersetzt werden. Stichtag für Kamine, die zwischen 1995 und Ende März 2010 gefertigt wurden, ist der 31.12.2024.
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14.07.2015 | Gesetzgebung
Bayern beschließt Mietpreisbremse
 
Kurz nach Berlin, Hamburg und NRW hat nun auch Bayern eine Mietpreisbremsenverordnung erlassen. Sie gilt ab 1. August in 144 bayerischen Städten und Gemeinden.
 
Ab dem 1. August 2015 gilt in 144 Städten und Gemeinden Bayerns die sog. "Mietpreisbremse". Das heißt, dass die Miete einer nicht preisgebundenen Wohnung bei Wiedervermietung (ab Inkrafttreten der Verordnung) die ortsübliche Vergleichsmiete um höchstens 10 Prozent übersteigen darf. Hiervon gibt es folgende Ausnahmen:
 
·         Ausnahme Neubau: Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals genutzt und vermietet werden, sind von der Mietpreisbegrenzung ausgenommen.
 
·         Ausnahme Wiedervermietung nach umfassender Modernisierung: Ebenfalls von der Mietpreisbegrenzung ausgenommen ist die erste Vermietung einer Wohnung nach einer umfassenden Modernisierung.
 
·         Eine zulässig vereinbarte Miete darf auch bei Wiedervermietung weiter verlangt werden. Der Vermieter ist also nicht gezwungen, eine frei gewordene Wohnung unterhalb der bisherigen Miete anzubieten.
 
·         Modernisierungen in den letzten drei Jahren vor Beginn des neuen Mietverhältnisses erlauben eine erhöhte Wiedervermietungsmiete nach den Regeln einer Modernisierung im bestehenden Mietverhältnis. Bei der Berechnung der zulässigen Miete ist von der Miete einer unmodernisierten Wohnung zuzüglich der Modernisierungsumlage auszugehen.
 
·         Auch Index- und Staffelmietverträge, die nach dem 1. August 2015 in den betroffenen Städten und Gemeinden vereinbart werden, werden von der Mietpreisbremse erfasst: Während bei Indexmietverträgen "nur" die Ausgangsmiete, also die erste geschuldete Miete, der Mietpreisbremse unterliegt, sind es bei Staffelmietverträgen alle Staffeln.
 
Die Mietpreisbremse gilt insbesondere im Großraum München und sonst überwiegend in größeren Städten (Aschaffenburg, Augsburg, Erlangen, Fürth, Landshut, Neu-Ulm, Nürnberg, Regensburg und Würzburg). Mit Bayreuth gilt die Mietpreisbremse nur in einer einzigen Stadt in Oberfranken.

Die 144 von der Mietpreisbremse betroffenen bayerischen Städte und Gemeinden finden Sie hier.
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Wir nutzen die Vorteile der virtuellen 360°- Immobilienpräsentation
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Mietspiegel für München 2015
 
Am 12. März 2015 wurde der qualifizierte Mietspiegel für München veröffentlicht. Der Mietspiegel 2015 wurde wie bereits im Jahr 2013 neu erstellt und nicht fortgeschrieben. Die Neuerhebung erfolgte zum Stichmonat Januar 2014. Die Steigerung der durchschnittlichen Nettomiete ist erheblich und beträgt zu 2013 6,0 % (der höchste Anstieg seit zwölf Jahren) bzw. zu 2011 9,60 %. Die durchschnittliche Nettomiete liegt aktuell bei 10,73 Euro/m².
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Immobilientalk!
Wir nehmen uns die Zeit für Sie! Jeden Donnerstag von 15:00 - 18:00 Uhr können Sie uns in unserem Immobiliencenter unverbindlich und kostenlos Fragen stellen, rund um das Thema Immobilien. Einfach telefonisch oder per Email anmelden und vorbei kommen.
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Der Immobilienmakler - wie finde ich den richtigen?
 
Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie geht meist mit hohen finanziellen Transaktionen einher. Durch einen kompetenten Immobilienmakler sichert sich der Kunde eine umfassende Beratung, die auch die finanziellen Interessen des Verbrauchers schützt. Die Beratungsleistung des Immobilienmaklers ist sehr komplex geworden. Schon längst beschränken sich Makler nicht mehr ausschließlich auf das einfache Nachweisen von Immobilien oder die Einstellung der Immobiliendaten in ein Exposé oder das Internet. Sie begutachten Grundstücke und Gebäude, erstellen Marktanalysen, prüfen Objektunterlagen, analysieren bestehende Mietverträge, geben wertvolle Hinweise zum Kaufvertragsrecht und helfen, die passende Finanzierung zu finden. Für den Verbraucher ist es oft schwer, seriöse und gut qualifizierte Dienstleister von „schwarzen Schafen“ zu unterscheiden. Der Immobilienverband IVD hat eine Checkliste zusammengestellt, die dabei hilft, einen kompetenten Makler zu erkennen.
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Wohnungsvermietung im Zeichen des Bestellerprinzips

Wer vermieten will, sieht sich heute vielen Fragen und Aufgaben gegenüber. Wie finde ich einen solventen Mieter? Wie viel Miete kann ich verlangen? Welche Informationen muss ich dem Mietinteressenten geben? Welche Angaben zum Energieausweis gehören in eine Immobilienanzeige? Was bedeutet die Mietpreisbremse für mich als Vermieter?
Der falsche Mieter kann für den Vermieter hohe finanzielle Schäden bedeuten. Die zu erledigenden vielfältigen Aufgaben kosten den Vermieter wertvolle Zeit.
Der Immobilienfachmann kennt die Marktverhältnisse und die rechtlichen Gegebenheiten und ist im Umgang mit Mietern routiniert.
Seit 1. Juni 2015 zahlt aufgrund des neuen Bestellerprinzips der Auftraggeber die Provision für die Vermittlung der Mietwohnung. Damit wird ein klares Zeichen gesetzt, dass der Makler künftig nur im Interesse des Auftraggebers tätig ist. Auftraggeber wird künftig in der Regel der Vermieter sein.
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19.06.2015 - Maklerrecht - Reservieren gegen Entgelt ist unwirksam

Eine formularmäßige entgeltliche Reservierungsvereinbarung zwischen Makler und Kaufinteressent benachteiligt den Kaufinteressenten unangemessen und ist daher unwirksam. 
Der Fall: Makler und Kaufinteressent schlossen einen "Reservierungsauftrag mit 24-Monate-Serviceleistung" ab. Dieser beinhaltete eine vierwöchige Reservierung einer Wohneinheit. Innerhalb von 24 Monaten bestand das Recht einer Umreservierung, allerdings begrenzt auf vom selben Eigentümer angebotene Objekte. Eingeschlossen war auch eine Entwurfsgebühr für das Erstellen des Kaufvertragsentwurfs durch den vom Makler beauftragten Notar. Die Servicegebühr betrug über 2.000 Euro bei einem beabsichtigten Kaufpreis von rund 280.000 Euro und sollte nur dann erstattet werden, wenn innerhalb von 24 Monaten ein Kaufvertrag über ein reserviertes Objekt zustande käme. Nachdem der Kaufinteressent die Servicegebühr gezahlt hatte, nahm er von dem beabsichtigten Kauf Abstand und verlangte die Servicegebühr zurück.
Die Klage auf Rückzahlung der Reservierungsgebühr hatte Erfolg. Der "Reservierungsauftrag mit 24-Monate-Serviceleistung" benachteiligt den Kaufinteressenten unangemessen, die Entgeltregelung ist unwirksam. Selbst im Falle eines Makleralleinauftrags kann der Makler für die Zeit der Reservierung nicht sicherstellen, dass der Eigentümer nicht an einen Dritten veräußert. Die Möglichkeit zur Umreservierung stellt keinen nennenswerten Vorteil dar, da sich das Interesse regelmäßig auf eine ganz bestimmte Wohnung beschränkt. Außerdem wird die Entwurfsgebühr des Notars im Falle einer Kaufvertragsbeurkundung ohnehin verrechnet. Unabhängig von der AGB-rechtlichen Unwirksamkeit ist die Reservierungsvereinbarung auch wegen eines Verstoßes gegen das Beurkundungserfordernis unwirksam. Die Reservierungsgebühr betrug mehr als 10% der zu erwartenden Maklerprovision. Bei Überschreitung dieser Grenze ist davon auszugehen, dass auf den Interessenten so großer Druck zum Erwerb des Objekts ausgeübt wird, dass eine Beurkundung nach § 311b Abs. 1 BGB erforderlich ist.
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Wir haben unser neues Immobiliencenter in der Ludwigstraße 3a in 82256 Fürstenfeldbruck eröffnet. Besuchen Sie uns!
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