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Pflege Paket
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Pflege-Paket, Pflegehilfsmittel, Pflegestufe, Pflegeantrag, Betreuung, Behinderung,
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Welche Neuerungen bringt das Pflegestärkungsgesetz I für Menschen mit Demenz? Unsere Kollegen von www.Pflege-Fibel.de haben es für Sie zusammengefasst.
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Wussten Sie, dass das Team hinter dem PflegePaket auch einen Shop für Pflegehilfsmittel hat? 
Dort finden Sie alles, was Sie für die Pflege Zuhause brauchen.

http://bit.ly/pflegeweltshop
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Das Pflege-Paket unterstützt Interplast

Das menschliche Wohl ist dem Team vom Pflege-Paket eine Herzensangelegenheit. Daher war es uns auch eine besondere Freude, den gemeinnützigen Verein INTERPLAST Germany mit einer Spende von Pflege-Hilfsmitteln zu unterstützen.

Ausgestattet mit Mundschutz, Handschuhen und Desinfektionsmitteln machte sich das Ärzteteam von INTERPLAST Germany zusammen mit Kollegen aus der Schweiz auf die weite Reise nach Puma, Tansania. Dort wurden sie freudig von singenden Kindern begrüßt und von Frauen mit gynäkologischen Problemen erwartet. Die schwierige Aufgabe für die 12 Tage Aufenthalt, für die sich alle Ärzte unbezahlten Urlaub nahmen: Möglichst viele Menschen fachgerecht medizinisch versorgen und gegebenenfalls auch dringend notwendige Operationen durchführen. Dazu gehörte das Richten schwerer Knochenbrüche ebenso wie das Versorgen von Schussverletzungen. Für Sonja Mägerlein, Ärztin aus Boberg und bereits zum zweiten Mal in Tansania, ein schwieriger, nervenaufreibender aber ebenso dankbarer Job.

„Man hat das Gefühl, dass man dort noch etwas bewirken kann“, erzählt sie gegenüber der Bergedorfer-Zeitung und fügt hinzu: „Und natürlich tut auch die Dankbarkeit der Menschen gut."

Ein Statement, das wir vom Pflege-Paket sehr gut nachvollziehen können, denn auch für uns ist beim täglichen Kontakt mit pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen ein Lächeln oft die beste „Bezahlung“.

http://www.interplast-germany.de/
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Stürzen und Unfällen vorbeugen.

Die Sturzgefahr nimmt im Alter aus verschiedenen Gründen rapide zu. Um zu verhindern, dass Sie sich in Ihrer Wohnung verletzen, sollten alle Risikofaktoren minimiert werden.Wir informieren, worauf Sie achten sollten.

Das Bundesministerium für Gesundheit warnt davor, dass die Sturzgefahr bei Menschen ab 70 zunimmt, da sich der Gang etwa ab diesem Alter verändert. Zunehmende Bewegungsschwierigkeiten und ein nachlassender Gleichgewichtssinn sorgen dafür, dass selbst die kleinsten Hindernisse zur Gefahr werden können.

Um Stürze und andere Unfälle in der eigenen Wohnung zu vermeiden, sollten Sie dort möglichst alle Risikofaktoren beseitigen. Dazu gehören beispielsweise Stolperfallen wie rutschende Teppiche oder auf dem Boden liegende Kabel, aber auch ungeeignetes Schuhwerk, wakkelige Möbel oder eine nicht ausreichende
Beleuchtung.

Daneben können auch gesundheitliche Probleme Stürze hervorrufen. Wenn Sie an Erkrankungen mit Schwindel oder Ohnmachtsanfällen,
Bewegungseinschränkungen oder Bewusstseinsveränderungen leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eventuelle Vorsichtsmaßnahmen sprechen. Selbiges gilt, wenn Sie Probleme mit unkontrollierten oder plötzlichen Ausscheidungen haben, da bei der Eile, die Toilette noch zu erreichen, ebenfalls Sturzgefahr besteht. Generell sollte auch jede Art der Medikamenteneinnahme und der Genuss von Alkohol mit dem Arzt abgesprochen werden, da beides die Wahrnehmung und die körperliche Verfassungverändern kann.

