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Paolo Reininghaus
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Paolo Reininghaus's posts

Großes Kino.
Gäbe es momentan eine Aktie oder ein Start-Up, in das ich investieren würde:
Es wäre vermutlich in die Marke +CaseyNeistat. Der US-amerikanische Filmregisseur & Produzent betreibt einen der am schnellsten wachsenden Vlogs auf Youtube und ist auf dem besten Wege, zu einer Berühmtheit zu werden.
Die exponentiell steigende Entwicklung seines Youtube-Kanals kann u.a. hier mitverfolgt werden: http://socialblade.com/youtube/user/caseyneistat

Casey Neistat praktiziert Storytelling at it's best, beeindruckend erscheint dabei die Schnelligkeit und Leichtigkeit in der Schilderung seines Alltags, eine versteckte Perfektion, die pure Improvisation suggeriert (mehr dazu hier: http://y2u.be/JbiJqTBCQuw).

Neistat benutzt für Innenaufnahmen sein eigenes Studio/Atelier/Werkstätte in New York, pendelt scheinbar mühelos zwischen mehreren Orten auf seinem Boosted Board, balanciert dabei mit einer Canon DSLR und einem Selfie Stick und lässt so nebenbei noch die neuesten Drohnen fliegen – wenn er nicht gerade selbst in ein Flugzeug steigt.

Der Einsatz von Drohnen (oder Multikopter) für spektakuläre Luftaufnahmen ist sicherlich eines der kommenden Megatrends für zukünftiges Storytelling und Video Content, wird durch die neuesten präsentierten Modelle auch unaufhaltsam zu einem Lifestyleprodukt, selbst zu einem verlängertem Selfie Stick.
Dass die Popularität dieser Gadgets gerade durch Youtube an Fahrtwind aufnimmt, unterstreicht die Verwobenheit von technischen Entwicklungen, die eben zugleich Teil des Lifestyles werden wollen. Gerade Leute wie Casey Neistat entscheiden mit einem Daumen-nach-oben oder nach-unten maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg eines neuen Produktes.

Vlogs scheinen die zeitgemäße Antwort auf das zu sein, was Reality-TV sein wollte, aber nie war – nicht bloß in Bezug auf ihren Unterhaltungswert, auch in Hinblick auf die Art von Glaubwürdigkeit, die Werbung und Marketing heute brauchen.
#cos14 #contentmarketing #vlog #cosreflexion

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Content Strategie & Design: http://www.pixelgold.com

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Eigentlich dürfte ich hier nichts schreiben. Nicht jetzt.

Doch wer kennt das nicht, wenn einfach alles eine willkommene Ablenkung darstellt, wenn man sich doch eigentlich so etwas wie "vorbereiten" sollte.

Morgen am 22. Juli stehe ich mit vier weiteren Kolleginnen endlich vor einer Ziellinie, dessen langer Weg vor zwei Jahren an einem Junitag bei einem Aufnahmegespräch an der FH begann. Dazwischen lag ein Masterstudium mit Höhen und Tiefen, rückblickend betrachtet zugleich (manchmal quälend) lang andauernd und dennoch: wie ein Spuk vorbei.

Ich denke, ich werde versuchen den morgigen Tag zu genießen und irgendwie mit Würde begegnen. Sehr wahrscheinlich ist es mein allerletzter an einer Hochschule, zumindest studierenderweise. An meinen allerersten Tag an einer Universität kann ich mich nicht mehr genau erinnern, vermutlich war es in einem verwirrten, nach Rat suchenden Zustand bei der Studienberatung, damals frisch von der Matura entlassen.

Einige Monate später begegnete ich einen meiner morgigen Prüfer und Betreuer in einem Seminar über den Philosophen David Hume – als Studienkollegen. Das ist ein schöner Kreis, der sich da schließt (auch wenn ich dann doch hoffe, morgen nicht über das Induktionsproblem bei Hume geprüft zu werden).

