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puriy
puriy ist Reisen – Natur, Menschen, Kultur. Hauptsache raus, ist unser Motto.
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Als wir am Morgen durch die wirbelnden Schneeflocken in den Antarctic-Sund einfahren, hält es wohl niemanden mehr in der Kabine. Kräftig hellblau schimmernde Eisberge zwingen uns zu einem kleinen Schlängellauf, der schöner nicht sein könnte. Es knarzt aus der Ferne – und wieder fällt ein Eisstück in den tiefblauen Ozean. Vom Deck sehen wir Pinguine munter wie Delfine durch das Wasser springen. Und als wäre dies nicht genug, wirbeln Flocken durch die Luft. Brown Bluff begrüßt uns mit Eis, Schnee, Kälte... Ein Stück Winter im antarktischen Sommer.
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#antarktis Hurtigruten #flaggesetzen #allesaufa

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Seit Tagen sitze ich zwischen aufgestapelten Umzugskartons, pendle zwischen Wohnungen. Aus den chaotischen Haufen versuche ich die Dinge zu fischen und in den Rucksack zu stopfen, die man für „so eine Reise“, die ich vor mir habe, eben braucht. Ich muss zugeben, so ganz weiß ich ohnehin nicht, was wirklich ins Gepäck muss. Denn diese Reise ist mit nichts Erlebtem zu vergleichen. Soweit weg war dieses Ziel für mich bisher.
Und jetzt heißt es: "Einmal werden wir noch wach, heißa dann ist ANTARKTIS-Tag!"
Das 1. und 2. Lichtchen auf dem Adventskranz zünde ich dann auf der MS Midnatsol von Hurtigruten in der Fjordlandschaft Chiles und der Antarktis an und suche ein Stück Winter im Sommer.
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#AllesaufA #Antarktis #hurtigruten & #flaggesetzen

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Wir haben in Vogelsang ein Skelett menschlicher Geschichte gefunden. Wir bewegten uns in leblosen Hüllen, die einst vor Leben strotzten. Diese Ruinen waren eine der größten Sowjet-Garnisonen außerhalb der Sowjetunion. Die gigantische Kaserne war Stützpunkt der 25. Panzerdivision und beherbergte bis 1994 zehntausende sowjetische Soldaten bis 1994.
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#brandenburg   #lostplace   #vogelsang  

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Gelangweilt schleppt sich der graue Köter von dem Immigration Häuschen hinüber zur Toilette, dann lässt er sich wieder plumpsen. Viel passiert hier oben nicht – zwischen Tadschikistan und KIRGISTAN. Längst haben wir uns ausgestempelt – sitzen nun im Niemandsland auf 4000 m Höhe. Der Kopf drückt, Müdigkeit macht sich breit. Dann verlassen wir das Stück Erde, für das sich niemand verantwortlich fühlt und stempeln uns an einer der härtesten kontrollierten Grenzen der Welt ein. Kirgistan liegt auf der Drogenschmuggelroute und so wird das Fahrzeug gut durchsucht. Dann sind wir in Kirgistan, haben Hunger und keine richtige Währung.
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‪#‎kirgistan‬ ‪#‎kirgisien‬ ‪#‎kirgisistan‬ ‪#‎zentralasien‬ Kyrgyz Concept

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Ich lehne mich weiter über die Reling, als könne ich damit die Skyline besonders schnell herbeizaubern. Links und rechts ziehen die Gulf Islands an mir vorbei. Nur etwas mehr als eine Stunde später passiere ich die Cambie Bridge und bin mittendrin, mitten im Dschungel – im Großstadtdschungel von VANCOUVER. Meine erste Reaktion ist „oh je“. Warum um Gottes Willen schwärmt jeder von diesem uninspirierten Beton- und Glaswall, der aus einer einstigen kleinen Sägewerkssiedlung des 19. Jahrhunderts entstand? Ich bin erschlagen, überfordert und irgendwie enttäuscht. Das Grün liegt dahinter, versteckt. Nachdem Seattle mächtig vorgelegt hatte, konnte Vancouver bei diesem Wetter nur verlieren.
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‪#‎vancouver‬ ‪#‎kanada‬

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Grüner Ringelpullover, Softwarenerds von Microsoft, Technikfreaks von Boeing & der schlafende Mount Rainier – zugegeben das waren die einzigen Bilder, die ich bis vor kurzem mit Seattle verband. Eigentlich wollte ich auch nach Anchorage oder Vancouver fliegen. Doch dann blieb ich bei Seattle hängen. Ausgerechnet bei der Stadt des Regens wie alle bekundeten. Erst nach der Buchung begann ich ein wenig zu recherchieren, um mein „grungiges“ Bild von Kurt Cobain und Bergketten loszuwerden. Vielleicht auch die vom Regen.
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‪#‎seattle‬ ‪#‎usa‬ ‪#‎washington‬

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Selten beginne ich eine Kritik mit einer Badewanne. Doch beim Shangri-La Vancouver muss ich eine Ausnahme machen. Ich schaue beim abendlichen Bad direkt durch die Verglasung des Badezimmers in die Häuserschlucht von Downtown Vancouver und überblicke das rege Treiben auf den Straßen. Als Gast des Shangri-La Hotel, Vancouver legt man die Großstadt nicht an der Türschwelle ab, sondern bleibt selbst im Zimmer noch Teil der riesigen Skyline von Vancouver. Dies kommt nicht von ungefähr, ist das Gebäude, das das Shangri-La Vancouver beheimatet, auch das Höchste der Stadt. 
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‪#‎hotel‬ ‪#‎vancouver‬ ‪#‎kanada‬

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Mora Mora (langsam, langsam) – das ist der Rhythmus von MADAGASKAR und diesen hört man in jedem Schritt, in jedem Schlurfen. Schon am ersten Tag ist klar: Antananarivo ist anders, anders als alle anderen afrikanischen Städte, die ich bisher gesehen habe. Zweistöckige Backsteinhäuser mit Balkonen und Ziegeldächern zieren die Straßen. Schaut man hinter die Fassaden, bröckelt einen gnadenlos die städtische Armut entgegen. Das schöne und das hässliche Gesicht liegen hier eng beieinander. 
Auch, als ich meinen ersten Stadtspaziergang starten will. Immer wieder zerrt Nirin an meinen Ohren und sagt in einem vehementen Ton „No“. „Dangereux“ – verstehe ich noch. Mit Händen und Füßen versucht mir Nirin zu erklären, dass ich meine unscheinbaren, kleinen, wertlosen Ohrringe abmachen soll. Meine Uhr werde ich selbstverständlich auch ablegen. „Kamera?“ „No!“ Soll ich das schöne Palais d’ Amohitsorohitra, le Rova, die Haute Ville besuchen, ohne sie in Bildern festzuhalten? 
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‪#‎madagaskar‬ ‪#‎afrika‬

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Als ich durch die Scheibe der Fähre schaue, ist es dunkel. Ich sehe kein Meer, spüre aber jede Welle, die meinen Magen ergreift. Es ist spät geworden, als sich die Fähre endlich in Bewegung setzt. Erst läuft ein Gebet über dem Bildschirm, dann folgen die Sicherheitshinweise. Ich weiß nicht, wem ich mehr vertrauen soll – den etwas zerrupften Sicherheitswesten unter dem Sitz meines Vordermanns oder im Zweifel doch lieber Gott. Nach zwei Stunden erscheinen Lichter von Tagbilaran am Horizont. Ich bin angekommen – in der Welt der Koboldmakis, Chocolate Hills und puderweißen Stränden.
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#philippinen   #bohol  
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