Ein weiterer, oft unbeachteter Risikofaktor ist, so merkwürdig es klingen mag, die Angst vor einem Sturz. Besonders wer schon einmal gestürzt ist, läuft Gefahr, sich von der Angst vor einem erneuten Unfall lähmen zu lassen und dadurch im Grunde das Risiko zu erhöhen.
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Es ist normal, verschieden zu sein

Miteinander lernen, gemeinsam leben und voneinander profitieren,
das ist das Ziel der Inklusion. Damit dieses funktionieren kann, unterstützen Organisationen und Ämter chronisch Kranke und Behinderte auf ihrem Weg in ein gemeinsames Leben mit Nicht-Behinderten.

Das Thema Inklusion wird derzeit vor allem im Bereich der Bildung diskutiert und findet hier sowohl Befürworter als auch Kritiker. Das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Menschen in Kindergärten, Schulen, Berufsschulen und Universitäten ist ein erster Schritt zu einer Gesellschaft, in der Menschen nicht auf Ihre Schwächen reduziert, aber aufgrund ihrer Stärken geschätzt werden. Dennoch ist es noch ein weiter Weg, bis aus der lückenhaften Integration behinderter und chronisch kranker Menschen eine Inklusion wird.

Verschiedene Organisationen, Verbände und Ämter sowie neue Gesetze helfen dabei, die Inklusion
voran zu treiben. Denn: Inklusion ist ein Menschenrecht.
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Kinder mit Behinderung haben besondere Anforderungen nicht nur, was ihre Pflege angeht, sondern auch im Bezug auf ihre Förderung und Bildung. So genannte Eingliederungshilfen sollen Betroffenen ein möglichst normales Leben ermöglichen.

Ziel der Eingliederungshilfe ist es eine vorhandene Behinderung zu bessern oder sie und ihre Folgen vollständig zu beseitigen. Behinderten Kindern soll die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft möglich gemacht oder erleichtert werden. Für Kinder gibt es entwicklungsfördernde Leistungen für Kindergarten und Schulen. Die Kosten für diese Leistungen werden von unterschiedlichen Einrichtungen übernommen. Zuständig sind unter anderem Kranken- und Pflegekassen (z.B. für Hilfsmittel oder Pflegegeld), die Bundesagentur für Arbeit (z.B. bei Wohnzuschüssen)
oder die Sozialhilfeträger (z.B. bei der Finanzierung von Sonderschulen). Ob die örtlichen oder überörtlichen Sozialhilfeträger zuständig sind, wird vom jeweiligen Bundesland entschieden. Bei Unklarheiten können Sie jedoch Anträge für Leistungen einfach an ihr örtliches Sozialamt senden, denn dieses muss den Antrag weiterleiten, wenn es selbst nicht zuständig ist.

Bei behinderten Kindern ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit Maßnahmen zur Besserung und Behebung der Beeinträchtigungen zu beginnen. Entsprechend greifen Fördermaßnahmen oftmals schon im Kleinkindalter.

a) Frühförderung
Zuständig für die Frühförderung sind sozialpädiatrische Zentren und Frühförderstellen. Zusammengesetzt wird sie aus Leistungen der Krankenkasse und der Leistungen der Eingliederungshilfe. Frühförderung ist für Eltern kostenlos. Die Beantragung der Leistungen erfolgt bei der Krankenkasse oder beim Sozialamt – wo genau, erfahren Sie bei örtlichen Frühförderstellen.

b) Förderung im Kindergarten
Behinderte Kinder können Sonderkindergärten oder integrative Kindergärten besuchen. Bei ersterem sind behinderte Kinder unter sich, bei letzterem erfolgt die Betreuung gemeinsam mit nicht-behinderten Kindern. Die Kosten für Sonderkindergärten werden vollständig vom Sozialhilfeträger übernommen. Bei integrativen Kindergärten können die Eltern für die üblichen Beiträge herangezogen werden.

c) Förderung in der Schule
Auch für behinderte Kinder besteht eine Schulpflicht. Ob Ihr Kind dieser Pflicht in einer Sonderschule oder im integrativen Unterricht einer Regelschule nachkommt, wird vom Schulamt entschieden. Diese Entscheidung ist für den Sozialhilfeträger bindend.