Weil wir grad bei den Prüfungsthemen sind: Ich habe mir da drei schöne Bereiche ausgesucht, die auch in einem sinnvollen Zusammenhang mit meiner Masterarbeit stehen.

1) "Branded Video Content" als einer der großen Trends im visuellen Marketing 2016 (http://goo.gl/Awm3Tw) und seine Bedeutung innerhalb der Content Strategie.

2) Quantitatives und qualitatives Content Audit bei Halvorson/Rach und Bloomstein, alle Autorinnen auf derselben Wellenlänge, aber doch mit feinen Unterschieden in der Herangehensweise.

3) Adaptive Content bei Karen McGrane, mein Lieblingsthema. Mittlerweile habe ich beide Bücher dieser Autorin gelesen und unzählige Videos ihrer Keynotes verfolgt – für mich ein spannender Zugang zur Content Strategie, der ganz nah an den wichtigsten Entwicklungen wie Responsive Design und semantisches Web dranbleibt.

In diesem Sinne lasse ich mich nun nicht mehr länger ablenken, widme mich nochmals meinen Themen und gönne mir zur Entspannung schon mal ein "Stiegl".
Frei nach dem Motto:
"Content Strategie auf höchster Stufe".
#cosreflexion #cos14 #biercos
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Ein Semester zwischen Buchdeckeln

In der heißen Phase meiner Master Thesis balanciere ich von einem Buchrücken zum nächsten, wäge ab, was in der kurzen Zeit in jedem Fall lesenswert ist und kann dabei nach einigen gelesenen Publikationen ein erstes Resümee ziehen:

- Miriam Löffler behandelt "drei Content-Disziplinen vereint zwischen zwei Buchdeckeln" stark aus der Sicht einer Texterin, nicht umsonst geht's im dritten Teil über das Webtexten. Dabei ist "Think Content" sehr praxisorientiert (ganz in der Tradition des Rheinwerk Verlags, ehemals Galileo Press) und betont vorallem Themen wie SEO. Mit über 600 Seiten ein ziemliches "Bröckerl", das man zumindest abschnittsweise wohl zweimal gelesen haben muss.
https://www.rheinwerk-verlag.de/think-content_3251/

- Klaus Eck und Doris Eichmeier schreiben über die "Content Revolution im Unternehmen" und geben dabei der Ist-Soll-Analyse einen breiten Raum (inkl. Marken- und Stakeholderperspektiven), was mir besonders in meiner Arbeit (Content Analyse) entgegenkommt. In Abschnitten über Content Strategie und Content Marketing sprechen die beiden Autoren besonders Unternehmer an. Dass sie am Ende auch der Budgetplanung einige Seiten widmen, spricht ebenfalls für den unternehmensorientierten Ansatz des Buches.
https://shop.haufe.de/prod/die-content-revolution

- Ein wahrer Knaller ist das Standardawerk "Content Strategy for the Web" von Kristina Halvorson und Melissa Rach. Was bei so vielen Vorschusslorbeeren zu erwarten war, überrascht dennoch beim Lesen: Ein lockerer Stil, der sich nicht in Details verliert, Tempo aufnimmt und den Leser durch das Content Strategy Quad von +Brain Traffic  führt. Das perfekte Buch zum Immer-wieder-nachschlagen, eine unendliche Quelle für gelungene Zitate und der ideale Überblick am Schlachtfeld der Content Strategie. Das "kleine Rote" hat mich überzeugt.
http://contentstrategy.com/

Derzeit arbeite ich mich durch Margot Bloomsteins "Content Strategy at Work", kämpfe ein bißchen mit so manch sperriger Formulierung und vermisse (trotz zahlreicher Beispiele und gewitzten Passagen) das Tempo von Halvorson & Rach.
http://appropriateinc.com/book/

Da motiviert es natürlich, wenn wir Margot zur Zeit als Gast in unseren Hangouts haben – es dürfte nicht allzuviele europäische Studiengänge geben, die ihren Studenten zur Literatur gleich die amerikanischen Autoren in der Fragestunde dazuliefern.

