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Pustertal direkt, Südtirol
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Pustertal, Südtirol, Drei Zinnen, Hochpustertal, Kronplatz, Tauferer Ahrntal, Hochabtei, Alta Badia
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Sextener Rotwand in den Sextener Dolomiten, Südtirol

Die Sextener Rotwand ist ein Gipfel in den Sextener Dolomiten im Südtiroler Hochpustertal. Teilweise wird die Sextener Rotwand auch Sextner Rotwand bezeichnet, der italienische Name lautet „Croda Rossa di Sesto“.

Da die Sextener Rotwand zugleich ein Gipfel der Sextener Sonnenuhr ist und nach dieser die Sonne um 10:00 Uhr über dem Gipfel steht, wird der Gipfel auch Zehner genannt. Bei der Sextener Sonnenuhr wandert steht die Sonne von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr über bestimmte Dolomitengipfel, welche dann entsprechend der Uhrzeit auch ihren Namen erhalten haben – also von Neunerkofel bis Einserkofel.

In den Sextener Dolomiten befindet sich die Sextener Rotwand an deren östlichem Rand. Nördlich des Berges befindet sich Sexten, ein beliebter und bekannter Urlaubsort im Hochpustertal in Südtirol. Die Sextener Rotwand hat eine Höhe von 2.965 Metern über dem Meeresspiegel.

Wer zum Gipfelkreuz, welches sich auf einer Höhe von 2.936 Metern über dem Meeresspiegel befindet, gelangen möchte, der kann seine Tour von Moos aus beginnen.

Von Moos (Sexten) kann man seine Tour starten, indem man zunächst mit dem Lift zu den Rotwandwiesen fährt. Von hier führt die Route über den Gamssteig zum nördlichsten Ausläufer der Rotwandköpfe. Der Klettersteig beginnt hier über einen Grat der Rotwandköpfe. Das Kar des Wurzbachgipfels, welcher sich westlich der Sextener Rotwand befindet, erreicht man über eine steile Felsstufe. Zum Gipfelkreuz geht es weiter bis zur Anderter Scharte. Der letzte Aufstieg führt dann über lockeres Geröll noch oben.

Den Abstieg kann man über dieselbe Route bewältigen, über die man gekommen ist. Als Alternative kann man auch über die Anderteralm oder Richtung Burgstall eine Steilrinne unterhalb des Wurzbachgipfels nehmen.
 
Für diese Tour muss man für den Aufstieg vier Stunden und für den Abstieg zweieinhalb Stunden einplanen.
 
Eine weitere Route für den Aufstieg steht von der Bertihütte zur Auswahl. Von der Hütte führt die Route durch das Popera-Tal in Richtung Sentinellascharte. Das letzte Stück ist allerdings ein sehr steiler Klettersteig, der sich in nördliche Richtung über die Zandonellascharte gabelt.

Die Sextener Rotwand wurde erstmals am 20.07.1878 bestiegen. Die Erstbesteiger waren Michel Innerkofler, ein Bergführer, und Roland von Eötvös.

Die Sextener Dolomiten waren Schauplatz des Gebirgskrieges in den Jahren von 1915 bis 1918. Damit wurde auch auf der Sextener Rotwand hart gekämpft, was leider auch zu zahlreichen Verlusten führte. Wer heute den Gipfel der Sextener Rotwand erklimmt, wird hier noch Überbleibsel des Krieges (Kriegskavernen und Kriegsschrott) vorfinden.

Die Österreicher nutzen die Sextener Rotwand vor allem als Flankensicherung, um den Einmarsch der Italiener über den Kreuzbergpass abzuwehren.

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