Ist ein Integrationshelfer nötig, werden die Kosten vollständig vom Sozialamt erbracht. Bei einer Beschulung an einer Internats-Sonderschule, weil kein örtliches Angebot vorhanden ist, beteiligt sich das Sozialamt auch hier bei den Kosten. Die Eltern übernehmen lediglich Unterbringung und Verpflegung.

Neben den aufgezeigten pädagogischen Förderhilfen, gibt es außerdem solche, die Ihrem Kind eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen sollen. Die Kosten für diese Maßnahmen werden nur zum Teil übernommen. Eine
Selbstbeteiligung der Eltern ist vonnöten.

a) Hilfen zum Erwerb praktischer Kenntnisse
Fördermaßnahmen, die eine selbstständige Haushaltsführung begünstigen bzw. möglich machen; Fördermaßnahmen, die die räumliche Orientierung verbessern

b) Förderung der Verständigung
Kosten für Gebärdendolmetscher, die gehörlose Menschen bei Behördenbesuchen begleiten können

c) Hilfen zum Wohnen
für einen behinderten gerechten Umbau einer Wohnung

d) Hilfen zu betreuten Wohnmöglichkeiten
pädagogische Betreuung zur Unterstützung im Alltag

e) Hilfen zur Teilhabe am gemeinschaftlichen & kulturellen Leben
Begleitpersonen für Besuche von kulturellen Veranstaltungen; Bereitstellung von Hilfsmitteln, die der Eigeninformation über das Zeitgeschehen dienlich sind
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Wenn Eltern ihre Kinder pflegen.

2,7% von 2,5 Millionen - das ist der Anteil der pflegebedürftigen Kinder in Deutschland. Das klingt zunächst nach nicht besonders viel, aber wir sprechen hier immerhin von über 67.000 Kindern. Diese werden zu 99,8% von ihren Eltern und Angehörigen gepflegt.

Dass auch Kinder pflegebedürftig sein können, ist vielen nicht bewusst. Wer sich pflegebedürftige Menschen vorstellt, denkt meist an Personen im Rentenalter. Entsprechend richten sich viele Angebote für Pflegebedürftige an Erwachsene. Eltern, die ihr Kind zuhause pflegen, wissen daher häufig nicht genau, welche Leistungen ihnen zustehen und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.

Grundsätzlich gilt: Die gleichen Leistungen, die Erwachsene mit Pflegestufe erhalten, gelten auch für pflegebedürftige Kinder. Da Kinder in der Regel über ihre Eltern familienpflegeversichert sind, können somit finanzielle Leistungen wie Pflegegeld sowie Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden.

Und auch zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz zählen dazu. Die Höhe der Leistungen ist auch
bei Kindern und Jugendlichen abhängig von der Pflegestufe und
damit vom täglichen Pflegebedarf. Aber Achtung: Bei Kleinkindern
wird nur der Bedarf eingerechnet, der über die Versorgung eines
gleichaltrigen gesunden Kindes hinausgeht.

Neben den Leistungen der Pflegeversicherung, stehen Ihnen außerdem Leistungen der Krankenversicherung zu. Dazu zählen neben einer Häuslichen Krankenpflege und Haushaltshilfen auch Kosten für eine Begleitung des Kindes während eines Krankenhausaufenthaltes sowie Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen übernommen.

Außerdem wird Krankheitsgeld gezahlt, wenn ein Elternteil wegen einer Erkrankung des Kindes seiner Arbeit nicht nachgehen kann. Und auch Eltern-Kind-Kuren sind eine Pflichtleistung, die in der Regel alle vier Jahre in Anspruch genommen werden kann.

Welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen können und welche Anforderungen für diese bestehen, erfahren Sie bei Ihrer Pflege- und
Krankenkasse. Für diese besteht eine Informationspflicht. Außerdem
können Ihnen auch Pflegestützpunkte in Ihrer Nähe weiterhelfen.
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Depressionen bei pflegebedürftigen Menschen

Depressive Erkrankungen allein führen nicht zu einer Pflegebedürftigkeit. Die Gefahr, eine Depression zu entwickeln ist aber bei Menschen, die pflegebedürftig sind und sich nicht mehr wie gewohnt in Ihrem Alltag verhalten können, verhältnismäßig hoch. Hier gilt es schon auf die ersten möglichen Anzeichen zu achten. Dabei ist ein hohe Sensibilität aller Bezugspersonen, angefangen bei den Angehörigen, dem Pflegepersonal bis hin zu den behandelnden Ärzten, gefragt.