PS: Interessant, dass es noch kein deutsches Buch gibt, das sich rein nur mit Content Strategie beschäftigt. Sowohl Löffler wie auch Eck/Eichmeier kombinieren in ihren Werken Content Strategie und Content Marketing– verständlicherweise wohl auch, um eine größere Leserschaft anzusprechen (und das "Special Interest" etwas breiter zu streuen).

#cosreflexion #cos14  

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The Far Side – Remote Usability made easy

Einer meiner verehrtesten Comiczeichner ist der US-amerikanische Cartoonist Gary Larson. An seine Comics musste ich irgendwie ständig denken, als ich das erste Mal das Buch "Web Usability: rocket surgery made easy" von Steve Krug gelesen habe. Usability-Tests und der Umgang mit ihnen haben durchaus skurrile, schräge Aspekte, die auch Krug in seinem Buch unmissverständlich umschreibt (und auch illustriert).

Zu einer der bekanntesten Comic-Serien von Gary Larson zählt "The Far Side". Und gerade Usability-Tests zeigen auf beeindruckende Art und Weise diese "andere Seite", nähern sich vollkommen unvoreingenommen einer Website und liefern meist erstaunliche Erkenntnisse.

Im Rahmen der methodologischen Forschung für meine Masterarbeit hatte ich nun das erste Mal Erfahrung mit sog. Remote-Usability-Tests (Crowd-Usability-Tests) gemacht. Äußerst zeitsparend und effektiv, können hierbei über spezialisierte Anbieter Testpersonen online rekrutiert werden. Dabei müssen lediglich die Testaufgaben definiert werden, welche auf einer ausgewählten Website von den Teilnehmern durchgeführt werden sollen.

Ich muss gestehen, ich war anfangs etwas skeptisch. Durch Steve Krug kannte ich lediglich die klassische Methode der Tests mit einer physischen Anwesenheit der (selbst ausgewählten) Testpersonen. Zu meiner positiven Überraschung verliefen die Tests mit dem Anbieter +RapidUsertests  (http://goo.gl/toj08B) erstaunlich gut und schnell. Innerhalb zwei Tagen lieferten die meisten meiner 7 Testpersonen aufschlussreiche Testergebnisse ab, die entsprechenden Videoaufzeichnungen kann ich mittlerweile im Kundenbereich bequem über ein Dashboard verwalten.

Auch wenn ich die Tester nicht persönlich kenne, so begebe ich mich nun mit Matthias, Thorsten, Saskia oder Benjamin on the far side der Usability Forschung. Ohne dass diese User es vermutlich jemals erfahren, werden sie den einen oder anderen wichtigen Stein des Anstoßes in meiner Content Analyse liefern, welche die Basis meiner Masterarbeit innerhalb der Content Strategie bilden wird.

Ein Danke an die andere Seite!

#cosreflexion #cos14 #usability  

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Das Kartenhaus Masterarbeit
Mittendrin in der Vorbereitung und Literaturrecherche zu meiner Abschlussarbeit des Masterstudiengangs Content Strategie entdecke ich immer mehr das große Ganze (bzw. sehe nun erst die Summe der einzelnen Teile).
Dabei ertappe ich mich plötzlich beim Betrachten alter Google Hang-Out-Videos aus Lehrveranstaltungen vom vergangenen Jahr, lese die Klassiker der Content Strategie (Think Content!) und begreife erst jetzt so manchen bis dato verborgen gebliebenen Sinn.