Jeder ist einmal schlecht gelaunt oder an manchen Tagen weniger
aufnahmefähig. Allerdings sollten anhaltende Stimmungsschwankungen, vermehrte Teilnahmslosigkeit und zunehmende Verschlossenheit sehr genau beobachtet werden.
Sobald seitens des Pflegebedürftigen selbst oder seiner Angehörigen der Verdacht auf eine Depression aufkommt, ist es ratsam, das offene Gespräch zu suchen und einen Haus- oder Facharzt zu Rate zu ziehen.

Wichtig ist, den Menschen nicht mit seiner Erkrankung allein zu lassen. Vielmehr sollte man mit ihm kommunizieren. Versuchen Sie mit Verständnis den Erkrankten zu mehr Aktivität zu bewegen. Sie werden merken, wenn Sie zu viel Druck ausüben, zieht sich der Betroffene oft noch mehr zurück. Sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt, ob unter Umständen eine Therapie sinnvoll erscheine.
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Denken Sie an sich

In Deutschland leben über 2,3 Millionen pflegebedürftige Menschen – mehr als die Hälfte davon werden von einem Angehörigen gepflegt. Einen pflegebedürftgen Menschen zu pflegen kann einen, sehr viel geben, aber auch eine Menge abfordern.

Seine Eltern oder andere Menschen aus der Familie oder dem
Freundeskreis zu betreuen ist häufig schwere Arbeit, sie stellt das soziale Leben auf den Kopf und wird häufig zu einer seelischen Belastung der pflegenden Angehörigen.

Achten Sie auf sich und reagieren Sie frühzeitig, denn die Folgen von zu hoher Belastung können langwierig sein, und davon haben weder Sie noch Ihr Angehöriger etwas. Das Wichtigste ist, sich Zeit zu nehmen, auf sich selbst zu achten und Warnsignale des Körpers wahrzunehmen. Sie dürfen sich die Zeit nehmen, um sich zu erholen.

Ein „Tapetenwechsel“ wirkt häufig Wunder und ein Urlaub ist wichtig,
damit Sie mit Ruhe und Geduld Ihre Aufgaben erledigen und sich mit der nötigen Zuneigung um die Pflege Ihres Angehörigen kümmern
können. Sie leisten Großartiges – und dafür sollten Sie sich auch einfach einmal selbst belohnen.
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In der Regel können die Leistungen der Pflegekasse nicht alle Kosten für die Pflege abdecken – unabhängig davon, ob die Pflege zuhause oder in einem Heim erfolgt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Mehrkosten mit Hilfe von Sozialleistungen aufzustocken.

Dazu werden neben dem Vermögen des Pflegebedürftigen meist auch unterhaltspflichtige Angehörige herangezogen. Wenn dies nicht möglich ist oder auch das nicht ausreicht, um die verbleibenden  Kosten zu begleichen, können Sozialleistungen – die so genannte Hilfe zur Pflege – in Anspruch genommen werden. Für diese Leistungen sind die örtlichen Träger der Sozialhilfe zuständig. Sie müssen zu einer oder mehrerer der folgenden Personengruppen
zählen, um Hilfen zur Pflege in Anspruch nehmen zu können:

• Personen, deren Pflegebedarf nicht vollständig von anderen Leistungsquellen (z.B. der Pflegekasse) abgedeckt werden kann.
• Personen, die zwar Pflegebedarf haben, aber noch nicht die Voraussetzungen für Pflegestufe I erfüllen.

• Personen, die zwar einen Pflegebedarf haben, der aber nicht für die für Pflegeleistungen erforderlichen 6 Monate andauern wird.

• Personen, die zwar pflegebedürftig sind, aber keinen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben, weil sie bspw. nicht versicherungspflichtig sind.

Durch den Sozialhilfeträger erfolgt dabei keine separate Begutachtung der Pflegesituation. Stattdessen gelten für den Träger die Ergebnisse, zu denen der MDK im Auftrag der Pflegekasse gekommen ist.

Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.pflege-paket.de
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