Meine Masterarbeit, die Entwicklung einer Content Strategie für eine steirische Clusterorganisation, erscheint mit dabei noch wie ein fragiles Kartenhaus, für das ich behutsam den Zement anrühre. Erfreulicherweise "stehen" meine Methoden bereits, die ich in der Master Thesis behandeln möchte:
Content Audit,
User Research (Usability Testings)
und eine Untersuchung von Best Practices

All diese Dinge – und darauf will ich hinaus – führen mich kurioserweise nicht in die Zukunft, sie führen mich eben in diese erlebte Vergangenheit des Studiums.

Als ob die Abschlussarbeit in Wahrheit ein verborgener Auftrag zur totalen Aufarbeitung wäre, sitze ich in meiner Phantasie nochmals in all diesen Wahrnehmungslaboren, Lehrräumen und virtuellen Klassenzimmern, die mich seit Herbst 2014 wieder zum Studierenden (und sokratischen Nichtwisser) gemacht haben. Wie in einem Kaleidoskop erscheinen nun immer öfter alle Aspekte des methodischen Frameworks innerhalb der Content Strategie, immer geschickter balanciere ich dabei zwischen SEO, Content Marketing, empirischer Sozialforschung und allerlei mehr – auf den tragenden Säulen meines Kartenhauses.

#cosreflexion   #cos14  
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Vom Café Centraal zum World Café
Es war Freitag, vielleicht gegen 16 Uhr. Eine kleine Runde COSis* saß gemütlich bei einem Bier mitten am Nachmittag im Grazer Café Centraal und ließ den bisherigen Tag Revue passieren.
Da dachte ich mir: Solche ungezwungenen Momente leichter Geselligkeit könnten wir alle öfter vertragen.

Kurz zuvor hatte meine Projektgruppe im Universalmuseum Joanneum unsere Content Strategie für das Museum im Palais präsentiert. Die dort anschließende Diskussion war für mich (ich bin ein leidenschaftlicher Beobachter der menschlichen Psyche, insbesondere bei Kunden und ihren Reaktionen) hochinteressant, zeigte sie doch, wie unterschiedlich Menschen auf das Thema Content Strategie reagieren und wo kritische Eckpunkte zu verwandten Bereichen wie Marketing liegen (und wie Leute aus diesem Bereich zur Verteidigung ihrer Ressorts ausholen).

Äußerst unterschiedlich reagierten auch die acht Experten am Samstag beim COS14 internen World Café, deren wir uns mit unseren Ideen für das Vorporojekt bzw. Masterarbeit stellen durften (und manchmal doch eher "mussten"). Mit meinem bereits fortgeschrittenen Alter Content Analyse Projekt für einen steirischen Cluster erntete ich fast überall Zustimmung, aber zumal auch die eine oder andere seltsame Reaktion, was zum einen auf das Unverständnis über die Eigenheiten eines Clusters (kein normales Unternehmen mit Gewinnabsicht), zum anderen auf das eingeschränkte Sichtfeld von so manchem Experten zurückzuführen sein könnte (... nicht alles im Leben ist auf Conversions zurückzuführen, liebe Leute).

Wie immer wunderbare Zusammenfassungen dieses Wochenendes bieten auch +Claudia Jakobi (http://goo.gl/LX0J9H), +Sabrina Blazek (https://goo.gl/vKKNiG) oder +Romana Mocnik (https://goo.gl/MEduKS), nicht zu übersehen ist bei vielen die Erleichterung, nun endlich ein Thema für die Masterarbeit gefunden zu haben.

*COSis: Kosename für COS14 Studierende (lt. Eigendefinition)


#cosreflexion #cos14  
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Zwei Agenturtage in Wien
Mit einem Geschirrhangerl (österr. für Geschirrtuch) über den Kopf und geneigt über einen Topf mit heißem Wasser lasse ich das vergangene Wien-Wochenende Revue passieren. Als virales Souvenir der Bundeshauptstadt habe ich eine Erkältung mitgebracht, und was hilft da besser als die altbewährte Dampfinhalation – heiße Luft befreit die Atemwege.
Keineswegs heiße Luft geboten bekommen haben wir an diesen intensiven zwei Tagen bei +Digital Affairs und +VICE Alps Magazin am Freitag bzw. bei +vi knallgrau am Samstag.
Eine ausführliche Berichterstattung findest Du u.a. in den tollen Beiträgen von +Daniela Holzer (http://goo.gl/iE9dXh), +Claudia Jakobi (http://goo.gl/qNsxm3) oder +Romana Mocnik (https://goo.gl/i0Q7HW).
Am Samstag sollten wir bekannte (und mehr oder weniger etablierte) Strategiemodelle auf die Content Strategie umlegen, ich habe mich in meiner Gruppe hierbei für das Content Radar Modell von Mirko Lange (http://goo.gl/d1GFdJ) entschieden und durfte mich (genauso wie alle anderen) auf den beschreibbaren Wänden der Agentur ein bisschen austoben. So empfand ich auch die räumliche Größe in Kombination mit Sitzen-Stehen-Gehen-Zeichnen-Diskutieren als besonders angenehm und didaktisch sinnvoll – vorbildlich für zukünftige Lehrveranstaltungen dieser Art.
#cosreflexion #cos14  
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Vienna calling: Review 2015 – Expectations 2016
Der letzte Monat Dezember hat mir beruflich nochmals aufgezeigt, dass wir in diesem Jahr durchaus Inhalte im Studium vermittelt bekommen haben, die von Nutzen sein können (auch wenn es zuerst nicht immer den Anschein hatte).
Barrierefreiheit im Netz bekam mit Jahresende nochmals einiges an Brisanz, da 2016 das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz endgültig in Kraft treten sollte und einige meiner Kunden ihre Website dahingehend überprüft und optimiert haben wollten. Gut dass ich da mit den Easy Checks (basierend auf den WCAG) bereits ein gutes Vorwissen aus der Accessibility-Lehrveranstaltung hatte.

Spannend auch das mit der FH JOANNEUM gemeinsame Projekt, eine Content Analyse für einen steirischen Cluster durchzuführen. Endlich das Gelernte umzusetzen, auf Kundentauglichkeit zu testen und Feedback aus "der Welt da draußen" einzuholen. Bis Februar 2016 werden wir Usability-Tests, einen Content Audit und ein Best Practice / Benchmarking durchgeführt und vielleicht das Feld für eine weiterführende Content Strategie in diesem Unternehmen geebnet haben.

Stolz bin ich auch, zwei sehr umfangreiche Projektarbeiten über den Sommer abgeliefert zu haben (über die ich im vorvorigen Post bereits geschrieben habe). Abwechslungreich und interessant auch, da ich die meisten Projekte und Übungen immer mit unterschiedlichen Kollegen und Kolleginnen versuche anzugehen. Kollaboratives Lernen & Arbeiten, das hat sich sehr rasch gezeigt, ist wohl auch DAS Schlagwort und DER Lerneffekt dieses Studiums (zusammen mit der immer noch grenzgenialen Selbstorganisation der #cos14 Studierenden).

Mit Neugierde blicke ich zwei Tagen in Wien entgegen – etwas ✰Glamour✰ und Abwechslung kann auch dem Studium nicht schaden, die Alte Poststraße gegen die Ringstraße einzutauschen und in das Agenturleben unserer Kollegin +Carmen Fritz  hineinzuschnuppern, deren Arbeitgeber ("Digital Affairs") uns freundlicherweise empfangen wird.

Ein sicherlich würdiger Auftakt für ein besonderes Jahr, in dem hoffentlich sehr viele von uns das Studium erfolgreich abschließen werden und die Erwartung groß ist, dass der berufliche Erfolg mit dem Aufstieg der akademischen Karriereleiter schritthält ;-)
#cosreflexion #cos14  

Rasender Stillstand
Brand Values, Content Marketing, Community Marketing, Public Relations Research - kein Buzzword-Bingo, sondern das, was uns an Lehrinhalten in der anstehenden vorletzten Präsenzwoche unseres Studiums erwartet.

Ich freue mich diesmal wirklich auf diese Woche, zum einen, da wir nach einer Phase von Projektarbeiten und zahlreichen wertvollen Inputs der Studierenden (sog. "Asynchrone E-tivities" auf Slack) nun wieder hungrig auf neue gelehrte Inhalte und neugierig auf eine organisierte Präsenzwoche der Studiengangsleitung sind.

Zum anderen, da die Phasen, die man face-to-face mit Kollegen verbringt, nun immer seltener werden.
Besonders der Erfahrungsaustausch, das Zusammensitzen in den Mittagspausen, die (leider viel zu spärlichen) abendlichen Side-Events – all das macht COS14 erst zur gelebten Erfahrung, abseits hochgesteckter akademischer Erwartungen.

Auch meine Kolleginnen haben sich Gedanken gemacht: Während +Carmen Maria Außerhuber mit einem "Adelante!" sich selbst und ihre KollegInnen entschlossen anzustupsen scheint, die letzten Schritte (Pasos) in die Zielgerade zu setzen (http://goo.gl/5n48L3), sinniert +Claudia Jakobi über Geschwindigkeit und der Schwierigkeit, alles Erlebte zu verarbeiten (http://goo.gl/0DbSSw).

Da kommt mir spontan (nicht ohne ein Augenzwinkern) der Begriff des "rasenden Stillstands" in den Sinn, der unser Studium (in Anlehnung an den französischen Beschleunigungsphilosophen Paul Virilio) phasenweise auch ganz gut charakterisiert...

Die Geschwindigkeit ruft Leere hervor, die Leere treibt zur Eile.
(Paul Virilio)

#cos14 #cosreflexion  

Mein neues Zuhause über den Sommer - Google Docs.
Ein neues Semester und eine Präsenzwoche stehen vor der Tür und es ist Zeit, auf einen arbeitsreichen Sommer zurückzublicken.

Intensiv und mehr als anspruchsvoll war die Seminararbeit für die "Grundlagen der empirischen Sozialforschung", die ich in einem großartigen Teamwork mit meinen Kolleginnen +Carmen Maria Außerhuber und +Daniela Holzer in langen Juli-Nächten finalisieren konnte. Für Qualität und Umfang dieser Arbeit zum Thema "Barcamps" gingen wir mitunter an unsere Leistungsgrenzen - so beanspruchte diese Arbeit auch einen Großteil meiner Ressourcen für die eigentliche Projektarbeit über den Sommer.

Ab August wurde dann aber auch noch diese gemeinsam mit meinem Kollegen +Kevin Griebaum in Angriff genommen. Äußerst spannend - da mich das Thema auch beruflich betrifft - gehen wir in einem intensiven Vergleich von Facebookseiten kommunaler Dienstleister im deutschsprachigen Raum der Frage nach, wie man heute in Zeiten schwindender Reichweiten und steigenden Ansprüchen an Inhalte überhaupt noch Fans/Follower auf Facebook zielgerichtet erreichen kann.

Social Media ist (und wird auch vermutlich bis zum Ende des Studiums) mein eigentlicher Zugang zu Content Strategie sein - hier sehe ich den Handlungsbedarf am unmittelbarsten, hier entscheiden Taktik, Inhalt und Strategie im Moment der Veröffentlichung über Erfolg und Misserfolg.

Als überaus nützlich erweist sich in diesen Arbeiten übrigens die Zusammenarbeit über Google Docs. Mit seinen Kommentarfunktionen erleichtert er den Workflow und stößt erst beim Thema der Formatierung an seine Grenzen. So oder so, es gibt für uns momentan keinen Weg daran vorbei...

#cosreflexion #cos14  
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